In der heutigen digitalen Welt werden wir mit immer mehr Technologien und fortgeschrittenen Systemen konfrontiert. Viele davon erleichtern uns den täglichen Umgang mit dem Internet. Ein ganz besonderer Trend entwickelt sich bereits seit Jahren und gewinnt immer mehr an Beliebtheit - das Online Casino. Doch was macht es so interessant, worauf sollte Nutzer achten und was kommt auf Windows Nutzer zu? Im Folgenden thematisieren wir genau dies und nehmen die Entwicklung etwas näher unter der Lupe.
Diese Aspekte sorgen für Beliebtheit
Die Digitalsierung - ein so oft verwendeter Begriff und ständig ist er präsent. Wir erkennen die Fortschritte und Entwicklungen nicht nur, wenn wir uns näher damit beschäftigen und Technik Profis sind. Denn ganz alltägliche Abläufe sind von der Digitalisierung betroffen. Wollen wir beispielsweise unsere Finanzen checken, so greifen wir zum Online Banking. Fehlt uns noch ein Lebensmittel für das Rezept, das wir ausprobieren möchten, so können wir es uns ganz bequem vor die Haustür liefern. Wollen wir mal nicht das Haus verlassen und ins Kino gehen, gibt es zahlreiche beliebte Streaming Dienste, die uns ermöglichen, uns unterhalten zu lassen.
Nahezu alles kann digital ablaufen. Diese Bequemlichkeit ist ein wesentlicher Aspekt, der auch Casino Interessierende anlockt. Online Casinos ermöglichen es, den physischen Weg in ein Casino auszulassen und dennoch sein Glück probieren zu können. Darüberhinaus gibt es eine große Vielfalt an Spielen, einschließlich Poker, Roulette und Blackjack. Dazu wird Attraktivität mithilfe von Boni, wie Willkommensboni, Freisipiele oder andere Angebote geschaffen. Darüberhinaus erleichtert die Verfügbarkeit von mobilen und Desktop-Versionen die Zugänglichkeit und trägt dazu bei, die Nutzerbasis zu erhöhen.
Worauf sollten Windows-Nutzer achten?
Wer sein Glück probieren möchte, sollte dennoch vorsichtig und vorbereitet sein. Nutzen Sie eine Sicherheitssoftware. Online Casinos erfordern den Umgang mit persönlichen und finanziellen Informationen. Daher ist es von großer Bedeutung, einen Anbieter zu wählen, der für Fairness und Sicherheit steht. Windows-Nutzersollten dennoch immer eine aktuelle Antivirensoftware sowie eine Firewall aktivieren. So können Sie sich vor Malware oder Phishing-Angriffen schützen. Außerdem ist es ratsam, dass sich Nutzer nur für lizenzierte Plattformen entscheiden, die einer Regulierung unterliegen. Dazu sollten Sie eine ausgiebige Recherche betreiben und darauf achten, dass die Lizenzinformationen leicht auf der Website des Anbieters zu finden sind.
Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Betriebssystem auf alle relevanten Anwendungen aktualisiert wird. Außerdem sollten keine öffentlichen oder unsicheren WLAN-Verbindungen genutzt werden, um den Sicherheitsaspekt zu stärken.
Auswahl eines seriösen Anbieters
Neben der Lizenz gibt es auch noch weitere Aspekte, die Sie bei der Suche nach einem seriösen Online Casino Anbieter beachten sollten. Es ist wichtig, dass der Anbieter einen zuverlässigen Kundenservice aufweist, der Ihnen bei Schwierigkeiten Unterstützung bieten kann. Auch Bedingungen für Boni und Angebote sollten im Voraus geprüft werden. Stellen Sie sicher, dass Sie die Anforderungen und Bedingungen für die jeweiligen Boni erfüllen, um Enttäuschung und Ärger zu vermeiden. Es kann auch hilfreich sein, Bewertungen von anderen Nutzern zu lesen, um diese Erfahrungen als Hilfe zu nutzen. Wer Hilfe bei der Auswahl eines Online Casinos mit Startguthaben benötigt, kann sich die Unterstützung von Vergleichsseiten wie Casinobernie einholen. Diese Plattform bietet Interessierenden einen Überblick über beliebte Anbieter, indem sie wichtige Kriterien wie Mindesteinzahlung, Boni und Freispiele miteinander vergleicht.
Wie unterscheiden sich Online Casinos auf dem Handy Vs. Auf dem Desktop?
Grundsätzlich können Nutzer sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Desktop spielen. Unterschiede gibt es in diesem Fall bezüglich der Benutzererfahrung, Funktionalität und Zugänglichkeit. Auf dem Handy ist die Benutzoberfläche in vielen Fällen einfacher gehalten und für kleinere Bildschirme optimiert. Oft gibt es auch eine eingeschränkte Auswahl an Spielen, um die mobile Nutzung reibungslos zu gestalten. Auf dem Desktop hingehen haben wir einen größeren Bildschirm, so können auch wesentlich mehr Informationen und Spielelemente gleichzeitig angezeigt werden. Dadurch sind die Designs oft detaillierter. Spieler haben mehr Zugriff auf Funktionen, was das Spielerlebnis verbessern kann.
Auch gibt es einen Unterschied bei der Steuerung und Navigation zwischen dem Smartphone und dem Desktop. Auf dem Handy erfolgt die Navigation durch Touchscreens, hier kann es schwieriger sein präzise Eingaben zu tätigen. Auf dem Desktop hingegen erfolgt die Steuerung über Maus und Tastatur, das vereinfacht die Nutzung vor allem, wenn ein Spiel mit vielen Details und Funktionen ausgestattet ist. Dadurch kann die Navigation oft schneller gelingen.
Verantwortungsvoller Umgang mit Online Casinos
Nachdem wir nun einen Blick auf die Beliebtheit der Online Casinos geworfen haben und wissen, welche Aspekte dazu führen, gilt es einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Glücksspiel zu pflegen. Anbieter wissen, dass sie durch Boni und andere Angebote neue Kunden anziehen können, sowie auch die Verweildauer auf der jeweiligen Plattform verlängern können. Es ist wichtig, dass Sie sich als Nutzer sowohl finanzielle als auch zeitliche Grenzen beim Spielen setze, um verantwortungsvoll zu handeln und eine gesunde Beziehung zum Spielen herzustellen und diese auch zu bewahren. Glücksspiele erfordern Glück, auch wenn es Strategien geben kann, wie beispielsweise eine gute Recherche über die Spiele. Es ist ratsam, dass Sie die Spiele nur als Freizeitaktivität ansehen und eben nicht als Form der Einnahmequelle. Zahlen Sie nie zu viel Geld ein, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Machen Sie regelmäßig Pausen und trennen Sie die Zeit beim Spielen von Ihrem alltäglichen Leben, sodass Sie sich nicht im Spiel verlieren und Ihren Alltag vernachlässigen. So können Sie die technologischen Fortschritte kennenlernen und ein gesundes Maß entwickeln.
Datenschutz im Netz ist in der heutigen digitalen Welt von großer Bedeutung. Beim sicheren Surfen im Internet geht es darum, die Kontrolle über die eigenen personenbezogenen Daten zu behalten und die Anonymität zu wahren. Dieser Artikel beleuchtet die Gefahren für den Datenschutz im Internet, erläutert die relevanten Rechtsgrundlagen und zeigt Maßnahmen auf, wie jeder Einzelne seinen Datenschutz im Netz verbessern kann.
Gefahren für den Datenschutz im Internet
Im digitalen Zeitalter sind Datenschutzverletzungen ein allgegenwärtiges Risiko für Millionen von Internetnutzern. Unternehmen sammeln Daten über die von Nutzern besuchten Webseiten und verwenden diese Informationen für gezielte Werbung. Soziale Netzwerke bieten zwar Datenschutzeinstellungen an, aber letztendlich liegt es in der Verantwortung des Nutzers zu entscheiden, welche persönlichen Informationen er preisgeben möchte. Eine Möglichkeit, die eigene Privatsphäre zu schützen, ist die Verwendung von einem Generator für Wegwerf-E-Mail-Adressen wie https://disposable.email/de/welcome.html für einmalige Registrierungen.
Die Gefahren für den Datenschutz sind vielfältig und reichen von der Erstellung von Nutzerstatistiken bis hin zu schädlichen Aktivitäten wie der Verbreitung von Spyware. Einige der häufigsten Bedrohungen für die Privatsphäre im Internet sind:
- Tracking von Nutzeraktivitäten durch Werbetreibende und Analysedienste
- Sammlung und Verkauf von persönlichen Daten durch Unternehmen
- Sicherheitslücken in Online-Diensten, die zu Datenlecks führen können
- Phishing-Versuche und andere Formen von Online-Betrug
- Überwachung durch Regierungen und Geheimdienste
Um sich vor diesen Gefahren zu schützen, ist es wichtig, vorsichtig mit persönlichen Informationen umzugehen und die Datenschutzeinstellungen in Online-Diensten sorgfältig zu konfigurieren. Nutzer sollten auch darauf achten, nur vertrauenswürdige Websites zu besuchen und regelmäßig ihre Browser- und System-Software zu aktualisieren, um Sicherheitslücken zu schließen.
Rechtsgrundlagen zum Datenschutz im Internet
Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bildet seit Mai 2018 die wichtigste gesetzliche Grundlage für den Datenschutz im Internet. Sie vereinheitlicht das europäische Datenschutzrecht und stellt verbindliche Bestimmungen für den Umgang mit personenbezogenen Daten auf. Websitebetreiber sind laut Telemediengesetz (TMG) dazu verpflichtet, ihre Nutzer im Rahmen einer Datenschutzerklärung über den Umfang und Zweck der Datenerhebung zu informieren.
Weitere wichtige Rechtsgrundlagen für den Datenschutz im Internet sind:
- Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das die DSGVO in Deutschland ergänzt und konkretisiert
- Das Telemediengesetz (TMG), das spezielle Regelungen für Dienste der Informationsgesellschaft enthält
- Das Telekommunikationsgesetz (TKG), das den Datenschutz bei der Nutzung von Telekommunikationsdiensten regelt
Maßnahmen für mehr Datenschutz im Netz
Um die persönlichen Daten im Internet besser zu schützen, gibt es einige effektive Maßnahmen, die jeder Nutzer ergreifen kann. Ein wichtiger Aspekt ist die Verwendung sicherer Passwörter. Diese sollten aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen und für jeden Online-Account unterschiedlich sein.
Auch die richtigen Browser-Einstellungen können dazu beitragen, die Privatsphäre zu schützen. Dazu gehört beispielsweise das regelmäßige Löschen von Cookies und die Deaktivierung automatischer Berichte. Bei der Eingabe sensibler Daten ist es ratsam, auf verschlüsselte Verbindungen zu achten, erkennbar am Präfix "https://" in der Adresszeile des Browsers.
E-Mails lassen sich mit speziellen Programmen wie PGP verschlüsseln, um den Inhalt vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Die Nutzung von Wegwerf-E-Mail-Adressen für einmalige Registrierungen kann sinnvoll sein, um die Verbreitung der persönlichen E-Mail-Adresse zu minimieren.
Ein bewusster Umgang mit sozialen Medien trägt ebenfalls zum Datenschutz bei. Seltenes Einloggen und eine sorgfältige Auswahl der preisgegebenen Informationen verringern die Menge der gesammelten Daten.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vollständige Sicherheit persönlicher Daten im Internet eine große Herausforderung darstellt. Dennoch haben Internetnutzer die Möglichkeit, durch umsichtiges Handeln und gezielte Maßnahmen ihre Privatsphäre wirksam zu schützen. Neben dem Einsatz von Verschlüsselungstechnologien und der Wahl sicherer Passwörter spielt auch die Datensparsamkeit eine entscheidende Rolle beim Schutz der eigenen Daten im Netz.
Die Suchmaschinenoptimierung ist für die Auffindbarkeit einer Webseite essenziell. Ohne sie gelingt es nicht, der eigenen Homepage in den Suchergebnissen die Sichtbarkeit zu verleihen, die sie verdient. Da sich die Algorithmen der Suchmaschinen laufend ändern, ist eine regelmäßige Anpassung erforderlich. Nur mit dem richtigen Fachwissen schafft es eine Webseite auf die obersten Ränge.
Ohne Google geht es nicht
Werbung ist zwar oft so lästig, dass wir sie am liebsten von unserem PC verbannen, dennoch sind wir hin und wieder auf der Suche nach interessanten Angeboten. Hierfür nutzen wir eine Suchmaschine. In den meisten Fällen ist das Google. Betrachtet man die Marktanteile der weltweit am meisten genutzten Suchmaschinen, dann liegt Google mit rund 80,49 Prozent ganz weit vorne, gefolgt von Baidu, Bing und Yahoo!. Der spezielle Algorithmus von Google bestimmt, welche Homepage auf der ersten Ergebnisseite landet. Für die Suchmaschinenoptimierung spielt das System hinter Google deshalb eine übergeordnete Rolle. Wer seine Seite dauerhaft weit oben positionieren möchte, muss das Geschehen stets gut im Auge behalten, denn die Algorithmen ändern sich regelmäßig. Für einen Laien ist es deshalb sehr schwer, seine eigene Webpräsenz so zu platzieren, dass sie der Interessent schnell findet. Im Falle eines Unternehmers führt das langfristig zu signifikanten Umsatzeinbußen. Aus diesem Grund beauftragen viele Firmen eine kompetente SEO-Agentur wie PerformanceLiebe. Hier arbeiten Spezialisten, die die aktuelle Situation überblicken und ganz genau wissen, wie sie eine Website nach oben pushen.
Wie funktioniert SEO?
SEO ist die Abkürzung des englischen Begriffs für die Suchmaschinenoptimierung. Die SEO umfasst verschiedene Maßnahmen direkt auf der Webseite und im Off-Page-Bereich. Am bekanntesten ist die Optimierung über Schlüsselwörter. Google nutzt zur Auswahl der Webseiten die Begriffe, die der Suchende in die Maske eintippt. Deshalb ist es wichtig, dass exakt diese Wörter in der geforderten Anzahl im Webseitentext vorhanden sind. Zu viele dieser Keywords führen jedoch zur Abstrafung durch Google, weil die Suchmaschine dann von einer gezielten Manipulation ausgeht. Für den Einsteiger ist es oft schwer, das richtige Maß und vor allem die passende Wortwahl zu finden. Schon allein deshalb lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten SEO-Agentur ganz besonders. Darüber hinaus spielt das Linkbuilding eine große Rolle. Der Algorithmus orientiert sich nämlich auch an der Zahl und Qualität der Backlinks, die auf die betreffende Homepage führen. Die Suchmaschine wertet die Verweise als Empfehlung und honoriert sie dementsprechend. Auch hier ist wichtig, dass der Algorithmus nicht erkennt, dass es sich um einen künstlichen Linkaufbau handelt. Die Profis platzieren gekaufte Links so, dass der kommerzielle Zweck dahinter dem System nicht auffällt.
Weitere relevante Aspekte
Die Suchmaschinenrecherche funktioniert unabhängig vom Betriebssystem auf allen internetfähigen Geräten. Da immer mehr Menschen ihr Smartphone zum Surfen nutzen, bringt neben einer sorgfältigen SEO eine besondere Gestaltung der Texte klare Vorteile. Wer Inhalte auf dem Handy liest, verfügt nur über ein relativ kleines Display. Außerdem ist die Zeit oft knapp. Im Idealfall sind die Texte deshalb übersichtlich mit kurzen und aussagekräftigen Sätzen. Mehrere Absätze vereinfachen den Lesefluss. Kurzum: Der Inhalt lässt sich leicht überfliegen.
Fazit: Wer im Netz Aufmerksamkeit erwecken möchte, muss sich um eine gute Suchmaschinenoptimierung kümmern. Eine kompetente SEO-Agentur weiß, wie man eine Webseite steil nach oben pusht.
Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie speichern sensible Daten, ermöglichen den Zugriff auf E-Mails und Online-Banking und sind oft das Tor zu unserer digitalen Identität. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht sie auch zu einem attraktiven Ziel für Cyberkriminelle. Ein umfassender Schutz des mobilen Geräts ist daher unerlässlich.
Dieser Artikel zeigt, wie man sein Smartphone effektiv absichern kann. Von der Einrichtung sicherer Passwörter über regelmäßige Software-Updates bis hin zum vorsichtigen Umgang mit öffentlichen WLAN-Netzen − jeder Schritt trägt dazu bei, die Sicherheit des Geräts zu erhöhen. Auch Datenverschlüsselung und regelmäßige Backups spielen eine wichtige Rolle. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Risiko von Datenverlust oder unbefugtem Zugriff deutlich reduzieren.
Sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung: der erste Schutzwall
Der erste Schritt zum sicheren Smartphone ist ein starkes Passwort oder ein sicherer Entsperrcode. Vermeiden Sie einfache Zahlenkombinationen wie „1234“ oder persönliche Daten wie Geburtsdaten. Stattdessen empfiehlt sich ein komplexes Passwort mit mindestens 8 Zeichen, das Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthält. Noch sicherer sind biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, die viele moderne Smartphones anbieten.
Zusätzliche Sicherheit bietet die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Hierbei wird neben dem Passwort ein zweiter Faktor zur Identifikation benötigt, etwa ein per SMS zugesandter Code oder eine Bestätigung über eine Authenticator-App. Aktivieren Sie 2FA für alle wichtigen Dienste wie E-Mail, Cloud-Speicher oder Online-Banking.
Verwenden Sie für jeden Dienst ein individuelles Passwort. Ein Passwort-Manager wie LastPass oder das in Norton360 integrierte Passwort-Tool kann dabei helfen, den Überblick zu behalten und sichere Passwörter zu generieren.
Überprüfen Sie regelmäßig, welche Apps Zugriff auf sensible Daten wie Standort oder Kontakte haben und widerrufen Sie unnötige Berechtigungen. So minimieren Sie das Risiko, dass Daten in falsche Hände geraten.
Apps und Betriebssystem aktuell halten: Sicherheitslücken schließen
Regelmäßige Updates sind entscheidend für die Sicherheit Ihres Smartphones. Sowohl das Betriebssystem als auch installierte Apps sollten stets auf dem neuesten Stand sein. Hersteller schließen mit Updates bekannt gewordene Sicherheitslücken und verbessern den Schutz vor neuen Bedrohungen.
Aktivieren Sie die automatische Update-Funktion für das Betriebssystem und Apps. Bei Android finden Sie diese Option unter „Einstellungen > System > Erweitert > Systemupdate“, bei iOS unter „Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate“. Für Apps können Sie im jeweiligen App-Store die automatischen Updates aktivieren.
Seien Sie vorsichtig bei der Installation neuer Apps. Laden Sie diese nur aus offiziellen Quellen wie dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunter. Überprüfen Sie vor der Installation die Berechtigungen, die eine App anfordert, und hinterfragen Sie, ob diese wirklich notwendig sind.
Deinstallieren Sie Apps, die Sie nicht mehr benötigen. Jede installierte App kann potenziell eine Sicherheitslücke darstellen. Weniger ist hier oft mehr.
Achten Sie auch auf Warnmeldungen Ihres Betriebssystems. Sowohl Android als auch iOS warnen vor potenziell gefährlichen Apps oder Websites. Nehmen Sie diese Warnungen ernst und handeln Sie entsprechend.
Vorsicht bei öffentlichen WLAN-Netzen: So surfen Sie sicher unterwegs
Öffentliche WLAN-Hotspots in Cafés, Hotels oder Flughäfen sind praktisch, aber auch riskant. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen können Cyberkriminelle den Datenverkehr abfangen und sensible Informationen stehlen.
Verwenden Sie in öffentlichen Netzwerken immer ein Virtual Private Network (VPN). Ein VPN verschlüsselt Ihren Datenverkehr und macht es für Angreifer nahezu unmöglich, Ihre Aktivitäten auszuspähen. Es gibt zahlreiche VPN-Anbieter, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige. Achten Sie auf einen seriösen Anbieter mit strengen Datenschutzrichtlinien.
Deaktivieren Sie die automatische WLAN-Verbindung Ihres Smartphones. So verhindern Sie, dass sich Ihr Gerät unbemerkt mit unsicheren Netzwerken verbindet. Schalten Sie WLAN und Bluetooth aus, wenn Sie sie nicht benötigen.
Vermeiden Sie es, in öffentlichen Netzwerken sensible Aktivitäten wie Online-Banking durchzuführen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, nutzen Sie unbedingt die offizielle App Ihrer Bank und kein mobiles Webinterface.
Seien Sie misstrauisch gegenüber Pop-ups oder Warnmeldungen, die Sie zum Eingeben persönlicher Daten auffordern. Solche Nachrichten können gefälscht sein, um an Ihre Informationen zu gelangen.
Datenverschlüsselung und Backups: Ihre Informationen bestmöglich schützen
Die Verschlüsselung Ihrer Daten ist ein wichtiger Schritt, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Moderne Smartphones bieten in der Regel eine integrierte Verschlüsselungsfunktion. Bei Android finden Sie diese unter „Einstellungen > Sicherheit > Verschlüsselung“, bei iOS ist sie standardmäßig aktiviert.
Verschlüsseln Sie auch sensible Dateien zusätzlich, bevor Sie sie in der Cloud speichern. Es gibt spezielle Apps, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Cloud-Speicher anbieten.
Regelmäßige Backups sind unerlässlich, um Ihre Daten im Falle eines Verlusts oder Diebstahls des Geräts zu sichern. Nutzen Sie die integrierten Backup-Funktionen Ihres Betriebssystems oder Drittanbieter-Lösungen. Achten Sie darauf, dass die Backups ebenfalls verschlüsselt sind.
Aktivieren Sie die Funktion „Gerät finden“ (Android) oder „Mein iPhone suchen“ (iOS). So können Sie Ihr Gerät im Verlustfall orten und notfalls aus der Ferne löschen.
Löschen Sie Ihre Daten, bevor Sie das Smartphone verkaufen oder entsorgen. Ein einfaches Zurücksetzen auf Werkseinstellungen reicht oft nicht aus. Nutzen Sie spezielle Lösch-Apps oder die eingebauten Sicherheitsfunktionen, um Ihre Daten unwiederbringlich zu löschen.
Mit diesen Maßnahmen erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Smartphones erheblich und schützen Ihre persönlichen Daten vor unbefugtem Zugriff.
Im Projektmanagement sind Lastenhefte bereits seit vielen Jahren verbreitet. Als Zusammenfassung der Kundenwünsche bündeln sie Erwartungen und Zielsetzungen prägnant. Mittlerweile negieren aber einige Menschen den Nutzen der Methode. Dieser Artikel zeigt auf, ob sich Lastenheft noch lohnen und wie man bei der Erstellung vorgehen kann.
Was Befürworter und Gegner sagen
Eingebürgert haben sich Lastenhefte im Bereich des Projektmanagements. Auftraggeber aus der Medienbranche, im Maschinenbau oder der Softwareentwicklung nutzen sie, um ihre Vorstellungen eines gelungenen Projekts zu konkretisieren. Kritiker sehen diese Methode als nicht mehr zeitgemäße Bürokratie an. Sie argumentieren, dass lockere Alternativen wie die Scrum-Methode oder Design Thinking ebenso zu erfolgreichen Ergebnissen führen würden. Kritisiert wird neben dem Zeitaufwand das als starr empfundene Design, welches in der Regel bestimmten Leitsätzen folgt. Einige Unternehmen setzen auf kleinteilige Projekte und die kontinuierliche Kommunikation mit dem Kunden. Trotz dieser Kritikpunkte ist das Lastenheft nach wie vor ein gängiges Mittel. Es ermöglicht Kunden eine präzise Definition ihrer Wünsche und räumt Unklarheiten schnell aus dem Weg. Die von einigen monierte Standardisierung hat zudem ihre ganz eigenen Vorteile. Insbesondere Firmen, die ungern Risiken eingehen, bevorzugen stringente Formulierungen und Zielsetzungen. Genau hier setzt das Lastenheft an.
Einsatz von Lastenheften: ein konkretes Beispiel
In unzähligen Branchen sind ERP-Systeme nicht mehr wegzudenken. Software zur Buchhaltung, Logistik, Personalplanung und Co. werden in einer Oberfläche gebündelt und erleichtern die Arbeit ungemein. Die meisten Firmen arbeiten mit Oberflächen von Microsoftund suchen nach kompatiblen Lösungen. Schließlich sind auch die meisten Softwarelösungen auf das meistgenutzte Betriebssystem ausgerichtet. Möchten Firmenkunden eine derartige Software etablieren, sollten sie auf einen Lastenheft Generator setzen. Das Tool nimmt den Erstellern lästige Arbeitsschritte ab und vereinfacht die Formulierung der konkreten Vorstellungen. So werden wichtige Informationen über das Unternehmen gebündelt und mit den jeweiligen Anforderungen der Firma verknüpft. Mithilfe des Generators lassen sich die Zwischenschritte bequem speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgreifen. Das nimmt Druck aus dem Kessel. In der Oberfläche wählt der Nutzer dann die ihm besonders wichtigen Punkte aus und konkretisiert das Projekt weiter. Im Vergleich zu einer handschriftlichen Erstellung oder Word-Vorlagen spricht die deutlich breitere Funktionalität für die Verwendung eines entsprechenden Tools.
Welche Vorgaben das Lastenheft enthalten sollte
Zur Vereinheitlichung haben sich in allen betroffenen Branchen bestimmte Regeln etabliert. Das Lastenheft enthält stets eine Beschreibung des Unternehmens, um den Kunden einen entsprechenden Kontext zu geben. Ferner werden die konkreten Vorstellungen über das Projekt, seine Funktionen und andere Anforderungen festgehalten. Jeder der Punkte sollte prägnant gehalten werden, also weder zu ausführlich noch zu kurz erscheinen. Genaue Regelungen werden in der DIN-Norm 69901 zu Begriffen und Funktionsweisen des Projektmanagements aufgeführt. Allerdings regelt auch das berühmte Normungsinstitut nicht jeden einzelnen Punkt. Wie genau die Sätze formuliert werden müssen, bleibt den jeweiligen Vertragspartnern überlassen. Grundsätzlich hat sich eine sachbezogene und klar definierende Sprache bewährt. Verklausulierte Sätze mit fünf Absätzen zählen ebenso zu den No-Gos wie blumige Formulierungen, aus denen der Auftragnehmer keine konkreten Handlungen ableiten kann.
Fazit
Allen Unkenrufen zum Trotz sind Lastenhefte ein weiterhin beliebtes Instrument, das in den unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz kommt. Richtig eingesetzt, definieren sie für beide Seiten klare Erwartungen und tragen zum erfolgreichen Projektabschluss bei.
Der stationäre Einzelhandel hat schwer gegen die digitale Konkurrenz zu kämpfen. Der Kunde hat heute die Möglichkeit, per App zu shoppen und muss dafür keinen Weg vom Sofa mehr in Kauf nehmen. Aber wie vorteilhaft ist das? Für die meisten Menschen hat es viele Vorzüge, aber auch Nachteile. Der haptische Mehrwert bei der Produktsuche fehlt, außerdem macht es vielen Menschen sogar Spaß, shoppen zu gehen. Digitale Innovationen können Einzelhändlern dabei helfen, wieder attraktiver zu werden.
Die Infostele als Informationsquelle im Laden
Mit einer Informationsstele im Laden sorgen Händler für mehr Attraktivität ihres Angebots. Hier können sich Kunden informieren, beispielsweise über die Verfügbarkeit oder Eigenschaften bestimmter Produkte. Es ist, je nach Programmierung, auch möglich, die Informationen in verschiedene Sprachen zu übersetzen. Das hilft dabei, ein multinationales Publikum zufriedenzustellen und unterstützt außerdem die Verkäufer. Anstatt lange an der Informationstheke zu stehen und auf einen Mitarbeiter zu warten, können Kunden sich selbstständig Informationen einholen.
Multifunktionstische tragen zur innovativen Shopgestaltung bei
Je nach Laden kann ein Multi Touch Tisch dazu beitragen, den Verkaufsraum spannender zu gestalten. Hier lassen sich bestimmte Produkte digital präsentieren oder Informationen an den Kunden weitergeben. Das ist vor allem dann spannend, wenn die Wartezeit bis zur Verfügbarkeit eines Verkäufers überbrückt werden soll. Der Multi Touch Tisch lässt sich nicht nur individuell programmieren, er kann auch auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst und gestaltet werden.
Interaktive Produktscanner fördern die Selbstständigkeit des Kunden
In Internet stehen große Mengen an Informationen für Kunden bereit, wer ein Produkt sucht, findet allerlei Input. Im Handel selbst wissen oft nicht einmal die Verkäufer, welche Spezifikationen ein Artikel hat. Per Smartphone können die Kunden zwar googlen, das ist aber ziemlich kompliziert und nicht immer ist WLAN frei verfügbar. Mit interaktiven Produktscannern wird interessierten Kunden ermöglicht, sich Informationen zu holen. Alternativ hierzu könnten Surfaces oder Tablets zur Verfügung stehen, mit denen der Kunde agieren kann. Solche Maßnahmen zeugen von Kundenfreundlichkeit!
Auch online sind Produktvergleiche nicht immer ohne Probleme möglich, sodass digitale Informationsquellen und erfahrene Verkäufer ein echter Vorteil sein können.
Der Bereich E-Commerce wächst deutlich schneller als der stationäre Einzelhandel. Im Netz haben Kunden die Möglichkeit Kleidungsstücke digital anzuprobieren und immer mehr kundenfreundliche Dienste zu nutzen. Augmented Reality ist für den stationären Einzelhandel eine tolle Möglichkeit, Technik in den Verkauf zu implementieren.
Mithilfe entsprechender Maßnahmen lassen sich multimediale Inhalte auch in kleine Ladenflächen integrieren. So kann der Kunde beispielsweise Videos zur Funktion eines Produkts anzeigen lassen oder Brillen, Kleidung, Schmuck und Co. virtuell anprobieren. Das spart nicht nur Zeit, sondern bringt auch neuen Spaß in den Handel.
Der moderne Kunde von heute weiß Innovation zu schätzen. Solche Maßnahmen, wie die Integration von AR, aber auch VR können dazu führen, dass der Kunde wieder häufiger in den Laden kommt, um die Methoden auszuprobieren. Mit cleverem Marketing ist es dann möglich, dass der Verkäufer ihn zum Kauf bewegt und nicht nur zum Probieren im Laden hält. Es ist ein Zusammenspiel der Möglichkeiten, das für Einzelhändler jetzt wichtig ist.
Ein Leben ohne Technik und Computer ist heutzutage nicht mehr denkbar. Nicht nur in alltäglichen Leben haben diese Innovationen den Alltag verändert. Denn in der Wirtschaft und in Unternehmen geht nichts mehr ohne Soft,- und Hardware. Dabei werden Firmen sich jedoch immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen, denn je mehr die Technik übernimmt, desto weniger wird vom Menschen überwacht. Und diese neuen Arbeitsabläufe müssen integriert und verstanden werden.
SAP bietet Unternehmen diese Lösungen
Die Softwarefirma SAP hat sich als größtes europäisches Unternehmen im Markt etabliert. Sie bieten Unternehmen die Software für die komplette Abwicklung der Geschäftsprozesse und haben sich hierdurch eine weltweit führende Position erarbeitet. Seit 1972, als die Computertechnik noch in den Kinderschuhen steckte, haben sie Programme entwickelt, die es möglich macht, große Datensätze zu verarbeiten und digital abzubilden und zu speichern. So ist SAP aus dem heutigen Markt nicht wegzudenken und weltweit nutzen große und kleinere Unternehmen die intelligente Software für ihre Buchführung und viele weitere Betriebsprozesse.
Lösungen für die Archivierung von Datensätzen
Die Menge an Daten, die jeden Tag anfallen, sind enorm und um diese dauerhaft oder zeitlich begrenzt speichern zu können, braucht es intelligente Lösungen. Da viele dieser Archivierungssoftwareprogramme teuer sind, suchen Unternehmen nach günstigeren und einfachen Lösungen, um die Aufbewahrung ihrer elektronisch gesicherten Daten gewährleisten zu können. Solch eine Archivierungssoftware für SAP und Salesforce steht mit dem kgs Archiv zur Verfügung. Durch dieses intelligente Archivierungskonzept können Firmen nicht nur Kosten sparen. Denn gelagerte Daten verbrauchen auch Energie und diese kann durch eine optimierte Datensicherung eingespart werden. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Energieeinsparungen in aller Munde sind, ist dies ein zusätzlicher wichtiger Anreiz, nach neuen Lösungen zu suchen.
Nachhaltigkeit macht auch vor der Computerbranche nicht halt
Rechner verbrauchen Strom und je nach Datenmengen kann dabei eine große Menge an Energie zusammenkommen. Daher sind in Zeiten von Klimawandel und Energiekrise auch Unternehmen gefragt, ihre Energiebilanzen zu verbessern. Egal, ob im privaten oder geschäftlichen Gebrauch, Computer sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft geworden und kaum jemand ist noch ohne diese Technik. Doch gibt es einige wichtige Tipps, die jeder beherzigen kann, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten und somit zum Schutz der selbigen beizutragen. Hier sind alle gefragt, etwas zu tun und als Erstes die Stellen, an denen besonders viele Datensätze verarbeitet werden müssen. Dabei ist es auch sinnvoll, sich immer auf dem neusten Stand zu halten, denn wie überall ist auch hier der Fortschritt enorm und geht rasant vonstatten.
Tatsächlich haben Forschungen ergeben, dass die Nutzung von Computern ebenso schädlich für die Umwelt sein kann, wie die Nutzung von Flugzeugen. Diese werden ja gerne ganz oben genannt, wenn es um die größten Klimakiller geht. Doch wird die IT-Branche in diesem Zusammenhang als mindestens so schädlich eingestuft wie die Luftfahrt. Daher ist es im Interesse aller, hier umzudenken und immer wieder nach neuen und umweltschonenden Lösungen zu suchen. Da speziell die Herstellung und Verschrottung von Geräten eine Vielzahl an Problemen aufwirft, kann hier viel getan werden, wenn Geräte lange genutzt und nicht unnötig schnell ausgetauscht werden.
Hinter dem Begriff Supply Chain Management verbirgt sich die Verwaltung und der Aufbau betriebsinterner Logistikketten. Moderne Lösungsansätze fokussieren sich nicht nur auf das Unternehmen selbst, sondern gehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das inkludiert die Materialbeschaffung, die Fertigung und letztlich auch die Lieferung an den Endkunden. Eine Frage, die sich viele Unternehmer stellen ist, ob sich SCM und ERP miteinander verbinden lassen.
Supply Chain Management - was steckt dahinter? Mit einer SCM Software erweitert sich der Blick über den Tellerrand des Unternehmens hinaus. Das Ziel der Nutzung liegt darin, die Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und jederzeit einen lückenlosen Informationsfluss zu gewährleisten.
Ein Beispiel aus der Praxis: Weiß der Rohstofflieferant, wann der Produzent bestimmte Produkte benötigt, ist eine Just-in-Time-Lieferung möglich. Es werden weniger Lagerplätze benötigt und außerdem reduzieren sich die Wartezeiten.
Eine Besonderheit von Supply Chain Management ist, dass das System als Schnittstelle zwischen Produzenten, Endkunden und Lieferanten steht. Sämtliche Aktivitäten werden an einer zentralen Stelle koordiniert und auf diese Weise optimiert.
SCM funktioniert nur mit passender Software Der Ansatz von SCM ist wertvoll, lässt sich aber ohne die passende Software nicht umsetzen. Bei der heutigen Produktentwicklung reicht es nicht mehr aus eine Idee zu haben, zu produzieren und zu verkaufen. Von Anfang bis Ende müssen alle Bereiche miteinander vernetzt sein, um effizient zu arbeiten.
Zu den wichtigsten Funktionsmerkmalen von SCM-Software gehören Simulationsmodelle, die über die gesamte Lieferkette reichen. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Termine, Liefermengen und Kapazitäten planen, sondern auch verbessern. Informationen werden über die Software verwaltet und an den jeweiligen Empfänger zugeordnet.
Dabei sind SCM-Systeme so gestaltet, dass sie mit anderen Anwendungssystemen kompatibel sind. Offene Schnittstellen ermöglichen, dass Warehouse-Management-Systeme, ERPs oder Materialwissenschaftssysteme an einer Stelle zusammengeführt werden. Geht es um den Gesamtkontext einer übergeordneten Lieferkette, ist dieser Aspekt von großer Bedeutung. In den meisten Fällen greifen Unternehmen auf verschiedene Softwarelösungen zurück, möchten aber trotzdem zusammen Arbeiten. Die SCM-Software ist die überbetriebliche Lösung für alle Beteiligten.
Problemlose Kompatibilität mit dem ERP-System
Die Umsätze mit ERP-Software werden voraussichtlich bis 2028 weiter ansteigen und das hat seine Gründe. ERPs sind eine zentrale Sammelstelle für Daten wie Aufträge, Kapazitäten, Abweichungen vom Plan oder Lieferzeiten. Wird diese Basis mit SCM verknüpft, lässt sie sich mit sämtlichen Bestandteilen der Lieferkette synchronisieren.
Auch hier ein praktisches Beispiel: Vertriebler geben per ERP-System Rückmeldung, dass es bei einem Kunden zum Abschluss (Kauf)kam. Nun können diese Informationen automatisiert an die Fertigungsabteilung, aber auch die Einkaufsabteilung übermittelt werden. Die SCM-Software informiert den Lieferanten über die Bedingungen und den vorliegenden Bedarf (Qualitätsanspruch, benötigte Menge, Termine). Da die Produkte auf diese Weise pünktlich und "in Time" geliefert werden, blockiert die Vorproduktion die Lagerkapazitäten des eigentlichen Produzenten nicht.
Diese Art der Verbindung verschiedener Stationen trägt dazu bei, dass die Leistungseffizienz der gesamten Wertschöpfungskette optimiert wird. Eine sinnstiftende und von jedem zu erreichende Kommunikationslösung ist im digitalen Sektor unverzichtbar geworden. Das ERP-System allein dient nur als Basis, entfaltet das volle Potenzial aber erst in Kombination mit Supply Chain Management-Systemen.
Das Abenteuer beginnt mit einer zündenden Idee – du träumst davon, eine App zu entwickeln, die Nutzer begeistert und im besten Fall auch noch erfolgreich ist. Doch auf dem Weg dorthin lauern einige Herausforderungen, die es geschickt zu meistern gilt. Falls du dich diesen Herausforderungen nicht gewachsen siehst, kann dir eine professionelle iOS Agentur helfen, diese Klippen zu umschiffen.
Die Anfänge: Konzeption und Design
Bevor du auch nur eine Zeile Code schreibst, brauchst du ein solides Fundament. Das bedeutet, deine Idee muss in ein durchdachtes Konzept überführt werden.
Marktanalyse und Zielgruppenverständnis
Bevor du ins kalte Wasser springst, ist es klug, den Markt genau unter die Lupe zu nehmen. Hast du dich schon gefragt, wer genau deine Zielgruppe ist und welche Bedürfnisse sie haben? Es ist auch wichtig zu verstehen, wie sich diese Wünsche im Alltag deiner Nutzer widerspiegeln. Schau dich um: Gibt es Konkurrenten mit ähnlichen Apps? Überlege genau, was dein Angebot einzigartig macht und wie du dich von der Masse abheben kannst. Nur mit einer tiefgehenden Marktanalyse legst du einen soliden Grundstein für den Triumph deiner App in einem hart umkämpften Umfeld.
Designprinzipien verstehen
Apple definiert das Design von Apps neu und legt die Messlatte dabei besonders hoch. Eine ansprechende Optik allein reicht nicht aus; deine App sollte wie ein Puzzleteil perfekt in das umfassende Ökosystem von iOS passen. Um dies zu gewährleisten, hat Apple spezielle Designrichtlinien entwickelt, die berühmten Human Interface Guidelines. Diese Richtlinien sind essentiell, um sicherzustellen, dass die Bedienelemente intuitiv gestaltet sind und Gesten so funktionieren, wie Nutzer es erwarten.
Technische Umsetzung: Programmierung und Testing
Jetzt wird's technisch! Die Programmierung deiner App ist das Herzstück des Entwicklungsprozesses.
Auswahl der richtigen Technologie
Bist du gerade am Grübeln, ob Swift oder Objective-C die bessere Sprache für deine iOS-App ist? Vor dieser Entscheidung steht jeder Entwickler, der in die Welt von Apple's Betriebssystem eintauchen möchte. Nicht zuletzt kann dir eine versierte iOS Agentur zur Seite stehen, um gemeinsam mit dir die optimale Entscheidung für dein individuelles Projekt zu finden – sie berücksichtigen dabei alle technischen Anforderungen und deine persönlichen Präferenzen.
Qualitätssicherung durch Tests
Eine Software ohne umfassende Testverfahren auf den Markt zu bringen, wäre ein echtes Risiko. Automatisierte Tests sind ein effektives Werkzeug, um Bugs schon vor dem Launch zu identifizieren und die Performance deiner App zu optimieren. Aber vergiss nicht die Bedeutung manueller Tests: Sie geben dir wertvolle Einblicke in das Nutzerverhalten und ermöglichen es dir, die Benutzerfreundlichkeit deiner Anwendung aus der Perspektive deiner Zielgruppe zu bewerten.
Der Weg in den App Store: Veröffentlichung und Marketing
Die Entwicklung ist abgeschlossen – es ist Zeit für den großen Moment!
Navigieren durch Richtlinien und Review-Prozesse
Im App Store herrschen klare und strikte Regeln, wenn es um das Einstellen neuer Apps geht. Du bist in der Pflicht, penibel darauf zu achten, dass deine App den vorgegebenen Standards gerecht wird. Andernfalls steht dir möglicherweise eine Enttäuschung bevor, denn bei Nichtbeachtung droht die Ablehnung im Prüfverfahren. Sicherlich kann dies anfangs entmutigend wirken; doch lass dich nicht unterkriegen – mit ausreichender Geduld und der Unterstützung durch einen erfahrenen Entwickler lassen sich auch knifflige Hürden überwinden.
Marketingstrategien entwickeln
Deine App könnte der nächste große Hit sein, doch ohne das richtige Marketing wird sie kaum jemand entdecken. In der Flut von Apps, die täglich in den Store kommen, ist es entscheidend, aus der Masse herauszustechen. Hast du schon mal an eine kreative Influencer-Kampagne gedacht oder daran, mit gezielter klassischer Werbung dein Produkt zu pushen? Diese Maßnahmen könnten der Dreh- und Angelpunkt sein, um deine App nicht nur zu präsentieren, sondern auch erfolgreich am Markt zu etablieren.
Die Reise von der ersten Idee bis hin zur fertigen App im Store ist spannend und herausfordernd zugleich. Mit Kreativität, technischem Know-how und einem guten Partner an deiner Seite kannst du jedoch alle Hürden überwinden. Eine versierte iOS Agentur bietet Unterstützung in allen Phasen der Entwicklung - vom ersten Entwurf bis hin zur langfristigen Betreuung nach dem Launch.
Bunte digitale Spielautomaten erfreuen sich heutzutage einer riesigen Fangemeinde und sind längst gesellschaftsfähig geworden. Vorbei sind die Zeiten, in denen Glücksspiel total verpönt war und vor allen Dingen in dunklen Spielhallen in den Randvierteln unserer Innenstädte stattfand. Das ist in erster Linie der immensen Digitalisierung zu verdanken, die sich seit einigen Jahren merklich auf sämtliche Bereiche unseres Alltags auswirkt.
Dadurch ist auch das Angebot an mannigfachen Glücksspieloptionen im Internet rasant angewachsen. Inzwischen ist der Markt so breit aufgestellt, dass es für Laien schon eine Herausforderung darstellt, sich zwischen all den verfügbaren Seiten zu entscheiden. Einen vertrauensvollen Betreiber, wie beispielsweise Lapalingo.de ausfindig zu machen, ist dennoch möglich.
Wer nicht nur zum reinen Zeitvertreib zockt, sondern finanziell möglichst viel aus seinem Einsatz herausholen möchte, sollte zudem noch einige weitere Empfehlungen berücksichtigen. Wir erklären hier, welche das im Einzelnen sind und worauf es darüber hinaus zu achten gilt.
Das A und O beim Zocken im Netz: eine seriöse Plattform
Bevor man online einen Spieleraccount eröffnet, sollte man sich zunächst einmal eingehender mit der ganzen Materie beschäftigen. Das bedeutet, sich umfassend über den Markt, die geltenden gesetzlichen Regelungen sowie die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern zu informieren. Denn Letztere können ganz gravierend sein, vor allem dann, wenn man an eine unseriöse Plattform gerät.
Um das zu vermeiden und obendrein wichtige Tipps von Insidern zu erhalten, ist die Nutzung von unabhängigen Vergleichsforen oder dem Blog eine sehr gute Sache. Dort erfährt man, welche Seiten vertrauenswürdig arbeiten, indem sie grundlegende Kriterien erfüllen. Hierzu zählt es, faire Spiel- und Auszahlungsbedingungen anzuwenden, auf renommierte Zahlungsmöglichkeiten zu setzen und offen auf die Gefahr von Spielsucht hinzuweisen.
Teilweise helfen einem auch bekannte Qualitätssiegel weiter, in der Vielzahl der dargebotenen Optionen einen Überblick zu behalten. Daneben greifen Neulinge in der Branche auch gerne auf die hilfreichen Erfahrungsberichte anderer Spieler im Internet zurück. Es lohnt sich in jedem Fall ebenfalls, die ausgesuchte Webseite detailliert zu studieren, bevor man dort Kunde wird.
Mithilfe des Impressums lässt sich erkennen, welches Unternehmen als verantwortlicher Betreiber eingetragen ist und wie es um dessen Lizenz steht. Zudem sollten die geltenden Regeln verständlich erklärt sein. Ist darüber hinaus ein deutschsprachiger Kundenservice in Form einer Telefonhotline oder Chat-Funktion vorhanden, gilt das ebenfalls als positives Anzeichen.
Und last but not least muss eine hohe Datensicherheit gewährleistet sein, die sich anhand der SSL-Verschlüsselung erkennen lässt. Schließlich werden auf der Seite sensible Daten wie beispielsweise Kreditkartendetails oder der Zugang zum PayPal-Konto eingegeben, die selbstverständlich nicht in die Hände Dritter gelangen sollen.
Geldwerte Extras: der entscheidende Unterschied
Doch auch unter all den seriösen Glücksspielangeboten gibt es noch Unterschiede, die man nicht vernachlässigen darf. Zum einen ist die Spielauswahl jeweils eine andere. Manche Betreiber haben feste Kooperationen mit bestimmten Software-Herstellern und bilden daher entweder ausschließlich oder primär deren Slots auf ihrer Seite ab. Bei anderen findet man indessen eine bunte Mischung.
Was einem besser zusagt oder welche Slot-Art man besonders mag, ist letztlich natürlich Geschmackssache. Manchmal können Gratisspiele genutzt werden, um ein Game erst einmal unverbindlich kennenzulernen. Manche Entwickler stellen zudem Demoversionen ohne Gewinnoptionen zur Verfügung, die Lust auf das Spiel machen sollen. Mit etwas Herumprobieren dürfte hier demnach jeder das Passende für sich finden.
Von noch größerer Bedeutung ist allerdings, mit welchen Extras die jeweilige Plattform überzeugt. So ist es inzwischen üblich, dass fast überall Willkommensboni für Neukunden beworben werden, die jedoch verschieden hoch ausfallen. Während die einen ein fixes Startguthaben von beispielsweise 50 € zur Verfügung stellen, verdoppeln andere die erste Einzahlung eines neuen Spielers. Daraus können sich demnach bereits Vor- oder Nachteile ergeben.
Die nächste Frage ist, inwiefern man für häufiges Spielen oder regelmäßige Einzahlungen belohnt wird. Oftmals bekommt man Free Spins freigeschaltet, die ihrerseits die Gewinnchancen erhöhen. Auch weitere Treueprogramme sind ein gern genutztes Mittel zur Kundenbindung, von dem man als Spieler maximal profitieren kann. Sei es, indem man mit erhöhten Geldlimits spielen darf oder mehr Flexibilität beim Einsatz der Free Spins erhält.
Wer die Augen nach all diesen Extras offen hält und die jeweiligen Angebote guter Plattformen miteinander vergleicht, sichert sich also von Anfang an viel bessere Chancen, sein Geld zu vermehren. Selbstverständlich ist es dafür aber unerlässlich, mit kühlem Kopf zu zocken und die geschenkten Zusatzchancen clever einzusetzen, damit diese auch das erhoffte Resultat bringen.
Spiel ist nicht gleich Spiel: eine Frage der Auszahlungsquote
Wer neben seinem Spaß auch die eigenen Gewinnoptionen steigern möchte, darf zudem die jeweilige Auszahlungsquote jedes einzelnen Slots nicht vernachlässigen. Denn auch hierbei zeigen sich Differenzen. Unter der Auszahlungsquote, auch als RTP (= return to player) bekannt, wird ein statistischer Wert verstanden. Er drückt die Wahrscheinlichkeit aus, mit der die getätigten Einsätze auf lange Sicht in Form von Gewinnen wieder zurückfließen.
Man kann auch von der zu erwartenden Rendite sprechen, wobei man es hier jedoch weiterhin mit dem Zufallsprinzip zu tun hat und die mathematische Sicht lediglich der Einschätzung dient. Je höher dieser RTP also ausfällt, desto eher gewinnt man langfristig und desto profitabler ist der Slot.
Die meisten in Deutschland betriebenen digitalen Spielautomaten sind auf einen RTP von mindestens 96 Prozent programmiert. Mitunter findet man aber durchaus Beispiele mit 98%iger Quote, die damit deutliche Vorzüge bringen. Man sieht – auch hierbei lohnt sich genaues Hinsehen und Vergleichen.
Schicksal oder Übung: inwiefern sich Einfluss nehmen lässt
Solange wir von digitalen Automatenspielen sprechen, muss unmissverständlich klar sein, dass diese auf Grundlage eines Algorithmus funktionieren und man keinerlei Einfluss auf den Ausgang nehmen kann. Gewinn oder Verlust bleibt somit auch bei Slots mit hohem RTP letztlich bei jedem Spin eine Frage des Schicksals.
Um nun wirklich aktiv die eigenen Gewinnchancen zu verbessern und damit auch auf den finanziellen Zugewinn einzuwirken, bleibt nur die Option, auf andere Spiele auszuweichen. So kann man beim Roulette unter Anwendung gewisser Strategien einfacher dafür sorgen, den Einsatz kontinuierlich zu vervielfachen.
Noch besser sind die Möglichkeiten jedoch bei Kartenspielen wie Black Jack und Poker. Wer hierfür viel Übung mitbringt und smarte Spielzüge ausführt, kann tatsächlich zu einem besseren Ergebnis beitragen und damit folglich auch die eigenen wirtschaftlichen Chancen merklich nach oben pushen.
Der US-amerikanische Software- und Technologiekonzern Microsoft forciert durch den Kauf von Activision Blizzard die größte Übernahme seit der Firmengründung. Das Unternehmen hat laut einer offiziellen Mitteilung rund 70 Milliarden US-Dollar geboten. Activision Blizzard gehört bislang zu den weltweit umsatzstärksten Spieleherstellern. Phil Spencer, Chef der Gaming-Abteilung bei Microsoft, erklärte, dass der Kauf bis spätestens Mitte 2023 vollständig abgewickelt sein soll.
Massive Stärkung des Gaming-Sektors
Offensichtlich möchte sich Microsoft deutlich stärker auf dem Markt für Videospiele und Konsolen positionieren. Das US-Unternehmen besitzt mit der Xbox-Serie eine der erfolgreichsten Konsolenplattformen. Darüber hinaus können Spieler den plattformübergreifenden Aboservice "Game Pass" erwerben.
Microsoft hatte bereits den renommierten Publisher Bethesda ("Fallout", "Elder Scrolls") aufgekauft. Der Kaufpreis belief sich jedoch im September 2020 lediglich auf knapp ein Zehntel der Kaufsumme für Activision Blizzard. Durch die Entwicklung der "Warcraft"-Spiele sowie der "Call of Duty"-Titel ist Activision eine beachtliche Größe in der Branche und erzielte während der vergangenen Jahren Umsätze im Milliardenbereich. Somit gehören die Premium-Titel des Spieleentwicklers zu den umsatzstärksten Spielen. Lediglich die Online-Automatenspiele können in Deutschland diesen Anbietern das Wasser reichen wenn es um die Höhe der Umsätze geht.
Mit dem Kauf kann sich Microsoft nach Auffassung einiger Analysten wesentlich breiten auf dem Gaming-Markt aufstellen und profitiert dabei von ohnehin erfolgreichen Spieletiteln sowie ein umfassendes Know-how der Activision-Entwickler.
Neuerungen für Xbox-Fans
Wie es um die Weiterentwicklung von "Overwatch", "Call of Duty" oder "Diablo" steht, lässt sich derzeit kaum vorhersagen. Was jedoch in diesem Zusammenhang sicher zu sein scheint ist, dass Microsoft den größten Teil der Activision-Spiele in den "Game Pass" für die Xbox überführen möchte. Diese qualitativ hochwertige Ergänzung dürfte die mehr als 25 Millionen Spieler freuen. Microsoft verspricht sich darüber hinaus zahlreiche Neukunden für die Spielflatrate.
Matt Booty, Chef der Xbox Game Studios, teilt mit, dass durch die milliardenschwere Übernahme einige Spiele exklusiv für die Xbox weiterentwickelt würden. In den richtigen Kontext gesetzt, bedeutet diese Aussage eine Verfügbarkeit für PCs sowie die Xbox. Zusätzlich wurde bekannt, dass "Call of Duty" auch weiterhin für die Playstation erhältlich sein wird. Primäres Ziel von Microsoft scheint die Verbreitung des "Game Pass" zu sein.
Microsoft sieht Potenzial bei der Verschmelzung von Off- und Onlinewelten
In den USA macht derzeit der Begriff "Metaverse" die Runde und sorgt bei Technologiekonzernen jedweder Ausprägung für große Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um die möglichst nahtlose Verschmelzung der Off- und Onlinewelt durch die Verwendung von virtuellen Avataren, Datenbrillen sowie verschiedenen sozialen Netzwerken. Börsenexperten sehen Microsoft aufgrund der Übernahme von Activision Blizzard vor allem in diesem Bereich wesentlich breiter und zugleich flexibler aufgestellt.
Für Microsoft könnte das Übernahmegeschäft der ideale Einstieg in das Metauniversum sein. Die Kombination aus Spielen und fortschrittlicher Hardware mit ausreichend viel Leistungsfähigkeit sollte den Redmonder Unternehmen ein solides Fundament für künftige Projekte bzw. Entwicklungen bieten. Die Gaming-Sparte ist auf diesem Weg sicherlich ein wesentlicher Bestandteil.
In den vergangenen 24 Monaten ist die Activision-Aktie unter Druck geraten und verlor während dieser Zeit deutlich an Wert. Wie es scheint, hat Microsoft lediglich auf den richtigen Zeitpunkt für die Abgabe eines Kaufangebots gewartet.
Neues Wettrennen im "Metaverse"
Der Hype um das "Metaverse" ist bedeutend größer als es die Realität zulässt. Spiele-Publisher gehen von einem riesigen Umsatzpotenzial von digitalen Gütern, wie zum Beispiels Ausrüstungsgegenstände oder besondere Looks für Avatare, aus. Im Bereich Mobile-Games sind Ingame-Käufe bereits heute eine Selbstverständlichkeit. Konsolen oder PC-Systeme können in diesem Zusammenhang längst nicht mithalten.
So ist es wenig überraschen, dass Activision offiziell verlautbaren ließ, dass die Entwicklung und Realisierung des "Metaverse" einem waschechten Wettrennen gleicht. Spielehersteller seien zum Handeln aufgefordert, weshalb Microsoft den besten Zeitpunkt für die Übernahme ausgesucht hat, wie es weiter in der Stellungnahme heißt.
Übernahme steht unter kritischer Beobachtung
In den USA werfen Wettbewerbshüter einen kritischen Blick auf den bislang größten Deal in der Videospielindustrie. Microsoft betonte indes den starken Wettbewerb in der Branche und erklärte, dass es die Übernahme ermögliche, mit anderen großen Spieleplattformen ernsthaft in Konkurrenz treten zu können. Diese beziehe sich sowohl auf den US-amerikanischen als auch chinesischen Markt.
Durch den 70-Milliarden-Deal mit Activision wird Microsoft zum weltweit drittgrößten Spieleentwickler. Nur Sony und der in China ansässige Technologiekonzern Tencent können die neue Marktmacht der Redmonder überbieten. Grundsätzlich scheint die Spieleindustrie nach wie vor stark zu wachsen, wodurch Microsoft ein enormes Potenzial für Expansionen im Bereich Xbox sowie PC und Mobile sieht und entsprechend nutzen möchte.
Ein kleines Stück Windows-Historie endet. Im kommenden Januar 2023 wird der Support für die Windows-Version 8.1 endgültig eingestellt. Der Versuch, sich auf mobilen Devices zu etablieren, ging nach hinten los. Jetzt stellt Microsoft die Arbeit am Betriebssystem ein.
Mit viel Mühe und Nervenstärke wollten die Windows-Entwickler eine Schnittstelle zwischen Desktop und Mobile Devices schaffen. Die Idee, ein hybrides Betriebssystem zu entwickeln, das auf beiden Gerätearten läuft, war ambitioniert und eine grundlegend gute Idee. Die Realität sah jedoch anders aus: Konkurrent Apple sorgte mit seinem deutlich schnelleren und userfreundlicheren iOS-Betriebssystemen für eine bessere Erfahrung und sicherte sich den Thron auf dem Markt.
Als Windows mit der 8er-Version seines Betriebssystems 2012 erstmals von sich reden machte, sah alles nach einem erfolgreichen Versprechen aus. Notebook, Desktop, Tablet: Windows 8 sollte ein Alleskönner sein – und ist es auch. Das Problem war einzig, dass das System keine Chance zur Verbreitung bekam. Hersteller und Anbieter von Mobilgeräten setzten auf die Konkurrenz.
Mobile Versionen gefragt
Die ausbleibende Nachfrage führte zu der endgültigen Entscheidung, die Version einzustellen. 2023 wird ein letzter Patch zur Verfügung gestellt, der mit Virenschutz und Anti-Malware-Funktionen ein letztes Mal für mehr Sicherheit sorgen soll. Weiterer Support ist nicht geplant.
Mit Blick auf die Entwicklung der mobilen Nutzung hat sich Windows dazu entschieden, mehr Augenmerk auf sein aktuelles Projekt Windows 11 zu legen. Diverse Android-Smartphones unterstützen das aktuelle Betriebssystem und machen die alltägliche Nutzung zu einer angenehmen Erfahrung. Der Fokus auf mobile Geräte wird in jeglichen Branchen deutlich spürbar und bei einer Vielzahl von Angelegenheiten nutzen User bevorzugt Smartphone und Tablet. Daher müssen Anwendungen und Prozesse optimiert auf die Endgeräte gebracht werden, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.
In der Unterhaltungsbranche finden sich dafür gute Beispiele. Der iGaming-Markt gilt als Vorreiter bei digitalen Entwicklungen und dem Einsatz neuer Technologien. Immer mehr Anbieter setzen dabei auf mobile Casinos, die bei der Zielgruppe großen Anklang finden. Wer bei dieser Entwicklung nicht rechtzeitig und den Kundenwünschen entsprechend nachzieht, misst hohes Potenzial und läuft Gefahr, hinter der Konkurrenz abzufallen.
Windows 8-User müssen sich 2022 zweifellos nach passenden Alternativen umsehen. Der unausweichliche Wechsel auf neuere Betriebssysteme wie Windows 10 oder Windows 11 ist unumgänglich, um aktuellen Schutz zu garantieren. Ein Festhalten an der bestehenden Software kann spätestens ab 2023 zum Problem werden. Viren oder Malware können nicht mehr erkannt werden, was ein Risiko für persönliche Daten darstellt. Die Umstellung auf ein neues System kann somit mit viel Vorlauf in den kommenden Monaten erfolgen und muss nicht überstürzt in Angriff genommen werden. Tipp: Wenn der Einsatz von Windows 11 bevorzugt wird, sollte auf den betreffenden Geräten eine Kompatibilitätsprüfung im Vorfeld durchgeführt werden.
Nun ist es soweit: der Support von Windows 7 ist offiziell vorbei. Zumindest für den Endanwender. Keine Updates, nicht mal mehr Sicherheitspatches werden angeboten. Wer nun glaubt, dass ein Virenscanner und eine Firewall schon genug seien, der irrt: Angriffspunkte in einem Betriebssystem sind damit nicht oder nur unzulänglich zu schützen. Für Firmen gibt es zumindest noch einen erweiterten kostenpflichtigen Support, der den Einsatz von Geräten absichern soll.
Nun kommt die Diskussion auf, ob Microsoft nicht verpflichtet werden sollte, für Betriebssysteme weiterhin Patches anzubieten. Quasi für immer, grenzenlos.
Mir stellt sich die Gegenfrage: Warum? Windows 8 ist im Juli 2009, also vor mehr als 10 Jahren, auf den Markt gekommen. Abgesehen davon, dass die meisten Rechner, die damit gekauft wurden, das Zeitliche gesegnet haben: Microsoft hat mit viel Marketing-TamTam (und auch finanziellem Einsatz!) versucht, den Umstieg auf Windows 10 schmackhaft zu machen. Über ein Jahr konnten alle Benutzer kostenlos den Sprung von Windows 7 und 8 auf Windows 10 durchführen. Wer diese Gelegenheit nicht ergriffen hat, der konnte anfangs immer noch zu recht geringen Preisen umsteigen.
Wer bleibt also übrig? Anwender, die nicht PC-Systeme nutzen, bei denen ein Wechsel des Betriebssystems nicht so einfach möglich ist. Werkzeugmaschinen, Kassensysteme und ähnliche Anwendungen. Die wiederum können den Extended Support in Anspruch nehmen. Sicher, der kostet Geld, aber hier sehe ich das Betriebssystem tatsächlich ähnlich eines Verschleissteils, das irgendwann mal Kosten verursacht.
Und ohne Zahlen zu kennen: Die Zahl der Endanwender, die nach all den Umstiegsangeboten jetzt "plötzlich" (nach Monaten der Vorankündigung) im virtuellen Regen stehen, dürfte arg begrenzt sein.
Einen Sinn an dieser Diskussion kann ich nicht wirklich finden.
In jungen Jahren war die Aussage "Oh, je älter Du wirst, desto schneller vergeht die Zeit!" Gesabbel von alten Leuten. Zeit ist genormt, und eine Sekunde bleibt eine Sekunde. Egal, wie alt man ist! Mittlerweile bin ich da nicht mehr so sicher. 2019 war kaum da, da war es schon zuende. Neben Brexit-Posse und Trumpeltier-Wahnsinn ist gefühlt so unendlich viel passiert, und das in einer empfundenen Millisekunde.
Knapp 600 Artikel auf Schieb.de plus 12 Reports mit Tipps und Tricks aus der Windows-Welt. Ein Konzept für ein Security-Buch aus Anwendersicht, das schliesslich 2020 auf den Markt kommen wird. Das endgültige Ende von Windows Mobile/Phone (auch wenn das ja nur der Weg vom letzten Zucken bis zum letzten Atemzug war). Der Phoenix aus der Asche mit Windows ARM und dem Surface Pro X, der Ankündigung des Surface Phones (aka Surface Duo) Ende 2020. Gemischte Signale von Microsoft zur (eigenen) mobilen Zukunft.
2020 wird mit Sicherheit ein spannendes Jahr. Wie jedes Jahr in diesem Jahrtausend. Aber noch nie war ich so unsicher, was uns da wirklich erwarten wird. In diesem Sinne: Auf ein gutes 2020!
Bei Aufräumen des Büros fiel mir dieses Schmuckstück in die Hände: Teilnehmerliste und Agenda des Microsoft CLIP-Termins, der bei mir so viel in Gang gesetzt hat. Meine "Initiativbewerbung" beim MVP-Programm, mittlerweile 15 Jahre in Folge in den unterschiedlichen Kategorien (Windows Mobile Devices, Windows Phone (Consumer), Windows Mobile, Windows Insider). Hach... das kann ich nicht entsorgen... :)
Oh Mann... lange war es ruhig um die manchmal doch fragwürdigen Käuferpraktiken bei diversen Online-Auktionshäusern. Und kurz vor Ende des Jahres kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen... Gruselig.
Vorab die Erklärung des Titels: Ich habe aus Kostengründen das erste Mal zwei Sendungen, die vom Wert so genau zwischen Brief und Paket lagen, als Einschreiben verschickt. Trackbar und versichert, ist doch großartig. Oder? Nein, ist es nicht. Das erste Paket (eine 200GB microSD-Karte) wurde vom Käufer angemahnt, mit ausführlicher Beschreibung:
Ware nicht da!
Nun schlug mein ordnungsliebendes Herz in frohem Rhythmus: Verfolgungsnummer raus, "Zugestellt am 12.11.", das dem Käufer mitgeteilt, Haken dran. Einige Tage später wurde dieser dann konkreter. Nicht:
Ware nicht da!
Erneut mitgeteilt, Nachforschung bei der Post aufgemacht und die Fallnummer dem Käufer mitgeteilt. zu Abwechslung gab es dann statt wortkarger Antwort einfach einen A-Z Garantieantrag mit dem Kommentar
Ich habe die SD Karte leider nicht erhalten auch der Nachweis ohne Namen das er abgeliefert wurde ließ ihn mich nicht finden
Cool aber die professionelle Zustellbestätigung der Kollegen von der Deutschen Post, die ähnlichen Wert wie die mündliche Aussage hat:
Ich bin gespannt.... Amazon prüft noch. Em Ende heißt das vermutlich "abgeschreiben". Ärgerlich vor allem deshalb, weil die zweite Sendung (Dreierset blu-Rays) ebenso "verschollen" ist. Die habe ich dann gleich auf meine Kosten gutgeschrieben, denn was auch immer die Ursache sein mag, ob Betrug des Kunden oder tatsächlicher Verlust: Durchsetzen werde ich davon nichts können. Also: lieber EUR 1,20 mehr investieren und ein Paket buchen. :(
Nun aber zu den "lustigen" Erlebnissen:
Kommunikation ist alles und Worte nichts
Ich hatte ja oben schon kurz meinen sprachlich eher unidirektionalen Käufer zitiert, der mit Dreiwortsätzen, quasi den Keinohrhasen der Kommunikation, einen Sachverhalt darstellen wollte. Nun könnte man meinen, das sei ein Einzelfall gewesen, aber mitnichten. Stellvertretend für viele andere hier die Kommunikation mit dem Käufer meines iPad Pro (ersetzt durch das Neue):
Siehe da, nach 12 Tagen und drei Ballwechseln war es dann doch möglich "Ich brauche eine Rechnung auf meinen Namen." zu schreiben. Prima, kann ich, mach ich auch. Gerne beim nächsten Mal auch schneller, wenn ich meine Kristallkugel beiseite lassen kann und direkt weiß, worum es geht... :)
Aber geht doch?!
Ich bin ja bisher fast nie auf die Nase gefallen, wenn ich Dinge gebraucht bei eBay oder amazon gekauft habe. Wenn da "TOP" steht und der Käufer ein entsprechendes Bewertungsprofil hat, dann passt das meistens. Meistens... denn gerade wurde ich einen Besseren belehrt.
Gekauft Bang & Olufsen Beoplay E8 "True Wireless InEars", von einem Verkäufer mit 100% positiven Bewertungen im mittleren 600er-Bereich. Da kann nichts schief gehen, oder? Kann doch! Angekommen ist - Achtung, nichts zu Essen in der Nähe liegen haben, zart besaitete Seelen sollten wegschauen - das hier:
Kann man machen, muss man aber nicht. Gut, also die Rücksendung angefordert (wegen Abweichung von der Beschreibung, denn als "TOP" lasse ich das nicht durchgehen). Reaktion des Verkäufers:
Okay. Stinken und Versifftsein sind nicht wichtig, weil sie gehen ja. "TOP" im Sinne von "Tropfen Ohrschmalz Passt"? :-/
Argh. ARGH. Ich habe mein Surface Go nicht wirklich lieb. Eigentlich müsste ich es, weil es klein, leicht und hervorragend verarbeitet ist und damit das perfekte Gerät für unterwegs, wenn man die Limitierungen eines iPad hinter sich lassen will. Der Nerd in mir allerdings, das kleine Männlein in meinem Ohr, das Teufelchen auf meiner Schulter, hat die ganze Zeit "Surface Pro 6 kommt... Muahahaha, dann ist das Go weg" geflüstert. Wider der Größendiskussion, ja einfach wegen der Größe, der kleineren Bildschirmränder, der höheren Auflösung. Und jetzt ist es da. Also vorgestellt, aber gewiss nicht bei mir.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Microsoft dankbar sein soll oder einfach nur vollkommen fassungslos den Kopf schüttele. Ernsthaft? Ein neues Surface in 2018 und dem verwehrt Ihr USB-C? Ich musste heute Morgen die Pressemitteilung dreimal lesen, umd es wirklich zu verstehen:
1 x großer USB-3.0-Anschluss
3,5-mm-Kopfhöreranschluss
Mini-DisplayPort
1 x Surface Connect-Anschluss
Surface Type Cover-Anschluss6
MicroSDXC-Kartenleser
Und das - man lasse es sich auf der Zunge zergehen - obwohl die letzten neuen Modelle, das Surface Book 2 und das Surface Go, USB-C integriert haben. Wer versteht das denn? Und jetzt komme man mir bitte nicht mit der steinalten Aussage, USB-C sei nicht massentauglich und das Adaptergewusel sei dem Kunden nicht zuzumuten. Um dann im selben Moment das großartige Surface Connect to USB-C-Adapter anzubieten. Ein Adapter, das den Surface Connect-Anschluss (den proprietären Pfostenstecker der Surface-Geräte) auf USB-C adaptiert. Quasi also ein Adapter, um dann Adapter anzuschliessen, wenn man der obigen Logik folgt.
Da bleibt mir nur die Referenz auf die denkwürdige Pressekonferenz von Apple, in der Phil Schiller den Verzicht auf den Klinkenstecker für Kopfhörer im iPhone 7 mit "Courage" erklärt. #Really, Microsoft?
Mann, Mann, Mann... ich weiss jetzt schon, dass der ein oder andere mir bekannte Leser mit einem "Selber Schuld, warum unterstützt Du auch die Datenkrake/Kapitalistenhure/Ausbeuter/younameit" reagieren wird... aber sei es drum. Ich bin bekennender Amazon-Junkie. Hunderte von Bestellungen im Jahr, sowohl wegen des Preises als auch wegen des vollkommen entspannten Einkaufserlebnisses. Vor allem in Kombination mit meinem DHL Paketkasten absolut stressfrei: Ist keiner zuhause, dann legt DHL das Paket in den Paketkasten vor der Tür, ich hole es später auf dem Weg ins Haus raus, fertig ist die Maus. Zugegeben, der Faktor Mensch (sprich: tröddeliger Fahrer, der den Paketkasten "übersieht") ist nicht auszuschließen, aber selten.
Nun grassiert im kostenoptimierenden Kosmos von Amazon so etwas wie "der eigene Logistiker" namens Amazon Logistics. Ein loser Zusammenschluß von Transportunternehmen unter Amazon-Flagge, die mehr und mehr Pakee übernehmen und heile zum Kunden bringen. Nicht. Eine Auswahl
- Zweimal Amazon Show: Angeblich Freitags geliefert, am Samstag steht abends der Fahrer vor der Tür und mufft, dass er extra wegen mir (!) 20 Minuten hätte fahren müssen. Paket zermatscht, Inhalt unvollständig.
- Ein Echo Dot und ein Fritz-WLAN-Repeater: Vor die Tür gestellt. Sichtbar für jeden Passanten. Aber natürlich habe ich laut Tracking für die Sendung unterschrieben.
- Ein Schulbuch: In den Briefkasten geworfen, Verpackung bechädigt, Buch gematscht.
- Heute der Hammer: Waren im Wert von über 300 Euro (Weihnachten steht vor der Tür!) in drei Kartons: Vor die Tür in die Nässe des tauenden Schnees gestellt, wieder breit sichtbar für jeden, der vorbei geht.
- Diverse Sendungen: Zustellung nach zwei oder drei Tagen, trotz Amazon Prime.
Kommentar von Amazon dazu: "Wenn Sie drei Sendungen haben, bei denen etwa schief gegangen ist. dann melden Sie uns das und wir können den Logistiker sperren lassen.". Das habe ich jetzt zum zweiten Mal beantragt. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber ich werde berichten...
Update:
Guten Tag, Herr Erle,
es tut mir leid, dass Sie schlechte Erfahrungen machen mussten.
Wir berücksichtigen Ihre Rückmeldung: Wir haben daher veranlasst, dass zukünftige Bestellungen vor allem mit anderen Anbietern und nach Möglichkeit nicht mehr mit Amazon Logistics an diese Adresse versendet werden:
Andreas Erle ... Krefeld, Nordrhein-Westfalen 47807
Bitte beachten Sie, dass die Umsetzung dieser Maßnahme etwas Zeit in Anspruch nimmt und Sie deshalb in den nächsten vier Wochen eventuell noch Lieferungen über den abgewählten Transportdienst erhalten können.
Darüber hinaus können wir grundsätzlich nicht vollständig ausschließen, dass Sie künftig Lieferungen von diesem Transportdienst erhalten. Aus internen logistischen Gründen kann dies durchaus außer Kraft gesetzt werden.
Außerdem kann es in einigen Fällen vorkommen, dass wir nur mit einem bestimmten Transportdienstleister liefern können und daher keine Ausschlussmöglichkeit haben: Zum Beispiel bei dem Wunsch einer bestimmten Versandgeschwindigkeit wie Morning Express, gesetzlichen Bestimmungen wie FSK-18-Sendungen oder bei dem Versand von Gefahrgut.
Bitte beachten Sie auch, dass wir bei Amazon.de Marketplace keinen Einfluss auf die Auswahl des Transportdienstes haben. Die Verkäufer wählen den Transportdienst selbst.
Bitte informieren Sie uns bei einer Neueingabe Ihrer Adresse oder einer Adressänderung, damit wir die Auswahl des Transportdienstes sicherstellen können. Dazu ist es erforderlich, dass diese Lieferadresse bereits für eine Amazon.de-Bestellung (keine Marketplace-Bestellung) verwendet und mit Amazon Logistics versendet wurde.
Keine Sorge: Jetzt kommt nicht der Facebook-Jahresrückblick oder meine rührselige Betrachtung der Schlechtigkeit der Welt... eher ein Rück- und Ausblick, wie schlecht es Windows Phone geht. :)
Es besteht kein Zweifel: Windows Phone als eigenständiges Betriebssystem ist Geschichte. Und das bezieht sich nicht nur formal auf die Namensänderung zu "Windows 10 Mobile", sondern auch auf das mobile Derivat von Windows 10. Keine Frage, weiterentwickelt wird immer noch, nur kommen ausser dem HP X3 und dem gerüchteweise geplanten Consumer-Ableger davon keine Geräte mehr auf den Markt. Parallel dazu wird der "App Gap", also das Fehlen von wichtigen Apps im Windows Store, weiter verschärft: Hersteller wie Amazon ziehen Ihre Apps zurück und verweisen stattdessen auf die Desktop-Apps (was im Beispiel ungefähr so hirnrissig ist wie Diesel aus der Zapfsäule zu nehmen und darauf hinzuweisen, dass die AdBlue-Säule ja in der Nähe steht!).
Nun mag man freudig aufjubeln ob der Nachrichten aus Redmond, dass mit der neuen Generation von Prozessoren eine vollständige Simulation von Windows 10 auf einem mobilen Gerät möglich ist: Das Surface Phone scheint Realität zu werden, irgendwann in der Mitte von 2017.
Den Satz oben lassen wir mal alleine stehen... und bringen ihn in den Gesamtkontext. Klar, ich freue mich wie ein Schneekönig darauf. Aktuell habe ich immer noch mein Lenovo Book dabei, um unterwegs Dinge machen zu können, zu denen Windows Phone nicht in der Lage ist. Das würde sich damit erledigen. Ich erinnere mich noch gerne an meinen OQO 02 UMPC: 5 Zoll vollwertiges Windows. Wider Erwartung bedienbar und performant. In sofern kann ich mir das auf einem Lumia 950 oder HP X3 durchaus gut vorstellen.
Aber (und das sei mir gestattet): Welcher Ottonormalverbraucher braucht das? Windows Mobile/Phone ist immer (wieder) daran gescheitert, die kritische Masse anzusprechen. Und die kritische Masse will vor allem eines: Einfache Bedienung mit den Fingern. Also ist eher nicht zu vermuten, dass ein Windows-Desktop-taugliches Smartphone hier für Begeisterungsstürme, geschweige denn signifikante Umsatzsteigerungen sorgen dürfte.
Da fehlt mir dann also tatsächlich das Verständnis für das große Ganze... Verlangen nach Marktanteil kann es nicht sein, das wurde nach dem Niedermetzeln der Marke Nokia und der Vernichtung der Lumia-Geräte zu Grabe getragen. Obama-likes "Because we can"? Natürlich ist es eine Ansage an die Konkurrenz, ein System für alle Devices zu haben, und den Aufwand für den Entwicklungsstrang Windows 10 Mobile einzusparen. Nur scheint mir das so gar nicht Nadella-like? Seit seiner Übernahme der Amtsgeschäfte wurde ausgedünnt, entlassen, gestrafft, eingestellt, umorientiert und sich vor allem mit den anderen mobilen Plattformen angefreundet. Irgendwie ist und bleibt die Zukunft für mich weiterhin nebulös...
Nicht in den falschen Hals bekommen: 95 Prozent meiner Einkäufe finden online statt, und davon sicherlich 90 Prozent bei Amazon. Über die Wochen und Monate eines Jahres kommen dreistellige Bestellzahlen zusammen, und wie immer ist das eine oder andere nicht gaaaaanz in Ordnung. Verkickte Verpackungen auf Grund der "Amazon Frustfreien Verpackung" (der Analogie zu "kontaktlosem Beischlaf"), nicht eingehaltene Lieferversprechen dank "DPost" (der Analogie zum berittenen Boten mit einem fehlenden Hufeisen), alles hinnehmbar. Wenn allerdings in einem Paket mit zwei Artikeln eines fehlt, dann ist das nicht mehr so ganz hinnehmbar, der Erfahrung nach aber alles andere als ein Problem: Amazon anrufen, reklamieren, Ersatzbestellung bekommen, fertig.
Gestern (fast) so geschehen: Bestellt waren ein Ladegerät für die Akkus der Parrot BeBop 2-Drohne und ein Akku für eben selbige. Angekommen in einem schlecht verklebten Bügelkarton: Das Ladekabel. Nach Sichtung der Umgegend des Paketkastens und vergeblicher Hoffnung, den Akku irgendwo liegen zu finden, der Anruf bei Amazon. Positive Überraschung: Neben der gewohnt diskussionsfreien Ersatzlieferung gabe es auch noch ein Unterhaltungsprogramm:
Amazon-Mitarbeiterin (mit schleppendem, osteuropäischen Akzent): "Gutten Tag. Wie kann ich Ihnen häääälfen?"
Meine Wenigkeit (mit mühsam abtrainiertem Pott-Akzent): "Moin! Bei der eingegebenen Bestellnummer fehlte der Akku..."
A: "Aaaah... Iiiich värstääääähe. Wobei fäählte der?"
MW: "... bei der Lieferung!"
A: "Aaaah... Iiiich värstääääähe. Abär bei wääälcher Liferung?"
MW: "... [?!] ... na bei der der Bestellnummer XYZ?"
A: "Aaaah. Fählte bei "Ladegerrät ParottBiBopp" oderr bei "Akku ParottBiBopp waaaiss"?"
MW: "Na der Akku..."
A: "Joooooh. Abberr fählte bei "Ladegerrät ParottBiBopp" oderr bei "Akku ParottBiBopp waaaiss"?"
MW: "... der Artikel Akku Parrot Bebop 2 Weiss fehlte."
A: "Aaaah. Da fählte Akku. Mommänt. Muss Nachfragen."
Warteschleife und Zeit zu rekapitulieren. What. The. F...rohsinn?
A: "Danke für Gädullt! Mache ich färtig Ärsatzlifferung. Möchten Sie rücksäänden mit Härrmes oderr DähaEll?"
MW: "Was denn zurücksenden?"
A: "Na, Akku!!!!"
MW: "Ja aber der fehlt doch?!"
A: "Äben. Schickän Ärrsatzlifferung, Sie schicken zurück."
MW: "JA ABER WAS DENN?"
A: "Na, Akku!!!!"
Durchatmen. Nachdenken. Zu keiner Lösung kommen.
MW: "Der Akku fehlt im Paket. Sie schicken mir ihn nach. Warum sollte ich den zurücksenden?!?!"
A. "Mommment. Muss ich naaaachfragän."
Kurt Felix kann es nicht sein. Paola? Guido Cantz? Wer auch immer...?
A: "Danke für Gädullt! Mache ich färtig Ärsatzlifferung. Müssen Sie nicht rücksäänden. Schuldigung, känne mich niiicht aus mit Akku. Schönnen Taaaag!"
Ich habe jetzt noch Bauchschmerzen vor Lachen... :D
Bevor ein Schlaumeier mir jetzt vorwirft, mich über den Akzent gleichzeitig über die Dame oder Ausländer im Allgemeinen lustig zu machen: Der Akzent war Teil der gesamten surrealen Situation. Das hätte aber ein beliebiger sein können. Mit einer Sächsin stelle ich mir das auch putzig vor... "Was für´n Aggüüü?" :D
Ich kann es nicht mehr hören. Echt nicht. Ist es scht noch eine News wert, dass Windows Phone "tot" ist? Dass bis zum Ende des Jahres so gut wie jeder damals von Nokia zu Microsoft übernommene Mitarbeiter entlassen, abgewickelt, verschoben ist? Dass die Abschreibungen für die Nokia-Übernahme das Bruttosozialprodukt eines Kleinstaates übersteigen? Aus meiner Sicht nicht (und darum gab es die entsprechende News auch hier nicht). Allerdings quillt meine Mailbox mittlerweile über vor Fragen in der Bandbreite von "Na, merkst Du´s endlich auch?!" bis hin zu "War´s das jetzt?", und darum hier eine kleine, subjektive Stellungnahme.
Vorab: Die Dinge so hinzunehmen, wie sie nun mal sind, ist nicht gleichbedeutend mit "gut finden"... Ich hätte mir eine deutlich erfolgreichere Integration von Nokia gewünscht. Allgemein wegen der Marke und dem Markt, persönlich aber auch wegen meinem eigenen Draht zu Nokia. Das Thema ist - trotz aller Traurigkeit um die persönlichen Schicksale - Geschichte. Leider. Ich hätte mir ebenso gewünscht, dass Microsoft viel mehr Fokus auf die Entwicklung von Windows 10 Mobile (bzw. das zusammenwachsen der Plattformen) legt, statt sich so stark darauf zu konzentrieren, bessere Services für iOS und Android zu entwickeln. Ebenfalls Geschichte. Ebenfalls leider.
Allerdings ist das eine Entwicklung, die schon Monate, wenn nicht gar Jahre anhält. Keine Überraschung also, sondern eine konsequente Folge von Entscheidungen. Und noch dazu eine, die für das Gros der Anwender (nämlich die, die Windows Phone/10 Mobile nicht verwenden) durchaus positiv ist. Ich bin immer ein Pocket PC/Windows Mobile/Windows Phone-Fan gewesen und bin es auch heute noch. Parallel dazu aber auch vom ersten iPhone, vom ersten Android-Gerät und dem ersten Palm Pre immer parallel mit "Konkurrenzsystemen" unterwegs gewesen. Und was war das früher abenteuerlich: Exchange-Sync nur mit wackeligen Zusatztools, Berarbeitung von Office-Dokumenten nur über Drittanbietertools oft fragwürdiger Qualität, kurz: abgeschnitten von der Welt, in der man sich mit PC und Notebook bewegte.
Schnell vorgespult ins Jahr 2016: Am Ende fällt das verwendete Betriebssystem in der Anwendung kaum noch auf (Sicherheit und App-Angebot mal aus der Bewertung rausgelassen): Alle relevanten Microsoft Apps und Dienste (Office, Skype, OneDrive, Lync, Outlook,...) gibt es für iOS und Android, teilweise sogar in deutlich leistungsfähigeren Versionen als bei Windows Phone (für iOS hatte ich das Ganze vor einigen Monaten schon hier zusammengeschrieben). Klar fehlt mir die Kachelwelt, wenn ich an einem iPhone oder Android-Gerät sitze... aber meine Workflows sind kaum anders als auf einem Windows Phone. Soll heissen: Microsoft hat erkannt, dass sie den Markt mit einem eigenen System alleine nicht in den Griff bekommen. Im Zuge von "One Windows" aber durchaus die andren Systeme näher an die eigenen Services bekommen.
Bei aller Begeisterung für Windows 10 Mobile und seine Vorgänger: Als Anwender arbeite ich mit meinen Daten und Diensten (und den zugehörigen Apps), viel häufiger und intensiver als mit dem nackten Betriebssystem. Setze ich meine Scheuklappen der Systemfixierung ab, dann bin auch ich der Lage, das Positive daran zu erkennen...
"War´s das jetzt?": Das glaube ich nicht. Microsoft hat mit einigem Lehrgeld erkannt, dass es durchaus erfolgversprechend sein kann, durch Referenzgeräte die richtung vorzugeben, und den Rest des Marktes sich daran messen uns sich danach recken zu lassen: Das Surface Book und die Surface-Reihe sind ein wunderbares Beispiel dafür. Verdient sich Microsoft damit eine goldene Nase? Wahrscheinlich eher nicht, aber die seither auf den Markt gekommene Vielfalt an Formen und Ausstattungen anderer Hersteller spricht für einen tatsächlich aufgegangenen Plan. Warten wir ab, wie es mit dem Surface Phone/Intel Telefon weitergeht...
Und bis dahin, und das sei meine abschliessende Stellungnahme, nutze ich gerne, mit Spaß und Stolz mein Lumia 950.
Nach vielen, vielen Jahren, in denen ich Apple-Produkte nutze und vor allem den Service des Giganten aus Cupertino schätzen gelernt habe, bin ich dieser Tage in eine Situation geschlittert, die ungewohnt war: Chaotische Auskünfte, stundenlange Telefonate. Ganz offensichtlich habe ich eine Kombination erwischt, die Apple selber überrascht. Dabei sollte die so ungewöhnlich nicht sein:
Die bEva hat eine goldene (genauer, bevor hier Schnappatmung einsetzt: "goldfarbene") Apple Watch mit Sport-Armband. Und diese hat der Uhr entsprechend auch einen goldenen Dorn (das Teil, was die Länge des Armbands festlegt). Nun war das Armband nach vier Monaten massiv verfärbt, ohne, dass es einen nachvollziehbaren Grund dafür gab. Für mich war eigentlich klar, dass ich ein neues Armband bestelle und das Thema damit erledigt ist. Nur: Der Apple Store bietet keine Auswahlmöglichkeit bei der Bestellung der Armbänder, und so würde ein neues Armband mit einem silbernen Dorn kommen. Auch ein Laderarmband (Wunsch der bEva) lässt sich nicht konfigurieren, damit wäre der Anschluss an die Uhr wie auch die Schliesse in Silber - unbefriedigend bei einer goldfarbenen Uhr. Also: Apple Store anrufen und das "live" klären.
31.12.15: Die Kollegin im Store hört sich mein Dilemma an und konstatiert "Das ist doch eine Reklamation, da verbinde ich sie an den technischen Support". Grundsätzlich nehme ich einen Garantieaustausch gerne hin, hätte aber das Grundproblem schon gerne auch gelöst: Wie bestelle ich ein passendes Armband mit goldfarbenen Applikationen? Wie auch immer: Mein nächster Gesprächspartner ist im Apple Care Plus (ACP) verortet und relativ ratlos, weil das so recht kein technisches Problem ist. Er verbindet mich aber gerne zu einem technischen Vorgesetzten.
Und hier hätte ich gerne einen Recorder angehabt. The best Hörbuch ever... zwischendrin habe ich das Telefon auf Lautsprecher geschaltet und die bEva vor lautlosem Lachen rollend auf dem Sofa liegen gehabt. Zuerst war der Schluss, dass er die gesamte Uhr austauschen müsse. Okay für mich, denn die digitale Krone der Uhr zickte dann und wann einmal, und damit waren zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Allerdings hatte ich dann noch die bange Hoffnung, auch das Thema mit der Bestellung eines anderen Armbandes lösen zu können. Und da nahm das Schicksal seinen Lauf... Ich glaube, ich habe das Problem gute zehnmal erklärt. Immer gefolgt von einem lang gezogenen "Okaaaaaaaaaaaay..." der anderen Seite. Meine Nachfrage, ober er denn nun mein Problem nachvollziehen könne, quittierte er mit einem "Natürlich!!!", um dann direkt nochmal zu hinterfragen, was ich denn nun meinen würde.
Irgendwann habe ich dann aufgegeben, die Uhr sollte ja komplett getauscht werden und damit das Armband exakt so kommen wie bei der ersten Lieferung.
Zusätzlich habe ich dann nochmal im Store angerufen und die Frage da gestellt. Antwort (nach Rückfrage im Backoffice): "Da haben Sie recht... hier bestellen können Sie nur die gelistetetn Armbänder, und da ist keines, dass die Schliesse oder den Dorn goldfarben hat."
04.01.2016: Irgendwie ist meine Motivation, das Thema weiter zu verfolgen, relativ eingeschränkt. Die neue Uhr ist heute in der Zustellung, also alles gut. Also: Alles gut, bis dann die Zustellung erfolgt und das Paket geöffnet ist! Das nämlich enthält eine neue Apple Watch in goldener Farbe... aber kein Armband. Meine Motivation, einen weiteren Telefon-Marathon zu starten, ist weiterhin eher gering, aber was hilfts? Diesmal direkt an den Support (0800 6645451), eine Reparaturnummer habe ich ja schliesslich. Erfreulich schonmal, dass die Kollegin mein Problem (goldfarbene Uhr, silberne Applikationen) innerhalb einer Minuten verstanden hat (Originalton: "Hmmmh... ich bin eine Frau, vielleicht liegt es daran. Dem Kollegen ist vielleicht der Unterschied von Silber und Gold nicht so klar geworden... :)"). Einmal mehr eine Nachfrage bei einem technischen Vorgesetzten... und dann die Auskunft "Das ist richtig so. Ein Armband hat keine Garantie, es sei denn, es verursacht Hautirritationen.". Ich habe dann mal die Frage in den (virtuellen) Raum geworfen, dass - selbst wenn ich das so akzeptieren würde - sie mir doch bitte mal mitteilen möge, wie ich denn ein passendes Armband bestellen könne, wenn der Store es gar nicht hat. Die Antwort bewegte sich von betretenem Schweigen zu eingestandenem Vrerständnis zu einem Weiterverbinden an einen anderen Vorgesetzten.
Der wiederum hat sich dann des Themas angenommen, musste allerdings auch recherchieren. "So eine Anfrage ist mir bisher noch nicht untergekommen...". Bei der Vielzahl der gold- und rosegold-farbenen Apple Watches schwer verständlich. Wie auch immer, die Quintessenz den Ganzen: Apple kann diese Armbänder liefern. Allerdings nicht über den Store für den Endkunden bestellbar, sondern über den Support als Ersatzteil-Lieferung. Und auf diesem Weg sollte das neue Armband dann in den kommenden Tagen bei uns eintrudeln. Ich werde berichten...
... und das kleine "m" ist Absicht. :-) ZDNET´s Mary Jo Foley hat im Zusammenhang mit den Ankündigungen der letzten Wochen ein Interview mit Microsoft CEO Satya Nadella geführt, und dabei natürlich auch das Thema "Zukunft von Windows Phone" angesprochen. Darin finden sich einige interessante Aussagen:
"Wenn ich an unser Windows Phone denke, dann will ich, dass es für etwas wie ´Continuum´ steht . Wo ich sage wow, das ist ein interessanter Ansatz, bei dem ich ein Telefon haben kann, und das selbe Telefon ist durch unsere universelle Plattform mit Continuum tatsächlich ein Desktop sein. Das ist etwas, was kein anderes Phone-Betriebssystem oder Gerät kann. Und das ist, wofür unsere Geräte und Geräteinnovationen stehen sollen".
Hier geht er nun ein wenig von dem Fokus eines Phones mit einem auf das Phone skalierten Betriebssystem weg, etwas, das sich schon in der EMail angedeutet hatte. Es geht darum, die Windows-Erfahrung und die Dienste optimal überall hin zu bringen.
"Ich werde nicht jeden Tag ein Phone auf den Markt bringen. Ich werde mich auf einige wenige Phones konzentrieren, die tatsächlich Marktanteil holen und tatsächlich unsere Einzigartigkeit aufzeigen."
Nicht mehr die aktuelle Gerätevielfalt, sondern gezielte Gerätelaunches. Das lässt einmal mehr vermuten, dass der Kauf von Nokia kein "Scheitern" war, sondern ein gezieltes Überbrücken der Zeit bis Windows 10 unter der Maßgabe, einen gewissen Marktanteil zu behaupten. Mt dem Start von Windows 10 jetzt ist das nicht mehr nötig, also kann Nokia zusammengedampft werden.
Interessant wird es dann, wenn es um die Motivation für Entwickler geht, Apps für Phones zu entwickeln:
„Universal Windows Apps werden entwickelt werden, weil man sie auf dem Desktop haben will. Der Grund, warum jemand Universal Apps schreiben will ist nicht unser Marktanteil von drei Prozent bei Phones. Der Grund ist, dass eine Milliarde Anwender ein Startmenü haben, in dem diese App ist. […] Und nebenbei: wenn wir sie damit motivieren, dann haben wir eine Phone App. […] Das ist es, was sie [die Entwickler] dazu bringt, für das Phone zu entwickeln. Wenn überhaupt, dann ist das kostenlose Upgrade auf Windows 10 dazu gedacht, unsere Position auf dem Phone-Markt zu verbessern. Das ist der Grund, warum ich diese Entscheidung getroffen habe. Wenn jemand wissen will, ob ich immer noch hinter Windows Phone stehe, dann sollte er daran denken, was ich mit dem kostenlosen Windows-Update gemacht habe, statt vier weitere günstige Modelle auf den Markt zu bringen.“
Man hat also mittlerweile die Taktik, direkt mit den Konkurrenten der mobilen Betriebssysteme zu konkurrieren, aufgegeben (er sagt an andrer Stelle auch noch „Es geht nicht um Kopf-an-Kopf-Konkurrenz. Das wird niemals funktionieren.“). Stattdessen wählt er den indirekten Weg: Weil man Windows nutzt und über die Geräteklassen hinaus arbeiten kann mit all seinen Daten und Einstellungen, wird das Ecosystem interessanter. Für den Desktop werden die Apps geschrieben werden, und damit hat man gleichzeitig auch die Phone-App. Durch die – unter anderem auch durch das kostenlose Update geförderte – geplante schnelle Adaption von Windows 10 wird die Basis für Phones deutlich verbreitert.
Und noch klarer: „Wir werden alles tun, was getan werden muss, um sicherzustellen, dass wir mit Phones vorankommen. […] Nochmal: Ja, wir werden in diesem Jahr Premium Lumias auf den Markt bringen.“ und „Wenn da eine Vielzahl von OEMs sind, dann werden wir eine Strategie haben. Wenn da keine OEMs sind, dann haben wir eine Strategie.“ Oder anders: Wenn die OEMs keine Hardware auf den Markt bringen, dann machen wir das eben.
Alles in allem für mich eine klare Positionierung. Man kann über die Abwicklung von Nokia sicherlich geteilter Meinung sein, die Strategie, die weit über Windows Phone hinausgeht, macht aber vollkommen Sinn. Ob sie Erfolg haben wird, und ob davon in der Zukunft wieder abgewichen werden (muss), das steht in den Sternen. Zumindest aber ist Windows Phone aus dem Nischendasein in die große Familie aufgenommen worden und fest verknüpft. Und das kann nur gut sein.
... wurde schon lange herbeigeredet. Erst jüngst durch die Kombination von der Ankündigung von "harten Entscheidungen" seitens Microsofts CEO Satya Nadella und der darauf folgenden erneuten Restrukturierung der Phone-Sparte mit 7900 abgebauten Stellen. Jetzt also ist es amtlich: Microsoft will das mobile Windows nicht mehr. Oder? Meine persönliche Einschätzung dazu:
Manchmal habe ich das Gefühl, das solche Verlautbarungen von Microsoft immer gerne genommen werden, um die eigenen Hoffnungen/Vermutungen hinein zu projizieren. In diesem Fall eben die, dass "Microsoft endlich aufgibt" und "erkannt hat, dass man gegen Android und das iPhone nicht anstinken kann". Da macht es Sinn, sich sowohl die Original-Texte als auch die bisherige Entwicklung anzuschauen:
Microsoft hat bei der Übernahme von Nokia eine Menge an Kosten produziert und entsprechende Einsparungen fest geplant (das hatte ich hier mal zusammengeschrieben). Teile dieser Einsparungen waren durch die Reduzierung von Stellen und Funktionen, die in beiden Unternehmen vorhanden waren, zu erreichen. Umgesetzt durch die erste Kümnfigungswelle 2014, die Nokia bereits arg geschröpft hatte. Allerdings auch Microsoft intern, das sollte man dabei nicht vergessen.
Was ist in der Zwischenzeit passiert? Microsoft hat - erst noch unter dem Nokia-Brand, dann direkt als Microsoft - eine Menge an Lumia-Modellen auf den Markt gebracht. Viele im Einsteigerbereich, aber eine solche Menge, dass man auch als fachlich Interessierter schon fast den Überblick verlieren musste. Ob das nun wirklich dem Marktanteil einen Schub versetzt hat, das mag man diskutieren, zumindest hat es dafür gesorgt, dass in vielen Märkten Windows Phones in die Hände derer kamen, die bisher doch eher im Android- oder gar iPhone-Lager zu verorten waren. Geschadet hat es sicherlich also nicht, wenn auch der Kostenaufwand dafür immens war.
Wer nun die Entwicklungen von Windows 10 und Windows 10 Mobile verfolgt hat, dem muss eigentlich schnell klar gewesen sein, dass dies nur eine Zwischenphase gewesen sein konnte, um bis zum finalen Zusammenwachsen der Plattformen Windows Phone "am Leben" zur erhalten und möglichst breit zu streuen. Besonders der Verzicht auf ein "Hero Device" in den letzten Monaten, also ein High End-Gerät, das für ein Alleinstellungsmerkmal sorgt, war ein deutlicher Hinweis darauf.
Und nun schreibt Satya Nadella: "We are moving from a strategy to grow a standalone phone business to a strategy to grow and create a vibrant Windows ecosystem including our first-party device family" (Wer bewegen und von einer Strategie des Wachstums eines separaten Windows Phone-Geschäfts zu einer Strategie der Schaffung und des Wachstums eines boomenden, schillernden Windows Ecosystems, das auch unsere eigene Gerätefamilie einschliesst"). Darin sind die Kernaussagen doch recht klar? EIN Windows Ecosystem (das Desktop und Phone enthält), statt Windows Phone separat zu halten (mit all den Zusatzkosten, die das mit sich bringt). Nichts anderes ist es, was mit Windows 10 Mobile entwickelt und spätestens mit der Namensgebung publik gemacht wurde. Auch das Thema der "first party device family" und der damit einher gehenden Limitierung der Geräteanzahl, ist nichts Neues: Mit dem Surface macht Microsoft das bereits seit Jahren: wenige Referenzgeräte, die das Betriebssystem und die Dienste in ein optimales Licht rücken.
Ein Einstellen der movilen Version von Windows macht überhaupt keinen Sinn. Microsoft will ja explizit ein Windows für alle Geräte haben, und wenn man sich die Nutzung von Smartphones, die Zugriffszahlen auf Webseiten durch Smartphones, die Nutzung von Services wie OneDrive, Skype etc. anschaut, dann ist das Smartphone als zusätzlicher Bildschirm und damit als Nutzungsszenario nicht wegzudenken.
"Based on the new plans, the future prospects for the Phone Hardware segment are below original expectations." (aus der Pressemitteilung). Klare Aussage: Das hatte man anders geplant, aber mit der neuen Planung werden die Erlöse aus dem Phone-Business natürlich geringer sein, als man es erwartet hatte. Und da setzt folgerichtig (logisch, nicht notwendigerweise sozial oder ethisch) die Kostenschere an, und die geht nun mal auf den Hauptfaktor Personalkosten.
Und wieder Satya Nadella: "In the near term, we will run a more effective phone portfolio, with better products and speed to market given the recently formed Windows and Devices Group. We plan to narrow our focus to three customer segments where we can make unique contributions and where we can differentiate through the combination of our hardware and software. We’ll bring business customers the best management, security and productivity experiences they need; value phone buyers the communications services they want; and Windows fans the flagship devices they’ll love." (Kurzfristig werden wir ein effektiveres Phone-Portfolio haben, mit besseren Produkten und schnellerem Zugang zum Markt [...] Wir planen, uns auf drei Kundensegmente zu konzentrieren, in denen wir einzigartige Beiträge leisten können und wo wir uns durch die Kombination von Hardware und Software abheben können. Wir werden den Firmenkunden die besten Management-, Sicherheits- und Produktivitätserfahrungen bringen, die sie brauchen; Käufern von Einsteigertelefonen die Kommunikationsdienste, die sie wollen; Windows Fans die Highend-Geräte, die sie lieben werden."
Einmal mehr: Firmenkunden, Käufer günstiger Geräte und Poweruser, die tolle Geräte wollen. Das ist nicht wirklich etwas Neues, nur grenzt Nadella diese Gruppen schärfer voneinander ab, was beim aktuellen Portfolio nicht zu erkennen war: Der Firmenanwender, eigentlich die klassische Klientel von Microsoft, lief bisher irgendwie so mit, und der "Windows-Fan" war unglücklich damit, dass er selbst mit dem hochwertigsten Windows Phone-Modell nur im Strom der Apple- und Android-Geräte mitschwamm. Das angekündigte "Cityman", so es mit den gerüchteweise bekannt gewordenen Spezifikationen kommt, ist ein solches "Flagship-Device", ein Gerät, das in der Funktionsvielfalt keine Entsprechung bei den anderen Plattformen hat.
Auch zur langfristigen Strategie hat Nadella etwas zu sagen: "In the longer term, Microsoft devices will spark innovation, create new categories and generate opportunity for the Windows ecosystem more broadly. Our reinvention will be centered on creating mobility of experiences across the entire device family including phones." (langfristig werden Microsoft Geräte vor Innovationen sprühen, neue Kategorien schaffen und breitere Möglichkeiten für das Windows Ecosystem schaffen. Unsere Neuausrichtung wird sich auf die Mobilität der Erfahrungen über die gesamte Gerätefamilie konzentrieren, Phones eingeschlossen.")
Wie viel deutlicher muss der Faktor "Phone" noch betont werden? Microsoft ist schon lange auf dem Weg, seine Dienste breitest möglich an den Mann zu bringen, auch - teilweise sogar stärker - auf Kunden und Betriebssysteme, die nicht Microsoft-affin sind. Das ist aber nur die eine Seite der Madaille. Die andere, und das hat meiner Meinung nach Satya Nadella deutlich gemacht, ist die Fokussierung auf Benutzererfahrung und Mobilität. Und so geht die Restrukturierung nicht gegen Windows auf Mobiltelefonen als Nutzungserfahrung, ganz im Gegenteil: Die Mobilität steht im Vordergrund. Wohl aber hat man bemerkt, dass der Surface-Weg besser und kosteneffizienter ist als der bisherige Lumia-Weg: Wenige Modelle, dafür aber zielgruppengerecht ausgerichtet.
Und eines hat die Surface-Familie auch gezeigt: Durch die Limitierung der Modelle schafft man keine Konkurrenz für die OEMs, die Windows mit ihren Geräten zusammen in den Markt bringen. Im Gegenteil: man kitzelt mehr aus ihnen heraus und provoziert sie, über die Meßlatte, die Microsoft gesetzt hat, hinauszuspringen. Heute ist es für einen Hersteller nahezu uninteressant, ein Windows Phone auf den Markt zu bringen, so omnipräsent wie die Lumias sind. In Zukunft dürften auch etabliertere Hersteller wie HTC, Huawai, Lenovo, vielleicht gar Samsung wieder auf das Windows-Schiff aufspringen.
Nun zurück zum menschlichen Faktor: Dass die ehemalige Nokia-Organisation weiter geschröpft werden wird, dass noch mehr Mitarbeiter in eine ungewisse Zukunft entlassen werden, das ist die traurige und schmutzige Kehrseite der Medaille. Ein Zeichen, dass auch Microsoft in der bitteren Phase der Neuzeit angekommen ist, in der Profit über alles geht. Schade darum, auch wenn man es einem Unternehmen, das sich in einem so hart umkämpften Markt unter solchen Rahmenbedingungen wie heute schwerlich vorwerfen kann.
Manchmal fasse ich mir an den Kopf. Zugegeben: vermehrt in letzter Zeit. Gestern Abend spielt nun Bayern München gegen Barcelona in der Champions League. Wir erinnern uns: Die Mannschaft, die in der Bundesliga für gnadenlose Langeweile im Kampf um die Meisterschaft gesorgt hat. Die, die man in den vergangenen Wochen und Monaten gerne geschmäht hat. Immer dann, wenn es passte. Weil gerade mal wieder ein Spieler einer anderen Mannschaft weggekauft wurde, weil sie arrogant sind, weil man selber nicht gegen sie gewinnen konnte und damit jeden Punktverlust bejubelt hat, und, und, und. Da mag man nun geteilter Meinung drüber sein, am Ende ist es aber typisch deutsch, Erfolg zu missgönnen.
Und in dem Kontext bin ich tatsächlich "typisch deutsch". Ich mag die Barzels nicht (*). Auch wenn ich neidlos anerkenne, dass ein solcher Erfolg - wirtschaftlich wie sportlich - nicht von alleine kommt und eine Menge strategischer Planung und konsequenter Arbeit erfordert: Manchmal ist es einfach Bauchsache.
Zurück zu den leichten Klopfbewegungen auf meine Stirn: Wenn ich gestern dann allüberall lese, man müsse ja "als Deutscher ja zumindest heute Bayern-Fan sein", "Heute muss man Deutscher sein" und andere Ergüsse in der Art, dann frage ich mich nach dem Sinn. Warum sollte ich?
1.) Die Bayern sind nicht die Nationalmannschaft. Auch wenn sich so benehmen. Okay, das mag nur halb richtig sein (sie stellen ja quasi die Nationalmannschaft :-)) 2.) Ob eine deutsche Mannschaft nun einen internationalen Wettbewerb gewinnt oder Hinterkleckersdorf ein Fußball platzt, hat für mich nahezu die selbe Bedeutung. "Nahezu", weil ein Kind in Hinterkleckersdorf um seinen Fußball weint. 3.) Und wenn tatsächlich Bayern München auch das Rückspiel vergeigen sollte und statt des vollmundig angekündigten Triples auch das Double nicht klappt, dann ... meine dunkle Seele sei verdammt ... dann kann ich mir ein vollkommen unfaires Giggeln der Schadenfreude nicht verkneifen.
Wenn mich das zu einem "schlechten Deutschen" macht, dann scheint das etwas zu sein, auf das ich stolz sein kann... :)
(*) Wenn mich dazu der ein oder andere Betroffene ob meiner kreativen Bezeichnung "Barzels" (was die evolutionäre Stufe unter "Bazi" ist und nichts mit dem ehemaligen und von mir sehr geschätzten CDU-Politiker zu tun hat) schmäht: Get a Life! :-D
Liebe Anwender, die Ihr in einem Forum (egal ob privat, gewerblich oder direkt vom Hersteller) eine Antwort auf ein Problem oder eine andere Frage sucht: Ihr habt garantiert mehr, schnelleren und nachhaltigeren Erfolg, wenn Ihr die folgenden einfachen Grundregeln beherrscht und berücksichtigt:
1. Der Hersteller ist doof Ganz wichtig: Vor der Schilderung des eigentlichen Problems solltet Ihr dringend einen Abschnitt, neudeutsch "Rant", gegen den Hersteller bringen. Es schafft eine klare Ausgangslage, wenn direkt im Vorfeld klar ist, dass Selbstverschulden des Anwenders, ein dem Marktstandard "normales" Verhalten oder ein Hardwaredefekt ausgeschlossen werden und gar nicht erst angesprochen werden müssen. "Scheiss Microsoft, war ja klar, dass die zu doof sind, das richtig zu machen." Dem Moderator macht dies das Leben leichter, muss er doch nicht die Antwort posten, sondern nur "Richtig. Microsoft und ich persönlich sind schuld!"
2. Der Moderator/Antwortende ist doof Auch nicht zu vernachlässigen: Der Kunde ist König, der Fragende gar Kaiser. Die geistigen Fach-Amöben, die sich in solchen Foren als Moderatoren rumtreiben, sind soziallegasthenische, abgehalfterte und gescheiterte Existenzen. Das im Vorfeld klarzustellen, klärt Fronten und Umgangston: "Und jetzt braucht mir keiner einen Scheiß von XXX zu erzählen!" ist eine angemessene und zielführende Weisung. Vor allem engt sie die möglichen Lösungsansätze weiter ein, und macht dem geistig und empathisch unterentwickelten Moderator das Leben leichter, seinen niedrigen geistigen Horizont nicht übersteigen zu müssen.
3. Mi Casa es su Casa, oder: alle haben mein Problem oder sind doof Da ja Fehlbedienungen, individuelle Hardwaredefekte etc. bereits ausgeschlossen wurden, MUSS es sich um ein global-intergalaktisches Problem handeln, das tief in der Inkompetenz des Herstellers verwurzelt liegt. Das bringt automatisch mit sich, dass jedwede Antwort der Art "Ich habe hier mehrere Geräte identischer Konfiguration liegen, die das Problem nicht haben" automatisch egozentrisches Gewäsch sind. Nur, weil 99,99% der Anwender das Problem nicht haben, heisst das noch lange nicht, dass es NICHT ein allgemeines Problem ist. Die anderen waren einfach nur bisher zu doof, es zu bemerken.
4. Orthographie, Interpunktion und Grammatik sind doof Wenn ich nun als zahlender Anwender eines Produktes schon gezwungen werde, mich in die Niederungen eines Forums zu begeben, dann soll der Aufwand möglichst gering sein. Es reicht vollkommen aus, wenn die Kern-Fakten des Problems in zufälliger Reihenfolge und Schreibweise eingekippt werden. Der Sack mit Satzzeichen gehört dem Lesenden, der diese frei und nach eigenem Gusto zuordnen kann. "ich habfonmir windoof un kan nich mer sikronisirn wenn ich den rechner ausmach istden kabel ab und ledt nichmehr aber kumpel hat auch lumina undageht du opfa!" ist eine vollkommen adäquate Beschreibung.
5. Weniger ist mehr, oder: Fakten sind auch doof In der Kürze liegt die Würze, und jeder Moderator zählt Cerebro zu seiner Standard-Ausstattung. Mehr als eine allgemeine Beschreibung des Problems ist Luxus, die nicht angemessen ist. "Kann Musik nicht abspielen" ist eine hervorragende, superspezifische Beschreibung, der eine umgehende, ausführliche und treffsichere Lösung zu folgen hat. Sollte dies nicht der Fall sein, dann, ganz wichtig, muss umgehend nachgelegt werden: "Wenn Du keine Ahnung hast, was machst Du dann in einem Forum?!", gegebenenfalls noch ergänzt um ein "Arrogantes/doofes/inkompetentes Moderatorenpack" (wer hier stattdessen inkontinent schreibt, kann sich gleich verpi..en... :-)
6. Antworten sind doof, wenn sie nicht meiner Erwartung entsprechen Sein wir ehrlich: Was bildet sich dieses Moderatorenpack eigentlich ein?! Wollen die einem Anwender wirklich erzählen, dass eine bestimmte Funktion, die ihm die Welt bedeutet (z.B: eine Eiswürfelmaschine, das rSAP-Profil, blinkende Benachrichtigungs-LEDs oder der Registry Editor) nicht existiert? Das kann nicht sein, und damit ist eine solche Antwort automatisch zu ignorieren und die Frage erneut zu stellen. In einem solchen Forum muss doch jemand mit Hirn sein, der die eigene Meinung bestätigen kann! Dazu ist es nicht unabdingbar, "Blödsinn" zu antworten, kann aber durchaus helfen.
7. Bedanken ist was für Pussys und doof Sollte dann wider jedweder Vernunft und Erwartung tatsächlich mal eine brauchbare Antwort in der Flut der geistige Fäkalien der Moderatoren dabei gewesen sein, dann sollte ein Fehler tunlichst nicht gemacht werden: "Danke" ist geächtetes Wort! Man stelle sich nur vor: Da könnte jemand doch auf die abstruse Idee kommen, dass sein unentgeltlicher Einsatz für Linderung, Freude oder, Gott bewahre, gar Dankbarkeit beim Fragenden geführt hätte! Ein kommentarloses Verlassen des Forums ist da die sauberste, beste und höflichste Lösung.
Puuuh... ich bin ja wirklicher Fan der Mittelerde-Welt von Tolkien, die Herr der Ringe-Verfilmung (trotz ihrer drei Teile) ist für mich immer noch eine der besten Literaturverfilmungen der letzten Jahre. Als Peter Jackson sich nach langem Zögern und Zaudern (oder besser "Zieren"?) bereiterklärte, das lterarische "Prequel" (cineastisches Unwort der letzten Jahre!) Der Hobbit zu verfilmen, fand ich das erst mal gut. Allerdings war die Ankündigung, ebenfalls eine Trilogie daraus zu machen, eher unverständlich: Der Hobbit hat gerade mal ein knappes Drittel der Seiten des Herrn der Ringe.
Nun ist Teil 3 in den Kinos, und für mich bestätigt das die Befürchtung. War der erste Teil noch "lang, aber fesselnd", der zweite "lang, aber interessant", so ist "Die Schlacht der fünf Heere" nur noch "lang". Wunderbare Bilder, aber alle schon unendlich oft gesehen. Neuseeland hat nun nicht wirklich unendliche Vielfalt zu bieten. Schlachten, Schlachten, Schlachten, bööööööse Orkse im Amazon Prime-Vorteilsabo und Super Slowmotion Nahaufnahmen der eingefrorenen Mimik der Protagonisten. Für mich: Unnötig. Den Gesamtstoff hätte man wunderbar mit echtem Spannungsbogen in zwei Filme packen können und hätte immer noch genug Gestaltungsspielraum gehabt, die unglaublich kitschige Romanze der schlecht-hennagefärbten Elfe Tauriel unterzubringen.
Aber zumindest weihnachtlich war´s: Flackernde (Häuser-) Feuerchen, Speis und Trank vom Feinsten (von den Elfen zu den Menschen gebracht), der Grinch war auch da (warum man Thorin keine grüne Maske verpasst hat: fragt mich nicht!), der Stern schien helle (auch wenn Frau Galadriel dabei ein wenig grün aus dem Gesichte schaute, hatte die Thorin vielleicht die Grinch-Maske geklaut?!).
Für mich: Prädikat "unnötig", maximal "Aus Sammlersicht der Vollständigkeit wegen".
Versprochen: Heute wird alles besser. Dann geht es mit dem Kleinen in "Paddington". Da kann man nix falsch machen. :)
In diesem Sinne: Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!
So. Fertig. Alles erledigt. Gerade in meiner Timeline gepostet. Ist doch cool, dass das alles so einfach geht. Und gerade bin ich mit meinem Auto betrunken mit 100 km/h durch die Tempo 30-Zone gefahren und habe den Grünröcken hämisch zugelächelt als sie ob meiner Schlangenlinien versucht haben, ein scharfes Bild zu bekommen. Warum? Doofe Frage!!! Ich hatte in allen Scheiben einen Zettel, auf dem "Ich widerspreche der 0,8 Promille-Regel und jeder Geschwindigkeitsbegrenzung." Tja. da können die nix machen!!!
Ehrlich: Wer auch immer noch diesen vollkommen sinnbefreiten Widerruf der Facebook-AGBs in meiner Timeline postet, der wird umgehend vom WWW ins HHH verbannt. In die "Hirnlose Hammelherde". :-(
Ich will nicht repektlos erscheinen. Mir als kleinem Licht erschliesst sich die Breite und Genialität des übergreifenden Plans sicherlich nicht, den Microsoft mit der Übernahme von Nokia verfolgt. Oder anders: Der Weg dahin, und die folgenden Worte sind meine persönlichen, subjektiven Gedanken dazu.
Dass der Abstand nach vorne, den Microsoft auf dem Feld der mobilen Geräte zum nächsten Konkurrenten zu überbrücken hatte, nicht mit Bachblütentee und gemeinsamem "Ommmm"-Brüllen zu überwinden war, das konnte nicht überraschen. Dass sich die 600 Millionen Dollar Kostensynergien innerhalb von 18 Monaten nach der Übernahme von Nokia, die das erklärte Ziel waren, nicht von alleine ergeben, auch das keine Frage. Nur klangen die Flöten so süss, als Stephen Elop im April 2014 "Now, we´re one Microsoft" tönte, und das Lied der unendlichen Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft in den süssesten Tönen spielte.
Jener Stephen Elop, der 2010 von Micosoft zu Nokia gegangen war (ein Schelm, wer Böses vermutete), und in 2014 die Überbleibsel des Handygeschäfts von Nokia in einem Triumphzug hinter sich her in die offenen Arme des Redmonder Softwaregiganten führte. Elop, der von nicht wenigen Journalisten als derjenige geschmäht wurde, der Nokia den echten Abstieg von Börsenwert und Ruf erst verordnet hatte. Sicherlich sind viele strategische Entscheidungen in seiner Ägide ganz klar darauf ausgerichtet, schon den "verbleibenden Rest" von Nokia zum Zeitpunkt der Übernahme schlank zu halten. Das aber reicht offensichtlich nicht.
Die Ankündigung, dass Microsoft bis zu 18.000 Mitarbeiter weltweit entlassen will, war nicht wirklich unerwartet, zu viele ähnlich lautende und sich deckende Gerüchte gab es in den vergangenen Wochen. Und der ausgeschiedene Microsoft CEO Steve Ballmer war ja nicht zuletzt deshalb davon überzeugt worden, das Unternehmen zu verlassen, weil den Aktionären die Veränderungsgeschwindigkeit nicht ausreichte. Dass Nachfolger Satya Nadella "nur ein wenig restukturieren würde" war also keine realistische Erwartungshaltung. Allerdings wäre es mir nie in den Sinn gekommen (und das mag meiner Naivität anzulasten sein), dass der Kern der betroffenen Mitarbeiter bei Nokia zu suchen wäre: "We plan that this would result in an estimated reduction of 12,500 factory direct and professional employees over the next year."... das sind knapp 69 Prozent der Gesamtbetroffenen.
Nokia hatte bei der Verkündung der Übernahme noch knapp 32000 Mitarbeiter, diese Zahl dürfte sich aber bereits deutlich verringert haben bis zum heutigen Tage. Marktbeobachter sprechen davon, dass die angedachten Kündigungen mehr als die Hälfte der ehemaligen Nokia-Mitarbeiter treffen dürften.
Keine Frage: Das ist ein "übliches Beiwerk" bei einer solchen Milliarden schweren Übernahme, die menschlichen Späne, die beim Hobeln einfach mal so fallen. Dem Span aber ist der Hobel und das Werkstück letztendlich egal, liegt er doch abgetrennt vom Ganzen alleine und langsam austrocknend auf dem Boden. Und niemanden interessiert mehr, wieviel der einzelne Span zum Wachstum des Baumes beigetragen hat. Microsoft hat mit Windows Phone und dem konsequenten Bruch mit der Vergangenheit von Windows Mobile den Grundstein dafür gelegt, dass die Plattform nach Vorne gekommen ist. Mit der halbherzigen Unterstützung von HTC, ZTE, Samsung und LG aber wäre das nicht möglich gewesen. Erst die Produktinnovationen von Nokia, angefangen bei der Qualität der Kameras, über das einzigartige Design, die neuen Farben bis hin zur exklusiven Zusatzsoftware haben das Bild von Windows Phone geprägt und langsam die Breitenwirkung entfaltet. Keine Frage, auch die hat Microsoft mit der langfristigen Strategie (mit)bestimmt, aber am Ende waren es Nokianer, die das geleistet haben. Mit Euphorie, Vision und einer Menge, Menge Herzblut. Und die bekommen nun eine E-Mail, die an Geschwurbsel kaum zu überbieten ist... wie das New York Magazine wunderbar seziert.
Nun hat Nokia auch in Deutschland zum wiederholten Mal die zweifelhafte Ehre, Opfer und Mitwirkender einer massiven Wegstrukturierung zu sein. Erst die Schliessung des Bochumer Werks und die Verlagerung nach Rumänien, dann das Schliessen des "Ersatzwerks" in Cluj, nun eine sicherlich ungewisse Zukunft der Ratinger Zentrale. Die Marke "Nokia" hat zumindest in unseren Breitengraden ihren Glanz verloren und bekommt mehr und mehr die Rolle eines Synonyms für "Sterben auf Raten".
Als jemand, der Nokia über mehr als 20 Jahre aktiv begleitet hat, von den ersten "Handys" über die ersten quasi Internet-fähigen Mobiltelefone (wem sagt der Begriff WAP noch etwas?), das Booklet 3G als erstes Net-/Notebook bis hin zu den modernen Lumias, stimmt mich das traurig. Ich kann nachvollziehen, dass die Mitarbeiter die Bauernopfer auf dem großen Schachbrett der mobilen Plattform sind, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier allzu leichtfertig mit Schicksalen gespielt wird. Ja, ich fühle mich persönlich betroffen durch all die Menschen, die ich in der Zeit virtuell und persönlich kennen gelernt habe, aber auch ohne diese Erfahrung trifft es mich.
Alles Gute, Nokia...!
P.S: Ich behaupte allerdings auch nicht, dass Microsoft es sich leicht macht, denn die 5500 verbleibenden Kündigungen bleiben als Paket intern zu schultern. Als Einzelschicksale, ob "gut abgefunden" oder nicht, sind diese ebenso bitter. :-(
"Schönes" oder gar "Kaiserwetter" stelle ich mir anders vor. Warm ist schön, bedeckter Himmel und drückende, warme Hitze sind nicht wirklich mein Ding. Abhilfe schafft da nur kühles Nass. Also das Schwimmbecken aufgebaut, mit Wasser gefüllt und ab dafür. Eigentlich aber nur der kleine Zweibeiner... aber die Rechnung war dann doch irgendwie ohne den Wirt in Form des kleinen Vierbeiners gemacht:
Eine Frage liess sich dann allerdings nicht wirklich endgültig klären: War die grosse blaue Kiste in Dackelaugen ein Dackelpool oder ein riesiger Saufnapf? :-)
Das sind Geschichten, die so nur das Leben schreiben kann. Dialoge, die einem niemals einfallen würden, wenn man sie selbst schreiben wollte. Ich schwöre hoch und heilig: Der folgender Dialog hat so und genau so stattgefunden:
Ich sitze zur Einleitung des Wochenendes gemütlich vor der XBOX und spiele Wolfenstein an, da klingelt es. Aus dem Sessel, die Hunde hinter mich geschubst, die Zwischentür zu gemacht und die Haustüre geöffnet, sehe ich mich dem Fahrer eines Paketdienstes gegenüber. Normalerweise eher muffelig und darauf aus, so schnell wie möglich seine Sendung - wie auch immer - los zu werden (Episode am Rande: Der war es auch, der Wolfenstein, als FSK18-Spiel fett als "Altersnachweis" gekennzeichnet, ohne irgendwas in der blauen Tonne abgeliefert hat).
Man kann meine Verblüffung sicherlich nachvollziehen, dass dieser Muffelkopp mich nach Auslieferung des Pakets freundlich persönlich anspricht. "Sie kennen sich doch mit Spielen aus." Err... wie kommt er jetzt darauf? Nach gefühlten 10 Minuten Kampf mit meiner Verwunderung kommt mir ein Geistesblitz: Könnte es an dem XBOX-Controller in meiner Hand liegen? :-)
Egal. nach meinem vorsichtigen "Ja, warum?" kommt folgende Frage - und die hat er vollkommen ernst gemeint:
Fahrer: "Ich verkaufe auf Amazon gebrauchte Bücher. Und jetzt habe ich auch mal ein Spiel verkauft, ich kenne mich aber damit gar nicht aus."
Ich: "Okay... was ist das Problem?"
Fahrer: "Ich habe nach einigen Tagen das Spiel vom Käufer wieder zurückbekommen. Ohne irgendwas an Anschreiben, nur mit einem Zettel drauf. ´Geht nicht. In Level 7 fehlt der Gartenschlauch.´ Kann das sein, dass bei einem Computerspiel was fehlt?"
Ich habe jetzt noch Muskelkater vor angestrengtem Einfrieren meiner Gesichts- und Lachmuskeln. Geantwortet habe ich nur irgenwas wie "Nein, das ist ja dann im Spiel, und da war der Käufer einfach zu doof..."
... hat irgendjemand die Weltzeituhr auf Speed gesetzt? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier gerade alles im Schnellvorlauf passiert. Das Jahr ist schon fast halb rum, und Silvester erscheint mir, als wäre es gestern gewesen. Und das spiegelt sich auch im Blog wieder. Vier Monate ist der letzte Eintrag her, und manchmal frage ich mich, ob ein Blog überhaupt noch zeitgemäss ist. Das private, versteht sich. Gefühlt poste ich nichht weniger, nur, dass es meistens auf Facebook ist und viel schneller und leichter von der Hand (und in die App) geht.
Nichts desto Trotz: Alive and kicking, und Inhalte kommen sicherlich aich bald wieder... :-)
Wenn ich mir meine Amazon-Kaufhistorie anschaue, dann wird mir jedes Mal anders: Mittlerweile ist das Angebot so breit und die Preise so angepasst, dass man die wichtigsten Dinge des täglichen Bedarfs dort bekommt. Und wenn ich mir anschaue, dass die Preise sich fast ohne Ausnahme am unteren Ende der Preisskala der Konkurrenz bewegen, dann erwarte ich eines nicht unbedingt: Dass die Amazon-Mitarbeiter im Hochlohnsektor beschäftigt sind. In sofern ist mir die mittlerweile alljährliche Diskussion rund um das "Ausbeuter-Gehabe" von Amazon mehr als suspekt. Man muss doch nicht intellektueller Überflieger sein, um die logische Kette "günstiger Preis -> wenig Marge -> gedrückte Kosten" zu verstehen?
Auch wenn eine meiner liebsten Freundinnen gewerkschaftsnah ist: Ich habe mit den Gewerkschaften eh so meine Probleme. Im konkreten Fall: ver.di erweckt - leider recht erfolgreich - den Eindruck, Amazon würde sich einem Tarifvertrag verweigern. Blödsinn: es geht rein um die Diskussion "Einzelhandel" vs. "Logistikbranche" und die Tatsache, dass der Einzelhandels-Tarifvertrag "deutlich" besser ist als der der Logistikbranche. Die genauen Zahlen am Beispiel NRW finden sich hier für den Einzelhandel und hier für die Logistikbranche. Kleiner, aber nicht unerheblicher Unterschied: in beiden Branchen liegen die Löhne signifikant über dem aktuell festgelegten Mindestlohn.
Was also ist die Diskussionsgrundlage, oder besser: welches Ziel verfolgt ver.di mit den regelmässigen Populismus-Attacken? Meine Meinung: Die Popularität von Amazon ("alle kaufen da") nutzen, um mit Nebelbomben den eigenen Namen wieder in die Presse zu bringen und den rapiden Mitgliederschwund aufzuhalten. Ob das allerdings der grundsätzlichen Idee einer Gewerkschaft entspricht, die Frage muss zulässig sein. In sofern fand ich die heutige Meldung bei Spiegel Online hochspannend, die die schriftlich fixierten Proteste von Amazon-Mitabeitern, die sich gegen das Vorgehen und die Berichterstattung von ver.di verwahren, thematisiert. Zitat aus dem Quellartikel der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), der wiederum das amazon-Logistik-Blog zitiert: "... distanzieren sich von derzeitigen Zielen, Argumenten und Äußerungen der Verdi, die in der Öffentlichkeit über Amazon und damit über uns verbreitet werden."
Und die Reaktion der "Arbeitnehmervertreter"? Sie zeigen sich "verwundert darüber", nennen es gar "bedenklich", dass "einige Mitarbeiter" (wir reden hier von über 1000 Unterschriften bei über 9000 Mitarbeitern!) gar nicht auf die Idee kämen, dass man etwas verbessern könnte im Hinblick auf Festanstellung oder Verbesserung des "doch eher geringen Verdienstes".
Wenn ich ja bisher noch kein Beispiel für sinnfreie Agitation zum Selbstzweck gehört hätte, dann wäre das das Optimum. Unglaublich...
Nun grillt mich fröhlich, ich geh jetzt mal den Wocheneinkauf bei Amazon bestellen.... :)
Nein, wer jetzt wieder auf eine geharnischte 1&1-Geschichte hofft, der wird leider, leider enttäuscht. Okay, "leider" in dem Fall mal nicht für mich... :-)
Ein großer, koreanischer Elektronikkonzern versucht gerade zumJahreswechsel, seine Verkaufszahlen mit einer Cashback-Aktion aufzupeppen. Den Buchstaben der Anleitung nachdenkbar einfach: Seriennummer eingeben, Kaufbeleg einscannen, Kontoverbindung hinterlegen, fertig ist die Gutschrift. Man kann fast nicht glauben, was dabei schief gehen kann, wie die Mail auf meine Nachfrage bei der "Agentur" ergibt (vor meinem inneren Auge sehe ich ein Schild in deren Geschäftsräumen, auf dem "BILD-Zeitung hier in Abbo holen" steht)
Hallo, manchmal ist die Technik bei den heutigen technischen Möglichkeiten überfordert.
Zusätzlich bestehen Leitungsprobleme .
Daher treten bei der Registrierung Störungen auf, die eine Registrierung nicht zulassen. Eine Registrierung per E-Mail ist leider nicht möglich.
Versuchen Sie bitte Ihr Aktionsgerät ab Montagnachmittag noch einmal zu registrieren. Wir hoffen, bis dahin die Störungen beheben zu können.
Es steht Ihnen allerdings frei, es auch vorher zu versuchen.
Seriennummern können ab Dienstag registriert werden. Hier ist uns ein Fehler unterlaufen.
Bitte entschuldigen Sie die technische Störung.
Ich glaube, die Registrierung spare ich mir besser. Wenn die mit den Daten so umgehen wie mit der Technik, werde ich wahrscheinlich noch als Adoptivtochter von Kim Jong Un geführt... :-/
Dinge gibts... Da kommen heute drei Stunden lang keine Mails an, was am zweiten Weihnachtsfeiertag jetzt nicht sooooo unüblich ist. Allerdings: Ausbleibende Amazon-Bestellbestätigungen und Paypal-Nachrichten dann schon. Grund genug, nachzuforschen. Der Exchange ist online. Das "allergrößter Notfall"-Postfach, an das alle eingehenden Mails weitergeleitet werden, bevor der Exchange sie abholt, hat 12 neue Mails. Erster Gedanke: Mailfetcher.
Gottseidank habe ich dann, bevor ich meinen persönlichen Support-Call beim Herrn Lose aufgemacht habe, noch "mal eben" in die Ursprungspostfächer bei 1&1 geschaut. "Ihr Benutzername oder Ihr Passwort sind falsch"... und das für jedes Postfach. Senilität? Überforderung? Oder vielleicht... ein technisches Problem? (Wer jetzt bei 1&1 und meinen diversen Erfahrungen auf "technisches Problem" schliesst und aufhört zu lesen, verpasst das wahre Ausmass der Idiotie!).
Nach mehrfachem "geben Sie mir bitte Vertragsnummer und Ihre Adresse"-Nachfragen und Weiterverbinden (warum können die die Daten nicht übertragen, wenn ich sie einmal genannt habe!?!) lande ich dann bei einem freundlichen Herrn, der mir nach einigem Suchen mitteilt: "Ja, Sie haben eine Sendesperre auf Ihrem Konto". Hmmmh... und warum kann ich dann Mails NICHT ABFRAGEN?! "Gemach, eins nach dem anderen!". Also: Ich habe auf einem meiner Rechner einen Trojaner, der massig Informationen über mein Postfach nach aussen schickt. Und das hat ein kluges 1&1-Skriptchen gemerkt und hurtig meinen Account gesperrt. Ach ja, und weil der Trojaner auch meine Passwörter nach draussen gibt, hat 1&1 die Passwörter all meiner E-Mail-Konten geändert. Die kann ich ja über die Kundenkonsole wieder ändern.
W!T!F!!!
1.) Selbst wenn ich einen Trojaner auf einem meiner Rechner hätte (was bei drei Macs im Haushalt, drei RT-Geräten schonmal vollkommen unlogisch ist, die beiden "Echt Windows 8-Maschinen" laufen mit aktuellem Virenschutz, werden regelmässig gescannt), dann wäre diese Aussage trotzdem vollkommener Bullshit, denn ich sende keine Mails über meinen Account... das macht der Exchange über einen anderen Account, der nix mit meinem 1&1-Account zu tun hat. Und auf dem Exchange findet sich keine einzige nicht von mir persönlich gesendete E-Mail. Sprich: SMTP mit 1&1 ist auf keinem der Rechner konfiguriert.
2.) Auch die Windows Maschinen wurden nochmal komplett gescannt. Natürlich ohne Ergebnis.
3.) So sehr ich Vorsorge begrüsse, und so sehr ich noch nachvollziehen kann, dass das Sperren des verdächtigen Kontos adäquat ist: Warum zum Teufel werden a) Passwörter geändert (wo doch das Senden bei gesperrtem Konto eh nicht geht) und b) der Kunde darüber nicht mal informiert? Weder per SMS, noch per E-Mail an die alternative E-Mail-Adresse noch an eine der gesperrten E-Mail-Adressen?
Vor allem: Der Techniker konnte auch nur vermuten, was die Ursache war, weil nicht mal ein Grund hinterlegt war, der normalerweise im Kundendatensatz abgelegt wird, und eigentlich irgendwie auch eine Kopie der Informationsmail... Mir schwant.... der Marcell D. wurde in die Abuse-Abteilung strafversetzt.... :-(
Fazit: Statt eines gemütlichen, entspannten Weihnachtsfeiertages habe ich eben mal alle Rechner im Haus gescannt und Sicherheitseinstellungen kontrolliert, meine Mail-Kennwörter endlich mal geändert, den Mailfetcher auf SSL umgestellt... Alles Dinge, die eh mal hätten gemacht werden müssen. Also: Was beschwere ich mich?!?!?!?
Ich weiss, ich weiss... lange Zeit keine Dackel-News. Das lag weder am Objekt der Berichterstattung, sondern ganz simpel und einfach daran, dass sich zum einen das Dackelleben eingeschwungen hat, zum anderen der Tag einfach zu wenige Stunden hat... :-(
Also: Alles gut, der kleinen Vierbeiner ist auf dem besten Wege, seinen Titel zu verlieren, denn viel fehlt ihm von der Länge zum alten Vierbeiner nicht mehr.
Und bei aller bisherigen Dackelei ist die kleine Tröte - mal wieder - ein Sonderfall: Nicht nur, dass er absolut schmusig und kuschelig ist (wenn ihm nicht wieder gerade ein spontaner Gedanke, Geruch oder anderer Reiz das kleine Dackelhirn vernebelt). Er ist dazu absolut sozial gegenüber anderen Menschen und Hunden, mittlerweile können wir dem alten Vierbeiner sein Fressen hinstellen, während der kleine daneben steht, und er zuckt nicht mal, sondern rennt direkt los ins Wohnzimmer, um seines abzuholen.
Ein Hühnchen zu rupfen haben wir allerdings mit unseren Züchtern. Verkauft wurde uns ein reinrassiger Dackel mit Stammbaum. Wo bitte kam denn in dieser Vereinbarung der Passus "... unter Hinzumischung von Bergziegen-Genen" vor?!?! :-)
Ruhig ist es, und das ist nicht schlimm. Der kleine Vierbeiner wächst immer noch von Woche zu Woche und hat den großen mittlerweile schon fast eingeholt. Mit dem Heranwachsen kommen allerdings auch die ersten physischen Anzeichen des Heranwachsens: Der Zahnwechsel. Alles kein Problem, der normale Lauf der Dinge, wenn... ja wenn da nicht der Mutterinstinkt von Frauchen wäre. "Ich will einen Milchzahn!"... und der kleine Vierbeiner ist da nicht sehr kooperativ: Wo auch immer er sie hinsteckt (ich will da jetzt gar nicht ins Detail gehen oder tiefer drüber nachdenken!), bisher wollte sich keiner der Zähne finden lassen.
Männlich-pragmatische Hilfsmodelle wie "Leatherman" waren nicht opportun... und endlich hat er sich erweichen lassen... :)
Schlafe wohl, großer kleiner Hund, nach einer solchen Antrengung hast Du das verdient... :-)
Alle Photos sind mit einem Nokia Lumia 925 und einem Nokia Lumia 1020 mit Windows Phone 8 gemacht und darauf bearbeitet. #SwitchToLumia
Die Vorstellung der „neuen iPhones“ war für mich eine der langweiligsten bisher. Das einzige neue Ausstattungsmerkmal (neben dem üblichen „schnellerer Prozessor“ und „bessere Kamera“), der Fingerabdrucksensor, war zum einen vorher bekannt, zum anderen grenzwertig innovativ. Aber sei´s drum: Der Markt regelt, und wer sich ein iPhone bestellt, der kennt seine Features und entscheidet sich wissentlich. Alleine eine Sache des Angebots auf der einen und der Annahme desselben auf der anderen.
Wie bei jedem Modell bisher möchte ich mitreden können – von Übereuphorisierung wie immer keine Spur – und das auch so schnell als möglich.
Es kam mir schon sonderbar vor, dass das 5S das erste iPhone überhaupt sein sollte, das nicht vorbestellbar war: Während das 5C noch eine Woche vorher vorbestellt und dann am Erscheinungstag zugestellt werden konnte, stand lange Zeit beim 5C „Ab dem 20. September bestellen.“
Eine Mail von Apple Anfang der betreffenden Woche offenbarte dann „.. ab 01:01 Uhr im Apple Online Shop bestellen…“. Hahaaaa! Apple macht wieder was Besonderes… und irgendwie war bei mir ein Fünklein Hoffnung, dass die ersten Geräte dann vielleicht per Express noch am selben Tag…
Technikbekloppt wie ich bin, habe ich mir den Abend des 19. September mit Open End für das Update meines Notebooks auf Windows 8.1 vorbehalten und damit locker Programm bis 01:01 Uhr am 20. September „besorgt“. Ab 00:30 dann sekündliche Kontrolle der Apple Store-Seite, die wie immer vorher in den Wartungsmodus versetzt worden war. Um 01:02 dann: bestellbar. Doch halt: „7-10 Werktage, Lieferung zwischen dem 08. und 10. Oktober“? Ich habe die Bestellung schnell fertig gemacht und abgeschickt, in der Erwartung, dass sich der Lieferstatus zeitnah ändert. Aber Pustekuchen…
Halten wir fest:
Der Apple Online Store hat offensichtlich kein einziges Gerät gehabt: Es gibt aktuell keinen einzigen Bericht über einen Kunden, der online eine andere Lieferzeit als die oben beschriebene hatte. Selbst diejenigen, die über ein iOS-Gerät mit der Store App schon kurz vor offiziellem Verkaufsstart zugreifen konnten, haben die selbe Wartezeit.
Apple hat dem Vernehmen nach „weltweit 9 Millionen neue iPhones innerhalb von drei Tagen“ verkauft. Respekt? Nicht. Wenn ich davon ausgehe, dass mindestens zwei Drittel davon 5S sind (was schon niedrig gestapelt ist, denn das 5C ist ja auf Grund des Preises und der Leistungsdaten eher untergeordnet), dann wären es mindestens 6 Millionen 5S. Natürlich ist das eine stattliche Zahl, nur: glauben mag ich sie nicht. Nicht, weil ich Apple den Erfolg neide, offensichtlich treffen sie trotz Trippelschritt-Innovationen den Geschmack des Marktes. Viel eher, weil es in dem Licht sehr sonderbar erscheint, dass die Lieferbarkeitsanzeige im Apple Store am Freitagmittag noch auf „Oktober“ hochging, seit dem aber unverändert dort steht. Entweder also haben die über 6 Millionen Besteller alle konzentriert am Freitag bestellt, oder aber hier ist irgendwas vollkommen faul.
Keine Frage: Wenn es Lieferengpässe gibt, dann ist das so, und wahrscheinlich auch nicht zu ändern. Aber: Geräte an Carrier und Retailer wie Gravis zu geben (die dem Vernehmen nach minimale Stückzahlen verfügbar hatten), die eigenen Kunden aber zu nachtschlafender Zeit in den leeren Online-Shop zu locken, ohne auch nur rudimentär die Nachfrage bedienen zu können, Null und Nichts zu kommunizieren, das ist für mich als Kunde unsäglich.
Sollte es eine künstliche Verknappung sein, um die Nachfrage weiter zu schüren und damit von eigenen Innovationshemmnissen abzulenken, das wäre noch schlimmer.
So langsam wollen wir mal in Richtung "Erziehung" gehen. Und "Komm" lernen, draussen herumtollen und spielen lässt sich hervorragend mit einer Schleppleine trainieren:
Die Frage ist eigentlich eher falsch gestellt. "Vierbeiner Schlaf. Zweibeiner? Schlaf?" wäre richtiger. Der kleine Zweibeiner ist mittlerweile relativ schmerzfrei, wenn es ums Schlafen geht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und an jedem Ort. Allerdings nicht notwendigerweise da, wenn die Zweibeiner schlafen wollen. 03:15 Uhr in der Nacht nochmal ein kleines Erwachen mit plötzlichem Verdauungsdrang ist nicht unüblich. Und das, obwohl wir dazu übergegangen sind, ihn gegen 22:30 Uhr nochmal draussen spazieren gehen zu lassen (begleitet von einem Zweibeiner, leider...) statt ihn nun in den Garten zu lassen. Die ersten Nächte nach dieser Umstellung war auch alles gut...
Bei der Impfe heute meinte die Tierärztin, dass das alles normal sei. Wörtlich: "Das erste Jahr müssen sie damit rechnen." Aaargh... da hätten wir auch ein drittes Kind nehmen können. Obwohl: Haben wir ja. Trotz, nicht schlafen wollen manchmal, vollkommen überdreht durch die Gegend rasen... kenne ich irgendwie von dem kleinen Zweibeiner... :-)
Auf der anderen Seite: Sehen wir es mal positiv: Mittlerweile ist er so entspannt, dass selbst ein Knäuel Wolle ihn nur marginal reizt... :-)
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Ich weiss... sorry, eine Woche Pause. Das lag nicht daran, dass der kleine Vierbeiner nicht stattgefunden hat, sondern vor allem, dass die "Hundeingewöhnungphase", auch Urlaub genannt, dann nun auch leider mal vorbei war und der Alltag wieder Einzug gehalten hat. Alles gut. :-)
Also für uns, der Spielbär dürfte da eine andere Geschichte erzählen... der leidet nämlich in den vergangenen Tagen ein wenig mehr. Wahre Liebe geht halt durch die Reisszähne... :-)
Im Eifer des Gefechts kann es durchaus mal passieren, dass statt des Bärenohrs dann auch mal der Finger des den Bären bedienenden Zweibeiners perforiert wird. Kollateralschaden nennt man sowas wohl...
.
Aber eines ist gewiss: Der kleine Vierbeiner fühlt sich Dackelwohl... und will überall mit hin. Selbst zum Einkaufen... :-)
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Ich erinnere mich noch gut an die Momente, an denen man die kleinen Zweibeiner möglichst rückstandslos hätte erwürgen mögen. Müde bis zum Lidkollaps, aber bloss nicht zugeben, dass man eigentlich schlafen wollen würde. Warum also sollte das bei einem Vierbeiner in dem Alter anders sein? Eben! Darum ist es das auch nicht. Besonders abends, wenn das letzte Fressen intus, der letzte Gang gemacht und der letzte Bach verschmutzt.. err.... also: Wenn Ruhe einkehren sollte, dann dreht der kleine Wurm auf. Aber so richtig. Das bekommt dann vor allem der grosse Vierbeiner zu spüren. Der ist gutmütig, abder nur zu einem gewissen Grad. Und irgendwann schnappt er dann - zu Recht! - auch mal zu. Nicht verletztend (wobei wir uns nicht sicher sind, ob das nicht zumindest zum Teil auch am nur noch rudimentär vorhandenen Gebiss liegt), aber bestimmt.
Das führt dann zu wildem Angespiele - was am Anfang noch auf Gegenliebe stösst, dann aber immer weniger - und Rumgehoppse, führt dann aber schnell zu Kläffofonien, die die Ohren und Nerven der anwesenden Zwei- und Vierbeiner strapazieren. Da muss man durch. Und wenn Spielen und Zergeln mit den Zweibeinern nicht reicht, dann muss man halt ins Gefängnis... :-)
Irgendwann dann setzt die Erkenntnis ein... und der kleine Vierbeiner ist zahm wie ein Lämmlein. Oder wie heissen die Tiere mit der Großmutter? :-)
In der Summe aber, und das ist wichtig: Die beiden vertragen sich prima. Auch wenn der große Vierbeiner so das eine oder andere Mal erst schnappt, man ihn aus der Situation rauszieht, und er dann hintenrum wieder zum kleinen vierbeiner aufschliesst und wedelnd rumschnuckelt. So schlimm kann es also nicht sein... :)
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Kaum zu glauben, wie der vierbeinige Wurm wächst. Und - nachdem wir kurz überlegt hatten, ob die weichen, glatten Haare nicht vielleicht ein Grund zur Reklamation sind - rau wird er. Nicht umsonst "Rauhaardackel". :-) Und zum Großwerden und Lernen gehört nun mal das Spielerische. Besonders gerne genommen sind da die diversen Kuscheltiere, die die Freunde und Verwandten zuhauf gespendet haben. Natürlich alle mit eingebauter Quietsche, die jedes Zubeissen zum Ohrenschmaus für die Zweibeiner macht. Der Kleine stört sich nicht daran, und der große Vierbeiner hört es nicht mehr... :-/
Gerne auch genommen ist der große Vierbeiner, wobei man da schon aufpassen muss: Normalerweise sollten die beiden die Rangordnung selber regeln... nur ist der Große zum einen zu gutmütig, zum anderen fast blind und taub. Auf der anderen Seite: Wenn wir dann mal eingreifen und den Großen "befreien", rennt der eine Minute später wieder wedelnd auf den Kleinen zu, um sich den Bart abknabbern zu lassen. Kann soooo schlimm also nicht sein.
Ganz besonders reizvoll sind allerdings die Spielzeuge des kleinen Zweibeiners. Bisher war ich allerdings noch nicht der Meinung, dass die "MatchDogs"-Autos heissen?! :-D
Heute war dann der nächste Vierwochen-Abschnitt zuende und die nächste Impfe fällig. Zeit also für den Besuch beim Tierarzt. Nicht ganz so einfach, einen vernünftigen zu finden, wie man meinen sollte. Da der eine in Fischeln nur sein eigenes Futter verkaufen möchte und knatschig ist, wenn man das nicht will, und der nächste einfach nur unverschämt im Auftreten ist, hatten wir im Vorfeld länger gesucht. Mit dem Tierarzt am Zoo Krefeld waren wir bei den vorbereitenden Impfungen für den großen Vierbeiner sehr zufrieden, und auch der Kleine war zufrieden. Das Prinzip "vorne knubbeln, hinten spritzen" funktioniert prima... :-) Und nein, (Wende-) Linus ist KEIN Pferd, das wissen wir durchaus.
Wer übrigens erst jetzt merkt, dass ich in der Überschrift NICHT zu doof war, "Dog" richtig zu schreiben, der schäme sich und leiste Abbitte in Leckerchen für die Vierbeiner!!! :-)
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Nachdem nun der Sommerurlaub dieses Jahr wie geplant in Dackeloninen stattfindet, war die Idee, einfach mal einen Tag am Strand zu verbringen. Eine gewisse Buddel-Affinität ist dem kleinen Vierbeiner ja nun nicht abzusprechen, und da bietet sich Sand an, das Ganze zu perfektionieren. Alles gepackt, dem Wetterbericht nach organisiert und dann noch 10 Minuten nach der Suche nach allen Pässen verbracht - in Holland weiss man ja nie.
Ich gebe zu, ein wenig mulmig war mir schon, mit dem Wurm, dessen einzige längere Autofahrt von Kalletal nach Krefeld war, knappe drei Stunden nach Holland zu fahren, aber die Befürchtungen waren vollkommen umsonst. Ganz im Gegenteil: In Holland hatten wir das "Glück" kurz hinter einem schweren Unfall zu sein (siehe hier). Gesperrte Autobahn in der Sonne, was besseres gibt es kaum. Der positive Aspekt: Der kleine Vierbeiner war vollkommen entspannt. Auf der Fahrt erst vor sich hin schnarchend, in der zweieinhalbstündigen Zwangspause dann den Randstreifen beschnuppernd, Langeweilelöcher buddelnd und später im Schatten des Autos des Nachhbarn schlafend.
Nun bin ich ja sowieso ein Freund der Holländer, aber das war mal wieder ein Paradebeispiel. Innerhalb von zwei Stunden war die Leitplanke geöffnet und die PKWs wurden vor der - vor Gaffern abgesperrten - Unfallstelle auf die gesicherte Gegenspur zurück zur Ausfahrt geleitet. In Deutschland hätte man in der Zeit gerade festgelegt, wer denn zu fragen sei um den zu bestimmen der den kennt der die Verantwortung ablehnen könnte. :-)
Zwei Stunden später als geplant, aber heile (vielleicht auch wegen der 10 Minuten Verspätung wegen der Suche nach dem Pass) dann endlich am Brouwersdam und am Strand. Mir ist wichtig, Folgendes vorwegzuschicken: Der Hund hat den Weg bestimmt, nicht die Leine... die ersten Kontakte mit dem Element "Wasser", die über Spritzer aus dem Plantschbecken hinausgingen, waren... sagen wir... vertiefungswürdig.
Noch angenehmer - und anstrengender - war es auf jeden Fall, endlich mal ohne Gemecker der Zweibeiner in Ruhe buddeln zu dürfen:
... und dann auch noch die selbst ausgebuddelte Beute nach Herzenslust anknabbern zu dürfen: Himmlisch! :-)
Ein Hundeleben, keine Frage. Schon vor der Rückfahrt waren die beiden Vierbeiner im Reich der Träume angekommen:
Quintessenz: mit 10 Wochen (herzlichen Glückwunsch, Wendelinus, das ist heute der Fall) und nach anderthalb Wochen in der neuen Familie hat der kleine Wurm sich prima integriert, deutlich besser, als wir es erwartet hätten.
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Ganz klar: Ein Dackel ist ein Jagdhund. Schmutzrand an der Nase ist betriebliche Notwendigkeit, nicht kosmetisches Detail. Und die kann man nur bekommen, wenn man mit der Nase in der Erde wühlt, es könnten ja Dachse, Füchse oder was auch immer darin sein.
Nun ist Frauchen einer gärtnerischen Veränderung der Beete gegenüber nicht wirklich positiv eingestellt. Da macht es also Sinn die Zeit drinnen für Trockenübungen zu nutzen. Und wenn der Fuchs zwei Schwänze hat und wie ein Schützenkönig verkleidet ist....
Blöd, wenn der Ersatzfuchs sich dann aber nicht von alleine wehren mag. Hallo?! Kümmert sich mal jemand um mich?!
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Sorry für den englischen Titel... "Die Tribute von Panem" hätte nicht so richtig gepasst... :)
Wenn man als kleiner Dackel kontinuierlich auf den kurzen Beinen ist, dann ist "Energiezufuhr" ein wichtiger Aspekt des täglichen (Hunde-) Lebens, "Fressen fassen" also wiederkehrendes Highlight des Tages.
Da merkt man als Hundebesitzer dann erst mal, wie man "verwöhnt" ist. Der große Vierbeiner bekommt mal hier ein Stück Fleisch vom Grill, da ein Stück ... ehemm ... Brot mit Tomatensauce und Käse... Das soll der Kleine aber noch nicht, sondern am Besten die nächsten Wochen noch bei unveränderter Welpenkost darben. Doof ist das, wenn beim Grillen ein winziges Stück Fleisch runterfällt (versehentlich, ehrlich!!!) und genau zwischen die Holzplatten der Veranda fällt. Kleine Tatzen können kratzen!
Satt und ausgelaugt ist dann zumindest die Couch eine Alternative...
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Als kleiner Dackel muss man sich in der Welt behaupten. Und das geht am einfachsten, wenn man schnell genug wächst und bald kein kleiner Dackel mehr ist. Denn wenn das erst mal geschafft ist, dann kann man auch mit einem normalgroßen Ball spielen, ohne dabei verloren auszusehen. Vor allem dann, wenn man versucht, ihn genau wie den kleinen Ball ins Maul zu nehmen, zu rollen und dran zu knabbern.
Noch gemeiner aber ist es, wenn andere Leute Sport machen und man durch physische Barrieren davon getrennt ist. Nun mag die Sonne sich momentan verabschiedet haben, warm ist es immer noch. Und in der Konsequenz gehen die zweibeinigen Welpen in den Pool. Warum muss der denn so hoch sein, dass man selbst mit allen ausgestreckten Pfoten partout nicht rein kommt? Zumal man doch sehen kann, dass man da hin kommen kann?!
Abgesehen davon: Die Reflexe sind schon da... der große Vierbeiner hat seit jeher ein Faible für die See und geht auch gerne schon mal in der Nordsee schwimmen. Wenn ich mir überlege, welcher Aufwand bei den zweibeinigen Welpen nötig war, ihnen das Schwimmen beizubringen... der klenie Vierbeiner fängt automatisch an, mit allen vier Beinen zu rudern, wenn er nur die die Nähe des Wassers kommt. "In die Nähe" war allerdings auch ausreichend für die erste Woche...
Am Ende eines langen Tages ist bei allem Wunsch, fit zu werden, dann die Energie verbraucht. Nicht, dass man dann eines der diversen Körbchen nutzen müsste... die Ecke zwischen Couch und Tisch, so zufällig eine Decke liegt, ist viel besser. Perfekte Größe und Farbgebung...
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Ruhe ist eingekehrt... zumindest soweit es geht. Okay, das sollte ich klarstellen: Bitte den Begriff "Ruhe" nicht allzu wörtlich nehmen. Weil "nichtbetüddeltes Irgendwoliegen" immer noch - und auch das nicht unerwartet - zu gewissen Unmutsäusserungen führt.
Heute morgen auf dem Weg ins Büro warnte beispielweise das Innenmodul unserer Netatmo Internet-Wetterstation brav per Push-Nachricht:
Ein kurzer Anruf zuhause kanalisierte die 80 db kurzfristig durch den Hörer (Freisprecheinrichtungspflicht sei Dank barst nur der Lautsprecher, nicht aber das Trommelfell... :D) und klärte die Ursache: Alleine im Körbchen (zu Gewöhnungszwecken, natürlich war jemand um die Ecke!) ist DOOF.
Und wenn man müde ist, dann ist selbst Laufen (was sonst bereits super klappt) doof. Schnallt mich an, aber lasst mich in Ruhe!
Schlafen ist eh ein durchaus angemessenes Hobby. eine Viertelstunde spielen, dann reicht es auch. 10 Minuten im Rudel laufen und ausscheiden, dann sollte die Couch schon bereit stehen:
Ich sage nur: Happy Feet!
Ansonsten: alles gut... Der Kleine integriert sich mehr uns mehr ins Rudel, frisst gut, rennt wie ein Feger, und selbst der Grad der Stubenreinheit ist okay. Passt. :-)
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Guten Morgen... Ich bin mir zwar nicht sicher, wer heute nacht lauter gejammert hat... ob nun der kleine Hund oder die alkoholbeseelten fernen Nachbarn, die bis 01:30 draussen saßen? In der Summe aber war die erste Nacht durchaus akzeptabel. Hier mal ein Jammern, da mal ein Kratzen an seiner (weichen) Transportbox, aber keine größeren Vorkommnisse. Ich bin fast der Überzeugung, dass wir weniger geschlafen haben als der kleine Kerl, weil wir immer wieder aufgehorcht habem. Selber Schuld...
Hat aber auch den Vorteil, dass der vierbeinige Welpe so dann und wann nochmal in den Korb tapern kann und sich darniederlegt... vielleicht sollten wir das auch machen. Zumal das Wetter heute deutlich kühler ist, die Luft aber nicht weniger drückend als in den vergangenen Tagen.
Glücklich also der, der sich ohne Gedanken und Sorgen mit Kleinigkeiten vergnügen kann und selbsvergessen mit irgendwelchem Kram spielt. War das bei den zweibeinigen Welpen eigentlich auch so einfach? :-)
Ansonsten: Ein perfekter Tag. Der Kleine ist deutlich ruhiger, schläft längere Phasen ganz entspannt, hat sich heute Morgen mit nur marginalem Murren ins Körbchen verbannen lassen, während wir gefrühstückt haben, und spielt mit Wonne und Ausdauer im Garten.
Alle Photos sind mit einem Nokia Lumia 925 mit Windows Phone 8 gemacht und darauf bearbeitet. #SwitchToLumia
Bullige 33 Grad schon um 11:00 Uhr, als wir in Kalletal ankommen ... gerade an der Grenze des noch erträglichen. Schon vor dem gemeinsamen Frühstück mit den Züchtern Anne Tritt und Ralf Hohmeier darf der kleine Mann nochmal nachsehen, ob die neue Familie denn genehm ist. Sieht so aus, als wäre das der Fall, zumindest sind keine Ohren und Nasen vor den spitzen Zähnchen sicher. Zugegeben: Vor dem Pizzastück vom gestrigen Abend auch nicht... :-)
Beim Losfahren dann die Nachricht via Facebook, dass zuhause scheinbar der Weltuntergang ausgebrochen ist: Gewitter, Starkregen, Hagel... Gut für uns und den Kleinen, dass wir es dann hinter uns haben. Soweit der Plan... die Realität holte uns dann mitten auf der A2 um Dortmund ein: Sicht gleich Null und die Autobahn glich eher einem Swimmingpool denn einer befahrbaren Strecke. Gut, dass (Wende-) Linus zu dem Zeitpunkt schon selig auf dem Rücksitz schlief. Die erste Gewitterbegegnung steht uns also noch bevor.
Zuhause dann die ersten Schritte ins neue Heim... unter steter Beobachtung des Altvordern (nein, das ist kein Rechtschreibfehler. Schreibt man laut Wikipedia so).
(Die erste) Mahlzeit!
Ein langer Tag... und aufregend nicht nur für die Vierbeiner... Ruhe möge einkehren!
Alle Photos sind mit einem Nokia Lumia 925 mit Windows Phone 8 gemacht und darauf bearbeitet. #SwitchToLumia
Heute geht es los... nach zwei Vorabbesuchen bei den Welpen kommt mit Wendelinus (keine Sorge: die Notwendigkeit des W-Wurfes... Kurz- und Rufname ist "Linus") männliche Verstärkung ins Haus. 5:1 ist ein faires Verhältnis, will mir scheinen. :-)
Übrigens hat der Kleine durchaus Nokia-Affinität: Der erste Knabberanfall galt meinem Lumia 925... :-)
Die Bilder der folgenden Blogeinträge sind komplett mit den Kameras des Nokia Lumia 925 (und hoffentlich bald des Lumia 1020) gemacht. Braucht man eine Digitalkamera? Nein... #SwitchToLumia :-)
Wer mich kennt, der weiß um meine multi-Plattform-Orientierung. Ich bin seit Jahren eingefleischter Nutzer von Microsoft-Technologien und Produkten, und seit den ersten CE-Versionen auch Verfechter der mobilen Windows-Versionen. Nichts desto Trotz, und da bestehe ich drauf, ist mir der Blick über den Tellerrand wichtig. Ich kann nicht sagen, dass Windows oder Windows Phone besser ist als Mac OS, iOS, Android, wenn ich es nicht benutze.
Und so ergab es sich vor einigen Jahren, dass ich sowohl ein iPad (erst 1, dann 2, dann 3, dann mini) benutzte, und auch als Notebook eher dem Macbook zugeneigt war. Vor allem deshalb, weil es lange Jahre lang kein echtes und taugliches Windows Tablet gab, ebenso wenig eine vernünftige Hardware für die bequeme Nutzung unterwegs.
Ich melde mit Freude: Erledigt. :-) Und dafür kann ich Microsoft nicht genug danken, denn Windows 8 hat mir tatsächlich die Möglichkeit dazu gegeben. Zuerst im Hinblick auf das Notebook: Nach Generationen von Macbook Airs, Macbook Pros (inkl. Retina), die ich wegen ihrer überragenden Akkulebensdauer, ihres geringen Gewichts und ihres Alugehäuses geliebt habe, war mit Windows 8 das erste Mal der Gedanke da, ob es nicht etwas gleichwertiges als Touch-fähiges Gerät am Markt gibt. Tut es: Das Acer Iconia W701 ist ein 11,6 Zoll-Tablet mit stabilem Alugehäuse, Full HD Auflösung, Core i5 Prozessor und einer Akkulaufzeit von 7-8 Stunden im Nutzbetrieb. Noch dazu – was mir Apple nie bieten konnte – mit integriertem 3G-Modem. Und eben einem Touchscreen, ohne den Windows 8 zur halb so viel Spaß macht. Unterwegs leicht und klein, wenn es denn mal eine Tastatur braucht, dann ist die Wedge-Tastatur von Microsoft eine optimale Ergänzung, zumal deren Abdeckung als Tablet-Ständer fungiert.
Mittlerweile finden sich viele der Tools, wegen derer ich das Macbook geliebt habe, auch als Windows-Versionen wieder, kurz: Ich vermisse nichts.
Nun war das beim iPad ein etwas schwieriger Prozess: Ich lese viel auf dem Gerät (fair betrachtet: für mich ist das iPad in erste Linie Kindle, auf dem ich auch surfe, E-Mails bearbeite und spiele). Meine Exkursion mit dem Surface RT war okay, aber am Ende nicht vollständig zufriedenstellend (was vor allem am doch recht geringen Softwareangebot von Windows RT lag). „Echte“ Windows-Geräte waren vom Gewicht her einfach nicht „tragbar“, Lesen beispielsweise mit dem Acer W701 war eine Qual. Was hätte ich mir Frust ersparen können, hätte ich vorher den Herrn Samaschke eingeladen: Der legt nämlich völlig selbstverständlich das Lenovo Thinkpad Tablet 2 auf den Tisch, ein knapp über 500 Gramm leichtes Windows 8 Pro-Gerät mit 10,1 Zoll Display, in bestimmten Konfigurationen mit 3G-Modem und bis zu 64GB eMMC-Speicher. Zwar nur mit einem Atom-Prozessor ausgestattet, aber für die „iPad-Anwendungen“ mehr als ausreichend. Im Gegensatz zum Apple Tablet aber eben mit wollwertigem Windows, damit auch mit Office 2013 und jedem denkbaren Windows-Programm erweiterbar. Keine Frage, 64GB sind nicht allzu viel Speicher, das relativiert sich aber, wenn man den micro-SD-Slot mit weiteren 64GB bestückt.
Im Nutzbetrieb hält das Tablet2 gute 10 Stunden, wenn es nur hauptsächlich als E-Book-Reader verwendet wird, dann sogar deutlich darüber hinaus. Und das bei einem Gewicht, das geringer ist das eines iPad 4, mit größerem Speicher und viel größerem Funktionsumfang auf Grund der Nutzbarkeit von normalen PC-Anwendungen.
Windows 8 hat es geschafft, die Arbeits- und die mobile Welt miteinander in Einklang zu bringen … man muss sich nur darauf einlassen wollen. Ob nun der Start-Button fehlt (mir gefällt da die polemische Aussage „Wem der Start-Button fehlt, der hat Windows 8 noch nicht verstanden“ :-)) oder nicht: Windows 8 bringt den Informationsvorsprung, den Windows Phone schon geliefert hat, auf den PC, und es gibt aus meiner Sicht einfach kein System, das das sonst kann. Auf einen Block sehe ich neue E-Mails, Nachrichten aus meinen Feeds, das Wetter (vorhergesagt und live von meiner Netatmo-Wetterstation) und vieles mehr. Und sollte ich dann tatsächlich mal in die Desktop-Welt zurück müssen (was bei Spezialanwendungen einfach nicht ausbleibt), dann kann ich es.
(Die Überschrift ist übrigens gelogen... :-) Mein "Desktoprechner" ist immer noch ein 2012er iMac, und auch das iPhone nutze ich noch des Blicks über den Tellerrand wegen. Fakt aber ist, dass die Zeit, die ich an diesen Geräten verbringe, immer weniger wird.)
Auch wenn das Update auf Windows 8.1 einige von „Modern UI“-Kritikern angemahnte Funktionen wie das Starten direkt im Desktop-Modus und das Startmenü zurückbringt, warum warten? Wer mehr in der Desktop-Welt zuhause ist, dem seien zwei Tools ans Herz gelegt, beide aus dem Hause Stardock:
Start8 bringt das klassische Startmenü zurück und erlaubt es auch, den Rechner direkt im Desktop-Modus zu starten. Das ist mehr, als mit Windows 8.1 kommt, denn das Startmenü ist hier komplett dem von Windows 7 nachempfunden, inklusive des Zugriffs auf letzte Dateien, die Systemsteuerung etc., während bei Windows 8.1 je quasi nur die „alle Apps“-Anzeige als Startmenü verwendet wird.
Noch wichtiger für alle diejenigen, die im Mischbetrieb zwischen Modern UI und Desktop pendeln: ModernMix. Dieses Tool erlaubt es, Modern UI-Apps (die „Kachelapps“) in einem frei skalierbaren und verschiebbaren Fenster auf dem Desktop auszuführen und damit neben normalen Desktop-Apps laufen zu lassen. Das macht allerdings nur bei einem FullHD-Display wirklich Spaß…
Ich liebe meinen Mazda CX-5. Und ich liebe meine Werkstatt. Ein Zeichen dieser jahrelangen Verbundenheit ist es, dass wir immer noch nach Herten fahren, auch wenn dies aus Krefeld knappe 80km sind. Das allerdings rächt sich, wenn man nicht so recht weiss, ob man nun in die Werkstatt muss oder nicht. So geschehen, als vor einigen Tagen die Motorwarnleuchte anging. Wooops... stehenlassen und abschleppen oder Augen zu und durch?
Gottseidank hatte ich Torque und ein OBD-Adapter zur Hand und konnte den Fehlerspeicher auslesen:
Hätte ich das mal an meinen Händler weitergegeben... Nachdem wir nämlich dann die Woche den Wagen dahinbrachten (ehr unbesorgt, denn ein Sensorfehler sollte ja nicht soooo schlimm sein), kam die Aussage, dass es eine Servicemitteilung von Mazda gäbe und der Sensor getauscht werden müsse. Allerdngs nicht vorrätig, also nochmal wiederkommen... :-(
Keine Frage, Entscheiden kann nur die Werkstatt, was zu tun ist. Wer aber ein Android-Gerät sein Eigen nennt, der sollte die Investition von knappen 15 Euro in Software und ein Bluetooth-OBD-Adapter (der Stecker ist genormt, und Bluetooth auch...) investieren.
Ich mag ja die Telekom. Ehrlich. Die letzte Meile verwalten sie mit Klauen und Zähnen und sorgen dafür, dass der Stress nicht allzu groß wird (schliesslich kann man ja bei einer Tass Kaff auf die Daten warten). Und auch beim mobilen Surfen agiert man mit Augenmaß und ohne Hast.
So geschehen im Zusammenhang mit LTE: Mit einem Lumia 920, einem Lumia 820 und einem HTC One liegen hier drei LTE-fähige Geräte, die MultiSIMs der selben Rufnummer haben und sich damit auch das Datenvolumen teilen. Und da die Geräte reihum mit auf Tour gehen und das eine oder andere Mal auch als Modem am Surface/Notebook genutzt werden, fand ich es - neben dem technischen Reiz, rasend schnelles Internet unterwegs zu haben - opportun, die knapp 10 Euro monatlich für zusätzlich 1GB LTE-Speed zu investieren.
Nun ist LTE noch weit davon entfernt, flächendeckend verfügbar zu sein, man muss schon den richtigen Platz finden. Den allerdings gibt es, kurz vor meiner Haustür, in Düsseldorf in den Innenstadt, draußen vor dem Büro. Und bei meinem letzten Versuch vor einigen Monaten konnte ich dort auch mit dem 920 problemlos surfen: Die Signalstärkeanzeige springt auf "L", und schon geht alles gefühlt schneller. Damals, ja...
Nachdem alle drei Geräte, nachdem sie LTE erkennen und umspringen, plötzlich keine Internetseiten mehr laden können, den Mailserver nicht mehr erreichen etc, ist die Frage nach der Ursache naheliegend. Zumal drei Geräte mit drei unterschiedlichen SIM-Karten sowohl Karte als auch Gerät als Ursache ausschliessen.
Gut, also die 2202 angerufen und auf Hilfe gehofft. Der CallCenter Agent fragt bei der Technik nach, nach minutenlangem Gedüdel meldet sich dann gar direkt ein Techniker (TD).
TD: "Juten Tach. Sie haben ein Problem mit LTE."
Ich: "Ja, ich..."
TD: "Zuerst mal: auf einem Handy braucht man kein LTE." (WTF?! Dann lügt Eure Werbung ja!!!!)
Ich "Gut, aber..."
TD: "Lassen sie mich ausreden: Ich gebe Netzwerkschulungen... Ich erklär Ihnen das jetzt mal." (WTF2: Hatte ich eine Netzwerkschulung angefordert? Wie wär´s denn mal mit Schnauze halten und dem Kunden zuhören?)
TD: "LTE ist schnelles Internet, dass Sie nur brauchen, wenn Sie das Telefon als Modem benutzen. Ansonsten ist das Quatsch."
Ich: "Aber..."
TD: "Geben Sie mir mal die Adressen. Ich kann hier genau nachsehen, ob da LTE verfügbar ist. Aber ganz genau. Meistens, wenn Sie LTE angezeigt bekommen, sind das nur Reflektionen. Dann funktioniert das nicht."
Ich: "-Erste Adresse-" (wobei ich mir nicht die Adresse merke, an der ich ins Internet gehe, aber egal)
TD: "-Triumphschrei- SEHEN SIE? KEIN LTE!" (Aua, mein Ohr. Und toll, dass Dich das freut...) "Zweite Adresse?"
TD: "-Triumphschrei- SEHEN SIE? Nur Reflektionen!"
Ich: "Also schliesse ich aus Ihren Äußerungen, das ich einfach besser meine LTE-Option kündige und...."
TD: "Das machen wir doch. Aus Kulanz rausgenommen. Schönen Tach noch -KLICK-"
W.T.F. ?! Das Unternehmen, das richtig dick in den Netzausbau investiert hat und seine LTE-Option als Nonplusultra verkauft, erzählt mir, dass ich das gar nicht brauche, es eh nicht funktioniert und ich abgesehen davon keine Ahnung habe. Prima. Interessant, dass auch in Bereichen, wo ich vollausschlag LTE habe, "Es nicht funktionieren kann". Die 10 Euro kann ich besser investieren. Beispielsweise in eine LTE-Option bei vodafone. Danke.
PS: Ob TD nun Troll-Dödel, Technik-Depp oder was auch immer hiess: Sucht es Euch aus... :)
Aaargh... manchmal sind es die kleinen Schreib- oder Klickfehler, die das Leben zur Hölle machen können. Normalerweise ordere ich Bestellungen mit Altersbeschränkung immer an die bEva, damit die Identitätsprüfung entweder funktioniert, oder aber sie dann das Paket bei der Post abholen kann. Irgendwie wähnte ich das bei meiner Bstellung von "The Expandables 2" (bei der es wider der schmutzigen Erwartung des einen oder anderen NICHT um männliche Körperteile geht!) auch so geplant, dummerweise aber nicht umgesetzt. bEva letzte Woche zur Post, mitleidiger Blick der Mitarbeietrin "Ist an Ihren Mann, das kann ich Ihnen nicht geben... :-("
Also musste ich dann heute ran (warum klingen bloss alle Begriffe in diesem Artikel irgendwie schlüpfrig?!).
Und irgendwie habe ich dann immer den tiefen inneren Drang, mich zu rechtfertigen. Tue ich zwar nicht, aber die Situation ist gefühlsecht: Erinnert an das erste Pornoholen in der Videothek. Die waren auch immer für die Freunde, für ein wissenschaftliches Projekt. Also, ich meine, wären gewesen wenn ich denn das jemals gemacht hätte *hust*.
Und natürlich geht sowas nie gleitend... Postchef nimmt den Ausweis, tippt die Nummer ab... tippt nochmal... schaut über den Brillenrand und fragt "Sie haben bei Amazon bestellt?" (okay, besser, als wenn er "Kommt das von Orion?!" gefragt hätte). "Haben Sie denen ein falsches Geburtsdatum gegeben?" (JETZT wäre die Frage nach Orion auch nicht mehr schlimm gewesen...) "Okay, ich habs überlistet".
Mir platzt gleich der ... Genug Fäkalien in der Überschrift, einverstanden.
Ich habe in meinem Leben schon viel Dilletantismus erlebt, aber das toppt alles. Nachdem ich die Packstation für mich entdeckt habe, um schnell nochmal abends oder am Wochenende Pakete aufzugeben, zickt unsere süße Station 147 dauernd. Habe ich noch vor einigen Tagen den Kollegen Lose ausgelacht, der sich über die "... ist gleich wieder für sie da"-Meldung echauffierte, so kann ich es nur seinem schlechten Karma zuschreiben: Diese Meldung prangt seit Donnerstag Abend an selbiger Station, unverändert.
Nun ist das ärgerlich, aber nicht alternativlos: Dann gehen die wartenden Pakete morgen halt direkt zur Filiale. Also, abregen. ABREGEN?!?! Nicht im geringsten!!! Gerade bekomme ich eine Nachfrage zu einem Paket, das schon lange hätte zugestellt werden sollen: Mittwoch Abend eingeliefert. Und was ergibt das Tracking gerade (für dieses und das zweite zu dem Zeitpunkt eingelieferte Paket)? ES IST GAR NICHT ABGEHOLT WORDEN!!!!
Auf der Zunge zergehen lassen: Seit Donnerstag Morgen hat sich kein (DHL-) Schwein um die Packstation gekümmert.... Und ich dachte, hermes wäre ein Sauladen.... :-(
Update 28.1., 08:30: Fein: Social Media funktioniert. Nach Maulen auf Twitter und von den DHL-Kollegen angeforderter Mail an twitter@dhl.com bekam ich heute Morgen folgende E-Mail:
Sehr geehrter Herr Erle,
vielen Dank für Ihre eMail.
Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.
Wir können Ihnen mitteilen, dass die PACKSTATION 147 in Krefeld wieder funktionsfähig ist. Die vorhandenen Retouren werden heute vom Zusteller entnommen.
Bei weiteren Fragen freuen wir uns auf Ihre eMail.
Freundliche Grüße
Ihr Team PACKSTATION von DHL Paket
Sollte sich also alles heute Morgen bei Leerung der Packstation erledigen. Pustekuchen!!!
Update 28.1., 15:30: Nachdem sich im Tracking nichts getan hatte, habe ich dann mal den Oldschool-Weg via Telefon probiert, also die 01805 3452255. Netter Mitarbeiter, der aus eigenem Antrieb direkt die Nachforschung einleiten wollte. Hätte ich die Adress-Daten der Empfänger parat gehabt... Also wieder an den Rechner, Adressen rausgeschrieben, wieder die Servicenummer angerufen, und nach Erwähnung des Wortes "Packstation" direkt an eine andere Nummer verwiesen worden. Kein Problem... wenn die auskunftsfähiger sind...
Der Kollege bei der Packstation-Hotline (01803-365365) war voller Verständnis, konnte auch noch sehen, dass die Packstation 147 eine Störung hat ("Hat?" "Ja, die ist immer noch gestört!". Danke, lieber Mailsender von heute Morgen!!!). Sein hilfreicher Tipp: "Fahren Sie doch mal zum zuständigen Postamt und fragen da nach!" Auf meine etwas fassungslose Frage, ob er das ernst meine und ob eine Nachforschung nicht sinnvoller sei, kam dann "Tja, die kann ich hier nicht aufnehmen. Und ich sitze in Berlin, da kann ich nicht nach Ihrer Packstation in Krefeld sehen..." ACH!
Warum auch nicht... die 01805 3452255 war mir eh sympatischer. Allerdings: Der nächste Mitarbeiter, der meinen Anruf entgegennahm, bestand darauf, dass er erst nach 10 Tagen eine Nachforschung aufnehmen könne. Macht nichts. Die Empfänger meiner beiden Pakete werden natürlich ohne Frage volles Verständnis haben. Klaaaaaaar... Neuer Anruf, neues Glück: Der Kollege nahm dann zumindest die Daten auf und las mir die Empfängeradressen vor. Moment: Musste ich die nicht erst raussuchen, siehe mein erster Anruf?! "Nein, Sie haben doch online frankiert, da haben wir die Informationen doch vorliegen...?"
Update 29.1., 11:30: Mittlerweile reagiert auch der Kollege an der E-Mail-Hotline nicht mehr, dem ich gestern den aktuellen Status noch gemeldet hatte. Kann ich verstehen, prangte doch auch heute Morgen noch die Fehlermeldung im Display der Packstation 147.
Zeichen und Wunder aber: Kurz nach Elf hat sich dann ein Zusteller wohl zur Station bewegt und die beiden Pakete entnommen, NACH FAST EINER WOCHE!!!!
Die ewige Diskussion: Neue Paket müssen raus, Rücksendungen wollen in den Postkreislauf. Packen kein Thema, nur ist der familieninterne Transportservice zur Post potentiell ausgelastet. Nachdem Hermes sich bei uns als (auf meinem Arbeitsweg liegende) Alternative vollkommen ins abseits geschossen hat, tat Erneuerung Not. Diese in Form der Packstation, bei der man elektronisch frankierte Pakete auch ohne Kundenkarte einliefern kann, und die ebenfalls direkt auf dem täglichen Weg liegt.
Gestern also der Praxistest: Eine Amazon-Rücksendung (mit von Amazon geliefertem Rücksende-Paketaufkleber) und ein Verkauf (mit bei DHL ausgedrucktem Paketschein), Andreas und die Packstation in schummriger Dämmerung. Einfache Prozedur: "Paket versenden" antippen, Paketaufkleber scannen, Paketgröße auswählen, Türchen öffnet sich, Paket wird reingelegt und das wars. Zweimal gemacht, dann auf "Fertig" getippt und auf den Beleg gewartet.
Was macht diese doofe Packstation? Meldet "Belegdruck momentan nicht möglich".... "Auf Wiedersehen". Err... was?! Und nun?
Ich mag mir die Diskussion, wenn eine solche Sendung verloren geht, nicht vorstellen... Gottseidank sind beide Pakete im Tracking im Status "Abgeholt". Merke: beim nächsten Mal Fotos machen, wenn die Packstation die gescannte Nummer anzeigt... :-/
Jetzt isses soweit, und verwundert ist wohl auch niemand: Die Frau W., peinliche (Ex-) Präsidial-Pute, tobende Tribal-Tussi, Ex-Escort-Exilantin, hauchende Hörbuch-Husche und abgehalfterte Autobiographie-Autistin, hat das sinkende Schiff verlassen und damit auch Ihren Ex-Gatten und unseren Ex-Präsi. 217.000 Euro Ruhegeld mögen einen finanziellen Sicherheitsteppich ergeben, das Rampenlicht aber bringen sie nicht zurück, in dem sie sich suhlen möchte. Wobei "suhlen" mich da irgendwie an Schlamm erinnert... und ich mir überlege, ob "Damen-Schlamm-Catchen" nicht eine berufliche Alternative werden könne. Wenn das nicht daran scheitert, dass (First) "Lady" zu sein nicht bedingt, Dame zu sein...
Wie auch immer: Das Ruhegeld sollte reichen, um eine neue Auswahl an Lederminiröcken, Strasshandtaschen und Lack-Tanktops anzuschaffen, die Dame auszuzahlen und in die Selbstständigkeit zu entlassen. Erfahrung soll sie dem Vernehmen nach ja haben... :D
Wie ich es hasse... da kann man doch versuchen, seinen Kindern Werte beizubringen und dabei auch noch erfolgreich sein... wenn Andere das nicht machen bringt das wenig.
Da stehe ich heute im überfüllten Laden um noch Kleinkram zu kaufen. Vor mir eine vielleicht 12-Jährige, die in der Schlange rumhibbelt.
Sie rempelt mich an, schaut mir in die Augen: Kein Kommentar.
Sie tritt mir auf den Fuß an, schaut mir in die Augen: Kein Kommentar.
Sie dreht sich um die eigene Achse, haut mir dabei fast meine Sachen aus der Hand, schaut mir in die Augen: Kein Kommentar.
Als sie dann an der Kasse ihren Gutschein gekauft hat, sich umdreht und geht, stockt sie einen Moment, sodass ich sie anremple. Was mache ich Situationslegasteniker? RICHTIG! Ich entschuldige mich. Facepalm.
Eines der ambitioniertesten Filmprojekte der letzten Jahre: Die Verfilmung der Vorgeschichte zu Tolkiens „Herr der Ringe“, „Der Kleine Hobbit“. Ambitioniert deshalb, weil es ein jahrelanges Gezerre um Stoff, Regisseur und Finanzierung gab. Nicht zuletzt aber auch, weil Peter Jackson es geschafft hat, ein Buch mit einem Drittel des Umfanges des Herrn der Ringe auf drei überlange Filme zu verteilen. Und das noch in 3D und in ausgewählten Kinos gar in HFR (Higher Frame Rate, also mit doppelter Zahl Bilder pro Sekunde).
Große Erwartungen also, die gestern dann den Realitätscheck bestehen mussten. Vorsicht: enthält den einen oder anderen Spoiler!
Vorab: Man sollte sich frei machen von der Erwartung, einen Herr der Ringe-Film zu sehen. Jackson hat dem Kinderbuch-Hintergrund der Vorlage Rechnung getragen, indem er viele der Figuren überzeichnet. So ist der junge Bilbo ein gutmütiger, liebenswerter Trottel, Radagast der Braune ein vogelfäkalienbesudelter Wirrkopf, selbst Gandalf mutiert zum Standup-Comedian. Aber, und das sei auch gesagt, Jackson kennt genau das rechte Maß. So wirken die Charaktere nie lächerlich, sondern wunderlich, aber liebenswert. Die gesamte erste Hälfte des Films erinnert mehr an Alice im Wunderland als an ein Mittelerde-Abenteuer, aber in der Summe geht die Rechnung auf.
Die zweite Hälfte des Films ist dann Her der Ringe reloaded: epische Schlachten, düstere, feuerbeleuchtete Höhlen, widrige Naturgewalten und weite Landschaften. Aber auch durch diese Handlungsstränge zieht sich der leise Humor, ohne den Film ins Lächerliche zu ziehen.
Jackson hat viel Kritik einstecken müssen dafür, dass er den relativ schmalbrüstigen Stoff erst auf zwei, dann sogar auf drei Filme gestreckt hat. Der Anfang mit dem Zwergengelage in Bilbos Haus streckt sich dann auch quälend über gute 20 Minuten und fordert dem Zuschauer Durchhaltevermögen ab, auch der Schluss zieht sich viel zu lange hin. Auch hier gilt wieder: was in einzelnen Szenen stört, dient dem Film im Ganzen: Jackson hat alle Zeit der Welt, die Figuren zu entwickeln: Bilbo, der vom verzagten Trottel zum verschmitzten Helden avanciert, Thorin vom düsteren Denker (fast) zum Sympathen, und Gandalf… dem das Gesicht einfach immer leuchtet.
Zur Technik: Natürlich musste ich das Kino nehmen, in dem die HFR-Version gezeigt wurde. Mehr Bilder pro Sekunde können ja nur gut sein, zumindest war das meine Erwartungshaltung. Der Effekt allerdings war ein anderer: So scharf das Bild auch dadurch wird, gerade bei den schnellen Bewegungen und Schnitten, so unnatürlich wirkt es auch, und offensichtlich strengt es die Augen mehr an, als es sie entlastet. Die Konsequenz: Kopfschmerzen und tränende Augen.
Auch 3D ist beim hobbit ein vernachlässigbarer Faktor. Vorweg: Ich bin 3D-Fan, Avatar ist für mich einer der eindrucksvollsten Filme der Neuzeit, und ich konsumiere auch meine blu-Rays in 3D, soweit sie vorhanden sind. Beim Hobbit allerdings kommen zwei Faktoren zusammen: Zum einen sind die Schnitte so schnell, dass der Zuschauer gar keine Chance hat, die räumliche Wirkung aktiv wahrzunehmen. Zum anderen ist in den „langsamen Szenen“ meist der Fokus auf dem Objekt oder der Person im Hintergrund, damit das dreidimensionale Objekt häufig unscharf.
In der Summe also eine gelungene Umsetzung, der ein wenig Straffung der Geschichte gut zu Gesicht gestanden hätte. Als Zuschauer braucht man Sitzfleisch, das sich am Ende aber amortisiert. HFR ist meiner Meinung nach eher kontraproduktiv, 3D nicht unbedingt nötig für den Genuss des Hobbits.
Kleine Notiz am Rande: Seit gestern weiß ich wieder, warum ich lieber abwarte, bis ein Film auf blu-Ray draußen ist und diesen dann im Kinokeller genieße. Da haben die Surround-Lautsprecher wenigstens keine Störsignale…. Die ewig sabbelnde Braindead-Gang hinter uns war neben ihrer Nervigkeit allerdings manchmal zum Platzen lustig. Beispiele gefällig?
„Boah, knall die Alte doch!“ (als Gandalf und Galadriel in innigem Gespräch stehen). „Is voll schwul, ey!“ (als Herr Elrond vom Pferde springt) „Habsch zuhause auch. Voll Moschn plus. 200 Hetz“. (Im Zusammenhang mit der Higher Frame Rate (HFR) und der Schärfe des Bildes. Hier musste ich erst überlegen und verstehen, dass „Moschn“ nicht ein moderner Musiktanz sein sollte). „Bisch Du behindat, Alta. Hast 3G ausgemacht!“ (über die schlechte Netzverbindung im Kino und der daraus resultierenden Facebook-Auszeit) „Boah, voll mongo!“ (Andy Serkis wird’s ihm nicht danken, der Gollum ist gut wie immer) Bitte, Cinemaxx: Beim nächsten Mal markiert die Reihen mit bildungsfernen Schichten mit gleichzeitigem Migrationshintergrund im Saalplan, dass ich besser planen kann… ;-)
Ich lebe in einer Familie, in der Strom aus der Steckdose kommt. Lichter ausschalten kann man, muss man aber nicht. Und Strom kostet ja nicht die Welt (im kommenden Jahr ersetze man diese Äusserung durch "Die Welt ist nicht genug!"). Gut, sei´s drum.
Nun bekomme ich gestern meine Monster Turbine Pro InEars, von denen alle Testberichte übereinstimmend sagen, dass sie die besten bezahlbaren InEar-Kopfhörer sind. Allerdings: Man solle sie einspielen, auf Deutsch: Über ein bis zwei Tage kontinuierlich Musik einspielen, damit Treiber und Membran "locker" werden und die InEars Ihren optimalen Klang entwickeln können. Kein Problem, kann man ja im Hintergrund tagsüber machen. Wäre da nicht sie hausinterne Energiewende!!!
Gestern Abend hänge ich die Turbines an den Mac, starte die Wiedergabe einer riesigen (und damit ewig laufenden) Wiedergabeliste und gehe ins Bett. Heute morgen wundere ich mich, dass die Wiedergabe trotz ausgeschaltetem Standby des Rechners gestoppt hat. Als ich gerade als Alternative das iPhone anschliesse, um es darüber zu machen, kommt von unten die Stimme der bEva: "Übrigens, ich habe heute nacht die Musik ausgeschaltet..." WTF?! Okay, ich hätte bescheidsagen können, und wenn man aus den Kopfhörern im stillen Haus noch Musik schallen hört, ist das ja legitim. Also: Wiedergabe auf dem iPhone gestartet, und die nächsten 24 Stunden sollten problemlos laufen.
Gerade telefoniere ich mit dem Großen, und kurz vor Ende meint er ohne Zusammenhang: "Übrigens, ich habe gerade die Musik auf Deinem iPhone ausgemacht. Ich wollte einen Ausdruck holen, und da habe ich die gehört. Hattest Du sicherlich vergessen..."
WTF?! Familie, isch schwör Eusch: Ich schalte Euch jedes Gerät aus, wenn mir danach ist. Ohne Rücksicht auf Datenverluste. Hömma!!! :-)
Na, super... Nachdem der Microsoft Surface mein "Haupt-Tablet" geworden ist, durfte das iPad 3 den Weg aller überflüssigen Hardware gehen und jemand anderen erfreuen. Nichts desto Trotz: ein kleineres Gerät, das in die Jackentasche passt, wäre ja für die eine oder andere Zugfahrt oder Reise ganz nett, und so fiel die Wahl auf das iPad mini. Direkt am vergangenen Freitag bei den Teleclowns bestellt, just, als es als lieferbar angegeben wurde und im Shop bestellbar war. "Gaaaaaar kein Problem", so die nette Dame an der Hotline, "geht spätestens Anfang kommender Woche raus."
Nun ja... wenn sich der Bestellstatus bis Mittwoch nicht geändert hat, dann werde ich nervös. Zu Recht, wie mein Anruf heute Morgen beweist. "iPad mini?Hammwer nich da. Weiss auch nich, wanns wieder reinkommt. Is halt Apple". DANKE, Telekom. HERZLICHEN DANK! :-(
Es könnte so einfach sein. Eigentlich wollte ich nur eine vernünftige Lösung, alle Audiosignale meiner Steroanlage über einen Kopfhörer meiner Wahl zu hören. Ein Funkkopfhörer der Standardbauart schied also aus. Als Musiker allerdings war eine andere Lösung für mich naheliegend: Ein InEar-System, also einen Funksender, der eigentlich ans Mischpult angeschlossen wird (genauso aber auch an einen Hifi-Verstärker), das Signal dann in Stereo per Funk an ein Beltpack (einen kleinen Funkempfänger mit Standard-Klinkenanschluss) überträgt, an das dann ein Kopfhörer angeschlossen wird. Keine Frage, nicht wirklich Hifi-tauglich, aber für meine Zwecke genau das Richtige. Auf ebay gesucht, ein Set für einen guten Preis (Thomann t.bone IEM 100) gefunden, bestellt und fix geliefert bekommen.
Und dann... festgestellt, dass weder der Fernseher (über den alle HDMI-Geräte, also Apple TV, CD-Player, blu-ray Player, Entertain-Receiver) laufen, noch der Verstärker (der vom Fernseher via TOSLINK/optischem Kabel das digitale Audiosignal bekommt), einen Chinch-Ausgang haben. Einzige Chance: per Kopfhöreranschluss an den Fernseher (was dem den Ton über Lautsprecher und sogar über den optischen Ausgang abschaltet). :-(
Meine Damen und Herren, ich präsentiere: Die funktionierende Lösung. Und nein. Wir reden nicht über Zusatzkosten und Verkabelungschaos... :-)
Vom Fernseher aus dessen optischen Ausgang per TOSLINK-Kabel an einen optischen Splitter (eigentlich vierfacher Eingangs-Umschalter, freundlicherweise aber auch mit zwei parallelen Ausgängen,im Bild links unten). Ein Ausgang per TOSLINK-Kabel an den Verstärker, damit kommt aller Ton an der Anlage an und stellt den Status Quo wieder her.
Der zweite Ausgang an einen SPDIF/TOSLINK zu analog-Konverter (links oben im Hintergrund), der aus dem digitalen Signal ein analoges macht. Von dem dann per Chinch-Kabel in den Eingang des InEar-Senders. Was soll ich sagen? Läuft... :-D
Hier einige Worte der Klarstellung: Natürlich ärgert es mich auch persönlich, dass ich nicht wie geplant das Wochenende zum Spielen mit dem neuen Gadget nutzen konnte. Vorfreude ist schliesslich ein wichtiger Teil des Spasses an einem Gerät, und wenn die Lieferung zu einem Termin fest zugesagt wurde, dann ist man sich sicher, dass diese auch erfolgt. Das ist aber nur ein Teil des Ärgers:
Microsoft hat lange gebaut und geplant, und hat jetzt mit Windows 8, der Kombination mit Windows Phone 8 und dem Surface RT aus meiner Sicht etwas ganz Grosses am Start, das die Konkurrenz wertvolle Prozente des Marktanteils kosten dürfte. Einfach deshalb, weil diese Kombination zwischen Desktop, Tablet und Smartphone von keinem anderen Hersteller in dieser Konsequenz umgesetzt werden kann. Apple bewegt sich mit dem iPad noch nicht im Bereich eines "echten" Tablets, sondern mehr in dem eines aufgeblasenen iPods, während Microsoft mit dem Surface (auch in der RT-Variante) viel näher am PC liegt.
Diese Chance nun, die im Vorfeld auch von der meist eher MS-kritischen Presse erkannt und kommuniziert wurde, die verbaselt man gerade. Die Vorfreude auf das Surface ist europaübergreifend Frust und Ärger gewichen, Unverständnis und Häme regieren die Berichterstattung. "Sie habens verbockt!" ... und nicht nur den Surface-Start, auch die Präsenz von Windows 8 in den Läden ist unterirdisch. Mein lokaler Media Markt und Saturn haben Windows 8 gerade mal in Schütten gestapelt, die Windows 8-Geräte sind nicht nutzbar, und die Verkäufer wissen nichts... oder sie wollen es nicht.
Schaue ich mir andere Länder, wie beispielsweise die USA oder Japan an, dann zeichnet sich da ein komplett anderes Bild... und das produziert die Frage, ob Deutschland (wie auch der Rest von Europa) einfach aus dem Fokus von Redmond gerutscht ist und damit einfach nicht mehr das Marketingbudget verdient, das für eine andere Positionierung nötig wäre.
Neben dem Unwillen kommt aber noch ein anderer Faktor in Spiel: Die absolute Unprofessionalität des Stores. Selbst wenn es eine Verzögerung gibt (momentan munkelt man vom 2.11.2012, was komisch ist, denn in den USA waren die Geräte zu laufen, Kunden in Österreich und der Schweiz haben schon Versandbestätigungen), dann ist das etwas, was immer mal wieder passieren kann. Kommuniziert man offen, dann kann der Kunde sich darauf einstellen und entweder Alternativen suchen oder warten. Was in den vergangenen Tagen geschehen ist, kann nur als Täuschung und Vernebelungstaktik bezeichnet werden: Wenn die Agents im Microsoft Store uninformiert waren, dann haben sie eigenverantwortlich das Blaue vom Himmel heruntererzählt. Das wäre fahrlässig, denn jedem Teamleiter oder Höheren in der Store-Hierarchie muss klar gewesen sein, dass die Nachfragen mit immer höherer Frequenz einschlagen würden, je weiter der 26.10. voranschritt. Offensichtlich gab es aber kein eindeutiges Kommunikationskonzept.
Die noch schlimmere Variante: Man hat sie angewiesen, die Kunden wie auch immer zu beschwichtigen... das wiederum ist mindestens ebenso kurzsichtig, denn es schafft nur solange vermeintliche Ruhe, bis auch der dümmste Kunde seinen UPS-Van ohne Paket mit dem Surface von Hinten betrachtet hat.
In den USA und UK enzschuldigt man sich wenigstens und verteilt USD/GBP 50,- -Gutscheine. In Deutschland steckt der Kopf tief im Sand, man hört und sieht nichts. Bitter traurig. Nicht nur für den Einzelnen, sondern für Plattform und Wirkung im Gesamten. :-(
Ergänzung am 29.10.: In Deutschland kommt jetzt auch der Gutschein... aber ohne weitere Fakten oder gar einen Liefertermin:
Ich weiss nicht mehr, wo ich diesen treffenden Satz gehört habe: "Wer bei Windows 8 den Start-Button vermisst, der hat den Sinn von Windows 8 nicht verstanden." Das mag ja durchaus sein, und nach den Wochen mit der Release-Version von Windows 8 habe ich mich gut an Tastenkombinationen und Maus-Bildschirm-Ecken gewöhnt... manchmal aber fehlt mir der schnelle, gewohnte Zugriff auf das Startmenü aber schon. Mit 8StartButton der Kollegen von Totalidea konnte ich mich nicht so recht anfreunden, und so kam der Hinweis von Joe ganz recht:
Das OpenSource-Projekt Classic Shell bietet eine kostenlose Alternative, die sich als kleine, Windows-farbene Muschel in der linken Ecke der Tastleiste versteckt und grafisch ansprechend ein klassisches Startmenü bietet. Das Aussehen und die Funktion lassen sich auf vielfältigste Art und Weise anpassen... wenn man das will: Nötig ist es nicht.
Um die Umschaltung vom Desktop- auf den Metro-Modus von Windows 8 nicht zu gefährden, sollte in den Einstellungen des Programms noch"Windows Key Opens" auf "Windows Start Menu" gestellt werden:
Ich bin immer der Meinung schon viel erlebt zu haben, aber das schlägt dem Faß den Boden aus. Am 17.10.2012 habe ich direkt im Microsoft Store mein Surface Windows 8-Tablet bestellt. Mit klarem Liefertermin: "Bestellen Sie"[das habe ich getan]"und erhalten Sie die Lieferung bis zum 26.10.1012". Heisst also: Bis heute ist das Gerät bei mir... so steht es auch immer noch im Bestellstatus:
Nun ist es aber unüblich, dass keine Versandbestätigung erfolgt, und aus dem Grunde hatte ich gestern schon begonnen, mal bei der Bestellhotline nachzufragen. Die bisher bekommenen Antworten sind wahrlich glorios:
25.10.: "Die Geräte werden heute Nacht verschickt, werden zwischen dem 25. und 30. Oktober zugestellt." Cool... Ein Surface mit integrierter Zeitmaschine. Heute Nacht verschickt, gestern schon zugestellt...?
25.10.: "Alle Vorbestellungen wurden an UPS übergeben." Da hat dann wohl jemand die Nacht zum Tag gemacht...
26.10.: "Die Geräte werden heute zugestellt. Das hat Microsoft direkt mit FedEx geklärt." Wow. Man klärt mit Microsoft, dass FedEx die Geräte zu UPS bringt. Die Welt ist wirklich ein globales Dorf. Oder sollte es daran liegen, dass in den USA FedEx den Versand macht und das eine nicht auf Deutschland passende Aussage war?
Momentanes Highlight aber der Agent gerade:
"Ich habe keinen Versandstatus in Ihrer Bestellung. Moment, ich frage nach." "Die Geräte werden zwischen dem 26. und 28.10. zugestellt."
"Mir ist aber in der Bestellung der 26. zugesagt worden, das steht auch noch drin?"
"Wir hatten viele Bestellungen, darum hat sich das etwas verzögert. Die Geräte werden zwischen dem 26. und 28.10. zugestellt."
"Der 27. und 28. sind Samstag und Sonntag, da stellen weder FedEx noch UPS zu?"
"Doch, doch. Das haben wir mit denen geklärt. Unsere Kunden sind uns wichtig, wir wollen, dass alle ihr Gerät pünktlich bekommen."
WTF?! Keine Diskussion darum, ob die Welt untergeht, wenn das Gerät erst in ein paar Tagen oder Wochen kommt. Verzögerungen können passieren. Aber eine solch unterirdische, dilletantische Kommunikation habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte ("Viele Bestellungen... Verzögerungen"), nur dann erwarte ich eine offensive Kommunikation an den Kunden mit einem neuen Liefertermin - und sei der auch noch so grob.
Weiter geht´s: Gerade berichten mehrere Kunden davon, dass sie eine Storno-Mail vom Store bekommen haben. Auf Nachfrage der Hotline wird das auf "Storeumstellung seitens MS" geschoben. Ändern könne man nichts, dann müsse man neu bestellen.
Nächster Anruf:
26.10.: "Sollte heute bei Ihnen ankommen. Da Sie ja sehr früh bestellt haben. Nein, Versandnachricht geht nicht raus. Nein, status ändert sich auch erst verzögert".
Und noch einer:
26.10.: "Alles duchgelaufen, WIRD (!) heute rausgeschickt."
Mal sehen, wie es weiter geht... :-(
27.10.: da flattert mir doch ein Survey in den Posteingang, mich über den MS Store auszulassen. Na, gerne doch. SEHR GERNE!!!!
29.10.2012: Ui! Ein Gutschein, ein Gutschein. Na, zumindest ein offizielles Eingeständnis, dass eine Verzögerung da ist. Leider aber eben auch kein Liefertermin. Und das Gerät des Österreichischen Kunden ist heute in der Zustellung.... :-(
Manchmal habe ich einfach das Gefühl, das Leben und das Reisen im Besonderen ist ein einziges Glücksspiel. Ich bin ja schon kein wirklicher Freund der Mehdorn-Airline (wenn der Chef schon was im Namen hat, was im Popo weh tut, dann kann das Ganze nur schief gehen), darum war ich für meinen Schwof durch Europa heute (Düsseldorf->Zürich->Ljubljana->München->Düsseldorf) schon froh, Lufthansa gebucht zu haben. Oder besser: Ich vermeinte froh zu sein.
Schon das Einchecken war nichts anderes als Online-Poker: 24 und 23 Stunden vorher hatten gab die Lufthansa nur das erste Teilstück zum Online-Checkin frei, Adria Airlines (als Star Allianca-Partner) aber schon beide. Den Rückflug wiederum ignorierte das LH-Portal geflissentlich, direkt über die Seite des "internationalen" Flughafens von Ljubljana aber war schon gestern nachmittag problemlos der Checkin inkl. den Bordkarten möglich. Die Lufthansa allerdings meinte am physischen Schalter heute morgen, sie könnenicht nachvollziehen, ob nun eingecheckt sei oder nicht.
Im Ernst: Wissen die, was sie tun? Wenn sie die Flugsicherung auf ähnlichem Niveau durchführen, dann ist zu fürchten, dass der Kranich bald in der Turbine zerkleinert wird.... und natürlich ging der erste Flieger nicht pünktlich (weil man "ein zusätzliches Gepäckstück raussuchen musste"), und der Flieger zurück von München auch nicht, "weil die letzten Passagiere eben erst ausgestiegen sind". Adria Airways allerdings war auf dem Punkt da und weg. Da mag man fast verzeihen, dass deren Uniformen Köperverletzung sind.... :)
Mein Lieblingerlebnis allerdings war dieses Schild direkt am Checkin-Counter am Flughafen:
Man lese: Waffen an Bord sind kein Problem... solange sie vorher angemeldet werden... :D
Immer. Immer dann, wenn ich keine Zeit habe und ein neues Gerät einrichten will/muss, dann geht was schief. Und wie immer liegt das nicht an mir!!!
Heute war es dann der Herr Exchange-Admin, der seinen Server nicht unter Kontrolle hatte. Glückwunsch!!! Nicht damit zu rechnen, dass sich in zwei Jahren 50 Geräte mit meinem Account syncen, ja, kann ich denn was dafür?! :-))
Eine Nachricht, die heute nicht mehr sein musste. Dirk Bach, die schwule Knutschkugel (*), Moderator des RTL-Dschungelcamps, Hella von Sinnen-Vertrauter, Schauspieler, geniale Stimme der Walter Moers-Hörbücher, ist tot.
Zum jetzigen Zeitpunkt noch aus ungeklärter Ursache, kurz vor der Vorpremiere eines neuen Stückes. Und bei allem Vereinnahmen, das wir Zuschauer gerne veranstalten, auch Verlobter und Freund. So wenig ich mir eine Fernsehlandschaft ohne die Knutschkugel vorstellen kann, für die ist der Verlust noch härter.
Ruhe in Frieden... und bring die da oben zum Lachen!
(*) ... mit allem Respekt, es gibt kaum jemanden, der selbst mit seinem Image so kokettiert hat...
Vorausgeschickt: Ich bin ohne Frage Microsoft-affin, aber genauso auch intensiver Nutzer von Apple-Produkten. iMac, Macbook Retina, iPad und iPhone gehören ebenso zu meinem Handwerkszeug wie Ultrabook und Windows Phones. Das hat durchaus den Vorteil, sich das beste beider Welten aussuchen zu können.
Das erste iPhone war mit großer Sicherheit eine der Meilensteine in der Geschichte der Smartphones, weil es das Nutzungsverhaltung und die Bedienung revolutionierte... auch um den Preis der Abwesenheit wichtiger Features (warum erinnert mich das nur an Windows Phone? :-)) Mit den Nachfolgern kamen wichtige Hardwarefeatures hinzu, schliesslich mit dem iPhone 4 dann der Retina-Bildschirm, mit seiner Pixeldichte ebenfalls revolutionär (auch wenn die Konkurrenz schnell nachzog).
Mit dem iPhone 4S kam dann im vergangenen Jahr nur ein kleines Update heraus, was viele Anwender enttäuschte. Wo war der innovative Geist? Wo der "One more thing"-Effekt, den Steve Jobs immer so gerne zelebrierte? Mit dem iPhone 5 schliessliche, angeblich dem letzten Herzensprojekt von Steve Jobs, musste endlich wieder etwas bahnbrechendes her.
Und da verwundet es nicht, dass der Spiegel jubelt die Erwartungen wären erfüllt worden und das Gerät könne nun ein Hit werden. Es verwundert deshalb nicht, weil Apple schon seit Jahren immer weniger an Bahnbrechendem vorstellt, und damit die Erwartungshaltung deutlich verändert hat. Zufrieden ist man also heute schon, wenn man ein Gerät mit immer noch geringerer Auflösung als WXGA (die bei vielen Android-Geräten und den kommenden Windows Phone 8-Geräten Standard ist), ohne NFC (dito) und ohne herausstechendes Feature ankündigt. Noch dazu - von Tim Cook in der Keynote nicht einmal erwähnt - mit einem neuen SIM-Karten-Standard, der einen Kartentausch erfordert, und zumindest die Telekom zickt beim Versand der nano-SIM noch rum (im Gegensatz zu vodafone, die den Kartentausch innerhalb eines Tages hinbekommen haben).
Am schlimmsten für mich: Die fehlende Innovation im System. iOS wirkt, auch wenn es mittlerweile in der sechsten großen Version kommt, immer noch den selben, damals revolutionären, heute spinnenwebenversetzten Nutzungseindruck. Oh nein, man vezeihe mir: Mit dem iPhone 5 bekommt man ja tatsächlich eine Icon-Reihe mehr unter...
Ich kann nur jedem Anwender empfehlen, sich mit dem Kauf noch ein wenig zu gedulden. Wenn im November das Nokia Lumia 920 auf den Markt kommt, dann sieht das iPhone 5 alt aus... stärkerer Akku, revolutionäre Kamera, frisches, neues Betriebssystem, zukunftsträchtige Hardware inklusive NFC, da fällt - außer dem Apfel - die Argumentation für ein iPhone 5 schwer...
Will man schnell einen Screenshot machen und diesen dann auch noch auf einer Webseite weiterverwenden, ohne das Bild konvertieren zu müssen, dann ist die Standardeinstellung von Mac OS wenig hilfreich: Mit <4> kann direkt aus dem System heraus ein Bildschirmabschnitt markiert werden, und wird dann als Bild auf dem Desktop angelegt (als Dateiname beispielsweise "Bildschirmfoto 2012-09-07 um 17.49.19").
Will man statt BMP oder PNG ein JPED-Bild haben, dann kann dies schnell umgestellt werden: Über Spotlight "Terminal" starten und dort
defaults write com.apple.screencapture type jpg
eingeben. Statt jpg kann auch jedes andere bekannte Bildformat genommen werden.
Das kann doch nicht sein. Ich will gar nicht in die Diskussion rund um Urheberrecht und die steigenden Abgaben für Clubs und Discos einsteigen, das hat der Kollege Regener schon fein gemacht. Und ich will mich auch gar nicht den Piraten mit ihren geschwurbelten Ansichten anbiedern (sorry lieber Joe... :-)
ABER BITTE, LIEBE GEMA: Wie doof muss man denn sein?! Wenn Künstler wie Coheed and Cambria ein eigenes Musikvideo auf dem offiziellen Kanal offiziell und freiwillig online stellen, dann führt das bei YouTube dazu, DASS DIESES VIDEO HIER NICHT ANSEHBAR IST?!? Mir platzt echt gleich der Ar... Die GEMA muss die Rechte einräumen? Nicht der Künstler?! Hier läuft was aber SOWAS von schief!!!
(Man verzeihe mir den exzessiven Gebrauch von Großbuchstaben. Nicht meine Art sonst, aber das ist jetzt echt der Gipfel!)
Jajajaja.... wir sind lange aus dem Urlaub zurück. Und fügen uns Stück für Stück in der Realität wieder ein... Erst durfte ich wieder arbeiten, dann sind die ersten Artikel online gegangen, das erste Konzert gerockt... die Präsenz wird wieder steigen, versprochen. :-)
Manche Dialoge sind einfach zu schön... wie der gerade beim Trivial Pursuit.
Frage: "In welchem Land wurde 2001 Simeon II. Ministerpräsident?"
Zugegeben, als "Kinderfrage" für einen 13-Jährigen (S) heftig, wobei die gespielte Family-Edition schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Also hilft man ja als treusorgender Vater (V), der ja auch möchte, dass die Kids Spaß haben. Kindgerecht.
V: "Für welches Team fahren Webber und Vettel?"
S: "Deutschland?" (Okay, er behauptet immer noch, ich hätte nach "Land" gefragt, wobei das bei Webber auch irgendwie falsch gewesen wäre... :-)
V: "Team!"
S: "Red Bull?"
V: "Und wenn Du jetzt nur das zweite Wort nimmst, welches Land passt dazu?"
Running Gag mittlerweile sind ja meine Auseinandersetzungen mit der Telekom oder ihren anderen beauftragten Schergen. Wobei ich fair sein muss: Nach der Umschaltung von 1&1 auf die Telekom (an einem Montag) am Donnerstag der selben Woche auch das gebuchte Paket vollumfänglich nutzen zu können, das ist schon bemerkenswert... :)
Im Nachgang allerdings so das eine oder andere offene Thema, das Fragen in meinem kleinen, überlasteten Köpfchen aufkommen lässt:
Warum schaltet die Telekom die Rufnummernübertragung der von der Umstellung gar nicht betroffenen ISDN-Leitung ab? Auf Nachfrage der Kommentar "Da kommt bei der Auftragserfassung so ein kleines Fensterchen hoch, da hat der Kollege wohl falsch geklickt" befriedigt mich nur bedingt...
Warum kann ich einen zweiten Entertain-Reveiver bestellen, der problemlos auch die HD-Programme empfangen kann und an den Videorekorder des Hauptreceivers komme, HD-Aufnahmen aber nicht abspielen kann (mit dem Fehler "HD Aufnahmen können mit diesem Media-Receiver nicht abgespielt werden"). Google nach deshalb, weil die verwendete Software im Receiver kein HD-Streaming erlaubt. Wie blöd ist das denn?!
Warum muss mein Speedport-Router exakt dann ein Update machen, wenn Klitschko gerade kurz vor einem K.O.-Sieg steht, und dabei dann Internet und Bild für zwei Minuaten ausfallen?!
Ansonsten: Alles gut. Internet ist stabil schnell (ausser, man schaut Fernsehen per Entertain oder im Keller eine Sendung vim Videorekorder oben (in SD, versteht sich), dann ist das Netzwerk ein wenig belastet. Ansonsten: Klasse Empfang, die Qualität der HD-Sender ist eine Wucht...
Gestern hätte ich noch gesagt "In den Hintern", heute bin ich da ein wenig entspannter... :-)
Nach dem wunderbaren Halb-Wechsel von 1&1 zur Telekom (und damit von einer 3000er Leitung zu einer vermeintlichen 16000er mit Entertain) und dem Ergebnis, dass die Leistung mit 16000 einfach nicht synchron werden wollte und darum auf 6000 gebremst werden musste, war ich schon im "Glas halb voll"-Modus: 6000 ist immerhin doppelt so viel wie 3000... :-(
Als am Dienstag dann der Techniker vor der Tür stand und als erstes fragte "Wer hat Ihnen denn gesagt, dass Sie Entertain nutzen können?!" war meine Erwartungshaltung ganz unten. Das Durchmessen der Leitung an der Dose und am Übergabepunkt ergab: Keine 16000. Das wars dann wohl... warum noch am Verteiler von dem Haus nachmessen und die Niederlage besiegeln? Ganz einfach: Weil auch da keine 16000 ankamen... und damit klar war: Nicht mein Problem, sondern das der Telekom! :-)
Nach zwei neuen Leitungswegen und ausbleibendem Erfolg war klar: Der Port war´s, zumal der Techniker aus der Vermittlungsstelle bis zu meinem Router volle Geschwindigkeit durchmessen konnte, wenn er selbigen umging.Ein Auftrag zum Tausch der Baugruppe war das Ergebnis, der sollte gestern im Laufe des Tages erfolgen. Solange blieb mein Anschluss gebremst.
Heute morgen dann kurze Diskussion mit der Technik ("Wieso? Port hat ein Softwareupdate bekommen, der läuft jetzt auf 16000?" "Ja, aber wenn mein Anschluss noch auf 6000 gedrosselt ist, nützt mir das nix..." "Ooooops..." :-D) und schon ist das Internet schnell und das Fernsehen scharf...
Fragen, die das Leben, die Telekom und 1&1 so schrieben:
Warum ist der 1&1-DSL-Anschluss seit gestern, 12:30 abgeschaltet, der der Telekom (die beide Schaltungen macht) aber bis heute morgen noch nicht aufgeschaltet?
Warum hat der Telekom DSL-Anschluss nach Aktivwerden eines Technikers statt der Qualität eines 16.000er nur die eines 6.000er-Anschlusses?
Warum bestätigen die Auftragsannehmenden der Telekom immer eine Handynummer als Rückrufnummer, die Techniker rufen dann aber stattdessen auf der Haupt-Festnetznummer des Anschlusses zurück?
Warum versuche ich gestern den ganzen Tag, der Telekom den nicht funktionierenden Anschluss mitzuteilen, werde dabei auf heute vertröstet, bekomme heute Morgen dann aber erst für morgen einen Technikertermin?
Und, zum krönenden Abschluss für den Moment, warum bekomme ich heute eine Rechnung von 1&1 für DSL des kommenden Monats, wenn der Anschluss seit gestern bestätigt gekündigt ist?!
Und nein... ich erwarte keine Antworten. Besser nicht. :-(
Wohl in Erinnerung noch der Schauder, als der erste Durchlauf von "A Thousand Suns" zuende war und ich mich fragte: "Was war das jetzt? Ambient Trallala plays Linkin Park?" Bands dürfen sich gerne weiterentwickeln, und es gibt viele Beispiele wo ein Jahrzehnt der Entwicklung eine Band durch verschiedene Genres bewegt hat, und man alle Alben problemlos hören kann und sie der Band zuordnet.
Zurück zu Linkin Park: Wer ein zweites "Hybrid Theory" erwartet, der sollte mittlerweile wissen, dass das nicht wirklich realistisch ist. Samples und Mike Shinoda´s Rap-Einlagen sind nun mal existentieller Teil von Linkin Park, aber bei weitem nicht mehr so im Vordergrund wie bei den alten Alben.
Unter dieser Voraussetzung ist Living Things für mich nach Hybrid Theory (da war es wieder!) ohne Zweifel das stärkste LP-Album bisher. Schon der Opener "Lost in the Echo" hat alles, was LP ausmacht: Mike rappt sich einen Wolf, Chester übernimmt den Refrain, der Song treibt und gleitet. Und so geht es weiter: Dei Single "Burn it down" ist da noch einer der schwächeren Songs. Zwei Überraschungen hält das Album noch bereit: Victimized, in dem Chester abwechselnd rappt und schreit, extrem intensiv. Und das Ende der CD: Tinfoil (der einzige Filler, weil Überleitung zu), Powerless. Eine Ballade am Ende eines LP-Albums? Jawollja, und die funktioniert!
Ich gebe zu, ich bin überrascht. Ich hatte nach der ersten Single schon die Hoffnung, dass dieses Album wieder hörbar wäre, dass es aber so gut ist, das habe ich nicht erwartet. Keine Füllstücke, keine extremen Experimente (bis auf Victimized), eingach "nur" ein gutes Album.
Das war schon ein sonderbarer Abend gestern... Zum einen die Tatsache, dass die letzten Gruppenspiele parallel (statt nacheinander) stattfinden und damit nur eines übertragen wird. Was gestern gut war, so blieb Bela Rethy größtenteils ausgeblendet... :-)
Und dann der Favoritensturz: Die Russen, nach einem Spiel als Top-Favoriten gehandelt, fahren nach Hause. Und die Polen auch... na gut, die haben es nicht so weit.
Die größte Überraschung - und er eindeutigste Beweis, dass Fussball ungerecht ist - waren unzweifelhaft die Griechen. Die einzige Mannschaft, die sich die Hotelzimmer für weitere Nächte nun gerade überhaupt nicht leisten kann, muss noch bleiben. Gerüchten nach warten sie, ob sie nicht vielleicht morgen mit den ebenfalls klammen Spaniern in die Jugendherberge ziehen können...
Goldene Zeiten meiner Jugend, ungestörte Rebellion im Lautsprecher... ich kann mich noch an die schrägen Blicke meiner Eltern erinnern, als "Appetite for Destruction" das erste Mal aus den Boxen klang, als "Welcome to the Jungle" die zarten Nerven verstörter Eltern zum Zerreissen spannte. Wie so oft im Sex, Drugs and Rock n´Roll Business nahm der Erfolg irgendwann so schnell ab, wie die Egos der Akteure wuchsen, und Mitte der 90er waren Guns n´ Roses am Ende. Auch wenn noch der eine oder andere Gig in wechselnder Besetzung (immer mit Axl Rose, immer ohne Slash als Gitarrist) stattfand, man verschwand langsam vom musikalischen Horizont.
Erst 2008, als das Album "Chinese Democracy" - leider fast unbemerkt von den Kritikern - auf den Markt kam, war der Name der Band wieder ein wenig häufiger in den Gazetten zu lesen. Axl Rose, die Diva vor dem Herrn, auf Tour mit drei Gitarristen, Bassisten, Schlagzeiger und Keyboarder. Und am 8. Juni 2012 dann auch im Warsteiner Hockeypark in Mönchengladbach zum einzigen Deutschland-Konzert. Nun muss man sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Mönchengladbach. Hockeypark (nicht: Borussiapark!). Einziges Deutschland-Konzert. Das konnte nix werden. Oder? :-)
Meinen Augen wähnte ich schon nicht mehr trauen zu können, als wir gegen 18:15 an der Halle waren und sich Schlangen rund um das Gelände zogen... wir natürlich ganz am Ende... :-/ Positiv betrachtet: Dadurch, dass die Bühne quer vor dem Innenraum aufgebaut war, war noch genug Platz übrig und wir ca. 30 Meter von der Bühne entfernt. Durch Pyrotechnik und Lightshow fast die optimale Entfernung.
Schweigen wir über die Vorgruppe. Ja, wir wissen, dass sie Rebel Sons heissen (oder Rebel Suns? oder Rival Songs?:-) ), schliesslich haben sie es ja zwischen jedem der quälenden Stücke mehrfach erzählt. Und ich muss ehrlich sein: Die Jungs der Rival Sons sind sogar gut... nicht umsonst hat Rock Hard ihnen 9/10 Punkten und der Metal Hammer 7/7 Punkten gegeben. Das Pathos eines sterbenden Jim Morrison, das der Sänger an den Tag legte, die unbeleuchtete Bühne und die schier endlosen - technisch genialen - Soli waren einfach falsches Ding an falschem Ort...
Das Wetter, das vorher noch mit Platzregen geglänzt hatte, beherrschte sich auch, in sofern waren die Befürchtungen, dass der Herr Rose eine seiner gefürchteten Auftrittsverweigerungen erleiden würde, nicht ganz so hoch... auch wenn das geneigte Publikum bis 21:45 darauf warten musste, dass die Herren sich dann tatsächlich auch auf die Bühne bewegten.
Ich gebe gerne zu: Ich hatte wenig Erwartungen an dieses Konzert. "Chinese Democracy" gehört zwar für mich zu einer der am meisten unterschätzten Platten, und "November Rain", "Paradise City", "Knocking on Heaven´s Door", "Welcome to the Jungle" und die anderen Klassiker sind eine Bank, mit der man als Band nicht wirklich viel falsch machen kann, aber trotzdem...
Allerdings kann man aus diesem Songmaterial auch richtig was machen, und genau das haben Guns n´Roses gestern gemacht. Hammerlightshow mit Pyrotechnik, drei geniale Gitarristen (inklusive DJ Ahsba, der getrost als eine Inkarnation von Slash genommen werden kann) und ein Axl Rose, der zwar etwas in die Breite gegangen ist, aber seine Stimme noch verdammt gut unter Kontrolle hat und die hohen Töne wunderbar trifft.
Und wenn das Sauerstoffzelt hinter der Bühne steht, dann lässt man einfach all seinen Musikern einen Solo-Slot. Das schont den Sauerstoffhaushalt und macht den Zuhörern auch noch eine Menge Spaß... :-) Zumal die Musiker sichtbar selber eine Menge Spaß mit dem Konzert, dem Songmaterial und der Location hatten. Denn als zusätzliche Überraschung hat der Hockeypark eine hervorragende Akustik... selbst bei einem Open Air.
Okay... ich hätte auf die Situationskomik verzichten können, dass es bei den ersten Takten von "November Rain" leise anfing zu regnen. Und noch mehr hätte ich darauf verzichten können, dass zwei Stücke später ein zehnminütiger Platzregen niederkam, der ALLES durchnässte. Inklusive der Bühnenfront. O-Ton Axl: "Don´t think that I am afraid to get wet. I just want to avoid falling on my leg or shoulder and having to end the tour". Gestattet sei es ihm, dass er sich dann ein wenig weiter hinten aufhielt... :) Nach zwei Stunden und knapp 40 Minuten war das Konzert eigentlich viel zu schnell vorbei (zumal der normale Zugabenblock um vier Stücke gekürzt war). Aber wer spielt heutzutage noch über zwei Stunden?
Ansonsten: Nette Leute, auch die im Moshpit zwei Meter neben uns. Haben sie einen angerempelt und wurden als Dank von uns quer dürch die Menge geschleudert, dann kamen sie in der nächsten Welle zurück mit High Five und einem entschuldigenden Grinsen. Sympathische Neandertaler halt... :-D
Dank der einfallsreichen Golffahrer vor uns, die nach einer halben Stunde Bewegungslosigkeit auf dem Parkplatz hinter uns die Begrenzungspfähle entfernten und so den Weg auf die Bundesstrasse frei machten, waren wir sogar noch knapp vor 02:00 wieder zuhause.
Apropos Parkplatz: Ein Highlight schon am Anfang: Bei Auffahren auf die Parkwiese sortierte ich die diversen Parkscheine, entsorgte die alten und legte nur den vom Borussiapark letzte Woche wieder rein... im Seitenblick auf Christian mit dem Kommentar "Ob der heute wohl anders aussieht?". Parallel dazu kam die Parkwärterin mit gezücktem Block ans Auto: "Fünf Euro... err... wo haben Sie den her?" "Na, den habe ich gerade da vorne schon gekauft... okay, man soll nicht lügen. Letzte Woche vom NATO Musikfest..." ... Pause ... "Na, steckense das Geld weg. Wer ehrlich ist, muss belohnt werden." HA! :-D
Es ist schon spannend im Musikbusiness: Da kommen Bands hoch in die Charts, die als die Heilsbringer des jeweiligen Musikgengres platziert werden, und sie verschwinden wieder sang- und klanglos. So konnte man 2005 auch bei Maximo Park vermuten, die mit ihrem Debut "A Certain Trigger" 2005 eben diese Rolle zu übernehmen schienen. In 2012 sind wir drei Alben weiter, und die Versenkung sucht man (erfreulicherweise) immer noch vergeblich. Ganz im Gegenteil: Maximo Park sind eine der wenigen Bands, die sich weiterentwickeln können, aber ihre musikalische Identität hinterfragen, überarbeiten, perfektionieren, ohne sich dabei zu verlieren.
"The National Health". das neue vierte Album, lässt sich wunderbar mit den Worten von Sänger Paul Smith definieren: "... das noch nicht veröffentlichte Best Of-Album". Es vereint die Melodienverliebtheit und Melancholie eines "The Coast is always Changing" mit der neuen Härte von "Books from Boxes", ohne zu plagiieren. Mehr Keyboards, härtere Gitarren, aber die gleiche nachdenkliche, melancholische Stimme von Paul Smith. Ein echtes Maximo Park-Album und doch etwas, was man über die Durchläufe neu entdecken muss. Kantig, ohne sperrig zu sein, hart, ohne weh zu tun, und eingängig, ohne zu rutschen.
Die Limited Edition enthält eine zweite CD mit vier Akustikversionen, die sich auf Grund der dadurch deutlich zurückgenommenen Instrumentierung hörbar unterscheiden. Für die EUR 2,- Preisunterschied ein Muß!
Anpieltipps: The National Health, Until the World would open
Es gibt eine so genannte News-Plattform, auf der man mit schöner Regelmäßigkeit lesen kann, wie Sch... Microsoft im Allgemeinen und Windows Phone im speziellen sind. Neuigkeiten kommen selten, es sein denn, man bezeichnet geiferndes "Der Marktanteil ist gesunken!" als solche. Heute aber, ja heute sind die News voll von Windows Phone. Wohlrecherchiert und von unglaublicher journalistischer Birllianz wird der geneigte Leser in separaten Artikeln darauf hingewiesen, dass
1.) Angry Birds nicht auf dem Nokia Lumia 610 läuft
2.) Der Marktanteil von Windows Mobile & Phone weiter gesunken ist
3.) Auch Navigon und Bejeweled nicht auf dem Nokia Lumia 610 laufen.
Liebe Gollums, wenn ich Euch in journalistischer Verbundenheit mal so nennen darf: Besorgt Euch einen Friseur, dem Ihr das erzählen könnt, dann wird Euer Mitteilungsbedürfnis vielleicht in sinnvollere Bahnen gelenkt und den interessierts vielleicht, auch wenn selbst er schnell durchschauen wird, wie fadenscheinig Eure Berichterstattung ist. Dass nicht alles an Software auf einem Windows Phone mit 256MB Speicher läuft, das ist auch nur halbwegs interessierten und fachkundigen Lesern schon seit der ersten Ankündigung von Windows Phone 7.5 Refresh aka Tango bekannt. Und wem das so fein als "Die haben ihre Plattform nicht unter Kontrolle" mundet, der schaue sich die Entwicklerrichtlinien und Einstellmöglichkeiten an: Beim Einreichen der Apps muss der Entwickler selber festlegen, welche Ausstattung das Gerät mitbringen muss. Sowohl Angry Birds als auch Navigon (um die beiden Beispiele aufzugreifen) melden bereits im Marketplace, dass sie für das Gerät nicht geeignet sind. Das ist etwas anderes als "laufen nicht". Zumindest aber habt Ihr ja erkannt, dass es an den App-Entwicklern liegt, die prüfen und ggf. anpassen müssen.
Und auch wenn Ihr vordergründig immer wieder vom Lumia 610 (das tatsächlich aktuell das einzige Gerät des kompletten Reigens der Windows Phones ist, dass nur 256MB Speicher hat) sprecht, so schafft Ihr es perfekt, den Eindruck zu erwecken, dass es "Windows Phone" betrifft... eine Meisterleistung des ausgewogenen Journalismus. Und - so ich so darüber nachdenke - wo sind in den diversen Android-Berichten nur die Anmekungen, dass Anwendungen, die für ein Gerät als "nicht laufend" eingestuft werden, nicht einmal im Play Store angezeigt werden und damit auch nicht zu benutzen sind? Naja... stand bestimmt irgendwo, ich muss je zugeben, dass ich das intensive Studium Eurer Artikel auf Grund deren zunehmender Belanglosigkeit schon länger aufgegeben habe.
Ach Kinder... packt doch Eure Anti-Microsoft-Bengalos ein und geht mit was Giftigem spielen... darf auch gerne ein Apfel sein... :-D
Meine Herren... fast durchgerutscht, aber definitiv neben der Ultravox mein Album der Woche. Die Schweden von Sabaton sind dafür bekannt, dass sie eine Mischung aus Viking Metal und Melodic-/Speedmetal mit immer kriegsbezogenen Texten machen. "The Art of War" beispielsweise ist für mich immer noch eines der besten Alben aller Zeiten. Nach einem fast kompletten LineUp-Wechsel (nur Sänger und Bassist sind geblieben) haben Sabaton eine Frischzellenkur bekommen, die den Ausfall des Vorgängeralbums "Coat of Arms" schnell vergessen lässt.
Nun haben die Schweden sich mal die eigene Geschichte vorgenommen... und Carolus Rex ist GROß! Vergessen wir die Peinlichkeit des schwedischen ESC-Sieges, Abba und Roxette, Sabaton knallen aus allen Rohren und mitten auf die Ohren. Melodisch, episch, im Ohr und den Bein- und Nackenmuskeln bleibend. Unbedingt empfohlen sei die Limited Edition. Da gibt es auf der ersten CD als Bonus Track ein Cover des genialen "Twilight of the Thunder God" von Amon Amarth, plus eine Bonus-CD, auf der das gesamte Album in Schwedisch (und deutlich getragener) daherkommt. Hammer! Und nicht nur Thors... :)
Anspieltipps: Carolus Rex, The Lion from the North
Hut ab. Alte Herren reuniten sich, und keiner hört hin... heutzutage - leider - an der Tagesordnung. Allerdings nicht bei Ultravox. Denn wer das tut, der verpasst ein Album, das so ist, wie sein Name verspricht: Brilliant!
Nach unglaublichen 28 Jahren haben sich die Briten wieder in Urbesetzung (und damit natürlich auch mit Midge Ure am Mikro) zusammengetan und ein Album produziert, das irgendwo zwischen den 80er-Jahre Ultravox und den Solo-Alben von Midge Ure selbst liegt. Wenn man ehrlich ist, dann hätte selbiger es wahrscheinlich auch selbst einspielen können, aber so ist es deutlich "echter". Man merkt deutlich, dass hier Musiker am Werk sind, die Musik aus Passion machen, nicht, weil sie die Rente aufbessern wollen.
Wer auf 80er-Jahre Sound, der perfekt in die Neuzeit transferiert wurde, steht, und dazu noch 12 Stücke (wer macht das heute noch) am Stück hören kann, der hat hier den perfekten Pfingst-Soundtrack.
Ich hatte ja schon von meinen Versuchen mit der 3D-Welt berichtet. Nach einigen Versuchen des gemeinsamen Filmschauens hatte sich Ernüchterung breit gemacht.,,
Zum einen hatte die bEva nach wenigen Minuten schon die Tränen in den Augen stehen, zum anderen hatten auch mich die dauernden Doppelkonturen genervt. Entweder ist das Bild im Vordergund klar und scharf, dafür im Hintergrund mit Doppelkonturen, oder anders herum. Ich mag perfektionistisch sein, aber das nervt mich. Vor allem wenn es sich um Standbilder handelt (die mit 3D-Kamera oder 3D-Objektiv aufgenommen wurden), wo nicht einmal Bewegung dafür sorgt, dass sich dieser Zustand ändert. Ursache (auf zwei Modellen des Sony Bravia 46 Zoll und einem Samsung gleicher Größe).
Nun hatte ich im Büro einen Tausch vorgenommen und den Samsung 3D-Monitor (mit Shutter-Brille) ausgemustert und durch einen günstigeren von LG ersetzt. Dabei war der Fokus tatsächlich auf "günstig", weil er nur für mein Ultrabook benutzt wird, wenn es nicht unterwegs ist. Da aber ein 3D Blu-ray-Player daran hing, sollte er schon 3D-fähig sein. Der Zufall wollte es, dass das Modell der Wahl mit Polarisationsbrillen arbeitet, wie man es aus dem Kino mit den Real 3D-Brillen kennt.
Der Vorteil: Die Brillen sind deutlich leichter und günstiger (weil sie eben keine Elektronik enthalten, die abwechselnd das linke und das rechte Glas abdunkelt), sondern durch polarisiertes Licht die richtigen Bildinformationen auf das richtige Auge bringen.
Der Nachteil: Das 3D-Bild ist nicht mehr HD, weil jeweils nur die Hälfte der Bildpunkte für das eine, die andere für das andere Auge polarisiert.
Und in der Konsequenz musste der Bravia einem 47 Zoll LG 47LW5590 weichen... der ja auch entsprechend gut sein sollte.
Das zur Theorie. Was ist aber die Praxis? WOHOOOOO!!! :-D Erster Kommentar der bEva, als sie die Scorpions in 3D sehen musste: "Boah! So habe ich 3D noch nie erlebt!" Und tatsächlich: Keine Doppelkonturen, richtiger 3D-Effekt (mit der Scorpions Live 3D-Blu-ray, der 3D-Version von Avatar und einigen anderen). Bei knapp über 3m Abstand vom Bildschirm fällt die halbierte Auflösung keinesfalls auf... und mein Glaube an 3D ist zurück... :-D
Die Diskussion ist voll entbrannt: Wird es nun Updates auf Windows Phone 8 für Geräte der ersten Generationen geben oder nicht? Und wenn nicht: Was bedeutet das für das Versprechen von Microsoft, eine deutlich bessere Update-Erfahrung zu bieten als andere Plattformen? Abgesehen davon: Updates gab es ja bisher noch kaum.
Es ist schon spannend: kaum kommt mal ein Update etwas später auf ein Gerät, da gibt es großes Geschrei: Es sei ja klar, dass Microsoft das verbocken würde, eine Unverschämtheit gar, und überhaupt sei die Plattform tot.
Nun lasse man mal die Kirche im Dorf: Zum einen hat Microsoft nur sehr begrenzt Einfluß auf das Ausrollen der Updates: Zwar werden diese zentral von Microsoft entwickelt und auch ausgerollt, dazwischen aber steht die Freigabe des Netzbetreibers oder Herstellers, der das Update testen und die Verteilung genehmigen muß, auch wenn Microsoft selbst umfangreiche Testreihen für die spezifischen Kombinationen von Hardware und Netz durchführt. Wenn diese Freigabe - aus welchem Grund auch immer - nicht erfolgt, dann darf Microsoft das Update nicht verteilen.
Im Vergleich zu Windows Mobile, bei dem die Hersteller selber Hand anlegen mussten (und dies oft aus Kostengründen nicht getan haben), ist die Updategeschwindigkeit und -häufigkeit deutlich gestiegen.
Nun zurück zur Eingangsfrage: Wird es das Update geben? Ich weiss es nicht, ausser Gerüchten gibt es bisher noch keine verlässliche Aussage dazu. Ja, es wäre schade, wenn Geräte wie das gerade erst erscheinende Nokia Lumia 900 schon in wenigen Monaten nicht mehr aktuell wären. Eines aber sollte man dabei bedenken: Sowohl Android (siehe die Diskussion hier um HTC und Motorola) als auch Apple (das iPhone und iPhone 3G stehen immer noch bei der iOS-Version 3.x) schliessen recht schnell Geräte aus den Update-Zyklen aus, auch wenn es nicht nötig wäre... und verteilen Updates nur geräteweise und damit viel langsamer als Microsoft mit Windows Phone.
I Like Trains (die Nachfolger von iliketrains... :-) konnten bereits mit dem Vorgänger "He Who Saw the Deep" und dem Quasi-Hit "Sea of Regrets" für einiges Aussehen sorgen, auch wenn sich die Kritiker nicht so recht auf Genre und Vergleich einigen konnten. Das ist aber auch schwer...Die Briten ergeben sich der Düsternis, schwelgen in Traurigkeit, und doch ist da ein Licht am Ende des Klangtunnels, das dem Hörer sagt, das alles nicht so schlimm ist. Herbstlich, passend zum Aprilwetter der letzten Tage, aber fesselnd und nach mehr verlangend.
Beim Vorgänger war ich noch hin- und hergerissen, weil die Instrumentierung doch seeeeeehr spärlich war. Mit "The Shallows" werden die Klanglücken mit einem deutlich stärkeren Synth-Einsatz gefüllt, und das macht die Stücken deutlich weniger sperrig, ohne sie in die Langeweile des Mainstreams zu schieben. Am besten Kopfhörer auf, Lautstärke hoch, ein Glas Wein in die Hand und erleben...
Was habe ich mich geärgert: als ich vor drei Wochen mein HTC One X konfigurierte und die Freude groß war, dass der Navigon Mobile Navigator für Android nun doch - trotz des neuartigen 1280*720-Pixel-Displays - und Android 4.0 (Ice Cream Sandwich/ICS) einwandfrei lief, kam schnell die Enttäuschung: Die gebuchten Zusatzdienste wie Live Traffic und Mobile Alert Live (Blitzerwarner) wollen nicht laufen: Geht man in den App-internen Store und tippt die Services an und bestätigt den Kauf dann im Android Play Store, dann kommt eine Meldung, es sei ein Fehler aufgetreten und die Dienste würden bald bereitgestellt. Nur bringt Neustart der App nichts.
Das hatte ich auf ICS geschoben und auf ein Update gehofft, als allerdings dann beim Sony XPERIA S, das ja noch mit Android 2.3 läuft, das selbe PRoblem auftrat, machte mich das stutzig. Die Lösung ist einfach: Nach der Fehlermeldung einmal die Menütaste von Android bzw. oder den Menü-Softkey drücken und dann auf "Produktliste aktualisieren" tippen.
Dann startet der Map Manager, meldet, dass neue Daten heruntergeladen werden müssen, das bestätigt man dann einfach per Tippen, und nach einem Neustart sind alle vorher schon mal gekauften Services wieder da... und funktionieren auch unter Android 4.0... :-D
Es gibt so Wochen, in denen der Auswahl schwer fällt... zumal neben der puren Quantität der CDs auch die Qualität top war:
Mein klarer Favorit diese Woche:Storm Corrosion mit ihrem gleichnamigen Debut. Storm wer? Klarer wird es, wenn man die beiden Köpfe hinter Storm Corrosion nennt: Steven Wilson (Porcupine Tree, NoMan, Blackfield) und Mikael Åkerfeldt, das Mastermind hinter Opeth. Nun ist bei einer solchen Kombination zweier eigentlich unkombinierbarer Musikrichtungen die Erwartungshaltung ein wenig schwer. Death Prog? Prog Metal? Alles Quatsch... denn die beiden Herren haben sich einfach mal etwas anderes überlegt.
Nachdem Åkerfeldt ja bereits mit "Heritage", dem letzten Opeth-Album, von der growlenden Death-Metal Stimme zum Sänger mutierte, lebt er diese "neue Fähigkeit" bei Storm Corrosion erst recht aus. Eingefleischte Fans hatten ihm gar "Folkattitüde" unterstellt, und so ganz falsch ist das nicht.
Storm Corrosion ist ein extrem vielschichtiges Werk geworden, das vom Klangperfektionismus zweier Muitinstrumentalisten lebt. Klangteppiche umschmeicheln die Stimmen von Wilson und Åkerfeldt, Stille wechselt sich mit kreischenden Gitarren ab, und über das ganze Album ist eine bedrückende, nagende Grundstimmung spürbar. Eigentlich ein Herbstalbum, das aber in der Summe weniger verstört als aufweckt, nach dem ersten Durchlauf zwingend einen zweiten, einen dritten, ... Durchlauf fordert.
Keine Musik, um mal eben im Hintergrund berieselt zu werden, und sicherlich auch keine, die man im Laden (oder bei einem Online-Händler) mal eben durch Reinhören bestimmen kann.
Ans Herz gelegt sei die Deluxe Edition mit CD und blu-Ray. Letztere enthät nämlich den DTS Master Mix, und der ist so brilliant, klar und wuchtig, dass er seinesgleichen sucht. Natürlich ist die Abmischung der CD auch sehr gut... :-)
Anspieltipps: Drag Ropes, Hag.
Dann wären da noch die Kollegen vonKEANE mit ihrem neuen Album Strangeland. Nun mag man allgemein der Meinung sein, die Briten seien eindeutlig der Old-Schmalz-Szene zuzuordnen, und tatsächlich: Wenig überraschend ist auch Strangeland kein Vertreter des New Metal, sondern durchdachter, liebevoller Pop. So grenzkitschig wie Pop nur sein kann, mit Melodielinien, die nicht den Pathos des Vorgängers "Perfect Symmetry" innehaben, die sich aber in den Gehörgängen festbrennen, die zum Nachdenken und Träumen anregen, und die vergessen lassen, wie öde die heutige Musikszene geworden ist: KEANE machen ihr Ding, ohne große Abweichungen von der eigenen Linie zu versuchen. Langweilig? Nicht wirklich, eher beruhigend: Man weiss, was man bekommt.
Was Universal aber geritten hat, den kongenialen Titeltrack "Strangeland" nicht auf die normale CD-Version zu packen, sondern nur in der Limited Edition im Rahmen von vier Bonustracks zu veröffentlichen, das geht mir nicht in den Kopf. In sofern: eine der beiden Limited Editions nehmen... den Aufpreis sind die vier Stücke allemal wert!
Anspieltipps: Sovereign Light Cafe, The Starting Line
Und nicht zuletzt meine sudafrikanischen Freunde The Parlotones mit Journey through the Shadows. In Deutschland bekannter geworden durch "Come Back as Heroes", den ARD-Song zur WM2010, und leider damit ein wenig untergegangen, denn selbiger ist alles andere als stellvertretend für die Musik, die die Parlotones machen. Kreuzt man Muse mit den Killers und gibt eine Prise Coldplay hinzu, dann bekommt man einen Mix, der dem musikalischen Output der Südafrikaner schon ganz nahe kommt. Treibend, rockig, eingängig, aber eben nicht langweilig. Fordernd, nicht unkomplex, ohne den Zuhörer zu überfordern. Kurz: Stadiontauglicher Alternative-Rock der Oberklasse. Ich hoffe inständig, dass dieses Album (und das den Gerüchten nach kurfristig folgende Schwesterwerk "Journey to the Light") der Band endlich den Erfolg hierzulande bringen, den sie in ihrer Heimat zu Recht schon lange haben.
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn ich mit meinen Kumpels Fußball spielen gehe, dann ist das alles ganz easy. Pocke raus, mit Dosen ein Tor aufgestellt, und dann gibihmgummi. Okay, meine Betreuerin meckert zwar dauernd wegen der Grasflecken auf der Hose, aber die soll still sein... die wird dafür bezahlt.
Natürlich freuen wir uns alle auf die Fußball-EM, auch wenn die so weit weg ist. Und dann kommt da plötzlich immer das Bild von einer Frau mit Zimtschnecken im Haar ins Fernsehen, dann regen sich alle auf, weil "ohne die darf das nicht stattfinden". Ich find das blöd! Bei uns dürfen Mädchen auch nicht mitspielen!!!
Ich bin selten sprachlos... dazu bedarf es schon besonderer Umstände. Die allerdings waren heute vorhanden: Peter Gabriel in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen auf seiner "New Blood Orchestra 2012"-Tour.
Die CD, DVD und 3D-blu-Ray hatte ich schon ein wenig länger, und die neuen Termine eben unter anderem in Oberhausen waren dann Grund genug, endlich einen weiteren Superstar auf meiner Konzertliste abzuhaken. Zumal Gabriel wie ein guter Wein reift: Die Stimme ist auch in den hohen Tonlagen noch verdammt gut, da könnte sich der Herr Dick eine dicke Scheibe von abschneiden. :-)
Klar war, dass es alles andere als ein Rockkonzert würde, dafür sprach der orchestrale Grundgedanke des Konzertes und die Bestuhlung auch im Innenraum (Wonne für meine gequälten Knochen... :-) Allerdings war mir im Vorfeld nicht klar, WIE gut und eindrucksvoll es werden würde.
Ich habe zweimal die Night of the Proms erlebt, die ja auch die Symbiose aus kontemporärer und klassischer Musik zum Ziel hat, mit durchaus interessanten Künstlern wie Roxette, Heaven 17, Christina Stürmer (!), Alan Parsons, Boy George (siehe auch mein Bericht hier). Das war schon klasse, allerdings konnte ich mich nie von dem Eindruck freimachen. dass der Gesang auf die Musik aufgesetzt und nicht in sie integriert war. Das hat Peter Gabriel ohne Frage perfektioniert. Das New Blood Orchestra (auf dem Deutschland-Arm der Tour halb aus London, halb aus Köln rekrutiert) umschliesst mit seinem Klangteppich Gabriels Stimme, fängt sie ein und bereichert sie.
Dazu kam - zumindest heute Abend - ein gut aufgelegter Peter Gabriel, der für seine Verhältnisse Plapperwasser getrunken hatte. Los gings mit seinen Zetteln für die deutschen Ansagen, die sich von Geisterhand versortiert hatten... und Gabriel, der nach einer Minute prustend vor dem Mikro stand und meinte "It´s too early for a fuck up"... :-) Wobei: Ansagen sind eh´ überbewertet, gehaltvoll sind sie sowieso nicht.
Knappe zwei Stunden hat er gespielt, ohne nennenswerte Pause, allerdings auch ohne Zugabe. Die Zeit ist im Flug vergangen, kein Aussetzer, kein Füllmaterial. Leider vermisst habe ich "Blood of Eden" und "Here comes the Flood" (was er das eine oder andere Mal in Deutschland ja auch - vom "Deutschen Album" - auf Deutsch gesungen hatte). Auf der anderen Seite: Die perfekte Setlist gibt es nicht, und die, die er heute hatte, war schon klasse.
Was mich immer wieder zwischen Respekt zollen und mit dem Kopf schütteln schwanken lässt: Warum nimmt er immer noch seine Tochter Melanie als Background mit? Keine Tour, wo sie nicht gegen die wechselnden Kolleginnen abstinkt... und die heutige Solo-Darbietung von "Downside Up" war mal wieder ein besonders zahnschmerzender Moment... :-) Ansonsten: Klasse Orchester, unglaublicher Klang und Abmischung, jeden der fast 100 Euro wert...!
Aua... diese Woche hat es in sich. Ich habe das Gefühl, als wäre ich in heftigem Jetlag gefangen... Montag war gefühlter Freitag, der Dienstags-Feiertag konsequenterweise Samstag... nur: Wo war der Sonntag? Gestern also ganz klar "Wochenende Interruptus".
Heute ist für mich Dienstag (mit den Konsequenzen, dass die bEva ja heute frei haben muss... sehr zu ihrem Unverständnis...), und morgen? Verwirrend...
Ich gebe es zu: Ich bin Fan von bildgewaltigen Bücherserien, und Fantasy dard auch gerne mal sein. Den Herrn der Ringe habe ich im zarten Alter von 12 zu Weihnachten bekommen und verschlungen, Eragon ist eine meiner Lieblingsserien, und auch wenn´s mal etwas einfacheres sein darf, ich bin immer dankbar für Hinweise auf Kandidaten der schwereren Art. Als mein lieber Freund Dirk mir vor einigen Monaten die Winterfell-Serie (Das Lied von Eis und Feuer) von George R.R. Martin empfahl, scheiterte das an der Tatsache, dass es diese nur als old-fashioned Papierbuch gab, und nicht für Kindle und Co.
Das allerdings hat sich jetzt geändert, 8 Bände sind als eBook verfügbar und der neunte folgt noch im Mai. Selten allerdings habe ich einen meiner ältesten und besten Freunde so sehr verflucht! Zuerst deshalb, weil der erste Band unlesbar ist. Martin überfrachtet den Leser mit einer derartigen Detailfülle an Informationen über die Könige der Sieben Königreiche und deren geographischen Eigenarten, dass man gerade mal ein Zehntel versteht. Besser wird es, wenn man verstanden hat, dass jedes Kapitel mit dem Namen des Protagonisten überschrieben ist, mit dem es sich beschäftigt... Aber zugegeben: Die ersten 300 Seiten sind ein zäher Kampf, weil man zwar liest, sich aber konsequent überfordert fühlt.
Am Ende des ersten Bandes (in Deutschland sind die Bücher anders geschnitten als in den USA und kommen in 500-Seiten-Häppchen) war aber zumindest das Interesse noch da, auch den zweiten zu lesen. Und dann kam der zweite Fluch: Am Ende dieses zweiten Bandes kommt ein solcher Cliffhanger, dass ich meinen hehren Anspruch, doch jetzt mal wieder was anderes zu lesen, nicht umsetzen konnte und in einem Wurf die restlichen 7 Bände bestellt habe... und so finde ich mich mitten im dritten Band und kann den Kindle nicht weglegen... :-/
Die Winterfell-Serie zeichnet sich vor allem durch die Detailverliebtheit von George R.R. Martin aus: Jeder Protagonist, um welchen Thron er auch kämpft (und da gibt es genug), und welche Ränke er auch schmiedet, ist auf seine Art sympathisch, nur seine Rahmenfiguren sind es oft nicht. Handlungsstränge werden gewoben, verknüpft, aufgelöst und wieder aufgenommen, man weiss nie, was einen erwartet. Das klingt chaotisch, ist es aber nicht: die Storyline ist konsequent, der rote Faden immer vorhanden und logisch.
Sie lebt auch von der Welt, die Martin zeichnet: Jahrelanger Sommer wird abgelöst von jahrelangem Winter, jenseits der Mauern, die von der Nachtwache bewacht wird, finden sich unsägliche Gestalten und Lebensformen, und genau an der Grenze vom Sommer zum Winter ist die Handlung angesiedelt. Die Angst vor dem einrückenden Dunkel ist allerorts spürbar, ja greifbar, und Martin´s Erzählweise nimmt den LEser gefangen, ob er es will oder nicht.
Nach knapp 1300 gelesenen Seiten würde ich die Serie irgendwo zwischen Tolkiens Meisterwerk und Paolinis Chartbreaker einordnen: Nicht so trocken zu lesen wie Der Herr der Ringe, aber auch nicht so belletristisch wie Eragon. Auf jeden Fall ein Muß, zumindest den ersten Band mal anzutesten, wenn man sich auch nur entfernt für eine Fantasy-Saga begeistern kann...
Man verzeihe mir die zensierte Überschrift, aber ich will ja schliesslich nicht von google.nl abgestraft werden... :-)
Ich liebe die Niederlande, unser jahrzentelanges Urlaubsziel und auf Grund der Grenznähe des Niederrheins zum Oranje-Nachbarn immer mal wieder Ausflugsziel. Mittlerweile ist man ja danke Amazon und ebay schon so 7x24-shoppingabhängig, dass man den einen oder anderen Sonntag physisches Shoppen braucht, und da bietet sich von hier aus das Designer Outlet in Roermond an. Schadet zwar der Kreditkarte und dem Kontostand, aber man gönnt sich ja sonst nix... :)
Dieses Mal allerdings wähnte ich mich in einem psychedelischen Traum: Los gings, in dem kurz vor der Grenze auf der A52 eine LED-Leuchttafel mit dem Inhalt "Ab dem 1.5.2012 werden in den Niederlanden keine weichen Drogen mehr verkauft" prangte. Nun mag man der Legalisierung von Haschisch & Co. gegenüberstehen, wie man will, und zur EU ebenfalls meinen, was man mag, aber dieses Schild... was haben die denn geraucht? Abgesehen davon: Ist das nicht Wirtschaftskrieg, wenn man den kleinen Grenzverkehr so kaputtmacht? Die bEva meinte trocken: "Und an der nächsten Abfahrt steht der Zoll und fischt alle die raus, die dann enttäuscht drehen." :-D
Noch sonderbarer aber fand ich den Verkäufer im Albert Heijn XXL. Auf der Suche nach unseren geliebten Ben&Jerrys Eiskeksen kam ich an einer offenen Theke, die mit Pizza gefüllt war, vorbei, auf der - sinnigerweise auf dem Abluft-Gitter, wo die getauschte Luft wunderbar warm und eisumschmeichelnd austrat. Erziehung und Gleichgültigkeit fochten einen kurzen Kampf, dann übernahm Erziehung... und ich taperte zum nächsten Verkäufer (im folgenden "V" genannt. nicht nur wegen der Abkürzung, sondern weil er mir am Ende wie ein "V - die ausserirdischen Besucher" vorkam...), einem milchgesichtigen Jüngling, der in Zeitlupe Kühlwaren einräumte... und folgender Dialog entspann sich:
A: "Entschuldigung?"
V: "....?"
A: "Da steht eine Gebinde Ben&Jerrys auf einer Kühltruhe..."
V: "....?"
(Okay. Er muss kein Deutsch verstehen... ist arrogant, das zu erwarten)
A: "Sorry, there is a pack of Ben&Jerrys icecream on top of the fridge over there...!"
V: ".... yes?"
A: "It´s surely gonna melt!"
V: "Hmmmh..."
A: "Just to clarify: I did not put it there, somebody else did."
V: "I out it there."
WTF!?!?!? Und bevor jemand nachfragt: Nein, es war nicht abgelaufen, hatte ein Ablaufdatum Ende 2012, war noch gefroren und damit verkaufbar... Darf ich nochmal die Sache mit dem Käsekonsum und der zunehmenden geistigen Verwirrung anbringen?
Auch wenn meine lieben Freunde, der Herr Lose und der Herr Samaschke, mich dafür hassen werden: So langsam geht mir das Thema Piraten auf den Keks. Ich bin politisch interessiert, von den verkrusteten Strukturen der alteingesessenen Parteien angenervt und überlege mir auch, wie man die Situation verbessern kann. Sicherlich ist ein probates Mittel, eine Veränderung nicht innerhalb dieser Strukturen herbeizuführen, sondern komplett auf der grünen Wiese aufzusetzen und das zu definieren, das Zielzustand sein soll, mit unkonventionellen, ja, (demokratisch-) radikalen Mitteln.
Einen ganz kurzen Moment hatte ich durchaus die Hoffnung, dass der „Grünen-Effekt“ auch die Piraten erfassen würde, dass aus der jungen Partei eine ernstzunehmende, demokratische Alternative erwachsen könnte. Mehr und mehr aber weicht diese Hoffnung einem latenten Gefühl des „Ich kann es nicht mehr hören“. Das Polit-Kabarett derer mit den orangenen Flaggen nimmt Ausmaße an, die die hehren Grundziele überdecken, ja ad absurdum führen.
Wenn Demokratie, die die Grundlage für unsere Politik ist, in Shitstorms und Anfeindungen mündet, wenn „Liquid Feedback“ – eine durchaus gute Grundidee zur Entscheidungsfindung – zur Farce verkommt, weil die Ergebnisse der Diskussionen und Abstimmungen nun noch nicht zur einer Verbindlichkeit für Parteientscheidungen führen, dann frage ich mich, ob die Piraten tatsächlich eine Partei oder nicht viel mehr ein Sammelbecken Politikinteressierter sein wollen.
Wie kann ich eine Partei wählen, die zwar Grundziele kommuniziert, aber nicht in der Lage ist, diese konsequent umzusetzen, weil es keinen Fraktionszwang gibt und quasi jeder nach seinem Gusto entscheiden kann? Wenn ich eine politische Wundertüte wählen möchte, dann kann ich auch Die Linke wählen… die haben zumindest einen gleichbleibenden Unterhaltungswert.
Wenn man Marina Weisband, die nervenschwache scheidende Geschäftsführerin der Piraten, schon als eloquenten Hoffnungsschimmer der Politiklandschaft empfindet, dann liegt das nicht – oder nur zu einem geringen Teil – an ihrer eigenen Wirkung, sondern an den Nahles und Pofallas dieser Welt…
Nun sind sie also angekommen in der harten Realität: Fraktionszwang, ein Programm muss her, der Anspruch der Schwarmintelligenz lässt sich in der Politik nicht anwenden, schnelle Entscheidungen und klare Positionierungen sind gefordert. Das Ergebnis ist ein Shitstorm, eine Kakophonie der widersprüchlichen Meinungen und Ansprüche. Lasst die Piraten noch ein paar Jahre spielen und spielerisch reifen, dann können wir weiterreden…
Allerdings stelle ich eines fest: In diesen Wochen, in denen im Vorfeld der Landtagswahl in NRW wieder Wahlplakate allüberall hängen, frage ich mich: Liegt es an den fast ausnahmslos jungen Piraten, oder sind die etablierten Spitzenkandidaten wirklich alle so alt?!
Eine schöne Tradition von vor einigen Jahren lebt neu auf... :) Nachdem mein Musikkonsum in den vergangenen Monaten wieder massiv zugenommen hat und in der Woche doch so einige CDs durch mein Ohr gehen, kommt jetzt jede Woche die "CD der Woche"... und versprochen: normalerweise nicht so Chart- und Massenkompatibel... und immer schön dran denken: Alles ist subjektiv! :)
Morten Harket, der unvergessene Sänger der unlängst aufgelösten a-ha. Sein erstes Soloalbum "Wild Seed" ist bis heute unerreicht, das zweite "Letter from Egypt" war ein Totalausfall. Nichts desto Trotz habe ich das Experiment gewagt und die CD gekauft. Und siehe da: Der Herr Harket kann es noch. Besser als die letzten a-ha-Alben (die schon von der steigenden Spannung innerhalb der Band geprägt waren), und zwar anders, aber fast auf dem Niveau des Erstlings.
Ich bin dabei, wenn Kritiker die Grenze zur Bonbon-süßen Klebrigkeit beschwören. Nur kann man VOR der Grenze stehen oder die Grenze passieren, und diesen schmalen Grat hat Harket perfektioniert. Immer dann, wenn man einen Anflug virtuellen Sodbrennens spürt, ist das Stück vorbei, oder er spielt mit seiner Stimme eine Hookline, die nicht erwartet und damit einfach überraschend und spannend ist.
Wer a-ha mag, der muss kaufen, wer auf seichte Pop-Musik mit Hirn, ein wenig abseits der ausgetretenen Chart-Pfade steht, der sollte zumindest einmal reinhören: Scared of Heights oder When I reached the Moon.
Kino… idealisierter Ort phantasiereicher Erfahrungen unserer Kindheit. Aber heute? Braucht man „Kino“ noch? Unser 3D-Fernseher, der Beamer mit 1,45m-Leinwand im Keller, die Kosten eines Kinobesuchs gerechnet gegen den Preis einer blu-Ray (die man dazu noch mehrfach ansehen kann)?
Das Cinemaxx Krefeld und der Kinostart von „The Avengers“ waren willkommener Anlass eines Praxistests…
Das Kino: Das Cinemaxx Krefeld hat - wie scheinbar viele Kinos der Kette – in den vergangenen Monaten einige Renovierungsarbeiten gestartet, dabei die ewig eklig-klebrigen Teppiche entfernt und die Zahl der Sitzreihen verringert, was zu mehr Beinfreiheit führt. Hätte man dabei noch die Zahl der Sessel pro Reihe angeglichen, dann würde ich als semi-schmales Hemd nicht mit meinem mir unbekannten Nachbarn kuscheln… Sesselfaktor zuhause deutlich angenehmer. Gestern Abend war es noch ein wenig heftiger: die beiden Nachbarn links boten sich eine Nachos-Schlacht… und ich saß da mit meinem Eisbecher. Inkompatibler geht es kaum… J
Und bitte: Wer auch immer diese neumodisch Unsitte der Pause mitten im Film ersonnen hat: Er möge mit Popcorn gesteinigt werden. Schlimmer kann man das Eintauchen in die erzeugte virtuelle Umgebung nicht unterbrechen als mit aufblendender Saalbeleuchtung und einem 10-Minuten-Countdown auf der Leinwand… L
3D Bild in Polarisation auf einer großen Leinwand ist ohne Frage besser und eindrucksvoller als via Shutterbrille an einem 45 Zoll Sony-Fernseher, vor allem vollkommen Ghosting- und Crosstalk-frei. Allerdings ist „The Avengers“ nun auch nicht der Paradefilm für 3D (und kein Vergleich zu „Avatar“).
In der Summe aber: Für Filme, bei denen die große Leinwand einen Unterschied macht, gibt es für mich keine Alternative zum Kino. Auch wenn die Kosten mittlerweile heftig sind: 2 x 14 Euro für die Karte, EUR 1,- Vorverkauf (um Plätze sicher zu haben), EUR 3,- Ausfahrt aus dem Parkhaus plus 50 Cent Nachzahlung (siehe unten(*)) macht 32,50 für zwei Personen ohne Getränke und andere Verpflegung. Keine Frage, auch für die Kinos sind die Kosten gestiegen, und der Preis damit immer noch vertretbar.
(*) Keine Ahnung, wie das in anderen Cinemaxxen ist, aber in Krefeld ist ein Parkhaus angeschlossen, in dem man bei Vorlage des Kintotickets für EUR 3,- pro Film parken kann. An der Einfahrt steht noch ein großes Schild „Achtung Kinobesucher: Bei Filmen mit Überlänge müssen Sie nach 4,5 Stunden nachlösen“. Kein Ding, vor der Ausfahrt um 23:30 Uhr noch mal kontrolliert, dass die Parkzeit geringer als viereinhalb Stunden war… und an der Ausfahrt mit dem freundlichen Kommentar „Bitte nachlösen“ an der Schranke aufgehalten worden.
Unfreundlicher Kommentar des kurz nach dem zweiten Weltkrieg verrenteten Schrankenwärters dazu: „Ist nach 23 Uhr!!!“ Err… was? :-(
Der Film: Vorsicht: Enthält Spoiler!
Ich bin ein erklärter Fan von Iron Man und einigen anderen Marvel-Verfilmungen, und meine Erwartungshaltung war entsprechend hoch. Und in der Summe ist sie durchaus erfüllt worden.
Ein nicht geringer Teil des Filmes widmet sich der Charakter-Studie der einzelnen Helden, und dabei nimmt Tonry Stark aka Iron Man einen großen Teil ein. Gut so. Die schlabberige Arroganz, die ich auch in den Iron Man-Filmen so liebe, führt zu Lachsalven!
Hawkeye, Black Widow, Thor bleiben relativ blass, Captain America wird aus vom Ende seines eigenen Filmes (wo man ihn Jahrzehnte verschlafen ließ, um ihn in die Neuzeit zu holen) abgeholt, und nach ungefähr einer Stunde treffen die unterschiedlichen Egos der Avengers aufeinander. Auch hier wieder: Ein Spruch jagt den anderen, Stark provoziert alle (unter anderem Dr. Banner, der mit Mühe den Hulk in sich beherrschen kann), und der erste gemeinsame Einsatz (Thors Halbbruder Loki hat den Tessaract, die außerirdische Energiequelle, die am Ende von „Captain America“ versenkt wurde, gestohlen und will ein Tor zu einer Invasorenarmee öffnen) geht mächtig schief.
Alles scheint verloren, Loki mit dem Tessaract entkommen, und der Film entschleunigt sonderbar. Ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob man die Auflösung auf einen zweiten Teil verschieben wollte… Dann aber geht es so richtig los: Die Avengers kombinieren ihre Fähigkeiten, selbst der sonst so ungerichtet aggressive Hulk reiht sich ein, und ein Actionfeuerwerk, das aus einer Mischung aus Independance Day und Transformers gebaut ist, geht los. Hirn ausschalten, zurücklehnen, genießen.
Wer ausgeklügelte Handlung sucht, tiefgehenden Anspruch oder intellektuelle Stimulanz, der ist hier im falschen Film, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer auf augenzwinkerndes Actionkino steht, der kommt an „The Avengers“ nicht vorbei.
Meine Highlights: Iron Man, der Hawkeye (Fähigkeit: Falkenauge und damit auf höchste Entfernung treffsicher mit dem Bogen) auf ein Hochhaus fliegen soll, zu diesem: „Halt Dich fest, Legolas!“
Hulk, der im Vorfeld eine etwas längere körperliche Auseinandersetzung mit Thor hatte, in der eine komplette Flugzeugträgerebene und ein Götterhammer eine nicht unerhebliche Rolle spielten, kämpft im Finale kontrolliert mit den Avengers und gegen die Aliens. Hulk und Thor landen neben einander auf einer Plattform, schauen sich – wie erfolgreiche Kampfgefährten dies tun – zunickend an…. Und Hulk fährt blitzschnell seine Faust aus und boxt Thor von der Plattform… um dann schelmisch zu grinsen.
Ich bin ja seit einiger Zeit eifriger Kindle-Nutzer, habe aber auf Grund der Verfügbarkeit der Kindle-App unter anderem für iOS meist mein iPad dabei und lese meine eBooks darauf.
Nachdem jetzt der Kindle Touch hier aufgeschlagen ist, nutze ich diesen – vor allem wegen des „ein neues technisches Spielzeug“-Effektes deutlich häufiger. Und da fällt mir eines auf, was ich in den letzten Monaten auch vermehrt in der Presse gelesen habe.
Auf dem Kindle werden Bücher viel intensiver wahrgenommen, ich lese länger ununterbrochen und bin damit deutlich tiefer in der Handlung. Woher kommt das?
Viel zu viele Reize unterbrechen mich auf dem iPad oder meinem Windows Phone: Da kommt eine Facebook-Benachrichtigung oder eine Meldung über eine neue E-Mail, schon wird die Home-Taste gedrückt und ich kümmere mich zuerst darum. Ein Sprach-Bild aus dem Buch führt in meinem Hirn zu einer Kette von Gedanken, und schon werden Google, eBay, Amazon, Spiegel Online, was auch immer aufgemacht und dieser Gedanke nachverfolgt.
Die Konsequenz – und das eben das, was immer häufiger berichtet wird – ist eine Zersplitterung der Aufmerksamkeit, Streß, weil viel zu viele Dinge parallel betrachtet und verfolgt werden sollen und am Ende viel zu wenig Konzentration auf das jeweils Wesentliche.
Mit dem Kindle Touch WLAN und dem Kindle Touch WLAN + 3G hat amazon jetzt auch eine Kindle-Generation im Programm, die über eine Softtastatur verfügt und dazu noch deutsche Benutzerführung mitbringt. Damit können Texte - beispielsweise in die Suchmaske - eingegeben werden, nur fehlen auf dieser Softtastatur die Umlaute.
Kein Problem: Wie bei vielen Smartphones können diese eingegeben werden, wenn man länger den entsprechenden Grundbuchstaben gedrückt hält (zum Beispiel "a"). Kurze Zeit danach erscheint über dem Buchstaben eine Liste mit den verschiedenen Umlauten, aus der dann das gewünschte (hier das "ä") ausgewählt wird.
... das eine Werbeikone, die sich selbst ad absurdum führt, entsorgt gehört. Marcell D´Avis, das radebrechende Servicekissen von 1&1, muss zurück ins Glied. Soll heissen: Nimmt seine Nase aus der Werbung, behält aber seinen Titel "Leiter Kundenzufriedenheit". Man könnte auch sagen: Er wurde wegbefördert dahin, wo der Pfeffer wächst, denn "Kundenzufriedenheit" dürfte wohl bei 1&1 Terra Incognita sein.
Was bin ich froh, wenn mein Leidensweg am 22.6. diesen Jahres endlich zuende ist. :-D
Manchmal komme ich mir zurück versetzt in die Zeiten des TAED-Systems und der Frühstücks-Cerealien. Keiner wusste, was es bedeutete, aber wenn man es häufiger hörte, musste es was Wichtiges und Erstrebenswertes sein... :)
Mit den ersten Geräten, die LTE unterstützten, ist in den vergangenen Wochen die Diskussion um Netze, Nutzbarkeit und Notwendigkeit mit voller Wucht entbrannt. Als Apple dann noch bei der Vorstellung des "neuen iPad" (ehemals "iPad 3") LTE ankündigte und sich herausstellte, dass die im iPad verwendeten Chips die Frequenzen in Deutschland nicht unterstützen würden, war das Chaos perfekt.
Mal im Ernst die Frage: Brauche ich LTE in einem mobilen Gerät?
1.) Auslastung/Versorgung LTE ist in Deutschland gerade im Ausbau. Wer sich die Karten einmal ansieht, der erkennt schnell, dass es eben die bisher schlecht mit DSL versorgten, meist ländlichen Gebiete sind, die mit LTE-Basistationen versorgt werden. Logisch, denn dort wird der - für die Netzbetreiber mit immensem technischen Aufwand verbundene - Ausbau der technischen Infrastruktur gefördert (weil es billiger ist, diese zu schaffen, als entsprechende DSL-Infratruktur dort hinzubekommen). Quintessenz: Wer auf dem Land lebt, hat eher was von LTE als in der Stadt (wo die Netze bereits bis HDSPA+ hochgehen).
2.) Die Nutzung LTE ist deutlich schneller als DSL, das ist einer der Werbesprüche. Nun ist das zum einen eine Aussage, die recht relativ ist, denn jeder Mobilsurfer kennt das Problem: Die tatsächliche Geschwindigkeit ist nur teilweise von der Infrastruktur abhängig, viel mehr noch aber von der Auslastung der Zelle. Wie viele Anwender datensurfen gerade? Wie werden die Datenslots verteilt?
Nun kommt noch dazu, dass die empfundene Surfgeschwindigkeit nicht nur abhängig vom Datendurchsatz ist, sondern auch noch andere Faktoren (z.B. der DNS-Lookup, also das Umwandeln der Web-Adresse in eine IP-Adresse) mitspielen. Diese werden aber nicht schneller, wenn der Datendurchsatz höher ist... LTE macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man großen Datenmengen durch den Äther schiebt, nicht für das Standard-Surfen. Was macht aber der Normalanwender mit seinem Smartphone? Richtig... Surfen.
3. Nebenfaktoren Höherer Datendurchsatz heisst auch höherer Akkuverbrauch, zumindest ist dies bei LTE der Fall. Die Geräte, die bisher auf dem Markt sind, kommen unter LTE gerade mal einen halben Tag über die Runden. Für ein Smartphone vollkommen inakzeptabel.
Für mich habe ich die Frag oben eindeutig mit einem "Nein" beantwortet. Und das nicht, weil es noch kein LTE Windows Phone gibt, sondern, weil es nicht der Nutzung eines Smartphones entspricht. Einen WLAN-Accesspoint mit LTE für das Surfen mit einem Notebook unterwegs, das kann ich mir schon eher vorstellen. In einem Smartphone - das theoretisch ja auch über Tethering als WLAN-Accesspoint genutzt werden könnte - macht es auf Grund des Akkuverbrauchs einfach keinen Sinn... und damit die Diskussion eigentlich auch nciht so richtig... :D
Wer jetzt eine Geschichte wie vor einigen Monaten erwartet, der liegt falsch. :)
Ich wollte es nur einmal sagen: mit einem iPad 3 50 GB an Musik via iTunes-Match herunter zu laden, und das bei einer 3000er Leitung, das grenzt an Körperverletzung!!! :(
Es ist immer wieder spannend, wenn man die - gewohnt Microsoft-kritische - Presse verfolgt. Windows Phone ist eine Pleite. Der Marktanteil ist unterirdisch, ja angeblich sinkt er sogar, und damit ist das mobile Windows ein Rohrkrepierer. Ja... so stellt es dieser Tage unter anderem Golem.de dar.
Nun lassen sich Zahlen leicht in Ihrer Bedeutung interpretieren und damit an die gewünschte Aussage angleichen. Wer Windows Phone gleichsetzt mit "Windows Mobile und Windows Phone", der wird natürlich einen sinkenden Marktanteil verzeichnen. Seit Monaten kommen keine neuen Windows Mobile-Geräte mehr auf den Markt, und damit geht dieser Anteil natürlich immer weiter zurück. Der eine oder andere Journalist mag es noch nicht verstanden haben: Windows Phone ist nicht der Nachfolger von Windows Mobile, sondern ein komplett eigenständiges System.
Hinzu kommt, dass Nokia als strategischer Partner gerade mal mit zwei Modellen auf dem Markt vertreten ist und sich dem Vernehmen nach immer noch in der Angleichungsphase befindet. Das Lumia 800 läuft bei allen Netzbetreibern (und das weltweit) deutlich besser als erwartet, mit dem Lumia 900 (das in den USA irgendwann im April starten soll) kommt erst das "Flaggschiff" der ersten Serie auf den Markt.
Nokia war seit jeher eher auf dem Markt der "einfachen Telefone" erfolgreich, wobei mit Windows Phone 7.5 Refresh ("Tango") erst die Möglichkeit geschaffen wird, mit nur marginalen funktionalen Einschränkungen mit "günstiger" Hardware Geräte im unteren Preissegment anzubieten... dem Segment, was für den Massenmarkt relevant ist und was Android so erfolgreich macht. Auch hier wieder: Die Weichen sind gestellt, der Zug rollt, aber hat gerade erst den Bahnhof verlassen.
Über eines sind sich die neutralen Journalisten (und spannenderweise auch viele eher als Microsoft-kritisch bekannte) einig: Funktional ist Windows Phone das frischeste Betriebssystem für mobie Geräte, das momentan auf dem Markt ist. Die Integration der verschiedenen sozialen Netzwerke, die Umsetzung der mobilen Services von Microsoft, die Geschwindigkeit des Systems, all das sucht seinesgleichen. Microsoft hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass man mit Windows Phone langfristig denkt, und genau diese Strategie scheint noch nicht bekannt geworden zu sein.
Könnte man da mehr machen? Sicherlich. Wenn ich alleine die Zahl der Gerätetests der vergangenen Monate mit der pre-WP7-Zeit vergleiche, dann ist diese ein Spiegel des Marktes: Noch nicht alle Hersteller konnten überzeugt werden, Geräte zu produzieren, viele warten immer noch ab. Hier wäre deutlich mehr Einfluss und "Überzeugungskraft" von Microsoft wünschenswert. Auch das Marketing steckt ein wenig in einer Sackgasse: Man hat es über die Netzbetreiber versucht (denen der Erfahrung nach die Plattform recht egal ist, Hauptsache, Geräte funken stabil in ihren Netzen), über die Hersteller (da hat Nokia ohne Frage einen hervorragenden Job gemacht), aber Windows Phone ist noch nicht so breit in der Öffentlichkeit bekannt, wie es nötig wäre. Da muss Microsoft aus meiner Sicht selber tätig werden, die Kriegskasse sollte es hergeben... :)
Ein Gedanke bleibt noch offen: Ist der Name "Windows Phone" eigentlich noch der richtige? Betrachtet man die Kern-Unterscheidungsmerkmale zu anderen Plattformen, dann ist "Windows" bisher eigentlich ein Wink in die falsche Richtung: Mit Windows verbindet der gemeine Anwender immer noch eher ein langweiliges Startmenü statt einer komplett anderen, neuen und frischen Oberfläche... zumal der eine oder andere Netzbetreiber es immer noch nicht geschafft hat, seine Produktseiten entsprechend anzugleichen. Erst mit Windows 8 bewegen sich die beiden Welten wieder aufeinander zu, und so schön die Customer Preview auch ist: Für den Ottonormalverbraucher ist sie nichts als eine Pressemeldung und bunte Bilder bis irgendwann Ende diesen Jahres.
Was sind die Stärken von Windows Phone? Die Integration der Microsoft Services wie Zune, Office, XBOX Live, Windows Live. Ein Windows Phone ist also eigentlich mehr ein "Microsoft Phone" als ein Windows-Gerät, und das sollte deutlich klarer werden - auch in der Namensgebung.
Man unterstellt mir gerne eine rosarote Microsoft-Brille, und das ist größtenteils falsch: Ich arbeite primär mit einem iMac als Desktop (auf dem Windows 7 unter Parallels als virtuelle Maschine läuft), nur mein Ultrabook läuft nativ mit Windows 7. Ich liebe mein iPad (ich sage nur: 16.3. :-), nutze ein iPhone 4S und ein HTC Evo 3D mit Android, habe mit Android 4-Tablets (HTC Flyer und Samsung Galaxy Tab 10.1) und Smartphones (Samsung Galaxy Nexus) "gespielt" (im Sinne von ausführlich in der Praxis und exklusiv genutzt). Und das - weil ich einfach ein Geek bin - mit offenen Augen und Spaß an der Sache.
Keines der Geräte ist wirklich schlecht, und ich habe bei allen Funktionen, die ich überragend finde (beispielsweise bei Android die Homescreens mit Widgets, bei iOS einfach die Sexyness der Geräte). In der Summe aber ist und bleibt für mich Windows Phone das System, mit dem ich unterwegs am besten klarkomme und mit dem ich am effektivsten Arbeite und Spaß habe. Und gottseidank sehen es bereits viele Anwender anderer Plattformen so...
Nun ist es soweit: Wullf tritt mit "militärischen Ehren" und dem zugehörigen großen Zapfenstreich ab. Oder auch nicht...
Glaubt man der Presse, dann wird jenes militärische Ehrenritual, das seit jeher zum Abschied eines Bundespräsidenten gehört, durch ein gellendes Konzert der von der letzten WM bekannten Vuvuzelas (sinnig dem Anlaß entsprechend zu "Wulffuzelas" umbenannt) gestört werden. Quasi als letztes Nachtreten der enttäuschten Volksseele.
Nur: Ist es die Volksseele, oder ist es nur eine Auswirkung der heutigen Spassgesellschaft, der Flashmob- und Facebook-Freunde? Keine Frage: der Rücktritt war am Ende die einzig logische Alternative, die strafrechtliche Verfolgung von relevanten Tatbeständen eine rechststaatliche Notwendigkeit.
Wenn aber nur ein einziger der Befürworter noch einmal den Begriff der "beschädigten Ehre des Amtes" in den Mund nimmt, dann verspreche ich einen langanhaltenden Schreikrampf! Die "Ehre des Amtes" ist durch den Umgang mit der Affäre, mit der medialen Hexenjagd und solchen sich direkt gegen das Amt (und nur sekundär gegen seinen scheidenden Inhaber) deutlich mehr geschädigt worden als durch die Affäre an sich.
Auf die Frage, ob man dieses Amt eigentlich überhaupt noch benötigt, habe ich einen einfachen Vorschlag: Fusionieren wir mit den Niederlanden und übernehmen die Monarchie... :D
Auf den ersten Blick: Endlich mal wieder eine Produktvorstellung, die es in sich hatte. Nachdem schon für das iPad 2 ein hochauflösendes Retina-Display angekündigt worden war, sich dies aber als "zu früh gefreut" herausstellte, hat das "iPad 3" (was nur noch "das iPad" heisst) jetzt eine sagenhafte Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln mit an Bord. Das ist ein etwas kleinerer ppi-Wert (Pixel per Inch) als beim iPhone 4, die Bezeichnung "Retina" bezieht sich aber darauf, dass man keine Pixel mehr erkennen kann. Und in der Summe: vierfache Pixelzahl (je doppelt so viele Pixel in der Breite und Höhe wie bei den Vorgängern) ist schon eine Hausnummer.
Eine 5 Megapixel-Kamera (statt der bisherigen 1 Megapixel-Kamera) mit Beleuchtung und 5 Linsen (und dem Vernehmen nach bis auf die Auflösung vergleichbar mit der iPhone 4-Kamera), ein A5x Vierkern-Prozessor (um die horrende Zahl der Pixel performant ansteuern zu können) runden das Paket ab.
Auch in Deutschland ist das Gerät 4G-/LTE-tauglich, wobei Apple selbst schreibt "Datentarife separat erhältlich. Die 4G Abdeckung ist nicht in allen Regionen verfügbar und abhängig vom Anbieter. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich." Dem Vernehmen nach wird es mit dem LTE-Frequenzband 700 und 2.100 MHz ausgeliefert, die deutschen LTE-Netze aber arbeiten im Band zwischen 800 und 2.600 MHz... und die Aussage "Weltweites 3G-Surfen" macht da auch nicht unbedingt Mut...
Wie auch immer: Die kritischen Stimmen, die jetzt wieder maulen, wo denn die Innovation geblieben wären (und zu denen ich nach der Vorstellung des iPad 2 und des iPhone 4S gehört habe), legen aus meiner Sicht eine verquere Erwartungshaltung an den Tag. Das iPad 2 ist mittlerweile durchaus con der Konkurrenz eingeholt worden (das Samsung Galaxy Tab ist nur ein Beispiel). Dem iPad 3 hat keiner der Konkurrenten etwa entgegenzusetzen. Was wäre also eine Innovation gewesen?
Ein neues Gehäuse, da hätte man ja durchaus drauf hoffen können... aber wer Millionen in einem Rechtsstreit mit Samsung verballert, weil angeblich das Design des iPads und des Konkurrenzproduktes soooo ähnlich sind, der wird sicherlich nicht davon abweichen...
Am 16.3. wird ein weißes 64GB iPad 3 bei mir ins Haus flattern, und ein weisses 32GB iPad 2 in die Hände der bEva... :-D
Jeder kennt sie: Diese Meinungslegastheniker, die in der Vorbereitung auf eine Präsentation der allgemeinen Meinung zustimmen und mit dem gemeinsamen Vorgehen einverstanden sind, dann aber in der eigentlichen Präsenation vor Entscheidern umfallen. Sobald der erste Hauch von Kritik kommt, fangen sie an, in bedeutungsschwangeren Nicht-Sätzen, von Grunzlauten unterstützt deutlich zu machen, dass sie ja schon immer der anderen Meinung waren.
Heute habe ich dafür die treffendste Bezeichnung (von einem Kollegen in Richtung eines dieser Kollegen gerichtet) gehört:
Eine der vielen Sehenswürdigkeiten von Seattle ist die Space Needle. 1961 für die Weltausstellung gebaut und 1962 eröffnet ist sie zu einem der Wahrzeichen von Seattle geworden, das schon von Weitem sichtbar ist. Oben in der Spitze befindet sich das Sky City-Restaurant, in dem man in lichter Höhe auf Seattle herabsehen und dabei hervorragend speisen kann. Hervorragend und semigünstig, sollte ich noch hinzufügen... :)
Der Blick von der Aussichtsplattform ist unglaublich, vor allem am Abend, wenn man den weiten Blick über das Lichtermeer der Stadt geniessen kann:
Zurück zum Essen: Der erste Blick auf die Karte lässt den hungrigen Gast schon vor dem ersten Bissen schlucken, und dabei sind natürlich noch nicht die 9.5 Prozent Steuern und die zusätzlichen 17 Prozent Trinkgeld, die bei größeren Gruppen automatisch aufgeschlagen werden, darin. Egal: Die Gelegenheit kommt nicht so schnell wieder, und da leistet man sich auch schon mal 44 Unzen Kobe-Rind für USD 150,- (geteilt mit dem/den Nachbarn) und den entsprechenden Wein dazu... :)
Und nein, es ist nicht verbrannt, sondern von einer Pfefferkruste umgeben. Ich kann nur sagen: ein Erlebnis! So zartes und trotzdem bissfestes Fleisch habe ich noch nicht erlebt.
Als Nachtisch empfiehlt sich der seit der Eröffnung 1962 servierte Lunar Orbiter: Zwar "nur" Vanilleeis mit Schokoladensauce, aber dafür mit Stickstoff serviert und damit im Design einer startenden Rakete:
In der Summe: Ein teurer Spaß, aber jeden Cent und jede Minute wert. In der richtigen Gesellschaft, in der wir gestern waren, ist es ein unvergessliches Erlebnis.
Nun gibt es wenig schöneres, als nach einem Transatlantikflug aus dem Flieger zu steigen, das Telefon anzumachen und eine SMS des Kreditkartenunternehmens zu finden, man solle doch mal kurz die Fraud-Hotline wegen eingegangener Transaktionen auf der Karte anrufen. Wohlmemerkt Montags bis Freitags (SMS kam an einem Samstag) und zwischen 09:00 und 17:00 Uhr (in der aktuellen Zeitzone also 00:00 bis 08:00 Uhr!). Aaaaargh!
Heute Morgen dann war ich eh um 03:30 kurz wach, und habe die Gelegenheit ergriffen, dieses Telefonat zu führen. Quintessenz: Man habe in den vergangenen Tagen ganz allgemein vermehrt Missbrauchsfälle gehabt, und darum einzelne Transaktionen überprüft. Konkret ginge es um meine Belastung bei Amazon.com, ob ich diese ausgelöst hätte. "Ja, habe ich, aber die wurde abgelehnt." Das sei klar, weil man diese als verdächtig eingestuft habe und deshalb nicht habe durchgehen lassen. WTF?! Nun, dann sei es ja gut. Ich könne die Karte jetzt wieder benutzen.
WT-Doppel-F?!? AmEx identifiziert eine - ganz normale - Transaktion als "verdächtig", lehnt diese dann ab (damit kann ich ja noch gerade knapp leben, auch wenn Amazon nun nicht unbedingt ein böser Lieferant ist) und SPERRT DANN GLEICH MAL DIE KARTE? Sagt mal, geht´s noch?!
Kanada ist von Seattle aus ein Katzensprung: knappe 140 Meilen sind es mit dem Auto die Westküste hoch, und damit ein perfektes Ausflugsziel für einen Sonntag. Die Wettervorhersagen waren durchwachsen, und einige kündigten - zumindest bis Mittags - Schnee an. Nichts desto Trotz ging es am Morgen um nachtschlafende 8 Uhr los gen Norden. Ich war gespannt zu sehen, wie Vancouver ohne die Menschenmassen der Winterolympiade 2010 aussieht... und sollte überrascht sein, wie sich der Tag entwickelte.
Offensichtlich hatten sich die Sicherheitsvorschriften geändert: 2010 noch mussten wir aus dem Auto ausssteigen und ein Immigrations Form ausfüllen, dieses Mal reichte es vollkommen aus, im Auto sitzen zu bleiben und die Reisepässe abzugeben. Und ja, ein Stempel... :)
Gegen 10:30 Uhr in Vancouver angekommen zeigte sich der erste Unterschied: Parkplätze. Noch und nöcher... Im Gegensatz zu 2010, wo schon der schräge Standplatz auf einem Schotterplatz 50 CAD kosten sollte, war massig Platz in den diversen Tiefgaragen vorhanden, und das für 10 CAD bis in den frühen Abend hinein.
Nach einem kurzen Ausflug ans Wasser führte der erste Weg in die Touristenzentrale, eigentlich um einen Hinweis zu bekommen, wo man denn am besten einen Hop on/Hop Off-Bus nehmen könnte, um Vancouver ein wenig selbst erkunden zu können. Die - deutsche(!) - Dame allerdings hatte eine ganz andere Idee: Erst Richtung GasTown, den historischen Ortskern von Vancouver, dann mit dem Auto durch Stanley Park für die Aussichts-Fotos.
Da wir auf der einen Seite auf dem Hinweg bereits an der an Harry Potter erinnernden Gastown Steam Clock vorbeigefahren waren und das Gebiet interessant aussah, zum anderen mit Mark einen Fußkranken dabei hatten, sah der Plan durchaus vernünftig aus:
Eines der Highlights dabei war dann noch der Verstrahlte, der sich aus dem obligatorischen Starbucks auf dem Weg an uns hängte und kontinuierlich vor sich hinrappte. Tonlos gottseidank, allerdings mit genug Gestik, um uns kurzfristig zur Überlegung zu veranlassen, ob wir Marks Schmerztabletten nicht vielleicht doch gegen das Zeug tauschen sollten, was der Mensch genommen haben musste... :)
Nach ein wenig Nieselregen zwischendurch war das Wetter der Meinung, ein wenig aufklaren zu können, und damit der Weg in den Stanley Park, der den nordwestlichen Zipfel von Vancouver formt, offen. Ich gebe offen zu, ich wäre nicht unglücklich über eine kleine Shopping-Tour durch Vancouver gewesen, habe mich aber dann doch überzeugen lassen... und das war gut so.
Der komplett mit dem Auto befahrbare Weg führt einmal um die Landspitze herum und wird immer wieder durch Parkplätze unterbrochen, damit man auf jeden Fall in Ruhe und ohne Behinderung der anderen Verkehrsteilnehmer Fotos machen kann. Und da zeigt sich deutlich der Reiz von Vancouver: Schneebedeckte Berge hinter Meer und Strand vor einer Metropole, die sonst auch alles zu bieten hat. Wie ein Kanader aus Calgary zu uns meinte "In the morning get snowboarding in Whistler, in the aftrnoon to a kajaking tour and in the evening get drunk..." :-)
Und irgendwann, gegen Ende der Rundtour, war es dann Frühling...
Zugegeben: Auf dem Rückweg ging es dann wieder durch Schneestürme, die so schnell kamen wie gingen, aber am Ende hat sich die Tour mehr als gelohnt. Wer in der Gegend ist, sollte sich Vancouver keinesfalls entgehen lassen...
Warum? Weils in manchen Situationen einfach besser ist, ein Gerät mit Bugs zu haben.... Da sitzt man am Amsterdamer Flughafen, das Europäische Roaming mit der eigenen vodafone-Karte will nicht so recht funktionieren, da kommt das kostenlose WLAN von Schiphol durchaus gelegen. Einmal Mails abgefragt, bei Foursquare eingecheckt, dann in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken gegangen. Ach, nochmal eben in die Mails schauen... WLAN muss neu verbunden werden? Egal, sei's drum. Durch die Sicherheitskontrolle zum Gate, und noch eine Stunde Zeit bleibt totzuschlagen. Also mal eben Facebook checken (und nachsehen, ob der Kollege Nowak mittlerweile aus Düsseldorf losgekommen ist)... WLAN muss neu verbunden werden? Egal, sei's drum... Oder eben auch nicht!
Offensichtlich merkt sich das freie WLAN die MAC-Adresse des Gerätes und lässt nur zweimal einen 30 Minuten-Slot an Nutzung zu, und das unabhängig davon, wie viel man es in diesen 30 Minuten nutzt (oder eben auch nicht...).
Was das mit meinem Wunsch nach einem HTC-Gerät zu tun hat? Na, ganz einfach: das hätte ich einmal neu gestartet und dann dank des aktuellen Bugs eine neue MAC-Adresse gehabt... :)
Was habe ich mich heute Morgen verflucht: die Kombination des Fluges von Düsseldorf nach Amsterdam um 06:10 (und damit die Notwendigkeit, schon um 03:30 aufzustehen) mit dem Standardflieger nach Seattle um 10:40) war bei Buchung knappe 150 Euro günstiger als die mit dem menschenwürdigeren um 08:10, das war es mir dann doch nicht Wert.
Kollege Nowak, der mit leicht schadenfrohem Gesicht seine zusätzlichen 2 Stunden am schönen Flughafen DUS einleitete, hätte es fast bitter bezahlt: Nothalt auf der Runway, Einsatz eines Notarztes, verzögerter Start... Und den Abflug in Amsterdam so geraaaaaade noch erreicht.
Ich gebe zu: da bin ich lieber mitten in der Nacht aufgestanden und habe übermüdet die bEva angemoppert, die uns durch den Nebel getastet hat... :-/
So schnell vergeht ein Jahr. Wieder ist Ende Februar, und damit startet der MVP Global Summit in Bellevue, WA. Heute Morgen geht es erst nach Amsterdam, dann von dort direkt nach Seattle. Irgendwie werde ich mir die Müdigkeit aus den Beinen schütteln, den Kopf in die Hand nehmen und erst einmal einkaufen, um dann wahrscheinlich abends nach einem ehcten (!) Burger im Red Robin totmüde ins Bett zu fallen.
Sonntag geht es dann nach Vancouver, ich bin gespannt, die Stadt mal ohne die Menschenmassen der Winterolympiade zu sehen, wunderschön ist sie allemal. Am Montag dann Registrierung, Dienstag bis Donnerstag auf dem Microsoft Campus mit der Windows Phone Produktgruppe, dazwischen immer wieder Programm (unter anderem ein Dinner im Turmrestaurant der Seatlle Space Needle). Hach, ick freu mir... :)
Manchmal, ja manchmal frage ich mich, ob die technische Entwicklung im Smartphone-Bereich nicht gegebenenfalls die Benutzer angehängt hat. Das ist keine rhetorische, sondern eine ironische Frage… die von den immer und immer wiederkehrenden Diskussionen um verschiedene mobile Plattformen angefeuert wird.
Manchmal habe ich das Gefühl, die trügerische Sicherheit der medialen Werbung fährt den gesunden Menschenverstand und jahrelange Gewohnheiten einfach herunter. Das geht los damit, dass die Diskussion rund um die Cloud-Basierung von Windows Phone einfach nicht abreißen will. Nun mag ich – mit Mühe – noch akzeptieren, dass in den ersten Wochen nach dem Marktstart im Oktober 2010 noch nicht so viele Informationen zu bekommen waren, dass man dies hätte herausfinden können. Die Verkäufer in den Netzbetreiber-Shops sind sowieso in den meisten Fällen technisch eher überfordert und geben in der Konsequenz nicht wirklich verlässliche Auskünfte.
Nach fast anderthalb Jahren aber geben bing und Google mehr Fundstellen zu diesem Thema her als zu manchem anderen. Wer sich nur ein kleines bisschen mit der Thematik beschäftigt, der kommt gar nicht umhin, der Tatsache ins Auge zu schauen: Einen lokalen Sync eines Windows Phones mit Outlook gibt es nicht.
Das muss man nicht verstehen oder gutheißen, aber es macht auch keinen Sinn, dies wieder und wieder und wieder und wieder anzuprangern. Strategische Entscheidung, die der Endkunde mit Nichtachtung der Plattform bestrafen kann. Wobei… so rechte Alternativen finden sich ja eigentlich auch nicht? iOS lässt zwar einen lokalen Sync mit Outlook zu, hat die iPhones aber so weit unter der virtuellen Knute, dass die Befürchtung des Datenmissbrauchs mindestens so hoch ist. Auch Android erlaubt Kernfunktionalitäten nicht ohne die Nutzung eines Google-Kontos.
Weiter geht es dann mit der Klage, dass man sich ja voll und ganz an Microsoft bindet, weil ja nur Software aus dem Marketplace und damit vollkommen überteuert installierbar ist. Gepaart mit dem Argument, dass ja „früher alles billiger war“. Kleine Anmerkung dazu: Wer bereits Windows Mobile – mit seiner freien Softwareplattform – benutzt hat, der wird schnell bemerken, dass das allgemeine Preisniveau im Marketplace signifikant geringer „als früher“ ist. Und einmal mehr: Apple mit dem AppStore, Android mit dem Android Market, auch die anderen Plattformen nutzen diese Art der zentralen Softwareverteilung. Sicherlich nicht uneigennützig und durch die Provisionen mit verdienend, der Vorteil für den Anwender aber liegt doch auf der Hand: Immer und überall die Apps herunterladen zu können die er gerade braucht. Auch wenn er vor dem Verlassen des Hauses mit dem PC noch gar nicht wusste, dass er sie gleich braucht.
Auch hier wieder stellt sich mir die Frage: Informiert sich eigentlich noch irgendjemand darüber, was er kauft? Hechelt ein Großteil der Käufer wie die Lemminge hinter den Werbekampagnen der einzelnen Firmen und dem Coolness-Faktor eines Gerätes hinterher, ohne auch nur halbwegs ernsthaft zu ergründen, was sich dahinter verbirgt, wie man es ganz persönlich nutzen kann und welche Einschränkungen zum persönlichen Nutzungsverhalten existieren? Das wiederum wäre ein weiterer Beweis der Oberflächlichkeit, an der diese Gesellschaft sowieso schon krankt: Der Schein ist wichtiger als das Sein
Stellt man dann fest, dass diese Oberflächlichkeit nicht gerade günstig war, dann sind wieder die anderen Schuld, allen voran natürlich Microsoft. Unverschämt, dreist, dämlich, was man dann so in der täglichen Arbeit in den Foren um die Ohren gehauen bekommt.
Haaaallooooo! Windows Phone ist nicht Windows Mobile 7.0, sondern etwas ganz anderes. Beschwert Ihr Euch auch, wenn die Winterreifen des alten Audi A3 nicht auf den gerade georderten A5 passen? Auch hier wäre vielleicht mal Fragen angesagt, und nicht stumpfsinniges Voraussetzen, dass die Realität sich so biegen lässt, wie man es sich wünscht?
Ich bleibe dabei: Offensichtlich hat hier die Technik den Anwender abgehängt. Mehr Kommunikation tut Not, aber in diesem Fall besonders auf Seiten der Anwender, die Erwartungshaltung und die mobilen Plattformen, die diese am ehesten bieten, viel feiner abwägen sollten.
Rette mich, biiiitteeeeee! Donnerstag, 11:11 Uhr, und die Welt gerät aus den Fugen. Das Rheinland wird zum Vergnügungsdampfer. Oder besser: Bei dem in Strömen fließenden Alkohol eher zum Vergnügungstanker.
Wildfremde Menschen liegen sich schunkelnd und wirr lallend in den Armen und grölen inhaltsfreie Bummtataaa-Lieder. Und als wenn das nicht genug wäre schnippseln weibliche Jecken, die man an normalen Tagen nicht mit der Kneifzange anfassen würde, mit Scheren an der Herren Krawatten rum und stehlen sich ein "Bützchen".
Kinder, holt mich hier raus, bevor ich einen Mord begehe... :-D
Herr Wulff soll dem Vernehmen nach (momentan günstig zu habende) Aktien der COSTA-Mutter Carnival PLC gekauft haben... weil diese ihn so wunderbar aus den Schlagzeilen gebracht haben. Ist das dann auch Insiderhandel? :-)
Ohne Spaß: Ein schlimmes Unglück, das bei aller Technik und Automatisierung den Risikofaktor Mensch einmal mehr hervorhebt. Betroffenheit und Mitleid den Opfern, Betroffenen und Angehörigen gegenüber, gar keine Frage. Aber auch hier zeigt sich, mit welcher Vehemenz die Presse Dinge dramatisiert und der Wirksamkeit wegen aufpoliert und ins "rechte" Licht rückt.
Es ist nun nicht unbekannt, dass die "Billigkreuzfahrten", wie sie unter anderem auch COSTA anbietet, nicht zuletzt durch die Größe der Schiffe und in Kombination mit der "Kleinheit" der Kabinen der riesigen Zahl von Passagieren möglich werden. Nicht umsonst ist die Zahl der Passagiere auf dem "Traumschiff" dreistellig, die auf den schwimmenden Hotels deutlichst vierstellig. Das aber ist nicht notwendigerweise ein Faktor, der gegen eine solche Kreuzfahrt spricht.
Auch die "Qualität" des Personals, das - zumindest bei der einen Fahrt auf der COSTA Magica, die ich mitmachen durfte - ist eine andere. Dem Empfinden nach mehrheitlich aus Niedriglohnländern rekrutiert ist der Eindruck ein anderer, als wenn nur wortgewandte, feurige Italiener für den Service zuständig sind, aber auch das ist ein Umstand, den man in Kauf nehmen kann und der das Kreuzfahrterlebnis nicht wirklich einschränkt. Freundlich können die nämlich auch ganz hervorragend, vielleicht nicht immer in einwandfreiem Englisch oder Deutsch, aber nonverbale Kommunikation ist ein mindestens genauso wichtiger Faktor.
Nun liest man allüberall von "unausgebildetem, überforderten Personal", "ausgebrochener Panik", "der Gefahrenquelle Kreuzfahrtschiffe" und mehr. Realistisch: von 4229 Personen an Bord sind - die Zahlen variieren - ca. 30 verletzt worden, 16 Tote wurden geborgen und 16 Personen noch vermisst (und nach der vergangenen Zeit ist zu befürchten, dass diese ebenfalls nicht mehr lebend geborgen werden).
Heisst also: ca. 0,7 Prozent der an Bord bedindlichen Menschen wurden verletzt, ebenfalls ca. 0,7 Prozent sind umgekommen. Bitter für jedes einzelne Leben! Aber das soll das Ergebnis einer "Panik" gewesen sein? Das sollen "vollkommen überforderte Angestellte" erreicht haben? Das ist doch ein schlechter Scherz!
Eine solche Situation lässt sich nicht trainieren, denn neben dem Wissen der Evakuierungspunkte und -prozeduren kommt der Faktor der Ungewissheit hinzu. Das Schiff neigt sich langsam, aber sicher zur Seite, die eine Hälfte der Rettungsboote (die nun unbestreitbar integraler Bestandteil einer jeden Evakuierung auf See sind) steht nur eingeschränkt zur Verfügung, und keinem ist klar, was nun wirklich passiert ist und was noch passieren wird.
Für diese Umstände ist meiner Meinung nach die Evakuierung dem Ergebnis nach weit besser gelaufen, als es zu erwarten gewesen wäre! Aber es ist natürlich viel auflagensteigernder, dem geschockten Leser in der wohligen Sicherheit seines Plüschsessels Bilder von Panik, Dunkelheit, Gedränge und Kälte zu erzeugen, mit den Bilderwelten von Hollywood-Schockern zu spielen, um die gebotene Dramatik Tag für Tag wieder zu zu instrumentalisieren... für Clicks und Käufe des eigenen Erzeugnisses.
Keine Frage, diejenigen, die an Bord live dabei waren, werden einiges davon empfunden haben. Aber das, was ich von Beteiligten bisher lesen durfte, stellen diese die Bemühungen aller an der Evakuierung beteiligten Menschen in den Vordergrund, die dafür gesorgt haben, dass die Opferzahl trotz allem überschaubar geblieben ist.
Ob die Leistungen, die COSTA den Passagieren der Unglücksfahrt nun anbietet, angemessen oder nicht sind, das muss jeder selber entscheiden. Richtig machen können sie es eh nicht mehr...
Meine nächste Kreuzfahrt würde ich genauso wieder mit COSTA machen. Da halte ich es mit Garp: Schonmal ein Flugzeug in ein Haus gestürzt ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das nochmal passiert, verschwindend gering... und die Wulffs werden wohl eher auf dem Traumschiff reisen... :-)
Ich bin Sparfuchs. Naja, nicht extrem, aber zumindest so, dass ich Gelegenheiten nicht auslasse. Und wenn ich statt EUR 6,90 für ein Paket nur EUR 3,90 bezahle, dann nehme ich auch hermes als Paketdienst in Kauf.
Okay, nicht ich muss da "in Kauf nehmen", sondern die Empfänger meiner Pakete, aber auch die freuen sich über geringere Versandkosten, denn die gebe ich natürlich 1:1 weiter. Hinzu kommt, dass der nächste Shop direkt auf dem Weg ins Büro liegt und ich Pakete eben mal vor der Arbeit aufgeben kann. Das ist dann auch noch so früh, dass sie am selben Morgen abgeholt werden.
Nun ist der "hermes-Shop" (seines Zeichens Trinkhalle) architektonisch bei weitem nicht so schön wie die Postfiliale um die Ecke, aber zum einen hat die so früh noch nicht auf, zum anderen umgehe ich die stetige Meckerei der bEva, schon wieder Christel (zur Post) spielen zu müssen. Alles gut also.
Wenn... ja wenn da nicht zum Jahreswechsel nicht ein Betreiberwechsel stattgefunden hätte. Die nette Besitzerin ging in Rente, und nach langem Suchen ward ein Nachfolger gefunden. Ohne Frage muss dieser sich eingewöhnen, aber irgendwann ist´s mal gut. Nachdem ich zum zweiten Mal 20 Minuten auf die "Abfertigung" (sprich: Scannung mit Handgerät) meines Paketes warten musste, und heute Morgen diese auch noch nicht erfolgreich war (weil das Handgerät stattdessen eine nicht abgeholte Sendung reklamierte und der werte Kollege nicht im Stande war, diese Meldung weg zu bekommen) zum Beispiel.
Ich habe mal durchgerechnet: 3 Euro Ersparnis für 20 Minuten Wartezeit, das macht einen Stundenlohn von 9 Euro... und im Niedriglohnsektor mag ich mich nicht bewegen. Soll die bEva zur Post fahren... das ist günstiger... :D
Hach... Eltern sein ist schwer. Werte vermitteln, Belohnung und Strafe abwägen und darauf vertrauen, dass das am Ende alles zusammenkommt.
Ich werte es mal als Teilerfolg, wenn der Große (wider dem schädlichen Einfluss seiner Mutter!) einen gesunden Musikgeschmack entwickelt... 9.3.2012 Emil Bulls in Krefeld, 10.3.2012 Big Country mit Mike Peters in Bochum. Yiehah! :)
Ich bin nicht abergläubisch. In sofern kann mir an einem Freitag, dem 13. auch nix passieren. Den fast auf meiner Motorhaube gelandeten Motorradfahrer nehme ich mal aus, wenn, dann hätte erst einmal primär er Pech gehabt. :)
Allerdings passte die Kombination von Dingen gestern morgen irgendwie gut hinein. Satzbehälter voll, Wassertank leer, Bohnenbehälter leer und Milchsystemreinigung erzwungen. Danke, ich muss noch tanken, und unsere Aral hat einen nicht allzu schlechten Latte. War mir also ebenso.
Nun mag es sein, dass ich ohne ersten Kaffee noch nicht wirklich wach und entsprechend noch nicht auf der Höhe des mir zu der Tageszeit möglichen Geduldsniveaus war... aber muss man im Schritttempo auf die Tankstelle zufahren? Aber egal... gleich fährt "das Fahrzeug" (ich sage extra nicht "sie"!) an irgendeine Säule und ich habe meine Ruhe.
DENKSTE! Tankstelle voll, nur noch eine Reihe Säulen frei, damit zwei Zapfplätze. Macht ja auch nichts, wir sind genau zwei Autos. Was aber macht der (geschlechtsneutral Fahrzeughalter)? Stellt sich an die erste und bleibt da stehen. So, dass die zweite aus unserer Fahrtrichtung nicht mehr erreichbar ist. Steigt aus, als ich hupe und ihr (weil spätestens jetzt Geschlecht offensichtlich) deute, sie möge doch bitte 10 Meter nach vorne fahren, um mich an die andere Säule zu lassen) schaut sie mich an wie Mops auf Kreissäge.
Aktuell bietet HTC selbst den hauseigenen DLNA-Streamer Media Link DG-H100 für einen Schnäppchenpreis an: Statt über 100 Euro liegt dieser bei 49,99 direkt im HTC Store. Wer ein HTC-Gerät und einen an die Anlage angeschhlossenen HDMI-Fernseher sein Eigen nennt, der sollte zuschlagen... sich allerdings vor Frust schützen:
"Diese Art von Datei kann nicht wiedergegeben werden." ist die Fehlermeldung, die das Gerät von sich gibt, wenn MP3-dateien oder Videos vom Handy auf die Anlage gestreamed werden sollen. Da ist es egal, ob man im geräteeigenen WLAN ist oder den Media Link in das eigene WLAN-einbindet, ob man MP3s oder andere Formate streamen will, das rote Ausrufezeichen ist ein ständiger Begleiter. Nervtötend, zumal das ein hausgemachtes Problem ist.
HTC hat zum Erscheinen des HTC Sensation ein Update für den Media Link herausgebracht, der das Gerät von der Auslieferungsversion 1.09 auf die aktuellere Version 1.11 bringt. Dieses Update allerdings ist auf der HTC-Seite nicht zu finden, da nur Smartphones, aber nicht Zubehör im Support-Bereich gelistet sind. Kurz gemacht: Der richtige Link ist dieser (unter dem HTC Sensation).
Nach dem Update können dann auch Musikstücke und Videos problemlos - und ohne Fehlermeldung - getreamed werden. Genial!
Einen Tipp noch zum Adapter: Der Media Link bringt ein eigenes WLAN mit, damit er mit dem PC über den IE konfiguriert werden kann (192.168.1.100:8080 im Standard). Das kann natürlich auch vom Smartphone genutzt werden, hat aber einen Nachteil: in diesem WLAN hat das Gerät natürlich keine Internet-Verbindung, da es aber mit einem WLAN verbunden ist, wird die UMTS-Verbindung dann nicht genutzt. Also unbedingt in das normale WLAN, das das Smartphone sonst auch nutzt, einbinden!
Ich habe mich die vergangenen Tage arg zurückgehalten... meine Meinung zum Umgang der Presse mit Wulff (und anderen Prominenten) habe ich ja bereits in zwei Artikeln deutlich zum Ausdruck gebracht.
Das Ränkespiel des Gossendruckerzeugnisses mit Wulff (der mittlerweile selbst mir auf den Nerv geht) ist nur eine weitere Ausprägung des Ganzen. "BILD klärt auf"... hah! Es sollte wohl eher heissen "BILD macht beleidigt Politik". Besser zusammenschreiben als die TAZ kann ich es aber auch nicht. Lesenswert:
Was war das im letzten Jahr schön... Damit meine ich nicht (nur) den Schnee, denn der hat auch unsere Weihnachtspläne damals ziemlich durcheinander gewirbelt. Nein, ich meine vor allem die Tatsache, dass DHL offensichtlich in widriger Witterung besser mit der Wiehnacht-Paketeflut klarkommt als bei üblichem Weihnachts-Usselwetter (10 Grad, Matsch und Regen).
Im letzten Jahr sind die Paketlaufzeiten deutlich kürzer gewesen in der Woche vor Weihnachten, trotz des Verkehrschaos. Heute sitze ich vor dem Tracking und sehe bei einer Vielzahl unterschiedlicher Pakete (unterschiedlicher Absender und damit auch unterschiedlicher Laufwege und Frachtpostzentren), dass die mittlerweile 4 Tage unterwegs sind und die einzelnen Stationen im Tages- statt wie bisher im Stunden-Rhytmus passieren. Aaaargh.
Oh Mann... ich verweise auf meinen Beitrag vom 15.12.. Und stelle fest, dass es alles noch schlimmer ist.
Ja. Unser Bundespräsident hat einen Hauskredit von der Frau eines Freundes angenommen. Ob nun deren greiser Gatte daran mitgewirkt hat oder nicht (in der Generation macht die Frau doch eh das, was der Mann sagt, oder? Seufz!). Hat der einen Vorteil davon gehabt? Hat er nicht (zumindest habe ich all dem geistigen Verdauungsbrei, den ich bisher lesen musste, davon nix gefunden). Doch, Verzeihung: Er hat mehr Zinsen dafür bekommen als die maroden Banken auch nur in den kühnsten Träumen gegeben hätten.
Und hui! Er ist in der Villa seines Freundes Maschmeyer untergekommen. Mal abgesehen davon, dass der mit der Ferres doch eh schon genug gestraft ist: Hat er einen Vorteil davon gehabt? Auch darüber finde ich nichts.
Wenn die feiste Rhetoriklawine mit Kanzlerallüren davon redet, dass "Wulff damit zur Politikverdrossenheit beiträgt", dann bedeutet "beitragen" doch nur, dass diese schon vorhanden ist, und gerade jener Verbalmasturbator ist einer Verursacher dessen.
Und auch die Forrest Gump von Berlin, diese sich auf der Zielgeraden verlaufene Grünen-Plage, beweist mit schlafwandlerischer Sicherheit einmal mehr eine geistige Inkontinenz sondersgleichen, wenn sie das Fehlen von Fakten mit gestammeltem „Ich kann keine Tatsachen anführen, aber ich halte es für lebensfremd" zu überdecken versucht.
Wundert sich noch irgendjemand, dass das Volk Politik nur noch als Posse eines Provinztheaters betrachtet und nicht mehr als die Macht, die die Geschicke dieses Landes lenkt? Ich jedenfalls nicht...
Nachdem ich mir einen Wolf gesucht habe, wie denn nun - nach Aktivierung und Abgleich meiner Medithek - denn nun die Titel auf iPhine und iPad bekomme, und dabei auch bei Apple selbst kläglich gescheitert bin, hier die Lösung.
(bevor jetzt jemand sagt "Geht doch automatisch": Weiterlesen! :-))
Zuerst muss unter Einstellungen, Musik "iTunes Match" aktiviert werden. Danach sollte der Abgleich automatisch stattfinden, die Mediathek auf dem Gerät wird ersetzt (wobei die Titel, die bereits auf dem Gerät sind, auch dort bleiben) aber alle Stücke, die auf dem "Masterrechner" (und allen Rechnern, die danach mit iCloud abgeglichen haben) sind verfügbar.
Das allerdings - und hier war mein Problem - funktioniert dies nur, wenn man auch im WLAN ist. Apple will offensichtlich das Datenvolumen der Mobilfunkkarten schonen. Wer allerdings eine Flatrate ohne volumenabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung hat, der hat WLAN relativ selten an, zumindest ist es bei mir so...
Der Weg daran vorbei:Unter Einstellungen, Store den Schalter bei "Mobile Daten verwenden" einschalten... und schon geht´s auch via 3G.
iOS zieht sich nun die Mediathek aus iCloud und gleicht diese mit dem Gerät ab. Alle Stücke, die noch nicht lokal auf dem Gerät sind, können durch ein Tippen auf das Wolkensymbol heruntergeladen (und auch schon direkt wiedergegegeben werden):
Der sinnvollste Weg, alle wichtigen Stücke lokal zu haben und nicht unterwegs auf die Datenverbindung angewiesen zu sein: Wiedergabelisten anlegen. Die können nämlich durch ein Tippen auf "Alles laden" komplett heruntergeladen werden, während die anderen Stücke in der Mediathek dann bei Bedarf nachgeladen werden können.
Soll Speicher freigemacht werden, dann ist auch das einfach: Einfach ein Stück, einen Interpreten, ein Album aufrufen, Finger draufhalten und dann auf das (X) tippen (wie beim Löschen oder Beenden von Apps). Die damit markierten Stücke werden dann lokal gelöscht, sind aber in iCloud immer noch vorhanden und auf dem iOS-Gerät mit der Wolke gekennzeichnet, können also wieder erneut heruntergeladen werden.
Ich weiß, dass ich mich damit gegen die allgemeine Meinung stelle, aber sei es drum. Was in den vergangenen Wochen und Monaten medial in diesem Land geschieht, das ist zugleich bar jeder Vernunft und erinnert mich an Hetzjagden aus lang vergessen geglaubten Tagen.
Ja, es geht um den gefallenen Freiherrn von und zu Guttenberg. Es geht nicht darum, dass schlampiges wissenschaftliches Arbeiten akzeptabel ist (auch wenn es meiner Erfahrung nach nicht unüblich ist). Es geht auch nicht darum, dass ich den werten Herrn und seine TV-versessene Adels-Barbie sonderlich mochte. Und eigentlich, eigentlich geht es nicht einmal nur um ihn.
Der Volksgeifer, die gezielte, genüssliche Vernichtung einer Existenz, die stammtischschwangere Zusammenrottung von Sprach-Assassinen unterschiedlichster Herkunft, das ist unsäglich und lässt eine Tendenz in dieser Gesellschaft erkennen, die diese dem Abgrund in Siebenmeilenstiefeln näher bringt.
Da ist System hinter: Wer immer gerade oben auf ist und den Makel der Eifersüchtigen trägt, als Hoffnungsträger verschrien zu sein, der kann eigentlich gleich einpacken. Irgendjemand, sei es politischer Gegenspieler, neidischer Nachbar oder enttäuschter Lebensabschnittsgefährte, nutzt die Freiheit des Internets zur breit gefächerten Attacke. Jeder noch so kleine Schmutzkrümel wird ausgegraben, mit Geifer und Galle zu einem stinkenden Klumpen zusammengepresst und aus dem Schutz und der Anonymität des netzneutralen Hinterlandes geworfen. In Echtzeit kann man dann öffentlichkeitswirksam den Einschlag verfolgen, den nächsten Schritt planen und in konzertierten Aktionen jede Verteidigung schon im Keim ersticken.
Rechtlich kaum fassbar, juristisch bagatellisiert, das Opfer bleibt Opfer, auch wenn es erwiesenermaßen kein Täter war. Kein Sieg, nur das Heil in der Flucht bleibt dann noch übrig, der Rückzug hinter all überall feindliche Linien.
Warum immer, wenn ich so "zwischendurch" ein neues Gerät installiere? WAHAAAARUM?!
Nachdem O2 es endlich geschafft hatte, mit hermes zusammen das Samsung Galaxy Nexus (das erste Gerät mit Android 4.0) auszuliefern, wollte ich nur "schnell" zumindest das Google-Konto und die Apps installieren. Der Exchange war eh noch in seinem (servicepack-induziertem) Schönheitsschlaf, also eben ins WLAN und ab dafür.
Einige Zeit später packe ich die SIM-Karte ins Gerät, tapere nach unten und wundere mich, dass Android 4.0 keine Verbindungsanzeige an der Signalstärke hat. Erst als ich das WLAN-Modul ausschalte, merke ich, dass da was anderes faul ist.... denn es besteht schlicht keine Internetverbindung. Komisch, dass mein iPad und mein HTC Titan online sind (beide mit vodafone-Karte). Also... APN manuell eingetragen, APN zurückgesetzt, neu gestartet, Mobilefunk aus, Mobile Datenverbindung ein und aus... nix. Bis ich dann mal auf den anderen Geräten die Verbindungen aus- und wieder eingeschaltet habe: "Failed to Authenticate". Aaaaah... Ein Netzproblem.
Und alle im Chor: "WARUM. IMMER. DANN?!"
Wenn das alles gewesen wäre, hätte ich mich einfach dafür gescholten, dass ich nicht an die Lex Vodafone gedacht hatte und mich nicht weiter aufgeregt.
Doch dann lade ich zwei weitere Apps aus dem Android Market... oder besser: Versuche es. Wei-heil... ich dauernd Fehlermeldungen bekomme, der Kauf könne nicht authorisiert werden (nein, die Kreditkarte hat es nicht mit dem Kauf des Nexus ausgeschöpft... :-)), nicht heruntergeladen werden, etc. Neustart, Verbindungscheck... Nichts. Bis dann der Große kam und auf Nachfrage meinte: "Gerade habe ich auch dauernd Fehlermeldungen bekommen..." Aaaaargh!!!
Und weil´s so schön ist nochmal alle im Chor: "WARUM. IMMER. DANN?!" :-(
Wenn die Kaffeemaschine - nachdem die bEva mir freundlicherweise einen Cappuccino gezapft hatte - "Timeout Niveau" anzeigt, dann ist das doch eindeutig, oder?
Und warum muss ich mich dann rechtfertigen??!? :-D
In den letzten Tagen bin ich mehrfach von Freunden darauf angesprochen worden, dass man dem Vater/der Mutter/Opa/Oma einen eBook-Reader schenken wolle, welcher denn da wohl der Richtige sei. Das ist für uns junges Volk, die wir multimedial ausgestattet sind, mit allen Geräten online und unterwegs, kein Problem. Ältere Menschen aber haben gegebenenfalls nicht die Infrastruktur, nicht das Vertrauen in den Internet-Kauf, nicht den Mut zur Technik etc. Aus diesem Grund habe ich mal die für mich wichtigsten Faktoren und Fragestellungen, die beantwortet werden müssen, zusammengeschrieben:
Grundsätzlich: Drei Klassen von ebook-Readern sind aktuell auf dem Markt: - Reine ebook-Reader, die an Läden oder den PC gebunden sind: Thalia Oyo, Sony Reader - Reine Ebook-Reader, die autark sind: Amazon Kindle - Tablets, die auch eBook-Reader sind: Android Tablets, iPad
Drei Arten von Infrastruktur für die Bücher: - Im Laden zu kaufen: Thalia Oyo - Am PC mit Internetverbindung zu laden: Alle Tablets, Thalia Oyo - Per Mobilfunk herunterzuladen: Alle Tablets, Amazon Kindle 3 3G - Per WLAN herunterzuladen: Alle Tablets, alle Amazon Kindle
Grundgedanken zur Lesbarkeit der Bücher für ältere Menschen: Die Lesbarkeit eines eBooks ist kein Problem, wenn es um die Schriftgröße geht: Alle eBook-Reader oben bieten die Möglichkeit, die Schriftgröße von winzig bis riesig einzustellen und damit optimal auf das Sehvermögen anzupassen. Soll der Reader primär draußen verwendet werden, dann fallen die Tablets weg (inkl. iPad). Deren Displays sind nur bedingt – wenn überhaupt – sonnentauglich, weil sie zum einen spiegeln, zum anderen transmissiv sind, also das Sonnenlicht nicht nutzen, sondern dadurch gestört werden. Bei der Nutzung innen sind die reinen eBook-Reader (Oyo, Sony, Kindle) im Nachteil. Deren e-ink-Displays sind zwar extrem stromsparend und kontrastreich (und damit vor allem bei nicht mehr so guten Augen empfehlenswert), aber in den meisten Fällen nicht hintergrundbeleuchtet. Es muss also meist eine Lampe in der Nähe sein oder extern (in einer Tasche des Geräts) mitgeführt werden. Allerdings ist das ein Thema, was das klassische Buch ja auch hat…. :-)
Entscheidungsfindung: 1.) Verfügbare Infrastruktur Wenn der zukünftige e-Book-Leserr einen PC mit Internetanschluss und ein WLAN hat, dann stehen ihm alle genannten Geräte offen. Wenn PC und Internet, aber kein WLAN vorhanden sind, dann nur der Oyo/Sony Reader mit Kauf auf der Thalia-Webseite. Wenn keine Internetversorgung vorliegt, dann bleibt nur ein Gerät, das mit einer SIM-Karte ausgestattet ist: Kindle 3G (nur ein englische Benutzerführung!), diverse Tablets (iPad, Motorola XOOM 3G, Samsung Galaxy Tab 10.1 etc.).
2.) Technikaffinität Ein reiner eBook-Reader ist die günstigste Lösung, allerdings auch die einfachste. Wenn ein wenig Technikaffinität da ist, würde ich immer einen Tablet nehmen (z.B. das iPad). Die bieten neben dem Lesen (per iBooks oder Kindle, was es als Software auch für iOS, Android gibt). Dazu können sie aber noch als digitaler Bilderrahmen, Internet- und E-Mail-Maschine, Fernseher und Video-Player, MP3-Player, Spielekonsole… genutzt werden. Ohne Technik-Affinität kann das allerdings vom schieren Funktionsumfang auch abschrecken.
3.) Wie sollen Bücher gekauft werden? Gerade für den nicht PC-affinen ist der Kauf der Bücher meist das größte Problem. Am einfachsten ist da der Thalia Oyo, weil Thalia mittlerweile anbietet, dass der Kunde mit seinem Reader in die Buchhandlung kommen kann und die gewünschten Bücher da geladen werden. In diesem Fall ist auch die Zahlung einfach und die verbreitete "Kreditkarte im Internet"-Thematik ist ausgeräumt. Der Kauf auf dem Gerät selbst läuft sowohl auf den Kindles als auch auf dem iPad recht einfach, wenn eine Internet-Verbindung besteht. Auch hier ist das Zahlungsthema unproblematisch, Amazon bucht ab, das iPad lässt sich mit iTunes-Karten (Prepaid) gar vollkommen ohne Live-Zahlungsverkehr benutzen. Die anderen Tablets nutzen sinnvollerweise die Kindle-App, die ebenfalls an die Zahlungsmethode des Amazon-Kontos gebunden sind. Am PC kauft es sich am einfachsten bei Amazon (dort kann direkter Versand an den Kindle bzw. den Tablet mit Kindle-Software angewählt werden), iBooks über iTunes am PC und dann Synchronisation mit dem iPad ist auch recht einfach. Die Sony- und Oyo-Reader sind ein wenig unkonfortabler im Umgang, hier muss auf der Thalia-Seite gekauft und dann am PC via Adobe Digital Editions mit dem Gerät synchronisiert werden.
Empfehlung: Gibt es keine eindeutige… :) Wenn es ein reiner eBook-Reader sein soll und dieser ohne Hilfe eines Familienmitgliedes und ohne Infrastruktur betrieben werden soll, dann ist der Thalia Oyo (wegen seines "Buchladen-Services") zu empfehlen. Wenn der Reader autark betrieben werden soll, dann der Kindle. Leider ist der Kindle 3G (der einzige in Deutschland erhältliche Kindle mit kostenlosem Mobilfunk-Zugang zu Amazon) nur in englischer Benutzerführung verfügbar. Er geht aber trotzdem auf dem deutschen Amazon-Store, kann also deutsche Bücher kaufen. Der Kindle WLAN ist auch mit deutscher Benutzerführung verfügbar. Wenn es ein wenig mehr Funktionen sein dürfen, dann würde ich ein iPad nehmen. Da allerdings mit der Kindle App (die ist kostenlos), denn die damit gekauften Bücher können auf unterschiedlichen Plattformen gelesen werden: PC, Android Tablet-und Smartphone, alle iOS-Geräte, Windows Phone) und von mehreren Geräten gleichzeitig (damit ggf. auch ein "Familiennutzen").
Mittlerweile das zweite Mal so: Die bEva versucht bei der Telekom eine Zweitkarte zu bestellen und hängt und hängt und hängt in der Warteschleife. Bis zum Erbrechen, danach aus der Leitung geworfen... neu gewählt, bis zum Erbrechen, und so weiter. Das erste Mal habe ich dann nach einer Dreiviertelstunde ein Einsehen gehabt, mein Telefon genommen, die Hotline angerufen... und kam beim ersten Mal schon durch.
Heute dann das selbe Spiel, mit dem selben unterschiedlichen Erfolg. Dann allerdings ist mir der Unterschied unserer Herangehensweisen aufgefallen: Die bEva fragt im Voice-System immer brav nach "Kundenberater", wenn sie nach dem Anliegen gefragt wird. Ich sabble irgendwelche Phantasiebegriffe, um automatisch verbunden zu werden. Nachdem ich das klargestellt hatte und meine heutige Wortwahl ordentlich an die bEva weitergab, spielte sich folgender Dialog ab:
bEva: "Kackfrosch!"
Telekom: "Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden...."
bEva: "Kackfrosch!"
Telekom: "Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden...."
bEva: "Kackfrosch!"
Telekom: "Deutsche Telekom, mein Name ist XXX. Wie kann ich Ihnen helfen?"
Telefonkosten: Nix, weil kostenlose Nummer. Handy: iPhone 4, aber nebensächlich. Gesicht der bEva: Unbezahlbar... :-D
Disclaimer: Ich entschuldige mich ausdrücklich für meine heutige, der Woche geschuldeten unflätigen Wortwahl. Aber wenn´s hilft... :-D
Ich bin immer begeistert davon, wenn Unternehmen es schaffen, aus Fehlern zu lernen. Oft allerdings resultiert daraus Überkompensation. Bestes Beispiel dafür: Die Kollegen von Amazon und der "Cyber Monday".
Im letzten Jahr, als das in den USA so beliebte Schnäppchen-Jagd-Getöse zum ersten Mal auch in Deutschland stattfinden sollte, gab es statt fröhlichem Hahali eher frustriertes Gebrumme: Angebote waren sekundenschnell nicht mehr verfügbar, die Seite kaum erreichbar, die Warenkörbe rasend schnell automatisch geleert, bevor man noch die virtuelle Geldbörse zücken konnte, Frust pur also. Dabei waren die Angebote wirkliche Schnäppchen: Spielekonsolen zum Schleuderpreis, CDs und blu-Rays günstiger als jede Kopie und vieles mehr.
Für mich war das Thema nach dem Mißerfolg des vergangenen Jahres (ich war bei keinem einzigen Angebot zum Zug gekommen) eher demotiviert, dieses Jahr nochmal teilzunehmen. Aber reinschauen wollte ich mal. Hui! Gleich drei Tage diesmal, vielleicht wird es ja doch noch was?
Der Überblick des ersten Tages war schon teilernüchternd: Wenig Ware, die interessant war (zugegeben subjektiv), und die nur in wenigen Fällen so reduziert, dass der Schnäppchen-Fingerzucker an der Maus automatisch ausgelöst wurde. Schön zu sehen auch daran, dass die meisten Angebote auch nach Ende der Laufzeit (meist zwei Stunden) immer noch verfügbar waren.
Wen interessant, dann aber problemlos in den Warenkorb zu befördern und bis zur Zahlung begleitbar. Bis auf... "Resistance 3 - Survivor Edition". Statt 100 Euro für knappe 40, das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Punkt zum Termin direkt von der Angebotsseite (auf der der reduzierte Preis angezeigt wurde) in den Warenkob gepackt, zur Kasse gegangen, Zahlungsart gewählt, abgeschickt und... gesehen, dass der Preis nicht reduziert wurde. Von der Abrechnung her war bei allen anderen Artikeln der Normalpreis in der Rechnung, und der Rabatt wurde in Form eines Gutscheins verrechnet.
Erster Schritt: Hotline anrufen. Nach einigem hin und her ("Haben Sie auch wirklich von der Angebotsseite gekauft?" - Nein, ich habe mir den reduzierten Preis nur eingebildet... "Haben Sie auch im Angebotszeitraum gekauft?" - Mensch... kannst Du die Uhr lesen? 16:15 ging es los, wir haben jetzt 16:19!) gestand mein Gegenüber ein "technisches Problem" zu und versprach Klärung und schnellen Rückruf.
Nach zwei Stunden habe ich es dann nochmal per E-Mail versucht:
Guten Abend! Ich habe den Artikel über die CyberMonday-Seite um Punkt 16:15, als der Angebotspreis gültig wurde, in den Warenkorb gelegt und bin zur Kasse gegangen (Bestelleingang bei Ihnen um 16:17). Leider ist der Preis NICHT reduziert worden. Ich habe mich dann mit einem anderen Rechner auf die Warteliste setzen lassen, nach der Benachrichtigung, dass der Artikel jetzt verfügbar sei, habe ich ihn ebenfalls sofort in den Warenkorb gepackt und bin zur Kasse gegangen: Selber Effekt: Angezeigt wurde der reguläre Preis.
Bitte reduzieren Sie den Preis entsprechend... ansonsten stornieren Sie die Bestellung, was schade wäre, zumal ich pünktlich am Rechner war und die Bestellung genau so aufgegeben habe, wie meine bisherigen CyberMonday-Käufe, bei denen die Reduzierung immer problemlos geklappt hat...
Danke und Gruss, Andreas Erle
Nach fünf Minuten - ich gestehe zu, dass es in der Zeit für den Sachbearbeiter nicht zum genauen Lesen meiner Mail reichen konnte - kam dann folgende Antwort:
Guten Tag,
es tut mir leid, dass Sie den Aktionsrabatt für das Blitzangebot von "Resistance 3 - Survivor Edition" nicht in Anspruch nehmen konnten, bevor der Aktionsrabatt abgelaufen war. Aktionsrabatte aus Blitzangeboten verlieren ihre Gültigkeit, wenn Sie am Tag der Aktion nicht innerhalb des angezeigten Zeitfensters von 15 Minuten in Anspruch genommen werden. Nach Ablauf eines Aktionsrabattes können wir diesen nicht mehr akzeptieren.
Wie gewünscht habe ich nun Ihre Bestellung vollständig storniert.
Ich hoffe, dass Sie bei einer unserer nächsten Blitzaktionen von unserem Aktionsrabatt profitieren können.
Was bitte war an meiner Mail nicht zu verstehen?! "16:17" ist ohne Frage "am Tag der Aktion" und "innerhalb des angezeigten Zeitfensters von 15 Minuten", oder nicht?!
Der Hammer aber war dann der Kommentar ersten Sachbearbieters, der mir 20 Minuten nach dieser Mail auf die Mailbox sprach: "Tja, leider haben Sie nicht gewartet. Der Kollege hat Ihre Bestellung schon storniert. Da kann ich Ihnen jetzt auch nicht mehr helfen. *KLACK*"
Fast möchte man Herbert Grönemeyer aus dem CD-Regal holen und lauthals „Kinder an die Macht“ mitsingen… so süß und frisch und unbedarft mutet es an, dass mit der Piratenpartei die neuen Grünen ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen sind. Wehmütig erinnert man sich an das zischend-scharfe Einatmen des Establishments, als die ersten Kinder im Bundestag gestillt wurden und diese „Öko-Chaoten“ der Grünen sich einfach nicht in das Bild des distinguierten Abgeordneten einfügen wollten.
Am Abend der Berlin-Wahl konnte man deutlich die Überraschung sehen, die den armen Bald-Landtagsmitgliedern ins Gesicht gesehen stand: „Wir? Gewählt? Echt jetzt?!“. Erfrischend, und das ist nicht mal zynisch gemeint. Die verkrusteten Strukturen der etablierten Parteien brauchen scheinbar turnusmäßig einen Wachrüttler, der sie auf den Boden der Tatsachen herunterholt, und die Piratenpartei – abstruse Vorstellungen zur Novellierung des Urheberrechtes hin oder her – hat ja durchaus Ansätze, über die man nachdenken kann.
Nun scheint es in der heutigen Zeit aber Standard zu sein, dass die Sympathen des Tages in unglaublicher Geschwindigkeit auf den harten Boden der Realität gezogen werden, Kielholen ohne Wasser quasi. Und so wurden die Piraten genau an der Stelle angegriffen, die den Kern des Selbstverständnisses trifft: kriminelle Fremd-Links auf dem Piratenpad (BTW: Urheberrecht… schläft ja jemand bei Apple?! :-)), der offenen Kommunikationsplattform der Piraten.
Schnell geraten die politischen Freibeuter ins Schwimmen: Die Freiheit im Internet ist nun mal satzungsmäßig unantastbar, undenkbar hier Ketten anzulegen und – wie die spießigen anderen Parteien, Organisationen und Firmen es machen – zumindest eine Grundkontrolle zu ermöglichen. „Vollständige Transparenz und Offenheit“ – schöne Worte… aber gegen den, der Böses will (und die Zahl der Neider ist nun mal nach einem Überraschungserfolg wie der Wahl in Berlin raketenartig angestiegen) wirkt man damit kaum etwas aus.
Der Tauss wird´s – bösen Zungen zum Trotz - wohl nicht gewesen sein, das kann man wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen. Wer aber dann? Irgendwie macht es mir Angst, dass immer genau zum richtigen Zeitpunkt unliebsame Politkonkurrenz in Skandale verwickelt wird und danach schnell mundtot in der Senke des Vergessens versickert...
Deshalb: Segel setzen in Richtung Realismus… dann kann es durchaus was werden, die angeschrappten Koggen der etablierten Seefahrer zu entern…
Ich muss gestehen, dass ich ja immer vorne dabei sein muss, wenn es etwas Neues gibt. Und gerade 3D ist ja ein Thema, das schon seit Jahren immer mal wieder "modern" ist. Ich erinnere mich noch gut an eine meiner ersten Schallplatten: "Welch ein Land, was für Männer " von Extrabreit... in schönem Rot/Grün-Cover mit beiliegender Brille, damit man Kai Hawaii und Co. auch ja plastisch sieht.
Den einen oder anderen Rot-Grün-Angriff gab es dann nicht nur in der politischen Landschaft, sondern auch im Fernsehen, aber so recht durchsetzen wollte sich das Ganze nicht. Im Spielebereich gab es schon länger die Monitore, die über eine Shutterbrille aus dem hochfrequent wiedergegebenen Wechsel aus "Bild für das linke Auge", "Bild für das rechte Auge" das jeweils "falsche" Auge verdeckten, aber erst mit James Cameron´s Avatar wurde 3D so richtig massentauglich.
Auf dem Unterhaltungsmarkt kamen die Fernseher mit Shutterbrillen und 3D nach dem großen Erfolg des blaustichigen Films erst so richtig in Mode (und in der Folge auch in finanzierbare Preisbereiche), blu-Ray-Player und Spielekonsolen konnten durch Firmwareupdates aufgerüstet und 3D-tauglich gemacht werden, und die immer häufiger im Kino auftauchenden 3D-Filme dann auch zuhause bewundert werden.
Da sitzen dann Papa, Mama und Sohnemann auf der Couch, tragen eine futuristisch aussehende zusätzliche Brille (erinnert sich noch jemand an Data von Star Trek?) und freuen sich daran, dass Dinge aus dem Fernseher ins Wohnzimmer hereinragen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Zumal eines ja ganz offensichtlich ist: Es fehlt an Inhalten... die paar 3D-Filme schaut man sich sicherlich nicht in Dauerschleife an, 3D-Fußballspiele sind irgendwie auch sinnfrei, und so könnte man ja durchaus die allgemeine Sinnfrage stellen. Könnte, wäre die Industrie nicht gleichermaßen problembewußt wie geschäftstüchtig: Wenn schon keine Fremdinhalte zur Verfügung stehen, dann lassen wir den Konsumenten doch selber welche produzieren. 3D-Fotoapparate, 3D-Objektive, 3D-Camcorder, wer keinen passenden Inhalt findet, der bastelt ihn selbst. Eigentlich also durchaus ein ökonomisch interessantes Konstrukt...
Als Besitzer eines 3D Monitors, eines 3D-Fernsehers, eines Smartphones mit 3D-Kamera und eines 3D-Objektives für die Digitalkamera bin ich also scheinbar fein in die Konsum-Falle getappt... :-)
Aber im Ernst: Ja, es macht Spaß, Filme und Fotos gewinnen durch die dritte Dimension auch an inhaltlicher Tiefe, aber wenn ich zusammenrechne, was die ganze Ausrüstung gekostet hat... dann hätte ich mir stattdessen so manche Reise an echt-dimensionale Orte leisten können...
Einige Wochen hat es gedauert, jetzt ist das Blog von Wordpress auf die World of PPC-Hauptseite migriert, die alten URLs werden weitergeleitet und kein Beitrag ist verloren. Vielerlei Gründe sprechen dafür: Zum einen die "Sicherung" der Inhalte unter meiner eigenen Kontrolle und in meiner Datenbank. Dann natürlich die Tatsache, dass alles in einem einheitlichen Design und unter einem CMS gesteuert werden kann. "Themenfremde" Beiträge (wie damals meine 1&1-Odyssee) mussten bisher in eigen Dokumenttyp hineingepresst werden, der gar nicht dafür gedacht war, jetzt gibt es den Blog-Eintrag als separaten Dokumenttyp.
Und das alles sollte dazu führen, dass das Blog wieder häufiger mit Beiträgen bedacht wird... :-)
Wie immer danke an Dirk für die technische Umsetzung des Ganzen. You rock, mate! :-)
Na endlich... nachdem die neuen Lumix X-Objektive mit Motorzoom in den Startlöchern stehen, war das Erscheinen des entsprechenden Firmware-Updates für die Panasonic Lumix MFT-Serie ein wichtiger Indikator für den Zeitpunkt.
Seit heute steht für die GF2, GF3 und G3 das Update auf der Panasonic-Seite bereit. Objektive, kommt nun endlich... :-)
Long time no read, ich weiss. Bücher, Twitter, Facebook, Seite, all das hat mich vom Blog weggehalten, und ich will auch gar nicht verstprechen, dass es hier wieder eine so hohe Posting-Frequenz gibt wie noch vor einem Jahr. Aber ich bemühe mich... :-)
Da war sie nun heute: Die erste Apple Produktvorstellung ohne Steve Jobs. Und ohne Höhepunkt. Und ohne neues iPhone. Okay, letzteres nicht ganz, zumindest für ein iPhone "4S" hat es gereicht. Was dem klassischen iPhone-Poser aber nix bringt, denn das 4S verwendet das Chassis des iPhone 4, setzt nur auf neue innere Werte. Dual Core A5-Prozessor, bessere Kamera mit HD Videoaufnahme, Doppelantenne für bessere Empfangsleistung, bessere Akkuleistung. So schön das alles ja ist, alten Wein in neuen Schläuchen hätte so recht heute wohl niemand erwartet... All die Gerüchte um ein größeres Display, ein dünneres Gerät: Falsch. Simpel falsch.
Schlimmer noch: Apple ist Microsofts Samsung. Die "neuen Features" haben einen solchen Bart, der fast schon Guttenbergsche Dimensionen annimmt: Sprachsteuerung: Hui... hat das nicht Windows Phone gerade revolutioniert (zugegeben: auf die Kopplung mit Wolfram Alpha bin ich schon ein wenig neidisch)? Twitter-Integration in die Kontakte: Kommt mir irgendwie auch bekannt vor. Speichern der Daten in der Cloud: Welch re.vo.lu.tio.näre Idee!
Ich bin mir nicht sicher, ob es mich freut oder frustriert: Der Innovationstreiber von einst hinkt hinterher und sonnt sich in seiner vermeintlichen Vorreiterrolle. ""iPhone 4S plus iOS 5 plus iCloud ist eine bahnbrechende Kombination, die das iPhone 4S zum besten iPhone aller Zeiten macht" (Quelle) sagt schon alles, oder?
Ich sehe es positiv: Geldbeutel geschont und vor allem: Windows Phone 7, der Plattform, die wirklich innovativ ist, Platz im Markt geschenkt. wollen wir hoffen, dass Tim Cook nicht ganz fix den (Leo) Apotheker macht...
Nein, ich meine nicht die Deutsche Damen-Fußballnationalmannschaft, sondern die Kollegen von 1&1. Seit zwei Wochen ist mein DSL-Anschluss gestört, das interessiert aber so recht niemanden. Ich habe in meinem Leben schon viel an negativem Kundenservice erlebt, aber das toppt alles.
Bevor ich zum dritten Mal Stunden damit verbringe, das Online HBCI-Banking von Deutscher Bank und SEB/Santander zu konfigurieren unter Windows 7 und daran schier verzweifle, hier nochmal die Lösung:
Die Deutsche Bank verwendet beim Login über den Reiner SCT-Kartenleser Java. Nein, das ist bei einem platten Windows 7 nicht an Bord... Runtime bei Sun herunterladen, fertig.
Die SEB (neuerdings Santander) verwendet ein so d/&%"iches Plugin, dass es mit Firefox 4.x nicht läuft... der Zyklus "Plugin laden, FF neu starten, installieren, FF neu starten" läuft ad infinitum. Firefox 3.6.17 herunterladen, und es läuft wie geschmiert.
Jetzt ist es wieder so weit... eine Epidemie bedroht die Menschheit, und die Presse hat nichts anderes mehr als Thema als EHEC. Gaddafi? Hatte der auch was mit Gurken zu tun? Bundeswehrreform? Allenfalls wegen der grünen Farbe relevant. Na gut, und die grüne politische Bedrohung integriert sich ökologisch korrekt ebenfalls problemlos in das Thema.
Epidemie, Pandemie... bei 1000 Verdachtsfällen (im Gegensatz zu 900 pro Jahr im "Normalbetrieb"), hatten wir das nicht schon mal? Richtig... die Grippewelle. Die, wegen der Millionen Impfdosen produziert wurden, die am Ende nicht mal die Ukraine mehr wollte. Ich bin gespannt: Meiner Prognose nach werden entweder die Impfstoffreste des letzten Mals an die Betroffenen verfüttert, oder aber es stellt sich heraus, dass es exakt die 1000 Tröpfe waren, die sich damals allen Warnungen zum Trotz das Impfmittel verabreichen liessen.
Ach ja... ein terroristischer Anschlag ist eine gerade aufgekommene neue Variante. ETA-Gurken? Bin Ladens´s Henkersmahlzeit war Gurkensalat? Aaaargh... *Kopfschüttel*
Heute ist der große Tag. In mehreren Städten der Welt finden Pressekonferenzen zu den neuen Features von Windows Phone 7.5 aka Mango statt, unter anderem auch in Berlin.
Bedeutet für mich: 13:00 mit dem Flieger nach Berlin, und ab 16:00 Berichterstattung auf Twitter und auf der World of PPC... :)
Ich hatte mich wie Bolle auf mein 27 Zoll Cinema Display gefreut. Nach einem 2o Zoll-Gerät und einem 24 Zoll Acer-Display wollte ich endlich die perfekte Ergänzung zu meinem 27 Zoll iMac. Sein wir ehrlich: Im Vergleich zu dessen "internem" Bildschirm wirkt alles andere wie ein schlechter Abklatsch. Kaum war es da, musste es ausprobiert werden, der Anschluss war kein Problem: miniDisplay-Port ist im iMac vorhanden, einstecken, fertig. Dann allerdings die Enttäuschung: Das Display ist viel zu dunkel... und kurzes Nachdenken erklärt dies:
Mein iMac steht halb unter einem Dachflächenfenster, der jeweils zweite Monitor rechts daneben (eben nicht unter einem Fenster. In der Folge ist es für den relativ dunkel, und damit regelt er die Bildschirmhelligkeit auch entsprechend runter. Allerdings funktioniert die Helligkeitskorrektur über die F!- bzw. F2-Taste der Tastatur nur für den primären Monitor, damit eben nicht für das Cinema-Display. Apple selbst meint lakonisch (aber falsch), man könne ja die automatische Helligkeitsregulierung ausschalten in den Systemeinstellungen. Leider nein...
Die erste, pragmatische Lösung: Eine Schreibtischlampe auf den Helligkeitssensor des Displays, dann regelt es hoch. Nicht schön, funktioniert aber.
Die bessere Lösung: Hier gibt es ein kleines Tool namens "BrightnessSync for Mac", das eigentlich für die Macbooks und das Cinema-Display geschrieben wurde und dort die automatische Synchronisation der Bildschirmhelligkeit erreichen soll. Das macht in meinem Fall relativ wenig Sinn (der Ambient Light Sensor sitzt ja im Dunkeln), das Tool hat aber einen Riesenvorteil: Es fügt der Steuerung des Cinema Displays die Schieberegler für die manuelle Helligkeitseinstellung hinzu, die vorher gefehlt haben.
Beim ersten Start einfach die Fehlermeldung, dass die Software für ein MacBook sei, wegklicken, und schon kann die Helligkeit des Cinema Displays manuell eingestellt werden oder gar iMac und Display parallel den Helligkeitssensor des Displays nutzen.
Was für ein Tag... Auf Grund eines nicht verschiebbaren Termins im Büro hatte ich meinen Rückflug ein wenig anders als normal geplant: Statt Seattle -> Amsterdam -> Düsseldorf, was mich erst am Nachmittag wieder nach Hause gebracht hätte, bin ich via Atlanta geflogen. Die Verbindung war der ersten Planung nach mit massig Zeit zum Umsteigen... hätte... ja hätte da nicht Opodo viermal neu geplant und mir damit gerade mal 58 Minuten gelassen.
Ich bin ja ehrlich: In solchen Gelegenheiten bin ich ein Mädchen. Was da alles schief gehen kann...Und leider ist es das auch. :-(
Los ging es damit, dass der Flieger in Seattle zwar pünktlich boardete, aber trotzdem 20 Minuten später losflog. Das war allerdings nicht so schlimm, denn auf den vier Stunden nach Atlanta holte die Maschine sogar 30 Minuten heraus. Entspannung... bis sich die Gesetzmässigkeit aller Urlaubsflieger bewahrheitete: Man muss erst seinen Koffer aus dem Fächern holen, wenn die Reisenden vor einem bereits das Flugzeug verlassen. Kurzum: 20 Minuten später aus der Maschine.
Kein Problem: Der Flieger nach Düsseldorf fliegt ja dem Kollegen Wenz nach vom selben Terminal. Nur warum lande ich an T03 und soll an E03 abfliegen? Selbes Terminal? Nicht wirklich. Die Reihenfolge der Terminals in Atlanta: T-A-B-C-D-E. Oder anders: genau anderes Ende des Terminals. Aber auch das kein Problem, wofür gibt´s denn einen Zug zwischen den Terminals? Eine Minute nach Ankunft kam der nächste, ich steige ein... und er fährt nicht. Nach fünf Minuten die Ansage "The trains are delayed!". Raus, Mitarbeiter gesucht, selbe Aussage bekommen, und auf den Fussweg durch alle Terminals gemacht. "If you walk fast, it´s 10 to 15 minutes...". Ah, ja... im Terminal D läuft ein Zug ein. Prima, denke ich, dann fahren sie wieder. Eingestiegen... und der Zug blieb stehen. (Keinen Kommentar jetzt bitte!!! :-)) Ausgestiegen, zum nächsten Terminal gelatscht, gleiche Geschichte in grün. Im Terminal C allerdings habe ich dann die schnauze voll gehabt und bin im Zug geblieben. Und siehe da: Er fuhr.
Zu einem leeren Gate, dessen Einwohner schon lange im Flieger waren. Zumindest aber stand der noch da und hat mich reingelassen.
Ich habe gelernt: Keine Umsteigezeit unter 90 Minuten. Da bin ich gerne Mädchen... :-D Und trotz der unbestritten weitesten Anreise von deutlich über 10.000km war ich derjenige, der auf die Minute pünktlich im Termin war... *strike* :-)
Jetzt ist der MVP Global Summit 2011 fast vorbei, auch wenn er gefühlt gerade angefangen hat. Heute ist noch ein ganzer Tag voller technischer Sessions mit der Windows Phone Product Group, und dann geht es morgen schon via Atlanta nach Düsseldorf zurück. Mein erstes Umsteigen in den USA, und das nur mit 58 Minuten Zeit. Ich bin gespannt... :)
Losgegangen ist es ja schon mit einem netten kleinen Erlebnis im Flieger. (Vorausgeschickt: Ich bin weder ausländerfeindlich, noch habe ich etwas gegen Muslime!)
Mein Platz im Flieger von Amsterdam nach Seattle war besetzt. Von einer vollverhüllten Dame, die alle meine Ansprachen und Gesten mit freundlichem Lächeln ignorierte. Auch das Zeigen meiner Bordkarte mit den Platzinformationen löste das nicht auf. Egal... Platz am Gang ist auch okay. Irgendwann blätterte sie dann in einem Heftchen mit kopierten Seiten und zeigte mir dann eine arabische Zeile... unter der "I don´t speak English" zu lesen war. Okay. Sei´s drum.
Mitten im Flug holt sie dann ihren Minikoran aus der Handtasche und beginnt mit dem Rezitieren von Suren. Nichts dagegen... hätte sie das nicht in Zimmerlautstärke getan! Dazwischen dann Hände vor die Stirn legen, gegen den Vordersitz beugen... Hmmmh... auf einem Flug in die USA eine sonderbare und verstörende Erfahrung.
Als Dank dafür dann die schöne Überraschung in Seattle, als das Gepäckband langsam zum Stehen kommt und die Koffer der aus Düsseldorf in Amsterdam eingestiegenen nicht dabei sind: Man hat sie einfach mal in Amsterdam gelassen. Naja, anderthalb Stunden sind ja auch wirklich knapp bemessen... siehe übrigens meine Umsteigezeit in Atlanta morgen... :-$
Wie auch immer, einen Tag später war der Koffer dann im Hotel, auch wenn der Anruf um 23:30 kam... Schlaf wird sowieso überbewertet.... :-) Und die Erfahrung, wie sehr man sich über frische Klamotten und einen Rasierer freuen kann, ist ja auch was wert. Ehrlich!
Montag dann die allgemeinen Sessions (Windows Without Walls, die Verknüpfung von Windows Phone, Zune, XBOX etc.), Dienstag morgens die Keynotes u.a. von Steve Ballmer, Dienstag nachmittags und heute die Breakout Sessions mit der Produktgruppe, die komplett unter NDA stehen.
Im Mttelpunkt aber: Networking mit den Kollegen aus aller Welt und der Produktgruppe, Horizonterweiterung und Spass. Mission erfüllt... :-D
Irgendwo in der Diaspora, wo Fuchs und Hase "A´Guadn" sagen, sitzen konspirativ zwei zwielichtige Gestalten zusammen. In bier- und rauchgeschwängerter Luft, die Diskussion schon über den Punkt hinaus, bis zu dem man sich verstellen kann, wächst ein Plan. "Dermusswech, verstehnse?!" "Hmmmmh..." "Der is´ gefährlich!" "Sehichauchso..." "Könnsse nich´ ma´ guggn, ob die im Mittlalter Hexen verbrannt hab´n?" "Guade Idee... hammse aber nich..." "Egal. Dermusswech. Verleumden, AndenPrangerstelln, vernichdn". "Aroganta Aggademiker!" "Obacht!!! Ehe´ndoktor bin i a!" "Verzeihung, HERR DOKTOR (h.c.) Seehofer!"
Irgendwo in der Diaspora,wo Fuchs und Hase "Sollidoridööööd" rufen, sitzt bei Dinkelbrot und Fairtrade-Kaffee die erste mit einer anderen zwielichtigen Gestalt zusammen. In ökologisch korrekter, leicht nach Naturdung riechender Luft wächst der große Plan weiter: "Ein anderer Klient schlägt eine direkte Attacke auf die Doktorwürde vor". "Ha?! Sollte doch gegen den Guttenberg gehen, nicht gegen die Schmidt?!" "Neeeein. Doktorwürde... Promotion... Sie verstehen?" "Der Guttenberg schmuggelt Alkohol? Ist ja´n Ding!!!" "Nicht Prohibition!!!! Sein DOKTOR vor dem Guttenberg, Frau Nahles!!!!" "Ach so... die Idee hatte ich auch schon!"
"Wir sind das Volk"... und wir lassen uns willig in irgendwelche politischen Ränkespiele einbinden. Schon in meiner Zeit an der Uni war es Usus, dass von oben nach unten plagiiert wurde. Die Habilitationen bestanden aus unzitierten Doktorarbeiten, diese wiederum aus ungefragt kopierten Passagen von Diplomarbeiten. Ist das richtig? Nein. Aber ein Weltuntergang, ein so welterschütrerndes Ereignis, das ist es auch nicht.
Worum geht es in der Guttenberg-Diskussion? Nicht um Passagen einer Dissertation, die kopiert wurden, sondern darum, einen für viele politische Kräfte zu beliebt und zu mächtig gewordenen Konkurrenten und Gegner zu diskreditieren. Seehofer, der sich auf dem Abstellgleis in der eigenen Partei fühlt, das linke Lager, das Guttenberg als letztes Bollwerk gegen ihre Machtübernahme fürchtet... alle ziehen sie an einem Strang.
Eine sachliche Diskussion ist das nicht mehr. Und sie macht mir Angst: zum einen, weil sie zeigt, dass niemand sicher vor virtueller Pöbelei ist (denn die Diskussion ist schon lange entsachlicht), zum anderen, weil sich hier die Rückständigkeit von Webzwonull zeigt: Wie im Mittelalter wird der Pöbel aufgestachelt und stürzt sich kritiklos auf das designierte Opfer. Egal, worum es geht, Hauptsache Geifern und Steine werfen...
Was ich aber nicht verstehe? Weder Wiki- noch OpenLeaks haben´s vorher gewusst? :-)
Ich lieeeebe es... wenn Leute sich, ohne es zu wissen, mit dem Kommentar des Tages schmücken können.
Der Hintergrund: eine Kollegin, die nachweislich nicht zur geistigen Elite zählt und mir ihren ungeklärten Männergeschichten das eine oder andere Mal für Lästereien sorgt, tapert ins Büro und holt sich ein Fotostativ ab. Schaut es an, stutzt, und murmelt was von "Wie baut man das auf?"
Eine andere Kollegin, meist eher ruhig, antwortet: "Sie haben wohl keine Ahnung von Ständern, oder?!"
Boah, Leute... da denkt man, es geht nicht schlimmer, und wird prompt eines Besseren belehrt.
Heute haben wir das Thema "Isch krisch erst Geld". Sofortkauf eines PCs, nach drei Tagen ausser der Standardmail "Ich zahle umgehend auf folgendes Konto" keine Rückmeldung, da frage ich doch mal nach (heute, am 9. des Monats). Die Antwort:
hallo, ich hatte ihnen vor kurzem geschrieben, daß ich zum 25. des monats
gehalt bekomme und dann das geld sofort überweise. mfg
Als Vielschreiber unterwegs bin ich seit jeher ein Freund von Geräten mit integrierter Tastatur, und in sofern ist der/das HTC 7 Pro als erstes Windows Phone 7 mit Hardwaretastatur natürlich ein hochinteressantes Gerät.
Einen Haufen erster Bilder habe ich auf der World of PPC online gestellt, meine erste Einschätzung nach zwei Tagen hier schon einmal vor dem offiziellen Testbericht:
Die Verarbeitungsqualität ist absolut hervorragend, selbst für die schon hohen HTC-Verhältnisse
Die Größe passt, das Gewicht ist mit knappen 180 Gramm allerdings heftig
Die Tastatur ist deutlich schlechter als die des Pro2, vor allem, weil die Tastenwege deutlich kürzer sind, und das Tippgefühl sehr in Richtung "billige Folientastatur" geht, und damit auch die Tippgeschwindigkeit und -sicherheit in den Keller
Akkulaufzeit geht in Richtung zwei Tage, das bereits mit den ersten Ladungen, das ist für WP7-Geräte ein hervorragender Wert
Im Gegensatz zum Pro2 kann der Anwender nicht entscheiden, ob das Display nach dem Ausschieben der Tastatur "platt" bleibt oder nach oben geklappt wird. Stört mich....
Trash TV hin oder her, diese Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" (oder kürzer "Dschungelcamp") war jede fehlende Stunde Schlaf wert. Alleine Sarah Dingens, die personifizierte Psychose, die die 6 schwersten Dschungelprüfungen AAAAALLLEEEER Zeiten (nicht) erleben musste, Heulebeule Peer, Zalando-Papst Langhans, und natürlich das (Alp-) Traumpaar Dschingis-Jay Khan und Indi(ra) Jones... auf die man fast hätte verzichten können.
Die eigentlichen Stars mal wieder: Dirk Bach und Sonja Zietlow. Noch spitzere Zungen, und sie brauchten einen Waffenschein... :-)
Übrigens: Ich tippe auf Thomas als Dschungelkönig 2011... :-)
Die letzten Tage waren irgendwie, sagen wir, speziell. Schneechaos, Rutschpartien, um das Weihnachtsprogramm irgendwie hinzubekommen, diverse virusbedingte Ausfälle unter Beteiligung der Kachelabteilung quer durch den Haushalt, kaputte Waschmaschine, diverse neu gekaufte und nicht funktionale technische Geräte inklusive der dazu nötigen Besucher der Händler zum Austausch der selbigen (Geräte, nicht Händler).
Ach, ja... Da weiss man, warum man Urlaub hat... :-)
Nichts desto Trotz wünsche ich Euch für heute einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes und gutes neues Jahr 2011!
Ich bin als Fahrgast wirklich pflegeleicht und eher schmerzfrei. Nach dem indischen Taxifahrer in Seattle, dessen Turban unter dem Dach des Yellow Cab seine Körperhaltung zu einem „S“ zwangen und sein nur durch die Frage nach dem Fahrziel unterbrochenes Singsangen von Shakren nehme ich die Fahrer wie sie sind... und fahre gut damit.
Gestern auf dem Weg vom Bahnhof allerdings war ich knapp an der Grenze: Ich steige in ein Taxi mit – meinem ungeschulten Auge nach – türkischem Taxifahrer. Fahrziel genannt, in Gedanken beim noch im Büro wartenden Termin, Fahrer versucht nicht, mich mit Zwangskonversation zu berieseln. Plötzlich eine Bremsung, ein Aufschnaufen ... und eine Schimpftirade. „Da wohnen die Bulgaren.... Scheiss Zigeuner! Verbrecherpack! Die f§$%en Disch für fünftzsch Euro!!!“.
Hmmmh... kurzfristig erwartete ich noch die Ergänzung „Isch machs für viertzisch!“ ... aber am Ende habe ich nur irgendwas von „Naja, kann man ja nicht alle über einen Kamm scheren“ gemurmelt und das Ende der Fahrt ersehnt.
Mal ohne Quatsch: Hätte ein Deutscher sich das geleistet....
Aaargh... Ich bin ja als Musikpurist sowieso schon auf zum Scheitern verurteilter Mission unterwegs, zumindest meinen Kindern beizubringen, dass „The Riddle“ von Nik Kershaw und nicht von GGAgnostiker ist... und das die Interpreten, die heute ein „neues Lied“ rausbringen, oft nur Nachahmer in zweiter Generation sind.
Ins Kontor schlägt dann um so mehr, wenn die bEva da noch gegenwirkt. Nun sei gesagt: Ihr Musikgeschmack ist dem meinen diametral entgegenwirkend. Soll heissen: Ein gemeinsames Konzert zu finden ist nahezu unmöglich, weil ich mich schlicht weigere, meine Ohren mit sphärischen Klängen verstopfen zu müssen. Ich bin ein Mann, und da muss es knallen (dass ich mir die Iron Maiden-Karten für 2011 habe durch die Lappen gehen lassen, ärgert mich noch heute.... und eines der beeindruckendsten Konzerte meiner Laufbahn war Soilwork im El Coracon in Seattle – auch wenn der Kollege Wenz und ich kurz nach Anbruch der Erweiterung des Moshpits auf den gesamten Clubbereich kurzfristig aufbrechen mussten... :-) )
Nun sitzt die Arme gestern auf dem Sofa, hört Radio und erkennt ein Lied... aber irgendwie nicht so ganz. Hilfe ist nahe, Shazam installiert, und das Ergebnis: „Matthias Reim – Das ist die Hölle“. Verwirrung, Panik... „Ich kenne ein Matthias Reim-Lied?!“ (Anmerkung: gewundert hätte es mich nicht... :-) ). Nee... Shazam muss kaputt sein.
Der Radiomoderator lieferte die Erklärung: „Und das war Matthias Reim mit ‚Das ist die Hölle’ ... einer Deutschen Version von „Entre dos Tierras“ der Heroes del Silencio.
Kinners... ist denn nichts mehr heilig?! Darf sich der Mann alles rausnehmen? Heroes del Silencio? HALLO?! Ich erinnere mich noch an mein erstes Konzert der Heroes auf der „Espiritu del Vino“-Tour: Der Sänger der Kontrapunkt zu Jim Morrison (statt auf Valium halt auf Speed), saugeniale Stimmung und die Aussage eines Spaniers neben mir „Mach Dir nix draus, dass Du kein Spanisch verstehst... auch Spanier verstehen seine Texte nicht.“.
Nach dem Beruhigen der aufgelösten bEva habe ich zumindest etwas Positives herausgezogen: Heute Morgen im Auto auf voller Lautstärke die „Senderos de Traicion“ der Heroes gehört... und bei mir funktioniert Shazam! :-D
Es gibt wenige Themen, die vordergründig so nerven wie die aktuelle Debatte um WikiLeaks, die Reaktionen von Mastercard, Paypal und anderen. Vordergründig deshalb, weil der Beigeschmack langsam bitter wird. Ich hab’s früher schon mal geschrieben: Mich interessieren die Berichte, die mit megamedialem Aufwand lanciert wurden, nicht die sprichwörtliche Bohne.
Was die USA über unsere Politiker denken (und hier kann man nur die Menschenkenntnis bewundern!), welche Fehlentscheidungen im Rahmen eines Krieges getroffen werden (wer noch in keinem Krieg gekämpft hat, und das dürfte Gott sei Dank die meisten von uns treffen, kann hier gar nicht mitreden und schon gar nicht den ersten Stein schmeissen), wen´s interessiert, bitte.
Man muss aber doch kein Verwörungsfanatiker sein, um bei der unisono vorgetragenen Welle an Schritten gegen WikiLeaks aufmerksam zu werden. Erst die in Deutschland als „Kachelmann-Prozess“ bekannt gewordene Posse gegen Assange, die heute in Schweden spielt, dann die ganzen großen Dienstleister, die in treuem vorauseilenden Gehorsam dem großen Bruder über den großen Teich zuarbeiten und versuchen, WikiLeaks zu schaden, wo es geht. Sei es die Erreichbarkeit der Seite zu behindern, die Konten und damit die finanziellen Mittel einzufrieren, und was hinter den Kulissen läuft, das weiß niemand.
Was bitte kann man WikiLeaks vorwerfen? Spionage? Gefährdung der nationalen Sicherheit? Wohl kaum. WikiLeaks nimmt die „gestohlenen“ Dokumente entgegen und veröffentlicht sie. Das rechtfertigt die Hetzjagd auf eine Einzelperson bzw. eine Organisation?
Dann aber bitte doch konsequent: Die WikiLeaks Hauspostille, der Spiegel, macht doch nichts anderes: vertrauliche Dokumente entgegennehmen und der breiten Öffentlichkeit zum Fraß vorwerfen, und dann auf journalistisch zweifelhaftem Niveau den Finger in jede einzelne kleine Wunde legen. Was bitte unterscheidet dies von dem, was WikiLeaks macht? Ach richtig: WikiLeaks macht es der Wahrheit wegen, der Spiegel hat eher Kommerz und Auflage im Blick. Der Schaden aber ist der selbe, nein, noch schlimmer: Der Spiegel und die anderen internationalen Zeitungen, die sich zur „Armee der Aufklärer“ zusammengeschlossen haben potenzieren die Reichweite der Informationen noch, indem sie eine Plattform zur Verbreitung bieten.
Wenn dies unter Pressefreiheit fällt (was meine Meinung ist), dann das, was WikiLeaks tut ebenso. Und das Verhalten derjenigen, die WikiLeaks nun opportunistisch zu schaden versuchen, ist ein Angriff auf eben jene Pressefreiheit, die eines der höchsten Güter einer freiheitlichen Demokratie ist.
Ganz ehrlich: Ich kann die Ha...fresse von Assange nicht mehr sehen. Und das ganze "Herr Lehrer, ich weiss was..." geht mir schon seit den ersten größeren Berichten auf den Keks. Die Eigendynamik, die das Thema Wikileaks aber gerade bekommt, die ist mehr als lächerlich.
Ob nun US-amerikanische Diplomaten deutsche Politiker abfällig beurteilen (mal ehrlich: wer das nicht tut, der hat ein ganz anderes Problem), ob im Irak Fehleinschätzungen den Krieg verschlimmern (schlimmer als Krieg, wie geht das?) oder was auch immer: Das, was Wikileaks tut, fällt meiner Meinung nach unter Pressefreiheit. Nicht Wikileaks spioniert und gefährdet die nationale Sicherheit, sondern die Urheber der Dokumente.
Lange Zeit haben alle die Klingen gewetzt und die Wikileaks-Offenbarungen gerne genutzt, um den Beteiligten den Spiegel (nein, nicht das Wikileaks-Hausblatt, sondern die reflektierende Fläche, die morgens zur Geisterbahn wird!) vorzuhalten, gegen sie zu hetzen oder über sie zu lästern.
Jetzt aber, kaum schäumt die US-amerikanische Volksseele, kneifen alle den Wedelholm ein: Der Provider sperrt den DNS-Eintrag, Amazon schmeisst Wikileaks raus, Paypal kündigt das Konto... Opportunistische Schleimshicer, alle miteinander. Hat Uncle Sam die Marines geschickt oder an Wert verlierende Dollarnoten geworfen?
Tage gibts, die könnte man nicht in einer Real Life Soap oder Comedy darstellen, ohne, dass die Zuschauer sich wegen zu zu großer Realitätsferne abschalten. Tja... das Leben spielt manchmal anders.
Fangen wir an damitm dass ich morgens den Wagen aus der Garage hole und beim Biegen um die erste Kurve ein leichtes Schleifgeräusch vernehme. Beschleunigen, langsamer werden... definitiv vorhanden. Als ich rechts ranfahre, sehe ich die Reifendurck-Warnleuchte... Danke. Hinten rechts ein Turbo-Platter... beim Rausfahren aus der Garage war alles noch normal und auch der Reifendrucksensor zufrieden. Was tun? Definitiv nicht mehr fahrbereit zu ATU um die Ecke... In den Keller, Kompressor gesucht, bis die bEva plötzlich ruft "Ich bin so blöd!" (wer bin ich, der ich in einer solchen Situation widerspreche?! :-) Klar... da kein Ersatzreifen vorhanden ist, liegt dem Fahrzeug Reifenreparaturmasse und.... ein Kompressor bei. Also Reifen aufgepumpt und zu ATU.
Hübsch, dass man nach einer halben Stunde Warten auf die Auftragsannahme dann rauskommt, und der Reifen glücklich voller Luft vor sich dahinwartet... :-( Das schlimmste wäre gewesen, ATU hätte kein Loch gefunden... haben sie aber. Und da kommt der Slapstick-Aspekt ins Spiel. Bei der Abholung des Autos mit geflicktem Winterreifen pranhgt ein Zettel am Armaturenbrett: "ASU und TÜV abgelaufen!". Woooot? Das Auto ist von Juni 2009 (Erstzulassung als Vorführwagen) und seit Februar 2010 bei uns. Ein Blick auf die Plakette zeigt ein "07/2010" als Ablaufdatum - wir haben dann noch einmal kontrolliert, ob es zumindest unser Kennzeichen ist...
Blick in die Papiere: "Nächste HU 07/2010". Emm... Neuwagen? Erster TÜV nach drei Jahren?! Der Anruf beim Händler war dann spannend: "Haben Sie auch die richtigen Papiere in der Hand? Bei uns steht 06/2012!". Err, nein. Ich habe mir neue Papiere gebacken?! Lange Rede, kurzer Sinn: Die Zulassungsstelle Krefeld hat einfach mal ein zufälliges Datum eingetragen. Faktishc fahren wir seit vier Monaten ohne TÜV, und werden am Montag mal versuchen, die Damen und Herren davon zu überzeugen, das richtig zu stellen. Tzzz...
Och nee... da habe ich wirklich keine Lust mehr. Nicht nur, dass die Angebote beim amazon Cyber Monday mich nicht vom Hocker hauen, die Durchführung ist aber dann ganz schlecht.
Adobe Photoshop Elements für 29,29 war das Angebot, was mich am ehesten gereizt hätte: Countdown abgewartet, pünktlich um 10:00 auf das Angebot geklickt, Sanduhr gesehen ... auf einem anderen Rechner kam dann beriets das "ausverkauft". Und das für alle Angebotem die ab 10:00 Uhr gültig waren.
Och Kinners... ich lese den Spiegel wieder regelmässig, seit ich mein iPad habe und darauf das elektronische Abo habe. Nun ist zum dritten Mal hochwichtig der Erscheinungstermin von Samstag auf Sonntag verschoben worden... und zum dritten Mal wegen eines TOOOOOLLLLEEEEN WikiLeaks-Leaks.
Heute sind es die Amerikaner, die böse böse böse über uns Deutsche denken. Ich geh jetzt ins Bett... dafür bleib ich nicht bis 2230 auf... :-(
Die bEva hat sich mit dem kleinen Sohnemann gen alter Heimat gemacht, um dort an einem "Du hast Dich gar nicht verändert" (lies: "Boah, bist Du alt geworden!!!")-Event namens Klassentreffen teilzunehmen. Mit dem Großen hier und dem Wochenende vor der Brust hatte sich dann schnell ein hervorragender Plan entwickelt...
Zuerst war da der WM-Titel von Sebastian Vettel und die Werbung für das Race of the Champions hier in Düsseldorf... mit Schumacher und Vettel. Okay, 51 Euro pro Nase tut weh, auf der anderen Seite: Wann kann man einmal einen ehemaligen und einen aktuellen deutschen Formel 1-Weltmeister live sehen? Der Sonntag also verplant.
Nachdem die bEva schon heute Morgen das Weite suchte, blieb der Samstag noch zu verplanen... Was bietet sich da eher an als Harry Potter 7.1 im Kino? Richtig. Und damit der Abend rund ist, gehen wir vorher noch lecker ins Steakhaus Essen.
Der Große freut sich wie Bolle... und Papa auch... :-)
Für wie saudämlich halten uns unsere Volksvertreter eigentlich? Stuttgart 21, Krankenkassendefizit, Irland am finanziellen Abgrund (und die EU mal wieder mit dem offenen Portemonnaie, in das Angie uns aus der kärglichen Lohntüte den einen oder anderen Euro abzwacken wird), und just, als die Volksseele zu geifern beginnt findet sich in fernen Landen ein Bombenpaket, das für eine Air Berlin-Maschine gedacht war. Halt... oder war die nur gerade kurz vor dem Start und deshalb wurde geräumt? Hier vermute ich doch eher Ryanair als Täter als einen terroristischen Akt?
Und dann schwappt es ins Lamd hinein: Winnenden-typische Visionen von Counterstrike-Clankriegen im Reichstag, eine Mär von einem Maulwurf, der seine Mitkombattanten im Vorfeld verpfeift und der Reichstag, gerade der Reichstag, des Deutschen wichtigstes Gebäude, steht in Gefahr!
Die Sicherheitsbehörden rüsten auf, mit Analogfunk zwar, aber bereit für den Ernstfall. Verständigen könnte man sich nicht, aber das Feuer eröffnen soll man, wenn es dazu kommt. Berlin... die Stadt, in der der rote Supergau droht, die First Lady Wowereit durch Mr. Fantastic Renate Kühnast abgelöst wird, wo der Rollstuhl-Göbbels mit der Klinge seiner Zunge in Hüfthöhe scharf schiesst und andere seinen Scherbenhaufen aufkehren lassen will, da soll das Herz des Deutschen durchbohrt werden?
Ich habe Angst... und hole mir eben die Kneifzange, mit der ich meine Hose zumache. :-/
Nein, ich habe mein iPhone nicht schon wieder in kleine, handliche Stücke zerlegt. Zumindest nicht physisch... :)
Es ist nur einfach so, dass ich seit fast zwei Monaten unterschiedliche Windows Phone 7-Geräte benutze... und seitdem mein iPhone nicht mehr mit dem Hintern anschaue. Ich könnte dazu jetzt Seiten schreibe... ach wartet, hab ich ja schon... :)
Hier findet Ihr die wichtigsten Dinge, die man rund um Funktionen oder deren Fehlen wissen sollte. Und allgemein hier alle meine Artikel rund um Windows Phone 7.
Oder ausformuliert: Thanks God it´s almost Friday. Oh ja.
Noch eine Woche Schreiben für dieses Jahr (XING, Facebook, Twitter), die Steuer muss auch mal raus, und dann ist almost Weihnachten. Ich brauch Urlaub, wenn ich mich darauf freue... :-/
Ich bin kein Freund der reißerischen Presse, das habe ich schon das eine oder andere Mal deutlich gemacht. Hauptsache die Kamera ist in Großaufnahme auf dem geqüalten Gesicht der Angehörigen, auf der letzten Träne oder des noch feuchten Blutflecks. Um Sensationsgier zu befriedigen und Auflage zu steigern ist jedes Mittel recht.
Wie eine Persiflage allerdings kommt mir heute der Artikel auf MSN zum "ungeheuren grauenhaften Unfall auf der A8" vor. Massenzusammenstoß? ´zig Autos zerfetzt, Tote? Schwerverletzte? Nein... Ein LKW mit Kühen hat Feuer gefangen, und einige mussten gar erschossen werden. WTF?
Ich kanns mir nur so erklären: Bei den Kühen können wenigstens ohne Rüge des Presserates blutige Überreste und Gliedmaßen gezeigt werden. Suuuuuper!
Mit schwebt da gerade ein Script für einen Horrorfilm vor: "Armageddon im Ameisenhaufen"... :-(
Da steht man nun und hat mit dem Samsung Galaxy Tab endlich ein sowohl von der Technik als auch von der Haptik ein Jackentaschen-großes Tablet in der Hand. Halb so groß wie das iPad, anderthalb mal so groß wie der Dell Streak (der aber auf Grund der Auflösung und der ausbleibenden Aktualisierung auf Android 2.1/2.2 uninteressant ist). Musik? Fein. Videos? Selbst HD-MKV-Videos spielt er direkt ab. eBooks? eBooks! Da war was...
Was auch immer Samsung gemacht hat, hier hakte das Durchdenken scheinbar gewaltig. KOBO liegt bei, damit Zugriff auf eine Vielzahl von englischsprachigen Büchern und Magazinen, teils kostenlos, teils kostenpflichtig. Wer aber ein deutsches Buch lesen möchte, der ist aufgeschmissen. Noch schlimmer: Wer einen Sony (oder anderen) eBook-Reader mit Adobe Digital Editions und epub-Büchern hat, der läuft auf und wundert sich nicht mehr, warum der eBook-Markt bei so vielen inkomptiblen Formaten, Kopierschutzen und Readern nicht wirklich erfolgreich ist. Auch der FBReader oder Aldiko (die in vielen Google-Fundstellen als de Lösung präsentiert werden, kommen an die bereits heruntergeladenen Bücher nicht heran. Wer bei Thalia oder Libri ein Buch kauft, der kauft den Kopierschutz über die Adobe Digital Editions gleich mit, und kann die so heruntergeladenen .epub-Dateien nicht auf dem Galaxy Tab (oder einem anderen Android-Gerät) verwenden.
Im Android Market txtr als Applikation herunterladen
Nach der Installation starten und das Adobe Digital Editions (ADE)-Konto einrichten, indem Benutzername und Passwort eingegeben werden.
Gleich noch ein kostenloses txt-Konto anlegen.
Unter txtr.com mit den aus Schritt 3 festgelegten Daten anmelden
Auf "Upload" klicken, dann die auf der Festplatte liegenden epub-Dateien eine nach der anderen hochladen (diese liegen meist in einem Unterverzeichnis der Benutzerdateien, einfach eine Such nach *.epub durchführen)
Auf dem Galaxy Tab txtr starten, dann auf "Archiv" und "Inbox" tippen. Alle hochgeladenen Bücher finden sich dort
Buch antippen, "Herunterladen" antippen, dann "Lesen"
Durch die Konfiguration des Gerätes mit dem ADE-Konto gilt dieses als berechtigt, die DRM-geschützten Bücher zu lesen.
Auch wenn die Darstellung der Bücher von der Schärfe her auf einem Sony eBook-Reader, Kindle oder dem iPad besser ist (vermutlich, weil txtr auf WVGA, aber nicht auf das 1024*600-Display des Galaxy Tab eingestellt ist), man kann die Bücher bequem lesen und vor allem bereits gekaufte Bücher weiterverwenden bzw. vom riesigen eBook-Vorrat von Thalia und Libri profitieren!
Einmal werden wir noch wach, dann ist WP7-Tach... oder so... :)
Ich bin morgen sowohl auf der vodafone/HTC-Pressekonferenz als auch auf der offiziellen Microsoft-Pressekonferenz in Hamburg. Zumindest sind dann da schon einige Geräte offiziell zu sehen.
Ansonsten kann ich nur auf einen Termin später im Oktober verweisen (den man durchgängig den 21. nennt): Ab dann kommen nach und nach elf - schon lange fertige - ausführliche Artikel auf der World of PPC online, die durch knapp über eine Stunde Videos ergänzt werden.
Warum nicht früher? Weil ich nicht abgrenzen kann, was morgen offiziell ist und was noch nicht irgendwo offiziell steht. Blöde Situation, auch für mich, aber am Ende leider nicht zu ändern, ohne einen Bruch meines NDAs zu riskieren...
"hallo, die cd funtkioniert nicht. ich gehe davon aus , sie wussten das nicht? die andere möglichkeit schließ ich mal aus.."
Mich freut ja schon mal, dass man mir vertraut und nicht denkt, dass ich jemanden für EUR 3,60 besche... Einfache Lösung für das geschilderte Problem: Lege man einfach die CD (und nicht die Bonus-DVD) in den CD-Player, schon geht´s. :-D
Die letzten beiden Wochen waren intensiv. Wegen der Eindrücke wie auch wegen der Arbeitslast... Windows Phone 7 ist ohne Frage eine der innovativsten Entwicklungen des mobilen Marktes der letzten Jahre. Dies im Detail zu dokumentieren und zum Launch zur Verfügung zu haben, war - auch auf Grund der ungewissen Terminlage - eine Herausforderung.
Das Ergebnis: Kurze Nächte, 11 Kapitel, über eine Stunde Videos, und vor allem: Intensivst mögliche Beschäftigung mit Windows Phone 7. Ganz selten habe ich mich auf einen offiziellen Launch so sehr gefreut wie auf den von Windows Phone 7.
Gerade eher durch Zufll gesehen: Die Prestige Edition des nächsten Call of Duty-Teils "Black Ops", der im November rauskommt, ist bei Amazon bestellbar. Während bei Modern Warfare 2 im vergangenen Jahr ein funktionierendes Nachsichtgerät dabei war, so ist es diesmal ein ferngesteuertes Spionagefahrzeug, das auf die beiliegende Fernbedienung Farbbild und Ton überträgt.
Aus der Erfahrung des letzten Jahres, als die Prestige Edition im Handumdrehen vergriffen war, ist Eile geboten... :-)
Merkzettel an mich selbst: Induktionsherde und Handytelefonate schliessen sich nahezu aus. Beim Blick auf den Eiertopf und das Warten auf das Kochen des darin enthaltene Wasser Gespräch verloren. Antennagate im Verdacht gehabt. Gespräch neu aufgebaut, wieder verloren. Bumper verflucht. Wieder angerufen, ein Ei versucht in den Topf zu bekommen. Vom Angerufenen nach Gesprächsabbruch und Rückruf wüst beschimpft worden, warum ich auch mit einem solchen Drecksgerät telefoniere (frage ich mich auch mittlerweile). Induktionsplatte ausgemacht. Tolle Gesprächsqualität. Nur der Gesprächspartner war nicht mehr redselig. Schicksal... :-)
Nachdem mein ausführlicher Test des Dell Streak online war, hatte ich Dell nochmal separat darüber in Kenntnis gesetzt (vorherige Kontaktversuche waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt)... und erhalte im Handumdrehen eine Antwort der Pressestelle. Und nach Rücksprache gar die Aussage, dass die Kritik "absolut fair und ausgewogen" sei. Hut ab. Passiert selten!
Nee, nee, nee. Das kanns nicht sein. Nachdem Dell in den vergangenen Jahren wenig im mobilen Markt geleistet hat und nach den ersten X30 Axims das Engagement gar ganz einstellte, so war Michael Dell´s Ankündigung neuer mobiler Geräte Ausgangspunkt für einen bunten Strauss an Spekulationen. Irgendwie wissen wir bis heute noch nicht sicher, ob es Windows Phone 7-Geräte von Dell geben wird, aber zumindest das erste Android-Gerät ist mit dem Dell Strak auf dem Markt.
Und ganz ehrlich: Bei aller Begeisterung für Design und das 5 Zoll-Display (der Streak ist eher mini-Tablet als Maxi-Smartphone) frage ich mich doch, was Dell sich gedacht hat, als die Software qualitätsgesichert wurde (womit ich sagen will, dass ich eher anzweifle, dass sie das überhaupt wurde).
Der Twitter-Client: Nach der Umstellung von Twitters Authentifizierung auf OAuth am 31.8.10 nicht mehr nutzbar. Der Facebook-Client: Zeigt zwar als Widget die aktuellen Nachrichten an, lässt aber keine sinnvolle Weiterbearbeitung zu. EMail per Exchange? Nur per WebDAV, wer echt mit einem Exchange arbeiten muss, dem bleibt keine Alternative als eine Mischung aus RoadSync und Touchdown zu konfigurieren. Apropos Touchdown: die 2.0-Version ist vorinstalliert und mit Widgets für den Startscreen auch hübsch. Plötzlich zeigt der Android Market an, dass es ein Update gäbe. Wer kritikos draufklickt, der bekommt eine Uraltversion 1.6 installiert... und alle Widgets gehen nicht mehr.
Aua.... hoffen wir, dass das Android 2.1-Update, das in UK schon in der Auslieferung ist, diese Probleme behebt und keine neuen bringt... :-(
Gestern Abend mit dem Kollegen Wiseman beim Cappuccino ins Grübeln geraten: Technik ist schön. Aber der unbedingte Reiz vergeht mit der Zeit. War früher ein neues Gerät immer ein technisch-virtueller, nichts desto Trotz befriedigender Höhepunkt, so blubbert die Begeisterung heutzutage im Normalfall nur noch so vor sich hin. Klar, es gibt Ausnahmen - bei mir Windows Phone 7 vor einer Woche - aber das Gros der Geräte verursacht nur noch ein leicht genervtes "Okay, richten wir´s mal ein, damit der Praxistest möglich ist".
Jammern auf hohem Niveau, keine Frage, wir sind ja selbst am Reizüberfluss schuld. Schade aber ist es doch... :-$
Zumindest könnte man auf diesen Gedanken kommen, wenn man folgende Mail einer lieben Bekannten liest, nachdem ich mit einem neuen Gerät gestrunzt habe:
Ich komme immer abwechelnd zu der Überlegung, dass ich a) auf keinen Fall mit Dir verheiratet sein möchte, bzw. dass ich b) total gerne mit dir verheiratet wäre
a) weil wir uns dann immer um die neuesten Errungenschaften streiten müssten
b) weil selbst die von dir abgelegten Sachen noch tolle neue Spielzeuge sind
Yes. :-D
PS: Kommentar der bEva: "Sag ihr mal, dass da ausser der Technik noch andere Seiten sind. Die kann sie gerne haben..." :-D
Kann gar nicht anders sein. Zum zweiten Mal in diesem Monat hat vodafone massive Probleme mit dem UMTS-Netz (in NRW momentan im kompletten 4er-Postleitzahlenbereich einfach weg).
Grund diesmal: "Die Unwetter". Err... was? Wenns regnet, kann ich nicht surfen? Demnächst müssen die Sendemasten noch zum Austausch der Radlager in die Werkstatt, und dann stellen sie ab 30 Grad Aussentemperatur den Dienst ein, oder was?! :-((
Update: Passend dazu kalauerte gerade eine Kollegin "Ich habe gerade versucht, meinen Freund Spiderman übers Handy anzurufen. Ging nicht... kein Netz!" :-)
Musik verkommt im Alltag oft zu Konsum. CD in die Anlage im Auto, neben Fluchen, Kaffeetrinken und im Stau stehen eben noch nebenbei musikalisch beplätschern lassen. Schade drum, manchmal wäre ein Endlosband der Chillout Lounge genauso (wenig) effektiv. Selten geschieht es heutzutage, dass ich wirklich aufmerksam nur Musik höre. Die Bands sind handverlesen: Marillion, Fish, Ayreon, Coheed and Cambria... und eben Iron Maiden. Wobei letztere mit den letzten beiden Alben im Regal neben der Chillout Lounge-Sammlung gelandet sind.
Heute Abend dann Iron Maiden neuestes Werk: "The Final Frontier", vom Cover "Eddie goes Space".War ich anfangs noch unsicher, ob ich wirklich den Abend (nach einer kurzen vorangegangenen Nacht) mit einer 75-Minuten-CD verbringen wollte, war ich nach zwei Stücken sicher, dass die Entscheidung richtig war. Wer auf 08/15 Easy Listening Metal steht, der nehme Abstand vom Erwerb. Wer aber eine durchdachte, überraschende, Nackenstarre vom Headbangen verursachende, mehrere CD Durchlaufende und von gut zu genial zu phänomenal wachsende progessive Metaldröhnung vertragen kann, der MUSS sich "The Final Frontier" zulegen.
UP THE IRONS!!! (mittlerweile am Anfang des dritten Durchlaufs... :-))
Ich gebe zu: Ich bin erkältet, habe einen dicken Kopf, und bin unleidlich. Und da mag es sein, dass mich dinge einfach mehr nerven als "normalerweise". Langsam, ganz langsam aber habe ich die Nase volle, und das nicht nur mit Schnupfenschnodder.
Gestern schalte ich am iPad das erste mal wieder das UMTS-Modul ein (im Urlaub war logischerweise nur WLAN an), und bekomme keine Verbindung, Fehlermeldungen ("Mobiles Datennetzwerk kann nicht aktiviert werden"), all so´n Gedöns. Kann ja sein, auch vodafone hat mal Netzprobleme. In fast 20 Jahren (aua!) Kundenverhältnis ist das slten genug der Fall gewesen.
Heute morgen kein Problem, heute abend, als ich nach Hause kam, waren die Mails aktuell, also auch tagsüber kein Problem. Jetzt gerade dann (ich rufe nochmal Erkältung und dicken Kopf in Erinnerung!) das selbe Spiel... also doch nicht das Netz schuld. UMTS-Modul? Konfiguration? Basteln hin, prockeln her... irgendwann habe ich entnervt aufgegeben und dann doch mal die Hotline angerufen.
"Ja... wir haben seit gestern Abend Probleme im Netz..."
Nein, darüber rege ich mich nicht auf. Wohl aber darüber, dass es das DRITTE Mal ist, dass ich ein Gerät neu eingerichtet habe bzw. nach längerer Zeit aktiviert habe, es nicht funktioniert und IMMER das Netz Schuld war. Wie hoch ist dafür die Wahrscheinlichkeit!?!?!?!? :-(
Ich nehm mir jetzt eine Aspirin Complex und rolle mich ins Bett. Und wehe, wenn morgen... ach egal.
Rechtsstaatlichkeit hat ohne Frage immer Grenzen. Die Exekutive kann nur so gut sein, wie die Legislative und die Jurisdiktion, und gerade letztere symbolisiert sich ja mit der blinden Frau mit der Waage schon recht selbstkritisch als manchmal nicht ganz klar sehend.
Vor Recht und Gesetz müssen alle Menschen gleich sein und damit auch gleich behandelt werden, einen Prominentenbonus darf es nicht geben. Was allerdings im Fall Kachelmann passiert ist, hat damit nur auf den Kopf gestellt etwas zu tun: Hier muss man schon von einem Prominentenmalus reden, so, wie Medien und Justiz das Thema aufgegriffen, ausgebreitet und behandelt haben. Ich mag Kachelmann vom Typ her nicht, aber in blindem Wahn nicht genehme Gutachten zu ignorieren, Ermittlungsergebnisse privatester Natur in die Öffentlichkeit zu bringen und sich daran zu ergötzen, das ist dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern der eigenen Profilierung und der Auflagensteigerung. Der Kick des Klicks, der Reiz des Blitzlichtgewitters, der Mensch dahinter ist egal.
Ob Kachelmann schuldig ist oder nicht (ich persönlich halte zweiteres für wahrscheinlicher): Von einer Unschuldsvermutung ist der Prozess weiter entfernt als China von den Menschenrechten, daran ändert auch das Karlsruher Urteil nichts. Und ein vermeintlicher Freispruch wird genauso untergehen wie damals bei Andreas Türck. Für einen Selbstdarsteller wie Kachelmann dürfte das daraus resultierende Fernsehverbot schlimmer wiegen als eine Verurteilung.
Als aktiver Teil dieser Mediengesellschaft schäme ich mich...
Meine absolute Empfehlung: Der große Zoo in Rotterdam. Nahe der Innenstadt (ein Besuch der Lijnbaan ist danach auf jeden Fall empfehlenswert), allerdings mit für zwei Erwachsene und zwei Kinder mit 81 Euro (inkl. Ausfahrtticket) alles andere als ein Schnäppchen.
Nach dem Besuch des Ozeaniums (in dem man unter anderem unter den Fischen herläuft) am besten mit der Bimmelbahn ans andere Ende fahren und dann einem Pfade folgen. Wir haben den Elefantenpfad genommen, denn vor einigen Monaten haben die Elefanten Nachwuchs bekommen...
... und gerade erst herausgefunden, dass ich prima auch von hier hätte bloggen können. Depp, ich... ;) (zu meiner Ehrenrettung: Getwittert habe ich die ganze Zeit...)
Der vorletzte Tag, und so viel anders als die letzten Urlaubstage ist der auch nicht. Das Wetter springt von brennender Sonne auf dicke, schwarze Wolken, die Temperatur liegt um die 20 Grad, damit immer noch Shorts- und Shirt-kompatibel. Jeden Tag zumindest kurz am Strand (was den Hund zu wahren Buddelorgien veranlasste), gestern gar in der Nordsee geschwommen. Nicht ganz der gewohnte All Inclusive Sorglos-Urlaub (Abwaschen? Was soll denn das? :), aber als Abwechslung auch mal ganz nett.
Alle Webseiten sind vorbereitet, die Technik eingepackt, online eingecheckt: Morgen kann es losgehen... Urlauhaub... :-D
Zwei Wochen Centerparcs Port Zelande (eine Ecke, die wir schon lange kennen), durchwachsenes Wetter vorhergesagt, aber egal: Zwei Wochen offline (mit WLAN und damit so ein wenig doch online... :-D)
Wenn die Signatur einer Mail über eine gewisse Zeit signifikant länger ist als der Inhalt, dann sollte man sich überlegen, ob die Abnutzung der Tasten beim Tippen nicht ein zu hoher Preis ist.
Soderle. Die Fussballeuphorie hat ein Ende. Mehr als verdient hat Deutschland das Halbfinale gegen Spanien verloren und damit den Einzug ins Finale der diesjährigen Fussball-WM verpasst. NA UND?! Gegen Australien, England und Argentinien hervorragend gespielt, gegen Serbien gepatzt, gegen Ghana geglückt, alles in allem weitaus mehr, als ich von einer so jungen und im Umbruch befindlichen Mannschaft erwartet hätte. Punkt.
Nun hört doch bitte mit dem Wundengelecke und Genöle auf... es ist halt so. Da kann weder der Schiedsrichter noch der Jogi (der ja mittlerweile in Deutschland millionenfach gedoppelt ist... "Ich hätte den Klose... warum hat der nicht den Badstuber... Idiot!") noch die Vuvuzelas was dafür! Und haut nicht auf eine Mannschaft ein, die Ihr noch gestern als dominierendes Team, beste Mannschaft, Weltmeister blablabla gepriesen habt!
Dass die Spanier alles andere als ein leichter Gegner sein würden (schliesslich sind sie Europameister), dass deren Ballbeherrschung in einer anderen Liga ist, das war auch vorher schon klar. Die kollektive Ernüchterung, der Fußballkater der heutigen Morgens ist spätestens Samstag vergessen. Und Sonntag haben wie die Spanier schon wieder lieb, wenn sie den Käsköppen den Oranje-Bürzel rasieren... :-)
Positiver Seitenaspekt: Die Zahl der Vollhonks, die mit ihren Steinschlagrisiko-Dusselfähnchen meinen Adrenalinspiegel auf der Autobahn hochgehalten haben, ist schlagartig massiv gesunken. Meine Windschutzscheibe dankt es Euch...
Man ahnt nichts böses, schliesst sein iPhone an den Mac an, und bekommt vollkommen aus der Luft folgende Fehlermeldung:
Das iPhone (Name) kann nicht synchronisiert werden. Der angegebene Dateiname ist bereits vorhanden.
Bisher mit diversen Macs und iPhones/iPods nicht vorgekommen. Die Lösung: Seit dem Update auf iTunes 9.2 ist die Library für iToner (das Klingeltöne auf das iPhone überträgt) veraltet und führt zu diesem Fehler. Einfach undter
~/Library/iTunes/iTunes Plug-ins
das iToner Plugin löschen und den Papierkorb leeren. Bei Bedarf wird es eh in der aktuellen Version nachgeladen. Voila: Schon funktioniert der Sync... :-)
Erster Frust aber macht sich breit, wenn man das Gerät aktivieren will: Freischaltung und Bedienbarkeit sind kein Problem, aber die SIM-Karte mag so gar kein Netz bekommen.
Dies liegt daran, dass T-Mobile auf die Unterschrift vom Paketboten wartet, und erst dann die SIM freischaltet. Wer das umgehen will, der sollte die +49 (0)1805 726252 anrufen und dort die Lieferscheinnummer oder Seriennummer der SIM angeben. Nach Sicherheitsfrage (die sich auf den Auftrag bezieht, also z.B. Geburtsdatum, Adresse etc.) wird die Freischaltung eingegeben und sollte nach 1 bis 2 Stunden dazu führen, dass das Gerät das Netz findet.
Geduld ist momentan aber angesagt... die Hotline ist überlastet... :-D
Ich habe grössten Respekt vor den Damen (und Herren), die in Sekretariaten ihren Dienst tun. Schon lange ist das Bild der "Tippse" schlichtweg falsch, die Aufgaben sind komplex und durch zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit und Stress ist Organisationstalent pur gefragt... neben dem Tippsentum und den Anforderung, das Lächeln nicht aus dem Gesicht zu verlieren. Und in der Summe sind die Kolleginnen, die ich direkt im Zugriff habe, hervorragend.
Die Ausnahme allerdings hätte einen Platz in Pleiten, Pech und Pannen verdient.
Ich stehe mit einem Kollegen zusammen, der einen Termin bei seinem Chef haben will und dieses Begehr mit den Worten "Ich brauche mal zwei Stundenn bei meinem Chef." Pause... Tippen ... Pause ... Ihr Antwort "Gerne. Morgen von 10 bis 11?"
Einige Wochen später habe ich eine Dienstreise buchen lassen, die Hotelreservierung und Sitzplatzreservierung aber musste separat erfolgen. Um es den Kolleginnen einfacher zu machen habe ich in meiner Mail sowohl die gewünschte Verbindung angegeben als auch die Buchungsbestätigung des Kongresses, in der die Kontaktdaten des Hotels enthalten waren, als PDF angehängt und darauf hingewiesen, dass sie alle nötigen Informationen darin findet.
Die Mail landet bei eben jener Kollegin, und abends bekomme ich eine Mail von ihr mit dem Wortlaut: "Hallo, anbei Ihre Hotelbuchung". Erfreut ob der schnellen Erledigung öffne ich den Anhang... und sehe meine eigene PDF-Datei. Gut... frag ich mal nach: "Was war denn mit der Mail eben?" "Das ist Ihre Buchungsbestätigung für das Hotel!" "Haben Sie das Zimmer gebucht?" "Nein, sollte ich das?!"
Highlight des heutigen Wegs zur Arbeit warn zwei Unfälle. Nein, keine Schadenfreude, keinesfalls, aber Dankbarkeit für kostenlose und eindrucksvolle Sozialstudien:
Unfall 1: Zwei Fahrzeuge, das eine auf das andere aufgefahren. Unfallgegner: Zwei Herren der Schöpfung. Fahrzeuge mitten auf der Spur (und damit die Spur zu, alles quält sich daran vorbei). Die beiden Herren mit Gestik und Mimik, als wollten sie den Schaden Ihrer Fahrzeuge am Gesicht des Unfallgegners nachstellen. Brüllaffen in freier Käfigzucht, mit einer Lautstärke, die das Radio übertönte.
Unfall 2: Zwei Fahrzeuge, das eine auf das andere aufgefahren. Unfallgegner: Zwei Damen mittleren Alters (Bumm... erster Vauxpas. Warum erwähne ich hier das Alter? :-). Die Fahrzeuge standen auf dem Randstreifen, die Damen parlierten freundlich lächelnd angeregt miteinander. Der Verkehr schob sich stressfrei auf beiden Spuren daran vorbei, und alle waren zufrieden.
Hmmmh... Frauen mögen nicht die besseren Autofahrer sein... aber vielleicht zumindest die besseren Unfallgegner? :-D
Heute also war der große Tag... die erste Pressekonferenz der Worldwide Developer´s Conference (WWDC) von Apple und die erwartete Ankündigung des iPhone 4. Nun kann man durchaus bei solchen Gelegenheiten gespannt sein, was Steve Jobs wieder aus dem Hut zaubert, wie bei der Präsentation des iPhone OS4 aber war der erwartete Wüstensturm eher ein laues Lüftchen.
Keine Frage, das Display rockt: 960*640 Pixel bei einer Dichte von 326 Pixeln pro Zoll, das ist heftig, und wenn man den Vergleichsbildern der Präsentation glauben darf, dann auch ein deutlich sichtbarer Unterschied. "Retina Display" heisst hier das Zauberwort.
Die anderen Dinge sind nett, mehr nicht: Ein Dreiachs-Gyro zur verbesserten Bewegungserkennung, eine bessere Kamera, die auch HD-Videos schiesst und durch einen verbesserten Sensor eine höhere Bildqualität aufweist, eine Videotelefonie-Software, die nur zwischen zwei iPhone 4 und - zumindest in 2010 - nur im WLAN funktioniert... all das deutlich weniger innovativ als erwartet. Was also bleibt? (alle Infos finden sich beispielsweise hier).
Das Bewusstsein, dass Apple sich auch nicht immer wieder neu erfinden kann... trotzdem aber am 24. Juni 2010 die Schar der Ersttagskäufer nicht geringer sein wird als bei den vorigen Leben des iPhones.
Das Amusement, dass Apple mit der Umbenennung des iPhone OS4 in "iOS 4" mal wieder einen Namen genommen hat, der CISCO gehört.
Und nicht zuletzt die Tatsache, dass bei Apple-Präsentationen WiFi-Nutzung unerwünscht ist, weil sonst die Präsentationen nicht laufen... :D
Was waren die vergangenen Wochen schön... Keine vollständig, entweder durch einen Montag oder einen Donnerstag unterbrochen, irgendwie das durchgängige Gefühl von "bald Urlaub haben". Was machen wir denn bis zu den nächsten Feiertagen irgendwann im Frühwinter? :-(
Muahahaha... Köhler wegen seiner umstrittenen Afghanistan-Äußerungen zurückgetreten? Wer soll das denn glauben? Nee, nee, das Ganze ist weitaus komplexer. Weil nämlich...
Köhler zurückgetreten ist, damit mit Ursula von der Leyen die erste Frau ins Schloss Bellevue einzieht (ich sag jetzt nicht "... damit da endlich mal richtig saubergemacht wird"!) und der Koch, der abtrünnige, frustriert depressive quasi-ehemalige hessische Landesfürst doch noch seinen Platz im Kabinett bekommt... und wenn er das nicht will, dann
Köhler zurückgetreten ist, damit die NRW-CDU Rüttgers im Schachern um eine große Koalition opfern kann, der ins Schloss Bellevue einzieht (und durchaus in den liebenswert-trotteligen Fußstapfen von Köhler weitermachen könnte), und dann in NRW Friedrich Merz aus der politischen Diaspora gebuddelt wird.
Ich habe den Hype nicht geglaubt. Aber im Ernst: Meinen absoluten Respekt vor dem Raab, der die Backen gaaaaaaaaanz dick gemacht hat und den European Song Contest für Deutschland wieder attraktiv machen wollte... und es geschafft hat. Amazing...
Danke, lieber unbekannter Hand- oder Heimwerker... danke dafür, dass Du Deine Schraube auf der Strasse hast liegenlassen. Danke, dass diese sich so dämlich in den Reifen gebohrt hat, dass er nicht flickbar ist.
Danke Mazda, dass Ihr tolle Spezialanfertigungen von Bridgestone nutzt. Danke Mazda, dass kein Reifenhändler (und nicht einmal Ihr) diese auf Lager haben, sondern sie bestelt werden müssen (zwischen zwei und fünf Tagen).
Jetzt ernsthaft: Danke Blendorf, dass Ihr - trotz der 80km Entfernung - den Wagen sogar geholt hättet, und noch dickerer Dank dafür, dass Ihr von einem Neuwagen den Reifen abmontiert und auf unseren montiert, damit wir den Wagen heute noch wiederbekommen!
Am vergangenen langen Wochenende hatte ich während eines Einkaufsbummels der schon lange nagenden Versuchung nach einem Livescribe-Stift nachgegeben. Wer ihn nicht kennt: Vom Grundsatz her ist dieser ein etwas überdimensionierter Kuli, der einen eingebauten Speicher von 2 oder 4GB hat und auf Anoto-Papier schreibt. Das Papier ist mit fast unsichtbaren Minipunkten versehen, die von der unter der Mine installierten Minikamera des Stiftes aufgenommen werden und so millimetergenau die Position des Stiftes mit aufnehmen.
An PC oder Mac angeschlossen können dann die geschriebenen Notizen übertragen, verwaltet und in Text umgewandelt werden. Die Codierung des Papiers enthält dazu noch die Information, welcher Notizblock und welche Seite gerade verwendet wird. Jeder Schreibblock (vom A5-Ringbuch über den kleinen Notizblock zum Moleskin) hat auf jeder Seite Steuerelemente, mit denen beispielsweise durch einen Tipp eine Audioaufnahme (die später genau der Stelle, an der man dann geschrieben hat, zugeordnet wird), einen Taschenrechner und weitere Zusatzfunktionen aktiviert.
Spielerei? Für mich nicht (nur)! Ich schreibe aus Gewohnheit bei allen wichtigen Meetings Kernpunkte mit, auch wenn ich nicht selbst Protokoll führen muss. Wie oft kommt es dann aber vor, dass der Protokollführer in der Diskussion abgelenkt war und bestimmte Themen nicht oder nur teilweise mitbekommen und aufgeschrieben hat. Wenn dann die Diskussion noch schnell und dialogorientiert geführt wird, dann kann fast nur eine Audioaufnahme helfen. Also: Pen raus, Themen mitschreiben, bei komplexeren Diskussionsfäden Aufnahme einschalten und dann am Desktop die Notizen in Text umwandeln und dem Protokollführer zur Verfügung stellen … Audiodateien können einfach in AAC (Mac, PC), WAV, MP4 (nur PC) umgewandelt und ebenfalls mitgeschickt werden.
Zuhause funktioniert alles prima, Sinn macht es aber auch, die firmenbezogenen Protokolle auch auf dem Firmenrechner zu haben. Die Installation auf dem Desktop kein Problem (dank freundliche Unterstützung eines Admins, denn ohna lokale Adminrechte geht das nicht), allerdings zeigt sich eine Sicherheitsfunktion des Stiftes als Hinderungsgrund im Firmennetzwerk: Der Stift wird immer an einen (kostenlosen) Livescribe-Account gekoppelt, und dieser wird vor Übertragung der Notizen abgefragt, damit nur der berechtigte Benutzer – beispielsweise bei einem Verlust wichtig – an die Daten kommt. Mittlerweile unterstützt die Software auch die Nutzung eines Proxys, wird allerdings die Proxy-Authentifizierung benötigt, dann bricht die Kommunikation immer mit einer Fehlermeldung, man könne nicht auf das Internet zugreifen, ab.
Livescribe selbst schliesst in seiner Knowledgebase in einem solchen Fall, man könne den Stift nicht einsetzen. Pustekuchen! Die Lösung ist einfach und kann auch ohne Admin-Rechte umgesetzt werden:
Im Programmverzeichnis findet sich die Datei Livescribe Desktop.exe.config. In diese muss nach dem ersten Programmstart ans Ende, vor dem schließenden </configuration> folgendes Code Snippet eingefügt werden:
Dieses weist das Programm an, für die Internetverbindung die Standardauthentifizierung des Desktops am Proxy zu verwenden (sprich: die Anmeldedaten am System weiterzureichen).
Gerade vorgestern habe ich mich noch mit einem Kollegen über Unternehmenskultur, den Wert starker Führungen und in diesem Zusammenhang ganz speziell über Wolfgang Grupp, den Chef von Trigema (man erinnere sich, die durch ihre Debilität schon wieder geniale Werbung mit dem Affen und "... nur in Deutschland produzieren und unsere XXX Arbeitsplätze schützen"-Werbung).
Heute lese ich passenderweise ein Kurzinterview mit ihm, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Internet? Wir wären besser ohne dran. Onlineshop? Haben wir, aber macht das Geschäft kaputt. Social Media? Achtung, Zitat: "Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten."
Ich finde es ja nett, dass die Berufsgenossenschaft Wert darauf legt, bei Bildschirmarbeitsplätzen turnusmässig die Sehkraft der Mitarbeiter zu testen, um nötigenfalls frühzeitig eine Brille empfehlen zu können. Noch netter finde ich allerdings, dass solche Sachen für Dialogperlen wie die heute erlebte sorgen:
Das Telefon klingelt, ich begebe mich in den angegebenen Raum, um die Untersuchung über mich ergehen zu lassen. Freundlicher Händedruck der Augenärztin, los gehts:
Augenärztin: "So, nun schauen Sie mal, da sehen Sie drei Kreise..."
Ich: "Errr... Moment: Ich sehe drei dreidimensionale Kuben... bin ich schon so blind?"
A: "..." <schraubt am Gerät> "So, nun schauen Sie mal, JETZT sehen Sie da drei Kreise..."
Schallendes Gelächter... am Ende bin ich dann doch auf 100% Sehkraft in allen Bereichen gekommen... :-)
Eine gewisse Politikmüdigkeit kann wohl im Moment niemand verhehlen. Die Wege, die die PArteien momentan gehen, sind wahrlich sonderbar, und irgendwo fehlt der Glaube an positive Veränderung.
So recht trägt dazu nicht bei, dass der deutsche Michel jetzt noch eine Gyrossteuer aufgebrummt bekommt, weil die ach so grosszügige, liberale, menschenfreundliche EU den griechischen Pleitegeiern die Euroscheine gleich kistenweise in den Tzaziki-Topf stopfen will. Hallo?! Monat für Monat, Regierung für Regierung schaue ich zu, wie mein sauer verdientes Geld in stetem Strom den Weg des Schäuble geht, werde verdummbeutelt, dass es "der Wirtschaft so schlecht geht", aber dafür haben wir Geld?!
Das alles ist Business Politics as Usual... und wundert niemanden mehr. Nein, es sind die kleinen Schmackazien, die das politische Mitleiden so spannend machen: Da gibt es im fernen Niedersachsen eine neue Hoffnungsträgerin am politischen Firmament: Die erste türkische Ministerin in einer bundesdeutschen Landesregierung soll Aygül Özkan werden, Sozialministerin gar, eine Position, die in Zeiten sozialen Notstands an Wichtigkeit kaum zu übertreffen ist. Und so überschlagen sich die Medien mit wohlmeinenden Vorschussloorbeeren, die eigentlich gar nicht auf die Person zielen, sondern viel mehr sich selbst und dem Staate huldigen, der so liberal ist, eine türkischstämmige Muslimin als Ministerin zu berufen! In Deutschland!
Wer hier noch nicht den Döner auf hat, der hat den Begriff Integration nicht verstanden. Die hat es nämlich zum Ziel, "einzugliedern", aus einer heterogenen Ausgangssituation ein homogenes Ganzes zu machen. Und da ist der Hinweis darauf, dass sich die Elemente aber unterscheiden und eines ein besonderes ist, wenig hilfreich.
Nun aber erdreistet sich Özkan aber, schon vor ihrer Berufung eine Meinung zu äussern: Die Kruzifixe in Schulklassen sollen weg! Nicht, dass das Thema auch nur annähernd neu wäre: Darum hat man schon früher trefflich gestritten. Nein, sie erdreistet sich als "CHRISTDemokratin" das Symbol der Religion - die nicht die ihre ist - entfernen zu wollen. Und plötzlich keifen, sabbern und geifern die ach so tollen Integrationsbefürworter: Was ERDREISTET sich die Frau?! Schliesslich sollte sie wissen, was das "C" im Parteinamen zu bedeuten hat! (Schon doof, wenn man nach AGG beim Aufnahmeantrag in die Partei nicht nach der Religion fragen darf bzw. wegen selbiger nicht mal ein Parteiausschlussverfahren anstreben darf... :-)
Ist die Trennung von Kirche und Staat nicht eine der wichtigen Errungenschaften der Neuzeit? Soll nicht die neuere Gesetzgebung (zum Beispiel eben das AGG, die Definition der Religionsdaten als besonders schützenswerte Daten im BDSG) gerade darauf hinwirken, dass die Religionsfreiheit ein unabdingbares Recht ist, dessen Ausübung keine Nachteile für das Individuum haben darf? Da lässt es sich schwer verargumentieren, dass in staatlichen Schulen ein religiöses Symbol, gleichwelcher Ausprägung, Platz findet.
Hätte ein deutschstämmiger Minister diese Forderung gestellt, dann wäre ein lindes Lüftlein durch die Medienlandschaft geweht. So aber muss Özkan zeigen, dass sie Angst vorm bösen Wulff hat, und zurückrudern.
Und ich kann mich nicht entscheiden, was mich mehr ärgert: Das mangelnde Rückrat der Delinquentin oder die Scheinheiligkeit der etablierten Volksparteien...
Gerade bei Touchscreen-Geräten bin ich unendlich dankbar für die Rechtschreibkorrektur. Ohne Hardwaretasten ist das Schreiben einer Nachricht während der Fahrt unterwegs eine Herausforderung. Wenn das Gerät dann sinnvoll korrigiert (und die aktuellen Geräte haben durchaus ausgeklügelte Algorithmen. Meistens.
Gestern morgen schreibe ich unterwegs eine SMS, die - wie bei mir üblich - nordisch unterkühlt mit "Moin" anfängt. SMS abgeschickt, mit einem letzten Blick auf die Konversationsansicht geschaut... häh?!
Wem habe ich eine Nachricht geschrieben, die mit dem Wort "Mountainbike" anfängt!?!?!? Hab ich nicht... T9 war nur der Meinung, ich wäre der Meinung, einen Freund mit "Mountainbike" statt "Moin" begrüssen zu wollen.
Die Anwendung ist ohne Frage nicht alltäglich, aber ich habe sie: Als Vielschreiber - sowohl im Web als auch in Print - ist ein Monitor, egal welcher Auflösung, bei weitem nicht genug. Extended Desktop ist fein, aber auch dann schalte ich noch dauernd um: Auf dem einen Bildschirm läuft Word, auf dem anderen Windows 7 in einer Parallels-VM, und ob nun Tweet, EMail, Messenger oder das Champion´s League-Spiel im Fernsehen, irgendwas kommt immer rein, auf das man reagieren muss. Schon schiebt man Fenster hin und her, und braucht wieder einen Moment, bis man alles wieder sortiert hat.
Das Thema dritter Monitor war nie ein echtes: Ein iMac hat nun mal nur einen Ausgang... und dann las ich in der Presse vom HIS MultiView II, einer kleinen USB-Box, die an Mac und PC angeschlossen werden kann und einen DVI-Ausgang (mit beiliegendem Adapter auf VGA) hat. Maximal sechs davon (keine Sorge, so weit geht´s nicht :-) ) können kombiniert werden. Ich gebe gerne zu: So recht getraut habe ich dem Braten aber nicht... aber dank Rückgaberecht war das Risiko in Grenzen.
Was soll ich sagen? Treiber heruntergeladen (der beiliegende Mac-Treiber brachte bei der Installation eine Fehlermeldung), einen alten Monitor angeschlossen, und voila! Desktop mal eben um einen weiteren Monitor verbreitert. Nun musste ich die Investition ein wenig ausweiten: Ein zweites Cinema-Display musste her, damit das Ganze - wenn schon ein wenig peinlich - aber zumindest symmetrisch aussieht.
In der Mitte der 24 Zoll iMac, links und rechts jeweils ein 20 Zoll Cinema-Display. Macht summa summarum 1680 + 1920 + 1680 = 5280 Pixel Breite. Herrlich... :-D
Zwei Tipps noch:
1.) Wie immer aktuellen Treiber herunterladen. Sollte zwar selbstverständlich sein, allerdings ist es schon bemerkenswert, das ein Produkt auf den Markt kommt und der Treiber schon nicht mehr funktioniert...
2.) Beim ersten Start meiner Parallels-VMs wurde mitten im Start der Bildschirm schwarz, der Windows-Sound kam noch, aber das war´s. Lösung: Einmal die USB-Verbindung lösen, VM starten, dann wieder das Adapter dran. Danach können die VMs problemlos neu gestartet werden und "haben Bild".
Ich bin wirklich kein Freund von Google, zu sehr nutzt der Suchmaschinenriese sein Quasi-Monopol aus, um Märkte zu steuern und eigene Vorteile zu erzielen. Ich bin nicht weltfremd, und dass ein Unternehmen ein solches Mammutkonstrukt wie eine Suchmaschine nicht aus reiner Menschenliebe unterhält, ist klar. Die gezielte Bevorzugung von Werbekunden in den Suchergebnissen allerdings verfälscht einfach den Anspruch, die besten Ergebnisse für den Suchenden zu produzieren.
Auch die kontinuierliche Informationssammlung, die quasi unsichtbare Identifikation des Surfenden bei Chrome, die Bindung an die eigenen Online-Services bei Android, viele Punkte, die kritikfähig sind. Und dann wäre da noch StreetView.
Nun kann man sich trefflich darüber streiten, ob das Filmen von Gebäuden ein Eingriff in die Privatsphäre ist: Ich könnte auch daran vorbeispazieren und Bilder machen bzw. mir die Umgegend anschauen... auch wenn ich nicht 2,9 Meter groß bin, ich würde vergleichbare Informationen bekommen. Auch das Argument, damit würde die Planung von Einbrüchen vereinfacht, finde ich eher wenig passend: Von Google Maps und Google Earth über Bing Maps, die diversen Satelliten-DVDs und Rasterkarten, die man ganz offiziell beziehen kann, das Umfeld eines Grundstücks kann ich auch so herausfinden. Aber gut: Vielleicht muss man dann alle Online-Services in einen Topf werfen.
Definitives Unverständnis bringe ich aber der momentanen Diskussion um die Erfassung der WLANs entgegen, die Google im Zusammenhang mit den Erfassungsfahrten für StreetView durchführt. Vor allem deshalb, weil die Politik es einmal mehr versteht, ein Thema aus reiner Unkenntnis und vermeintlich populistischen Motiven zu zerreden: Der Bundesdatenschutzbeauftragte schaart (man verzeihe mir den Wortwitz) mit den Hufen, Politiker aller Couleur pumpen sich auf, aber was ist wirklich das "Datenschutzproblem"?
Die einen meinen, damit würde dem Schwarzsurfen Tür und Tor geöffnet. Häh?! Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, kann ich schon heute mittels eines Smartphones mit WLAN-Sender schnell herausfinden, wo ein freies WLAN in der Umgegend ist. Wardriver machen das mit Notebooks ganz "offiziell" schon seit Jahren. Wer bitte sucht sich denn erst per Internet ein freies WLAN und fährt dann dahin? Mal ganz abgesehen davon: Kein Mitleid mit demjenigen, der plötzlich unerwünschte Besucher in seinem Netz hat: Das OLG Düsseldorf hat zweifelsfrei festgehalten, dass Verschlüsselung Pflicht ist. Da kann sich niemand rausreden, er habe das nicht gewusst: Wer in ein Auto steigt und keinen Führerschein hat, der kommt auch nicht durch mit dem Argument, er habe nichts von der Führerscheinpflicht gewusst.
Hinterfragen wir doch mal den Hintergrund der Speicherung: Will Google eine Datenbank für Wardriver aufbauen? Keineswegs: die WLAN-Daten werden gar nicht öffentlich gemacht, sondern dienen nur intern einem Zweck: Der Bestimmung der eigenene Position ohne GPS. Aus der Stärke der empfangenen WLANs und Mobilfunkzellen kann schon heute die Position fast so genau bestimmt werden, als würde ein GPS genutzt. Da machen sich aber auch genau diese Kritiker keine Gedanken drüber, wenn Sie begeistert Orientierung finden, auch wenn ihr Gerät kein GPS hat. Frei nach dem Motto: "Strom kommt aus der Steckdose!".
Meine Bitte also, lieben Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer: Erst informieren, dann denken, und erst dann reden!
Ein Navigationssystem mit dem neuesten Build der Software zu versehen, ist eine gute Idee. Dann auch noch die Karten hinüber zu kopieren, eine noch bessere.
Saudumm allerdings ist es, alle angrenzenden Länder mit zu haben, Deutschland aber zu vergessen. Zumindest dann, wenn man in Deutschland ist... :-(
Ja, ich auch. Allüberall. In Twitter, auf Facebook, auf der World of PPC, und irgendwie habe ich dann das Gefühl, so wenig zu erzählen zu haben, denn ich habs ja alles schonmal geschrieben. Irgendwie ist dieses Zeitalter der Mobilität und Kommunikationsverpflichtung schwierig... :-)
Ich bin dauernd auf Achse, Kommunikation läuft über mobile Verbindungen, und da sind die Nachrichten nun einfach mal kürzer, denn mobil einen Blogeintrag zu schreiben ist zwar möglich, aber mühsamer als eine 160 Zeichen-Twitter-Nachricht. Gibt es übrigens ein super Buch zu... :-D
Kurz: Das Blog ist nicht tot, nur ein wenig ruhiger. Versprochen.
Es sorgte für eine spürbare Erschütterung bei den Herstellern mobiler Navigationssysteme, als Google ankündigte, für Android 2.1 eine kostenlose Navigationsfunktion für Google Maps anzubieten. Ein wenig Erleichterung ob einer Schonfrist brachte dann die Aussage, dass dies in einem Piloten erst einmal auf Nordamerika beschränkt bliebe und erst später weltweit ausgerollt würde. Zum aktuellen Stand können also nur Geräte in den USA von der kostenlosen Navigation profitieren.
Abhilfe dazu schafft der Nav Launcher: Dieser kann direkt über den Android Market herunter geladen werden und startet auch auf einem deutschen Gerät Google Maps im Navigationsmodus. Allerdings muss dazu dann beim Start eine modifizierte Version der Karten (brut.all) ausgewählt werden, da die offiziellen Google-Karten nur in Nordamerika als Basis für die Navigation funktionieren.
Vorab: Bitte... hört auf. Ich höre schon beim Schreiben des Titels das kollektive Gejaule, wie es sich bei Amazon und anderen Online-Händlern in den Bewertungen niederschlägt. Ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass jetzt im Moment "nur" die Kinoversionen der Herr der Ringe-Trilogie auf den Markt gekommen sind, und nicht die Special Editions. Das ist bewusst, klar kommuniziert. Als mündiger Kunde entscheide ich dann, ob mir das reicht (komisch: Im Kino waren alle begeistert... aber jetzt dürfen es nur die Special Extended Editions sein...). Und ich kann es partout nicht verstehen, wenn man darum dann die Filme schlecht bewertet. Wenn ich mir eine Cola Zero kaufe, nöle ich ja auch nicht, wenn das Zucker fehlt?!
Egal: Gestern abend der Moment, auf den ich mich Jahre gefreut habe: Der Start der Herr der Ringe-Trilogie endlich auf Blu-ray im Keller auf der grossen Leinwand.
Ich hatte vor einigen Monaten auf Grund akuten Herr der Ringe-Entzugs den ersten Teil noch auf DVD angeschaut und mir gedacht, dass das Upscaling der DVD-Version durch die PS3 so gut sei, dass die Blu-ray nicht viel besser sein könne... WEIT gefehlt!
Die Farben sind deutlich satter, realistischer, die Auflösung nochmal sichtbar feiner... Gandalfs Barthärchen, der Rauch seiner Pfeife, die wogenden Ähren auf den Feldern: Beeindruckend und jeden Cent wert.
Mein Highlight: Erinnert sich jemand an die Szene, in der Sam in mitten eines gelben Feldes innehält und sagt, wenn er noch einen Schritt weiter ginge, wäre er weiter von zuhause entfernt als jemals zuvor? In der Kino- und der DVD-Version konnte man am Ende der Szene, im oberen Drittel am rechten Bildrand wo der einzelne Baum zu sehen ist, ein Auto fahren sehen. In der Blu-ray-Version kann man, wenn man genau hinschaut, das "Ausbessern" erkennen: Bildmaterial wurde geklont, um den Lapsus der Aufnahme zu überdecken... :-)
Nun ist sie vorbei: Für mich einer der langweiligsten und uninspiriertesten Presseevents, den ich jemals mitverfolgt habe... das iPhone OS4 ist im Schatten von Windows Phone 7 vorgestellt worden und macht - gelinde gesagt - den Eindruck einer Rentnerband in Hawaii-Hemden. Die Optik ist annähernd so wie die der Vorgängerversionen, und statt innovativ zu sein, mutiert das iPhone-Betriebssystem zum goldenen Kalb, an dem man überall die Melkmaschine ansetzt. Aber eins nach dem anderen:
Das iPhone OS4 hat sieben neue Säulen:
1.) Multitasking:
Down- und Uploads können im Hintergrund laufen, Applikationen werden im Hintergrund geparkt und können an der selben Stelle wieder aufgenommen werden. Habe ich das nicht vor einigen Wochen im Zusammenhang mit einem wirklich innovativen mobilen Betriebssystem schon mal gehört?
2.) Folders:
Applikationen können jetzt der besseren Ordnung in Ordnern (eben "Folders") einsortiert werden und auch im Dock abgelegt werden. Statt 180 können jetzt 2160 Applikationen verwaltet werden. Wer´s denn braucht....
3.) Unified Inbox
Alle Posteingänge können jetzt in einen virtuellen Posteingang zusammengeführt werden, inklusive mehrerer Exchange-Accounts. Die Kollegen von Android und WebOS reiben sich jetzt sicherlich die Augen ob der Innovation... :)
4.) iBooks
Konsequenterweise werden die über iTunes gekauften und synchronisierten eBooks (eben die iBooks) auch auf dem iPhone gelesen werden... erwirbt man sie einmal, dann beispielsweise auch auf iPad und iPhone. Sinnvoll, aber nicht weltbewegend.
5.) Enterprise-Funktionen
Datenschutz (ha! das aus dem Munde Apples!), mehrere Exchange Accounts, Unterstützung von Exchange 2010, SSL VPN support, over the air-Distribution von Applikationen. Das iPhone zieht den Business-Anzug an... und reiht sich damit in die Schlange der anderen Plattformen ein.
6.) Game Kit
Das iPhone wird zur Social Gaming Platform, Spiele können gemeinsam gespielt werden, Einladungen versendet werden etc. Kurz: Apple hat was von der XBOX Live-Integration unter Windows Phone 7 gehört und schnell nachgelegt (natürlich hat Steve Jobs schon viiiieeeeel länger daran gedacht, klar!)
7.) iADDa war es... der Punkt, der für mich das virtuelle Fass zum Überlaufen brachte. Steve Jobs fiebert ja schon lange der Bewerbbarkeit seiner Systeme entgegen, Mac OS sollte in einer Einsteigervariante mit Hardware deutlich günstiger angeboten werden, wenn man während der Benutzung Anzeigen akzeptiert, und jetzt hat er es erreicht:iAd integriert Werbung in Applikationen. Das können Filmwerbungen mit verknüpften Links zu den Kinos sein, Videos, ja gar weiere Apps, die dann direkt gekauft werden können. Ganz selbstlos ist dieser Service für Entwickler aber natürlich nicht: Großzügige 60% der Werbeeinnahmen gehen an den Entwickler der App... 40 Prozent füllen die Jobs´schen Taschen.
Sorry... das ist für mich ein absolutes NoGo! Ein Premium-Produkt, wie es Apple mit dem iPhone den eigenen Angaben geschaffen hat, und das im oberen Preissegment angesiedelt ist, soll noch mehr Geld in die Taschen des Herstellers spülen, auf Kosten der Anwender?
Zurück zum Anfang: Hätte Apple das Gnaze wenigstens noch in hübsche Kleider gepackt, dann wäre das eine oder andere verzeihlich gewesen. In der Summe aber ist der Look des iPhone OS4 angegammelt und staubig wie der des OS3, OS2 etc. Ich sags ja: alte Männer in Hawaii-Hemden... :-)
Meine Konsequenz: Ich habe das erste Mal seit Jahren das Gefühl, dass sich Apple in die Enge getrieben fühlt, wenn es um mobile Geräte geht. Das mag nicht NUR an Windows Phone 7 liegen, aber zu einem großen Teil auch. Und das gefällt mir gut... :-D
Wie schnell das Jahr schon wieder vorangeschritten ist... OStern schon wieder. Diesmal bereits mit vorgezogenem Angrillen (wobei das den Wettervorhersagen nach auch rund um Ostern nichts würde...).
Wie auch immer: Frohe Ostern und ein wenig Ruhe zum Aufladen der Batterien wünsche ich Euch!
Grrrr... wer mich kennt, kennt auch meinen im Überfluss vorhandenen, wenn auch sicherlich speziellen Humor. Wichtig dabei: ich mache gerne Scherze auf meine eigenen Kosten, und bin der letzte, der nicht über Scherze von anderen auf meine Kosten herzlich lacht.
Was mir aber so vollkommen abgeht ist der Aprilscherz. Wenige gibt es, die wirklich gut gemacht und dazu noch witzig sind, der gemeine Aprilscherz ist platt und überzeichnet. In sofern gelingt es recht selten, mich aufs Glatteis zu führen. Nur dann - wie heute Morgen - wenn das logische Denken noch nicht durch die erste Tasse Kaffee angeregt worden ist.
Ich stehe auf, mache wie jeden Morgen meinen Blackberry an (jahaaa... sorry... ist nun mal die Infrastruktur, die die Firma mir vorgibt), gehe unter die Dusche, schnappe mir dann den Blackberry... und finde eine Mail in meinem Posteingang, die drei Wochen Diskussionen und Überzeugungsarbeit plus meinen heutigen Tagesablauf komplett über den Haufen werfen. Rufe die Kollegin an und hinterfrage den Inhalt nochmal: "Doch! Hat die Geschäftsführung so entschieden"... als mein Kopf virtuell vor die Wand scheppert höre nur ein gackerndes "April, April!!!!".
Liebe Sandra, wenn Du das hier liest: Beware! Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt geniesst. Ich krieg Dich noch.... irgendwann! :-D
Ich muss aber gestehen, dass das ganze so gut vorbereitet und ausgeführt war, dass ich nach Absenkung meines Blutdrucks selber darüber lachen muss... aber das sage ich nicht offen... :-)
Böse Zungen werfen mir vor, wegen eines vollen Aschenbechers ein neues Auto zu kaufen... nun rauche ich weder noch habe ich schon wieder den Wagen gewechselt, der ungerechte Vergleich ist bildlich zu verstehen:
Im Büro steht mein Quasi-Notebook (quasi deshalb, weil es seit seinem Erwerb in einer Dockingstation steht und an externer Tastatur und Monitor hängt, also nie wirklich als Notebook genutzt wurde). Auf dem läuft immer noch Windows Vista, und eine Migration war nie eine wirkliche Option, denn nur auf diesem Gerät läuft mein Bankzugang. Updaten auf Windows 7 war deshalb mir immer zu krtitisch, und Banking auf einem meiner "echten" Notebooks keine Alternative.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mal einen der "alten" Desktops mit Windows 7 zu installieren und einfach zu probieren, wie stabil das - aus meiner Sicht grottig programmierte - Internetbanking der SEB und Deutschen Bank funktioniert. Allerdings: Der in Frage kommende Desktop zeigte in der Vergangenheit so den einen oder anderen Aussetzer... Risiko also, dass Installation und Einrichtung für die Katz wären. Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab´s immer weiter vor mir her geschoben.
Und dann der Sonntag: beim ungeplanten Bummel durchs verkaufsoffene Krefeld laufe ich beim Kaufhof ganz unbedarft in einen HP TouchSmart hinein: 20 Zoll-MultiTouchdisplay unter Windows 7. Hmmh: Windows 7? All in One? Und dann auch noch Touchscreen? Ich konnte einfach nicht widerstehen, zumal noch ein 5%-Gutschein winkte.
Nun ist er in zwei Abenden eingerichtet und an seinem Platz, und ich bin mehr und mehr begeistert. Und auch nicht. Begeistert, weil alles prima läuft (ja, auch das Banking), weil die Touch-Bedienung intuitiv und schnell ist, weil das Gerät bis in den letzten Zipfel durchdacht ist (wer integriert schon eine LED-Beleuchtung, die bei Bedarf die Tastatur beleuchtet, ins Gerät).
Und auch nicht, weil es meinem kleinen Geist schwer begreiflich zu machen ist, dass das Fingertippen auf ein Display zwar bei einem PDA und einem TouchSmart funktioniert, bei einem normalen Notebook oder Monitor aber ausser Fingerabdrücke zu hinterlassen nichts bewirkt... :)
Ha! Nachdem wir das vergangene Wochenende bei wunderschön warmem Wetter dazu verwendet haben, die Garentmöbel und die Terasse in einen sommertauglichen Zustand zu versetzen und dabei die Sonnenfenster gerade immer knapp verpasst haben, ist es heute soweit: Der persönliche Highscore ist geknackt!
Angegrillt haben wir gerade... und damit unseren persönlichen Rekord vom letzten Jahr um exakt 8 Tage eingestellt. Sauber... in 2012 gibt´s dann ein Silvestergrillen bei 22 Grad... :D
Seit dem Mobile World Congress beschleicht mich das Gefühl, dass 2010 ein großes Jahr wird mit Microsoft-Produkten. Hinweis: Keine Microsoft-Brille, keine Insiderinformationen, nur Marktsicht und gesunder Menschenverstand.
Keine Frage, in den vergangenen Jahren gab es einiges an berechtigter Kritik an Microsoft: Windows Vista war ein eher ... sagen wir mal ... rudimentär performant und kompatibel, Windows Mobile (aus meiner Sicht mit jeder der 6.x-Versionen in der Summe immer noch das funktionalste mobile Betriebssystem) von der Bedienbarkeit nicht auf Höhe der Konkurrenz, und der universelle Heise-Troll hatte Futter für sein Gegnarze.
Im Oktober dann der Phönix aus der Asche: Windows 7 lässt Vista vergessen und verzeihen und etabliert sich schnell auf dem Markt als sich am schnellsten verkaufendes Betriebssystem aller Zeiten. Plötzlich kann mein Sony Vaio P11Z sogar so schnell laufen, dass ich nicht dauernd dem Herzinfarkt nahe bin... :-)
In Barcelona dann die erste weithin gespürte Erschütterung: Windows Phone 7 Series wird ganz und gar anders, als sich eine Vielzahl der Experten es gedacht hätte. Derart starke Brüche mit Bewährtem, neue Ideen und radikale Änderungen hat es in der Geschichte von Microsoft wohl noch nicht gegeben. Und der Effekt ist allüberall in den Gazetten: Plötzlich sind auch Windows Mobile-Kritiker positiv eingestellt, und die Stockholm-Syndrom geplagten iPhone-Besitzer wittern Morgenluft - allerdings anders, als Apple es sich wünschen würde.
Und seien wir ehrlich: War bei der ersten Vorstellung von Windows Phone 7 Series das Basisprogramm schon interessant, so macht Microsoft gerade einen phänomenalen Job, Informationen Stück für Stück durchsickern zu lassen. Erst die Entwicklungsumgebung (mit Silverlight), dann die Verknüpfung mit XBOX Live und der Beweis, dass Spiele tatsächlich nahtlos zwischen PC, XBOX 360 und Windows Phone spielbar sind.
Und gerade letzteres führt zum nächsten Highlight des Jahres: Project Natal, die mittlerweile hochoffizielle revolutionäre Bewegungssteuerung für die XBOX 360. Merkt Ihr was? Natal wird viele neue Nutzer der XBOX anziehen... und die wiederum werden schnell zu einem Windows Phone greifen, wenn sie ihre Spiele mobil weiterspielen können und mit ihren XBOX Live-Buddies vernetzt bleiben.
Meine Meinung: Geniale und langfristige Strategie, um plötzlich parallel an mehreren Fronten einen Quantensprung am Markt zu machen. Die Konkurrenz mag jetzt noch vieles belächeln... am Ende werden sie sich die Augen reiben!
Hat man das nicht schon hunderte von Malen in der seriösen Nachmittagshausfrauen-Fernsehlandschaft gehört? Na klaaaaar, sag ich nur! Fünf Handyverträge, Kosten nicht im Blick, und schon lockt die Privatinsolvenz. Und wer zahlts? Ich... unter anderem. Ich, der ich meine Kosten detailliert unter Kontrolle halte!
Ja sch...e, das war wohl nix.
Erst schaue ich unbedarft in meine Rechnungsvoransicht bei vodafone, um horrende 432 Euro vorzufinden:
Die Würze liegt im Wort "Ausland". Für 210,32 zeichnet hier die bEva verantwortlich, die mit ihrer Sehnsucht nach des Gatten Stimme für das eine oder andere Telefongespräch zu 1,69 pro Minute gesorgt hat (Wenn irgendjemand jetzt was von "Skype" sagt, gibts was auf die Backen. Telefoniert habe ich meist unterwegs. Und gerne erinnere ich mich an Buddy Christian und sein "Hallo? Hörst Du mich? Ah, jetzt seh ich Dich. Du miach auch? Hallo? Haaaallooo?!" mit seiner Holden... :-D)
Konnte ich mich da noch rausreden, dann wirds bei den 199,52 problematischer... vom Twittern, Foursquaren und Mails abrufen hatte die bEva nun wahrlich wenig. Nrrg... war auch schon mal billiger (im letzten Jahr waren es immerhin nur EUR 300! :-))
Bitter dann der Blick aufs Konto gestern. Irgendwie fehlten mir gefühlte 1000 Euro. Peanuts für die einen, durchaus relevante Beträge für die anderen. Eine genauere Durchsicht durch die Posten offenbarte den Übertäter: O2 mit EUR 1342,49....
Jetzt zähl ich 1 und 1 zusammen und schrecke zusammen: "Welches Gerät hattest Du noch mit in den USA?" (Keins. Nur den iPAQ Glisten, den ich da gekauft hatte, und der hatte auch eine vodafone-Karte drin und war nur per WLAN online.). Was aber... Halt! O2 habe ich nur den Pre, den ich Anfang Januar im Zuge der "Hammertarif und Touchstone Gratis"-Aktion gekauft hatte, und schon war der Übeltäter gefunden. Allerdings "sollte" der eigentlich eine Datenflat haben, eine verkrüppelte zwar (bis 200MB/Monat mit HSDPA-, dann mit GPRS-Geschwindigkeit), aber trotzdem eine Flat. Ein Blick in die Unterlagen aber belehrte mich eines besseren: "Handy Online" heisst nicht "Online-Flat", sondern *wasweissich*. Unter "Online" stand dann "Internet by time". Und das wiederum heisst: EUR 1342,49. Wann immer eines meiner Geräte an ist, ist es online, Exchange-Server und Push-Verbindung sei Dank.
Kinder, ich sage Euch: Heiss und kalt ist nix dagegen...!
Allerdings nur kurz: Hut ab! O2 hat innerhalb von zwei Minuten den Tarif auf die eigentlich gebuchte Flatrate umgestellt, mir überlassen, ob sie zurück überweisen oder ich die Lastschrift zurück hole (letzteres, keine Frage!) und mir den "echten" Rechnungsbetrag zur Überweisung genannt (38 Euro... ha!). Puuuuh... :-/
Ich? Handykosten? Kontrolle? Ich bin mal eben still... :-)
Autsch. Das war wieder so eine Aktion, die nicht wirklich nötig oder sinnbringend war. Eher eine, die in die Kategorie *schlagmitdemkopfvordiewand* gehört. Fundierte IT-Kenntnisse hin oder her, ein wenig neurotisch bin ich ja schon, wenn es ums WLAN und die darin befindlichen Geräte geht.
Als ich dann gerade einen PC "1055hosta90" in meinem Netz entdeckte, war ich alarmiert. "hosta"? Gangsta-Slang für "Hoster"? In meinem Netz? Ein Torrent-Server? Kinners, das ist nicht witzig! Wie aber den Plagegeist erwischen?
Ganz einfach... einen Treacert mit dem Hostnamen absetzen und damit die IP finden. Aber... 192.168.0.110? Dammich, kenn ich doch?! Aber woher? Im Büro-WLAN war er zumindest schon mal nicht angemeldet, also im Wohnzimmer-WLAN. Und als ich dann versuche, die IP des zugehörigen Accesspoints herauszufinden springt mir eben jene IP-Adresse entgegen. Nicht vom Accesspoint, sondern vom Gerät, an dem ich gerade sitze.
Mein Macbook Pro war´s, das ich im Zuge der Netzwerkprobleme damals auf eine statische IP-Adresse gesetzt hatte... und "hosta" - warum auch immer vergeben - stand in dem Fall für "Host Adapter". Aua... :-(
... war der Mann noch der mit dem Fell und der Keule und die Frau die schützenswerte Kreatur, die der starke Gatte schützen musste. Hach... heiles Weltbild!
Heute? Heute kommt der Mann nach Hause und findet die Frau mit dem Akkuschrauber tief in der Pumpe der Spülmaschine vergraben, um diese freizulegen und die Maschine wieder zum Abpumpen zu veranlassen.
Jetzt könnte man ja der Hoffnung erliegen, dass das der Maschine den endgültigen Todesstoss verpasse... Pustekuchen: Jetzt funktioniert sie wieder.
Und wer schützt mich jetzt vor dem breiten Grinsen der bEva?! Muss ich die Keule rausholen?! :-D
Sorry... natürlich bin ich heile aus Vancouver und Seattle zurück, aber nach dem ersten Tag mit akutem Schlafdrang ist dann die Welt aussenrum wieder auf mich eingeprasselt mit den lieben Kollegen, die nur auf mich gewartet zu haben scheinen, einem kurzfristigen Buchprojekt und allem möglichen Kleinkram, den ich auf nach meine Reise geschoben hatte. Während der Reise selbst hatte ich die wichtigsten Stationen getwittert, darum hier einfach die Zusammenfassung:
Thank you Seattle&Vancouver. It was a blast, both #mvp10 & the entertainment with Bon Jovi & Olympics. Off to the gate : SEA-AMS-DUS. #fb10:36 AM Feb 21st via TweetDeck
I h8 it. Bought a pair of Chucks for my son, thankfully checked them in the hotel before packing them: One size 6, one size 4. Dooh! #fb8:26 PM Feb 18th via TweetDeck
Watching icehockey Canada - Switzerland on NBC ... Looking extremely forward to Saturday: Germany vs. Belarus in Vacouver with @chwenz#fb6:52 PM Feb 18th via TweetDeck
Welcome World... after a good night´s sleep awake at 8 am, checking emails and stuff and waiting for the coffee to be finished. 7:58 AM Feb 16th via TweetDeck
Strolling through Bellevue, WA by Navigon Mobile Navigator 7 North America in pedestrian mode. Thanks @NAVIGON_6:08 PM Feb 15th via TweetDeck
After a second black coffee ((c) @arnehess) and one Aspirin in between I feel like 3:30pm... time to shop for some Levi´s at Nordstrom... 3:32 PM Feb 15th via TweetDeck
Ha! No additional security check for me (opposed to the guy in front of me... :-).... time for a first Caramel Macchiato. :-D 8:08 PM Feb 14th via TweetDeck
Das Leben kann manchmal graussam sein: Da findet der Mobile World Congress 2010 parallel zum Microsoft Global MVP Summit statt, schon lange vorher ist klar, dass Windows Mobile 7 vorgestellt werden wird, und dann liegt die Pressekonferenz auch noch mitten in meinem Flug von Amsterdam nach Seattle. Nrrrg...
Dank der lieben Kollegen vor Ort (Arne Hess, Alex Januschewsky) konnte ich schon am Flughafen nach der Ankunft ein wenig hineinschnuppern, und das offizielle Video von Channel9 vertieft das Ganze noch mal. Mittwoch/Donnerstag werde ich dann die Chance haben, das Ganze in Redmond live zu sehen... dann allerdings unter NDA (1), und da sich einfach nicht trennen lässt, was offiziell auf dem MWC gezeigt wurde und was gegebenenfalls schon weiterentwickelt wurde, meine Einschätzung hier vorab:
Jedem mobilen Anwender war klar: Windows Mobile 7 wird entweder ein richtig großes Ding oder aber eine bittere Pleite. Nicht wenige Kritiker hatten Windows Mobile abgeschrieben, und wer heute Twitter, Facebook, die Blogs und Technikseiten verfolgt, der kann eine klare Tendenz erkennen: Es ist der große Wurf. Die UI unterscheidet sich diametral von der der Vorgängerversionen, vor allem die Abkehr von der klassischen Struktur des Startmenüs und der darunterliegenden Ordnung ist offensichtlich. Nun kann man die Touch-Bedienung mit dem iPhone vergleichen, die Konsolidierung aller Informationen zu einem Kontakt (Social Media, Termine, Nachrichten, Anrufe etc.) mit vodafone/Samsungs 360, die "Breite" des Bildschirms und die Zusammenführung unterschiedlicher Posteingänge mit Android, wer aber bei den Demos genau hinschaut, der erkennt, dass das nicht alles ist. Sicherlich hat Microsoft "the best of all worlds" erstellt, aber in jedem Bereich schon in dieser frühen Phase noch deutlich drauf gelegt.
Nicht zuletzt die Integration anderer, hauseigener Services wie Zune (in den USA ist der Zune HD mittlerweile eine echte Konkurrenz zum iPOD) und XBOX live, die Verknüpfung aller Informationen untereinander schafft eine umfassende Benutzererfahrung, die kein anderes System bietet.
Auch wenn es bis zur "Holiday Season 2010" - vergleichbar mit dem Weihnachtsgeschäft - noch fast ein Jahr hin ist: Schon jetzt hat sich Microsoft mit einem Paukenschlag zurückgemeldet auf dem Markt der mobilen Betriebssysteme, und der eine oder andere Entscheider der Konkurrenz dürfte heute mit Magenschmerzen einschlafen.... wenn er es denn kann. Fein! :-D
(1) Bei jedem Besuch bei Microsoft in Redmond werden wir explizit unter ein Non Disclosure Agreement (NDA) gestellt, die Verpflichtung, über nichts von dem was wir sehen oder hören zu berichten. Gerade in diesem Jahr ist das ein zweischneidiges Schwert: Wider meiner Einschätzung ist Microsoft schon sehr früh sehr detailliert geworden, sodass die Bewertung, was an einem Bericht "öffentlich bekannt" ist und was unter NDA ist, fast unmöglich ist. da bleibt nur eine Wahl: Die virtuelle Klappe halten... :-(
Nee, wirklich, manchmal bin ich soooo müde. Wenn man eh noch alles Mögliche zu tun hat und es dann schafft, vor der Zeit fertig zu sein, dann ist das schön. In meinem Fall genug Zeit, in Ruhe alles für meine Seattle-Reise vorzubereiten. Und da ist so einiges zu packen: x mobile Geräte wollen geladen werden, der iPod muss bestückt werden, der e-Book-Reader braucht Futter, die Agenden und Unterlagen müssen ausgedruckt werden... und da passt es gar nicht, wirklich GAR nicht, wenn die Technik versagt.
Im akuten Fall war mir schon in den Tagen vorher aufgefallen, dass der Zugriff auf meine beiden Netzwerkfestplatten arschg langsam war. Als ich allerdings beim Kopieren einiger MP3-Dateien dann für 40MB zwei Stunden warten musste, war eine Grenze erreicht, die Aktion erforderte. Nun ist mein Netzwerk ein wenig komplexer aufgebaut (will nicht sagen ungeplant, denn das stimmt nicht). Im Ergeschoss kommt das DSL an, von einem LANCOM-Router gehen dann eine Leitung in den Keller an einen Switch, an den ehemals der Server, jetzt die Haupt-Netzwerkplatte und die PS/3 angeschlossen sind. Eine weitere Leitung schlängelt sich durch zwei Decken bis unter´s Dach in mein Büro, daran hängt dann wieder ein Switch mit allen relevanten Geräten: Netzwerkdrucker, die PCs und Macs, der WLAN-Accesspoint und die sekundäre Netzwerkplatte (die quasi als doppelter Boden die primäre - die eh schon RAID-gespiegelt ist - nochmal sichert und bei längeren Abwesenheiten im Tresor verschwindet).
Effekt war, dass die Platten mal extrem langsam (30K/Sekunde), manchmal nur schnarchend langsam (160K/s) waren und grössere Datenmengen nicht wirklich ohne Wutausbruch zu kopieren waren... aber nur auf den Macs: bei den Windows Rechnern war die Performance gut. Darum der erste Gedanke: Protokolle. Statt nun die Freigaben über Verknüpfungen zu nutzen, habe ich alle Macs umgestellt auf die Samba-Links (smb://<Freigabe>). Effekt: auf den ersten Blick schneller, auf den Zeiten genau so instabil wie die bisherige Lösung.
Zweite Idee: Per FTP auf die Platten: Siehe da, im ersten Moment schneller... auf den zweiten Blick zwar besser, aber bei weitem noch nicht akzeptabel. In der Zwischenzeit hatte ich die primäre NAS aus dem Keller geholt, oben angeschlossen, Kabel getauscht etc., und war der Verzweiflung nahe. So richtig greifbar wollte die Ursache nicht werden. Eher zufällig kamen dann so Kleinigkeiten zusammen wie "Warum hat das Macbook mit dem Kabel, mit dem es immer im LAN war, keinen Link mehr?" - "Warum erreiche ich den WLAN-Accesspoint nicht oder nur langsam, auch wenn das WLAN selbst funktioniert?". Ein Telefonat mit dem besten Herrn Lose konkretisierte das ganze, und auch wenn er mir nicht glauben wollte, dass es fast nur der Switch sein konnte, war seine Idee der Durchbruch: Einfach das Kabel vom Router im Erdgeschoss direkt in den Accesspoint zu stecken und NICHT über den Switch zu gehen. Denn plötzlich war dieser erreichbar, konfigurierbar und schnell.
Heute dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zwei 8 Port Linksys-Switche gekauft und angeschlossen: Voila... auf den verkabelten Geräten 10-12MB/s, auf den WLAN-Geräten 2-3MB/s. Danke, lieber Switch. Danke für den befriedigenden Moment, an dem 10 Kilo Hammer Dein Gehäuse reissen liessen, danke für die glückselige Stille, nachdem Deine Platine geborsten war. MISTSTÜCK! :-D
PS1: Wer sich jetzt fragt, warum das Problem bei den Windows-Geräten nicht auftrat: Die waren im WLAN und damit unter Umgehung des Switches direkt am primären NAS... :-(
PS2: Wer jetzt denkt, die Installation der neuen Switche wäre reibungslos abgelaufen: Mitnichten... plötzlich war kein Internet da. Lag einfach daran, dass der erste RJ45-Port im Switch der Uplink.Port zu einem anderen Switch war... und in dem steckte das Hauptkabel... :-(
Jahaaa... mich gibt´s noch! Aber irgendwie waren die vergangenen Wochen ein einziger Hindernisritt auf einem Pony, dessen Hafer zu viel Mohn enthielt.
Angefangen mit meinem Quasi-Unfall, der mich neben Reifen und Felge leider auch ein Stück Ego gekostet hat, denn meine Unfallgegnerin leidet nach Angaben ihrer Versicherung gerade an einer akuten Realitätsverzerrung, was den Ablauf und die Schuld betrifft. Die ganze Klärung von Abdeckung über die Rechtschutzversicherung, Zusammenstellen der Unterlagen für den Anwalt etc. hat schon mal gut Zeit gefressen.
Dann ist es natürlich nicht so, dass ein neues Auto gleich so funktioniert, wie es soll... Im aktuellen Fall hatte ich extra ein iPod-Adapter aus dem Zubehörkatalog einbauen lassen, und mich versichert, dass die Wiedergabe über das Multifunktionslenkrad steuerbar und die Titel auf dem Bord-Display ablesbar sind. Naja... nicht ganz. Eigentlich auch nicht mal nahe dran... :D
Bei der Abholung fiel als erstes auf, dass weder Titel noch sonst etwas im Infodisplay des Fahrzeugs erschienen, sondern nur „EX01 – TR001“... im Handbuch nachgesehen relativierten sich die Aussagen über die Funktionalität erheblich: Zum einen können nur 6 Wiedergabelisten angesteuert werden (namens EX01 bis EX06, man muss also wissen, welche Wiedergabeliste an welcher Position steht), zum anderen wird auch dann nur die Titelnummer angezeigt (TR001 bis TRirgendwas). Hinzu kommt, dass der iPod nicht manuell bedienbar wäre.
Das alles führte zu einem „dann sollen sie den Driss wieder rausnehmen und den Standard-AuxIn als Klinkenbuche wieder reinsetzen)“ und die Umsetzung hätte Zeit gehabt. Wenn nicht... ja wenn nicht der komplette linke Tastenblock des Lenkrads, seines Zeichens Steuerung des Bordcomputers und der Audioanlage, komplett ohne Funktion gewesen wäre. Wieder zurück zum Händler konterte der gerufene Meister trocken: „Hmmmh... beim Anschließen des iPod-Adapters musste ich einen Stecker an der Anlage rausnehmen... das könnte der vom Lenkrad gewesen sein. Das Gesicht der Händler war Geld wert... :-D
Also alles wieder umbauen lassen und mit der Denksportaufgabe, wie denn nun der iPod einzugliedern sei, weitergefahren. Nach langem hin- und Herüberlegen sieht´s jetzt folgendermaßen aus: Ein iPod Touch (der wegen seines großen Touchscreens bequem bedienbar ist) als MP3-Player in der TomTom-GPS-Halterung, von deren Aux-Ausgang geht ein Kabel in den AuxIn der Anlage (sowohl Stromversorgung als auch das Audiokabel gehen direkt neben der Halterung unter die Armatur und werden ab da nicht mehr gesehen).
Da dieser Platz eigentlich für das Navi vorgesehen war, läuft auf dem Touch der Navigon Mobile Navigator 7 (der hervorragend mit der TomTom-GPS-Halterung funktioniert), denn der kann auch parallel MP3s spielen und Navigieren.
Gestern abend dann – nach einer längeren Fahrt der bEva und dem Zwischenkommentar „Ich muss mal eben Radio hören wegen der Verkehrsnachrichten“ war das Ganze noch optimierbar: Der iPod Touch hat ja nun keine GSM-Einheit und damit keinen Zugang zu Verkehrsdaten. Aber er hat WLAN... und mein Standard-Telefon, der HTC HD2, einen WLAN-Router integriert. Also kurzentschlossen für den Touch das Traffic-Paket gekauft, das Gerät mit dem WLAN des HD2 gekoppelt und schon hat´s auch aktuellste Verkehrsnachrichten für die Navigation. Bei der bEva auf dem Treo Pro den WMWifiRouter installiert und dessen Netzwerk ebenfalls mit dem Touch gekoppelt: Fertig... :-D
In der Summe aber eine Menge Denken, Ausprobieren und Konfugurieren... also Zeit.
Und zu guter Letzt meinte dann auch noch die Stereoanlage im Wohnzimmer, sich verabschieden zu müssen. Nach guten 8 Jahren durchaus nicht unberechtigt, aber trotzdem ärgerlich. Und das Einrichten der neuen Anlage war auch mal wieder eine „mal eben“-Aktion. Steckerinkompatibilitäten der alten und neuen Boxen und der Ausgänge an altem und neuen Receiver waren dann Samstags-Spass letzter Woche.
Das muss für Apple eine vollkommen neue Erfahrung gewesen sein: Sonst sorgen die Pressekonferenzen für kollektive Ohnmachtsanfälle der Apple-Jünger, so recht wollte dies am 27.01.10 aber nicht gelingen.
Relativ klar war, dass Apple nun endlich die virtuellen Hosen zum ewigen Thema "Tablet" herablassen würde, die eigentliche Frage war nur noch, ob es nun ein aufgeblähter iPod oder ein tastaturloses MacBook wäre... und selbst da war durch das vorher durchgesickerte OS4-SDK schon eine Richtung vorgegeben.
Und richtig: Das iPad tauscht das A und O und ist "nur" ein 9,7-Zoll-iPod. Spannend dabei das komplette Schweigen über die tatsächliche Auflösung des Multitouch-Displays (die wenigen Fundstellen, aber nicht Apple selbst, sprechen über 1024*768).
Wer parallel zur Pressekonferenz die diversen Blogs und Twitter verfolgt hat, der erhielt einen guten Eindruck, wie die allgemeinen Reaktionen waren: überwiegend enttäuscht und lästernd. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass die Ankündigung einer 3G-Version relativ spät erfolgte, zum anderen aber auch, dass die meisten Interessenten eher auf ein Mac OS-Gerät gehofft hatten.
Und wenn wir ehrlich sind: Nie ist der Rost der Realität so schnell unter dem marketingpolierten Pressetext von Apple hervorgetreten als heute: Die "Revolution" der Geräteklasse, die das iPad bilden soll, bleibt verborgen: Zwischen iPhone und MacBook, zwischen PDA und Notebook, da liegt das iPad.
Das aber ist nicht wirklich neu: Siemens hat mit dem SL4 schon im Jahre 2002 ein Webpad auf den Markt gebracht, das (in Relation zur damaligen Technik und den Anforderungen) ähnlich ausgerichtet war. Dass Apple dies nun als eigene Revolution deklariert, mutet ein wenig sonderbar an. Und weiter gedacht: Wer ist die Zielgruppe, die für ein deutlich weniger funktionales Gerät mehr zahlt als für ein Notebook?
Ich zitiere gern einen werten Kollegen: "I´m officially unimpressed!" :-D
Momentan herrscht die Ruhe vor dem (Mobile World Congress-) Sturm, darum ist es auch hier ein wenig stiller. Nichts desto Trotz waren die vergangenen Tage ereignisreich... wie schon im letzten Post beschrieben steht das neue Auto an. Das allerdings gestaltet sich in der Umsetzung ein wenig komplexer als bei normalen Menschen... :-)
Vergangenen Freitag bin ich mit dem alten Wagen gen Händler (immerhin gute 80km von uns entfernt, ist halt historisch gewachsen) gefahren und habe diesen über das Wochenende gegen den neuen getauscht (den Wagen, nicht den Händler!). Ich verlass mich doch nicht auf das Urteil der bEva alleine! :-D
Am Dienstag dann wieder mit dem neuen Wagen zum Händler zurück, um vertraglich alles in trockene Tücher zu bringen. Und da gings dann los: Momentan haben beide Wagen hübsche Kennzeichen: der der bEva LE-247 (für Lukas Erle, am 24.7. geboren) und der meine NE-210 (Niklas Erle, am 2.10. geboren). Uns war im Vorfeld klar, dass wir uns eine Alternative überlegen mussten, bis der Händler trocken meinte: "Ist doch kein Problem, wir melden den alten ab und den neuen gleich mit dem selben Kennzeichen an... das geht mittlerweile!"
Prima Idee, zugegeben aber komplexe Umsetzung: Statt den alten mitzunehmen (der ja abgemeldet in Krefeld nicht mehr auf die Strasse kann) oder den neuen mitzunehmen (der ja noch einige "Umbauten" vor sich hatte) musste ich einen weiteren Leihwagen nehmen. Und da stand ich nun (siehe Titel):
Links der alte, noch voll mit Prüll und Kram (wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, der kann den Zustand der Rücksitzbank und des zugehörigen Fussraumes erahnen... :-), in der Mitte der neue, mit dem Kram der letzten Tage und auf der anderen Seite Dingen, die drin bleiben mussten (z.B. das Navi-Datenkabel, was fest eingebaut werden sollte) und rechts dann der neue temporäre Leihwagen, in den alles musste. Aaaaargh... es hat mich intellektuell überfordert! :-D
Heute wird der Zulassungswechsel gemacht, Montag haben wir ihn dann. Ich vermute, dass das der geistigen Stabilität der Kleinen ganz gut tut, der musste sich morgens auf dem Weg zum Kindergarten immer wieder an ein neues Auto gewöhnen:
Freitag: alter Mazda 5
Dienstag: neuer Mazda 6
Mittwoch: neuer Mazda 5
Donnerstag: Golf VI (Leihwagen der Firma für eine Dienstreise)
... war einer der Lieblingssprüche meiner Oma. Und so doof der in einer ärgerlichen Situation im ersten Moment auch ist, so sehr hat er sich in der Vergangenheit immer wieder bewahrheitet.
So auch gerade mal wieder: Am vergangenen Donnerstag (kurz hatte ich es ja getwittert) erwischte mich eine unaufmerksame Autofahrerin bei einem suizidalen Spurwechselversuch bzw. liess mir keine andere Möglichkeit als auf den Bordstein auszuweichen... was mich den vorderen linken Reifen und die Felge kostete (siehe auch dieses Foto). Naja... und da die Felgen spezielle Mazda-Felgen waren, und ich nicht vier, sondern eine neue brauchte, ging der Wagen wie immer zu unserer Vertragswerkstatt.
Und neben der Tatsache, dass wir seit X Jahren dort Kunde sind, die letzten 7 Fahrzeuge (inkl. zweier Zweitwagen für die bEva) dort gekauft haben und in jeder denkbaren Situation mit der adäquaten Lösung versorgt werden, sind die Damen und Herrn von Blendorf ja Füchse. Ein Leihwagen für die Stunden des Werkstattaufenthaltes war am Abend vorher noch "Schwierig, wahrscheinlich bringen wir Sie nach Recklinghausen" (zur Oma), am Morgen dann plötzlich stand einer zur Verfügung. Ganz zufällig ein Mazda 6 Kombi, ganz zufällig das Modell, was ich seit ungefähr anderthalb Jahren mit schmachtenden Blicken bedenke, und ganz zufällig der Vorführwagen, der ganz zufällig gerade zu verkaufen wäre. Hah! Zufällig! Nachtigall, ick hör Dir trapsen! :-)
Lange Rede, kurzer Sinn: Angefragt, durchgerechnet, zugesagt. Restschuld und Restwert des alten heben sich nahezu auf, der neue ist auf Grund der momentanen Krise stark reduziert... passt. Und dank der momentan nahe dem Silverpreis liegenden Stahlpreise gibt´s dann gar Alufelgen für die Winterreifen. Nobel, Welt, zugrunde... :-D
Ich bin seit endloser Zeit ein absoluter Flohmarkt-Fan – als Besucher, nicht als Verkäufer. Schon während des Studiums waren wir so gut wie jeden Sonntag auf einem Flohmarkt zu finden, sehr zum Leidwesen unseres Video-Regals... später waren es dann die DVDs und Blu Rays, und eben so der eine oder andere Kleinkram.
Nun sind Flohmärkte ja schon länger nicht mehr der „Dachbodenentrümelungsverkauf“, sondern eher der verkappte Neuwarenverkauf aus besser nicht zu hinterfragenden Quellen und die Zweit- und Drittverwertung von zurückgegebenen oder instandgesetzten Dingen. Da wundert es nicht, wenn man oft eher eindimensional strukturierte Verkäufer antrifft.... was bei der unweigerlichen Preisverhandlung zu solchen Perlen wie gestern führt:
Ich: „Was kosten denn die TESA-Powerstrips hier?“
VK: „Einsfümftzsch“.
- kurzes Rechnen meinerseits, was eine interessante Stückelung sein könnte –
Ich: „Und wenn ich drei nehme? Machen wir 4,-?"
VK: „Häh?“
Ich: „Wenn ich drei Pakete nehme...?“
VK: „Fümffümftzsch“
Ich: „Eh... eins 1,50, das macht bei dreien 4,50. Und ich schlage 4,- vor?“
VK: „Häh?“
Ich – leicht entnervt -: „Dreimal 1,50 macht 4,50 ... und wir einigen uns auf 4 Euro!“
Hier! Alle Details zum neuen Betriebssystem von Microsoft!
Nein, nicht wirklich. Aber ich bin es leid. Mittlerweile meint jeder ein Gerücht über Windows Mobile 7 posten zu müssen. Um sich wichtig zu machen, um Sand zu streuen, um Gerüchte zu schüren, was weiss ich. Eines aber haben all diese Gerüchte gemeinsam: Die einheitliche Nicht-Grundlage .
Was auch immer Windows Mobile 7 bieten wird: Wir werden es erfahren, wenn es soweit ist. Natürlich kann man trefflich phantasieren, wie überlegen und revolutionär (bei den einen) oder wie grottenschlecht (bei den anderen) es sein wird, ich aber treffe jetzt und hier eine klare Aussage: Ich beteilige mich nicht an diesen Spekulationen.
Der regelmässige Leser der World of PPC wird gemerkt haben, dass seit einigen Wochen keine Gerüchte zu diesem Thema mehr zitiert werden, und das wird auch so bleiben.
Ich werde immer wieder gefragt, teilweise gar angemault, dass ich als MVP doch nun schon alles wissen müsse und es gefälligst weiterzugeben hätte. Auch hier eine klare Aussage: Nein, ich weiss gar nichts über die konkrete Ausgestaltung von Windows Mobile 7. Keine Details, keine Screenshots, keine Entwicklungsrichtung. Und abgesehen davon: Wenn ich etwas wüsste, dann dürfte ich nicht darüber sprechen, denn als MVP stehe ich unter einem allgemeinen NDA bei Microsoft.
Offensichtlich aber ist eines: Windows Mobile 7 hat einen hohen Stellenwert für Microsoft, das hat Steve Ballmer in diversen öffentlichen Interviews mehrfach bekundet. Das Ergebnis also wird das Warten wert sein, das ist meine feste Überzeugung. Da hat es wenig Wert, Gerüchten hinterherzujagen, bereits enttäuscht oder schon euphorisch auf etwas zuzugehen, dass es verdient hat, wie jedes Produkt auf diesem Markt fair und unvoreingenommen betrachtet zu werden. Ob nun mit ersten Informationen anlässlich des Mobile World Congress im Februar oder vielleicht auch später: Fundierte Informationen werden kommen, und genau diese werde ich berichten. Nicht mehr und nicht weniger.
Danke für Euer Verständnis!
Übrigens ist diese Entscheidung nicht alleine bei mir gewachsen, sondern auch bei den werten MVP-Kollegen Marco Wyrsch und Alex Januschewsky.
Ich bin seit jeher ein ausgesprochener Fan von Shakespeare. Nein. Das ist kein Hardwarehersteller, sondern ein englischer Schriftsteller... :-D Es gibt wenige Schriftsteller, die alleine mit der Macht der Worte so machtvolle Bilder heraufbeschwören können, und die die Grenzen zwischen Komödie, Tragödie und Drama so fliessend ineinander übergehen lassen. Mein "Shakespeare - The Complete Works" hat einen Ehrenplatz im Regal.
Und manchmal (es mag daran liegen, dass ich gerade "Die Shakespeare-Morde" lese, übrigens sehr empfehlenswert) deucht es mich, dass der Gute aktueller denn je ist. Heute beispielsweise war einer der Macbeth´schen Momente:
Auch ich habe eine dunkle Vergangenheit. Ein Nokia, ein E71, um genauer zu sein. Und im Setup-Prozess meldet man sich bei My Nokia an, einem SMS-Informationsservice. Vor einigen Wochen habe ich das E71 endgültig ad acta gelegt und keinen Gedanken mehr daran verschwendet.
Heute dann riefen die Geister der Vergangenheit mich... wie Banquo, dessen Geist Macbeth nach dem von diesem befohlenen Mord beim Abendessen erscheint: Mein HTC HD2 vibriert, und als ich eine Mail erwarte, erwartet mich eine SMS... "My Nokia: Wussten Sie schon..."
Beängstigend... :-)
Avaunt! and quit my sight! let the earth hide thee!
Wir sind eingeschneit! Hier! Im Rheinland! Vier Flocken haben sich zusammengerottet und blockieren unsere Tür!
Gut, dass wir gestern - nach Empfehlung des Deutschen BILDungswerkes - noch Hamster gekauft haben. So hat zumindest der Hund was zum Spielen.
Mal im Ernst: Wie immer, wenn Anfang einer Woche schon angekündigt wird, das am Wochenende "Unwetter" drohen, entpuppt sich das als laues Lüftchen... auch wenn die Medien noch bis gestern Abend einhellig in kollektives Schaudern vor dem Jahrhundertunwetter verfallen sind.
Ja, es schneit ein wenig (weniger als an mehreren anderen Tagen der vergangenen zweieinhalb Wochen Winter), und ja, der Wind ist ein wenig heftiger. Schneesturm aber ist etwas anderes, und selbiges berichten Freunde und Bekannte quer durch Deutschland. Hauptsache aber, die Medien hatten ein gemeinsames Thema, was man die ganze Woche durch den (Eis-) Kakao ziehen konnte.
Neben dem genialen Kommentar im WDR ("Daisy ist und bleibt ... eine Ente.") hat der Kleine gerade genau den richtigen Ton getroffen. Zur Melodie von "Kling, Glöckchen, Klingelingeling" intonierte er "Ich haahab AA gemacht!!!", gefolgt von einem "Sankt Martin sitzt im Schnee und singt".
Genauer kann man den medialen Wetter-Mißgriff wohl kaum zusammenfassen... :-D
Oh Mann... ich bin nun wirklich lange und in der Breite über die verschiedenen mobilen Plattformen unterwegs, und dachte bisher, das iPhone könne an Augenwischerei und gefärbter Berichterstattung nicht überboten werden, aber ich war vollkommen auf dem Holzweg, wie es scheint.
Gibt es irgendjemanden, der nicht die Worte des Propheten vernommen hat, dass uns der neue Heilsbringer beschert wurde (und das kurz nach Weihnachten!)? Google, die Gutmenschen der virtuellen Welt, haben es geschafft und ein Telefon geschaffen, das es so noch nicht gab. Revolutionär, einzigartig gar, absolut neu und ungeahnt frei! Hinfort mit den Unbillen der Carrier-Bindung und den Nachteilen eines Fremdhardwareherstellers. "Nexus One" heisst dieses Geschenk an die mobile Menschheit, ein Name, der aus den glitzernden Sternschnuppen des Orion-Nebels gemeisselt zu sein scheint.
Selbst die Qualitätsjournaille von RTL, bekannt für ihre technisch fundierte Berichterstattung, räumt diesem Schmuckstück einen eigenen Beitrag in den Nachrichten zur Prime Time ein. Mensch... ich glaube, ich muss es haben. Ihr nicht auch?
Was für ein gequirltes Komglomerat von Ausscheidungsprodukten... ich bin nahezu sprachlos. Entmystifizieren wir das Googlefon doch mal kurz:
1.) Es ist nicht SIMLocked (was übrigens für die meisten Smartphones gilt), kann also frei genutzt werden. Allerdings bedient sich Google gerne des Vertriebsnetzes eines Carriers... in Europa vodafone exklusiv. Soll heissen: Das Gerät kann über den (noch einzurichtenden) deutschen Google-Onlineshop von allen bezogen werden, im Zusammenhang mit einem Mobilfunkvertrag nur über vodafone. Würde man wirklich Wert auf den so oft beschworenen "Freedom of Choice" legen, dann wäre die Auswahl eines einzelnen Carriers Quatsch.
2.) Google hat sich von Herstellern frei gemacht und ein eigenes Gerät gebaut: Quatsch. Wie bei dem Gros der mobilen Geräte hat mal wieder HTC die Finger im Spiel und ist Hardware-Partner von Google.
3.) Ein eigenes Google-Betriebssystem: Richtig! Eine Revolution, die man auf einer immer grösseren Zahl von Geräten sehen kann. Sie nennt sich "Android".
Fassen wir zusammen: Das hochgepriesene Nexus One ist ein von HTC gefertigtes, mit Android ausgestattetes und wahlweise über einen Carrier oder einen Onlineshop beziehbares Mobiletelefon.
Nachdem ich gerade meine offizielle Mail von Microsoft bekommen habe und mein MVP-Status auch für 2010 bestätigt ist, ist mir nach Neidischmachen... :-D Der diesjährige MVP Summit findet vom 16. bis 19. Februar 2010 (wie immer in und um Seattle) statt. Und wie immer machen Christian und ich uns ein feines Rahmenprogramm.
Rückblende:
2008 war es der Besuch des NBA-Matches der Seattle Supersonics gegen die Dallas Mavericks (mit Dirk Nowitzki) klick.
2009 hatten wir dann den Mut, uns ins El Corazon zu wagen und uns 7 Death Metal Bands anzuschauen klick.
Wobei der Fun-Effekt bei letzterem noch höher war... :D
Dieses Jahr hatte ich dann das erste Mal meinen Flug nach Seattle schon Monate vor der Renominierung gebucht (Microsoft nominiert die MVPs immer quartalweise für ein Jahr, bei mir eben immer im Januar). Ein Risiko, dass ich mir sonst gespart habe... aber ein Großereignis in der Nähe warf seine Schatten voraus und hatte potentiellen Einfluss auf die Ticketpreise: Die Winterolympiade 2010 in Vancouver, quasi vor den Türen von Seattle. Gerade nochmal kontrolliert: Die Frühbuchung hat mir zumindest knappe 100 Euro gespart.
Zwei kranke Hirne, ein Gedanke: Da müssen wir hin! Vancouver ist mit dem Wagen knappe 3 Stunden von Seattle entfernt. Und passenderweise gab es in dem in Frage kommenden Zeitraum tatsächlich auch eine Veranstaltung, die von nationalem Interesse ist: Das Eishockey-Vorrundenspiel Deutschland - Weissrussland. Die Bestätigung der Tickets haben wir bereits, die Papierversion kommt Ende Januar... :-D
Naja... aber ohne Konzert wollten wir dann auch nicht sein... und da bot es sich förmlich an, Tickets für das Bon Jovi-Konzert am Abend vorher in der Seattle KeyArena zu bestellen... :-D
Das sind Dinge, die nicht einmal die bEva begreift, und die ist schon Kummer gewöhnt: Mit schöner Regelmässigkeit kommt am Ende eines Jahres ein weiterer Teil der Call of Duty-Reihe von Infinity Ward auf den Markt, und wie immer "spare" ich mir den für die Weihnachtsferien auf. Denn dann habe ich Zeit und Ruhe und kann auch mal eine Nacht ein wenig länger spielen.
Im Keller, auf einer 2,47m-Leinwand, mit einem HD Beamer und einer ordentlichen Surround-Anlage. Licht aus, Konsole an, und los geht´s. Die Kombination von Technik und der immer weiter zunehmenden Fähigkeit, beeinflussbare, filmreife Action auf einer NextGen-Konsole darzustellen schaffen eine Realitätsnähe, die beinahe beängstigend ist. Man ist "mitten drin statt nur dabei", die Schüsse fliegen aus allen Richtungen um einen herum, die Granaten explodieren direkt HIER (wer den Spruch "Sie wurden von einer Granate getötet. Achten Sie auf die Granatenwarnung!" erfunden hat, mit dem würde ich gerne mal im Dunkeln... aber lassen wir das. 3D-Shooter machen nicht aggressiv! :-D ).
Und gerade bei CoD6 sehe ich schon die Moralapostel das kollektive Erheben proben, um beim nächsten Amoklauf den gichtgeplagten Zeigefinger aus der Nase zu nehmen und zu predigen: "Seht Ihr, liebe Kinder? Gewaltspiele gehören verboten!!!". Die viel zitierte Flughafenszene, in der Zivilisten niedergemetzelt werden (in der deutschen Version zumindest soweit entschärft, dass der Spieler, so er einen Zivilisten trifft, aus dem Level geworfen wird, und in allen Sprachversionen kann man diese Mission überspringen), aber auch die eine oder andere Hinrichtung, die man durch die Augen des Delinquenten erlebt sind - gelinde gesagt - nichts für schwache Nerven. Grenzwertig, keine Frage. Nichts für Kinder (darum ist CoD6 auch erst ab 18, nicht aber indiziert!), ebenfalls klar.
Ich spiele seit sicherlich 20 Jahren (neben vielen anderen Genres) Spiele wie dieses, angefangen vom ursprünglichen Castle Wolfenstein auf einem Apple II, über die diversen Dooms, Quakes, Unreals bis hin zu der CoD-Serie erst auf dem PC, dann auf diversen Konsolen.
Ich muss mich anstrengen, mich an meinen letzten Amoklauf zu erinnern... ich glaube, das waren Stinkbomben im Musikunterricht irgendwann in der Mittelstufe.
Im Ernst: ich will mich keinesfalls über Winnenden, Erfurt und wie sie alle heissen lustig machen: Schlimm, grausam, beängstigend. Aber ich wehre mich vehement dagegen, dass sich die Politik mit einem "Das sind die Gewaltspiele schuld!" aus der Verantwortung zieht. Es ist einfach, nicht die gesellschaftlichen Missstände, die zunehmende Verrohung und den Zerfall des allgemeinen Wertesystems zu betrachten und dagegen zu wirken, man identifiziert schnell einen Grund, der dem BILD-gewordenen, trägen Deutschen Michel einsichtig erscheint: Die Gewaltspiele sinds!
Sind die Millionen, die damals "Moorhuhn" gespielt haben, dann auch im wahren Leben Tierqüaler? Pornokonsumenten Vergewaltiger? BILD-Zeitungsleser dann auch Vollpfosten? Die Diskussion ist müssig...
Ich jedenfalls danke Infinity Ward für ein weiteres Meisterwerk, das mich bestens unterhalten hat und sicherlich noch weiter wird. Wer CoD6 spielt: Durchhalten, und vor allem die Endcredits bis zum Ende schauen: Genial!!!
Ich geh jetzt ins Bett... und schlafe garantiert ruhig und gut... :D
Merke: Es ist klug, in der mit Fahrrädern voll gestellten Garage einen Tennisball von der Decke baumeln zu lassen, der dann an die Windschutzscheibe kommt, wenn man das Tor zumachen kann.
Es ist nicht klug, den Scheibenwischer bei der Einfahrt in die Garage eingeschaltet zu lassen... Zumindest hat mein Auto mal eine kostenlose Tennisstunde bekommen... :-(
Wer mich kennt, der weiss, dass ich ein wirklich hilfsbereiter Mensch bin, und das ohne Hintergedanken an Gegenleistungen. Im Gegenzug lege ich auch Wert darauf, den mir helfenden "zu entlohnen", und das hat nicht notwendigerweise etwas mit Finanzen zu tun. Meine Erfahrung im Leben: ein Miteinander funktioniert nur in der Ausgewogenheit: Nicht Gegenrechnen, aber bewusst Aufnehmen und Wertschätzen und im Fall der Fälle ebenfalls da sein.
Ich finde es nicht schlimm, wenn ich wochenlang Hotline spiele und das als selbstverständlich angenommen wird. Ich finde es auch nur bedingt sonderbar, wenn man mir nicht mal ein frohes Weihnachtsfest wünscht... nicht jeder legt Wert darauf.
Wenn ich dann aber plötzlich gar nichts mehr höre, dafür aber, dass zu einem Folgethema ein guter Freund von mir ins Kreuzfeuer genommen und ausgesaugt wird, dann wird auch ein Elefant wie ich langsam nachdenklich.
Für wen das jetzt kryptisch war, den betraf es nicht... nichts für ungut, wollte ich nur mal loswerden.
Hollahe... da hat mir der werte Kollege Januschewsky ja fein einen Strich durch die Rechnung gemacht... hatte ich doch vor, einen mobilen Jahresrückblick zu schreiben... er war schneller, wie hier nachzulesen ist.
Nicht verwunderlich, das unsere Meinungen sich decken, hatten wir doch im Oktober auf dem MVP Open Day in München und gerade erst auf Facebook eine ausführliche Diskussion über das Thema. Damals hatte ich einen - zugegeben provokativen - Vortrag zum Thema "Warum Windows Mobile das überlegene Betriebssystem ist" gehalten, die Kernaussagen sind auch in mein "Mobile World"-Video eingegangen:
Statt jetzt Alex (und meine eigenen) Argumente nochmal wiederzukäuen, hier einige Anmerkungen zur kommenden Entwicklung aus meiner Sicht.
Windows Mobile hat eine klare Zielgruppe gehabt in den vergangenen Jahren: Den Corporate User, denjenigen, der sein Gerät abseits der einfachen Telefonie verwenden will und muss. Dieser Benutzerkreis ist klein, legt aber extrem viel Wert darauf, dass er sein Gerät so breit wie möglich einsetzen kann. Das bedeutet zwangsläufig, dass Zugriff auf Systeeinstellungen (auch ein Windows Mobile-Gerät hat eine Registry), Logdateien, Hardwareschnittstellen nötig ist... und tatsächlich: bei diesen Anwendern geniesst Windows Mobile immer noch und ungebrochen ein hohes Ansehen... denn kein anderes System lässt dies zu. Android, das iPhone, WebOS beim Palm Pre, sie alle schaffen dem Benutzer eine "Blase", in der er sich sicher bewegen (und auch nichts kaputt machen) kann, und für den Standard-Consumer, den nicht notwendigerweise technikaffinen Handynutzer ist das vollkommen ausreichend, ja sogar beruhigend: Er gelangt nicht durch wildes Herumgeklicke in einen Bereich seines Gerätes, wo er nicht weiter weiss oder versehentlich Schaden anrichtet.
Was ohne Frage versäumt wurde, ist das "Schönen" der Oberfläche. Windows Mobile war immer funktional, an die Desktop-Version angelegt, und nie innovativ und ergonomisch... was übrigens für viele Anwender (wie mich auch) gerade den Reiz ausmacht. 2009 hat die Veröffentlichung von Windows Mobile 6.5 gesehen... der ersten Windows Mobile-Version, die zumindest rudimentär die Touch-Bedienung akzeptiert und umgesetzt hat. Die Kritiker waren sich vermeintlich einig: "Das kann ja nicht gegen das iPhone bestehen".
Ich kann dieses Argument nicht mehr hören. Wirklich nicht. Der Vergleich hinkt soooo sehr, dass mir schlecht wird (ich mag jetzt nicht den Kalauer "Äpfel mit Birnen vergleichen" bringen... :). Das iPhone ist ein reines Consumer-Gerät, mit nicht einmal einem selbstformulierten Anspruch, professionelle Interessen zu bedienen. Drei Generationen des Gerätes, und darin kaum Innovation. Ich mag mein iPhone grundsätzlich, weil es ein schneller Entertainment-Gerät ist, wenn ich aber unterwegs bin und auch nur halbwegs erreichbar sein will, effektives Messaging machen will und Akkulaufzeit brauche, dann ist es direkt aussen vor. WebOS: dito. Blackberry: Ausser Diskussion, weil funktional zu sehr eingeschränkt. Maemo: noch viel zu unausgereift und langsam. Android: am ehesten. Mit dem Motorola Milestone ist das erste Gerät auf dem Markt, das wirklich nutzbar ist, auch wenn die Plattform immer noch viele Mängel hat und viel zu abgeschlossen nach aussen ist. So klein der Marktanteil von Android ist, hier sehe ich den schärfsten Konkurrenten in den kommenden Jahren, zumal immer mehr Hersteller Android-Geräte anbieten.
Zurück zum Ausblick: In 2010 wird Windows Mobile 7 auf den Markt kommen, und Microsoft ist sich dem Vernehmen nach mehr als bewusst, dass es zwar vielleicht nicht der letzte Versuch, doch aber ein Wendepunkt sein wird. Schafft Windows Mobile 7 nicht den Schulterschluss zwischen den professionellen und den Endverbraucher-Interessen, dann wird es ganz schwer.
Die Signale, die aus Redmond kommen, sind aber beruhigend ... man hat erkannt, das war zu tun ist, und man setzt es um. In sofern: Windows Mobile abschreiben wäre der falsche Schritt...
Wie jedes Jahr... der erste Weihnachtsfeiertag ist der Familie gewidmet und den Besuchen bei selbiger. So schön das auch immer ist, es artet - wie auch immer man es organisiert - in Stress aus. Die Kinder bekommen zu viele Geschenke, als dass sie sich wirklich damit beschäftigen könnten, die Erwachsenen zu viele Süssigkeiten, als dass sie sich noch von etwas anderem ernähren könnten, und am Ende summen die Ohren und schweren die Lider (und zwar die Augen- nicht die Weihnachts-) :-)
Nun ist der zweite Weihnachtsfeiertag eingekehrt und damit die Ruhe. Alle spielen mit ihren Spielzeugen. Alle? Nicht alle... denn (meiner-) einer muss sie ja einrichten. Der bEva das Macbook Air, dem Grossen das Notebook, den Drucker daran, den iTunes-Gutschein der besten Schwägerin von allen (okay, nicht notwendigerweise ein Kompliment bei der Konkurrenz, aber durchaus so gemeint :-), dem Kleinen die Fahne an sein Fahrrad. Hach... ich bin soooooooooooo ein Gutmensch. Und setze mich jetzt an meine PSP Go. So! :-D
Nur kurz: Wer an einen Exchange 2007 muss und dies bisher über die Web Services Edition von Microsoft (siehe mein Artikel hier) die Verbindung ermöglichte, wird sich bei der Neuinstallation seines Macs auf die Nase legen: Nachdem mac:office direkt auf die Version 12.2.3 updated (und nicht mehr Schritt für Schritt die Updates durchgeht) meldet WSE , es wäre kein Produkt vorhanden, das installiert werden könne.
Die Lösung: Hier gibt es eine neue Version der Web Services Edition (spannenderweise ebenfalls mit einer "3" am Ende der Versionsnummer), und die funktioniert hervorragend.
Nicht umsonst bin ich bei Facebook der Gruppe "Sprich mich nicht vor dem ersten Kaffee an" beigetreten. Vorher ist "Laune" ungefähr so wohlmeinend wie "ethnische Säuberung" für ein Genozid... :-(
Heute war dann wieder ein solcher Tag, an dem alles irgendwie nicht den geregelten Lauf gehen wollte. Die bEva muss arbeiten (schliesslich wollen die Leute auch Heiligabend bei IKEA einkaufen), der Kleine ist NATÜRLICH um 06:15 quietschwach (wie die letzten Tage auch, ganz nebenbei bemerkt), die Kaffeemaschine meint, mir eine volle Systemreinigung abzufordern (drei Liter Wasser in 15 Minuten... aber kein Platz für meinen ersten Kaffee zwischendurch) und als ich dann ENDLICH mit der Tasse unter dem Auslass auf "Becher Café Creme" tippe, mault sie "Bohnen nachfüllen"... und NATÜRLICH ist der Kaffeebeutel oben leer und ich muss in den Keller latschen.
... von meiner lieben Freundin Pattie von Proporta:
After 2 failed attempts to cross the Channel by Eurostar and a 50/50 chance
of getting a flight to Mainland Europe tomorrow I might or I might not be in on January 2nd. Unfortunately this all will depend on the weather and the ability of certain people to deal with the weather.
Avatar? Stimmt, da hatte ich einen Veriss des ach so hoch gelobten Videospieltitels gelesen... wieder Geld gespart. Ach... einen Film gibt s auch dazu? Na toll, der kann ja nix taugen. Mein Weltbild ist einfach... :-)
Nachdem aber am Wochenende gleich drei Freunde unterschiedlicher Herkunft im Film waren und allesamt überwältigt waren, habe ich grollend nachgegeben... und da es sich mittlerweile eingebürgert hat, dass ich am 22. oder 23. mit dem Großen ins Kino gehe, damit die bEva den Weihnachtsmann beim Verpacken unterstützen kann, passte das.
Gottseidank... denn dieser Film ist - wenn man ihn in der 3D-Version anschaut - unglaublich. Die Handlung an sich ist nichts anderes als "Der mit dem Wolf tanzt" in 2154, die Schauspieler (allen voran die unverwüstliche Sigourney Weaver) gut, aber nicht überragend. Alles in allem wäre er in 2D in Ordnung gewesen, dieser Beitrag aber weit weniger euphorisch.
In 3D allerdings bekommt der Film (sorry für den Wortwitz) eine Tiefe, die ich noch nicht gesehen habe. Man sitzt eigentlich 160 Minuten mit offenem Mund da, und jeden Moment kommt ein neuer Hammer: Die einem entgegenfliegenden Blätter, die Flugsaurier, die so dicht über einen hinweg fliegen, dass ein ganzes Kino kollektiv den Kopf einzieht, die Flora und Fauna, die so konsistent ist, dass sie trotz ihrer blau/violett/rosa-Färbung nach wenigen Minuten einfach nur echt wirkt: Genial.
James Cameron hat mit Technik ein Meisterwerk geschaffen. Meine Meinung: Wer nur halbwegs auf eine etwas futuristische "Kapitalisten gegen Indianier, Indianer schlagen zurück"-Geschichte steht: Reingehen. Am besten zweimal.
Mensch, was ist es schön... ich kann zuhause bleiben (weil eh Urlaub), muss nicht mit dem Auto raus, und wenn, dann freu ich mich wie Bolle am kontrollierten Gleiten. Die Kinder sind nur zum Auftauen aus dem Schnee zu bekommen... und wir sind im Rheinland! :-D
Interessant aber noch mehr das Aussenrum: Da zeigt sich, wer "Nachbarschaft" wörtlich nimmt und - ohne Gegenrechnen - die Bürgersteige links und rechts mitfegt und nicht nur auf den Millimeter innerhalb seiner Grundstücksgrenzen. Wer nicht nur griesgrämt, sondern das Beste aus dem Wetter macht und den einen oder anderen Schneeball verträgt.
Hach... weisse Weihnachten wären schön... aber so isses auch nicht schlecht... :-D
Ich frage mich ja schon seit Jahren, wie sich Proporta auf dem Markt hält: Nicht, dass deren Ware schlecht wäre, im Gegenteil, aber mit PDA-Zubehör unterschiedlichster Art zu überleben, noch dazu im Hochpreisgebiet Grossbritannien, das hat schon durchaus etwas. Spätestens seit meinem Blick in den Briefkasten am Freitag weiss ich es: Mit dem absoluten Überlebenswerkzeug für den iPhone-Besitzer in Zeiten der Schweinegrippe: Dem antibakteriellen Silikon-Etui, überzogen mit Steritouch (R).
Mal ehrlich: Diese Idee ist so dämlich, dass sie mir fünf Minuten Lachkrampf beschert hat. Und ganz nebenbei: Ich mag keine Solikon-Etuis, aber das ist - Baterien hin oder her - wenigstens eines, das schick aussieht und sich gut anfühlt. Und die Lacher habe Ihr auf jeden Fall auf Eurer Seite... :)
Für mich ist diese Frage die Gretchenfrage für Windows Mobile als mobile Plattform. Sicherlich ist HTC als Hersteller massiv dafür verantwortlich, dass die Marktanteile von Windows Mobile in den vergangenen Jahren so waren, wie sie sich dargestellt haben. Man mag kaum sagen „nicht weiter heruntergegangen sind“. Nicht nur die eigenen Geräte, sondern auch die XDAs, MDAs und VPAs der Netzbetreiber, diverse Palm-Geräte mit Windows Mobile, das XPERA X1 von Sony Ericsson, HTC ist weit tiefer im Markt, als so mancher Anwender vermutet.
So gut dies auf der einen Seite ist, so sehr wächst daraus aber auch eine Gefahr für die unabhängige Wahrnehmung der Plattform. Schon mit der Ankündigung des ersten iPhones hatte HTC die Antwort parat: TouchFLO, die fingerbedienbare Oberfläche. Später dann auf TouchFLO 3D und dann auf HTC Sense aufgewertet, bietet sie für den Umsteiger auf ein neueres Gerät eine ungeheure Vereinfachung: Man kennt die Bedienung, man kennt die Funktionen, und damit fällt die Gewöhnung alles andere als schwer.
Klingt gut, oder? Und genau hier finde ich das Haar in der Suppe. HTC hat von Version zu Version immer mehr an Funktionen aufgefangen, die – zugegeben aus den Gegebenheiten von Windows Mobile 6.5 heraus – noch nicht „schön“ waren. Version zu Version fing mehr Dialoge, mehr Einstellungen durch eigene GUIs und gar Programmteile auf, allerdings sehr selektiv: Nimmt man als Beispiel den Zugang zu den Einstellungen, dann findet sich im Einstellungs-Tab von HTC Sense/TouchFLO nur ein Bruchteil der Funktionen, die Windows Mobile selbst hat, und zu diesen hat man nur dann Zugang, wenn man auf „Menü –> mehr“ tippt. Das muss man wissen, der Einsteiger wundert sich oft, warum er bestimmte Dinge nicht ändern kann. Kann er schon, er muss nur wissen, wo und wie.
Und damit nicht genug: Irgendwann war Windows Mobile nicht mehr genug, und HTC sprang auf den Android-Zug auf. Der HTC Hero ist nicht umsonst das grafisch ansehnlichste und bedienbarste Android-Gerät... schließlich hat er als Benutzeroberfläche HTC Sense. Das angekündigte Gerät mit eigenem HTC-Betriebssystem wird, keine Frage, HTC Sense haben.
Stellt man nun ein Windows Mobile-Gerät wie den HTC HD2 und den Hero nebeneinander, dann könnte man schon ein wenig durcheinander geraten, denn in den Bereichen, in denen der Consumer sich tummelt, sind beide arg ähnlich.
Ich höre die Argumente schon: „Da ist Microsoft selbst dran Schuld! Hätten die es im System besser gemacht!“. Mag sein. „Der Anwender kann damit doch viel besser umgehen!“. Auch das. Großes, langgezogenes „aaaaber“: Wo ist dann das, was ein Windows Mobile-Gerät ausmacht? Der Charakter, den die Plattform mitbringt und der ein Teil des „Mögens“ ist? Ja, ich mag den HD2, weil er ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Benutzer-Oberfläche und der Funktionalität der Plattform Windows Mobile bietet. Den Charakter eines Windows Mobile-Gerätes hat es aber nicht mehr. Und das ist schade.
Vor allem hat das Ganze eine Kehrseite: Wie viele der HTC-Geräte haben in der Vergangenheit in der ersten ROM-Version massive Performance-Probleme gehabt. Echo des Marktes: „Klar, ist ja Windows!“. Nein, ist es eben nicht. Windows Mobile ist nur noch der Motor, der das viel zu schwere Chassis nicht mehr gescheit auf Geschwindigkeit bekommt!
Ich mag den HD2. Ich schätze, das Windows Mobile mit all seiner Flexibilität darunter liegt. Glücklich aber bin ich mit dem Hybrid-Betriebssystemaufsatz von HTC aber nicht. Punkt. :-)
Ein Mobilgerät mit einem riesigen Touchscreen wie der HTC HD2 ist NICHT, ich wiederhole: NICHT!!! dazu geeignet, eingeschaltet und in der Hemdtasche verstaut zu werden.
Das liegt weder an der Hemdtasche noch an der Größe des Gerätes, sondern daran, dass nach dem Hochfahren automatisch der PIN-Dialog erscheint. Bewegungen des Hemdes und damit des Geräts in dessen Tasche führen dazu, dass die Brust des Hemdträgers fröhlich Eingabeversuche für die PIN macht.
Nachdem ich gerade bei vodafone de PUK meiner SIM-Karte erfragt habe, kann ich nach Entsperren der selbigen (Wegen dreimal falscher PIN-Eingabe durch meine linke Brustwarze, Miststück das!) auch wieder telefonieren.
Da ist er: Mein ausführlicher Test des HTC HD2. Ich bin kein Freund von Superlativen, aber muss gestehen, dass der Verzicht darauf wirklich schwer fällt, wenn man mit diesem Gerät arbeitet.
.. ist es, wenn einem an einem diesig-feuchten Novemberabend auffällt, dass der vordere, linke Scheinwerfer nicht funktioniert.
Dämlich ist es, wenn man dann zur Tanke muß, um sich einen neuen zu kaufen und im Dunkeln einzubauen.
Saublöd ist es allerdings, wenn man an einem diesig-feuchten Dezemberabend merkt, dass der rechte Scheinwerfer jetzt auch noch das Zeitliche gesegnet hat und den gleichen Driss nochmal macht.
Grr... die Geschichte mit dem kindlichen Glauben an den Weihnachtsmann oder das Christkind hat ja durchaus seine Tücken. Den ganzen November und Dezember predigt man, dass Liebsein wichtig und unabdingbare Voraussetzung ist, dass man vom Christkind mit Geschenken bedacht wird. Und das rächt sich manchmal:
Der Große fragt, ob er ein paar Weihnachtskekse von Oma mit nach oben nehmen darf. Klar, warum nicht?
Der Kleine, der gerade ein Brot mit Leberwurst eingefordert hat, will natürlich nicht nachstehen. Hier allerdings ist die Frage mit dem "warum nicht" schnell beantwortet, denn erst Brot, dann Keks. Sein Konter darauf:
"Papa, wenn Du willst, dass Du vom Christkind ein Geschenk bekommst, dann musst Du lieb sein. Sonst fragt das Christkind: ´Warum hast Du dem Niklas keinen Keks gegeben?!?´"
Manchmal ist es soooooo schwer, hart zu bleiben... :-D
Ich gebe zu, dass ich extrem gespannt war. Zwei gute Freunde von mir sind NOTP-Veteranen und bereits viele Male dort gewesen (2009 jährt sich der deutsche Teil der Tour zum 15. Mal). Ausschlaggebend für mich war die Tatsache, dass dieses Jahr Roxette Headliner waren, in den ersten öffentlichen Konzerten nach der Erkrankung der Sängerin. Mein Musikgeschmack, der eher der heftigeren Sorte zuzuordnen ist (die bEva klassifiziert ihn gerne als „Lärm“) sorgte bei dem einen oder anderen für ungläubiges Staunen: „Klassik?! DU?!?!“. Hey, ich bin flexibel... :-D
So kamen wir dann an der König-Pilsener-ARENA an, glücklicherweise dank einem Rest Ortskenntnis schnell aus dem Parkplatzstau hinaus auf einen optimalen Parkplatz, und waren pünktlich mit Luft da. Die ersten Stücke des klassischen Orchesterteils Il Novecento mit Unterstützung des Chors Fine Fleur waren Klassik pur, allerdings in einer Klangqualität, die bemerkenswert war: Sehr sauber, die Instrumente klar trennbar, und in einer Lautstärke, die nur als absolut angenehm zu bezeichnen ist. Eine Setlist gibt es am Ende dieses Beitrags nach dem Klick auf „Weiter“ (ich will niemandem die Spannung verderben), darum hier nur allgemeine Anmerkungen:
Die größte positive Überraschung: Christina Stürmer. Ich habe viele Live-Konzerte unterschiedlicher Musikrichtungen gesehen, von Newcomern mit nur begrenzter Bühnenerfahrung bis hin zu gestandenen Haudegen, aber selten bin ich so überrascht worden. Trotz ihrer wenigen Lenze hat die Frau eine Bühnenpräsenz, die gigantisch ist. Gestik, Mimik, Stimme, alles in allem absolut klasse. Und ich schäme mich nicht, dass ich zwischendrin tatsächlich Gänsehaut auf dem Rücken und Tränen an der Unterkante hatte...
Auch Heaven 17, die Anfang der 80er mit Temptation und Let me go veritable Hits in Deutschland hatten, danach aber eher nicht mehr in Erscheinung traten, waren eine positive Überraschung: Als erklärter Fish-Fan habe ich öfter erlitten, wie die Stimme „im Alter“ nachlassen kann, hohe Töne zur Qual (für Interpreten und Zuhörer) werden können, aber Sänger Glenn Gregory beweist, dass dies nicht zwangsweise so sein muss. Okay... nicht unbedingt meine Musik, in der Kombination mit dem Orchester aber wirklich nett.
Alan Parsons ist ein „alter Bekannter“ bei der NOTP, ein wenig aus der Form gegangen (jajaja! Ich auch...), stimmlich nicht mehr ganz auf der Höhe, dafür mit Unterstützung eines zweiten Sängers gut abgefedert. Der Auftritt hat mich zumindest dazu gebracht, meine „Eye in the Sky“-CD wieder aus dem CD-Regal zu entstauben.
Manchmal sind es die kleinen, dem Mainstream-Publikum eher unbekannten Interpreten, die die grösste Überraschung sind: Die Katona Twins sind – wie der Name schon sagt – Zwillinge, die klassische Gitarre spielen und dafür mit Preisen überhäuft wurden. In jungen Jahren selbst mit zwei Jahren Ausbildung an diesem Instrument versehen habe ich durchaus Respekt für Spielgeschwindigkeit und Virtuosität, auch wenn das erste Stück nicht meinem Geschmack entsprach. Dann allerdings kamen so einige Rock-Hits mitten hinein, und das war mehr als bemerkenswert... Nirvana´s „Smells like Teen Spirit“ mit Orchester und klassischer Gitarre muss man einfach gehört haben!
John Miles, „Musical Director“ der NOTP seit vielen Jahren und unvergessen für seinen Hit „Music“ (der inoffiziellen Hymne der NOTP) steht für sich selbst. Für seinen Facettenreichtum (siehe Setlist) der Stücke und vor allem die Sau, die er zwischendrin an der Gitarre rausgelassen hat: Respekt! Tja, und dann der „Hauptact“ des Abends: Roxette. Erschreckend, wie alt beide geworden sind (ein Blick in den Spiegel hat mich dann überzeugt, dass die Zeit nun mal nicht stehen bleibt). Faszinierend, wie die ersten Töne eine Halle zum Rasen bringen. Sitzplätze? Wofür?!
Textpatzer von Marie, das teilweise ein wenig schwammige Klangbild (weil eben die gesamte Band dabei war), schnurzegal: Roxette is back! Meine Erwartungshaltung war eher neutral, im Sinne von „mal gesehen haben“. Drei Stunden Nettospielzeit (plus eine halbe Stunde Pause) später kann ich kein besseres Fazit ziehen als: 28.11.2010, Oberhausen König-Pilsener-ARENA, Block 2, Reihe N, Plätze 7 und 8. Gebucht!
Vorsicht: Setlist-Spoiler!
Il Novecento Also sprach Zarathustra - Nox Argentea 2009
Il Novecento Allegro con spirito (Haydn) 1795
Katona Twins Scarlatti´s Metamorphosis 1721
Christina Stürmer Ich lebe 2003
Christina Stürmer Mama (Ana Ahabak) 2005
Il Novecento Blumenwalzer (Tschaikowski) 1892
Heaven 17 Let me go 1982
Heaven 17 Come live with me 1983
Heaven 17 Temptation 1983
Il Novecento Schwedische Rhapsodie Nr.1 op.19 (Alvén) 1903
Roxette Wish I could fly 1999
Il Novecento Ouvertüre Dichter und Bauer (von Suppé) 1936
Alan Parsons Sirus / Eye in the sky 1982
Alan Parsons Silence and I 1982
Alan Parsons Games people play 1981
Pause
Il Novecento Le carnaval romain (Berlioz) 1843
Katona Twins Sweet bad black or white spirit Medley 1985
Il Novecento & Katona Twins Die diebische Elster 2009 1817
Jajajajajaaaa... ich lebe noch. Danke der Nachfrage. :-D
Klassisches Problem, wenn ich an einem Buch bin: Ich sabbele eh schon den ganzen Tag, dann möchte die bEva abends durchaus auch nochmal mehr als Einwortantworten, die World of PPC will gepflegt sein... und dann bin ich halt ein wenig wortkarg... das wird schon wieder. Versprochen. Okay: Angedroht... :-D
Hmmmh... lasst es mich vorweg schicken: Nach anderthalb Tagen die bEva zu Hause Ankettens und Warten auf die - sorry - Deppen von Hermes, die es nicht geschafft haben, das in der Ausliferung befindliche Paket auch zuzustellen (dazu später noch ein separater Post) hier die ersten Eindrücke:
Das Milestone ist extrem gut verarbeitet, auch wenn die Form ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, es ist haptisch wie technisch klasse. Die Tastatur ist weit besser, als zu befürchten war (wenn auch natürlich nicht mit der Referenz des HTC Touch Pro2 vergleichbar), das Display sehr gut. Und, liebe US-Freunde, hier rächts sich Euer Ällerbätsch, dass Ihr das Droid schneller hattet als wir das Milestone: Wir haben Multitouch... :-D
Wirklich ärgerlich aber sind drei Bugs, die mich wahnsinnig machen:
1.) Sortierung der Namen: Nach Synchronisation stellt das Milestone die Kontakte in der Sortierung "Vorname Nachname" dar... und leider gibt es keine Möglichkeit, das umzustellen. Alle meine Geräte aller Plattformen (diverse Windows Mobile-Geräte, Palm Pre, iPhone, Nokias) schaffen es, nach Nachnamen zu sortieren... das Milestone nicht.
2.) Keine Email-Signaturen bei einem Exchange-Konto: Es geht einfach nicht. Punkt.
3.) ... und das für mich am bittersten: Es lassen sich keine Anhänge aus dem Email-Konto eines Exchange herunterladen. Und noch schlimmer: Probiert man es, dann bleibt das Herunterladen nicht nur erfolglos, sondern der Push des Exchanges bricht ab und ein Sync ist nur noch manuell möglich. Man muss die Verbindung einmal trennen und wieder herstellen, dann geht zumindest der Push wieder. Lösung für Anhänge einzig: Weiterleiten an einen Google Mail Account und den Anhang dort abrufen. Geht, ist aber irendwie suboptimal...
Ach Mensch... das Leben könnte so einfach sein. Könnte. Wenn da die lieben Kollegen nicht wären, die mich gerade beim Ansatz, das Thema „Betriebskindergarten“ im Zuge des anstehenden (Firmen-) Umzuges zu betrachten, zur Antwort „Wieso? Haben wir doch schon lange!“ brachten.
Was ist passiert?
Mein Lieblingskollege (LK) samt (ebenfalls im Unternehmen arbeitender) Gattin (LKG), die bEva und ich hatten mehrfach einen Samstagabend-Termin geplant, aber immer wieder durch Krankheiten oder kurzfristige Termine verschieben müssen. Nun sitze ich in meinem Büro, eine andere Kollegin (KGX) kommt herein und sabbelt irgendwas von „LKG ist krank, und ich muss das Thema BlaBlaBla übernehmen“. Im Geiste den Termin zum vierten Mal verschiebend eile ich also ins Büro des LK und spreche ihn auf die Krankheit seiner Frau an. „Woher weißt Du das denn!?“
Möööööööööp! Falscher Fehler. Hier nicht antworten. Hinweis auf „Flurfunk“, Glaskugel oder Kaffeesatz einfügen. Alles andere ist potentiell Auslöser für Bodenstampfereien und Gezicke.
Ehrlich antworte ich „Hat KGX gerade gesagt... weil sie das Thema von ihr übernehmen musste.“ Autsch... hätte ich mal meine Klappe gehalten: in Zeitraffer bahnt sich heißes Blut und bittere Galle den Weg ins Gesicht des LK, mit Dampf aus den Ohren knarzt er: „Jetzt reichts!“. In Deckung hinter dem Besucherstuhl wage ich die vorsichtige Frage: „Was denn jetzt los?“. „DIE!!!! hat gefragt ob sie das Thema neben soll, bevor LKG krank geworden ist!!!! Und jetzt höre ich zum zweiten Mal, dass sie heult, weil sie es wegen der Krankheit übernehmen muss! Wenn ich das LKG erzähle!!!“ Mein vergeblicher Versuch, die Kette zu unterbrechen und es eben nicht zu erzählen, wurde rüde abgeschmettert.
Und so nahm das Unheil seinen Lauf. LKG erzählt´s der Gattin (trotz meiner Bitte es einfach gut sein zu lassen), die telefoniert mit der Chefin, die setzt ihr die Pistole auf die Brust, die Quelle preiszugeben und konfrontiert KGX mit der Situation (ohne die Quelle preiszugeben), die wiederum bestreitet alles und behauptet, nur mit einer anderen Kollegin (KGY) über das Thema gesprochen (aber nicht gelästert) zu haben.... Im Nachgang macht KGX dann KGY zur sprichwörtlichen Sau, was sie denn da erzählt hätte. KGY beschwert sich bei LK darüber, dass KGX sie eben zum Borstenvieh macht, und dass KGX doch nun mal diese Sachen gesagt hätte?!
An diesem Zeitpunkt hatte ich schon leichte Verspannungen vom ungläubigen Kopfschütteln... aber glaubt doch ja nicht, dass das Ränkespiel damit ein Ende gehabt hätte...
Gestern – LKG gerade aus der Krankheit zurückgekehrt – konfrontiert KGX sie mit der Situation und verlangt mich (!) dazuzuholen. Ich erkläre wahrheitsgemäss (mittlerweile mit Nackenstarre) meine Aussage... um mir im Nachgang von KGX sagen lassen zu müssen, sie habe nur mit mir (ich verweise auf den Passus mit KGY) gesprochen und ich müsse verstehen, dass sie nun nicht mehr so mit mir umgehen könne wie bisher.
WTF?! Aber sei es drum. Ich habe die Kette hier beendet. Denn
1.) Habe ich besseres zu tun, als Kindergärtner für erwachsene Menschen zu spielen
2.) Hat KGX sich mit ihrem konstruktiven Umgang mit der Wahrheit für mich so ins Abseits gesetzt, dass sich jeder Kommentar erübrigt
Wenn mir zum dritten Mal hintereinander der Tacker von der abgerundeten Kante des Kopierers auf den Boden fällt, beweist das, dass mein pysikalisches Grundverständnis von der schiefen Ebene bestenfalls rudimentär zu nennen ist.
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als der regelmässige Tausch der gefüllten Windel zum Tagwerk gehörte. Aber ich hätte nie daran gedacht, dass ich mich mal wehmütig daran erinnern würde!
Allerdings ist die Weiterentwicklung zwar der Haushaltskasse durchaus zuträglich (Windeln sind teuer!!!), aber die Begeisterung des Kleinen ob des windelfreien Popos nimmt manchmal arg bedenkliche Züge an:
"Papa! Ich muss Pipi" im 02:30 Uhr in der Nacht ist - wohlbemerkt: er kann es komplett alleine! - eher unbefriedigend.
Und morgens im VordemerstenKaffeeHalbschlaf ein freudiges "Papa, ich hab einen Stinker gemacht. Guck mal!!! Guck mal!!!"... nein, will ich nicht! :-D
Ich bin nicht wirklich ein Freund der Sensationspresse, das habe ich schon mehrfach kommuniziert. Bedenklich aber finde ich es, wenn auch die vermeintlich "professionelle" Presse sich in die Untiefen des sensationshungrigen, gefühlsduseligen und auflagensteigernden Betroffenheitsgeseier begibt.
Ein Selbstmord ist immer etwas Schreckliches. Für die Familie, die einen geliebten Menschen verliert, für die unfreiwillig Beteiligten wie Polizei, Notarzt und - im speziellen Fall - auch den Lokführer, der mit seinem Arbeitsgerät unschuldig und ohne Chance, es zu verhindern, den Tod verursacht hat. Und natürlich nicht zuletzt für den Betroffenen, der offensichtlich so verzweifelt war, dass er alles, aber auch alles wegwerfen wollte. Ohne jedwede Diskussion für alle eine Tragödie.
Aber bitte: In diesem Fall, der die Nation bewegt (und den ich nicht zitiere, denn durch Google und Co. mag ich nicht daran durch Clicks "verdienen") nimmt das Ganze eine Dimension an, die mir den Mageninhalt umkehrt. Nationaltorhüter, meinethalben dadurch eine Person öffentlichen Interesses. Aber dafür Sondersendungen, Bilderserien, Expertenmeinungen, Zitate von so genannten und selbsternannten "Freunden"? Der schnelle Klickerfolg, das medienträchtige Aufnehmen eines Selbstmordes, der einer unter vielen ist... ist das Opfer dadurch ein Held, eine Person der Zeitgeschichte geworden? Nein... nur einer von viel zu vielen Menschen, die eine Krankheit haben, die für diese Gesellschaft symptomatisch ist: Depressionen.
Statt sich Gedanken zu machen, dass gerade die Oberflächlichkeit der Gesellschaft, die sich in der Thematisierung der Medien manifestiert, dafür verantwortlich ist, dass Menschen überhaupt in ein solches Loch fallen: die Medienwelt denkt nur daran, wie man ein solches Ereignis ausschlachten kann. Und wenn ich dann die Bilderserie bei SPON sehe, in der sich eine Zoomaufnahme der Frau des Opfers findet, die mit pseudobetroffenem Gesülze ala "Die Frau des Opfers kämpft mit den Tränen" untertitelt ist und nicht vor echtem Mitleid, sondern vor purer Euphorie ob des unbezahlbaren Motivs nur so strotzt, dann, sorry für den Ausdruck, möchte ich kotzen.
Ich bin bekennender Fan von Buffalo als Hersteller von NAS (Network Attached Storage, also direkt ans Netzwerk gehängte Speicherkomponenten). Im Keller sammelt eine RAID1 gespiegelte Linkstation 1TB die Daten aller Windows-Rechner, enthält die iTunes-Daten, die Sicherheitskopien der wichtigen Dateien, etc. Im Büro steht eine Linkstation mini, ebenfalls 1TB RAID1, die nichts anderes macht, als einmal am Tag als Backup der "Haupt-Linkstation" zu dienen und in den Tresor zu wandern, wenn wir länger nicht da sind. Diebstahl und Feuer können den Daten dann auch nichts anhaben.
Irgendwie war es mir aber immer zu fisselig, Time Machine auf dem Mac für die NAS zu konfigurieren (weil es out of the Box nur mit einer Time Capsule läuft), die Time Capsule mir zu teuer und - im Praxistest - zu instabil. Also eine manuelle Lösung unter Einbindung der NAS und Synk, allerdings eher eingeschränkt, weil Macbook Pro und iMac mit jeweils 350 GB-Platten in der Summe zu viel Platz beanspruchten.
Gestern dann bei Amazon die Erleuchtung... Eine Buffalo Linkstation Live mit 1TB, die direkt eine Time Machine-Einstellung mitbringt. Allerdings mault die Linkstation nach Einrichtung immer, dass die Backup-Datei nicht angelegt werden könne und meldet einen "Fehler 45" (The backup disk image “.....sparsebundle” could not be created (error 45)). Das liegt daran, dass die Linkstation die Backup-Datei, die den Namen des Geräts und die MAC-Adresse der ersten Ethernet-Schnittstelle zur Identifikation enthält, nicht von Time Machine angelegt werden kann.
Die Lösung ist einfach: Die Weboberfläche der Linkstation starten, dann auf Erweiterungen -> Time Machine. Im unteren Teil des Fensters für jeden Mac, der per Time Machine Daten sichern soll, einen beliebigen Namen und die Mac-Adresse des ersten Ethernet-Ports (bekommt man über das Netzwerkdienstprogramm).
Die Linkstation legt dann eine Backupdatei an, die am Beispiel MAC_001122334455.sparsebundle heisst... und von Time Machine auf dem jeweiligen Gerät akzeptiert wird. Voila... :-D
Irgendwie ist man als Papa ja immer Inhaber der Po-Karte. Um dem daheimgebliebenen Volk ein bequemes Leben zu ermöglichen schuftet man sich den Rücken krumm, und als Dank ist man bei aufgeschlagenen Knien und sonstigen alltäglichen Katastrophen eher Störfaktor als Trostspender. So richtig bitter wird´s dann, wenn die Mama mal wieder aus dem Haus muss, dann heult man sich die sensible Seele aus dem Leib, statt sich auf Papa zu freuen.
Unnötig zu sagen, dass die Frau Mama wenig Verständnis dafür aufbringt, dass das den Papa wiederum aufbringt...
Nun schuftet sich auch die Mama den Rücken schräg (was die Vorstufe zu krumm ist, man muss ja die Dramatik der eigenen Aufopferung beibehalten!) und damit hat der Papa an diversen Tagen "kleines Kind in Kindergarten"-Bringdienst. Das wiederum führt zu oben zitierter ausgleichender Gerechtigkeit:
Nicht nur, dass beim Papa mit Frohsinn im Gesicht und Freude im Herzen "Tchüss, Papa!" gerufen und freudig am Fenster gewunken wird, während bei der Mama geheult und geklammert wird. Das Highlight vor einigen Tagen:
Von oben schallte das übliche "Will noch mehr Miiihiilch..." nach dem Ins Bett-Gehen. Die Mama tappst nach oben, nimmt aus der ausgestreckten Hand die leere Flasche entgegen und... den entsetzen Kommentar: "Ich hab den Papa gerufen!!!!"
Freddie möge mir das Verhunzen eines seiner Titel verzeihen... aber ist doch wahr.
Da macht Apple einen Riesenwind um die neue Magic Mouse... die erste Multitouch-Maus und damit eine Revolution bei der Bedienung eines Macs. Die Realität allerdings ist enttäuschend...
Ich bin Multitouch vom Touchpad meines Macbook Pro (early 2009) und Macbook Air gewöhnt, und fühle mich jedes Mal wie in der Steinzeit, wenn ich wieder mit einer normalen Maus arbeite.
Okay... ich hatte gesehen, dass nur zwei (statt bis zu vier Finger beim Macbook) verwendet werden, aber so einige Erwartungen richteten sich auch an diese eingeschränkte Multitouch-Funktionalität. Beispielsweise die, dass man das Klicken durch Berührung aktivieren könnte (das alleinige antippen der Fläche beim MB löst den Klick aus, man muss nicht einmal die Fläche als Taste drücken): Fehlanzeige. Drehen, Zoomen mit zwei Fingern, wie auch das iPhone es schafft? Keine Chance. Lediglich mit zwei Fingern nach oben/unten (scrollen durch Listen und Webseiten) und links/rechts (weiter bzw. zurück wechseln durch Menüs) Rollen funktioniert. Kurz zusammengefasst: der Ball der Mighty Mouse ist ersetzt worden durch die Sensorfläche. Sorry... aber das ist irgendwie weit weniger innovativ, als die Werbung uns Glauben machen will...
Und die letzte Enttäuschung (wenn auch nur Hoffnung meinerseits, nicht Versprechen von Apple): Unter Windows 7, das ja nun als ersten Windows Multitouch-fähig ist, funktioniert die Magic Mouse lediglich als Eintastenmaus, weder Rechtsklick noch das Rollen funktionieren.
Fazit: Wer eine Mighty Mouse hat, der kann sich die Anschaffung der Magic Mouse natürlich überlegen... ein Muß ist sie aus meiner Sicht definitiv nicht...
Ach Mensch, was ist das doof im Moment. Ich bin ja (siehe die diversen Beiträge) immer noch überzeugter Windows Mobile 6.5-Fan... weil es der Schritt in die richtige Richtung ist und das, was man von den 6.5.1-Builds im Internet sehen kann, ganz klar mit Riesenschritten weiterentwickelt wird. Was aber ist doof?
So recht kann ich mich nicht einrichten... auf das WM6.5-Update meines HTC Touch Pro2 warte ich immer noch (Snap und Diamond2 sind lange bedient, beim Pro2 schlummert HTC noch ein wenig vor sich hin). Kein Sinn also, neue Software auf das Gerät zu packen.
Meine diversen Testgeräte (Samsung Omnia II, Acer NeoTouch N200) sind nicht soooo überzeugend, dass ich sie mir zulegen müsste, laufen also im Test auch nur im Basisbetrieb. Tja, und HTC Touch HD2 und Sony Ericsson XPERIA X2, die beiden Geräte, die ich sehnlichst erwarte, sind halt noch nicht da.
Irgendwie fühlt es sich im Moment so an, als wäre ich mit Koffern zwischen Hotels unterwegs. Nicht zuhause, funktional, aber nicht heimelig, immer auf dem Sprung. Also, liebe HTC und Sony Ericsson: Macht hinne!!! :-D
Da steht man nun schnell da und freut sich, dass das Netbook auf Grund der deutlich optimierten Windows 7-Systemanforderungen leicht updatebar sein sollte... und dann hat man kein CD- bzw. DVD-Laufwerk zur Verfügung. Kein Problem... über einen USB-Stick geht es eh viel schneller... :-D
Wer ein ISO-Image (beispielsweise aus einem MSDN-Abo) hat, der muss vorher noch einen kleinen Zwischenschritt einlegen, denn das Image nützt im ersten Schritt noch nichts. Um an die Dateien im Image zu kommen, einfach 7-Zip herunterladen, das Programm entpackt alle Dateien des ISOs in ein Verzeichnis. Nachdem der USB-Stick eingesteckt und erkannt wurde, sind folgende Schritte durchzuführen:
1.) Aus der Konsole (Start-> Ausführen oder Start, Programme, Zubehör, Eingabeaufforderung) diskpart starten (diskpart eingeben, dann Eingabetaste drücken). Diskpart ist ein kleines, konsolenbasiertes Utility, was bei Windows XP und Vista automatisch mit an Bord ist.
2.) List Disk eintippen, Eingabetaste. Dies bringt eine Liste der Laufwerke auf den Bildschirm. Nummer des USB-Sticks (<usb>) merken.
3.) Select disk <usb> eintippen, Eingabetaste (<usb> ist die Nummer des USB-Sticks aus Schritt 2).
4.) clean eintippen, Eingabetaste, damit wird der Stick gelöscht.
5.) create partition primary eintippen, Eingabetaste, damit wird eine primäre Partition auf dem Stick angelegt.
6.) active eintippen, Eingabetaste, damit wird diese Partition aktiviert.
7. ) format fs=fat32 quick eintippen, Eingabetaste, dies führt eine Formatierung der Partition durch.
8. ) assign eintippen, Eingabetaste, damit bekommt der Stick einen Laufwerksbuchstaben.
Kopiert man jetzt alle Dateien des Windows 7-Datenträgers (bzw. der extrahierten Dateien aus dem ISO-Image) auf den USB-Stick und startet die Installation davon, dann ist Windows 7 im Handumdrehen auch von einem USB-Stick installiert. Bei meinem Sony Vaio P11Z waren es knappe 20 Minuten (bei einem Clean Install, ein Update dauert signifikant länger).
Ich hab die Nase voll von der teilweise vollkommen unreflektierten Kritik, die Windows Mobile abbekommt. Natürlich hat es Schwächen, wie jede andere Plattform auch. Und darum habe ich das Ganze einmal thematisiert... Viel Spass... :-D
Zwei Wochen Windows Mobile 6.5, und nach den ersten Tagen, in denen sich die News überschlugen und dem geplagten Rezensenten kaum Atem liessen, ist momentan die Luft ein wenig raus. Woran liegt das?
Microsoft hat eine Menge Aufwand getrieben, um der Welt klarzumachen, dass es eine neue Version von Windows Mobile gibt, neue Services wie My Phone und den Windows Marketplace for Mobile eingeführt, Hersteller wie HTC und Toshiba haben Updates für ältere Geräte angekündigt, mit dem HTC Touch2 und dem Samsung Omnia II sind neue Geräte auf den Markt gekommen, all das innerhalb der ersten Woche.
Und dann, so schien es, geschah nichts mehr. HTC hat Updates für den HTC Snap (also das am wenigsten relevante der drei angekündigten Geräte) herausgebracht, Touch Diamond 2 und Touch Pro2 warten immer noch auf ihre Updates. Hier scheint es, dass HTC diesmal die Carrier bevorzugt: sowohl vodafone als auch T-Mobile haben bereits für deren Version des Touch Pro2, vodafone auch schon für deren Version des Diamond2 Updates bereitgestellt (die ja nun auch von HTC selbst kommen). Der HTC-Direktkunde (der meist deutlich mehr für sein Gerät bezahlt hat, weil er keine Netzbetreiber-Subvention kassiert hat) schaut momentan noch dumm aus der Wäsche.
Neue Geräte (wie der HTC Touch HD2) sind am Horizont, aber eben auch noch nicht in Sichtweite, und so bleibt nichts weiter als Warten auf die Dinge, die da in den kommenden Wochen noch kommen mögen. Und ich hasse Warten... :-)
Auch wenn ich mittlerweile arg angesickt bin, wenn es um einen bestimmten O2-Shop in Krefeld geht (mehr dazu später), so habe ich doch eine gewisse Begeisterung für den Palm Pre als Gerät aufgebaut, seitdem ich ihn Anfang vergangener Woche bekommen habe. Zeit genug also, einen ausführlichen Test zu veröffentlichen. Bitteschööööön... :-)
Kleine Episode aus dem Urlaub: Der Große sicher verwahrt bei den Großeltern in Passau, der Kleine auf dem Weg mit mir zu seinen anderen Großeltern in Recklinghausen. "Früh am Morgen", sprich um 09:30. Papa denkt sich "Ein Kaffee während der Fahrt kann nicht schaden" und macht sich einen Thermobecher fertig. Folgender Dialog beim Verlassen des Hauses:
"Papa? Nicht ins Büro fahren!"
"?!?"
"Du hast einen Kaffee in der Hand...!
(... wie jeden Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe...). Herrlich! :-D
Wer dieses Blog schon eine Zeit liest, der kennt meine grundsätzlichen Probleme rund um "mal eben". Wann immer ich in engem Zeitkorsett entscheide, dass ich irgendetwas "mal eben" machen kann, geht es in die Hose. So auch heute.
Vollkommen unvorbereitet betrete ich einen O2-Shop, sehe ein Ausstellungsstück des Palm Pre, nehme es in die Hand... und bin wider meiner Vorsätze gebannt. Wahrscheinlich hätte ich mich ja noch beherrscht, aber nachdem der Shopinhaber meinte "Kann ich erst ab morgen verkaufen" (zeigt auf das O2-Werbeplakat mit dem Aufdruck "Ab 13.10.2009 exklusiv bei O2") war mein Jagdtrieb geweckt. 5 Minuten später waren wird uns mit "Bar zahlen, Rechnung schick ich nach, dann kann ich ihn erst morgen buchen" einig... :-)
Das "male eben" war dann der Versuch der Einrichtung des Exchange-Zugangs. WebOS ist ... sagen wir mal ... gewöhnungsbedürftig, egal, ob man vorher ein Windows Mobile-Gerät, ein iPhone oder eine Symbian-Telefonzelle hatte. Grundsätzlich war das Postfach schnell eingerichtet, grundsätzlich der Frustfaktor aber auch schnell hoch: "Das Zertifikat ist ungültig oder Datum und Uhrzeit stimmen nicht" war die Meldung des Tages... und auch nach einer Stunde Wühlen durch die englischen Foren der Mitleidenden in den USA (die seit einigen Monaten bereits in den Genuß des Palm Pre kommen) war mir klar, dass es am Zertifikat liegt, was bei meinem Server ein selbst generiertes ist. Nach einigem weiteren Suchen und Ausprobieren hier meine Lösung, um den Exchange ActiveSync (EAS) zum Laufen zu bekommen:
1.) Bereitstellen des Root-Zertifikats
Der Pre besteht darauf, das Root-Zertifikat des Servers (und nicht des Exchange) zu haben. Gut gelaufen, wenn der Admin direkt das Root-Zertifikat exportiert hat (das dann natürlich auch für den Exchange gilt), schlecht, wenn nicht. Hier ist ggf. eine Abstimmung mit dem Serveradministrator von Nöten, der das Zertifikt als Datei erstellen muss.
2.) OWA funktioniert nicht zur Zertifikatsinstallation
Klassischer, aber (zumindest bei mir) wenig hilfreicher Tipp: Den Server im Outlook Web Access (OWA) ansurfen und dort das Zertifikat bei der Zertifikatswarnung akzeptieren. OWA funktioniert, EAS aber immer noch nicht.
3.) Mailen des ZertifikatsHat man einmal das Zertifikat (in Form einer Datei der Endung ".cer"), dann muss es auf den Pre gelangen. Auch hier wieder ein für mich erfolgloser, aber oft gelesener Weg: In das Hauptverzeichnis des Wechseldatenträgers (aka Speicher des Pre) legen und neu starten.
Der funktionierende Weg ist gar noch einfacher: Einfach eine Mail mit der Zertifikatsdatei als Anhang senden, am besten an ein Freemail-Postfach (bei mir Yahoo), denn der Exchange bzw. OWA verweigert eine solche Datei als "unsichere Anlage". Ist aber das Freemail-Postfach auf dem Pre konfiguriert, dann kann es abgerufen werden, dann der Anhang geöffnet werden. Es öffnet sich automatisch der Zertfikatsmanager des Pre, dort das Zertifikat akzeptieren, einmal neu starten, EAS neu einrichten und freuen... :-D
Der 6. Oktober wird sicherlich nicht als Meilenstein in der Geschichte der mobilen Betriebssysteme eingehen... und das liegt nicht daran, dass das an diesem Termin vorgestellte Windows Mobile 6.5 schlecht ist. Einen ausführlichen Überblick aus meiner Sicht findet man hier.
Es liegt vor allem daran, dass die Presse gefühlt noch mehr als sonst die große Microsoft-Keule herausholt und unreflektiert auf etwas einprügelt, was sie nicht einml wirklich verstehen.
Das beste Beispiel dafür: Spiegel Online mit der wohl dümmsten aller Schlagzeilen: "Microsoft floppt mit iPhone Killer".
Aua... liebe SPON-Redaktion. Wer denn bitte hat etwas davon gesagt, dass Microsoft einen iPhone-Killer auf den Markt bringen wollte? Und bitte: Microsoft und Windows Mobile = mobile Plattform. iPhone = Plattform und Gerät.
Seien wir fair: WM65 ist sicherlich nicht ein komplett neues Windows Mobile (was aber auch die Versionsnummer schon anzeigt), aber wohl ein konsequenter Schritt, die vorhandene Porfessionalität des Systems beizbehalten und zu verbessern, aber gleichzeitig dem Trend des "mobilen, fingerbedienbaren Betriebssystem für mobile Geräte" einen deutlichen Schritt näher zu kommen.
Mensch, Mensch, Mensch. Ich habe hellseherische Fähigkeiten, das ahne ich schon länger. Da schaue ich gerade in die Liste meiner Entwürfe und finde einen vom April diesen Jahres, der sich mit der Abwrackprämie beschäftigt. Abwrackprämie? Genau, die Pleitesubvention für Autohändler der großen Koalition...
Fassen wir´s nochmal zusammen: Wer eine olle Rostmöhre schon ein wenig besitzt, der kann die dem Schrott übereignen und bekommt dafür beim Kauf eines Neuwagens mehr, als der Wagen vor drei Jahren noch wert war. Der Schotthändler gluckst und kichert, weil er unter der Hand einen steten Fluss fahrbereiter Rostlauben Richtung Holland und Osteuropa schieben kann, der ehemalige Besitzer ebenfalls, weil er einen Neuwagen mitfinanziert bekommt. Und natürlich gluckst und kichert auch der Autohändler, weil er krass heftig viele Kunden bekommt.
So das kommunizierte Bild... wenn aber letzterer Glucks-und-Kicher-Anfall tatsächlich so stattgefunden hat, dann unterstelle ich der Branche der Autohändler mindestens Grenzdebilität, wenn nicht gar ein signifikantes Denkvakuum. Wie war das nochmal mit der Marktwirtschaft? Angebot und Nachfrage? Die Autohändelr waren schon vorab von der Wirtschaftskrise betroffen (=> Nachfrage klein) und entsprechend auf Kunden aus (=> Angebot groß).
Nun subventioniert der greise Vater Staat von seiner kärglichen Rente einen Zuschuss, und der wird gerne genommen (=> Nachfrage größer, Angebot immer noch groß). Also unterbieten sich alle Anbieter im Preis (oder überbieten sich mit Nachlässen), um noch mehr Käufer zu animieren. Das klappt auch... und daraus schliesst man dann, dass die "Abwrackprämie ein Riesenerfolg" sei.
Die Händler (grenzdebil?) frohlocken, haben sie doch um den Dreh den oder gar einen leicht höheren Gewinn wie in guten Jahren gemacht. Klingt doch gut, oder? Echt? Grenzdebil, oder was? :-D
Pflücken wie auseinander: Umsatz und Gewinn => okay. Absatz: deutlich höher => Marktsättigung. Wenn ich heute einen Kleinwagen kaufe, dann in den kommenden Jahren garantiert nicht mehr. Und wen wundert es dann, wenn der Absatz plötzlich massiv einbricht? Und ich prognostiziere, dass auch hier der ebay-Trend eintreten wird: Wie rabattieren mal weiter... Hauptsache verkaufen und Zielzahlen zumindest annähernd erreichen... bis die Spirale einmal mit lautem Scheppern auf dem Boden aufknallt... und das ist dann kein leichter Blechschaden mehr!
Was freu ich mich, dass ich imkommenden Jahr langsam an einen Nachfolger der A-Klasse der bEva denken kann... :-)
Aufgeregt? In einer Woche ist es soweit: Windows Mobile 6.5 ist offiziell auf dem Markt und die ersten Geräte (zumindest der HTC Touch2) werden verfügbar sein. Gerüchte gibt es gar, dass der Touch Pro2 und der Diamond 2 auf schon am 6.10.09 ihr versprochenes kostenloses Update bekommen sollen...
Mein Windows Mobile 6.5-Buch wird definitiv diese Woche fertig (und damit noch dieses Jahr auf dem Markt sein), ein Test des Touch2 und Windows Mobile 6.5 allgemein kommen kommende Woche auf die Seite (sicherheitshalber erst ab 7.10., um auch unter Berücksichtigung von Zeitzonen mein NDA nicht zu brechen).
Ich mag solche Telefonate... und sie geben mir Hoffnung, dass die Menschheit noch nicht ganz so bierernst geworden ist, wie es manche Kommunikationsversucher befürchten lassen.
Gerade versuche ich zuhause anzurufen, tippe die Nummer blind und stutze beim Anrufbeantworter... definitiv nicht unserer. Aufgelegt, neu gewählt, dann die bEva dran. Mittendrin dann klingelt mein Blackberry (der mittlerweile durchgängig die Büronummer weitergeleitet hat). Ich breche das Gespräch mit der bEva ab und gehe dran:
"Mullermeierschulz, Krefeld. Sie hatten bei mir angerufen?"
"Ooops.. sorry, hatte mich verwählt, und nur gemerkt, dass ich nicht zuhause gelandet war, weil Ihr Anrufbeantworter so komisch redet!"
Am anderen Ende nur noch Glucksen und Prusten... :-)
Es gibt wenige Bücher, die ich in einem Rutsch durchlese. Bisher waren dies - ich traue mich kaum zu sagen - "Harry Potter und der Halbblutprinz" und "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", beide im englichen Original. Vor allem deshalb, weil es eine Fortsetzung war, ich nicht über irgendwelche Boulevardmedien herausfinden wollte, wie es weitergeht und - naja... weil ich neugierig war... :-D
Dan Brown habe ich immer gerne gelesen, aber nach der Ankündigung, dass "The Lost Symbol", der dritte Robert Langdon-Roman nach Illuminati und Sakrileg, auf Englisch lieferbar wurde. Irgendwie ritt es mich aber, und gestern Morgen war er dann da. Angefangen, über den Tag um die Kinder herum gelesen, abends die Schmonzkomödie der bEva in den Hintergrund geschaltet und um 01:30 heute Morgen war ich durch.
Wer die Vorgänger kennt, sollte sich wappnen: waren Angels and Demons und Da Vinci Code noch pure Belletristik, so fügt The Lost Symbol dem Ganzen eine weitere Note hinzu: Natürlich dreht sich die Handlung wieder um Robert Langdon, der kreuz und quer durch Washington D.C. gejagt wird und selber dem uralten Wissen der Menschheit hinterherjagt, aber die leisen Zwischentöne machen das Buch aus: Die Diskussionen mit einem hohen Mitglied der Freimaurer und guten Freund rund um die Macht des Geistes, das verlorengegangene Selbstvertrauen des Menschen und die Erkenntnis, dass Gott in uns selbst ist.
Das klingt fürchterlich pathetisch, ist aber so geschickt, logisch und unaufdringlich aufbereitet, dass die Spannung gerade bei diesen Passagen so dicht ist, dass man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Absolute Empfehlung.
Wer sich allerdings nur leicht berieseln lassen möchte, ohne zu denken, der wird genau diese Passagen als Längen" empfinden... :-)
Nach den vergangenen Maulereien rund um das Gerätesterben (hatte ich übrigens erwähnt dass auch das Netzteil meiner Slingbox den Geist... ach, egal...) habe ich den Spiess einfach mal umgedreht. Wie? Indem ich ein Gerät höchstpersönlich gerichtet, vaporisiert, dem Elektronikschrott übereignet habe. Dreckstück!
Was ist passiert? In meinem üblichen Schreibmodus hatte ich gestern abend bis tief in die Nacht geschrieben, und bin da eigentlich eher unempfänglich für Ablenkungen. Irgendwann aber fiel mein Blick auf meine Ventus-Wetterstation, vor gerade mal drei Tagen eingerichtet. Der Witz dabei: Eine Software auf dem PC liest die Wettervorhersage der kommenden vier Tage und überträgt diese dann per Funk an die Station. Funktionierte auch prima... bis ich gestern Abend aus dem Augenwinkel sah, dass die Daten im Display veraltet waren. Neu gesendet, keine Änderung. Sensor an einen anderen USB-Port gehängt, keine Änderung. Irgendwann dan aufgegeben, zumal es sich um mein Vista-Notbook handelt, das links von mir steht (geschrieben wird auf einem iMac und einer virtuellen Windows 7-Maschine im erweiterten Desktop). Müde ins Bett, müde wieder hoch heute Morgen... und das Notebook steht auf "Wählen Sie das Betriebssystem aus...". WTF?! Neustart, Bluescreen mit der allseits beliebten USB_BUG_CODE-Meldung.
Neu gestartet, nix. Alle USB-Geräte abgesteckt, neu gestartet, nix. Nach einer halben Stunde dann ab ins Büro, mit dem nachvollziehbaren gehörigen Hals. Heute abend dann der strukturierte Versuch: Abgesichert gestartet, alles prima. Und in der Systemsteuerung dann ein Gerät, das nicht funktionierte. Gut, raus mit dem Treiber. Neustart, BSOD.
In der Systemsteuerung befand sich allerdings noch ein "Microsoft TAPI Adapter" mit einem Ausrufezeichen, auch das gelöscht... und mein Rechner startet freudig und ohne Probleme. Dass ein EINGESTECKTES USB-Gerät Probleme machen kann, sehe ich ja noch ein. Dass aber ein Gerät, das vorher lief, plötzlich nicht mehr läuft und dann auch noch das System so strubbelig macht, habe ich noch nicht erlebt.
Eines versichere ich Euch: Der süsse Klang eines 10 Kilo-Fäustels auf langsam brechenden und reissenden Plastik kann himmlisch sein... :-)
... und das einen Monat vor eigentlicher Planung. Die Arbeit an meinem Windows Mobile 6.5-Buch hat begonnen. Der Vorteil: Zum Release am 6.10. dürfte es nahezu fertig sein und damit noch dieses Jahr zum Weihnachtsgeschäft in den Regalen. Bye, Bye, schlafreiche Nächte... :-)
Boah, ich brech gleich... während man ja in den vergangenen Wochen mein Gejaule rund um gestorbene Geräte deutlich vernehmen konnte, dürfte sich der eine oder andere heute mit rollenden Augen die Ohren zugehalten haben. Es kann nicht mehr sein... :-(
Unsere WMF1000, beim Frühstück noch problemlos Quelle mehrfachen frisch gebrühten Kaffeegenusses, meldet mir abstruse Fehlermeldungen, als es mich nach Nachschlag dürstet. "Brühgruppe reinigen" (gerade passiert), "Durchflussfehler" (Wasser läuft aber problemlos durch den Wasserauslass), "Zu feiner Mahlgrad?" (WTF? Bohnen, nicht Pulver!).
Eine Tasse gezogen, kaum was kommt raus, Brühgruppe gereinigt, nochmal versucht, selber Ergebnis. Und dann schalte ich die Maschine aus... böser Fehler! Ein reissendes, knackendes Geräusch, das Gehäuse verbiegt sich, die Maschine qualmt wie wild... Am Ende: 5mm dickes Plastik der Brühgruppe gerissen, Gehäuse verzogen.
Ich bin gespannt... der WMF-Service (in Form von DHL als Express-Abholservice) kommt, und dann schaun´mer mal, in wieweit WMF sich auf eine Garantiesache einlässt. Die Maschine war vor einem Monat erst da, weil sie undicht war, und wurde grundgereinit/-überholt.
Sorry for my silence. Neee, ich muss mich nicht entschuldigen, keine Frage, aber ich fühle mich verpflichtet.
Chaos allüberall. Im Büro 12 Stunden-Schichten, gerade mit Mühe die Seite und Ratschlag 24 aktuell gehalten, alle andere Kommunikation geht flöten. Wird aber bestimmt besser... also stay tuned. :-)
Grrr... ich sags ja... "Mal eben". MacBook Pro und MacBook Air hatte ich heute schon auf Snow Leopard gebracht... blieb am späten Abend nur noch der iMac ... "mal eben". Ha!
Beim Neustart mault dieser, dass er Cute FTP nicht mehr starten kann, und ein panisches Googeln ergibt etwas, was ich bei Mac OS nicht erwartet hätte: Eine riesenlange Liste inkompatibler Programme. Offensichtlich sind die Änderungen zwischen Leopard und Snow Leopard doch gravierender, als der erste Eindruck erwarten lässt (was man mit ein wneig Grübeln schon daran sehen kann, dass Snow Leopard das erste Mac OS sit, das nicht mehr auf den alten Power PC-CPUs läuft).
Die Alternative (wenn auch nicht ganz so schön wie Cute FTP) heisst Cyberduck, ein Open Source-FTP-PRogramm, das auch schon in einer Snow Leopard-kompatiblen Version (als Beta, funktioniert aber) zur Verfügung steht. Auch wenn das Neueingeben aller FTP-Zugänge nicht wirklich ein Spass ist, ich komme zumindest wieder an meine Seiten heran... :-(
Uiuiuiui... ich habe ja schon viel erlebt, aber es gibt immer noch Dinge, die ich bisher noch nicht hatte. Bis gestern gehörte dazu Knete im Ohr, auch wenn mein kleiner Sohn durchaus ernst zu nehmende Ansätze gezeigt hatte, das einfach mal auszuprobieren. Aber so stelle ich mir das tatsächlich vor...
Was war passiert? Nach Jochens begeistertem Bericht über die beyerdynamic DTX-50 und MMX-100 individual, meiner doch durchaus ausgeprägten Musikleidenschaft und der Tatsache, dass ich beim Singen mit einem Sennheiser ew3000 Beltpack kabellos unterwegs bin, aber immer wieder mit dem richtigen Kopfhörer kämpfe (oder besser: Ich kämpfe gegen die rausfallenden, schlecht sitzenden etc.) musste Abhilfe her. Diese in Form der beyerdynamic MMX-100, die die Ergänzung der DTX 100 um die Freisprechfunktion für iPhone und Co. sind. "Individual" bedeutet in dem Fall, dass den Kopfhörern ein Gutschein für die Erstellung einer Otoplastik beiliegt.
Exakt hier kommt die Knete ins Spiel... in Zusammenarbeit mit der Firma Kind, einem der führenden Anbieter rund um Hören und technische Hilfsmittel mit über 400 Niederlassungen in Deutschland, wird ein Abdruck der Ohren gemacht... von Innen versteht sich! :-D
Ein Stück Watte wird an einen Faden gebunden, der im Ohr versenkt und dann kontrolliert, ob der daraus entstehende Pfropfen dicht sitzt. Dann wird aus zwei Komponenten (die tatsächlich wie Knete aussehen) eine Masse zusammengematscht und diese dann vorsichtig mit einer riesigen Spritze ins Ohr gedrückt. Erst ins eine, dann ins andere, und dann herrscht herrliche Ruhe. Bis der Techniker dann wild gestikulierend und überlaut redend versucht, den Delinquenten zum Öffnen des Mundes zu bewegen... ist die Masse hart geworden, dann muss der Unterdruck, der beim Herausziehen des dicht abschliessenden Blocks entsteht, Ausgleich finden.
Die Abdrücke werden zusammen mit den weiteren Daten (welche Farbe sollen die Otoplastiken haben (Transparent, Weiss, Schwarz), welcher Kopfhörer soll nachher hinein kommen, soll ein Ventilationkanal gelegt werden, um Luft und einen geringen Teil an Umgebungsgeräuschen durchzulassen) ans Labor geschickt und dort final gefertigt. Nach ca. 10 bis 12 Tagen kommen die fertigen Otoplastiken dann wieder zurück an den Händler und können abgeholt werden.
Ich sag´s Euch: Es ist ein komisches Gefühl, die Ohren voller Knete zu haben. Ich werde zuhause erst einmal alle Knete-Vorräte der Kinder konfiszieren... man weiss ja nie! :-D
Man hat es mir ja schon oft vorgeworfen, dass ich mich mit anderen Plattfformen als Windows Mobile beschäftige. Ja: Ich habe alle iPhones direkt bei Erscheinen gekauft. Ja, ich habe auch mal ein Nokia (das E71 ist für mich immer noch der haptisch überlegene Messenger), und mit dem HTC Hero nun auch ein Android-Gerät.
Ich drehe den Spiess mal um: Würde ich mich nur auf Windows Mobile beschränken, dann würde mir ein gutes Stück Überblick fehlen, was denn die anderen machen. In der Summe bin ich beispielsweise ein iPhone-Gelangweilter, weil es zu viele Macken hat (mein 3GS hält bei eingeschaltetem UMTS mit Push-Verbindung zum Exchange einen knappen Tag, mit ausgeschaltetem UMTS und aktiviertem Push zwei Tage... das sollte ein Windows Mobile-Gerät sich mal herausnehmen!), ich hasse Android, mag aber den HTC Hero, weil er eine durchdachte Oberfläche hat (die auch wuf WiMo-Geräte kommen soll). Kurz: Ich kann mit Argumenten hinterlegen, warum ich Windows Mobile für die überlegene mobile Plattform halte.
Am Freitag dann wieder ein Paradebeispiel: ein flaches Smartphone mit ausschiebbarer QWERTZ-Tastatur und haptisch ansprechendem Äusseren (also dünn, mit Metall/Alu) gibt es mit Windows Mobile nicht. Alternative: Das Nokia E75. Okay: vermeintliche Alternative... die Initialbegeisterung hielt nämllich 10 Minuten... und die Verweildauer ausserhalb des Kartons knappe 60 Minuten. Trotz ROM-Update ist das Gerät teilweise sturzenlangsam (10 Sekunden in manchen Menüs bei Aktivierung einer Option bis zur Rückkehr in das vorherige Menü sind keine Seltenheit), es ist instabil (vor allem der Exchange-Sync mit Mail for Exchange stürzt dauernd ab, bringt einen Systemfehler oder meckert sonstwie))... kurz: inakzeptabel und unerträglich.
Und so sitze ich hier wieder mit einem HTC Snap... kein Design-Glanzsstück, aber superstabil und extrem funktional. Und ich frage mich, wo Windows Mobile in der Gunst der Anwender stehen könnt, wenn die Hardwarehersteller endlich mal dem Trend nach haptisch begeisternden Geräten nachgehen würden...
Ha... HTC... Windows Mobile. Hero? Wer? Fast... :-D
Der HTC Hero ist das dritte Android-Smartphone von HTC, wobei das G1 (T-Mobile) und das Magic (vodafone) vorsichtig formuliert ein Schuss in den Ofen waren. Der Hero aber kann mit seiner durchdachten Benutzeroberfläche "Sense" (als Weiterentwicklung des von Windows Mobile-Geräten bekannten TouchFLO 3D) glänzen... und da kam ich dann nicht mehr um einen ausführlichen Blick herum.
Ich hasse Tage, die damit beginnen, dass mir auf dem Weg ins Büro vom noch warmen Baguette flüssig gewordenes Nutella aufs Hemd topft. Wenn ich dann wieder nach Hause fahre, um das Hemd zu wechseln, und zu diesem Zweck Blackberry und Füller auf die Kommode lege, nach dem Umziehen aber nicht wieder einstecke, dann steigert das meine Laune nicht wirklich. Shicetag.
Es fällt mir schwer. Wirklich schwer. Ulla Schmidt ist nun weder parteipolitisch noch persönlich auch nur annähernd in meiner Facebook-Buddy-Liste. Und wenn so ein quasi-Feindbild es von der Presse so richtig dick bekommt, dann sollte man sich doch eigentlich freuen, oder?
Im Sixt-Spendenskandal In der Dienstwagenaffäre aber vermag sich dieses warme Gefühl der Häme aber nicht wirklich einzustellen... Keine Frage: Ulla Schmidt ist eine Kommunikationslegathenikerin, die jeden sprachlichen Fettnapf im Bocksprung ausnutzt, aber sachlich... sachlich hat sie doch recht?
Halten wir fest: Als der Wagen gestohlen wurde, wurden als erstes Vorwürfe gegen sie persönlich wegen einer vermeintlich unzulässigen Privatnutzung laut. Welche Alternativen der Kommunikation blieben ihr?
1.) Gar nicht reagieren
Schlechte Alternative. Die Reaktionen der Presse auf "Frau Schmidt war zu einer Stellungnahme nicht bereit" kann sich jeder denken.
2.) Einlenken
Warum sollte sie das tun? Die Rechtmässigkeit der Nutzung ist mittlerweile selbst vom Bundesrechnungshof bestätigt worden. Nach geltenden Vorschriften durfte sie ihren Dienstwagen mit in Urlaub nehmen. Private Fahrten hat sie rechtmässig abgerechnet. "Schuld" ist also - aus rein rechtlicher Sicht - hier nicht zu sehen. Warum eine solche dann also eingestehen?
3.) Die Rechtmässigkeit der Nutzung darstellen
Genau das hat sie gemacht. Zwar wie der Elefant im Porzellanladen ("Das ist aber mein Recht!") und wenig konstruktiv, aber vom Grundsatz her hat sie recht. Auch wenn sie dann giftet, dass man bei Kritik zahlt die zu Grunde liegenden Gesetze angehen solle, dann ist auch das richtig, denn dies stellt den einzigen Weg dar, eine gefühlt falsche Nutzung zu vermeiden.
Ich will ja gar nicht sagen, dass ich diese unsägliche Verschwendung von Steuergeldern gutheisse... und auch nicht, dass ein Wirtschaftskrisen-konformeres Vorgehen gerade in der heissen Phase des Wahlkampfes nicht klüger gewesen wäre, nur: Alle, die jetzt schreien, sollten sich selbst fragen, wo sie die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Rechte ausschöpfen, wo es "eigentlich" unsinnig ist...
Ruhig... ich habe nicht meine grundsätzlichen Rechtschreibfähigkeiten verloren (im Gegensatz zu einer signifikant steigenden Zahl an Journalisten, das Lesen der diversen Printmedien verursacht mir zunehmend Zahnschmerzen).
Das Auftreten der grossen Volksparteien aber erinnert mich momentan auf der einen Seite stark an die Aufgeregtheit eines Goldfischglases, wenn die Katze davorsitzt und an einen behäbigen Wal, den nichts anficht, auf der anderen. Und ich muss sagen, das gefällt mir so... :-)
Während die SPD mit fortscheitender Zeit immer unruhiger wird, ihre Attacken immer weniger sorgsam auswählt und scheinbar um jeden Preis Aufmerksamkeit erhaschen will, lässt sich die CDU kein Stück aus der Ruhe bringen. Frei nach dem Motto: "Nicht provozieren lassen..."
Ich hoffe nur, dass man die CSU noch unter Kontrolle bekommt, die - warum auch immer - plötzlich den Wunsch-Koalitionspartner FDP auf dem Radar hat... und dann einfach weiter abwartet, wie sich eine grosse Volkspartei (die meines Erachtens den Begriff "Volk" für sich schon lange so sonderbar definiert, dass ich mich nicht zugehörig fühle) selbst weiter demontiert.
... und da werden dann auch so vermeintlich gut gemeinte Aktionen schnell zum Rohrkrepierer: In unserer Strasse sind alle Strassenlaternen in ca. 2 Metern Höhe mit grossen, roten Wahlplakaten versehen worden... dazu fällt mir ein: "Die rote Laterne wird zum Wahlprogramm erhoben... welche Selbsterkenntnis!" (und ich habe einen Höllenspass daran, als Akt des zivilen Ungehorsams das Plakate an "meiner Laterne" immer wieder um 90 Grad zu drehen. Wenn ich den allerdings erwische, der das immer wieder rückgängig macht... :-) )
Auch hübsch: Die Wahlveranstaltung auf dem Marktplatz eines kleinen Ortes im Münsterland, in denen die vermeintliche Aufholjagd der SPD zum Wahlsieg beschworen wird... als Medium setzt man - kindertauglich - eine Seifenblasenmaschine ein. Tja... da platzt der Traum des Wahlsieges doch wie eine Seifenblase, oder? :-D
Bittere Erfahrung, wenn man gerade einen Windows Server 2008 mit einem Exchange 2007 installiert hat und dann mit all seinen Geräten Zugriff auf den Exchange bekommt, mit Entourage und Macs aber nicht. Das liegt daran, dass mit dem Wechsel auf die neue Plattform WebDAV nicht mehr in gewohnter Art und Weise funktioniert. Richtigerweise hat Microsoft diese potentiell unsichere Verbindungsart stark eingeschränkt... Entourage 2008 aber baut darauf.
Am 13.8.2009 ist dafür die Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition veröffentlich worden, die quasi ein Zusatzupdate für den Entourage Client darstellt und hier heruntergeladen werden kann. Das Update aber ist ein wenig hakelig:
1.) Löschen aller Identitäten
Entourage verweigert das Update, wenn noch Mail- bzw. Exchange-Konten auf dem Mac vorhanden sind. Dazu müssen die bestehenden Identitäten im Entourage gelöscht werden. (Eine bebilderte Anleitung habe ich hier abgelegt).
2.) Deinstallation von mac:office
Ist diese erste Klippe umschifft, dann meckert der Installer der Web Services Edition, dass er nicht updaten kann: Dazu muss mac:office deinstalliert werden, empfehlenswert ist es, nicht nur das Deinstallationsprogramm zu nutzern, sondern über den App Cleaner das Verzeichnis "Microsoft Office 2008" durch Ziehen aus dem Papierkorb in den App Cleaner "sauber" zu löschen: Einträge aus der Library etc. werden dann zusätzlich entfernt.
3.) Reinstallation von mac:office
Nach der Installation der Office Suite wird erst das Update 12.2.0 heruntergeladen, nach dessen installation muss noch über den Autoupdater das 12.2.1 installiert werden. Hier empfiehlt sich ein Neustart nach jedem Update-Step.
4.) Installation der Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition
Der leichteste Schritt: die MEMWS installiert sich wie ein normales Versionsupdate und meldet sich später dann als Version 13.
5.) Einrichten des Exchange-Postfaches
Über den Assistenten muss dann das Exchange-Konto ganz normal konfiguriert werden.
Wichtig: Die Exchange Web Services (EWS) müssen funktionieren... ist das nicht der Fall, dann reihen sich die Fehler auf und der Frust-Pegel steigt. Hier kann dann nur ein Administrator helfen, der dies auf dem Server geradezieht. (Danke an Joe für das gemeinsame "Durchstehen" :-) )
Keine Sorge... ich fang jetzt nicht mit Esoterik und Barlounge-Weichspül-Schmusemusik an... :)
Exchange Server haben kein einfaches Leben... und das Jahr 2009 wächst sich zum Jahr der Serverpest aus: Der meine hauchte (wie hier zu lesen) sein virtuelles Leben bereits Ende Januar aus, meine neue Mailheimat auf Joe´s Exchange vor zwei Wochen.
Der ein oder andere mag nun sagen "Wo ist das Problem? Im Outlook sind doch alle Daten? Und Mails können per POP3 abgefragt werden?". Richtig. Das macht mit einem PC Sinn. In meiner Konfiguration allerdings ist es ungefähr so sinnvoll wie Herr der Ringe auf einem Handydisplay.
Drei Notebooks, ein Mac, drei mobile Geräte im (wechselseitigen) ständigen Einsatz. Wie also stelle ich sicher, dass ein eingetragener Termin oder ein geänderter Kontakt auf die anderen Geräte kommt? (Wer jetzt "Mit einem Exchange Server" antwortet, der sollte sich auf schnelles Laufen einstellen!!! :-) ).
Dass das Abfragen von Mails per POP3 (mit der Einschränkung, dass die Mails auf dem Server bleiben müssen, damit sie später wieder auf den Exchange kommen und damit jede popelige SPAM-Mail auf jedes Gerät heruntergeladen wird, man dauernd 50 neue Mails angezeigt bekommt, weil man ein anderes Gerät benutzt, obwohl man auf einem anderen schon die Mails gelesen oder gelöscht hat) schmerzhaft sein kann, können Exchange-Unbeleckte nicht mal annähernd erahnen.
Und deshalb auch nicht das Gefühl, wenn man nach anbindung an den neuen Exchange am Schreibtisch sitzt und innerhalb von Sekundenbruchteilen der PC klingelt und drei mobile Geräte (Touch Pro2, HTC Hero und iPhone) düdeln, weil eine neue Mail eingegangen ist.
Da verzeiht man ausch schon mal, dass das wieder eine SPAM-Mail war... :-D
Lange Zeit hatte ich Ruhe... Früher konnte man darauf bauen, dass ein von mir ausgesuchtes und gekauftes Gerät zum 50% defekt war und (mindestens) einen Austausch erforderte. Seit einiger Zeit war Ruhe im (Verpackungs-) Karton, scheinbar hat sich das allerdings gerade wieder erledigt... diesmal sinds nicht nur die neuen Geräte, sondern auch bereits bestehende.
1.) Dach: Vor dem Urlaub Wassereinbruch, weil die Ziegel am Dachfenster in meinem Büro zu nah am Fester waren und bei starkem Regen in Verbindung mit Sturm das Wasser nicht ablaufen konnte. Fazit: EUR 150,- für das Beschneiden von 8 Ziegeln (okay, kein Kaufdefekt, aber diesen Monat trotzdem nervig).
2.) Tacho für das Berg-Kettcar meines Sohnes: Als Geburtstagsgeschenk von meinen Eltern an ihn bestimmt und von uns besorgt. Eingebaut, zweieinhalb Stunden geprockelt, festgestellt, dass - sobald er im Kettcar unter Spannung kommt - er einfach blockiert. Enttäuschung gross, zweieinhalb Stunden plus eine halbe Stunde Demontage verschwendet... der im Austausch gelieferte funktioniert einwandfrei.
3.) Toaster: am frühen Morgen macht die bEva mir unter unterdrücktem Murren ein Brot... soviel hatte ich gehört. Danach allerdings nur noch den Grossbreand gerochen: Toaster durchgeschmort, Brot (obwohl zu dem Zeitpunkt schon draussen) schmeckt verkokelt. Prima.
4.) Kaffevollautomat: Ich liebe meine WMF1000... auch wenn sie sauteuer war, keine Jura oder Saeco kann von der Funktion und dem Kaffeegeshcmack mithalten. Dass sie wie die bEva eine Diva ab und an Launen hat und mit ihren Bedürfnissen, die vor dem Kaffee erfüllt werden müssen, manchmal nervt, ist die eine Sache. Dass sie mittlerweile konsequent eine Windel braucht, eine andere. Nach mehreren Konsultationen mit dem WMF-Service (der für mich mit Abstand der kompetenteste und freundlichste Service ist, den ich bei technischen Geräten erlebt habe), vorgestern deren Kaffeetulation: Sie muss in den Service. Und wie soll ich das Wochenende überleben? Maschinenkaffee schmeckt sooo schei..., wenn man den frisch aufgebrühten gewöhnt ist!
5.) Kinderschwimmbecken: Ich akzeptiere, dass die Lagerung im Garten während des Urlaubs wenig klug war... aber deshalb muss es ja trotzdem nicht kaputt gehen, oder?
6.) Kabeltrommel im Garten: Ich bin ja schon froh, dass es nicht der Grill war, als selbiger gestern mitten im Grillen ausging... aber auch hier: Es reicht!
Das alles in einer Woche, ich rechne jetzt besser nicht zusammen, was das in finanzieller Hinsicht bedeutet. Reicht jetzt für das nächste Jahr, okay?! :-)
Um dem einen oder anderen Mitleidenden Zeit und Geduld zu ersparen: Wer den deutschen RC von Windows 7 bereits installiert hat und - wie ich - einige Arbeit in Treiberinstallation (beim Macbook) installiert hat, der sollte sich den RTM noch nicht über MSDN herunterladen. Da gibt´s momentan nämlich nur die englische Version plus deutsches Sprachpack... und damit würde das Update von W7 RC deutsch auf W7 RTM englisch laufen... und das tut es eben nicht, weil Updates nur innerhalb der Quellsprache möglich sind.
Gemach, liebe Mitleidenden: Bald ist es soweit:
Jetzt erhältlich: Finale Windows 7 Version (RTM, in Englisch) für MSDN Subscriber
Die finale Version von Windows 7 ist ab heute, 6. August 2009, für alle Besitzer einer MSDN Subscription als Download verfügbar – mehr als zwei Monate vor der offiziellen Veröffentlichung am 22. Oktober 2009. Nutzen Sie die Gelegenheit und holen Sie sich als einer der Ersten Windows 7 („RTM“ - „Release to Manufacturing“). Bereit stehen in den Nachmittags- bis Abendstunden die englischen 32 Bit- und 64 Bit-Versionen des Betriebssystems sowie alle Language Packs, WAIKs, WDKs, SDKs & Symbols in allen verfügbaren Sprachen. Ab dem 14. August 2009 folgen für Abonnenten die Sprachversionen Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Japanisch, bevor am 21. August Windows 7 in allen vorgesehenen Sprachen zum Download bereitstehen wird.
Mensch, manchmal hasse ich es, ein Gutmensch zu sein. Fragt mich jemand nach Hilfe, dann kann ich kaum nein sagen. So geschehen bei einem entfernten Bekannten, der nach dem Umzug seine Telefonanlage nicht zum Laufen bekam (allerdings auch offen kommunizierte "Das ist nicht mein Ding.").
Wer kennt die Leiden eines Umzugs und die damit verbundene Profilierungssucht der Telekom als unfähigstem Netzanbieter nicht? Also: Trotz proppevollem Terminkalender und wunderschönem Wetter ins Auto gesetzt und die fast 50km gefahren. Was finde ich aber vor? Einen Wust aus Netzteilen, Kabel und Geräten, unsortiert und ungekennzeichnet. Keine Zugangsdaten DSL oder ISDN, die ISDN MSN´s irgendwo verbuddelt, zwei Telefondosen im Haus, von denen nicht klar ist, welche geschaltet sein sollte... und auf die Frage "Warum lässte denn keinen Techniker kommen?" kommt "Der kostet doch Geld!".
Nach Telefonat mit der Hotline und danach wundersam funktionierendem ISDN (der Splitter aber funktioniert immer noch nicht) habe ich zumindest die Basistelefonie eingerichtet. Später kommt dann ein Techniker. Und wenn der Geld kostet: Sei´s drum! :-(
und frage mich, ob der Mann mir diesem Wahlkampfslogan seine letzten Synapsen auch noch dem Sozialstaat geopfert hat.
Und dann dämmerts mir: Nein. Das ist alles eine grosse Verschwörung: Der Deal ist: Wenn er die SPD unter 15 Prozent bekommt, dann bekommt er einen Ministerposten in der nächsten (CDU/FDP-) Bundesregierung. Als Parteiloser, versteht sich. Vielleicht aber auch nur als Wegfahrsperre für Ullalas Ex-Dienstwagen. Man wird sehen.
Ich gönne niemandem die Pleite, aber einem kleinen Teil der Arcandor-Gruppe wünsche ich sie. Von ganzem Herzen. Nicht den Mitarbeitern, aber demjenigen, der die Kundenpolitik definiert. Boaaah, bin ich sauer!
Was war passiert? Nechdem ich im Urlaub sehr deutlich festgestellt habe, dass ein Nintendo DSi und ich zwar eine durchaus auf Sympathie basierende Beziehung haben können, aber diese Beziehung niemals sehr eng sein würde (zwei Stunden gespielt im ganzen Urlaub), war die Entscheidung klar: Der DSi wandert an einen wertschätzenderen Besitzer. Auf der anderen Seite: Manchmal einfach Daddeln ist auch was feines, und meine PDAs und Smartphones mag ich dafür nicht verwenden.
Nun schickte der Kollege Wenz mir den Link auf ein Angebot von Quelle, das das "Nintendo DS Kochset", einen DS samt der Kochsoftware, für einen wirklich attraktiven Preis beinhaltete:
Fein! Flux bestellt und der Dinge geharrt, die da kamen. Naja... nur kamen die nicht. Am Montag Abend, zwei Tage nach Bestellung, online nachgeschaut: Bestellung in Bearbeitung, Artikel immer noch lieferbar.
Dienstag Abend: Bestellung steht auf "offen", mit dem Hinweis, die Ware sei nicht mehr lieferbar und man möge sich auf quelle.de nach einer Alternative umschauen. Der Artikel aber ist lieferbar... aber mit einem Preis von 139,99.
Was folgte war ein Telefonmarathon mit Quelle, der seinesgleichen sucht. Von "Ist halt nicht mehr lieferbar." gefolgt von Auflegen über "Bestellen Sie doch zum neuen Preis, wenn Sie die Ware dann erhalten haben, können wir nochmal über einen Preisrabatt reden." bis hin zum Hinweis, dass ja eh kein Vertrag zustandegekommen sei:
(*) Bitte beachten Sie: Diese E-Mail dient lediglich der
Bestätigung des Einganges Ihrer Bestellung und stellt noch
keine Annahme Ihres Angebotes auf Abschluss eines Kaufvertrages
dar. Ihr Kaufvertrag für einen Artikel kommt zu Stande, wenn wir
Ihre Bestellung durch Lieferung der Ware bzw. durch die
Mitteilung der Auslieferung annehmen.
Wer so mit Kunden umgeht, der muss sich nicht wundern, wenn die Wirtschaftskrise ihn zu seinen Opfern kürt. Wirklich nicht.
Ich hatte ja schon selbst meine Begeisterung über den HTC Touch Pro2 ausgedrückt... aber es soll Leute geben, die mir eine Microsoft-Brille und damit eine unkritische Begeisterung über Geräte unterstellen.
Wenn aber der Kollege Samaschke, der mir in den vergangenen Monaten mit einer solchen Vehemenz "Aber das iPhone ist soooooo klasse" in die Ohren brüllte, einen so bedeutungsschweren Satz wie
"Schon interessant: Das iPhone liegt seit dem #Touch#Pro2 nur noch rum."
twittert, dann gibt er mir doch eindrucksvoll Recht, oder? :-)
... bin ich (zuhause) und will ich wieder (in den Urlaub).
Aaaargh... so schön der Urlaub auch war, die Realität ist viel zu schnell wieder eingekehrt: Los ging es damit, dass ich Sonntag Morgen in die Garage ging um eben mit dem Wagen zur Packstation zu fahren und ein Paket abzuholen. Hätte ich zumindest gerne gemacht, wenn der Inhalt der Garage wenigstens irgendetwas an Lebenszeichen von sich gegeben hätte... hat er aber nicht. Also: ADAC angerufen, Problem geschildert und mit Abstand eine der nettesten Ansagen einer Hotline erlebt:
"Na, das ist ja blöd... aber Hauptsache, der Urlaub war schön. Jetzt setzen Sie sich schön mit Ihrer Frau hin, lassen Sie den Urlaub schön bei einer Tasse Kaffee ausklimgen, und in 10-60 Minuten ist der Kollege da und bringt das in Ordnung."
War er dann auch... :D
Dir kurzfristig in optimaler Kooperation zwischen bEva und Wind ruinierte und selbst reparierte Fliegengittertür lasse ich mal aus und komme zum Highlight: Eher durch Zufall habe ich dann abends mein eines, einsames, nur für meine selten genutzte Mastercard (die mir, weil ich sie seit Jahrzehnten habe, lieb und teuer wegen der auswendig gekannten Nummer ist, aber nur dann genutzt wird, wenn ich keine andere zur Hand habe... also selten) Konto in Recklinghausen kontrolliert. Nach zwei Blicken rutschte mir dann das Herz in die Hose... EUR 2740,- als Abrechnung der Eurocard abgebucht... gefühlte EUR 60,- habe ich im Kopf.
Karte gesperrt, natürlich an einem Sonntag Abend nichts weiteres erreicht, Montag dann mit Bank und Mastercard gekämpft, wer denn nun die Umsätze hat und mir liefern kann, Mittags dann endlich per Fax schlauer gemacht worden, insgesamt 2900 Euro an Betrugsbuchungen identifiziert, Strafanzeige gestellt, alle Unterlagen wieder zur Bank geschickt... Damit war dann der freie Montag auch im Ar...
Nach dem Treibhauswetter in den letzten Tagen und dem Unwetter mit Wassereinbruch hier und heute bin ich weg... morgen früh um 04:20 kommt das Taxi, um 05:13 geht der Zug, um 14:05 der Flieger nach Rhodos.
Ich empfehle mich... und die Lektüre des Twitter-Accounts, da werde ich von Zeit zu Zeit Laut geben... :-)
Letzter Tag vor dem Urlaub, und ich habe nichts anderes zu tun, als in der Hitze durch die Stadt zu rennen... :-D
Nachdem ich heute über telefonbuch.de keinen o2-Shop in Krefeld gefunden hatte (aber mindestens 3 kenne) hatte ich heute Nachmittag zwischen Griffel fallen lassen im Büro und Urlaubshaarschnitfriseurtermin nochmal gegoogelt... und da waren sie, meine Telefonnummern. Und gleich der erste Laden, bei dem ich durchkam antwortete auf meine Frage "Ist das TG01 schon da?" mit "Eins hab ich noch" antwortete... Aaaargh... wolle ich nun gar nicht hören... Heisses Wetter, Friseurtermin in 45 Minuten... und der Ostwall, über den ich musste, gesperrt.
Macht nix. Schweissgebadet, aber pünktlich beim Friseur ... mit einem Toshiba TG01 in der Tasche... :D
Allerdings: Der Schwafelkopf im Duisburger Laden hatte nicht mal so unrecht, auch wenn er so einige Begriffe durcheinander warf: Beim TG01 ist eine 8GB microSD dabei... aber die ist auf 1GB formatiert. Einmal umformatiern am PC und schon sind die 8GB verfügbar... :-D
Mich schüttelts gerade: O2 bietet erst einmal exklusiv das Toshiba TG01 an, und als flachstes und schnellstes Windows Mobile-Gerät hat es genug Superlative, um mich zu reizen.
Montag: O2 angerufen. "Haben wir da, kein Problem ... Oooops: Habe ich gerade das letzte verkauft. Geben Sie mir Ihre Daten, die Geräte kommen Mittwoch wieder rein, dann schicken wir direkt eins raus." Knapp, sollte aber bis Freitag klappen und damit noch vor dem Urlaub ankommen.
Mittwoch rufe ich dann - misstrauisch wie ich in solchen Fällen bin - nochmal an. "Nein, ich habe hier keinen Auftrag ... auch nicht an Ihrem Kundenkonto. Wie hiess denn der Kollege?"
Danke auch... dann eben nicht.
Zwei Stunden später erfreut mich o2 mit einer Bestellbestätigung. Wie? Was? Heute angerufen, angeblich ist das Gerät da, aber noch nicht bei hermes. Und wer hermes kennt, der stimmt mit in meinen Zweifel ein, dass das dann nix mehr wird bis morgen.
Also habe ich die diversen O2-Shops angerufen. Unterschidlichste Aussagen, das Highlight aber die des Shops in Duisburg:
"Warten´se mal... ne, das kommt noch. Ist verschoben worden. Kommt in der 30. KW"
Komisch... o2 online hat es schon gehabt, haben jetzt wieder eins, sagen übereinstimmend, dass sie die Shops morgen beliefern... aber es kommt erst Ende Juli?! Das allerdings war noch nicht das Highlight:
"Die waren defekt. Das hat ja eine 8GB-Karte dabei, und die SIM-Karte war falsch formatiert. Die konnte nur 1GB. Und darum sind alle wieder an Toshiba zurückgegangen."
Grrr... Ich will nicht mehr. Ich hab die Nase voll. Im Moment habe ich vermehrt das Gefühl, dass alle mich ärgern wollen. Und: Ob sie´s nun wollen oder nicht: Sie tun es!
Kollektives Klimakterium, gemeinsames Rumprollen, ein Stakkato aus Hirnblähungen... was wollen die alle von mir?!?
Drei Tage und der Rest von heute... dann sollen sie sich alle mal selbst...
Ich bin ja ein Freund der Flohmärkte. Zum einen ist ein guter Teil meiner "Die Geschichte von Windows Mobile"-Vitrine dadurch gefüllt worden, zum anderen kann man neben der Neuware auch mal das eine oder andere Schnäppchen machen.
Lieblingsfunktion für mich aber: Die kostenlosen Sozialstudien... die Artikulation unterschiedlicher sozialer Schichten zu- und gegeneinander... herrlich! Zwei Beispiele heute:
"Ey, Frollein, fängst Du jetzt nich an mir misch zu diskatieren!"
(Frollein war geschätzte 50 Jahre alt und hey, mit Disch bestimmt nisch!)
Highlight der Dialog hinter mir:
"Das mit Deinem BH ist ja klasse... Sizereducer und so."
"Mhhhhm, hab ich gekauft und passte".
"Hab ich gleich gesehen. Sehen deutlich kleiner aus! Welche Farbe denn?"
"Schwarz, in Weiss hätt ich ihn aber auch genommen."
Ich habe mich beherrscht, mich umzudrehen... wurde dann aber - ob eines "Ichguckmalschnellhier"-Anfalls der bEva - überholt. Und das Bild des Brauereipferdar... err... birnenförmigen Körpers vor mir, meine Vorstellungskraft und die Wortfetzen des Dialoges oben verursachen mir schon Tag-Albträume... :-D
... haltet doch einfach das Maul. Eure Verlogenheit widert mich an, Euer Mitgefühl, Eure nölige Betroffenheit verursacht mir Sodbrennen.
Jahrelang war Michael Jackson für Euch der Arsch vom Dienst, der Pädo auf seiner Ranch, die Weissnudel, der lächerliche Wicht. Und da kann man sich sicherlich streiten oder - zumindest teilweise - mitlästern. Jetzt ist er tot... und Ihr alle seht die schnelle Story, das medienwirksame, auflagenfördernde Thema. Meinethalben auch die erzwungene Notwendigkeit, mit der Meute zu weinen. Aber das ändert nix an der Nervigkeit.
Offen gestanden geht es mir am Arsch vorbei ist mir Michael Jackson´s Tod - abgesehen davon, dass der Tod eines Menschen immer für irgendjemanden den Verlust eines geliebten Menschen und damit Schmerz und Trauer bedeutet - relativ egal. Aber ich habe die Nase davon voll, mir das Mittrauern aufoktruieren zu lassen, durch Sondersendungen, durch Leitartikel, Playlists...
Ganz ehrlich: Tot oder nicht tot: Seine Musik macht es nicht besser... Ruhe in Frieden, Michael J., aber bitte: RUHE!!!
Und, liebe Zensursula: Ob des Pädo-Hintergrunds: Wie wäre es denn mit einer Sperre für alle Seiten, die sich mit ihm beschäftigen?! :-D
Sorry für die späte Rückmeldung... im Moment geht alles drunter und drüber und die Urlaubsvorbereitungen kosten weitere Zeit.
Im grossen und ganzen hat Apple ganze Arbeit geleistet. Nach dem ich unter der 01805/009433, der offiziellen iPhone-Hotline von Apple, angerufen hatte und mein Problem gemeldet hatte, gab man mir zwei Lösungen: Kostenlos Abholung des Gerätes am nächsten Tag und Lieferung eines neuen wenige Tage später oder direkter Austausch am kommenden Tag, dann für EUR 29.95 "UPS Express-Pauschale". Keine Frage, welche Version ich genommen habe, oder? :-)
Abends kamen dann zwei Trackingnummern, am kommenden Morgen konnte ich schon nachvollziehen, dass das Austauschgerät in der Auslieferung war. Also ins Büro, alle Kollegen wuschig gemacht und Telefonnummern hinterlassen.
Irgendwann (nach zwei taktisch ungeschickten Angerufen in Sitzungen wegen anderer Themen) dann der Anruf der Poststelle: "Dein Paket ist jetzt da... aber die wollte nichts mitnehmen?!" Mein erster Gedanke war "Mist, die hat nur eine Rücksendeschale dagelassen!", war aber nicht. Ein nagelneues iPhone stand da, plus eine Rücksendebox plus Anleitung.
Einziges Manko: Ein weisses hatte ich gekauft, ein schwarzes kam... was anhand der identifikation mit der Seriennummer eigentlich nicht passieren dürfte. Ich allerdings war nicht mal unglücklich: "Weisses iPhone" heisst weisse Rückenschale, schwarze Front... relativ unsinnig.
Empfehlung also: Bei einem defekten iPhone keinesfalls in die uninformierten und uneffektiven Hände der Telekom begeben, sondern zumindest während der 12 Monate die Herstellergarantie direkt über Apple ausnutzen. Geht deutlich schneller!
Schon am Samstag hatte die bEva mich mehrfach gemassregelt, weil ich das Handy nicht "gehört" hatte (sagt die Frau, deren HTC Touch entweder einen leeren Akku hat, auf "Stumm" steht oder zuhause liegt. Ha!). Nun bin ich ein "Handy in der Hosentasche auf Vibration als sexuelle Stimulation"-Typ, merke das Eingehen eines Anrufes oder einer Mail sofort. In sofern hatte ich mich schon gewundert...
Heute dann liegt das Gerät neben mir, eine Mail wird im Outlook gemeldet, ich höre aber keine Vibration... Kurzer Check mit an mich selbst geschickter Mail und dann diversen Anrufen offenbart das Problem: Der Vibrationsmotor hakt. Frei nach dem Blinkerprinzip: "Mal vibrier ich, mal vibrier ich nicht."
Und da kommt mal wieder die unglaubliche Leichtigkeit des Riesen in Magenta zum Tragen: Die Hotline schickt mich zum T-Punkt (trotz meinem Hinweis, dass ich über das Internet bei T-Mobile direkt gekauft habe). Der T-Punkt sieht sich nicht in der Pflicht - was ich verstehen kann, weil anderer Vetriebskanal - und empfiehlt Storno der Internet-Bestellung und Abschluss eines Vetrages im T-Punkt (trotz Lieferengpass der 32GB-Geräte findet er eins "um die Ecke").
Die Hotline wiederum verneint mein Recht des Stornos, denn ich habe das Gerät ja schon genutzt. Schon mal was von DOA gehört? (Nein, nicht der Film mit Dennis Quaid, auch wenn dessen Titel auch Dead on Arrival bedeutet). Nach Eskalationsgespräch und angeblich nicht erreichbarem Vorgesetzten dann die Alternativlösung: Apple direkt.
Und man glaube es kaum: Apple tauscht direkt aus. Morgen kommt UPS, bringt zwei Boxen mit, in die eine kommt das defekte 3GS, aus der anderen kommt mein neues. Kostet mich allerdings 29.95 (wegen des "Abholung und Tausch in einem Rutsch" statt Abholung an einem Tag und Bringen des neuen am nächsten Tag), besser aber als die "mindestens eine Woche" der Teleclowns.
Wenn das alles geklappt hat, gibt´s morgen alle Infos zum Vorgehen.
Das ist sooooo selten... Ich bin schnell begeistert von einer Cd, aber wenige schaffen es über die ersten Wochen. Und dass dann noch die Vorgänger-CDs noch besser sind, hat eine Wahrscheinlichkeit nahe Null.
Geschehen gerade bei Dredg. Reinhören, am besten in die Live-CD, die ein Best of der ersten drei Alben darstellt!
Eines muss man Apple und T-Mobile ja zu Gute halten: Die wissen, wie man einen Marktstart zelebriert und optimal ausnutzt. Und sie lassen es sich etwas kosten. Wer vorbestellt hatte (wie ich direkt nach der Infomail von T-Mobile ... ich schäm mich ja auch, dass meine Beherrschung knappe 15 Sekunden angehalten hat... :-)) wurde dann plötzlich am Donnerstag angerufen, wann er am Freitag (19 Juni, der Tag des Marktstarts) zuhause sei, man wolle per Kurier das 3GS vorbeibringen. Und genau im Zeitfenster kam der Bote auch. Schön der Kommmentar auf meine Frage, ob es nicht schön sei, heute mal nur grinsende Empfänger zu haben:
"Stimmt... zumal wir sonst nur die gelben Briefe, also Vollstreckungsurteile und Zustellurkunden verteilen..." Aua... :-D
Tja, nun hab ichs zwei Tage... und bin mal wieder nur gemässigt eurphorisch. Warum? Weil die Features, die das 3GS von einem auf OS 3.0 aktualisierten Gerät unterscheiden, nicht wirklich der Reisser sind. Die Kernpunkte im Folgenden:
1.) Gerätedesign
Ich werde es nicht begreifen... vom 2G zum 3G hat Apple einen signifikanten Unterschied im Gehäusedesign vorgenommen. Wer das neue Gerät hatte, der hatte schon auf den ersten Blick ein neues Gerät. Nicht so beim 3GS: Es sieht auf den Punkt so aus wie das 3G. Und ganz ehrlich: Auf die in Millimeterbruchteilen gesetzte interne Modellnummer kann man nun wirklich nicht schauen.
2.) Der Kompass
Eine der grossen Änderungen des 3GS zum 3G: Sowohl als eigene Applikation als auch integriert in die Kartenanwendung wird nun die Ausrichtung des iPhones angezeigt. Wichtig dabei: das Gerät waagerecht zu halten und natürlich gerade in Blickrichtung. Nette Idee (vor allem im Kartenmodus), Umsetzung suboptimal. Fixiere ich die Position, drehe mich dann exakt in die Ecke, die vorher als Norden angezeigt wurde, dann ist die Nadel +/- 15 Grad an "Norden" vorbei. Und das draussen, ohne ernsthaft zu vermutende Einflussfaktoren auf den Magnetismus. Hmmmmh...
3.) Die Sprachsteuerung
Der iPhone-Fetischist jubelte, der Windows Mobile-Anwender wunderte sich: Sprachsteuerung? Hui... ein solch revolutionäres Feature (auf anderen Plattformen ein alter Hut)... Auch hier: Gut gedacht, unbefriedigend umgesetzt. Drückt man den Menükopf (das viereckige Ding unten in der Mitte) länger, dann kann man den Namen des Anzufufenden sprechen (funktioniert klasse, hat der Kontakt mehrere Nummern, dann kann man per Sprache die Art der Nummer auswählen) oder die Rufnummer einsprechen. Während das alles recht gut funktioniert, gerät das, was eigentlich revolutionär wäre, zum Fiasko:
"Spiele Album xxx", "Spiele Interpret YYY", die Sprachanwahl von Musik, das wäre etwas, was dem iPhone als Multimediamaschine ein Alleinstellungsmerkmal verleihen würde, aber auch das, was eher unbefriedigend formuliert - wenn man es freundlich sagen will.
Das liegt vor allem daran, dass die meisten Titel und Interpreten englische Namen haben, und die Spracherkennung sich wiederum auf die eingestellte Landessprache einstellt. Die Konsequenz: Alle Namen müssen verkrampft Deutsch ausgesprochen werden, und selbst dann ist die Erkennungsrate schlecht.
4.) Die Kamera, der Fokuspunkt und die Videos
Da kann ich nicht meckern... :-) Allerdings sind drei Megapixel und Videoaufnahmen nicht unbedingt etwas, was für ein Gerät von 2009 bemerkenswert ist.
5.) HSUPA und der Rest des "S"
Das "S" steht für Speed. Und tatsächlich ist das 3GS im Vergleich zum 3G spürbar, wenn auch nicht revolutionär schneller (was aber daran liegt, dass auch das 3G von der Bediengeschwindigkeit schon fix war). Im direkten Vergleich zwischen 3G und 3GS erkenne ich aber in der Datengeschwindigkeit wenig Unterschied... und das in Düsseldorf, mit guter Netzversorgung.
Naja, und dann wären da noch die Features, die auch die alten iPhones mit dem Update auf OS 3.0 bekommen können: Versand von MMS, die Zwischenablage... siehe oben: Gerät von 2009. :-(
In der Summe ist das 3GS nicht schlecht. Es macht Spass, die 32GB sind ein Schritt nach vorne, nur: Der Wechsel vom 3G aufs 3GS ist für mich (vor allem auf Grund der verfallenden Preise für die 3GS) nur dann sinnvoll, wenn man sowieso eine Vetragsverlängerung vor der Nase hat.
Das Gros unserer Sesselpupser und Spendennehmer Volksvertreter hat gegen die Vernunft und gegen fast 140.000 Volksstimmen heute das KiPo-Gesetz beschlossen. Moralische Entrüstung, persönliche Betroffenheitsheuchelung und wahlkampfträchtiger Populismus inklusive.
"Das Volk", zumindest die, die ihrer Meinung strukturiert Ausdruck verleihen, ist mal wieder in den Arsch getreten worden. Wir, die wir weiter denken als zur Wahl, werden unter den Generalverdacht gestellt, dass wir KiPo befürworten, unsere Bedenken werden weggewischt wie Ringe unter einem Glas schaler Cola.
Den Kindern - verdammt nochmal! - nützt dieses Gesetz einen gequirlten Katzendreck... aber das Gewissen unserer hirnamputierten Parteibuchblätterer ist beruhigt.Statt konkretem Vorgehen gegen die Betreiber werden die Seiten gesperrt, weil es einfacher ist, den Pitbull zu betäuben, statt ihn einzuschläfern.
Es tut mir leid... aber dieses Land geht vor die Hunde. Das erste Mal seit den dunklen Zeiten des Dritten Reiches erdreistet sich ein Parlament, mit Zensur das Volk zu gängeln. Heute KiPo, morgen politisch unbequeme Seiten, übermorgen die freie Presse. Diese Republik ist nicht mehr eine res publica, eine Sache des Volkes... und mir wird Angst und Bange... :-(
So... nachdem ich Euch jetzt schon jahrelang unterstütze und unterhalte, brauche ich mal Eure Hilfe... :-D
Auf Grund der grossen Zahl der PDAs und Smartphones, die bei mir parallel mehr oder im Einsatz oder Test sind, habe ich mir vor einigen Monaten eine Vitrine fürs Büro zugelegt, wo die Schätze beleuchtet, staubgeschützt und ansehnlich stehen und geladen werden.
Mit der Zeit habe ich so einige "historische Geräte" erworben (einen Apple Newton 100 als den Urvater der PDAs, ein Siemens SX45 als erstes Windows CE-Gerät mit Telefon, einen Compaq iPAQ 3630 als ersten Pocket PC mit StrongARM-Prozessor, einen T-Mobile MDA als erstes in Deutschland aktiv vermarktetes Pocket PC Phone etc.).
Was mir noch fehlt, der eine oder andere aber noch in seinen Schränken liegen haben könnte: Das erste Orange SPV, das als Windows Smartphone den Start für so viele weitere Geräte gegeben hat, fehlt mir noch. Hat jemand noch eines (wichtig, dass es funktioniert) ubnd würde es abgeben? Dann meldet Euch bitte! Danke! :-)
Lange her, dass ich diese Serie begonnen hatte. Gestern aber wieder ein potentieller Kandidat.
Ich habe damals im Kino mit einer gewissen Freude "Transporter" geschaut (hirnloser Prügelfilm sagen die einen, feinsinniges Drama um den Sinn von Aggressionstherapien die anderen). Teil 2 kam, dann Teil 3. Nun kann man sich solche Filme später noch einmal anschauen, aber allzuoft tut man´s nicht, also: Kaufen, sehen, wieder verkaufen.
Gestern erreicht mich folgende Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe bei Ihnen über Amazon den DVD Titel Transporter 3 gekauft.
Leider ist die DVD nicht abspielbar. Weder der DVD Player noch der PC konnte die DVD lesen. Ich habe den Eindruck, dass auf der DVD überhaupt kein Inhalt ist.
Ich bitte um schnelltsmögliche Klärung.
Mit freundlichen Grüßen
<Name der Redaktion bekannt>
Rechtseanwalt
Fassen wir zusammen:
1.) Ich habe die DVD "Transporter 3" niemals besessen, folglich auch nicht verkauft.
2.) Der Absender hatte bei mir lediglich "Transporter Triple Feature" als Boxset mit allen drei Blu-rays (!!) gekauft.
3.) Und bevor jetzt jemand sagt "Depp, ´ne Blu-ray im DVD-Player geht nicht!": Stimmt, allerdings war das Set auch erst am Samstag zu hermes gegangen und damit zum Zeitpunkt der Mail unzweifelhaft noch gar nicht zugestellt, die Blu-ray konnte also den Weg in seinen DVD-Player noch gar nicht gefunden haben.
WTF?!
Die Frage, warum sich jemand manuell unter den Namen schreibt, dass er Rechtsanwalt ist, in dieses doch so simple Wort dann auch noch einen Rechtschreibfehler einbaut (s.o) und damit dann vermeintlich seiner Reklamation höheres Gewicht verleiht, und dann auch noch auf meine freudliche Erklärung obigen Sachverhalts nicht mal die Chuzpe hat, kurz mit "Ooops, vertan" zu antworten, wird sich mir wahrscheinlich nicht mehr erschliessen... :-)
Manchmal, keine Frage, ist die bEva fast hellsichtig. Nachdem wir im letzten Jahr einen wunderschönen Urlaub auf Rhodos hatten, war für dieses Jahr das identische Reiseziel geplant und gebucht. Nachdem in der zweiten Woche aber mehr Ale und Vodka getrunken wurden als Bier und Wein und wir bei 12Fly schonmal eine Umbuchung aus einem derer Clubs hatten,(damals auf Fuerteventura wegen akutem Inselaffen-Befall), hatte sie gestern das Bedürfmis, Hotelkritiken zu lesen (noch im Mai 2009 hellauf begeistert)... und dann schaun´mer doch gleich mal nach den Flügen (so ein Blödsinn, warum sollten die sich ändern?!)
Einschub für den Uneingeweihten: Familie Erle hat ein Exemplar der Gattung canus minor, für die einen tiefergelegte Ratte, für uns Dackel Fips. Der widerum ist eher Flug- und Wärme-unbegeistert, damit für die Zeit des Urlaubs auszuquartieren, vorzugsweise an meine Schwiegereltern. Die wiederum betreiben ein Hundebordell haben zwei Dackeldamen... Hahn in Korb halt. Also fliegen wir nicht von Düsseldorf aus, sondern von München, mein Schwiegervater übernimmt das Hundevieh von uns am Bahnhof.
Warum sollen die? Keine Ahnung, aber zumindest das Internet findet unseren Flug nicht mehr... und der Besuch im Reisebüro heute Mittag brachte uns unsere Reiseunterlagen, heute gekommen... mit Hin- und Rückflug knappe fünf Stunden nach vorne gezogen... err...?!?!?
Nach zweieinhalb Stunden Umbucherei haben wir den ersten Zug des Tages von Düsseldorf nach München (05:23 ab DUS... brrrr!), den Zug vom Flughafen zurück vom Liegewagen auf einen ICE umgebucht und die Nerven beruhigt. Allerdings würde ich den Reiseveranstalter gerne in den Ar... treten: Da wir nicht auf einen anderen Flug gebucht wurden (dann wäre die Flugnummer geändert), sondern nur der Flug zeitlich geändert wurde (und damit die Flugnummern gleich sind), musste man uns auch nicht informieren... und da in den AGB klar steht, dass Umbuchungen vorbehalten sind, können wir nicht mal unsere Umbuchungsgebühren in Rechnung stellen. Grrr...!
Die Nachricht hat für Furore gesorgt: Navigon bringt noch im Juni 2009 den Mobile Navigator auf das Apple iPhone und scheint damit das Rennen um die erste echte Navigations-Applikation für Apple´s Smartphone gewonnen zu haben. Meine Meinung: Genial! Navigon hat es geschafft, den Look and Feel des MN in die iPhone-Erlebniswelt zu integrieren, und schafft damit eine deutliche Produktivitätssteigerung des iPhones.
Meinen ausführlichen Blick auf die Version lest Ihr mit vielen Bildern hier.
Deutlich schneller als bisher gedacht ist der HTC Touch Pro 2 auf den Markt gekommen, lieferbar z.B. bei PDA Max. Ich habe gerade angefangen, ihn einzurichten, der Test folgt. Erster Eindruck: Deutlich gefälliger als der Vorgänger, die Form ist symmetrischer und das Gerät wirkt nicht so klobig (trotz seiner trotzdem immensen Grösse). Könnte "mein" Gerät werden... :-)
Aaaaargh... mal abgesehen davon, dass dieser Titel lange ausser Mode ist und die Veröffentlichung eines Artikels des Inhalts zwei Tage vor dem vermeintlichen Start des iPhone 3G-Nachfolgers eher opportunistischer Akt denn ernsthafter Test ist: Auch in "ruhigeren Zeiten" ist dieser Artikel bitterer Dilletantismus: Als Testsieger das vodafone Magic, ein Android-Gerät und damit ein Vetreter der Plattform, die so gut wie jeder Fachkollege als noch nicht marktreif ansieht? Mit dem Touch Diamond 2 nur ein einziges Windows Mobile-Gerät im Test?
Och bidde... Samsung Omnia SGH-i900, HTC Touch HD, meinethalben auch die diversen Nokias... schon mal gehört? :-(
Ich schäume gerade ... darum geht es nach einer ausdrücklichen Warnung vor deutlichen, unfreundlichen Worten erst nach einem Klick auf den Link weiter.
Mich KOTZT es an. Dieses Land ist in den vergangenen Monaten zu einem Hort der Bevormundung geworden, diese freiheitliche Demokratie ein Käfig der Willkür und Zensur. China, here we come!
Das Thema der volksverdummenden Internetzensur zur publikumswirksamen Positionierung von Zensursula als der Retterin der entrechteten und missbrauchten Kinder ist ja mittlerweile zwar nicht weniger aktuell, aber doch fast schon langweilig, weil in der Summe so breit diskutiert, dass der Volksmichel das Interesse daran verloren hat. Die Gleichsetzung der Kritiker (als virtueller Mob in den Unterzeichnern der Petition gegen die Internetzensur festgemacht) mit "Befürwortern von Kinderpornographie" ist weithin nicht vergessen, aber auf Grund der Dummdreistigkeit der Aussage nicht ahndbar. (Nochmal: Kinderpornographie muss eingedämmt werden und ist verwerflich und durch nichts zu rechtfertigen. Das steht ausser Frage. Die Methoden aber, die hier hochgelobt werden, sind lächerlich).
Jetzt aber legt die Legislative dieses wunderbaren Staates noch einen drauf... Man hat aus Winnenden gelernt... und verbietet so genannte "Killerspiele". Und auch hier intrumentalisiert man die Presse, um Zensur und Bevormundung als politischen Erfolg zu verkaufen... fatalerweise auch noch über Parteigrenzen hinweg. Halten wir fest: Winnenden konnte geschehen, weil der Vater des Täters Waffen hatte und die eine nicht wie vorgeschrieben verschlossen im Waffenschrank, sondern offen in der Nachttischschublade aufbewahrt hat, nicht, weil er bekennender Counterstrike-Freak war. Halten wir weiter fest, dass Politgnome wie - nennen wir ihn der rechtlichen Belangbarkeit wegen einfach mal Stiefelputz - schon lange auf Grund ihrer Machtlosigkeit gegen die sozialen Probleme dieses Landes polemisieren, dass man auf jeden Fall Killerspiele, Paintball und andere gewaltverherrlichenden Dinge zu verbieten habe.
Es gibt keine fundierte Erhebung, die einen Zusammenhang zwischen Ballerspielen und Gewalttaten nachweist. Im Gegenteil: Es gibt genug Studien, die solche Dinge als Ventil identifizieren, Aggressionen abzubauen und echte, körperliche Aggression zu vermeiden. Wer die Grenze zwischen virtueller Welt und der Realität nicht kennt und nicht beachten kann, der hat einen psychischen Defekt, und der hat nicht ursächlich etwas mit Killerspielen zu tun.
Haben unsere Politiker in der letzten Zeit mal einen Kinofilm angeschaut, der die Altersfreigabe 16 hat? Da fliegen Körperteile, da werden haufenweise Menschen erschossen, zerlegt, verprügelt, eine Realität voller Gewalt und Aggression als normal dargestellt. Ob nun die aktive Gestaltung eines Gewaltaktes oder das passive "Berieselnlassen", das Vorgaukeln als "Normalität" ist das selbe. Aber natürlich: Würde man beipielsweise Kinofilme verbieten, dann wäre die Lobby, die man damit vor den Kopf stösst, grösser und die Gefahr für Wahlkampf- und Parteienfinanzierung deutlich höher.
Keine Frage: Solche Spiele gehören nicht in die Hände von Kindern. Keine Frage, eine Altersfreigabe macht Sinn. Ein Verbot aber ist bitterste und deutlichste Zensur. Wo ist die Grenze? Alkohol dann als nächstes (denn der ist in den Händen von Kindern und Jugendlichen ebenso gefährlich), dann Tabakwaren, Satireseiten, Werbung und am Ende noch die freie Presse (auch damit muss man umgehen können)?
Dieses Land ist auf den Scherben und Trümmern einer Zeit der Diktatur und Volksverhetzung gebaut worden, durch die Tränen unserer Vorväter gereinigt worden vom Stigma des Dritten Reiches. Und mit immer schnelleren Schritten machen uns unsere so genannten "Volksvertreter" durch Einschränkung der persönlichen Freiheit und Gängelung unserer Werte zu Lemmingen, die wort- und widerstandslos alles mitmachen, weil "die da oben ja schon recht haben".
Es KOTZT mich an... und das vor allem, weil ich mich hilflos fühle. Könnte man dieses Verhalten auf eine Partei eingrenzen, dann wäre es einfach. Übergreifend, wie es in den letzten Monaten geschieht, ist guter Rat teuer.
Vorweg: Was mit dem Air France Flug AF447 auch immer passiert sein mag, ist witzig oder cool, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles andere als das.
Nun bin ich nicht per se ein Verschwörungsfanatiker, aber was in diesem Zusammenhang in den Medien vorgeht, ist für mich symptomatisch für Desinformation, Boulevardjournalismus und Volksverdummung. Hier werden Theorien zur Absturzursache (Blitzschlag, Vereisung und damit um Zusammenhang mit dem Unwetter gegebenenfalls höheres Gewicht der Maschine und damit zu niedrige Geschwindigkeit etc.) als Fakten formuliert und der geifernden Meute der virtuellen Gaffer zum Frass vorgeworfen, hunderte selbsternannte Experten ergiessen sich in die diversen Medien und eigentlich... wissen sie nichts.
Die absolute Krönung aber: gestern titeln alle Medien grosspurig "Trümmer der vermissten Air France Maschine gefunden", "Gewissheit: Flug AF447 ist abgestürzt", "Trümmer eindeutig von der Air France Maschine". Heute dann rudert man komplett zurück:
In der Summe: Man weiss NICHTS. Aber fleissig kommunizieren kann man ja schon mal. Wo bleibt da der Respekt für die Angehörigen, die mit jeder Nachricht aus beliebiger Quelle weiter aufgewühlt und verunsichert werden? Wo der Anspruch professioneller und verantwortungsvoller Berichterstattung? Ehrlich: Ich schlage keine Zeitung mehr auf... :-(
Mir ist durchaus bewusst, dass die Falschaussage der gefundenen Trümmer auf dem Mist der brasilianischen Luftwaffe gewachsen ist... aber in der Summe ist dies nur ein weiterer Mosaikstein einer vollkommen beschränkten Berichterstattung der Medien!
Und bin ich der Einzige, der sich massiv an LOST erinnert fühlt?
Zwanzig Jahre... wo ist die Zeit geblieben? Und wo die Entwicklung, die China menschlicher gemacht hat? Ist wirtschaftliche Stärke Ersatz für Menschenrechte? Nein!
Demnächst morgens die Menge der zur Auswahl stehenden Schuhe einschränken. Das vermeidet, dass man von Kollegen mit "Ey, kannst Du Deine Schuhe mal putzen?!" begrüsst wird, weil man die Gartenschuhe erwischt hat... :-(
Heute Abend war uns nach .. sagen wir einfach "Einem Film der nur auf einer Festplatte exisitert."... und ich war definitiv zu faul, ihn zu brennen. Also: MacBook Pro mit Adapter Klinke-Toslink digital an die Anlage, mit Adapter miniDV an DVI an HDMI an den Fernseher und los gehts. Wobei: Ich bin faul... und bei den unvermeidlichen Königstiger-Pausen der bEva in einem Film der Weg zum Fernseher und zum MacBook irgendwie .... ich sag mal unbequem.
Naja, man ist ja findig: EInfach das MacBook Air per Screen Sharing aufs Pro geschaltet und schon den Film fernbedient. Das passte auch ganz gut: Darauf kann ich dann parallel noch das DFB-Pokal-Finale von der Slingbox streamen... :-D
Ich HASSE es ... wenn man einen geplant ruhigen Nachmittag ganz anders verbringt. Der Woche Arbeit getan, die Seiten fürs Wochenende vorbereitet, ds Wetter schön, kurz: Wochenendstimmung. Nachdem ich gestern von den Kollegen von Navigon die Einladung zum Test der iPhone-Version des Mobile Navigators bekommen hatte (der natürlich nur auf dem 3G läuft), hatte ich gestern ein weisses (!!!) 16GB iPhone 3G ersteigert, folgerichtig mein inzwischen wieder zugelegtes 2G bei ebay reingesetzt und heute Morgen verkauft. Und da der Käufer nett und schnell in der Rückmeldung der Überweisung war, hatte ich geplant, das Paket schon direkt fertig zu machen.
Das hiess natürlich unter anderem, das Gerät zurückzusetzen. Wer will schon seine Daten mitgeben? Und ich überlege noch, ob es eine gute Idee ist, Daten und alle Einstellungen zurückzusetzen (statt nur der Daten). Das bedeutet (mein Kenntnisstand 3 Stunden später) nämlich, dass die Firmware zurückgesetzt wird oder was auch immer systeminternes passiert. Folge daraus war, dass das Gerät nicht mehr startete. Recover (Power und Menü 10 Sekunden halten, wenn der Apfel weggeht, dann Power loslassen und Menü halten) funktionierte, und die Firmware 2.2.1 konnte ich auch aufspielen... nur war das Gerät dann wieder SIMLocked.
Ich? Jailbreak? SIMUnlock? Hah!
Naja... da musste ich dann wohl durch...Dank PWNage kein Problem. Wer´s nachvollziehen muss: Eine Live Search-Suche nach "Unlock iPhone 2G 2.2.1" hilft weiter. Einziger Downer: Man muss daran denken, bei "Avtivate over iTunes" auf "nein" zu klicken... sonst wird der SIMUnlock nicht durchgeführt.
Gut nur, dass parallel die Nachbarin ihr Notebook installiert haben wollte... ich hätte also eh draussen gesessen und gedaddelt, und ob nun exklusiv oder parallel, das war auch egal...
Da beschwere sich nochmal jemand über die Qualität von mobilen Navigationssystemen: Da wollte ich gestern von der Arbeit aus zu meinen Eltern nach Recklinghausen fahren... von Düsseldorf mitten ins Ruhrgebiet, und das im Haupt-Feierabendverkehr... eine bedingt gute Idee der Erfahrung nach. Ich habe mich daran gewöhnt, mit einem Navi zu fahren, auch wenn ich die strecke aus dem FF kenne: Stauumfahrungen sind nicht meine Stärke, wenn man mich nicht dabei unterstützt (und damit meine ich nicht das "OchMann ich hab doch gesagt nicht über die A40" der bEva... :-) ).
Gestern aber war das absolute Highlight meiner sicherlich gut über 100.000km unter Navigation: Für 90 Kilometer 7 Autobahnen... von der A52 auf die A3 auf die A40 auf die A59 auf die A42 auf die A3 auf die A43... und nein, es lag nicht an meiner Navigationsunfähigkeit, sondern an der Verkehrssituation. Und ja: Der Schleif über A3 und A3 war tatsächich so... :-D
Das Faszinierende: errechnete Ankunftszeit am Anfang (ohne Verkehrsinfos, über A52, A40, A43): 18:31. Tatsächliche Ankunftszeit über obigen Knoten: 18:29. :-)
Nachdem die bEva am Freitag (statt am Samstag) arbeiten musste und damit der Samstag zur freien familiären Verfügung stand, war es naheliegend, das erste Mal seit Monaten mal wieder durch die Stadt zu bummeln. Mal ganz nebenbei, dass ich für die bEva noch ein Geburtstagsgeschenk brauchte und das lieber mr ihre gemeinsam erledige (der erste, der "einfallslos" denkt, fliegt aus dem Blog! :-)).
Ereignislos bis am äussersten Ende der Stadt... ein neuer "AllesGebrauchtIchKaufeAllesGuggstDuuuuuu"-Laden, erstaunlich gut sortiert, und mitten im Schaufenster, in einer kleinen, sich drehenden Vitrine, da stand es: Ein HTC S730. An sich nichts so besonderes, wäre da nicht der Preis gewesen: Ausgeschriebene EUR 135,-. Das alleine schon ein Grund, hinein zu gehen. Originalverpackung an einer Ecke angegrissen, sonst vollständig, das Gerät vermeintlich vermackt, nach Einsatz von Reinigungspaste und Lösen der als Kratzer getarnten Kleberreste des Preischildes wie neu, ohne eine einzige Macke oder Gebrauchsspur. Nun bin ich in solchen Läden gerne akklimatisiert und passe mich dem allgemeinen Ton an: "Was machte denn noch am Preis?" ... "Gib mir 120,-". Könnt Ihr Euch vorstellen, wie komplex das Unterdrücken eines dämlich debilen Grinsens in einem solchen Moment ist? :-D (Amazon neu knapp unter 400,-, günstigster Marketplace-Preis knapp 250,-, heute auf dem Flohmarkt EUR 249,- an einem Stand).
Im Nachhinein bin ich der Überzeugung, dass die bEva ihn bestochen hat... nur meiner Hochstimmung kann es zu verdanken sein, dass das Geburtstagsgeschenk für die bEva ein Swarowski-Armband geworden ist... :-D
Wie auch immer: heim in den Garten, grundstücksüberschreitende Wasser-Bazooka-Schlacht, nachbarschaftliches Versöhnungsgrillen, netter Abend. Heute dann im strahlendsten Sonnenschein auf einen Flohmarkt, und da lacht mich ein HTC StrTrk/Qtek 8500 an... für EUR 35,-. Meine Sammelvitrine wird langsam voll...
Nach dem obligatorischen Wasserplantschen, den Restevergrillen und dem Verpacken der todmüden Kinder ins Bett gerade Star Trek - Der Film. Ich kann nur den Kollegen Samaschke zitieren: Oh. Mein. Gott. Ist der Film geil." Ja. Definitiv.
Morgen wird der neue (alte?) Bundespräsident bestimmt. Gesine Schwan oder Horst Köhler? Oder vielleicht doch Peter "Dadideldumm, der Kommissar geht um" Sodann?
<Vorsicht: Satire!>
Ich bin für Gehsiene Schwahn, weil diese Republik sich in den vergangenen Jahren so dermassen ad Absurdum geführt hat, dass sie es verdient hätte. "Ich bin von den Leuten auf der Strasse mit Daumen hoch bedacht worden...". Ist das nicht eine aussagekräftige Bewerbung für das höchste Amt des Staates?
</Vorsicht: Satire!>
Sodann, mir Schwant: Es wird der Slowmotion-Gutmensch Köhler... und das ist gut so... :-D
Ich hasse es... was war es doch schön, als wir noch zu zweit waren... Ob nun Stabsabteilung oder nicht, zwei Einzelkämpfer, die unabhängig voneinander ihre Themen durchgezogen haben und wo mangels Berührungspunkten auch keine Urlaubs- oder Abwesenheits-Abstimmung nötig war. Brückentage, Ihr seid alle meine!!!
Kaum kommt noch ein Kollege hinzu, da ist das plötzlich anders. Und das führt dazu, dass ich heute allein zuhaus im Büro war. Ereignisreich war´s: Einen Anranzer der Personalleitung (dessen Berechtigung ich immer noch anzweifle), dumme Kommentare eines werten Kollegen und ansonsten... nix.
Okay: "Nix" ist falsch: Ich habe ganz ohne Störungen zwei Präsentationen fertig bekommen, die ich kommende Woche halten muss... das wäre im normalen Tagesbetrieb kaum möglich gewesen.
... und den nenne ich nicht. Man weiss ja nie... Aber ich verweise einfach mal auf die "abgeordnetenwatch"-Seite eines streitbaren, für mich immer schon sehr sonderbaren SPD-Politikers: KLICK.
Müssen Volksvertreter sich einem solchen - nicht durch Zensur und Vorselektion geschönten - Podium aussetzen? Quasi der "nackten Volksseele"? Ich bin eher unschlüssig, zu sehr unterscheiden sich Niveau und Bildung, Anspruch und Wirklichkeit voneinander, wenn das Internet Menschen zusammenführt, die sonst niemals mit einander ins Gespräch kämen. Wobei: Verwunderlicherweise sind die Fragen durchaus anspruchsvoll, fachlich fundiert und - bis auf wenige Ausnahmen - keine Verbalpöbeleien.
Respekt also, wenn sich ein Abgeordneter in seiner - vom Volke finanzierten - Zeit mit solchen Fragen beschäftigt. Vor allem gibt dies oft ein interessantes Bild vom Weltbild und den Überzeugungen desjenigen ab, was durchaus zu einer Wahlentscheidung führen kann (okay, wählen würde ich weder ihn noch seine Partei, aber theoretisch stimmt´s trotzdem).
Die Hitliste der Antworten allerdings wird angeführt von
"Wenden Sie sich bitte in Zukunft an einen Wahlkreisabgeordneten Ihres Vertrauens. Ich möchte arbeitsfähig bleiben."
Och bitte ... "arbeitsfähig" und der Beruf des Politikers in Ihrer Partei sind doch ... sagen wir mal ... potentiell widersprüchlich, meinen Sie nicht, Herr Dr. W., MdB? Warum kommen eigentlich so viele Nachfragen zu Ihren Antworten?
"Weil ich mich in deutscher Sprache, klar und verständlich ausdrücke. Sie können in der Sache freilich gerne anderer Meinung sein als ich."
Hmmmh... warum scheint es mir dann trotzdem so, dass Sie meist Ausflüchte suchen, sich auf angeblich "dutzendfache" "klare und unmissverständliche Aussagen" zu einem Thema beziehen, die aber selbst nicht zitieren können? Schönes Beispiel: Das Verbot von Paintball (als Garant für die Vermeidung weiterer Amokläufe! Ha!)... die Google-Suche bringt dazu nur die klare, unmissverständliche und vor allem so differenzierte Aussage "Paintball ist sittenwidrig. Das wird es in Zukunft nicht mehr geben." Was sagen Sie denn dazu, Herr Dr. W., MdB?
"Sie müssen nicht meiner Auffassung sein. Ich habe freilich nicht vor, mich dauernd zu wiederholen."
Stimmt ... wenn man "Nichts" Hunderte von Malen wiederholt, wird´s auch nicht mehr. Nun gut. Als Volksvertreter vertreten Sie ja das Volk, und das wird schon die Basis Ihrer Meinungsbildung sein, gell? Sie sind doch sicherlich auch ein glühender Verfechter des Prinzips, dass die Staatsmacht vom Volke ausgeht, oder? Und damit Volksbegehren, durch Petitionen geäussert, ein wichtiger Teil dieser Macht sind? Als Jurist, des Lateinischen sicherlich kundig, wissen Sie ja, dass "Republik" von "Res Publica", der "Sache des Volkes" kommt... Deshalb ist das Zitat, "die Maßstäbe der Internet-Gemeinde seien aber "teilweise undifferenziert"." wahrscheinlich eine Fehinterpretatation, oder? (Anmerkung des Verfassers: zumindest ein Jota weniger grenzdebil als die Aussage unseres mit mehr Vornamen als Argumenten gesegneten Wirtschaftsministers, es könne "pauschal der Eindruck entstehen", dass es Menschen gebe, "die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben".) Vor allem, da Sie nicht den Eindruck erwecken, sich mit dem nötigen fachlichen Huntergrund zu diesem Thema zu äussern, sondern in unsäglicher Arroganz im Stile der Fantastischen Vier mit
Höheres Körpergewicht hat unterschiedliche Auswirkungen. Im speziellen Beispiel von Kirmes-Fahrgeschäft und Alkohol ist der umgekehrt proportional: Bei höherem Gewicht knallt das eine umso mehr, das andere umso weniger. Einen Selbstversuch empfehle ich ausdrücklich... :-D
Nachdem heute Morgen Petrus eher miesepetrig erschien und ich dem Grossen versprochen hatte, dass wir - wenn das Wetter so mies bleibt - Madagascar 2 schauen, war guter Rat teuer, als mittags der Himmel aufriss und ich ob des Sonnenscheins wenig motiviert war, Fernsehen als Nachmittagsprogramm zu akzeptieren. Aber halt: Die Sprödentalkirmes war ja heute noch den letzten Tag geöffnet, und nachdem ich am Montag mit dem Grossen alleine dort war, bot sich der heutige Tag an, das Ganze als Familienausflug zu wiederholen. Und ich bitte nochmal den Anfang dieses Abschnitts zu beachten. Guter Rat war damit heute wirklich TEUER! :-)
Der Grosse gegen Papa im Autoscooter, der Kleine gegen sich selbst im Kinderkarussell, die bEva gegen alle in der Schlange... so kann man einen Sonntagnachmittag auch verleben. Highlight: Der Grosse mit dem Kleinen im Mini-Autoscooter, Kollision mit einem anderen Wagen, der Kleine: "Hey! Das sollst Du nicht machen!!!" :-)
Ach ja... zum Eingangssatz: Die Krake "Octopussy" (einzelne Wagen auf einem Viererkreuz auf sechs Armen verteilt, alles dreht sich - teils gegenläufig - um sich selbst) ist ein feines Beispiel dafür... :-D
Erst kommt heute Werbepartner 1 auf den Gedanken, einfach mal die Links auszutauschen. Hatte ich nicht vor drei Wochen in Vorbereitung auf den Umzug der Seiten erst alles abgepasst? Kann man sich das nicht früher überlegen?!?! (Fairerweise: Kann er ja nicht wissen...).
Dann kommt Webepartner 2, der zum ersten Mai seine Tags getauscht hat, um die Ecke und moppert über einige Unterseiten, in denen noch die alten Tags sind (klar, das sind die, die noch auf dem alten Webspace liegen und noch nicht neu generiert sind).
Und dazwischen sitze ich, ich armer Bär, und versteh die Welt nicht mehr, oder so ungefähr.
Der Grad meiner lyrischen Verwirrung lässt meine Erschöpfung erahnen... ich sitz es jetzt aus: Spätestens Mitte kommender Woche weisen alle Domains auf den neuen Webspace, und dann sollen´se alle nochmal ihre Analyse darüber laufen lassen. Ich prognostiziere: 95% der Meckereinen sind dann Geschichte... :D
Ich werde fusselig... den dritten Tag ist das defekte Macbook jetzt bei den Amazonen, und ich hätte gern ein neues... Meine erste Mail wurde mit einemn lakonischen
Es tut mir sehr Leid, das Ihre Ware fehlerhaft gewesen ist.
Leider koennen wir Ihnen nach Ablauf der 14 Tage Rueckgaberecht, keinen Ersatz mehr veranlassen.
Da der Artikel sich in der Gewaehrleistung befindet, wird eine Reparatur stattfinden oder wir erstatten Ihnen
den Warenwert zurueck.
Ich bitte um Ihr Verstaendnis.
beantwortet. Nun hatte ich aber vorab nach Erhalt bereits reklamiert, dass das Gerät entsiegelt und genutzt war, und wollte es eigentlich zurücksenden. Die Aussage "aber sie haben doch 30 Tage Zeit, es zu testen" hielt mich davon ab. Als ich nach drei Wochen endlich in Ruhe eingerichtet und getestet hatte, kam das böse Erwachen... und dann eben die (oben nochmal bestätigte) Aussage, bei diesem Artikel gäbe es nur zwei Wochen/14 Tage Umtauschrecht. Das habe ich dann nochmal sehr freundlich angemerkt, mit diesem Ergebnis:
Ich habe unsere Warenrücknahme nun gebeten, bei Eingang der Rücksendung einen kostenlosen Ersatz für den Artikel "Apple MacBook Pro MB604D/A 17 Zoll WXGA+ Notebook" zu veranlassen.
Wir werden Sie per Email über den Versand informieren, sobald die Lieferung unser Haus verlässt.Ich bin gespannt... aber fühle mich in meinem langanhaltenden Wohlfühlgefühl bei Technikkäufen bei Amazon einmal mehr bestätigt...
Ärgerlich, wenn der PDA nach Beenden eines Programmes nicht mehr automatisch in den Standby-Modus geht. Das liegt dann nicht an den Geräten selbst, sondern an den Stromspar-Parametern, die nicht richtig zurückgesetzt werden. Und leider gibt es in der Registry nicht nur die, die über die Systemeinstellungen (und damit eine hübsche GUI) zu verändern sind, sondern auch noch einen versteckten... und gerade der scheint es Entwicklern angetan zu haben!
Der hier angegebene Wert (in Sekunden) bestimmt, wann das Gerät im Batteriebetrieb in den schonenden Standbymodus geht. Geschieht dies nicht mehr, dann macht es Sinn, diesen Wert mittels eines Registry Editors zu kontrollieren und ggf. anzupassen.
... oder so ähnlich. Gerade habe ich twitterfeed so eingerichtet, dass es mir die Feeds der World of PPC und des Blogs zusammen auf Twitter leitet. Schaun´mer mal... :D
Endlich isser da. Nein: Eigentlich schon seit anderthalb Wochen, aber irgendwie hat es nie so recht gepasst. Gestern endlich habe ich ihn aus seiner (im Vergleich zum Vörgänger deutlich weniger designlastigen) Verpackung befreit und eingerichtet. So recht warm geworden bin ich nicht mit ihm... zumal HTC der Meinung war, man müsse das Startmenü schonmal komplett neu machen und den kläglichen Versuch dann als "pre-WM6.5" zu preisen. Grrrg.
Gottseidank kann man sich dessen entledigen, wie ich hier zusammengeschrieben habe.
Nach anderthalb Tagen beginne ich ihn zu mögen... Das Alu um das Gerät herum, das WVGA-Display, das angenehme Gewicht, die Geschwindigkeit... mehr in meinem Test in ca. einer Woche...
... hatten wir gestern Abend. In unserem kleinen, intimen Privatsender (hey, wer denkt denn da gleich an... :-)) vor der Tür.
Hintergrund: Nachdem der Herd das Zeitliche gesegnet hatte (oder besser: die bEva mir durch konsequentes Genöle rund um "ich musste den Kuchen dreimal drehen, weil der Backofen einseitig bräunt und trotzdem ist er angebrannt!" eingeredet hatte, dass die Anschaffung eines neuen nötig sei) waren so einige grössere Dinge zu entsorgen: Herd, Ceranfeld, die diversen Holzlatten der Umverpackung, dann alte Töpfe ("Ach Schatz, mir fällt gerade auf, jetzt, wo wir einen Induktionsofen haben, brauchen wir auch neue Töpfe!" - nein, damit ich heute Abend noch ungeschlagen ins Haus komme: Das war uns vorher klar! :-D - trotzdem: Neue Töpfe mussten her), der alte Grill, drei PC-Gehäuse, ein alter Laserdrucker, das kaputte Innen-Alu-Rollo aus dem Dachfenster im Büro, der Laubsauger, der den hinterrücksen Ángriff eines Putzlappens mit protestierendem Abrauchen quittiert hatte und so einiges mehr.
Natürlich kann man so was in den Kofferraum laden und zur Müllkippe bringen (in Krefeld EUR 6,- für eine Wagenladung), aber das ist weniger unterhaltsam. Die Entertainment-Alternative: Der Sperrmüll. Kostet bei uns nichts, kommt regelmässig, wenn man seine Sachen anmeldet, und - siehe oben - bietet Abendunterhaltung für die ganze Familie.
Los gings, dass ich gestern abend mit dem Grossen von der Kirmes komme und vor dem Haus einen müden Haufen Pappe finde. Treusorgend, wie ich nun mal bin, moppere ich die bEva an, ob sie nicht wenigstens den Laubsauger schon mal hätte rausbringen können. Lakonische Antwort: "Wie oft denn noch?! Vielleicht auch noch´n Herd, noch´n Ceranfeld?!". Letzere beiden haben es nicht mal aus der Garage geschafft, da waren sie schon von gierigen Händen entführt. Begleitet vom Kommentar "Ey, schmeisst do noch mehr aus di Garasche weck?!" "Brauscht Du dem Kinderwagen noch?!". Err... ja.
Naja, der Abend verging dann mit Beinahe-Unfällen von geifernden Schrottsammlern, Halb-Prügeleien, wer den alten, schmierigen Laserdrucker denn nun zuerst in den Klauen hatte, der Einzelentsorgung von Netzteilen, der fünfminütigen Betrachtung einer alten Kaffeemaschine und vielem mehr. Highlight war der vermeintliche Schrottsammler, der plötzlich und unvermittelt mit der Pizza an der Tür stand... :-D
Aber mal im Ernst: Dass sich professionelle Schrottsammler an den (problemlos herauszufindenden) Sperrmüllterminen auf den Weg machen und so (rechtlich sicherlich in der Grauzone, für den ehemaligen Eigentümer der Sachen aber ohne Schaden) Material für Flohmärkte oder was auch immer besorgen, verstehe ich ja noch. Wenn aber entfernte Nachbarn sich einen angerosteten Schlauchwagen mit porösem Gartenschlauch und einen Besen, der niemals richtig gefegt hat, mitnehmen, dann gerate ich schon ein wenig ins Grübeln... :-(
Rechtliche Anmerkung: Jedwede Nachfrage, ob die im neuen Ofen gefertigten Kuchen und sonstigen Backwerke weniger verbrannt sind, verweigere ich auf Grund der potentiell missverständlichen Formulierung. :-D
Ich weiss, ich bin spät. Auch wenn die benötigten 50.000 virtuellen Unterschriften gegen den Zensurwahn der fruchtbarsten aller Familienministerinnen (hätte ich mich vertippt und das "r" und das "u" vertauscht, wäre die Aussage auch richtig geblieben :-)) bereits eingegangen sind, ich halte die Petition trotzdem für wichtig. Also Mitzeichnen, Marsch, Marsch!
Das wars dann erst einmal. So ein Mist... seit gestern Abend zickt das Macbook Pro so vor sich hin: Es geht nicht mehr beim Zuklappen des Displays in den Ruhezustand, trotz Ruhezustand ist der Akku von heute Morgen 01:30 bis 10:00 leer... und die Power LED bleibt kontinuierlich und immerwährend... aus.
Trotz diverser Einstellungsänderungen und Löschen des Konfigurationsspeichers ändert sich nix. Rücksendungsanforderung an Amazon ist schon geschrieben, leider ausserhalb der zwei Wochen, die bei solchen Artikeln für den Direktumtausch gilt... ich bin gespannt... Schnurrbarthaarträgerexkrement... :-(
Noch ein kleines Update zum Boot Camp/Windows 7 RC-Artikel: Ich hatte bisher noch das Problem, dass die Tastaturfunktionen okay waren, aber die Sondertasten (Helligkeit, Lautstärke) nicht funktionierten, trotz der vollständigen gepatchten Bootcamp-Installation. Lösung dazu: den Tastatur-Treiber separat installieren.
Autsch: Jetzt funktioniert das Touchpad nicht mehr sauber? Einfach auf den letzten Wiederherstellungspunkt zurücksetzen: Tastatur funktioniert (inkl. Apple-typischer Piktogramme auf dem Bildschirm), das Touchpad aber auch wieder... :-D
Manchmal sind kleine, der verständlichen Rede gerade mächtige Menschen zum Dahinschmelzen...
Mein Kleiner trinkt abends seine Flasche (Milch, hey, was denkt Ihr?! :-)), dummelt dann ein wenig ein und verlangt kurze Zeit danach nochmal einen Nachschlag. Wenn ich ihm die aufgefüllte Flasche dann hochbringe, kommt in letzter Zeit ein seufzendes "Hab´Dich lieb...". Heute kam dann noch ein "Ich freu mich!" und auf meine Rückfrage "Worüber?" "Die Milch!" dazu. Hach.... :-)
Es war ja klar... es konnte nicht einfach sein: Die Windows 7-Installation über Boot Camp ist ein Kinderspiel, das dicke Ende kommt erst, wenn man versucht, die Bootcamp-Treiber unter Windows 7 zu installieren... denn Boot Camp ist nicht darauf eingerichtet, auf einem anderen System als XP oder Vista zu laufen. Natürlich kann man die einzelnen Pakete nehmen und ihnen über die Eigenschaften vorgaukeln, dass sie unter Vista laufen, das funktioniert aber nur teilweise und ist eine Heidenarbeit.
Auch wenn man es auf das Nötige beschränkt, fehlt zumindest eines: die Rechtsklickfunktionalität. Und das ist bei einem MacBook Pro bitter, denn das hat nun mal nur das Touchpad, das als einzige Taste funktioniert. Ohne eine Tastenkombination kurz gesagt unbedienbar.
Der Weg, der bei mir funktioniert hat:
1.) Kopieren des Verzeichnisses "Boot Camp" von der OS X Install DVD auf den PC. Die entsprechende MSI-Datei für die Installation von Boot Camp liegt unter \Boot Camp\Drivers\Apple. Startet man diese aber, dann kommt eine Fehlermeldung 2229, weil eine Überprüfung des Betriebssystems mit Windows 7 eines angibt, das nicht unterstützt wird.
2.) Hier findet man modifizierte MSIs,die diese Überprüfung deaktiviert haben. Diese Dateien einfach in \Boot Camp\Drivers\Apple kopieren und das Überschreiben bestätigen.
3.) Die richtige Datei (BootCamp.msi für 32 Bit, BootCamp64.msi für die 64 Bit-Version von Windows 7) im kopierten Verzeichnis auf der Festplatte Doppelklicken. Die Installation läuft, allerdings können zwei Dienste nicht gestartet werden, die Meldungen durch einen Klick auf "Ignorieren" ignorieren.
4.) Auf der Apple-Seite das Update für Boot Camp herunterladen und ausführen (funktioniert aber eben erst nach der Installation der alten Version).
Abracadabra... Boot Camp installiert, läuft unten recht im Windows-Tray, Touchpad kann konfiguriert werden, das Leben ist schön... :D
1.) Ich hatte auf Grund eines Hinweises im Netz die englische Sprachversion installiert (für 7 Ultimate gibt es bei den entsprechenden Download-Stellen wie MSDN oder Connect so genannte "MUIs", die die Systemsprache ändern). Ob das was gebracht hat, kann ich nicht einschätzen. Sollte der Weg oben aber nicht gehen, dann würde ich das vor der Installation ausprobieren.
2.) Nach dem Boot Camp-Update war bei mir der Sound-Treiber zwar da, aber der Sound nicht. Sollte das der Fall sein, in die Systemsteuerung gehen und dort den RealTek-Treiber automatisch aktualisieren lassen.
Alles neu, macht der Mai... scheint nur, dass so einige Dinge dem nicht folgen wollen: Für dieses lange Wochenende waren gleich mehrere Dinge geplant:
Mein Macbook Pro installieren... mein "Handbuchauftrag" verlangte einfach nach einer Belohnung, und im Rahmen von 17 Zoll-Notebooks finde ich einfach kein haptisch ansprechenderes Gerät als das MacBook Pro. Das wiederum stand schon zwei Wochen hier (dank eines unschlagbaren Angebots von Amazon), aber ich bin ja hart zu mir selbst: Erst, wenn der Auftrag angeschlossen ist, gibt´s die Belohnung.... :-)
Passend dazu wurde dann ja auch der Release Candidate von Windows 7 bei MSDN verfügbar. Was das miteinander zu tun hat? Ha! Auf all meinen Macs laufen XP, Vista und die Windows 7 Beta unter Parallels und sind mindestens so häufig genutzt wie Mac OS. Allerdings hat dieses Verfahren - egal welche Grafikkarte das Gerät hat - eine signifikante Schwäche: Der Grafikspeicher wird immer nur als Shared Memory weitergegeben, und damit sind die grafischen Effekte nicht verfügbar... die ja gerade unter Vista und 7 das Salz in der Suppe sind.
Auf dem Macbook Air war eine Dualboot-Installation keine Option, weil die Festplatte für eine Partitionierung und den sinnvollen Betrieb beider Systeme zu klein war, aber bei den 320 GB des MBPro habe ich dann mal eben 50GB "vom Munde abgespart" und eine Windows 7-Partition eingerichtet. Der Bootcamp-Assistent installiert sich gerade einen Wolf... :-D
Der generalstabsmässig vorbereitete nächste Plan für das Wochenende war der Umzug der World of PPC von 1&1 (die es ja nach Monaten immer noch nicht geschafft haben, eine neuere .NET-Version auf deren Servern zu installieren) zu einem kleineren, aber scheinbar modernen Hoster. Ich Depp! Wir hatten bereits vor einigen Monaten die URL worldofppc.net auf den neuen Webspae umgeleitet, um ein Gefühl für Performance und Stabilität zu bekommen, bevor die Seite komplett umzieht. Okay... zwischendurch war der SQL-Server anderthalb Tage nicht da, und so recht reagierte der Support nicht, kann aber mal passieren (auch 1&1 hatte die Seite mal vier Tage auf Grund einer defekten Platte immer wieder offline). Auch, dass der damalige Umzug nicht einwandfrei lief (weil wir die interne Weiterleitung der URL auf dem neuen Server nicht konfiguriert hatten), die Reaktion langsam und unfreundlich war (so nach dem Motto: "Wie kann man so blöd sein... das kann ja auch nicht gehen!"). Da zumindest kam auf Nachfrage die Reaktion "Sorry, bin im Moment alleine im Büro..." Dass ich allerdings nach allen richtigen Einstellungen nach Änderung des DNS-Eintrags einer Url auf den neuen Webspace dann eine weisse Seite bekomme, um 10:00 morgens ein Ticket aufmache, um 20:00 (das Ticket noch unbearbeitet) eine Mail an den Geschäftsführer schreibe, die unbeantwortet bleibt und erst am kommenden Tag abends eine Antwort "Da ist bei uns was schief gelaufen..." (damit nach 34 Stunden!), das bringt mich dazu, die Aktion abzubrechen.
Gottseidank durch Christian eine Alternative gefunden, der rasend fix ein Angebot gemacht hat, sich Gedanken über die Realisierung meiner doch etwas speziellen Anforderungen gemacht hat und bereits begonnen hat, sie umzusetzen... aufgeschoben, nicht aufgehoben... :-D
Ohje... die Summe von Wetterumschwung, Stress im Büro und der Tatsache, dass der Wechsel auf die ASP.NET-Version der Hauptseite jetzt gerade zwingend wird, ist - vorsichtig formuliert - ein wenig fordernd. Aber das wird schon... Auf jeden Fall freue ich mich auf das kommende lange Wochenende. Ich werde den "Tag der Arbeit" alles andere als wörtlich nehmen... :-D
Muss es mir zu Denken geben, wenn ich nach mehreren erfolglosen Versuchen, einen Palm Treo Pro komplett zurückzusetzen, Google anwerfe und als erste Fundstellen bei den Suchbegriffen "Hardreset Palm Treo Pro" erst mein eigenes Blog und dann meinen eigenen Artikel bei ratschlag24 finde? Irgendwie schon... :-D
... geht auch an mobilen Geräten nicht vorbei. Allerdings auch nicht an dem Anspruchsdenken der Anwender, wie es scheint. Ich habe ja selbst eine Vitrine im Büro stehen, in der sich ein Siemens SX45 (erstes Windows CE PDA-Telefon), ein Compaq iPAQ 3630 (erster Pocket PC mit StrongARM-Prozessor), ein Motorola MPX (nie in Europa erschienener Prototyp eines "Dual Hinge"-Gerätes, das längs wie quer geöffnet werden konnte) und so einige Schmankerl mehr befinden.
Heute morgen war die bEva auf einem Flohmarkt (eigentlich einem, auf dem Kindersachen verkauft werden) und berichtete von einem Dialog zwischen einem Verkäufer, der offensichtlich seine PDA-Sammlung auflöste, und einem potentiellen Kunden:
K (einen iPAQ 3630 in der Hand): "Kann der Telefonieren?"
V: "Nein."
K: "Hat der Navi?"
V: "Nein."
K: "Wofür ist der denn dann überhaupt gut?!?!"
Ah, ja. Erinnert sich noch jemand an die Zeiten der schnöden "PDAs", der "Personal Digital Assistants", die "nichts anderes" konnten als Daten speichern und vielleicht noch Programme ausführen?
Ich ja... AUF der Vitrine steht nämlich das Gerät, was damals diesen Begriff eingeführt und definiert hat: Ein Apple Newton Message Pad 100... wie alle anderen Gerät voll funktionsfähig, versteht sich... Hach... Pionierzeit... :-D
Ich kann es ganz kurz machen: Gestern Abend habe ich einige Stunden damit verbracht, meinen Test von Spb Mobile Shell 3.0 zu formulieren. Und nicht umsonst habe ich meinen "Editor´s Choice"-Award vergeben. Lest selbst!
Gestern Abend: Ein lieber Kollege will abends zu uns stossen und einen gemütlichen Abend verleben. Die Sonne lacht, der Grill wärmt vor, und ich versuche den Kollegen zu erreichen, den ich auf der Autobahn von Frankfurt nach Krefeld wähne. Ruf ich ihn doch einfach mal an und frage, wann wir mit ihnm rechnen können. Ihr ahnt es? Er hat eine T-Mobile-Nummer... Anruf, zwei Minuten ohne irgendeinen Ton, Gesprächsabbruch.
Kurze zeit später steht der Nachbar im Garten und flucht vor sich hin: "Scheisse Ohje, mein Handy ist kaputt, ich kann nicht mehr telefonieren. So ein Mist!" (Hinweis: Dem hatte ich einen Palm Treo Pro empfohlen und eingerichtet). Auf meine Nachfrage, welches Netz er hat, kommt... Ihr ahnt es schon: T-Mobile. Zumindest war dann klar, dass es ein Netzproblem sein musste.
Während dann der Nachbar den noch verweisten Platz am Grill einnahm (und alle zwei Minuten versuchte, ob das Netz wieder da war) sinnierten und lästerten wir über die Hyperaktivität, die jemanden ob eines solch fiesen Schlag des Schicksals befallen kann. Von "Stefan hat jetzt bestimmt eine Steinschlagstelle von innen an der Scheibe, wo das Telefon aufgeschlagen ist" über "Ich würde dreimal einen Reset machen" bis hin zu "Wird der angefressen sein...". Für mich ganz klar: Ich hätte es noch schlimmer gemacht: Ein Hardreset (sinnlos, weil das Netz schuld war) wäre mein finaler Schlag gewesen. Das macht Stefan aber nicht...
Stefan (Hinweis: Dem hatte ich einen HTC Touch Diamond angedreht und eingerichtet) an der Tür, ich öffne und maule ihn an "Mensch, kannst Du vielleicht mal anrufen?!?!" (HTC Touch Diamond: 300 Euro. Sein Blick: Unbezahlbar. Für alles andere gibt es ... :-D)
In seiner Situationsbeschreibung dann der bedeutungsschwangere Satz: "Und dann habe ich 'Speicher löschen' und '1234' getippt." Oooops... ich färbe ab... selbst der überzeugte "Nur-Anwender" Stefan greift schon zur Datenkeule... :-D
Ja, ich weiss... ich habe eh den Ruf des Technik-Geeks... und in sofern wird es niemanden wundern, dass bei meinem kleinen Sohn eine WLAN Webcam steht. Hintergrund ist einfach, dass die Babyphone samt und sonders gerne gestört sind, und wenn man ein Geräusch hört, der Weg nach oben lang (und meist umsonst) ist.
Bei Anschaffung war die bEva "begeistert": "Was soll denn der Mist?! Wofür eine Webcam?!?". Nachdem die erste das Zeitliche gesegnet hatte (Webcam, nicht bEva!) war das Gemaule die konstruktive Kritik dann eher in Richtung "Kannste die mal ersetzen?!?" :-D
Aus dem Grunde eben eine Webcam. Bequem von jedem Browser im internen Netz aufrufbar, mit Infrarot-LEDs, sodass man auch im Dunkeln sehen kann ob er ruhig liegt oder rumturnt, etc.
Gestern dann Hollywood im Kinderzimmer: Wie bei einem SEAL-Einsatz streichen Lichtkegel durch das dunkle Zimmer, stetige Bewegung. Aber Moment: Im Zimmer ist alles ruhig? Fünf Minuten gemeinsamer Suche, Kontrolle , ob irgendwo eine Reflektion dazu führen kann, dass eine der IR-Dioden streut, Bestätigung der Abwesenheit von Mobiles... bis wir dann das Licht angemacht haben: Eine feine, fast unsichtbare Staubfahne an der Linse der Kamera wars... und die hat sich im leisen Luftzug natürlich bewegt. :-D
Merkzettel an mich selbst: Starte nie einen Abend mit den Nachbarn mit Königshofer Pils und lasse Dich dann auf die Kombination Sake, Pflaumenschnaps und Killepitsch ein.
Heute Morgen ist die Familie gemeinsam mitten in der Nacht aufgestanden (die bEva würde eher formulieren "Du hast Deinen Hintern an einem Sonntag auch mal vor Neun aus dem Bett bewegt!" :-D), um sich das Formel 1-Rennen in China im Keller auf der Leinwand anzuschauen.
Kurz vor Schluss: Adrian Sutil zerlegt sein Auto (oder besser: Aus dem Regenschaum kommen erst Reifen und Frontflügel, dann das Restauto geflogen).
Eine Minute später mein kleiner mit dem Blick auf das wieder langweilige Geschehen auf der Leinwand: "Papa!!! Nochmal kaputt machen!!!" :-D
Ich breche gleich... für wie doof hält uns diese Regierung?!
Keine Frage: Verwerflich, pervers, nicht zu tolerieren. Wenn man den einen glaubt, dann eine geschlossene, kleine, wider jeder Sensationsgier nicht wachsende "Gemeinschaft", glaubt man den Polemikern, dann eine Bedrohung der rechtsstaatlichen Grundfeste.
Wie auch immer, jedwede Massnahme dagegen ist wichtig und sinnvoll. Aber bitte: Die medienwirksame Vermarktung einer Versammlung von Vertretern verschiedener Internetanbieter, vor der die wandelnde Kindergeldkasse von der Leyen verkündet, dass sie den Stein der Weisen gefunden hat: Wir blocken die Seiten einfach! Wohoooo!
Mal im Ernst: Wenn ich mich anstrenge, dann kann ich gerade noch den Gedanken "ZENSUR" aus meinem Geist verbannen, es dient ja einem guten Zweck. Aber dem dummen deutschen Michel zu erzählen, dass damit Kinderpornographie nicht mehr zugänglich wäre, ist mit Abstand eine der dümmsten (nicht aber die dreisteste) Volksverdummungen. Einen DNS-Server umkonfigurieren kann selbst Lieschen Müller und braucht damit nicht einmal das "Terrorist´s Handbook". Und solange es freie, un"zensierende" DNS-Server gibt, ist diese Massnahme - ich sagte es schon - Volksverdummung, und die auf Bildzeitungsniveau.
Wundert mich aber nicht. Wer meint, dass die Abwrackprämie die Konjunktur belebt (und nicht die Probleme von heute auf morgen verschiebt), der will sich für dumm verkaufen lassen. :-(
Doch... eher im Gegenteil. Mein Handbuchprojekt hat mich in den letzten beiden Wochen zu 120% eingebunden, und so aller möglicher Kleinkram nebenbei den "Rest" der Zeit gefressen.
Dann ist vor anderthalb Wochen das Acer M900 als Vorseriengerät ins Haus geflattert, das getestet werden will... hach, ich bin einfach im Stress... :-D
Kapitel 1-9 des Handbuchs erledigt. Zu meiner und der Auftraggeberzufriedenheit. Einen Tag Urlaub (heute) im Garten mit einem guten Buch verbracht.
Die bEva macht Urlaub... bei ihren Eltern in Passau. Und ich werde einen Teufel tun, die Ruhe ohne Kindergeschrei zu preisen... Sie könnte mitlesen... :-D
Es gibt so die alten Hausmittelsprüche: "Wenn man am wenigsten Lust hat, wird´s am schönsten" hat schon meine Oma gesagt, meine Mutter zitiert es gern, und selbst die bEva hat diese (Un-) Sitte übernommen. Sei´s drum... meistens haben sie alle Recht... :-)
(Anklicken für die große Version)
Als meine Schwägerin im letzten Jahr schonmal vorsichtig ihren diesjährigen Osterurlaub bei uns plante, kam so nebenbei eine dieser Fragen, die auch ein unsensibler Holzklotz wie ich nicht wirklich falsch verstehen kann: "Ach übrigens... am 8. April ist P!nk in der Westfalenhalle... ist doch um die Ecke...". Okay. Geschrieben ist da wenig von einer Frage zu sehen, die am Ende des Satzes signifikant in die Höhe gehende Stimmfarbe kann ich nicht schriftlich reproduzieren... :-) Kurz überlegt, Karten bestellt und das Ganze als kombiniertes Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk deklariert.
Ich gebe gerne zu, solche Sachen mache ich, speichere den Termin und ergehe mich in gnädigem Vergessen... bis es dann fast soweit ist. Taktisch geschickt lag dann vorher das Dirk Darmstaedter-Konzert und für mich ganz klar: Das kleine feine (Dirk) wird das grosse, monumentale ausstechen. Nützte aber nix... als pflichtbewusster Schwager musste ich da durch. Okay. Ich hätte fast auf Pflicht und bewusst gesch..., als wir um 18:00 an der Westfalenhalle waren und uns am Ende einer sicherlich 400-500 Meter lange Schlange hinten anstellen durften. Sind die bekloppt?!?! Es REGNETE! Grrr... Egal. Nach anfänglichen Befürchtungen, selbst den Start des Konzerts nicht in der Halle zu verbringen waren wir gegen 19:30 dann endlich drin... und damit immer noch über 100 Minuten zu früh. P!nk betrat die Bühne erst gegen 21:15... und die Zeit dazwischen, in der sich der CVJM Manchester-Süd auf die Bühne verirrte und sich partout nicht von der Behauptung abbringen liess, er seit die Vorgruppe, blende ich mal aus.
Wobei: Wieso "die Bühne betrat"? Aus einer kleinen Kiste am Ende eines langen Stegs von der Hauptbühne in die Mitte der Halle schwebte sie ein, und startete damit einen Effekt und Actionreigen, wie ich ihn in meiner nun mittlerweile langen und intensiven Konzertkarriere noch nicht erlebt habe. Und obwohl ich das meist als "Effekte lenken von der Schwäche in der Performance oder der Stimme ab" abtue, muss ich heute neidlos anerkennen, dass das Gesamtpaket einfach gestimmt hat. Die Frau kann live singen (und das tut sie, die Phrasierung, die Variationen der Vocal Lines sind so deutlich, dass kein Playback das decken kann), sie hat eine Bühnenpräsenz, die vom Allerfeinsten ist, und sie wickelt das Publikum um den Finger, ohne dabei an Authenzität einzubüssen. Hut ab.
Natürlich würde ich nie zugeben, dass es mir gefallen hat, aber Ihr sagt es doch nicht weiter, oder? :-D
Natürlich gab es auch Nebenhighlights: Die Zwerglesbe untergroße Frau gleichgeschlechtlicher Orientierung schrägdiagonal unter hinter mir, die wirklich die ganze Zeit bis zum Start des CVJM Manchester-Süd in einem fort nölte "Ich seh nix..." "Boah, ich bin zu klein..." "Na toll, da seh ich ja auf der Leinwand mehr" <ich erspar Euch 16 Bildschirmseiten unterschiedlicher Formulierungen, die das selbe thematisierten>, dann aber bei der La Ola unbedingt mitmachen wollte. Wäre ich nicht politisch korrekt, dann hätte ich sie gefragt, warum zum Teufel sie diesen Wunsch verspürte? Bei der Grösse hätte das eh niemand gesehen?! :-D
Das Fazit kann ich nur im Bild formulieren:
(Für die Kurzsichtigen: Man achte auf das Datum ... und um noch kurz Windows Mobile-Content unterzubringen: Bestellt noch während des Konzerts mit meinem Treo Pro... und die Fotos sind auch damit gemacht! :-D)
Ein hervorragender Hinweis auf konsequente Schlafunterversorgung auf der einen und Überlast auf der anderen Seite (verursacht durch ein recht umfangreiches Projekt mit plötzlich halbiertem Zeithorizont, in dem ich mal kein Buch, sondern ein Handbuch für eine Software schreibe):
Man versucht die Maus zu bewegen und der Mauszeiger bewegt sich schlicht nicht. Kurz vor dem genervten Neustart ds Rechners fällt dann gerade noch auf, dass der betrachtete Mauszeiger der eines Screenshots auf dem einen Monitor ist... und der echte Mauszeiger sich locker und frei auf dem Monitor daneben bewegt. :-(
Oh ja... ich hatte es angedroht, ich habe es gemacht. Auch ohne vorreservierte Karten ins Blue Shell in Köln zu fahren und mir Dirk Darmstaedter anzusehen. Und wie habe ich diese Entscheidung genossen: Auch wenn das Blue Shell ein wirklich kleiner Club ist und vom Interieur... sagen wir mal ... gewöhnungsbedürftig ist, es hat eine Intimität, die der Art von Musik, die Dirk macht, noch zuträglich ist.
Das Konzert selbst: Wenn Ihr je die Möglichkeit habt, Dirk live zu sehen, ergreift sie. Wenn Ihr auf gute, handgemachte Musik steht, auf Interpreten, die hinter ihrer Musik stehen und dies aus jeder Pore ausschwitzen, dann ist Dirk Darmstaedter Pflichtprogramm.
Für mich persönlich spannend: Bisher war Ray Wilson Referenz im Hinblick auf "Entertainer"-Qualitäten (im Sinne von One Man Show musikalisch wie auch der Publikumsinteraktion). Auch wenn man die beiden musikalisch nicht vergleichen kann: vom Funken zwischen Publikum und Künstler ist Dirk mindestens gleichauf.
Checkt Dirks Seite für Tourdaten und mehr... und gönnt Euch mal einen Abend echter Musik abseits des Chartmülls!
Eine kleine Revolution wurde angekündigt, ein laues Lüftchen vermuten einige - zumindest nach den Spezifikationen. Der Nintendo DSi, Nachfolger des Nintendo DS und DS lite, ist vom Grundsatz her erst einmal das zweite Facelift der aktuellen mobilen Konsole des (einstigen?) Platzhirschen. Und genau da setzt die Kritik an: statt endlich ein neues Gerät (mit ggf auch neuen Modulen und neuen technischen Möglichkeiten) einzuführen, werden nur einige Änderungen vorgenommen.
Hier hake ich kurz ein: Fairerweise sollte man dabei nicht vergessen, dass auch Sony mit der Playstation Portable mittlerweile das zweite Facelift auf dem Markt hat, und deren Veränderungen sind wirklich marginal.
Neu hinzugekommen ist ein SD-Slot (der wiederum "auf Kosten" des Gameboy Advance-Slots eingebaut wurde, was nur für wenige ein Verlust sein dürfte), eine Innen- und eine Aussenkamera, ein leicht verändertes Gehäuse (auch hier war das Einsparen des GBA-Slots Voraussetzung). Natürlich wollte mein Grosser einen, hat wie ein Wilder und eisern darauf gespart (sodass ich wider meiner normalen Einstellung, dass alles erst erspart und dann erst gekauft werden kann, untreu geworden bin und einen kleinen Betrag vorfinanziert habe). Tja, da habe ich halt einen vorbestellt, und da einer keiner ist, musste ich mir einen mitbestellen... :-D
Wie sieht aber der Unterschied für den Anwender aus? Lohnt sich der Umstieg? Oder ist der DSi nur für den Neueinsteiger/Käufer eines Ersatzgerätes interessant?
Mein Argument gegen PSP und DS war immer, dass die Displays zu dunkel sind. Drinnen fein, draussen kaum nutzbar, wenn die Sonne scheint. Und ich komme nun mal fast nur dazu, zu spielen, wenn ich im Urlaub bin oder im Garten sitze... da ist es hell. Definitiv: Punkt für den DSi:
Links der DSi, rechts der normale DS lite. Deutlich zu erkennen, dass das Display des DSi eine ganz andere Klasse ist und damit schon per se besser lesbar. In der Sonne verhält es sich ähnlich: Wo der DS lite fast unleserlich verdunkelt wird, kann man auf dem Display des DSi immer noch das Spielgeschehen so gut erkennen, dass man weiter spielen kann. Nicht ganz so gut wie bei einem reflektivem Display, aber endlich aussentauglich.
Sehr schön, dass endlich der Power-Knopf von dem ewig verdreckenden Schiebeschalter weg zu einem richtigen, geschützten Taster ersetzt worden ist!
Obiges Bild zeigt oben den DSi, unten den DS lite: ein wenig flacher ist er geworden, dafür breiter, was man am folgenden Bild sehen kann:
Was mir ebenfalls gut gefällt: Der DS lite war ein klassischer Fingerabdruckfänger: Die glänzende Oberfläche hat jeden Dreck, Schmier, Hautfett und was auch immer angezogen, vom Grundsatz her war das Gerät immer dreckig, egal wie man es gepflegt hat. Der DSi ist da unempfindlicher: Die Oberfläche ist matt (Bild oben):
Für meinen Sohn der absolute Brüller: Die ganzen Spielereien mit der Innen- und Aussenkamera. Softwareseitig direkt unterstützt können Fotos aufgenommen werden, verändert werden, dem bewegten Bild Ohren, Bärte und was auch immer angezeichnet werden, die sich dann mitbewegen, bestes Zeichen für die Begeisterung: Er hat noch kein Modul in das Gerät gesteckt, sondern spielt die ganze Zeit mit dem Kameras... :-)
Für mich nach den ersten Minuten definitiv ein Gerät, auf das es sich auch als Besitzer eines DS lite umzusteigen lohnt!
Was man in jedem Fall einkalkulieren sollte: Wer auf seinem DS die R4-Module gewöhnt ist, der muss ein wenig umdenken: die DS-tauglichen R4-Module funktionieren nicht, die neuen R4i-Module sind gerade erst auf dem Weg. Originalspiele kaufen ist die Devise... :D
Ich sitze im Garten, an einem zweiten April um 20:20, im T-Shirt. Geniesse die frische Luft, die untergehende Sonne, die Natur, die nach der Kälte der letzten Monate langsam erwacht.
Eine Flasche Chenin Blanc neben mir, ein gutes Buch in der Hand... und werde sentimental: Viel zu selten ist man dankbar für das, was man hat, zu sehr strebt man nach dem, was erstrebenswert scheint.
Ich jedenfalls bin - wenn auch vielleicht nur für einen kleinen Moment - zufrieden und entspannt.
Wooops... mir scheint, der Winter war definitiv zu lang... :-)
Ich gebe gerne zu, dass ich den Anruf der bEva heute Mittag mit dem Nebensatz "... und heute Abend grillen wir..." für einen weiteren Aprilscherz gehalten habe. Der gedeckte Tisch auf der sonnenbeschienenen Terasse allerdings war echt... :-D
Nein... nicht im Sinne von Frühjahrsmüdigkeit, sondern im Sinne von "ha, ha, ha, reingefallen, ein Aprilscherz...". Ich bin ja durchaus jemand, der Brauchtum schätzt, im Sinne von alte Sitten wie den Martinstag und die klingelnden Kinder mitmachen.
Diesem ganzen "Hui, jetzt ist <setze ein Datum>, wir sind fröhlich!!!" aber kann ich nichts abgewinnen. Das fängt bei Karneval an und hört bestimmt nicht am ersten April auf. Während ich bei ersterem noch grundsätzlich den "Brauchtumsgedanken" akzeptiere, ist der 1. April so ungemein sinnfrei...
"Deutschland führt die D-Mark wieder ein" titelt MSN heute... und ich habe Bauchschmerzen vor Nichtlachen. Ein wenig besser trifft es Arcor, denen man bei Ihrer Ente, dass Ex-Bahnchef und Datenschutz-GAU Mehdorn neuer Bundesdatenschutzbeauftragter wird... da könnte man ja noch Satire hinter vermuten.
Jeder zweite Schlumpf um mich herum meint, noch einen drauf setzen zu müssen... Aaargh...
Och bitte. Ich versuche gerade, mein Frühstück davon zu überzeugen, doch bitte drin zu bleiben. Hat da jemand einen kostenlosen Ersatzstoff für Fahrzeugdiesel erfunden? Die molekulare Transportation ala Star Trek? Die Bahn ohne Datenschutzskandale?
Nein! Skype, seit Jahren der meist verwendete Voice over IP-Telefonieservice mit Schnittstelle ins Fest- und Mobilfunknetz, seit Äonen auf Windows Mobile-Geräten verfügbar, kommt jetzt auf das iPhone.
Der kollektive Freudentaumel lässt mich einmal mehr am Verstand Sinn für Realismus des gemeinen iPhone-Nutzers zweifeln. Waren das nicht die, die in klassischer Heise-Troll-Manier bei jedem noch so kleinen Windows Mobile-Bug aufheulen, wie besch... ein Windows ist? Die, die jedes noch so abstruse Feature, dass sie nicht finden, gleich als Manko des Betriebssystems anprangern?
Da deucht es mich arg logikfrei, wenn diese Nachricht eine selbige wert ist... anderthalb Jahre nach derm ersten iPhone kommt eine Version einer Software auf den Markt, die schon seit Jahren auf anderen Systemen existiert, dazu den ersten Nutzerberichten nach noch buggy ist und - haltet Euch fest - explizit die Telefonie von einer Wifi- (!!!) Verbindung abhängig macht. iPhone? Bindung an Netzbetreiber? Kein UMTS? Hat da jemand angst, VoIP könnte das Sprachtelefonie-Volumen gefährden? Honi Soit Qui Mal Y Pense...
Genug, um das starre Weltbild zu revidieren, in dem es nur Windows-Rechner gibt. Genug um zu entscheiden, dass ich nicht nur ein Betriebssystem nutzen kann, sondern zwei. Genug, um beiden Systemen ihre kleinene Macken (und die haben sie nun mal beide!) durchgehen zu lassen, ohne gleich in einen Grabenkrieg einzusteigen.
Seit Weihnachten habe ich mein Macbook Air, seit Anfang Februar meinen 24 Zoll iMac. Und so zieren meinen Schreibtisch oben links das LG S1Pro mit Windows Vista Ultimate an einem 22 zoll HP-TFT, in der Mitte der iMac mit einem rechts davon stehenden 20 Zoll Cinema-Display als Dual Desktop. Auf beiden Macs läuft Parallels mit je einer XP-, Vista Ultimate- und 7-Session, um auch mal eben ohne Rechnerwechsel etwas in Windows machen zu können.
Naturgemäss ist der iMac der schnelle "mal eben-Rechner", der für Emails, Surfen, Bildbearbeitung. Der PC wiederum ist der Rechner für die "professionellen" Dinge. Mein gewohnter HTML Editor läuft darauf, das Online-Banking (was partout auf dem Mac nicht laufen will), die Videobearbeitung inkl. Brennen auf Blu-Ray.
Ich habe es aufgegeben, alles zusammenführen zu wollen. Es ist gut so, wie es ist.
Wer nun wilde "Mac ist doof"-Attitüden verspürt, dem empfehle ich einfach mal, offen und ohne Vorurteile einen Mac im Betrieb zu sehen. Und mein Lieblingsbeispiel dabei: Elgato´s eyetv: Aufnahme von DVB-T-Programmen über einen extrem leistungsfähigen Tuner, und vor allem die direkte Weiterverarbeitung: Ein Klick, und die Sendung ist (nach kurzem Export) in iTunes und wird direkt beim nächsten Sync als Fernsehsendung zur Wiedergabe angeboten. Will ich die Sendung dann brennen, dann markiere ich sie, klicke auf das Toast-Icon (Toast ist für den Mac, was Nero für den PC ist) und habe wenige Minuten eine in jedem DVD-Player wiedergebbare DVD. Das selbe im Windows Media Center ist eine deutlich umfangreichere Prozedur... eines von vielen Beispielen.
Und zum Thema Abstürze: Die habe ich auf meinen Macs genauso oft oder selten wie auf meinen PCs: Ist alles im abgestimmten Urzustand, dann laufen die Systeme klaglos und ohne Probleme. Sobald Treiber von Fremdherstellern hinzukommen, die nicht sauber programmiert sind, gibtes potentiell Probleme. Vorteil von Apple in diesem Zusammenhang: Die Grundkonfiguration ist nun mal Apple-Sache, die Geräte kommen nicht mit 300 verschiedenen Grafikkartenoptionen, Controllern und Speicherherstellern, sondern aus "einem Guss", was die Stabilität einfacher macht.
Und jetzt bin ich mal ganz mutig und schlage den Bogen zu Windows und Windows Mobile: Das System selbst ist aus meiner Sicht dem Mac OS wie auch dem iPhone OS überlegen. Würde Microsoft auf dieser Basis Referenzhardware herausbringen, dann wäre diese genau so performant und stabil wie die eines Macs. Genau da aber liegt der Unterschied: Microsoft entwickelt nur das Basis OS mit den entsprechenden allgemeinen Treibern, und die OEMs reichern dieses dann um spezifische Programme und Treiber an... und nicht umsonst heisst es "Viele Köche verderben den Brei!".
Fazit für mich: Was als Experiment und Befriedigung meines Drangs, so ein cooles, dünnes Gerät wie das Macbook Air zu benutzen, angefangen hat, ist zu einer waschechten Beziehung geworden. Und ganz nebenbei hat es die letzte geistige Barriere gegen den Tellerrand durchbrochen: Über den schaue ich sonst nämlich gerne! :-D
... erkenne ich Qualitäten in einem Gerät, die ich bisher nicht so ganz gesehen habe.
Diesmal ist es der Palm Treo Pro, den ich vor einigen Monaten leichtfertig dem Kollegen Samaschke verkauft habe. Auf der Suche nach einem Tastaturgerät, dass mich über die Zeit bis zum Touch Pro 2 bringt, aber dem Wunsch, dass dieses Gerät kompakt und trotzdem noch relativ aktuell sein sollte, bin ich wieder drauf gestossen.
Bestellt, am Samstag eingerichtet und seitdem benutzt ... und bin glücklich. Hach... warum nicht gleich so?
Die bEva würde jetzt anmerken, dass wir uns auch mal entlobt haben vor vielen Jahren... :-D
... hat sich in seiner eigenen Datenschutzsuppe verkocht. Und nun wird ihm nahegelegt entscheidet er sich freiwillig für den Rückzug.
Die Personalie an sich lässt mich relativ unbewegt, so arrogant und kaltschnäuzig er auf der einen Seite aufgetreten ist, so professionell (und damit verbunden knallhart) hat er das Unternehmen ausgerichtet und im letzten Jahr wider dem Trend signifikantes Wachstum erreicht.
Und jetzt hört ich schon die Stimmen: "Er? Wieso er? Die Mitarbeiter, alle zusammen...". Partiell richtig, weil ein Unternehmen immer eine Summe vieler Faktoren ist, partiell falsch, weil ein Vorstand oder welches auch immer existierende Führungsgremium die Weichen durch seine Entscheidungen stellt. Ob jemand anders es genau so gut oder besser gemacht hätte, ist irrelevant, bei ihm ist es so (gut) gelaufen. Punkt.
Warum ich aber eigentlich den obigen Passus geschrieben habe: Zum Thema Datenschutzskandal geifert die Volksseele und will Blut sehen: Mehdorn muss weg. Das Politikerpack Konglomerat opportunistischer Volksvertreter, froh um die Ablenkung von den eigenen Makeln, schlägt in die selbe Kerbe.
"Mehdorn muss weg"... da stimme ich zu, denn als Gesamtverantwortlicher trägt er nun mal die Verantwortung. Aber WEHE wenn das alles ist! Glaubt denn irgendjemand wirklich, dass Mehdorn persönlich Mails gelöscht hat? Eigenhändig Abhörprotokolle ausgewertet hat? Neben dem beauftragten Dienstleister waren noch viele andere "Mittäter" im Unternehmen... und ich möchte nicht wissen, in wie weit nicht auch der eine oder andere Volksvertreter eingeweiht war.
Also bitte: Mehdorn muss ist weg, aber andere bitte auch!
... ich mag Deine Musik. Wirklich. Auch wenn ich - ehrlich gesagt - bis vor zwei Wochen noch nichts mit Deinem Namen anfangen konnte. Als ein Freund mich auf Dein Konzert am 7.4.2009 in Köln hinwies und den Hinweis "Mensch, das ist doch der ehemalige Sänger der Jeremy Days" loslies, habe ich mir Deine neue CD gekauft, sie ehrlich ohne "klingt das jetzt wie die J´Days"-Vergleich gehört und spontan entschieden, dass mir das die 60 Kilometer wert ist.
Und dann habe ich versucht, Karten vorzubestellen. Erster Weg: Eventim. Leider kennt man Dich da nicht... macht ja nix, man(n) weiss sich ja zu helfen: Der Betreiber des Blue Shell gibt freimütig seine Telefonnummern an, also habe ich einen Tag lang seine Festnetznummer traktiert, und nach ausbleibendem Erfolg dann seine Handynummer. Nach einigen Versuchen hatte ich ihn dann tatsächlich dran, ´ne eschte Kölsche Jong: "Dirchk Daaamstetta? Da soche ´se moh em Internet nach KingKalk Bucking, de verkocht ehne Karchten....".
Dummerweise hat allerdings jener KingKalk-Booking nur eine myspace-Seite, die keine Buchungen zulässt, geschweige denn Dein Konzert überhaupt gelistet. Naja, dann frag ich nochmal den Betreiber... der wiederum war so nett, meine Mail an den King von Kalk weiterzuleiten... der ihm dann mit Kopie an mich antwortete: "vvk macht doch www.underdogrecordstore.de".
Der wiederum aber machte (zumindest am Dienstag) keinen online-VVK, sondern verwies an Kartenhaus-Vorverkaufsstellen. Auch das ist ja kein Problem, aber auch die machten (mittlerweile zeigt die Seite auf Ticketmaster) keinen online-Vorverkauf... Macht nix. Hier in Krefeld gibt´s gar eine Kartenhaus-Vorverkaufsstelle, den Ticketshop Sachs.
Nun komme ich arg selten zu Ladenöffnungszeiten aus dem Büro, aber heute habe ich mich rausgestohlen, weil ich ja Deine Tciekts kaufen wollte. Bin ins Hansazentrum gefahren, habe die Familie schon mal vorgeschickt, und bin mit dem süssen (Vor-) Geschmack des Erfolgs hinein.
"Kartenhaus-Tickets möchte ich..."
"Emm... ja... hmmmh... die Kollegin ist gerade nicht da, und das Passwort für ihren Rechner habe ich nicht..." *ichbinfürsicherheitampcaberwarumzumgeier...*
Hey! Ziehe ich kurz vor dem Ziel eines Marathonlaufes die Schuhe wegen einer Blase aus? Nee... also eine halbe Stunde durch die Stadt gezogen (gefühlt waren es drei Stunden, faktisch zwei, weil die bEva die Gelegenheit, mit mir in der Stadt zu sein, mit "Ach Schatz, schau mal...." in Fünf-Meter-Abständen garnieren musste!) und wieder in den Ticketshop.
Nein, nicht was Du jetzt sicherlich denkst! Die Kollegin war da, der Rechner entsperrt, das Internet funktionierte... aber ein Dirk Darmtaedter-Konzert gibt´s nur in München und Hamburg. Keine Angst, die nette Dame lebt noch, und der PC ist auch noch unversehrt...
Lieber Dirk Darmstaedter... ich mag Deine Musik. Und ich werde mit jenem eingangs erwähnten Kollegen am 7.4. im Blue Shell sein (vermutlich nicht sehr viele andere, befürchte ich)... weil ich immer noch davon überzeugt bin, dass es den Weg wert ist, gute, handgemachte Musik live zu erleben.
Ich schlage vor, dass Du als Strafe "Won´t forget these days" von den Furies spielst... das dürfte Strafe genug sein und mich für die Tage, die ich auf der Jagd nach Karten verbracht habe, entschädigen. Ist doch fair, oder? :-D
Ich mag Leute nicht, die um Preise nölen. Habe ich gestern ja schon gemacht... :-D
Allerdings mag ich es auch nicht, von der Presse und einem "Händler" verar...t zu werden. Und genau das Gefühl habe ich gerade. Oder soll das Zufall sein, dass plötzlich und gaaaaaaaaanz zufällig exakt zum Vorverkaufsstart in Deutschland der gute Bono in nachdenkliche, ja morbide Stimmung verfällt und über das Ende von U2 sinniert?
Ich zitiere mal:
Die alteingesessene Truppe ist zwar wild entschlossen ihre herannahende Welttournee in vollen Zügen zu genießen, fürchtet jedoch es könnte ihre letzte sein.
Stehe ich alleine damit, dass mich das an Tina "Ole Granny on Stage" Turners "letzte Tour" Teil 1 bis 65 erinnert? Will da jemand vorbauen, dass von den überteuerten Tickets welche übrig beiben könnten? Aber Moment, überteuert sind sie ja nicht:
Schlagzeuger Mullen argwöhnt derweil, dass ihre Fans, obwohl Tickets für die bevorstehenden Konzerte nicht überteuert sind, keinen Wert darauf legen, die Band live zu sehen.
EUR 179,50?! Nicht zu teuer?! Und wer redet da noch von Weltwirtschaftskrise...? :-(
Die bEva gönnt mir einen seltenen Abend Ruhe vor ihr Einkehr und Besinnung und treibt sich auf einer Schulpflegschaftssitzung herum, und folgerichtig bestelle ich mir eine Pizza. Online, wie immer. Die Bestätigung kommt, die Pizza erwarte ich eine halbe Stunde später. Nach 20 Minuten kommt ein Anruf:
"$Pizzaservice, guten Tag. Wir haben gerade Ihre online-Bestellung bekommen. Ist das richtig? Eine Calzone ohne Thunfisch und ohne Käse?"
WTF?! Ohne Thunfisch ja, aber mit EXTRA Käse... "Ohne Thunfisch" in das Kommentarfeld eingetragen, "Extra Käse" in der extra dafür vorgesehenen Checkbox angehakt... das sage ich ihr auch.
"Das kann ich nicht sehen, da steht ohne Thunfisch minus Käse. Aber dann weiss ich ja jetzt bescheid." <Klick>
Ich habs gerade in meiner Bestellbestätigung kontrolliert. Da steht:
1 x 070 Calzone (gefüllt) - Normal ohne Thunfisch Extra-Käse
Okay. Im Prinzip steht da ja <minus>Käse. Also eigentlich will ich sie ja EXTRA ohne Käse. *schlagdenkopfaufdentisch* :-(
Mensch, was hatte ich mich gefreut... als U2-Fanclub-Mitglied konnte ich heute schon Karten für das Gelsenkirchener Konzert der 360-Grad-Tour bestellen, zwei Tage vor "Normalsterblichen". Hatte ich auch fest vor.
Allerdings habe ich dann gerade (nach Eingabe meines Gutscheincodes) die Preise gesehen: Gute Sitzplatzkarten auf den Rängen: EUR 179,50 ... Karten auf dem Oberrang (wo man normalerweise 40-50 Euro zahlt): EUR 100,- ... und ein Stehplatz ist für mich einfach kein Spass mehr. Als durchschnittlicher grosser Mensch muss ich drei Stunden vor Einlass da sein, um so weit vorne zu stehen, dass ich was sehen kann, habe dann schon vor Beginn des Support Acts dicke Füsse und bei echtem Konzerbeginn die Faxen dick...
Aber 200 bis 360 DM (ich rechne bei solchen Sachen immer noch um)... das isses mir nicht wert... :-(
Ja, ja, die Finanzkrise... sie treibt schon die wirrsten Blüten. Vor allem scheint sie das "Basar-Gen" des Kaufenden frei zu legen. Das ist vom Grundsatz her kein Problem, ich bin durchaus bereit, mir über den Preis noch Gedanken zu machen... aber doch bitte in realistischem Rahmen. Unwirsch werde ich, wenn ich dann beispielsweise bei unserem Wasserbett, das neu 2200 Euro gekostet hat und nun für 320 Euro in einem grossen Online-Auktionshaus steht auf Nachfrage "Kann man am Preis noch was machen?" antworte "Okay, 300 Euro..." und als Antort bekomme "Ich geb Dir 150 Euro." (und das wohlbemerkt nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach...). Hallo?!
Auch schön: "Bin sehr interessiert, würde es aber gerne in drei Raten zahlen...". Natürlich... bin ja eine Bank.
Und gaaaanz schlimm wird´s dann, wenn die Leute sich dann zum Sofortkauf durchringen (in Worten: "Ja, ich kaufe die Ware zu einem festen, vorher festgelegten Preis")... und dann schreiben "Was machen wir denn am Preis? Habe gerade Sofortkauf gemacht...". Ja nix?! Mal abgesehen davon, dass die Gebühren und alles aussen herum sich am beim Abschluss der Auktion gültigen Preis orientieren, wenn ich aber noch handeln möchte, dann mache ich es VOR dem Kauf, und nicht danach?
Es ist mir durchaus klar, dass der Anteil an Windows Mobile-Content momentan arg klein ist... aber das liegt tatsächlich in der momentanen Ruhe vor dem Sturm begründet. Die interessanten neuen Geräte sind gerade noch in der Betaphase (z.B. der Touch Diamond 2) und kommen nach Ostern, Windows Mobile 6.5 ist zwar angekündigt, scheint aber noch fern (sowohl der für Mitte April angekündigte HTC Touch Diamond 2 als auch der für Juni angekündigte Touch Pro 2 werden noch mit Windows Mobile 6.1 ausgeliefert und bekommen nach HTC-Angaben "später" ein Update auf 6.5), und so befinden wir uns gerade in einem Sommerloch.
Gut, dass die Konkurrenz auch sprichwörtlich "schläft". Apple hat mit dem iPhone OS 3.0 mal wieder einen "Meilenstein" angekündigt (bei der Featurelist gerate ich schon wieder ins Gähnen), RIM leckt sich noch die Wunden der harschen Kritik an dem ersten Touch-Versuch Storm und Nokia... wen interessierts? :-D
Nein, nicht wir, das sind wir schon seit Jahren, aber Düsseldorf scheinbar. Weiss irgendjemand, ob hier gerade eine Hundemesse ist? So viele mobile Zwinger (sprich: Pajero oder M-Klasse mit Käfig hintendrin) habe ich so geballt noch nie auf der Strasse gesehen...
Ich bin wirklich nicht arrogant (sagt wahrscheinlich der arroganteste Pinsel auch... :-D ), aber ein wenig Bildung gehört einfach dazu, finde ich. Und da hat die Presse ein Stück weit Mitwirkungspflicht, auch wenn in den letzten Jahren eine deutliche Verschlechterung des sprachlichen und des Rechtschreib-Niveaus zu beklagen sind und nicht nur bei der BILD-"Zeitung" sinnfreie Halbsätze an der Tagesordnung sind.
Das führt sich fort in der Amnäsie von Musikkritikern, die als Urheber eines Werkes nicht mehr den tatsächlichen, sondern den Interpreten, der das Stück als Letzter schlecht gecovert hat (ich sag nur "There must be an Angel" von den No Angels... auch wenns von den Eurythmics war).
Alles aus dem Gesicht gefallen ist mir aber gerade, als auf meiner Amazon-Empfehlungsseite die neue Pure Reason Revolution (komplexer Frickelprog, also genau mein Ding... :-) ) auftauchte, ich anhand des Titels "Amor vincit Omnia" (eines meiner liebsten klassischen Zitate) aufmerksam wurde und dann das lese:
"Der Albumtitel übersetzt die bekannte Phrase "Love Conquers All" (zu Deutsch: Liebe überwindet alles) ins Lateinische; die Abänderung eines alten Slogans, der einst den Schulblazer von Songwriter Jon Courtney schmückte.
Das Originalzitat lautete "Truth Conquers All" (also: Wahrheit überwindet alles), ein Motto, das dem Zuhörer viel über diese Band erzählt."
WTF?! Darf ich es korrigieren? Darf ich? Die "Phrase" übersetzt nicht ein englisches Sprichwort ins Lateinische, sondern stammt im Original von Vergil, wobei sich die Experten streiten, ob es im Original "Amor vincit omnia" oder "Omnia vincit amor" hiess. Und tatsächlich heisst es "Die Liebe überwindet alles", und der in lässigem Springsteen-Falsetto genölte Refrain "Love conquers all" (oder meinethalben auch "Truth" oder was auch immer) mag davon abgeleitet sein oder nicht, aber das ändert an der Quelle des Zitats nix.
Die an den Haaren herbeigezogene Quellenangabe hat den selben Gehalt als würde man "Alea iacta est" als Wahlspruch von Asterix ansehen. Nein, ist er nicht... :-)
Muss es mich freuen, dass wieder einer der Windows Mobile-Händler eine Einschränkung seines Geschäftsbetriebs vermeldet? Diesmal zwar keine Pleite, aber zumindest den Schluss des physischen Store-Verkaufgeschäfts. Ich gebe gerne zu, dass meine Sympathien wechselhaft waren wie unser Verhältnis, und ein wenig "Schadenfreude" durchfloss mich ob der teilweise recht rüden Lästereien, die darüber im Netz zu finden sind.
In der Summe aber geht es hier nicht um Sympathien, sondern um das weitere Schrumpfen des Verkaufsnetzes für eine Plattform, die es so dringend nötig hätte, auch physisch präsent zu sein und nicht in die linke hintere Ecke neben die Navigationsgeräte gequetscht zu werden. Ich bin immer noch felsenfest davon überzeugt, dass Windows Mobile die überlegene mobile Plattform ist, da kann kein Symbian, kein iPhone und kein Blackberry mitreden. Das hat nichts mit Verblendung zu tun, sondern mit harten Fakten und funktionalen Vorzügen, die für mich vor jeder mehr-scheinen-als-sein-Bonbon-Oberfläche Relevanz haben. Und wenn ein Händler, der sich dieser Plattform verschrieben hat, offensichtlich sein Geschäftsmodell ändern muss, dann ist Freude darüber kurzsichtig und schmeckt bitter.
Warum ich den Namen nicht ausschreibe? Ich will mich einfach davor schützen, wegen einer vermeintlich missverständlichen Formlierung abgemahnt zu werden. Man weiss ja nie. :-(
Okay. Er ist flach... ultraflach. Macht aber nix... :-D
Nach 9 Jahren überzeigten Wasserbettliegens haben mir die letzten Hotelaufenthalte gelehrt, dass ich auf einer vernünftigen Matratze mittlerweile einfach besser schlafe. Und nachdem die bEva auch nicht mehr ganz glücklich war (mit der Schlafqualität, bevor jemand was anderes denkt... :-) ) haben wir heute den Bettwechsel geplant.
Morgens Pumpe vom Wasserbettenladen, Matratzen leer gepumpt (inklusive der Erkenntnis, dass hoher Druck der Pumpe gleich hoher Druck am Ende des Schlauchs gleich sich selbständig machender Schlach und damit überflutetes Bad bedeutet), Bett auseinander gebaut, zu IKEA, neues Bettgestell, Rahmen, Matratzen gekauft, eingeladen, zweite Matratze direkt da gelassen (ein M5 und eine A-Klasse sind für alles zusammen zu klein), ausgeladen, zweite Matratze geholt, alles zusammengebaut... jetzt ist es 20:50, wir sind endlich fertig und könnten direkt hinein fallen...
Um den Eingangskalauer noch zu unterbieten: I hope it´s a BETTer world now... :-D
Vorweg: Was gestern in Winnenden geschehen ist, ist grausam, schrecklich, furchterregend und beängstigend. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenden von Opfern und Täter, das ist gar keine Frage. Zwei Aspekte aber stören mich ganz gewaltig:
1.) Die Sensationsgeilheit der Presse:
Es gibt kein anderes Thema mehr. Es ist ja auch so schön reisserisch, jedes Detail der Tat zu beleuchten und mit pseudowissenschaftlich und gedrängt betroffenen Mienen die Tat und die Auswirkungen immer wieder und wieder zu beleuchten und in einen gesamtgalaktischen Zusammenhang zu setzen. Nichts an Tagesgeschehen ist mehr interessant, alles wird hinter der grossen, blutigen Geschichte versteckt. Noch viel schlimmer aber:
2.) Die globalintergalaktische Schuldzuweisung:Ich hab´s gewusst: "Er hat viel am Computer gesessen." und irgendwann das Gerücht "Er war ein Counterstrike-Zocker". Und das führt zwangsläufig zur politisch opportunen, immer wiederkehrenden Diskussion rund um Gewaltspiele und deren vermeintlich unbedingt nötigen Verbots.
Bitte: Wer nicht desillusioniert werden will, der lese bitte nicht weiter.
ICH SPIELE GEWALTSPIELE! Ich habe alle Call of Duty-Teile durchgespielt, ich spiele Killzone 2, ich habe alle Unreal-Teile, alle Doom- und Quake-Versionen angespielt. Gears of War, Far Cry 2, ich habe sie ausprobiert. Auf PC, XBOX 360 und PS3. Online und im Singleplayer. Ja, und ich stehe dazu. Man muss diese Spiele nicht mögen, ich tue es. Als "hirnabschaltende Ablenkung", manchmal vielleicht auch als Alternative, aus Frust und Stress auf den Tisch zu hauen.
Und ich wehre mich vehement dagegen, pauschal als potentieller Amokläufer und Gewalttäter geoutet zu werden. Als jemand, der kein Hirn hat, der Fiktion und virtuelle Realität nicht von der echten Welt trennen kann, als jemand, der aggressiv und gewaltbereit ist.
Ich bewahre diese Spiele unter Verschluss und ohne Zugriffmöglichkeit für die Kinder auf, und ich spiele sie im Keller am Beamer, ohne Beisein der Kinder. Das sehe ich als Verantwortung eines Erwachsenen.
Aber ich lasse mir nicht von sensationsgeilen, profilierungs- und mitteilungssüchtigen so genannten Volksvertretern aufs virtuelle Butterbrot schmieren, dass ich damit mitverantwortlich für die Taten einzelner, sozial und geistig verkümmerter Psychopathen bin.
Ach ja, wo wir gerade bei meinem Gewaltpotential sind: Ich höre auch noch Death Metal. Bin ich neben meiner Gewaltbereitschaft jetzt auch noch Satanist!?! Atheist? Antisemit? :-(
Nachdem ich am Freitag vor einer Woche wieder hier eingelaufen bin, hatte der Kleine einen dicken Husten, so schlimm, dass er davon teilweise todmüde aus dem Schlaf geschreckt ist und bitterlichst weinte. Da bleibt nichts anderes, als ihn auf den Bauch zu nehmen, anzukuscheln und zu beruhigen.
Die Quittung hab ich jetzt selbst... mit laufender Nase, Husten... und wer nimmt mich jetzt auf den Bauch? :-(
Beispiel 3: Die DatenbankBeim Umzug finde ich eine alte Casio-Datenbank (die Generation technischer Hirnerweiterungen, die lange vor Windows Mobile auf den Markt kam) in einer Schublade. Benutzt hatte ich sie vor geschätzten Jahrzehnten "mal kurz", ohne Macken oder Kratzer war sie, aber natürlich mit leeren Batterien. Genau so habe ich sie bei ebay auch reingesetzt: "Kaum benutzt, Batterien leer, Funktionsgarantie kann ich nicht übernehmen, Kauf auf eigenes Risiko!"... verkauft für 5DM.
Zwei Tage nach Versand bekomme ich parallel eine negative Bewertung und eine Mail "Ich habe 20DM in Batterien investiert, und das umsonst! Das Mistding funktioniert nicht!!!"
Langsam, zum Mitschreiben: Erstens habe ich klar geschrieben, dass ich die Funktion nicht testen konnte, zweitens hätte ich bei einem Hinweis, dass sie nicht funktioniert, ohne Zögern den Auktionsbetrag zurücküberwiesen und den Käufer gebeten, den Elektronikschrott zu entsorgen. Was denken die Leute sich?!
Es hat mich in den Wahnsinn getrieben: Auf meinem iMac war der Papierkorb nicht mehr leerbar... Beim Löschen war eine Datei angeblich in Benutzung, auch ein Neustart, das sichere Löschen des Papierkorbs und der abgesicherte Start als Administrator haben das nicht gelöst.
Googeln hatte mir keine echte Lösung gebracht, und irgendwie am ich auf keinen grünen Zweig, bis ich nach genauerer Betrachtung der betroffenen Datei darauf stiess, dass diese auf einer Wechselplatte lag und dort quasi in den gelöschten Objekten. Platte abgestöpselt, an den PC gehängt, dort die (versteckte) Datei gelöscht und die Platte wieder an den Mac... und schon ist der Papierkorb leer... :-D
Ein weiteres Highlight aus meiner Erfahrung bei Amazon...
Beispiel 2: Wer hat hier den Schatten?!Ich kaufe bei Amazon eine CD, höre sie einmal an und befinde sie meiner Sammlung nicht würdig. Also setze ich sie bei Marketplace rein, einmal gehört, fehlerfrei, ohne Macken an der CD oder Knicke bzw. Risse in der Hülle. Einige Zeit später wird sie denn auch verkauft und umgehend sicher in einem Luftpolsterumschlag verschickt (das erhöht den Verlust noch weiter, aber spart beim Empfänger Frust wegen einer kaputten Hülle.
Kurze Zeit später erhalte ich eine Reklamations-Mail: "... gut angekommen, muss aber einen Fertigungsfehler reklamieren, der die Wiedergabehäufigkeit reduzieren könnte...". Wer? Was? Auf Nachfrage wird dann konkretisiert: "Hülle und CD sind in einem einwandfreien Zustand..." [Danke, wenigstens das, aber was könnte das Problem sein?!] "... aber die CD hat auf der Wiedergabeseite einen Schatten, der klar ein Fertigungsfehler ist und darum kann es sein, dass die CD weniger oft wiedergegeben werden kann."
Ja, was nun? Sie läuft einwandfrei, aber dieser "Schatten" "kann" (!!!) dazu führen, dass man sie weniger oft abspielen kann? Weil der Laser den Schatten aufhellt? Weil die Nadel des CD-Players die CD belastet? Wer? Was?! :-)
So langsam wird es Zeit für eine Zusammenfassung der wirrsten Erfahrungen, die ich auf Online-Handelsplattformen bisher sammeln durfte. Ich weiss nicht, ob es die Wirtschaftskrise, der Smog oder das Ozon-Loch sind, aber in den letzten Monaten habe ich das Gefühl, dass die Leute mehr und mehr verstrahlt sind.
Beispiel 1: Die Nickelback-Scheibe
Ich bin jetzt nicht der Coolomat-Formulierer, der den Begriff "Scheibe" für eine CD wählt, muss diesmal der Pointe wegen aber sein.
Da erreicht mich eine ziemlich angesickte Mail: "Die Nickelback-CD ist heute angekommen. Der CD-Player sagt aber immer "Kann nicht lesen". Tolle Überraschung!!! Und jetzt?!"
Okay... mir ist es auch neu, dass ein CD-Player eine DVD (!!!) liest, die auch in der Artikelbeschreibung "Nickelback - Someday [DVD]" an nicht ganz prominenter Stelle darauf hinwies, dass es eben eine DVD und keine CD ist... Auf meinen freundlichen Hinweis auf diese Tatsache habe ich dann nichts mehr gehört... :-)
Es musste ja mal passieren... und das meine ich gar nicht mal als Vorwurf. Ich hatte mir vor einigen Wochen die schrägen Machenschaften der diversen Abzocker im Internet angesehen und mich noch darüber gewundert, wie schmerzfrei Menschen ihre persönlichen Daten eingeben, aber nicht genau nachlesen, was sie da machen: Plötzlich 84,- Euro im Jahr für ein zweifelhaftes Downloadabo oder irgendwelche Informationen, weils im Kleingedruckten steht, das ist schon heftig. Würde mir nie passieren!
Ist es auch nicht... und der bEva auch nicht, zumindest nicht ganz so. Die Masche ist noch dreister: Angemeldet bei Fabriken.de zu einem Newsletter, der kostenlos über Fabrikverkäufe informieren sollte, und das schon Ende letzten Jahres. Dann kamen diverse Newsletter, allesamt in den SPAM-Ordner und relativ inhaltsfrei. Muss man sich ja nicht drum kümmern bzw. liest sie irgendwann nicht mehr.
Vorige Woche dann der panische Anruf der bEva: Eine Mahnung über 84,- Euro, da die Seite nach Änderung der AGBs (in zwei Newslettern irgendwo drin angekündigt) kostenpflichtig wurde und 7 Euro im Monat kosten sollte. Widersprechen solle man bis Ende Januar.
Unnötig zu sagen, dass die bEva diese Mails nie gelesen hatte und erst nach einem Anruf bei der auf der Mahnung stehenden 0180er-Nummer überhaupt erfuhr, was der Hintergrund war.
Ich konnte sie beruhigen: Auch das ist eine der typischen Abzocken. Anwälte, WISO und Verbraucherzentralen sind sich einig, dass nicht einmal ein Widerspruch nötig sei: Eine einseitige Änderung von AGBs bzw. die Änderung eines kostenfreien Angebots auf ein kostenpflichtiges Abo seien schlicht und einfach nicht zulässig.
Also: Puls runterfahren, und die Mahnungen und Drohungen ignorieren. Erst wenn (was vollkommen unwahrscheinlich ist) ein offizieller Mahnbescheid ins Haus flattert, ist ein Widerspruch nötig.
Und nein, dies ist keine Rechtsberatung, sondern nur meine persönlich, durch diverse Artikel gestützte Meinung. Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt... :-)
Soderle. Wieder zuhause, ausgeschlafen (die Hustenanfälle des Kleinen und die damit verbundenen Unterbrechungen mal ausgenommen) und gefühlt in der richtigen Zeitzone.
Kurz zusammengefasst nochmal der Summit: Rein fachlich hat Windows Mobile 6.5 die Sessions mit der Produktgruppe bestimmt, was nicht wirklich überraschend war. Die Argumentation, warum dies (trotz der Präsentation in Barcelona) immer noch unter NDA stand: "Wir haben nur einen groben Überblick präsentiert, die Details sind noch nicht offiziell."
Das Problem dabei für mich: Eigentlich kann ich erst einmal gar nichts berichten, denn gebe ich Informationen anderer Webseiten weiter, dann kann man immer unterstellen, dass ich "meine" Informationen eingewoben habe. Dumme Situation, das... :-(
Auf jeden Fall war es wieder schön, die Kollegen aus aller Welt zu treffen, "zu netzwerken", alle möglichen Neuigkeiten rund um MS-Produkte (wie beispielsweise Live Mesh oder Windows 7) zu sehen und an jeder Ecke einen Starbucks zu haben. Warum ich mir aber schräge Blicke eingefangen habe, als mein erster Weg auf dem Zwischenstopp in Schiphol zu einem Starbucks führte, verstehe ich nicht... :-)
Nach den Keynotes (mit einem gut aufgelegten Steve Ballmer), einem Nachmittag in Downtown und glühender Kreditkarte und einem netten Essen im Elephant and Castle mit den DACH MVP-Kollegen sind wir gestern abend noch mit dem Linienbus raus zum Flughafen und ins vorab gebuchte Hilton gefahren. Vor allem, weil der Kollege Wenz den Ruf ins Schneechaos von Philadelphia schon früh wahrnehmen wollte musste.
Interessant war es, anstrengend, wie immer also.
Wie auch immer, eingecheckt bin ich sitze am Gate und höre gerade den Ruf nach dem Boarding. C´ya... :-D
... fand gestern Abend im El Corazon in Seattle statt. Auf der Suche nach Veranstaltungen während des Summits hatte Christian so nebenbei "Und dann spielt noch so´ne komische Band Soilworks oder so..." angemerkt. Soilwork? Schwedischer Death Metal der gehobeneren Klasse? Richtig! Dazu Swallow the Sun (auch die keine Unbekannten), Warbringer und Darkane, für einen Ticketpreis, zu dem man einfach zuschlagen musste.
Erst später kam die Agenda heraus und damit die Information, dass die MVP-Party um EMP (siehe letztes Jahr) am selben Abend war. Okay, wir haben uns zu einem schnellen Besuch und der Weiterreise ins wenige Blocks vom Hotel entferten El Corazon entschieden.
Genial... kleiner Club, zumindest am Anfang guter Sound (auch wenn von Band zu Band der Lautstärkeregler weiter aufgedreht wurde), und auch wenn Warbringer bzw. deren Sänger ein wenig an Menderes Bagci auf Drogen erinnerte.
Sorry... ich bin frustriert. Zum einen war das WLAN hier heute sehr instabil und damit nur kurzfristig Zugriff möglich, zum anderen ist dieses Jahr wirklich alles unter NDA. Wer damit nichts anfangen kann: Ein NDA ist ein Non Disclosure Agreement, eine Geheimhaltungsvereinbarung, die wir jedes Jahr wieder unterschreiben und uns damit verpflichten, Informationen, die als "unter NDA" qualifiziert sind, bei uns zu behalten.
Das klingt immer wieder hochwichtig (um nicht zu sagen "wichtigtuerisch"), ist aber leider so. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Zahl der Informationen, die frei kommunizierbar sind, nahezu gegen Null gegangen... und damit die der Blogeinträger deutlich geringer als geplant.
Windows Mobile 6.5 ist zwar auf dem Mobile World Congress angekündigt worden und einige Screenshots gezeigt worden, Timing, Detailfunktionen etc., also ungefähr dass, auf das Ihr gewartet habt, ist noch nicht offiziell. Sorry... :-(
Sorry, das ko..t mich genauso an wie Euch... aber ganz klar am Anfang der Sessions die Aussage, dass 6.5 zwar announced worden sei, aber alles, was wir sehen und hören "not yet for the public" sei.
Ich geh jetzt ein Bier trinken. Undisclosured. :-(
Der Sonntagmorgen ist klassischerweise der Gier nach schnödem Mammon gewidmet. Zwei Anlaufstellen haben sich in den Jahren herauskristallisiert: Der Fry´s in Renton und Bellevue Square, eine grosse Mall etwas ausserhalb von Seattle. Und so war das Ziel nach der (dieses Jahr extrem frühen) Registrierung für den Summit heute Morgen gesteckt...
Im Fry´s - ein wenig in Eile, weil der Gesamtzeitplan recht knapp war - war´s dann "nur" eine 1TB Seagate Freeagent USB-Festplatte (für USD 104,95), in Bellevue dann die geplante Time Capsule (externe Wifi-Festplatte für Mac und Windows), Mitbringsel für den Grossen und mein Haupt-Anliegen:
Mein im letzten Jahr hier gekaufter Bose Quiet Comfort 3, unverzichtbarer Begleiter auf jedem längeren Flug wegen seiner aktiven Unterdrückung von Aussengeräuschen wie Turbinenbrummen und auch als Hifi-Kopfhörer klasse, offenbarte auf dem Flug gestern einen Bruch in der Anschlussbuchse für das Audiokabel im der Hörmuschel selbst. So ärgerlich das auch ist, einen besseren Zeitpunkt gab es dazu nicht, war ich heute noch eh wieder an genau dem BOSE-Store, wo ich ihn gekauft hatte. Also gestern die bEva losgejagt und die Rechnung suchen lassen (ich wusste gottseidank genau, wo sie suchen musste), diese dann ans Hotel Faxen lassen und schon hatte ich auch den Kaufbeleg.
Kopfhörer hingelegt, Problem beschrieben, Rechnung dazugelegt, in zwei Minuten hatte ich einen komplett neuen und war wieder draussen. So muss das sein...!
Okay... ich hätte gleich nach der richtigen Faxnummer fragen können, statt der bEva die aus dem Internet rausgesuchte zu geben. Ich vermute, das erste Fax wird morgen irgendwo in der Westin/Starwood-Verwaltung für verwirrte Gesichter sorgen... :-D
Selten so gut geschlafen... was vielleicht auch daran lag, dass der Kollege Wenz jedes, aber auch jedes Argument genutzt hat, um ja spät zu kommen. Gepäckband blockiert durch andere Maschine, Bus gerade weg, nächster Bus verspätet... so war´s dann 2300. Dafür war ich um 06:40 wach und fit. Gleich gehts zum allsonntäglichen Shopping-Wahn nach Bellevue... :-)
Nachgeliefert noch der Blick aus dem Zimmerfenster:
Nachtrag noch zur Einreise: Seit Januar 2009 muss man verpflichtend über ESTA (Electronic System for Travel Authorisation) eine Voranfrage machen, ob man einreisen darf. Identifikation ist die Nummer des Reisepasses, eingegeben wird die Antwort auf all die Fragen, die man sonst (haha!!! sonst!!!) im grünen Formular für die Einreise aus einem Visa Waiver-Staat (also "vertrauenswürdigen Staaten" wie u.a. Deutschland) eintragen musste: Weltkriegsvergangenheit, ansteckende Krankheiten, Kindesentführungen, verweigerte Visa undsoweiter. Da die Ausstellung dieses Zettels im Flugzeug eher Luftlochinkompatibel ist, eine grundsätzlich positive Entwicklung... sollte man meinen.
Parallel dazu hatte ich dann trotz noch gültigem elektronisch lesbaren Reisepass in den sauren (und teuren) Apfel gebissen und Ende letzten Jahres den biometrischen beantragt. Verbrecherfoto ("Bitte nicht, ich wiederhole: NICHT!!! lächeln") und zwei Fingerabdrücke.
In der Summe: Einreise leicht gemacht. Leider nur in der Theorie:
In Düsseldorf weist mich der KLM-Mitarbeiter darauf hin, dass ich mal "die fünf Fragen da durchlesen" soll, und wenn ich eine mit "ja" beantworte, dann nochmal Laut geben soll. Nein, ich habe selbst gepackt... nein, ich habe von niemandem etwas entgegengenommen... nein, das Gepäck war nicht unbeaufsichtigt ... und so weiter.
Dann will er die Aufenthaltsdaten in den USA wissen: Dauer und Hoteladresse. Moment: Die aber habe ich ins ESTA eingegeben (wenn sie auch nur optional gefordert waren). "Ja, aber ich hab die nicht..." (im letzten Jahr hat der Purser von SAS in Kopenhagen die Welle gemacht, weil er die Hoteldaten in das System der Homeland Security übertragen musste. Dänen dürfen, Niederländer nicht? Oder lesen dürfen nur die USA?!)
In Amsterdam dann am Gate die selben funf Fragen in einem munteren Fragespielchen (5 Leute, jeden mal die eine oder andere Frage an den Kopf geworfen). Okay... Vielleicht fällt ja noch einer um... ist aber nicht.
Im Flieger dann rennt plötzlich das Kabinenpersonal mit den grünen Formularen durch die Gegend. Wer? Was? Warum? Also alles wieder neu eingetragen. In SEATAC angekommen droht der nächste Schock: Weg sind die Fingerscanner, jetzt legt man erst alle vier Finger einer Hand, dann den Daumen, und dann das Ganze für die andere Hand hin. Emm... sind jetzt die biometrischen Merkmale des speziell für die Sicherheitsbedürfnisse der USA ausgelegten Reisepasses wieder für die virtuelle Datentonne?! Und warum muss ich beim Foto die Brille abnehmen, wo ich sie doch auf dem Foto des Reisepasses explizit aufhaben musste?
11 Stunden wild vorgespult, da bin ich nun: eine halbe Stunde vor der Zeit gegen 14:00 Ortszeit in Seattle Tacoma gelandet, mal wieder viel Spass mit dem Border Officer gehabt ("Isn´t that standard now? ´Yes, we can!´" "Oh come on, I can´t hear it anymore... wait, he´s my boss now... err.. yes! we can!!! :-D ) Koffer im Handumdrehen bekommen (wenn auch diesmal vollkommen durchwühlt, eine Nylon-Tasche, in der Skype-Headset und portable Festplatte waren, ist weg?!), Grayliner vom Flughafen zu den Hotels hat direkt gewartet... und da bin ich nun. Und endlich mal ist ein hotelmitarbeiter des Lesens mächtig: "As high as possible in the North Tower with view on downtown Seattle" führte letztes Jahr zum 14. Stock... dieses Jahr ha´m sie einen draufgelegt: der 41. ists geworden. Den Blick reiche ich nach... der geht im Hintergrund des Bildes unten ein wenig unter:
Zusammenfassend: Die Spot-Watch hat endlich Zeit und Datum, das Wetter (einer der Spot-Kanäle) ist ziemlich Ka... und der erste Starbucks-Kaffee frisch gebrüht ist fertig... :-D
EIGENTLICH könnt ich jetzt in Morpheus´Arme sinken (wenn auch um 17:00 Ortzeit vielleicht ein wenig früh)... wäre da nicht der Kollege Wenz, der todesmutig mal wieder den Sonderflug über Philadelphia nehmen muss, damit zwei Stunden nach mir losgeflogen ist und 6 Stunden später ankommt. Was dann mitten in der nacht ist. Hier und zuhause. Depp... :-D
... ein wenig verspätet, aber die Zeit war nicht da. Lieber Kollege Dirk... was auch immer Du mir mit "Schiphol ist soooooo weitläufig, da reicht eine Stunde zum Umsteigen nicht" sagen wolltest, erklärst Du mir nochmal. Auf jeden Fall wars schneller als all die Jahre in Kopenhagen. Wie auch immer: Zumindest ist dann die Zeit geblieben, uns zum fünften mal die Fragen nach von Fremden übergebenen Gegenständen, selbst gepackten Gepäck und so weiter zu stellen... :-D
Autsch... Microsoft hatte vor vielen Jahren mit der Spot-Watch in den USA eine Uhr auf den Markt gebracht, die über Radiosender die aktuelle Zeit, Wetterinformationen, allgemeine lokale Infos und Zugriff auf das Messenger-Konto ermöglicht. Leider in Europa nicht - wie versprochen - auf den Markt gekommen, aber ein nettes Spielzeug für den USA-Reisenden.
Jahre hatte ich sie hier liegen, und entweder vergessen oder aber nicht aktiviert bekommen. Tja, dieses Jahr ist sie dabei... und hat mich fast den Checkin gekostet: Dass eine Uhr "komisch" aussieht und dann auch noch die vollkommen falsche Zeit hat (weil das Funksignal noch nicht bis Europa reicht und damit natürlich auch die Zeit nicht stimmt) hat zu 5 Minuten Wartezeit geführt: Nochmal Scannen, genau ansehen, den Scanner justieren, nachfragen, warum die Zeit nicht stimmt..
Hoffen wir, dass die Kollegen in Amsterdam nicht auch so zicken... da habe ich nämlich die Zeit nicht... :-(
... zumindest sollte ich das sein, wenn ich mir so die ungefähr zehn Nachfragen gestern zu Gemüte führe. Nein, bin ich nicht... es ist das fünfte Mal, dass ich zum Summit fliege.
Einzige leichte Unsicherheit: Bisher immer über Kopenhagen und mit massig Zeit zwischen den Flügen. Diesmal gerade mal eine Stunde und das in Amsterdam, wo man zwischen den EU- und den internationalen Gates eine Weltreise machen muss. Aber wird schon... :-D
Es scheint in letzter Zeit schon fast zum Standard geworden zu sein: Neue Alben sind schon lange vor Veröffentlichung im Internet verfügbar. Bei Metallica´s Death Magnetic war es so, jetzt auch bei der neuen U2 (No Line on the Horizon).
Natürlich habe ich sie mir nicht heruntergeladen, sondern kenne nur jemanden, der jemanden kennt, der das gemacht hat, und habe bei dem reingehört! :-)
Nun hatte ich vorher schon bei iTunes die Single gekauft und diese dann auch noch live bei der Echo-Verleihung gesehen... und war - vorsichtig gesagt - erschrocken und entsetzt. Das? U2? Meine Erwartungshaltung zum Album war also schon begrenzt, und die "Vorabversion" bestätigte dies nur einmal mehr.
Nun hatte ich aber bei Amazon schon die limitierte Box-Version vorbestellt und aus dem Gedanken "Gib dem Album noch eine Chance" auch nicht storniert. Heute kam sie dann, und ob einer Stunde Zeit nach dem Packen und Zusammenklauben der Unterlagen für Seattle habe ich mich auf der Couch eingerollt und nochmal reingehört. Und was soll ich sagen?
Das Album ist schlichtweg genial... es macht Sinn, sich die im 64-seitigen A4-Hardcover-Buch zusammengefassten Anmerkungen der Band zu Gemüte zu führen, weil viele Kreise innerhalb der Texte damit geschlossen werden. Abgesehen davon sind wunderschöne Bilder darin (darunter das den Namen des Albums ableitende geniale Foto von Hiroshi Sugimoto, auf dem Himmel und Erde ohne Horizont in einander übergehen - eben no line on the horizon), ein rundes Paket also.
Hätte ich nur die MP3s gehört, hätte ich das Album als Schrott abgetan. Auf einer halbwegs brauchbaren Surround-Anlage kommen von der Feinheiten in den Sounds und der Instrumentierung durch, die einfach nur faszinierend sind.
Und eine Frage, die immer wieder gestellt wird, kann ich jetzt beantworten: "Ist auf der Box wegen der beiliegenden DVD auch so ein hässlicher FSK-Aufdruck?!" Jein, es ist ein Aufkleber, und der löst sich rückstandslos! :-D
Dienstag vor einer Woche hatte mein Sohn seinen Magen-Darm-Virus mit Fieber und Durchfall. Am Samstag, vier Tage später, meine Frau das selbe. Wer rechnen kann (da muss man gar nicht - wie ich - Statistiker sein), der kann hochrechnen und auf Mittwoch für mich kommen.
Was soll ich sagen? Mittwoch abend gings los, Donnerstag habe ich mich morgens noch ins Büro geschleppt und die restlichen Dinge erledigt, mich dann aber mittags mit Fieber nach Hause beordert.
Schwein gehabt, weil ich nach vier Stunden Schlaf gestern nachmittag und einer langen, gut durchgeschlafenen Nacht heut zwar noch groggy, aber fieberfrei und fit bin. Puuuuh... ;-)
Ich bin ja überzeugter Amazon-Kunde, und seitdem Amazon Prime existiert investiere ich gerne im Jahr 25 Euro, um meine Lieferungen garantiert am nächsten Tag zu haben. Das bewährt sich vor allem dann, wenn man sich einen Tag vor dem Abflug nach Seattle entscheidet, dass man doch noch einen HTC Touch Pro mitnehmen will (in der Hoffnung ihn auf Windows Mobile 6.5 flashen zu lassen). Das Gerät war lieferbar, pünktlich bestellt hatte ich auch, damit sollte er heute zugestellt werden.
Hat auch funktioniert... ich sitze heute morgen beim Frühstück, als der Postmann dreimal klingelt. Mein Touch Pro und meine U2 - No line on the Horizon-Box werden freundlich lächelnd abgeliefert. Aber Moment: Unwichtig oder nicht: Da fehlte doch noch eine Sendung? Auch wenn es nur eine CD war, wissen wollte ich doch, wo sie blieb. Und siehe da, das Tracking sagt:
Status: Sendung wurde fehlverladen
Autsch... gut, dass es dieses Paket getroffen hat und nicht den Touch Pro... :)
Der Kollege Wiseman - von mir sehr ob seines Sachverstandes und seiner Eloquenz geschätzt - schreibt in seinem lesenswerten Blog über die mobile Zukunft und den schmerzlich vermissten Grad an Innovation lamentiert. Das kann ich einfach nicht unkommentiert lassen:
Kleiner, leistungsfähiger und einfacher zu bedienen, so sieht die Zukunft des Mobiltelefons aus. Doch der Raum für Innovationen ist begrenzt. Wo der größere Bildschirm ist, bleibt kein Platz für eine passable Tastatur, es sei denn unter ihm. Dann aber wird das Ding wieder dicker und hängt in der Brusttasche wie Blei. Ergonomisch ist alles eh eine Katastrophe: Ein Gerät, dessen Formfaktor heutzutage kaum mehr zum Telefonieren taugt, wird zum Surrogat des persönlichen Computers. Aber als solches hat es sich ja längst bewährt. Darauf wird sich ausgeruht und munter kopiert, was sich angeblich bewährt hat. Doch im Grunde haben wir uns nur an die Unzulänglichkeit gewöhnt. Mobiles Leben mit dem Defizit. Das passt zur Rezession.
Aua... mir ist noch sehr gut der Kommentar meines geschätzten Widerparts im Kopf: „Die innovative Fallhöhe passt unter den Teppich!“. Das allein lässt ja bereits eine gewisse Innovationsresistenz und Unbeweglichkeit gegen die Vereinigung unterschiedlicher Anwendungen in einem Gerät erkennen: Das Mobiltelefon ist tot, es leben die Converged Devices! Sicher: jedes einzelne Gerät ist kleiner als die funktionale Summe, und jedes einzelne Gerät passt in EINE Hemdtasche... leider aber hat das Hemd (nicht nur das letzte) nicht so viele Taschen, wie man Geräte hat: Die Kamera in die linke Hosentasche, das Mobiltelefon in die Hemdtasche, das Mininotebook in den Rucksack, den PDA in die... welche Tasche war jetzt gerade noch übrig?
Das kann ich so nicht unkommentiert lassen. Selbstverständlich geht es nicht darum, das Mobiltelefon wieder in möglichst viele Geräte aufzusplitten. Die Kombination ist durchaus gut und sinnvoll. Wer aber ein praktikables Allroundgerät anbieten möchte, sollte sich über neue Bedienvarianten ein wenig mehr Gedanken machen. Da gibt es meines Erachtens noch enormes Entwicklungspotential. Ob mit numerischem Block, alphabetischem Knöpfchenspiel oder Qwertz-Tastatur im Achtelformat, ein Tippvergnügen stellt sich bei aller Fingerfertigkeit nicht ein. Und auch der Touchscreen kann lediglich unter dem Gesichtspunkt des kleineren Übels als große Alternative gefeiert werden:Nach der Ära des Plastikgriffels erscheint hier schon der simple Fingerdruck als ergonomische Revolution. Das ist mir auch mit spitzen Fingern definitiv zu kurz gegriffen.
Mein lieber Ray, so alt der Kommentar mit den beiden Gläsern ist, so treffend ist er immer wieder. Statt das Glas halb leer zu sehen und über die Grösse der Tastatur zu meckern, kann man alternativ auch einfach anerkennen, wie viel Technik und Funktionalität auf so kleinem Raum Platz hat. Übertragen: „So ein Netbook ist doof, auf meinem 24 Zoll-Monitor bekomme ich viel mehr Fenster nebeneinander!“ sagt ja auch niemand? Und wenn, dann wird er belächelt. Einfach deshalb, weil ein Netbook eine andere Klientel ansprechen soll als ein Powernotebook oder ein Desktop-PC... genauso wie ein Smartphone andere Nutzer anspricht als eine „mobile Telefonzelle ohne Zusatzfunktionen“. Vergleiche ich mein erstes Mobiltelefon von 1992 mit meinem ersten PDA, dem ersten Smartphone bis hin zu heutigen Geräten wie dem HTC Touch HD, dann ist die Entwicklung der Ergonomie und des allgemeinen Bedienkomforts bemerkenswert.
Bin ich Waldorf? Oder Stadler? Wie oder wer auch immer, der Kollege Wiseman meint noch eins drauf setzen zu müssen und kommentiert:
Nun, ich denke, dass ich bei meiner Analyse nicht zu tief ins Glas geschaut habe, weder ins halbvolle, noch ins halbleere. Eher habe ich über den rosaroten Brillenrand der Technikbegeisterung hinweg den Blick auf den täglichen Gebrauch der Alleskönner gelenkt. Und da ist es meines Erachtens tatsächlich so, dass die Bedienung so kompliziert ist, dass viele Besitzer der Allrounder nicht einmal die Hälfte der Funktionen nutzen, meist nicht einmal kennen. Und das, obwohl sie sie gut brauchen können, wenn sie sie gebrauchen könnten.
Aber das scheint momentan im Fokus der Entwickler, zumindest in dem der Vermarkter kein vorherrschender Aspekt zu sein. Statt dessen heißt die Krönung, nach der alle streben, jetzt Gestensteuerung und Multitouch: Bildschirmstreicheln mit zwei Fingern, mehr darf der Kommunikant momentan nicht erwarten. Und da es so schön und innovativ ist und niemandem etwas Besseres einfällt, machen alle das Gleiche. Man mag es wenden wie man will: Es bleibt ein Fingerspitzenspiel für Grobmotoriker.
Da wird der Notbehelf zum Kult. Ob die Betriebssysteme von Apples iPhone oder RIMs Blackberry, ob Nokia Symbian, Windows Mobile, Palm WebOS oder Google Android: Bei der Benutzung steht die Fingerübung vor dem Erfolg. Erfahrene Anwender erkennt man den an den entschiedenen Gesten und der unendlichen Leichtigkeit, mit der er sich durch Menüs, Befehle und Eingaben tasten. Alle anderen tapsen eher unbeholfen durchs Glücksspiel der technischen Highlights.
Hmmmh... vielleicht nicht zu tief ins Glas geschaut, zumindest aber zu viele Eierlikör-Berliner an Weiberfastnacht konsumiert? Die Argumente zumindest würden jeder technokratischen Büttenrede Ehre machen!
Warum fühle ich mich bloss an die Kuh erinnert, die die Fahrradklingel mangels Daumen verpönt? Kult oder nicht Kult: Die Fingerbedienbarkeit hat die Art, wie mobile Geräte bedient werden, revolutioniert. Ungefähr so wie die Servolenkung das Autofahren. Auch die möchte niemand mehr missen (bzw. legt sich mit einer Sehnenscheidenentzündung darnieder, wenn er ein Auto ohne fahren muss), käme aber nie auf den Gedanken, ihre Erfindung als „Notbehelf“ zu bezeichnen. Und ganz abgesehen davon: Nicht nur Multitouch, sondern auch die Sprachbedienung (wie beim HP iPAQ Voice Messenger, der selbst gesprochene Kontakte ohne Lernen der Sprachpattern erkennt, oder Microsoft´s Recite, Sprachnotizen, die dann nach gesprochenen Suchbegriffen durchsucht werden können und vieles mehr vereinfachen die Bedienung der Mobiltelefone.
Und das Totschlagargument schlechthin, ich kann es nicht mehr hören: "viel zu viele Funktionen <schniff> bin überfordert <grein>". Reden wir nun von Ergonomie oder von Innovation? Will ich ein Telefon oder ein Smartphone? Wer sich für die hier in der Kritik stehenden Smartphones entscheidet, der sollte wissen, dass er die Approximation der eierlegenden Wollmilchsau erwirbt, mit all ihren Macken und Möglichkeiten. Dass sich hohe technische Integration, geringe Grösse und hoher Bedienkomfort in einem gleichschenkligen Dreieck mit fixer Kantenlänge befinden, ist eigentlich einsichtig... Weiter gehts:
Die Servolenkung und andere technische Entwicklungen, die das Autofahren komfortabler und sicherer machen, arbeiten weitgehend ohne das aktive Zutun des Anwenders. Das ist ein wichtiger Aspekt, auf den Entwickler in der Automobilbranche achten. Nur was einfach funktioniert, kann im Alltag problemlos zum Einsatz kommen. Lenkunterstützung, Bremskontrolle und Rückfahrsicherheitssysteme müssen nicht erst vom Fahrer bedient werden, sondern sie bedienen den Fahrer. Das ist leider bei unseren Kleincomputern nicht der Fall. Hier muss der Nutzer nicht nur bedienen, er muss zuvor auch lernen, konfigurieren, testen.
Selbst wenn alle Grundfunktionen laufen, gibt es - selbst für Profis - immer wieder unerklärliche Stillstände des Systems, Fehlfunktionen oder einfach nicht zu behebende Unzulänglichkeiten, angefangen von Leistungs- und Speicherengpässen bis hin zu Problemen, die durch eine simple Grenzüberschreitung hervorgerufen werden. Wo kämen wir hin, wenn unsere Autos bei jedem Grenzübergang neu konfiguriert werden müssten, und sei es nur aus dem Grund, dass keine automatische Kostenfalle entsteht? Da hilft weder Multitouch noch Spracherkennung.
Und weiter: Was die Bedienung nicht hergibt, spiegelt sich in den Funktionen: Sicherlich ist es heutzutage möglich mit Telefoncomputern Kalender undKontakte abzugleichen, SMS und Mails zu empfangen. Alles bestens, solange wir die Daten nicht erfassen müssen. Anderenfalls beginnt das Glücksspiel der Kommunikation. Wer wollte schon im Ernst behaupten, dass längere Mails, in denen es zudem um schwierigere Zusammenhänge geht, sich problemlos mit angespitzten Fingern grapschen oder Kunststoffstäbchen griffeln ließen.
Man mag mir unterstellen, dass ich nicht zwischen "automobil" und "ultramobil" unterscheiden kann, gleichwohl ist der Anspruch beider Entwicklungen identisch: Dem Anwender das Leben einfacher machen. Ob das nun funktioniert, hängt sicher zu einem Teil von der Ausgestaltung ab, allerdings nowch viel mehr von der Affinität des potentiellen Nutzers zur Technik und deren Umsetzung: Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Tempomaten und meinen verklärt debilen Blick, als ich mit partout keine Anwendung vorstellen konnte. Heute mag ich ihn nicht mehr missen (den Tempomaten, nicht den Blick!), nachdem ich sowohl Bedienung als auch Anwendungsbeispiele erkannt habe.
Gut polemisiert, Herr Wiseman, und GM zitiert, die auf Bill Gates´s Argument des viel höheren Innovationsgrades der IT im Vergleich zur Autoindustrie mit eben jedem "Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren." antworteten (zugegeben, diese Presserklärung wird gern zitiert, ist aber Fiktion). Bleiben wir bei der Autoindustrie (und vergessen aus aktuellem Anlass die Mutter aller Befürchtungen in Bochum): Wie viele Rückrufaktionen wurden in den letzten Jahren für aktuelle Fahrzeuge ausgerufen? In anderen Bereichen: Wie viele Updates gab es für die aktuelle Version von Nero oder einer beliebigen anderen Software? Heute ist kein Produkt mehr perfekt, übergreifend über alle Produktkategorien und Hersteller. Das liegt an der viel kürzeren time to market, ohne die ein Produkt schon beim Marktstart veraltet wäre, am durch die Globalisierung und unterschiedliche Lohnniveaus begünstigten Kostendruck... nicht aber an der Komplexität oder der mangelnden Kundenorientierung.
Wenn ich einen iPOD nutze, dann erwarte ich auch nicht die klangliche Brillanz meiner 6000 Euro-Protz-High-Fidelity-Stereoanlage, sondern akzeptiere diese die Funktionalität nicht behindernde Einschränkung als Preis für die Portabilität. Auch als „Messaging-Maschine“ muss ein mobiles Gerät mehreren Ansprüchen genügen: mobil (und damit klein und leicht) muss es sein, funktional aber auch. Wer eine Schreibmaschinentastatur inOriginalgröße erwartet, der muss dann auch eine entsprechende Größe des Gerätes in Kauf nehmen. Was waren es für goldene Zeiten, als wir noch Reiseschreibmaschinen als Maß aller Dinge priesen! Und nebenbei: Die Fähigkeit (oder der Mangel daran), komplexe Sachverhalte als Derivat der eigenen Gedanken zu formulieren hängt nicht von der Größe der Tastatur ab... eher von der des Intellekts. :-)
Ein wenig fehlt mir jetzt der rote Faden in der Argumentation, wenn ich dann lese:
Im Folgenden erklärt Andreas Erle, dass er den Tempomaten verstanden hat und nutzt, und dass auch bei Automobilen und anderem Rückrufaktionen an der Tagesordnung seien. Ich verstehe zwar nicht ganz, was das mit einer grundsätzlichen Kritik an der unausgereiften, wiewohl gefeierten Bedienung von funktionsstarken Mobiltelefonen zu tun hat, will ihn aber dennoch in voller Länge zitieren:
Erst geht die Kritik gegen die Grösse und Klobigkeit, dann geht es gegen die Bedienbarkeit (die natürlich in gewisser Weise proportional zur Grösse ist), dann um die Ergonomie (dito), dann um die Anfälligkeit gegen technische Mängel (die. siehe Rückrufaktion bei Fahrzeugen oder Bugfixes bei Software, ein allgemeines Problem ist)... mir scheint´s langsam wie ein allgemeines Traktat gegen eine Gattung von Geräten, nicht wie konstruktive und zielgerichtete Kritik. Weiter geht´s:
Gut das sich so ein Smartphone auch als Telefon nutzen lässt, wenn‘s kompliziert wird. Wörtliche Rede erweist sich bisweilen doch als die einfachste und direkteste Kommunikationsvariante. Dennoch: Die Palette der Funktionen, die heutzutage kleine Kommunikations-Computern vereinen, ist beeindruckend. Und es geht mir mitnichten darum, diese Stärke herunterzureden.
Doch bei aller technischer Fülle haperts nach wie vor an der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Selbstverständlich ist dies kein Grund für eine Rückrufaktion, da die mangelhafte Steuerung ja keinen Defekt darstellt. Und das ist der Fehler, den ich bemängel. Doch ohne wenn und aber: Dass sich mit Mobiltelefonen heute die gesamte Online-Bandbreite nutzen lässt, wollen ich trotz aller Handicaps nicht unterschätzen und vor allem nicht missen.
Das gilt selbst unter der Voraussetzung, dass Internetseiten im Spielkartenformat statt eines Informationsmediums eher eine Beschäftigungstherapie darstellen. Wer es geschafft hat, die Adresse korrekt einzutippen, die Seite auf lesbares Maß zu vergrößern und den interessanten Bereich anzupeilen, der kann tatsächlich unter ununterbrochenem Rollen lesen, was interessiert.
Trotz aller Einschränkungen: Immerhin sind wir immer drin im Online-Universum. Und so wundert es nicht, dass die besten Telefonanwendungen sich auf den vernetzten Einsatz beziehen. Denn auch wenn Text-, Tabellen- und Bildbearbeitungen zum Standardrepertoire jedes Taschencomputers gehören, sie sind eher ein Notbehelf, geeignet zur Anzeige, vielleicht noch für kleine Änderungen, nicht ernsthaft aber zur Eingabe langer Buchstaben, Ziffern und Gestaltungsbefehle.
Zudem ist es fraglich, warum solche Anwendungen, die meist nur bei empfangenen Dokumenten zum Einsatz kommen, auf dem Gerät selbst installiert sein müssen. Das gilt ebenso für alles, was üppig Kapazität kostet. Während Adressen und Termine nur wenig Speicherplatz beanspruchen und ebenso wie wichtige Mails auch offline zur Verfügung stehen sollten, braucht es für Bild und Tondokumente eigentlich nur einen Zwischenspeicher, in dem das Gerät Fotos oder Videos, Diktate oder Dokumente aufnimmt bis sie im Web-Space gespeichert werden. Die Lösung: Immer mehr Funktionen werden ins Datennetz ausgelagert. Das vor allem zeigte der Mobile World Congress in Barcelona.
Willkommen im Jahre 1981. IBM hat gerade den ersten Personal Computer auf den Markt gebracht, Speicher ist teuer, Rechenkapazität rar. Beschränken wir uns also auf das Wesentliche... oder nicht? Nein, heutzutage haben mobile Geräte die Kapazitäten kleiner PCs und sollen vor allem diejenigen unterstützen, die wahrlich mobil sein wollen. „Können Sie mal eben in meiner Kalkulation den Fehler suchen?“ „Können Sie mal eben das Bild absegnen“? Halten wir´s mit unseren transatlantischen Nachbarn und antworten laut „YES, we CAN!“. Die Frage ist noch nicht, ob der Benutzer Excel, Word, Powerpoint und wie sie alle heißen benutzen MUSS, die beruhigende Tatsache ist, dass er es KANN. Wer einmal unterwegs nervös zuckend die Minuten gezählt hat, bis er zuhause die wichtigste Datei seines Berufslebens lesen konnte, wird dies niemals wieder in Zweifel stellen. Wer die sonst unproduktive Wartezeit im Zug damit verbracht hat, schon mal die Mails abzuarbeiten und damit zuhause wirklich Feierabend zu haben, der schüttelt bei der hier befürworteten Beschneidung von „unnützen“ Funktionen heftig mit dem Kopf.
Gerade Barcelona hat gezeigt, wie schnell wir uns bewegen, wie nahe wir dem hehren Ziel, Bedienbarkeit und Funktionalität zu kombinieren, schon sind: Der HTC Touch Diamond 2, das Toshiba TG01, die Verquickung von einem hohen Technologiestandard und intuitiver Bedienung manifestiert sich nicht in Studien, sondern in greifbaren Produkten. Es ist schade, dass Kritiker oft der Kritik wegen kritisieren: Statt ob der Dunkelheit im Tunnel zu kritisieren, sollte viel öfter anerkannt werden, dass man ohne den Tunnel gar nicht erst durch den Berg käme und das Licht am Ende des selben rasend schnell näher kommt.
Sorry... bin im Moment eingebuddelt in Pressemitteilungen aus Barcelona.
Windows Mobile 6.5, MyPhone, das neue Toshiba, neue HTC-Geräte, Garmin bringt auch ein Windows Mobile nüviphone aus den Makrt (und gehört für die Namenswahl getreten)... das und vieles mehr in meinem Mobile World Congress-Special, untermalt mit Livebildern von Falk Winzer, unserem Mann vor Ort.
... herrscht im Windows Mobile-Land. Heute Abend bzw. morgen geht er los, der diesjährige Mobile World Congress in Barcelona. Relativ sicher scheint, dass Steve Ballmer in seiner Keynote Windows Mobile 6.5 offiziell ankündigen wird. Allerdings habe ich so ein Gefühl im Magen, dass das nicht alles sein wird.
Ich bin gespannt... wenigstens habe ich mit Falk Winzer jemanden vor Ort, der mich auf dem Laufenden halten wird... :-)
Nein, ich bin nicht bekloppt. Auch ich schaue aus dem Fenster und suche nach dem einen Sonnenstrahl, der sich durch die Wolken quält. Und auch für mich sind die Temperaturen arktisch. Aber sagt das mal meinem Kleinen:
Oh, Mann... gerade habe ich mich geistig (wenn auch noch nicht physisch) von 1&1 verabschiedet und bin guter Dinge, dass ich eine neue Heimat für meine Seiten gefunden habe (auf der die WorldofPPC.net bereits liegt), da ärgern die mich mit einer nun zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden auftretenden Nichterreichbarkeit des SQL-Servers, auf dem die Datenbank des CMS liegt. Nach meiner detaillierten Fehlerbeschreibung kam gerade (nach nur 40 Minuten, Respekt!) folgende minimalistische Antwort:
Guten Tag Herr Erle,
geht wieder.
Viele Grüße aus Nürnberg
Err... danke. Aber ein wenig mehr Details hätten mich durchaus begeistert? :-)
So begrüsste mich mein Grosser heute mittag, nachdem er mit einem Freund und dessen Vater heute morgen schwimmen war und ein anderer Freund für den Nachmittag keine Zeit hatte, weil er mit seinem Vater Inlinern wollte. Ich hatte nicht mal ein schlechtes Gewissen... war ich doch ein einem seiner lang gehegten Wünsche auf der Spur: Einem Berg Gold AF.
Leider auch gebraucht sauteuer, und selten so, dass man es problemlos abholen kann... und Verschicken ist bei der Grösse und dem Gewicht wenig sinnig. Mein Zielobjekt aber stand in Herne und damit gerade mal 69km entfernt, neuwertig und kaum benutzt. Ich hab erst mal nix gesagt, sondern das erste Mal in meinem Leben wie in der Werbung daueraktualisierend und auf das "Drei, Zwei, Eins... meins" gewartet.
Yipppeeeeh! :-D Ich hatte gehofft, dass sich der Verkäufer direkt nach Ende der Auktion melden würde und wir dann zusammen nachmittags noch zur Abholung fahren könnten (auch der Papa meines Grossen macht was mit seinem Sohn... :-) ) Faktisch war´s dann aber abends. Egal: Wir sind zusammen nach Herne und haben es abgeholt. Der Grinsehonigkuchenpferd-Gesichtsausdruck meines Grossen war es wert...
... in einen Schneesturm im Ruhrgebiet zu kommen, der uns auf der Autobahn teilweise bis auf Schritttempo herunterbremste. Drei Stunden für 140 km!
Der Shopblogger schreibts, und der Taxiblogger auch... und Gedanken habe ich mir auch immer mal wieder darum gemacht: Der Sinn des Bloggens kann vollkommen unterschiedlich definiert werden: Sicherlich ist es ein Stück Exhibitionismus, ein Stück Mitteilungsbedürfnis und ein Stück die Überzeugung, "schreiben zu können". Ich will mir gar nicht anmassen, literarische Qualität für meine Beiträge zu beanspruchen, aber die Zahl der Besucher, die nicht über die Suchmaschinen (und damit wegen neuer Beiträge und nicht wegen einer konkreten Frage) auf das Blog stossen, lässt zumindest den Schluss zu, dass unterschiedliche Leute es gerne lesen.
Nicht nur weil das deutsche Recht es vorschreibt, sondern auch, weil ich zu meinen Äusserungen stehe, bin ich identifizierbar... und damit ist es unabdingbar, dass ich filtere was ich schreibe. Das ist kein echtes Problem, auch wenn es die Themen schon ein wenig einschränkt. Nicht selten muss ich die Posts leicht modifizieren, um keinen Rückschluss auf andere zuzulassen.
Nach anfänglich teilweise saudoofen und unsachlichen Kommentaren habe ich die Kommentarfunktion eingeschränkt, und lasse nur solche zu, die sachlich sind (gerne aber auch kritisch). Zurück aber zum Anfang dieses Posts: Die Frage, die sich Björn und Torsten stellen, ist ja, ob sie - wenn sie nochmal neu anfangen würden - anonym bloggen würden... wie beispielsweise die Polizistin.
Da sind wir uns dann in der Tendenz einig: Nein. Für mich persönlich aus ganz einfachem Grund: Ich finde mich immer wieder in Grabenkriegen mit "echten Journalisten" wieder, die sich gegen den "Dreck im Netz" wehren. Leider pauschal, und so sehr ich bei manchen Seiten/Blogs Kritik nachvollziehen kann, so sehr lerne ich über Fachblogs, amüsiere mich über Geschichten aus dem Leben oder Beschreibungen ganz anderer Berufe. Wer die Bild-Zeitung als journalistisches Machwerk akzeptiert und dann Veröffentlichungen abkanzelt, die fachlich und stilistisch sicher und lesenswert sind, nur, weil der Autor kein Journalistik-Studium hat, der ist aus meiner Sicht falsch und verbohrt.
Neben der rein inhaltlichen Kritik allerdings führt ein Punkt zu meiner obigen Aussage, nicht anonym zu bloggen: Der Vorwurf, dass sich Blogger hinter der Anonymität des Internets verstecken. Auch hier rein sachlich Blödsinn, denn die Impressumspflicht gilt auch für Blogs, und die Zahl der anonymen Seitengehgt rapide in den Keller. Der Ansatz der Kritik allerdings stimmt: Wenn ich etwas sage, dann stehe ich dazu... und setze mich mit sachlicher Kritik auseinander!
Ich blogge aus Spass, wann immer mir ein Thema sinnvoll scheint. Ich blogge nicht, weil ich muss, oder weil ich eine bestimmte Quote erfüllen muss, sondern aus Spass daran.
Es sind diese Tage, an denen man immer wieder klar gemacht bekommt, dass die Absicht "eben mal" was machen zu wollen abstrus und zum Scheitern verurteilt ist. Nach der erbitterten Erkenntnis, dass der iMac einen anderen Display-Anschluss hat als das Macbook Air, brauchte ich eben mal schnell ein Adapter von mini-DVI auf DVI. Gar kein Problem, im Düsseldorfer Karstadt an der Schadowstrasse ist seit - gefühlt - kurzer Zeit ein Gravis. Und dank der Leistungsfähigkeit der Gravis- Webseite war auch schnell sichergestellt, dass der Düsseldorfer-Gravis-Shop das entsprechende Adapter auch vor Ort da hatte.
Also "schnell mal eben" (man beachte den Eingangssatz als kleinen Vorgschmack auf das kommende!) nach Düsseldorf rein,den Wagen am Schauspielhaus ins Parkhaus, einmal quer zu Karstadt. Ab in die oberste Etage... und da wundert mich schon die "Dunkelheit" am Ende des TunnelsAbteilungsbereiches, wo eigentlich ein helles Licht von der Bereitschaft von Gravis zeugen sollte, mir den Anschluss meines externen Monitors zu ermöglichen.
Näher betrachtet war es dann nicht ur das Fehlen des Lichtes, sondern gleich des ganzen Gravis-Shops. Aufklärung brachte dann der sichtlich genervte Karstadt-Mitarbeiter, der mir auf Nachfrage wortlos eine kleine Karte in die Hand drückte: "Am 24. Januar 2009 ist unser Shop für Sie geöffnet, danach bleiben die Türen geschlossen.". WTF?!
Nach gefühlten drei Monaten (kurz vor Weihnachten war ich das erste Mal in dem Shop) scheint schnell klar geworden zu sein, dass sich ein so spezieller Shop nicht lohnt, zumindest nicht an so prominenter (und damit teurer) Lokation mitten in Düsseldorf.
Natürlich war der andere Gravis einmal querab durch die Stadt, weder im Zeit- noch im Entfernungsplan. Also wieder zurück ins Parkhaus, Navi angeworfen und hingefahren... und endlich das Adapter bekommen.
Das Highlight an der Kasse hat den Umweg wieder wert gemacht (das Kassensystem lief auf einem 20 Zoll iMAC):
Kassiererin: "Boah, ich tipp zu schnell..."
Ich: "Jetzt kommt gleich wieder der Kommentar ´Ist ein Windows-System...´ :-)".
Kassiererin: "Ist es auch... es gibt kein Warenwirtschaftssystem, das stabil auf einem Mac läuft!"
Aua... für Client/Server-Applikationen verlässt man sich dann doch auf Windows-Server, was? :-D
Neuer Donnerstag, neues Glück und neuer Baguette-Tag. Es konnt ja nix passieren, oder besser: Es gibt keinen Server mehr, der unter meiner Wartungsverantwortung steht und ein dringendes Wartungsbedürfnis verspüren könnte. Was auch alles prima, Exchange war da und die Baguettes lecker.
Heute morgen überrascht mich dann das Outlook des Hauptrechners mit der Meldung "Verbindung getrennt", und auch die PDAs kommen von aussen nicht mehr an den Exchange, ebenso wenig Web Access. Da ist mir schon der Gedanke gekommen, dass die Baguettes unserer bevorzugten Bringpizzeria einen schädlichen Einfluss auf Exchange-Server haben...
War aber eher ein grösseres Update, was über Nacht eingespielt wurde und den Server offline nahm... Puuuh... Baguette -Abstinenz hätte mir nicht gefallen... :-D
... gibt es immer noch Erfahrungen, die man nicht unbedingt hätte machen müssen.
So heute der leicht panische Anruf des Lektors, dem - als das Buch quasi schon im Satz war - auffiel, dass ich zwar wunderschön das Einrichten eines Mailkontos beschrieben habe, aber dann nicht mehr, wie man nun Mails auf einem Gerät schreibt oder empfängt.
Okay. Ich hätte selber dran denken können. Das hätte mir zumindest erspart, um 22:00 einen Blitzaufbruch bei meinen Eltern hinzulegen, in einer knappen halben Stunde die 90 km bis zuhause zurückzulegen und bis 01:00 diesen Lapsus wieder wett zu machen.
Kombiniert man mobile Geräte mit integrierten GPS-Empfängern mit einem kostenlosen Service, der die aktuelle Position auf einer Landkarte darstellen kann, dann ist man schnell bei interessanten Anwendungen. Google hat da einen Meilenstein gesetzt, indem sie mit Google Maps eine plattformunabhängige Applikation geschaffen haben, die die Position grafisch darstellt und sogar noch rudimentär eine "Navigation" ermöglicht.
Denkt man dies weiter, dann lassen sich mit diesen Informationen natürlich viele weitere Anwendungen verbinden: So z.B. das "Aufspüren" von Kontakten, die Wegbeschreibungen zu deren aktuellen Positionen etc.
Und genau das hat Google mit der neuen Maps-Version und der Funktion "Google Latitude" gemacht: Nach der Installation auf dem mobilen Gerät (Windows Mobile, Android, iPhone etc.) findet sich eine neue Menüoption. Wählt man diese an, muss man sich mit einem Google-Konto (das man kostenfrei anlegen kann) anmelden und dann entscheiden, ob die aktuelle Position freigegeben wird oder nicht. Weiterhin kann man weitere Kontakte hinzufügen, die dann in der aktuellen Karte (so sie ebenfalls die Position freigegeben haben) dargestellt werden können. Google Maps mit Latitude gibt es kostenlos hier.
... und diesmal ist der Samaschke nur mittelbar schuld. Ich freu mich wie Bolle drauf:
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Artikelbezeichnung: Apple iMac 24" ALU Core2 Duo 2,8GHz/2GB/320GB/Rg./NEU!
Das macht dann folgende Konfiguration in meinem Büro: links das LG S1 Pro mit Vista, dessen internes Display Extended Desktop ist. Daneben mein HP 22 Zoll TFT, der den Hauptbildschirm des S1 darstellt... und bald auch das Extended Destop des iMac per HDMI (adaptiert von mini DVI). Und daneben dann ein 24 Zoll iMac (und daneben ein 5 Zoll OQO e2). :-D
Drei Notebooks, ein PC, vier virtuelle Maschinen und drei PDAs (sch... vier... den der bEva muss ich mir noch vornehmen) sind auf den neuen Exchange umgestellt und in Sync. Ich allerdings komplett out of Sync... nachdem ich gestern Abend mal wieder heute Morgen ins Bett bin, bin ich bürokompatibel im 06:15 wach geworden. Wuäääh... :-(
Ich versuche ja nun wirklich ein gewisses sprachliches Niveau zu halten und mich auch im Falle von persönlicher Angegrätztheit gewählt auszudrücken. Nach dreieinhalb Stunden Schlaf aber verweigere ich mich diesem hehren Anspruch an mich selbst. Sch"§($=! Ko"$!"§$%!!!
Jetzt geht´s mir besser... :-)
Gestern abend, nach einem langen Tag im Büro, nach einigen Updates der Seite und - dank des "Baguette-Tags" bei der bevorzugten Pizzeria - Vorfreude auf das Abendessen und die Couch stelle ich fest, dass ich vom Macbook nicht mehr ins Internet komme.
Nach einem Neustart, der Erkenntnis, dass auch mein Touch HD den Exchange nicht mehr erreicht und dem beglückenden Bewusstsein, dass es diesmal NICHT 1&1 sind, die das Problem über einen DSL-Ausfall verursachen, habe ich mich eben mal in den Keller gemacht. Der Server war an, allerdings auch per Remote Desktop nicht erreichbar... also habe ich ihn ausgeschaltet. Hätte ich das mal gelassen!!!
Der erste Einschaltversuch zeigte ungefähr so viel Wirkung wie Konjunkturpaket 1 und 2 zusammen, nämlich nullkommakeine. Auch zwei und drei nicht, plötzlich geht der Server an. Yippeeeeh! Auf dem Weg nach oben (an den mittlerweile angekommenen Baguettes und einer verständnisvollen, aber hungrigen bEva vorbei) stelle ich fest, dass ich den Server nicht pingen kann. Gehe wieder runter, Server aus. Gleiches Spiel wie beim ersten, zweiten und dritten Versuch, irgendwann kommt er... und fährt komplett hoch. Alle Rechner kommen ins Netz, der Exchange ist da. Und ich Idiot gehe nochmal in den Keller, um den Rest des Chaos aufzuräumen... und stehe ohnmächtig daneben, als eine kleine Stichflamme aus dem Netzteil den Raum mit einem faden Geruch nach verbrannten Schuhsohlen und begrabenen Hoffnungen auf einen ruhigen Abend erfüllt. Sicherung raus, Server tot. R.I.P.
Der einzige Grund, warum ich in solchen Situationen nicht mit dem 20 Kilo-Fäustel auf meine Hardware losgehe, ist die Gewissheit, dass in all der Sch... das Schicksal immer noch eine kleine Münze versteckt. Und in diesem Fall war es mein lieber, alter Freund und MVP-Kollege Joe, der damals den Server eingerichtet hatte und wider Erwartung nicht in der Weltgeschichte für Spielberg unterwegs, sondern brav zuhause in Krefeld im Bett war... oder besser: 10 Minuten nach meinem Hilferuf nicht mehr in selbigem, sondern in meinem Keller. DANKE, mein Freund!!!
Vier Stunden später ist der !§$%"§$-Server abgebaut, die Platte in einem externen Gehäuse lauffähig, DHCP und DNS liegen nicht mehr auf dem Server, sondern wieder im Router, VOIP war (wider meiner Befürchtung) sowieso autark vom Server, und alle Exchange-Postfächer sind auf einen anderen Server umgezogen. Alle mobilen Geräte haben das neue Zertifikat und sind auf den neuen Server umgestellt... die Kerndinge waren um 02:30 abgeschlossen.
Was bleibt ist die Aufgabe, alle virtuellen und physischen Maschinen aus der (dank abgerauchtem Domänencontroller nicht mehr vorhandenen) Domäne zu holen und in der Folge alle Profile entsprechen zu mirgrieren. Schönes Wochenende... :-(
Positiv gesehen: HTC hat mit dem HTC Dream ein neues Gerät auf dem Markt, das von T-Mobile vermarktet wird. Nein, kein MDA. Ein G1. Und nein, kein Windows Mobile. Android hat´s drauf. Ein "Googlefon" halt. Wo der negative Punkt bleibt? Habt Ihr den letzten Satz nicht gelesen? :-D
Im Ernst: ich bin nun bekennender Gadget- und Mobility-Junkie (neudeutsch für vollkommen kritiklos sein Geld für mobile Spielzeuge Rauschmeissender... zumindest nach Definition der bEva), aber das G1 ist eines der Gerät, die mich so nullkommagarnix reizen, dass ich es kaum ausdrücken kann.
Bitte kommt mir nun nicht mit "Pah, mal über den Tellerrand schauen!". Das tue ich erwiesenermassen sowohl mit dem iPhone als auch mit dem Macbook Air und bin gerade bei letzterem mehr als begeistert. Während der Kollege Samaschke bereits rumstrunzt, dass er das G1 schon hat (und mir heimlich bei meiner Kritik zustimmt, das kann er aber natürlich nicht zugeben), hier meine Abneigungsgründe nach einer halben Stunde "spielen":
1.) Das G1 ist schwer und dick, sowohl im Vergleich zum iPhone (dessen Konkurrent es erklärtermassen sein soll) als auch im Vergleich zu diversen Windows Mobile-Geräten. Designmässig hat sich HTC offensichtlich eine Simulation "Was passiert, wenn ich einen Nintendo DS mit einem Palm Pro paare?" programmieren lassen und diese direkt in die Fertigung gegeben. Unschön, im wahrsten Sinne des Wortes.
2.) Das G1 bietet keine Outlook, keine Exchange-Anbindung. Letzteres - so unwichtig es auch für den normalen Anwender sein mag - hat selbst das iPhone hinbekommen, und für den Business-Anwender (der ja nun alleine durch die integrierte Tastatur zur Zielgruppe zählt) ist das nahezu ein KO-Argument. Gut, greift man halt zum Kabel... was auch nicht weiterhilft, denn eine Ourlook-Anbindung hat man auch nicht. Da färbt der Microsoft-Boykott gleich ganz herb auf ein Produkt ab! Was geht (und hier offenbart sich einmal mehr die Rolle von Android als Trohanisches Pferd) ist der direkte Abgleich mit den Google-Services. Aber bitte: Wer will das denn? vor allem, wenn...
3.) ... der Anbieter des Gerätes gleich der grössten Datenkrake der Neuzeit ist. Nein, ich glaube nicht, dass Kennedy von Aliens getötet wurde und auch nicht, dass in Area 51 wirklich Ausserirdische gelagert werden, aber mit ganz gesundem Menschenverstand: Wie viel Daten will ich konzentriert von mir an einen Anbieter preisgeben? meine persönlichen Kontakte und Termine (Google Calendar und Google Contacts), das Surfverhalten (Google Chrome), die Position (durch den integrierten GPS-Empfänger und Google Maps) und natürlich das Telefonieverhalten (durch das Telefon des G1). Ich will nicht schon wieder die Lanze für Microsoft brechen, aber dem Redmonder Riesen unterstellt man immer wieder, dass er ja so viele Daten zur Verfügung hat, dass man sich in Acht nehmen muss, und Google sammelt munter weiter. Ganz ehrlich: Ohne Verschwörungsfanatiker zu sein, da wird selbst mir unwohl!
Tests sind sich vom Grundsatz her über zwei Dinge relativ einig: das Dämpfen der Euphorie für das G1 und die leise Hoffnung, dass mit einem G2 oder G3 dann vielleicht doch ein Gerät kommen könnte, dass zu mehr Begeisterung Anlass gibt. Und solange kann ich mich tatsächlich noch beherrschen... :D
... ich musste es ja mitnehmen. Nachdem in der Firma die Hälfte der Kollegen siecht und zuhause der Kleine gerade sein Fieber hinter sich hat, musste ich am Wochenende dann auch zugreifen. Gestern gings schon, heute ist das Fieber endlich weg. Trotzdem habe ich mich entschieden, noch zuhause zu bleiben und damit unter anderem auch das Edguy-Konzert in Oberhausen dran zu geben.
Problem nur: Ich hatte die Karten für zwei Kollegen und mich... und irgendwie mussten die dann zumindest zu ihren Empfängern. Also die bEva ganz lieb gebeten und bestochen, dass sie heute morgen eben ins Büro fährt und die Karten übergibt. Hat sie auch... nur, damit ich eine Stunde danach folgende Mail bekomme:
Sehr geehrter Herr Erle,
wir, die CTS EVENTIM AG als Ihre Vorverkaufsstelle,
haben Ihnen im Namen und auf Rechnung
des Veranstalters Eintrittskarten für nachfolgende
Veranstaltung verkauft:
* EDGUY in OBERHAUSEN, Turbinenhalle, 27.01.2009 19:00
Vom Veranstalter wurde uns nun mitgeteilt, dass die
Veranstaltung verlegt wurde und jetzt
folgendermaßen stattfinden wird:
* NEU:
Edguy in Oberhausen, Turbinenhalle, 12.02.2009 19:00
Autsch... Ich bin mir nur nicht sicher, ob sich der Zorn der bEva für die Stunde Autofahrt gegen mich, Edguy oder Eventim richten wird... :D Und wie das Leben so spielt: Die Verschiebung wird durch eine Grippe (!!!) von Edguys Sänger Tobias Sammet verursacht. Ich bin unschuldig, echt!!! :-)
Wie auch immer: Mein Kleiner hat ohne Frage einen Online-Anschluss. Kann nicht anders sein. Gestern habe ich noch gepostet, dass er uns die Nächte arg kurz gemacht hat, da schäft er heute Morgen bis halb Neun. Muss er im Blog gelesen haben.... Danke, kleiner Mann... :D
Ich bin im Moment unbloggbar... das liegt vor allem daran, dass mein Kleiner gerade eine Fieberattacke überstanden hat. Er selbst war für bis zu 40.5 Grad Fieber wirklich lieb und gut drauf, aber natürlich extrem liebesbedürftig. Und natürlich hat das dazu geführt, dass die Nächte aus separiertem Stundenschlaf bestanden. Und die bEva und ich - gelinde gesagt - im Popöchen sind...
Ihnen wurde eine Reisegenehmigung erteilt, und Sie sind nun berechtigt, im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) in die Vereinigten Staaten zu reisen. Diese Antwort garantiert Ihnen nicht die Einreise in die Vereinigten Staaten; ein Zoll- und Grenzschutzbeamter an einer Einreisestelle fällt hierüber die endgültige Entscheidung.
... sind manchmal so genial, dass man keine Geschichten braucht.
Ich hatte mir heute den Tag frei genommen, um endlich mal wieder ein ruhiges langes Wochenende zu haben. Auch wenn das durch ungeplanten Verwandtenbesuch, einen Fieberanfall meines Kleinen und andere Faktoren ins Wasser gefallen war, hatte der freie Tag heute zumindestens zwei Vorteile: Ich konnte zum Bürgerbüro, endlich meinen biometrischen Pass abholen, und ich konnte (oder musste?) zum Zoll, meinen Quickertek Macbook Air-Akku (*) abholen.
Der Zoll... Wann immer ein Lieferant etwas per US-Bundespost (USPS) schickt, dann weiss ich schon genau: Tage nach der Ankunft des Paketes in Deutschland kommt ein zerfledderter DHL-Umschlag mit einem schlecht kopierten, handgeschriebenen grünen Zettel ... und die bEva bekommt Schaum vor den Mund. Schliesslich kann ich nicht zwischen 0800 und 1500 nach Uerdingen in den Hafen, und so trifft es immer mal wieder sie. 10 Beamte arbeiten Verzollungen vom Hafen ab, einer kümmert sich um die Pakete. Und man glaube ja nicht, dass der mal unterstützt wird. So dauert es meist zwischen einer und anderthalb Stunden, bis man im die Einfuhrumsatzsteuer ärmer mit seinem Paket unter dem Arm das Zollamt verlässt.
Als ich nach Hause komme und auspacke, befindet sich der Akku in eben jenem Umschlag, in dem Steve Jobs damals das Macbook Air präsentiert hat, mit einem fetten roten Stempel "What Steve forgot...". Die Geschichte dahinter hatte ich der bEva dann eben kurz umrissen.
Nun spielen wir gerade zu viert Trivial Pursuit Choice, das auf Grund seiner Online-Anbindung sehr aktuelle Fragen hat. Ich kann nix dafür: Oft bin ich sehr schnell mit allen sechs Steinen versehen auf dem Weg zur letzten Frage (die ja auf dem Feld in der Mitte und mit einer von den anderen Mitspielern frei wählbaren Kategorie gestellt wird)... so auch dieses Mal. Die bEva meckert leise in sich hinein, sucht mit dem Grossen die Kategorie aus, wählt sie an und... fällt prustend vor Lachen in sich zusammen.
Was ist passiert? Ganz einfach: Die Frage lautete "Welches Notebook wurde in der Werbung aus einem Briefumschlag gezogen?" Ahnt Ihr die Antwort? :-D
Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass die bEva mir zugestanden hat, dass mein Sieg bei dieser letzten Frage verdient war... :-D
(*) Das Macbook Air hat einen integrierten, fest verbauten Akku. Das ist vor allem in sofern blöd, weil man die Laufzeit somit nicht verlängern kann, indem man einen Wechselakku mitnimmt. Die geringe Bauhöhe des Gerätes hat offensichtlich ihren Preis... Quickertek bieten einen externen Akku an, der ungefähr so gross wie das Superdrive ist, mit einem separaten Netzteil geladen wird und 6 bis 10 zusätzliche Stunden zusätzliche Laufzeit bietet. Das Problem mit dem per Patent geschützten Anschlussstecker des Netzteiles umgehen Quickertek, indem sie entweder ein neues Originalnetzteil modifizieren oder aber ein eingesandtes des Kunden bearbeiten. Diese Modifikation besteht rein darin, am Kabel einen Stecker und eine Buchse anzubringen, sodass man den Ladestecker des Netzteiles abnehmen und an den Akku anbringen kann. Funktioniert prima, und dadurch, dass das Netzteil voll funktional ist, hat man gleich noch ein Ersatznetzteil. Heftig allerdings der Preis: Inkl. Versand und Steuern kommt man bei ca. EUR 450,- an.
Okay, es war knapp, um 17:25 in den Keller zu gehen und den Beamer samt DVB-T-Empfänger anzumachen, wenn das Handballspiel um 17:30 anfängt.... obwohl ich gestern abend noch das erste Spiel unten angeschaut hatte. Nun ist heute das Wetter für die Tonne, der DVB-T-Empfang daher grenzwertig. Das führt im Keller dann dazu (mit der Antenne auf der Veranda, wohlbemerkt!), dass der Ton wegbleibt.
Kein Problem: die XBOX 360 ist als Media Center-Extender eingerichtet, zapfe ich einfach die an.... DENKSTE! Als die XBOX den PC nicht erreichen konnte, fiel mir ein, dass das Media Center auf dem PC sich mittags aufgehängt hatte... war mir aber nicht so wichtig, dass ich neu gestartet hätte.
Kein Problem, eben den PC neu gestartet (wobei "kein Problem" eher relativ ist... der PC unterm Dach und die XBOX im Keller, andere zahlen für ein solches Fitnessprogramm richtig Geld). Nur: es klappte immer noch nicht. Da fiel mir dann ein, dass ich gerade vor einigen Wochen (und nach der letzten Nutzung des Media Centers) die XBOX-Firmware upgedated hatte... und damit die Zuweisung gelöscht.
Grrrrrrr!!! Ich hab mich dann in den Regen gestellt und die Antenne wieder neu positioniert. Zumindest habe ich die ersten grausamen Minuten des Spiels verpasst... :-D
Freitag Morgen. Die bEva erwartet eine Freundin zum Frühstück. Nachdem der Kleine (wie in der letzten Zeit fast immer) bereits um kurz vor Sieben seine erste Flasche wollte, war Platz, mit dem zweiten Frühstück noch zu warten, bis besagte Freundin ankam.
Dann entsponn sich folgender Dialog:
Niklas: "Frühstück, Mama?!"
bEva: "Wir warten noch, bis Claudia kommt. Dann gibt es Frühstück!"
Fünf Minuten später:
Niklas (mit seinem Spielzeug-Handy in der Hand): "Mama? Claudia angerufen!"
bEva: "Und, was wollte sie?"
Niklas: "Kommt nicht. Frühstück?!"
Mit knapp über zwei Jahren schon so kombiniert zu denken, ist faszinierend. Trotzdem: Siehe Überschrift! :-D
Knapp eine Woche läuft Windows 7 im Beta-Build 7000 nun in einer virtuellen Maschine auf meinem MBA... und ich bin immer noch unentschlossen. Funktional sind einige Dinge, die ich wiklich sinnvoll finde: Die kontextsensitiven Menüs, die zu jedem Element bei Drücken der rechten Maustaste alle wichtigen Verknüpfungen und Aktionen angezeigt, auch die an die Macintosh-Dock angelehnte Tastleite unten ist knuffig.
Leider - und das macht es im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Windows 7 in einem Fenster in einer virtuellen Maschine unter Mac OS läuft - ist die daraus reultierende technische Restriktion ein Problem: Parallels stellt nur den Grafikspeicher natürlich nur als Shared Memory zur Verfügung, und damit sind die ganzen grafischen Effekte (auch unter W7 Aero genannt) nicht verfügbar, so z.B. die semitransparenten Titelleisten oder das neue Durchsichtigwerden des Desktops.
Das geht ein wenig auf den Gesamteindruck, stückweise sieht es aus wie Windows 2000... :-D
In der Summe aber macht die Stabilität der Beta Hoffnung auf die Release-Version, und auch wenn der Unterschied in der GUI bei weitem nicht so gross ist wie zwischen XP und Vista, der Kommentar "Vista Things done right" klingt schon mal gut und dürfte auch die letzten Vista-Zweifler motivieren, endlich XP Geschichte werden zu lassen.
... ist es doch, wenn an ihn sich gleich zweimal kauft, oder?
Nachdem ich der Meinung war, auf meinen Touch HD verzichten zu können, hatte ich ihn dem grossen Auktionshaus übereignet, mit erfreulich wenig Verlust zum Anschaffungspreis. Und schon nach wenigen Tagen machte sich ein seufzendes Sehnen, ein schuchzendes Verlangen in mir breit... so schön und spannend mein X1 und mein Voice Messenger auch sind.
Was soll ich sagen? Seit heute hab ich wieder einen. Und ich akzeptiere demütig jedwede Schmähung... :-D
... ist die Freude, dann das Glas Wein in der Hand und die Pizza im Zulauf zu haben und endlich die Beine hochzulegen. Yiiiiiehaa! :-D
Eigentliches Highlight des Tages aber: Der Moment, als eine von mir sehr geschätzte Kollegin in einem Meeting die heruntergefallenen Unterlagen gebückt aufhob und dabei (wohl eher unabsichtlich) auf Schritthöhe des daneben sitzenden Kollegen kniete... und ein Kollege sagte "Monika kniet vor den Männern..." Mir rutschte dann nur heraus "Sag mal, hiess die Lewinsky nicht auch Monika?!"
Kurze Stille... dann prustendes Gelächter. :-D
Ja. Hätte ich gedacht, dann wäre mir der Begriff AGG auch in den Sinn gekommen. Ich kann als Rechtfertigung vorbringen, dass unser Umgangston grundsätzlich locker ist und wir nächste Woche Essen gehen... Vergeben? ;-)
Ich habe es immer und immer wieder während meiner Lehrtätigkeit jedem, aber auch jedem Teilnehmer eingebläut: Getränke und Nahrungsmittel haben nichts an einem PC-Arbeitsplatz zu suchen. Viel zu schnell kippt man eine Cola um und schon ist die Flüssigkeit in der Tastatur oder gar im Rechner. Der Schaden ist kaum abzusehen. Und natürlich halte ich mich selbst als gutes Vorbild daran, ist doch klar, oder?!
Die folgende Geschichte kann also nur rein hypothetisch stattgefunden haben! :-(
Ich mache mir gerade eine Tasse Kaffee (Senseo, weil eine aufgebrühte Kanne sich nicht lohnt, der Kantinenkaffee wie ausgekochte Socken schmeckt und die Anschaffung eines Vollautomaten für´s Büro vielleicht ein wenig übertrieben ist) und stelle sie neben mich. Drehe mich kurz um, um den das Büro verlassenden Kollegen zu verabschieden und stoße dabei natürlich eben jene Tasse um. Die wiederum immer noch voll war (bin ja auch noch nicht dazu gekommen, auch nur einen Schluck zu trinken...) bzw. es natürlich danach nicht mehr war.
Nun will es Murphy, dass die Flussrichtung eines auslaufenden Getränks umgekehrt proportional zu auf dem Schreibtisch ungenutzten Bereichen ist. Oder besser: mein Handy (gerade ein nagelneuer HP iPAQ Voice Messenger)und mein Notebook (ein IBM Thinkpad T60) lagen exakt im Flussbett des Rio Mocca. Letzteres war mir gelinde gesagt eher nachgelagert wichtig, das Telefon aber schon.... Schnell mit Taschentüchern sauber gewischt, Akkuklappe ab, Akku raus, trocken gelegt. So schnell, dass gottseidank nicht viel an Flüssigkeit hineingelangen konnte.
Dann ein Paket Taschentücher erst einmal neben und unter das Notebook gelegt und gewischt, um die Flüssigkeit weg zu bekommen (wie kann es sein, dass aus einer normalen Kaffeetasse ein Liter Flüssigkeit kommen kann?!). Just in diesem Moment geht das Notebook aus... nicht in den Hibernate- oder Standby-Modus, sondern AUS. Was vom Grundsatz her nicht so schlimm wäre, ich hätte auch lieber das Grauen nicht gesehen und abgeschaltet, allerdings blieben alle Versuche am Einschalter erfolglos. Kurz das Notebook aus der Dockingstation entnommen floss schon braune Flüssigkeit unten heraus. Autsch.
Kollateralschäden zur Kenntnis genommen, Gerät erst einmal trockengelegt und wieder den wichtigen Dingen des Lebens zugewendet: Einbuchen des Handys. PIN blind getippt. PIN falsch. PIN noch mal getippt mit noch feuchter Tastatur. Abgerutscht. PIN falsch. Egal. Anderes Telefon klingelt. PIN getippt. PIN falsch. Karte gesperrt. WTF?!?!!?!?
Nun sass ich da, ich armer Thor (*) und malte mir aus, dass ohne Zugriff auf meinen damaligen PIN-Brief auch keine PUK und damit keine Freischaltung der Karte möglich wäre, ich also nicht an meine Mails käme... Der Weg über den PC war dank Notebook-Notstand auch irgendwie ein wenig versperrt. Scheisstag. Unangenehm.
Manche Dinge aber lösen sich ganz einfach. Abwarten und Kaffee Tee trinken. Vodafone anrufen und sich telefonisch die PUK mitteilen lassen, die Karte entsperren und dann frohgemut das Notebook einschalten. Was problemlos hochfährt.
Geschätzter Schaden der Aktion: Ein Paket Taschentücher, eine Tasse Kaffee und eine halbe Stunde. Geht doch....
Wie gesagt: Kann ja nur hypothetisch so gelaufen sein, ich würde ja niiiiiiieeeeeeee Kaffeetassen umwerfen. Allerdings war die bEva not amused, ein aus Kaffeeflecken bestehendes Hemd übergeben zu bekommen... :-)
(*) Jawohl. Ich weiss, dass der Narr mit ohne „h“ geschrieben wird. Den meinte ich aber nicht. Mir war in dem Moment danach, einen Hammer zu nehmen und alle in der Nähe befindlichen Geräte zu traktieren. Ging aber nicht. Ich hatte keinen. Hammer, natürlich. Und wenn jetzt irgendein Schlaumeier sich bemüssigt sieht zu sagen „Hammer? Wieso Hammer? War doch ein Donnerpfeil!“, dann konsultiere er die Wiki. Manno! :-D
... scheint mir bei der gerade angekommenen Mail von Amazon. Auszug:
" Amazon.de hat sich dazu entschlossen, die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte nicht weiter anzubieten. [...] Zu den Media-Produkten gehören Artikel der Produktkategorien DVD, Blu-ray, Musik, PC- und Video-Games sowie Hörbücher. [...] Die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte wurde im Jahr 2004 eingeführt – zu einer Zeit, in der Preisvergleiche online noch schwierig waren. Da das Internet im Bereich Media heutzutage eine große Transparenz bietet, ist eine Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte nicht mehr notwendig."
Das verwundert nicht... hat Amazon doch in den vergangenen Monaten jeden Preisangriff von Saturn und Media nicht nur mitgemacht, sondern die Preise teilweise gar noch unterboten. Schade eigentlich... :-)
Ich hatte schon mehrere Mails "ignoriert", deren Absender sich über meine Zurückhaltung zum Thema Gaza-Konflikt wunderten. Zum einen ist dies kein politisches Blog, dann hat das Thema eine solche Vielzahl von Facetten, dass man es kaum sinnbringend kommentieren kann, ohne einer Seite Unrecht zu tun bzw. in eine Schublade gesteckt zu werden. Punkt.
Allerdings ist mir heute abend während der Tagesschau doch die Galle hochgekommen: Man mag sich auf den Standpunkt stellen, dass der israelische Einmarsch "Berechtigung hat" (wohl bemerkt: man mag!). Diese Sichtweise sollte man bei einem Land voraussetzen, das seine Soldaten in einen Krieg schickt.
Höre ich dann aber, dass Livni, Olmert und Barak ganz offen über persönliche Gründe sprechen, warum man den Krieg beenden oder eben nicht beenden solle, wenn ich lese, dass Tzipi Livni, die Aussenministerin Israels mit Ambitionen auf den Regierungssitz, auf der Welle der Begeisterung des israelischen Volkes für den Krieg mitschwimmt, und jetzt gar nicht mehr anders kann, weil ein Waffenstillstand als Sieg der Gegenseite verkauft werden könnte und ihre Wahlchancen damit sänken, und wenn ich dann höre, dass der wahrscheinlichste Termin für ein Ende der Kampfhandlungen der 18. Januar ist (zwei Tage vor der Amtseinführung Obamas in den USA, weil man "den Anfang der Beziehungen zu dem neuen Demokraten im Weißen Haus [...] in Israel nicht durch einen Krieg belastet sehen" will (Quelle), dann empfinde ich das als hochgradig menschenverachtend und zynisch. Punkt.
Um es vorweg zu nehmen: Das ist weder ein Angriff auf den Betreffenden, noch werde ich weitere Details rauslassen. Das Ganze ist nur symptomatisch für das Anspruchsdenken, das einige Namenlose entwickeln... alleine auf der Basis, dass ich unentgeldlich eine Plattform für mobile Geräte betreibe und versuche, fremder Leute Probleme zu lösen.
Los ging es mit einer Mail, in der folgender bedeutungsschwangere Satz erschien:
Du windest Dich nur und hast keine Antwort auf die Frage, wieso
es mit vorherigen Versionen Sekunden ging und nun mit 4.5 Stunden dauert.
Was ist geschehen?
Im Forum hatte ich eine Anfrage, dass bei einem Anwender die Synchronisation von einigen tausend Terminen mit einem älteren PDA und einer älteren ActiveSync-Version relativ schnell ging, mit einem neueren PDA und ActiveSync 4.5 extrem lange dauert. Nun ist das ein "Standardproblem", und auch wenn Ferndiagnosen immer schwer ist, darum meine erste Antwort:
Zur "Einleitung" eine kurze Frage: Welche Firewall nutzt Du?
Von AS 4.x auf 4.5 ist der Unterschied, dass die Kommunikation auf TCP/IP umgestellt worden ist. Probleme mit dem Connect bzw. mit der Geschwindigkeit liegen oft an der Firewall... Schreib mal welche, dann sehen wir weiter!
Die Antwort war, dass er die Firewall schon abgeschaltet hätte, das hätte nichts genutzt und er wäre von Windows Mobile total enttäuscht. Okay... kann ich irgendwo verstehen, auch wenn nicht "Windows Mobile" pauschal das Problem ist, sondern immer eine Kombination von Hardware, Betriebssystem, Programmen und deren Einstellungen und dem mobilen Gerät. Nichts desto Trotz aber ist vollkommen egal, woran es liegt, denn ein Problem in der Synchronisation schränkt die Nutzung eines mobilen Geräts signifikant ein... keine Frage.
Über mehr als drei Wochen habe ich weitere Lösungsansätze angeboten (Löschen der temporären Dateien, Grundlagen der Synchronisation etc.), zu einer Lösung sind wir nicht gekommen. Das kann nun mal passieren, zumal ich eben das gesamte System nur aus Beschreibungen beurteilen kann.
Gestern also diese Mail, plus einige weitere Schmankerl, die sich auch meine "Verantwortung als Administrator des Forums" bezogen, kurz: Ich habe gefälligst das Problem zu lösen. Hallo? Zusammengefasst habe ich gute zwei Stunden auf die Problemlösung verwendet, und das konstruktiv und freundlich. Ich bin der letzte, der nicht eingesteht, dass er bei der siebzehnten Frage zum selben Thema nicht ein wenig unwirsch wird (die Suchfunktion ist durchaus funktional und hilfreich, aber natürlich erfordert sie strukturiertes Formulieren des Problems in den Suchbegriffen, und das ist natürlich mehr Aufwand, als einen neuen Thread einzustellen), aber gerade in diesem Fall war das weder der Fall noch ist es aus dem Thread herauszulesen.
Was denken sich manche Leute eigentlich?! Bin ich Allgemeingut? Techniksklave? Der letzte Depp?! Wer mich in den Newsgroups, per Mail oder im Forum mit einem Problem kontaktiert (und da gibt es unzählige Beispiele), der kann bestätigen, dasss ich schnell und problemorientiert antworte... und das nicht nur einmal. Selbst wenn man sich meine Telefonnummer raussucht und mich zuhause anruft (was ich - ganz offen - für ein wenig übertrieben halte... irgendwo hört auch die öffentliche Ansprechbarkeit auf und fängt die Privatsphäre an), dann versuche ich immer noch zu helfen.
Genau da aber, wo das Verhältnis "Nach Hilfe fragen - Hilfe annehmen" in die Richtung "Fordern" kippt, werde ich unwillig. Ist das nicht verständlich?
Das Sahnehäubchen aber kam heute Nacht: nachdem ich mehrfach auf die Mail und die folgenden Erweiterungen geantwortet hatte, kam folgendes:
Hallo Andreas,sorry, ich habe mein Problem tatsächlich durch
Während Villa Wenz noch lädt, wird in Villa Erle schon gesurft... :-D
Soderle, nach einigen Problemen bin ich jetzt online unter Windows 7. Für alle Parallels-Mitleidenden: Es geht! Ladet Euch in jedem Fall den aktuellen Build von Parallels 4.0 (3810) herunter. Mit anderen Versionen von Parallels hängt die Installation sich auf. Nach durchgeführter Installation auf jeden Fall die Parallels Tools installieren, vorher sind Soundkarte und Netzwerkkarte (bzw. deren durchgerouteten virtuellen Entsprechungen) nicht verfügbar.
Dann manuell die Auflösung einstellen, und das war´s... :-)
D- und E-Promis und Promi-Wannabes nölig heulend durch Kakerlaken, Fischschleim und Mehlwürmer schwimmen, wenn eine rosa Schnullikugel mit seiner Missie treffend spitze Kommentare wechselt, wenn Doktor Boooooooooooooooob die fernsehtauglich gefährlichen aufgepimpten Raubtiere erklärt, wenn die sangesschwangere Quotentranse schon vor der ersten Dschungelprüfung die Fassung verliert, dann kann das nur eines bedeuten: Das RTL-Dschungelcamp geht in eine neue Runde!
Ob nun TV-Trash oder nicht, alleine wegen Dirk Bach und Sonja Zietlow, den Beavis und Butthead von RTL, lohnt sich ein Blick hinein.
Hach... jetzt müsste nur noch DSDS wieder losgehen, und mein amöbengleicher Fernsehverstand würde frohlocken. Ach... am 21.01.2009 ist das ja auch wieder so weit... :-D
15 lange Jahre lang hat Bill Gates die Keynote der CES, der weltweit grössten Elektronikmesse, gehalten. Dieses Jahr das erste Mal Steve Ballmer. Ich habe beide im direkten Vergleich gesehen, und Steve ist definitiv der grössere Entertainer. Alleine seine beiden Einstiegslästereien über die zeitgleich in Las Vegas stattfindende Pornomesse (oder war´s doch die Macworld... :-D ) („Bill hat mir gesagt, es sind zwei Messen, geh bloss zur richtigen!!!“) und Yahoo („Jerry Yang fragt dauernd nach, warum ich seine Facebook-Anfragen ignoriere“, Seitenhieb auf den entmachteten Yahoo-CEO, der damals das Übernahmeangebot von Microsoft ignoriert hatte) waren den Blick schon wert.
Leider allerdings hat sich für Windows Mobile nicht wirklich viel aus der Keynote ablesen lassen: Viel rund um die Errungenschaften von 2008 und die Planungen für Windows 7 in diesem Jahr, aber ausser der Erwähnung des neuen Pocket Internet Explorers, der bald auf allen mobilen Geräten vorinstalliert sein soll, gab es nicht wirklich Neues.
Naja... Im Stillen Grosses bewirken, das war schon immer die Maxime unserer Helden... in diesem Sinne warten wir ab...
Nein, Ihr selig träumenden und wohlig seufzenden Mobilfreaks: Leider habe ich NICHT das unscheinbare Wörtchen „Mobile“ vergessen. Es geht um den Nachfolger von Vista, das neue Desktop-Betriebssystem „Windows 7“, das jetzt aktuell bereits für MSDN-Abonnenten verfügbar ist und ab Freitag für den normalen User kostenlos zum download steht... timebombed, versteht sich. Testen kann man´s bis Mitte des Jahres, dann wird die Version deaktiviert.
Ich würde mir aus Zeitgründen überlegen, ob ich einen kompletten Rechner dafür neu aufsetze, aber dank Parallels mach ich´s mir einfach: Meine Vista SP1 Virtual Machine kopier ich und date die Kopie dann auf 7 up (schöner Zwangsanglizismus, gell?)
Im Moment läuft der Download im Schneckentempo (2,5GB Windows 7 Beta, 200MB deutsches Sprachpack und dazu noch das erste Update)... zum Wochenende sollte es aber durch sein. Ich berichte...
Ist´s aufgefallen? Zugegeben, er sieht nicht so anders aus, was aber daran liegt, dass die erste Version schon auf die kommende WorldofPPC.net angepasst war. Geändert haben sich die Logos und die Schrift... danke dafür an Dirk!
Anfang November schon aufgezeichnet, zigfach unbestimmt verschoben und gestern eher durch Zufall (oder besser: wegen nicht mehr stillstehendem Telefon) gesehen: Hier findet Ihr den Beitrag in der Aktuellen Stunde (unter "Mein Handy, das unbekannte Wesen") mit meinen (gekürzten) O-Tönen.
Ich bin begeistert... das hatte ich ja schon mehrfach angedeutet. Nicht nur, dass mir der dauerhafte Wechsel zwischen Mac OS X und Vista keinerlei Probleme bereitet (ausser der Sache mit der rechten Maustaste... :-D ), noch mehr, seit ich mir Parallels zugelegt habe.
Seitdem laufen auf meinem Macbook Air ein Windows XP und ein Windows Vista in einer virtuellen Maschine, und das - wenn man den Vollbildmodus wählt - so performant, dass ich keinen Unterschied zu meinem IBM/Lenovo X41 Tablet spüre. Spannend wird es, wenn man den "Kohärenzmodus" wählt und damit jeder einzelne Fenster 1:1 in der Dock des Mac hat, damit quasi volltransparent im Mac OS Windows-Programme laufen lässt.
Nun sind alle meine Rechner an einer Domäne angemeldet und damit die entsprechenden Freigaben natürlich auch auf uns interne Benutzer abgestimmt. Das sollte kein Problem sein... schliesslich läuft ein echtes Vista und ein echtes XP. Trotzdem maulten beide Sessions, sie könnten die Domäne nicht finden. Jetzt mag der Domänenadministrator unter Euch kichern und der Mac.Experte gibbeln, ich habe eine Zeit für die Lösung gebraucht: Hinter den Domänennamen muss noch ein ".local" angehängt werden (also z.B. bei der Domäne "meinedomain" heisst es dann "meinedomain.local").
Ein weiteres Jahr liegt hinter uns, und das ist immer ein guter Zeitpunkt, um eine Bestandsaufnahme zu machen. 2008 war für Windows Mobile ein durchwachsenes Jahr. Das lag vor allem an der Konkurrenz: Hatte man Anfang des Jahres noch mit einem hämischen Lächeln die verzweifelten Versuche von Apple betrachtet, das iPhone zu einem Megaerfolg zu reden, so war das Lachen spätestens nach dem iPhone 3G eher ein bitteres: Plötzlich (und auch für mich nicht wirkich erwartet) schiebt sich Apple im Markt der mobilen Geräte immer weiter an die Spitze. Und auch RIM, wegen seiner eher langweiligen Geräte spätestens nach dem MSFP (dem "Push Mail Update" für Windows Mobile) nicht mehr ganz auf der Karte der Konkurrenten, hat mit dem Bold und dem Storm plötzlich wieder Land gewonnen.
Gerettet hat das Jahr eigentlich nur der Erfolg der Windows Touch Phones wie dem HTC Touch Diamond, Touch HD, auch das Sony Ericsson XPERIA X1 hat einiges bewegt. Ob die Oberfläche nun TouchFLO 3D, Panels, Mobile Shell oder wie auch immer heisst, angelehnt an den Erfolg des iPhones und dessen Benutzeroberfläche kamen plötzlich Geräte auf den Markt, die die eher karge Windows Mobile-Oberfläche aufschönten und den Bedienkomfort auf ein bis dato noch nicht bekanntes Niveau brachten.
Hier offenbart sich die Kernproblematik der Plattform aus meiner Sicht: Microsoft entwickelt zu eindimensional. Der Blackberry als Manager-Tamagotchi, Golfplatzentscheidungen über die zukünftige Mobilegeräteinfrastruktur, das war so nicht abschätzbar, und dem musste entsprochen werden. Das war für die Ausbausstufen von Windows Mobile 5 richtig, und die Grobausrichtung für Windows Mobile 6 ebenfalls. Nun scheint es aber dem gemeinen Benutzer so, als wäre der Firmenkunde allein die Zielgruppe für Windows Mobile: Flagging von Nachrichten, die Synchronisation von Notizen mit dem Exchange, Security Policies, das sind Dinge, mit denen Otto Normal wenig anfangen kann, hat er nun mal keine ADS, keinen Exchange (und schon gerade gar keinen 2007). Die Strategie "Gewinnt man ein Unternehmen für Windows Mobile, dann gewinnt man gleich hunderte Benutzer, gewinnt man einen Endkunden, gewinnt man nur einen Benutzer" ist rechnerisch richtig, aber nur eine Seite der Medaille.
Das aber war bis hin zu Windows Mobile 6.1 das Haupt-Innovationsfeld, die Bedienbarkeit wurde Fremdherstellern überlassen, statt das Gesamtpaket übergreifend zu verbessern und breitere Nutzerschichten in den Genuss von Innovationen kommen zu lassen. Okay: Das ist leicht gesagt, dazu sind Ressourcen nötig, die bereitgestellt, bezahlt und natürlich auch vom Produkt finanziert werden müssen. Das ist aber der Preis der Massenmarkt-Akzeptanz!
Was erwartet uns also 2009? Wenn Steve Ballmer schon selbst davon redet, dass Windows Mobile 6.5 (was als Zwischenstufe zu Windows Mobile 7 in 2009 kommen soll) "[will] dramatically change the way we use our mobile devices", also die Art, wie mobile Geräte benutzen, dramatisch verändern wird, dann zeigt das die Richtung und lässt die Hoffnung, dass Microsoft die Innovationsrichtung korrigiert hat und einmal mehr auf den Normalanwender zielt ... und das dürfte direkten Einfluss auf den Marktanteil haben. Der wiederum mag dem Normalanwender egal sein, aber er macht den Windows Mobile-Markt attraktiver für die verschiedensten Anbieter von Zubehör, Software, und eben auch Geräten, was die Bandbreite der verfügbaren lösungen deutlich erhöht... und damit wieder dem Normalanwender Nutzen bringt.
Vorweg: Ich bin immer noch begeistert von meinem Macbook Air, dass ich jetzt anderthalb Wochen als mein Haupt-Netbook nutze. Und für viele Anwendungen, die mir gefehlt haben, habe ich eine Lösung. Es mag sein, dass meine Zufriedenheit auch damit zusammenhängt, dass ich office:mac 2008 einsetze (das wider der diversen Reports in der aktuellen Version mit allen Updates hervorragend läuft) und damit vor allem mit Entourage wie gewohnt analog zu Outlook an meinen Exchange komme.
Eine nervige Sache aber hat mich in den vergangenen Tagen beschäftigt: kommt eine neue Mail an, dann kommt zwar in Entourage eine kurze Meldung, aber eben nur eine kurze, die dann verschwindet, und das lassen auch die Optionen nicht anders zu. Bin ich vom Rechner weg und komme dann wieder, dann sehe ich nur durch Umschalten in den Posteingang, das eine neue Mail angekommen ist. Es fehlt also eine entsprechende Benachrichtigung wie der Briefumschlag in Outlook, der bleibt, bis die Mail geöffnet wurde.
Für Apple Mail verwendet man Growl, ein kleines Freeware-Tool, das für alle möglichen Programme scriptgesteuert Aktionen ausführen kann. Leider aber unterstützt das wiederum Entourage nicht... und der Umstieg zurück auf Mail macht keinen Sinn. Google hilft da auch wenig, das Problem ist zwar bekannt, aber so recht nicht gelöst.
Einmal quer durchs Internet und zurück bin ich zufällig dann über die Lösung gestolpert... wie immer handgestrickt von einem Leidensgenossen: Hier einfach die aktuelle Version von eGrowl herunterladen. Dann die drei PNG-Dateien in den Benutzerordner (Benutzer/<Name>/Bilder) kopieren, das Script in ein beliebiges Verzeichnis kopieren (z.B. Library/Scripts).
In Entourage auf Extras/Regeln, dann die Registerkarte E-Mail (Exchange) anklicken. Auf Neu, um eine neue Regel anzulegen, dort dann als Bedingung Alle Nachrichten lassen. Unter Dann alle Aktionen löschen, dann Aktion hinzufügen, als Aktion AppleScript ausführen wählen, und dann unter Skript das gerade gespeicherte Script eGrowl auswählen.
In den Systemeinstellungen nun Growl auswählen und dort unter Anwendungen, Entourage Mail Notifier auf Notifications, dann unter Stay on Screen in der Liste Always auswählen. Schon kommt pro Mail eine hübsche Notifikation auf den Bildschirm, die auch bleibt... :-D
Turnusmässig jedes Jahr steht das Engagement wieder auf dem Prüfstand: Microsoft vergibt den MVP-Titel (den ich seit 2004 für den Bereich Windows Mobile Devices trage) auf Grund der Leistungen in den Communities im vergangenen Jahr, und bei mir ist´s immer im Januar soweit.
Schön zu sehen, dass es auch für 2009 wieder die Neujahrsmail aus Redmond gab... :-D
... und von ganzem Herzen alles Gute... ob das Jahr nun wie beschworen schwierig, krisengeschüttelt oder einfach nur normal chaotisch wird, viel Erfolg dabei wünsche ich Euch!
Ich gebe zu, dass ich kein erklärter Fan von ausschweifenden Einkaufsbummeln bin... zumal ich genetisch bedingt eher eindimensional bummele. Sprich: Der Elektronikgrossmarkt ist mein Freund, alles andere ist eher Beschwernis auf dem Weg dahin. Aber ich bin ja nicht so: die bEva wollte nun im Urlaub mal bummeln und als guter (harmoniebedürftiger) Ehemann entspreche ich einem solchen Wunsch natürlich. Die Rahmenbedingungen (der Grosse bei der Oma in Recklinghausen) empfahlen das Centro, Wunderwonnentempel des Kommerzes in Oberhausen, als Ziel der Kommerz-Regatta. Vor allem, weil die Parkplätze unbegrenzt und kostenlos sind und damit die Grundstimmung vor dem Einkauf nicht noch zusätzlich angeheizt wird.
Dem entgegen trat kurz nach Fahrtantritt allerdings ein Stein, der meine Scheibe massakrierte... Ein Loch Eurostückgross und mit Rissen allüberall ist ein netter Anblick, von dem kostenlosen Adrenalinstoss beim Einschlag mal ganz abgesehen. Hat mir das die Laune verhagelt? Nö... vor allem, weil ich bei der Reaktion unserer Werkstatt auf die Terminanmeldung zum Scheibentausch fast vor Lachen in die Leitplanke gefahren wäre (und ja: NATÜRLICH wurde das Gespräch mit einer Freisprecheinrichtung geführt: die bEva hat gesprochen, gehört und laut wiedergegeben! :-) ): "Schon wieder? Sie ha´m doch grade erst ´ne neue?!?!?". "Gerade erst "war nach dem Hagel Mitte des Jahres, aber trotzdem ...
Und dann kamen wir am Ziel unserer Reise an: Dem Centro in Oberhausen. Und irgendwie hatten die wohl einen Clown zum Frühstück. Oder besser: einen ganzen Zirkus. "Verkehrskadetten" titelten sie das Schauspiel, Freiwillige, die mit kleinen, Darth Maul Ehre machenden Laserschwertern unterschiedliche schwenkend und schleudernd den Konsumwilligen in ihren blechernen Schlachtrössern den Stall zeigen wollten. Wir fahren also in Parkhaus 3, der ältere Herr mit seinem Darth Vader-Laserschwert (Hinweis meines grossen Sohnes: "Weil war rot". Die Klinge... also der Leuchtstab... egal. :-)
Am Ende der ersten Reihe stand dann das genaue Gegenstück: Ein jüngerer Jedi-Padawan, der noch keine leuchtende Klinge (sondern eher einen Schlagstock) schleuderte, als wolle er Hammerwurf praktizieren. Diese Energie war natürlich auch notwendig, denn er sollte uns ja bedeuten, dass wie eine Etage höher sollten.
Dort wiederum gabs dann wieder ein rotes Laserschwert, allerdings gleich zwei davon (Hinweis meines grossen Sohnes: "Das war dann ein Sith... weil Doppelklinge!" :-) ) Eines davon aber schlenkerte er wie die Rotlichtdienstleisterin das Handtäschchen.
Und so ging es weiter bis in die zweite Etage, in der wir dann parken durften. Normalerweise nervt mich Gedränge und Stau immer, diesmal waren wir noch froher, am Ziel zu sein... denn noch eine Etage mit Gestalten wie diesen hätte unser Zwerchfell nicht ausgehalten. Da war das Geschiebe und Geschubse und Generve im Centro selbst schon fast eine Erholung... :D
Und ja: Ich werde meinem Grossen noch beibringen, dass der korrekte Satzbau wichtig ist. Weil, lesen ja auch andere mit! :-D
Man lernt ja... vor allem, wenn man sich als überzeugter Windows-Benutzer in die Untiefen eines GUI-verschönten Unix-Systems namens Mac OS tummelt. So war ich gerade auf der Suche, wo ich meine Word- und Powerpoint-Vorlagen denn nun ablegen musste... und suchte mir den sprichwörtlichen Wolf. Richtig ist:
Ich gebe zu, dass ich die Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag wenig geschlafen habe... das lag aber vor allem daran, dass ich einen Kardinalfehler der letzten Jahre ausschliessen wollte. Heiligabend sind klassischerweise die Kinder mit ihren Geschenken und den daraus resultierenden Hilfestellungen der Eltern dran, und dann kommen die "eigenen" Geschenke, die ja schon seit Jahren selbst gekauft sind.
Sprich: Am ersten Feiertag morgens fängt man an, mit dem (bei mir fast immer technischen) Geschenk zu spielen... bis man dann Mittags die zweite Verwandtenrunde startet. Und just dann passiert es, dass irgendwas nicht funktioniert. Und man probiert noch ein wenig, verschiebt (gegen die bitterbösen Blicke der bEva) die Abfahrt, am Ende kommt man genervt mit ungelöstem Problem bei der Verwandschaft an.
Diesmal war ich Fuchs: Da das Macbook Air als "Ersatz" meines IBM Tablet X41 gedacht war, musste es einige Anforderungen erfüllen, die mir als Windows-Experten und Mac-Neuling Kopfschmerzen gemacht hatten, und genau die bin ich, als der Rest im Bett verschwunden war, angegangen:
1.) Zugriff auf die Shares: Vollkommen unproblematisch: Macbook ins WLAN, schon waren alle Shares sichtbar, ohne, dass ich was machen musste.
2.) Konfiguration beider Drucker: Meine beiden Drucker hängen im Netz (ein Officejet 7400 WLAN und ein Laserjet Color 2600n). Auch die waren im Handumdrehen (okay, zweimal beide Hände verknoten) angebunden. Zugegeben, es ist eine Umgewöhnung, aber intuitiv machbar.
3.) Office:mac 2008: Jetzt wird mich jeder Mac-Fetischist schlagen wollen, aber ich brauche nun mal Entourage, um vernünftig an meinen Exchange zu kommen. Und ja, ich weiss, dass das nicht das stabilste ist, sondern ich alle Updates installieren muss. Nun hatte ich die Version schon hier liegen, habe es installiert und upgedated... und da isser, mein Exchange... mit all seinen Daten. Herrlich.
4.) Letzter wichtiger Punkt, auf den vorangegangenen aufbauend: Ich muss von unterwegs per VPN in mein Netzwerk, eben um an den Exchange direkt zu kommen und nicht per Web Access gehen zu müssen. Das allerdings hat mich eine Stunde gekostet, weil die Anleitungen im Netz irgendwie Optionen zeigten, die nicht da waren. Einfacher Weg: Auf das Netzwerk-Symbol, dann "Systemeinstellung Netzwerk öffnen", dann in der Liste auf das "+", dann (und hier hakte es) bei Anschluss in der Auswahlliste "VPN" auswählen, dann in er Auwahlliste des VPN-Typs auf "PPTP", dann die Server- und Kontodaten eingeben. Das wars... :-)
In der Summe: Nach knappen drei Stunden war mein Macbook Air so eingerichtet, dass ich ohne Probleme damit in Urlaub oder auf eine Tagung gefahren wäre. Und ich bin locker und gelöst in den ersten Weihnachtstag gestartet... die bEva (deren Familie immer Ziel der Weltreise ist) hat´s mir gedankt... :-D
Nach einem weiteren Tag bin ich so glücklich damit, dass ich gerade meinen IBM X41 Tablet ebay übereignet habe. Sagt das alles? :-D
Ich bin sowieso kein Freund des grossen Geschenkewahns, auch wenn ich der Kinder zuliebe natürlich daran teilnehme. Nun sind wir gestern wahnwitzigerweise nach Düsseldorf gefahren und haben den voweihnachtlichen Bummel absolviert. Chaos, Gedränge, Geschubse, Genervtheit, all das kennt man ja nun. Die Diskussion aber, die sich ein paar Meter vor uns zwischen kleiner, vielleicht 5- oder 6-jähriger Enkelin und Oma entsponn, die fand ich mehr als bedenklich:
Oma: "Ja nun, willst Du das jetzt haben ... vom Christkind?!"
Enkelin: "<Grummel><Murmel>"
Oma: "Ja, was jetzt, willst Du das haben ... vom Christkind!??!"
Enkelin: "Aber ich hab mir doch schon was gewünscht!"
Oma: "Ja, aber das kriegen wir jetzt nicht mehr, da musst Du Dich jetzt für was anderes entscheiden! Willst Du das jetzt haben ... vom Christkind?!???!?!??!"
Enkelin: "Dann kuck ich nochmal!"
Oma (schubst die Enkelin zur nebenhergehenden Mutter und sagt): "Dann geh jetzt mit ihr weiter, ich kauf das jetzt, dann hat sie was zum auspacken!"
Puuuh... Frohe Weihnachten, wenn Schenken nur noch die Erfüllung einer lästigen Pflicht ist... und man sich nur mit Mühe von der eigenen lästigen Pflicht gefesselt daran erinnert, dass man zumindest formell irgendwie das Cristkind noch einbinden sollte... das hinterhergesetzte "vom Christkind" war genau so, wie ich es geschrieben habe... :(
Puuuh... der Jahresendpurt war (selbstverschuldet) heftig. Mein Tipp: Niemals allen kommunizieren, dass "die letzte Woche vor Weihnachten noch frei" ist. Die Konsequenz daraus ist, dass man den Kalender eben dieser letzten Woche getrost vergessen kann, denn der sieht mindestens so vollge...propft aus, wie der der Wochen davor.
Konsequenz daraus: das "Runterkommen" fällt schwer. Ich habe mir die letzten Tage noch Dinge gesucht, die noch offen waren, Artikel fertig geschrieben, Tutorials beendet... aber jetzt soll Schluss sein.
Heute Abend gehe ich mit meinem Grossen erst schön Essen, dann ins Kino, während die bEva die Geschenke einpackt, und dann ist Weihnachten... :-D
Es ist schwierig... Datenschutz ist wichtig, das weiss seit Telekom und LBB jeder. Und das unterstützt man ja gerne. Vor allem, wenn man es ohne Einschränkungen kann! Gerade in einem Gespräch zwischen einem Datenschutzbeauftragten und einem Entwickler eines befreundeten Unternehmens belauscht:
DSB: "Wir müssen den Namen der Kunden anonymisieren. Einfacher Weg: Alle Kunden heissen Peter Petersen miteiner laufenden Nummer hintendran."
Entwickler: "Hmmh... können wir nicht die Buchstaben umordnen?"
DSB: "?!?! Warum das? Dann kannste doch den Namen nicht mehr sinnvoll lesen? Geht doch darum, dass Du über einen Testkunden und das Systemverhalten reden kannst?"
Entwickler: "Kann ich dann ja wieder zurückordnen!"
Es tut mir ja sooooo leid... da ruft mich der 1&1 Kundenservice an, um mich als "langjährigen, guten Hosting-Kunden" zu lobhudeln. Und ich hab´s nicht gewürdigt. Das Gespräch in Rohform:
1&1: "Herr Erle, sie sind ja schon lange bei uns Kunde der Hosting-Produkte...."
Ich: "... wenn ich unterbrechen darf: nicht mehr lange."
1&1: "[Pause] Emm... warum?"
Ich: "Weil ich seit Monaten darauf warte, dass Sie bei meinem Microsoft-Hostingpaket endlich auf .net 3.5 umstellen... nicht mal das letzte Patch für .net 2 ist eingespielt."
1&1: "Da kann ich jetzt nichts zu sagen!"
Ich: "<Ach wirklich. Wundert mich nicht. zu dem Thema habe ich noch nie eine Aussage bekommen.> Dann geben Sie´s einfach mal weiter. Aber sorry, Sie wollten mir was Gutes tun, sonst hätten Sie nicht angerufen?"
1&1: "Ja, Ihnen als treuem Hosting-Kunden wollten wir einen Monat kostenlos unsere Hosted Exchange-Lösung ..."
Ich: "... wenn ich unterbrechen darf: Ich habe einen eigenen Exchange-Server im Keller!"
In mir gärt es schon ein wenig länger... und der Chat vor einigen Tagen war nur ein Tropfen auf dem heissen Stein:
Wie kann es eigentlich sein, dass der Markt so unterschiedliche Masstäbe an mobile Geräte ansetzt? Es gibt schier endlose Listen an Kritik an Features, die das iPhone einfach nicht liefert: Von der Akkulaufzeit, den fehlenden Benachrichtigungen über Nachrichten und Anrufe in der "Titelleiste" über freie Vergabe von Klingeltönen, das fehlende A2DP-Profil oder das GPS, für das es keine echte Navigationsanwendung gibt.
Ich gebe gerne zu, dass der Coolness-Faktor des kleinen Schwarzen mit dem Apfel hintendrauf nicht wegzureden ist, die Oberfläche zum Erscheinungszeitpunkt ohne echte Entsprechung auf anderen Plattformen war. Nur: Mittlerweile sind wir auch bei Windows Mobile einen Riesenschritt vorangekommen und haben dank TouchFLO 3D, Glider, Spb Shell und anderen Alternativen, die die Fingerbedienbarkeit sicherstellen, gut aussehen und diverse Funktionen konsolidiert zugreifbar machen.
Funktional, und da sind selbst iPhone-Fans schnell mit konkreten Beispielen ausgekontert, ist Windows Mobile schon out of the box überlegen, noch dazu einfacher und vielfältiger erweiterbar. Diese Mängel aber, und da wird´s für mich arg unlogisch, diskutiert man weg:
Akkulaufzeit? "Hält bei mir über den Tag, das reicht doch". Standardkommentar zu Windows Mobile: "Das hält maximal zwei Tage, das ist doch Mist. Mein <setze ein beliebiges Nokia, Sony Ericsson, ..> hält eine Woche!"
Benachrichtigungen: "Naja, kann man doch wunderbar customizen. Da lädt man sich ein Thema runter und spielt ein wenig an den XMLs rum!" Standardkommentar zu Windows Mobile: "Ich will doch nicht noch an den Eingeweiden des Systems rumspielen, das Gerät soll die wichtigen Features sofort haben!"
A2DP: "Das entwickelt schon noch jemand. Und abgesehen davon: Ich hab meinen Kopfhörer eh´immer dabei." Standardkommentar zu Windows Mobile: "Warum haben Geräte Bluetooth für ein Headset, aber kein A2DP? Da hat man wieder am falschen Ende gespart!" (wobei mittlerweile kein neues Gerät mehr ohne A2DP auf den Markt kommt).
Navigation: "Ist doch Google Maps drauf, da sehe ich wo ich bin. Für echte Navigation habe ich ein Navi." Standardkommentar zu Windows Mobile: "HTC legt mittlerweile nicht mal mehr ein Navi dabei!" (richtig, kann man aber zumindest kaufen).
So könnte man noch viele weitere Beispiele bringen. Viele dieser Themen liegen gar nicht mal am iPhone als Hardwareplattform, sondern am restriktiven Umganz von Apple mit der Plattform und der vermeintlichen Gefahr, die durch deren Öffnung ausgeht. A2DP? Da könnte man ja quasi DRM-geschützte Stücke "auslesen". Navigation? Hier kann ich nur mutmassen, warum TomTom nach vollmundiger Ankündigung einer eigenen Navigator-Version für das iPhone nichts mehr davon wissen will... und so weiter, und so fort.
Ich bin beileibe kein kritikloser Anwender von Windows Mobile, aber wir schwillt der sprichwörtliche Kamm, wenn ich diese Ungleichbehandlung sehe: Apple darf sich alles leisten, und es wird als "nicht so schlimm" erachtet, bei Microsoft wird jeder noch so kleine Mangel zum plattformtypischen Problem hochgeredet... wobei dabei gerne vergessen wird, dass Microsoft nur das Basis-System liefert, die OEMs/Carrier dann die Anpassungen auf die Geräte und die Brandings vornehmen, aAplikationen hinzufügen oder sperren etc.
Autsch... Heute Morgen ging ich mit dem Kleinen und dem Hund spazieren, als ersterer mir freudestrahlend erzählte: "Hab Bauschschmerzen!". Hmmmh... das grinsende Nutella-Schmier-Lachen sprach irgendwie dagegen... komisch.
Die Aufklärung dann wieder zuhause: Der Nabaztag hatte - als ich mit dem Hund schon vor der Tür war und die bEva den kleinen noch einmummelte - gemault "Ich hab Bauchweh... ob ich mich an einer Email verschluckt habe?" ... nochmal überdacht klang das "Hab" auch mehr wie "Has". :-D
Die bEva hatte mir zum Geburtstag einen Nabaztag:tag geschenkt. Das halbe Jahr, das "Hasi" (wie ihn mein Kleiner liebevoll nennt) jetzt bei uns ist, hat so die eine oder andere Situation schon für Lacher gesorgt. Von den Kommentaren, die er zwischendurch bringt ("Bitte! Setz mich nicht bei ebay rein!!!", "Mir geht´s heute nicht so gut... ob´s an meinen Ohren liegt? Oder habe ich mich an einer Email verschluckt?") bis hin zu den vollkommen konsternierten Blicken von Besuchern, denen Hasi plötzlich die Zeit ansagt oder die aktuellen Nachrichten vorliest. RSS Feeds kommen über den Lautsprecher, die Wettervorhersage wird angesagt, er macht TaiChi, spielt mit seinen Lichtern und dreht seine Ohren.
Jetzt kann man durchaus sagen, dass das technischer Schnickschnack ist... da stehe ich zu und genau aus dem Grunde finde ich´s klasse. Und auch genau aus dem Grunde bin ich bei violet, dem Hersteller des Nabaztag, in deren Email-Verteiler registriert.
Gerade ist mir:ror rausgekommen, und ich musste einfach zuschlagen. Was ist mir:ror? Kurz gefasst: Ein System zur Steuerung eines PCs und des Nazbatag mittels RFID-Chips. Der Datenschützer schüttelt sich, der Telekom-Adresshandels-Geschädigte kratzt sich an der Stirn, und der Rest fragt sich internetkonform: "WTF"? :-D
RFID ist eine Identifikationsmethode: In einem Gegenstand findet sich ein erst einmal passiver Chip, der ohne entsprechendes Lesegerät gar nichts macht... vor allem, weil er keine eigene Stromversorgung hat. Erst wenn ein entsprechendes Lesegerät in eine relativ kurze Reichweite kommt, versorgen die von diesem ausgestrahlten Mikrowellen den Chip mit Energie und animieren ihn dazu, seine ID zu senden. Diese ID ist weltweit einmalig, damit ist der Chip eineindeutig identifizierbar.
In der Industrie, für die RFID entwickelt wurde, wird das Verfahren verwendet, um eine Verfolgung von Lieferungen, Waren, Containern durchzuführen: Verlässt der Container den Hof des Absenders, dann kann er ohne Anhalten des LKWs gescannt werden. Rollt er dann im Hafen ein, passiert das selbe, damit ist er über den gesamten Verkehrsweg verfolgbar.
Der Handel hat sich das schnell ebenfalls als hilfreiches Verfahren identifiziert: Die Kasse kann die Ware direkt scannen, im Warenwirtschaftssystem kann der Bestand gebucht werden, der Kunde könnte durchaus auch direkt in seinen Kühlschrank "buchen", alle sind glücklich.
Alle? Nein, nicht alle: Datenschützer weisen massiv auf die Gefahren hin: Das in der Apotheke gekaufte Medikament wird plötzlich zum Identifizerungsmerkmal für die Gesundheit des Käufers, Daten, die ganz persönlich sind, werden vermischt und lassen für Unberechtigte Rückschlüsse auf persönliche Verhältnisse und andere schützeswerte Daten zu.
Soweit die Theorie... was aber hat das mit dem Nabaztag und dem mir:ror zu tun? Die von Violet verwendeten ztamps (Aufkleber mit integrierten RFID-Chips) können vom Nabaztag "erschnüffelt" werden (indem man den Chip an dessen Nase hält) und vom mir:ror, der ein USB-Leser für RFID-Chips ist, ebenfalls erkannt werden. Dazu gibt es noch die nano:tags, mini-Hasen mit integrierten RFID-Chips. Hält man einen der Chips vor einen der Leser, dann kann man unteschiedlichste Aktionen konfigurieren, die dann automatisch ausgeführt werden:
Vom Versenden einer Mail über den Abruf von Informationsdiensten bis zum Start beliebiger Programme auf einem PC, violet bringt als Standardbeispiel den Regenschirm: Bringt man an diesem ein ztamp an und hält ihn dann an eines der Lesegeräte, dann ruft er die Wettervorhersage ab und spielt sie laut ab.
Bei uns ganz konkret: Der Grosse hat einen der mini-Hasen... wenn er aus der Schule nach Hause kommt, dann hält er diesen vor die Nase unseres Nazbatag. Der wiederum macht automatisch folgendes:
1.) Er schickt eine Mail an meine Frau und mich, dass Lukas zuhause ist.
2.) Er begrüsst Lukas mit "Hallo Lukas, schön, dass Du da bist!"
3.) Er spielt die aktuelle Wettervorhersage ab.
4.) Er spielt etwaige Nachrichten ab, die wir an die Email-Adresse des kleinen Hasen geschickt haben... wir können also auch kurzfristig noch Nachrichten hinterlassen, dass das Essen in der Mikrowelle ist, ich später komme, was auch immer.
Nein... falsch gedacht: Erstens ist der Fall, dass er alleine hier ist, eher selten, zeitens kommunizieren wir familienintern durchaus auch noch anders als elektronisch... :-D
Anderes Beispiel: Ich habe an mein RSA-Token einen ztamp angebracht. Wenn ich mich ins Büro einloggen will, dann lege ich das Token einfach auf den mir:ror, der Internet Explorer startet automatisch und lädt die Übergabeseite in die Firma. An der Tasche meiner Digitalkamera ist ein ztamp, wenn ich diese auf den Leser lege, dann startet automatisch Corel Draw.
Zusammengefasst mit den Worten von violet: "Bringing everyday things to the internet..."
... gehören in die sprichwörtliche Tonne. Von leerer Kaffeemaschine, leerem Tank, kaputter Zapfsäule über störrische Kollegen bis hin zu einer mauligen bEva. Ich geh ins Bett... :-(
Ich hatte das Thema MMS bisher immer geflissentlich ignoriert: Braucht man nicht... dafür kann man doch besser gleich eine Email verschicken. Allerdings sehen das nicht alle Anwender so, und zugegeben: so ganz einsichtig und intuitiv ist die Konfiguration tatsächlich nicht.
Und ich höre ja auf Euch... :-) Hier findet Ihr ein ausführliches, bebildertes Tutorial zum Thema!
Ich gebe zu, dass ich meiner wenig erklärbaren Entäuschung über den HTC Touch HD recht deutlich Luft gemacht hatte. Dabei war am Gerät selber nichts auszusetzen, die "Enttäuschung" war ein reines Bauchgefühl.
Jetzt, einige Wochen nach diesem Review, hinterfrage ich meine Bedenken... und ich stelle fest, dass ich sie zum Teil revidiere. Es stimmt immer noch, dass ich nicht dieses "Boaaah!"-Gefühl habe, das mich immer noch beim Verwenden des Sony Ericsson XPERIA X1 verspüre. Aber von der Funktionalität her macht der HD immer mehr Spass.
Das liegt vor allem an seiner Akkulaufzeit: selbst mit aktiviertem Push-Mail im UMTS-Netz hält der HD mehr als zwei Tage locker durch... und das qualifiziert ihn als Alternative zu meinem iPOD. Und wenn ich schon bei dem Thema bin: In Verbindung mit Salling Media Sync, dem perfekten Synchronisationsprogramm zwischen einer iTunes-Library und einem Windows Mobile-Gerät, IST der HD tatsächlich auch der bessere iPOD... und vom Grundsatz her in den Business-Anwendungen sowieso.
Noch nichts für unter den Weihnachtsbaum? Wie wär´s mit einem HD? :-)
Der eine oder andere weiss, dass ich Musik mag... aktiv und passiv. Und aus diesem Grunde bin ich auch ein Fan der diversen Musikspiele für meine Konsolen: Singstar für die PS3, Guitar Hero und Rockband für die XBOX 360.
Gerade bei Singstar rankte sich die Kritik immer darum, dass Sony vollmundig kabellose Bluetooth-Mikrofone für die PS3-Version angekündigt hatte und diese seit Monaten verschiebt und verschiebt und verschiebt. Scheinbar bekommt man es nicht hin, den doch nicht unerheblichen Audio-Datenstrom per Bluetooth verzögerungsfrei an die Konsole zu übermitteln. Ich habs damals gelöst, indem ich mein normales Sennheiser Funkmikro über ein Adapter angeschlossen habe.
Nun ist für die XBOX 360 Lips draussen - wie gerade in der Stadt jemand vor dem Schaufenster des Game Stop sagte "das Singstar für die XBOX". Hätte ich wahrscheinlich gar nicht mal gezuckt, wenn nicht zum einen Dido´s "White Flag" in der Setlist gewesen wäre und zum anderen tatsächlich Funkmikros mit so kleinen Zusatzfunktionen wie Bewegungssensoren und LEDs hätte.
Die Kritiken waren durchwachsen, aber für EUR 64,45 fand ich das Risiko beherrschbar. Und siehe da: Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen... und wenn ich die Kritiken jetzt genauer durchlese, dann kommen die meisten Meckereien von der Fraktion "Singstar ist besser"... spricht da der Neid der Besitzlosen, die mit Singstar immer noch am Kabel hängen? :-D
Ja, liebe Sony-Kollegen: kabellose Mikros können an einer Next-Gen-Konsole funktionierte... ohne Latenzen, ohne Aussetzer... kann man doch von Microsoft lernen, was? :-D
... und meine damit nicht den grossen Laden mit dem gelben M... sondern die initial ähnliche Verstimmung des Verdauungstrakts... und vor allem hasse ich es, wenn sowas berechenbar ist.
Freitag vor einer Woche hatte es meinen grossen Sohn erwischt... am Dienstag die bEva. Der Statistiker in mir rechnete hoch und kam auf Samstag als dem wahrscheinlichsten "Ereilenstermin". Was soll ich sagen: pünktlich gestern war´s soweit... und ich weithin deaktiviert.
Nachdem ich erst mitten am Tag fünf Stunden und dann die nacht 12 Stunden wohlig geruht hatte, gehts mir so gut, dass ich mich gerade auf dem Weihnachtsmarkt gerade noch davon abhalten konnte, Champignons mit Koblauchsauce zu verzehren... :-D
In meiner gerade beschriebenen Macbook Air-Ladeleuchte-durchzechten Nacht kam noch dazu, dass der Kleine sich mit akut-zelebriertem Brechreiz zu Wort meldete. Nach dem dritten Neubeziehen des Bettes und dem dritten Austausch des Schlafsacks meinte die bEva:
"Erst ko.. er, dann singt er Laterne... schlecht gehts dem nicht..." :-D
Okay... das Macbook Air ist mein eigenes Weihnachtsgeschenk, und in sofern wollte ich es auch nicht wirklich nutzen, nur einmal probieren, dass es angeht. Technische Geräte haben bei mir eine gewisse Affinität dazu, einfach mal nicht zu funktionieren... DOA, "Dead on Arrival" nennt man das wohl.
Gesagt, getan, alles fein bis zum Einrichtungsbildschirm, das reichte mir. Aber gut, eben mal den Akku voll laden kann ja nicht schaden.
Ah, ja. Nach drei Stunden wurde ich unruhig... denn er Ladestecker wurde nicht grün, sondern blieb orange. Nach vier Stunden dito. Ich google... und sehe, dass es bis zu sechs Stunden dauern kann. Mittlerweile war denn doch die Zeit des Schlafengehens angesagt, und damit habe ich das Gerät einfach mal im Schlafzimmer platziert, man kann ja nebenbei mal ein Auge darauf werfen.
Der "Schlaf" bestand aus der Abfolge "Augen auf, immer noch orange. Augen zu, <10 Sekunden warten> Augen auf...". Nach über sechs Stunden und dem Bewusstsein, das Gerät heute zurückzuschicken, fielen mir die Augen zu... um irgendwann heute Nacht aufzugehen und ... einen grünen Ladestecker zu sehen... :-D
Muss man halt wissen: Mehr als sechs Stunden Erstladung sind normal beim Macbook Air... :-(
Ich habe schon immer mit dem Macbook Air geliebäugelt, aber ehrlich gesagt immer den Preis als bitter gesehen. Nun bietet Apple mir ein refurbishtes an (sprich: einen aufgearbeiteten Rückläufer)... und bei dem Preis konnte ich einfach nicht mehr "Nein" sagen. Ich muss nur aufpassen, dass es nicht mit dem Geschenkpapier in den Papiermüll landet... :-D
... ist es, wenn man in Holland an die Tankstelle fährt und sich freut, 10 Prozent am Preis zu sparen um dann festzustellen, dass der Tankrüsselzwar Diesel, aber die holländische Variante von "V-Power" ist und die wiederum knapp 10 Prozent teurer als Feld-Wald-und-Wiesen-Diesel ist. Aaaargh... :-(
Okay... positiver Aspekt: Ich habe nicht mehr gezahlt als in Deutschland. Und da ich an Handauflegen, Teesatzlesen und handyakkukapazitätssteigernde Folien glaube, werde ich auch deutlich weniger verbrauchen. Aber sicher...
Sorry, ich bin ein wenig zurück mit dem Bloggen, darum ein wenig verspätet.
Montag war es dann soweit: Das Marillion-Konzert diesen Jahres. In Nimwegen. "In Nimwegen!?!? Kommen die nicht nach Deutschland?!" war wohl die Frage, die ich in dem Zusammenhang unendlich oft gehört habe. Doch, kommen sie... aber!
Das Leben kann manchmal so kompliziert sein! Ich hatte mir schor vor Monaten Karten für Sieges Even in Bochum am 26.11.08 besorgt. Einige Zeit danach, als Marillions neues Album "Happiness is the Road" draussen war, wollte ich dann Karten für das Kölner Konzert haben... nur dummerweise fand das am .... Ihr erratet es: 26.11. statt. Guter Rat war teuer, aber nicht fern: Nimwegen sind von mir aus knappe 100km, von Kay, der mitkommen wollte, gerade mal 65. Also durch die niederländische Ticketmaster-Seite durchgequält und die Karten bestellt.
Ein paar Tage später: Die bEva ruft mich im Büro an und meldet einen "komischen holländischen Umschlag"... fein, sie sind da. Just in diesem Moment - das Leben schreibt nun mal die besten Geschichten - vibriert mein Handy, eine Mail ist angekommen. Oh, fein, Eventim! Was wollen die denn: "<blablabla> Sieges Even Konzert ist abgesagt worden <blablabla>". Ein kurzer Check auf deren Webseite brachte dann die Zusatzinformation, dass die Deppen sich aufgelöst hatten. Aaaaaaaaaargh.... :-(
Wie auch immer, irgendwie bin ich ihnen dankbar. De Vereeniging in Nimwegen ist aus meiner Sicht eine der schönsten Hallen in Europa, nicht nur bauartlich, sondern auch von der Akustik her. In der Summe darum eines der besten Marillion-Konzerte, die ich bisher gesehen habe (und hochgerechnet dürften das mittlerweile nahe 40 sein).
Hat ein wenig gedauert, aber nun ist es da: Das HTC S470, das nächste Smartphone (im Sinne von "ohne Touchscreen") aus dem Hause HTC. Man kann sich jetzt streiten, ob dieser Formfaktor überhaupt noch Sinn macht, zumal das Gerät fast die Ausmasse eines XPERIA hat... aber wir werden sehen... :-)
Wer nicht nur mit einem Navigationssystem auf Strassen unterwegs sein will, sondern auch in unwegsamem Gelände wissen will, wo der Weg hingeht, der kommt als Software nicht an MagicMaps vorbei.
Bitter aber für die Nutzer eines HTC Touch mit der TouchFLO-Oberfläche aller Versionen, dass gerade dieses Programm plötzlich den Dienst versagt: Eine kryptische Fehlermeldung kommt auf den Bildschirm, und schon steht man sprichwörtlich allein auf weiter Flur.
Zwei Alternativen gibt es dazu: Entweder deaktiviert man unter Start, Einstellungen, Heute, Elemente TouchFLO als Heute-Plugin, dann startet und läuft MagicMaps wieder problemlos. Alternativ daze gibt es ein Update auf der MagicMaps-Seite, dass das Problem aber scheinbar nicht bei allen Geräten beseitigt.
Es hat ein wenig länger gebraucht, als ich eigentlich gedacht hatte, und ich bin immer noch unsicher. Darum habe ich versucht, den Test möglichst objektiv von meinem Bauchgefühl zu formulieren: Klick...
Nach mehreren Fragen, was denn nun wirklich mein Problem mit diesem ohne Frage technisch, optisch und funktional hervorragenden Gerät ist versuch ichs nochmal in Worte zu fassen:
Kennt Ihr die Situation, wenn Ihr mit einem sehr attraktiven und begehrenswerten Menschen Eurer bevorzugten sexuellen Orientierung nackt im Bett liegt und es regt sich .... nichts? Ich auch nicht, aber genau so stelle ich es mir vor.
Ich kann es nicht erklären, aber der Touch HD langweilt mich, er packt mich nicht, auch wenn er wirklich alles vereint, was man von einem mobilen Gerät erwarten kann. Schade... aber das sollte Euch nicht davon abhalten, ihn Euch intensiv anzuschauen!
... in dem ein Politiker den Zugang zu der grössten Wissensdatenbank im Internet sperren lassen kann, weil ihm die Einträge über seine Person (vor allem seine Vergangenheit in der DDR) nicht gefallen. Wer jetzt wikipedia.de aufruft (um es genau zu sagen: Die Seite des deutschen Vereins Wikimedia e.V., die auf die deutsche Seite der Wikipedia (die in den USA betrieben wird) weiterleitet).
Versteht mich nicht falsch: Was falsch ist, muss korrigiert werden, keine Frage. Nur: Wikimedia ist nicht Betreiber der Seite, die die vermeintlich strittigen Informationen enthält, sondern nur ein deutscher "Zwischenpunkt". Wikimedia e.V. zu verklagen ist sinnlos und nur als ohnmächtiger Versuch zu verstehen, die Wahrheit unter dem Teppich zu halten.
Was er damit erreichen will? Keine Ahnung. Liest man sich aber die Informationen (die ja immer noch über http://de.wikipedia.org verfügbar sind) zu Lutz Heilmann (Die Linke) durch ...
... macht Euch selbst ein Bild. Ich will janichts implizieren, sonst werd ich nacher noch abgemahnt... ach Moment, Günni kann ja gerade nicht... :-D
Okay, die Überschrift verwirrt. Eigentlich ist das Fragezeichen unsinnig, denn die Bilder sehen so gebastelt aus, dass es unwahrscheinlich ist. Aber wie immer: Kaum ist ein neues Betriebssystem angekündigt, da hat jemand es angeblich schon.... in sofern fasst die Bilder unter "so KÖNNTE es aussehen"... :)
Besonders cool finde ich den neuen Spitznamen von Steve Ballmer: Maik... :-D
Novemberrevolution, Pogromnacht, der Fall der Mauer. Dinge, die die Welt verändert haben. Dinge, die so schön und so schrecklich waren, dass es schwer fällt, sie in einem Blog-Eintrag zu verarbeiten... und doch hat der Kollege Samaschke dies geschafft. Respekt dafür und eine absolute Empfehlung, ihn zu lesen.
Hat aber der 9. November 2007 die Welt verändert? Sicherlich weit subtiler als die Ereignisse der anderen Jahre, aber sicherlich ja. Ihr wisst nicht, wovon ich rede? Na, vom iPhone... :-)
Genau ein Jahr ist es her, dass ich mich des nachts in die virtuelle Schlange bei T-Mobile eingereiht habe. Genau ein Jahr, in dem alle Hersteller von Windows Mobile-Geräten ihr äusserstes getan haben, um das mobile Windows bedienbarer zu machen und die "Touch Experience" zu schaffen. Schaut man sich die HTC Touch, Touch Diamond und Touch HD, das Sony Ericsson XPERIA X1 oder das Samsung Omnia SGH-i900 an, dann hat Apple eines erreicht: Sensibilität zu schaffen für den Wunsch nach Bedienbarkeit, nach Komfort und Haptik, der die aus meiner Sicht immer noch weit überlegene Funktionalität von Windows Mobile ergänzt.
Die Welt hat Apple nicht verändert, den Markt für mobile Geräte aber wohl.
Schade wars... Der eine oder andere weiss, dass ich seit Jahren aktiv an der Verbesserung und Qualitätssicherung der Navigon-Produkte mitwirke. Bevor der Einwand kommt "... aber nicht sehr erfolgreich ...": Der Einfluss von uns Betatestern ist natürlich beschränkt: Oft stehen alle möglichen Faktoren dem Hinzufügen eines Features oder dem Ausmerzen eines spezifischen Bugs im Weg!
Im Rahmen des Betatests des kommenden Servicereleases der PDA-Version war dann meine Frage, wie sich Navigon eine Unterstützung der neuen Geräte mit "unnormalen" Auflösungen (HTC Touch HD und Sony Ericsson XPERIA X1 mit 800*480, Samsung Omnia SGH-i900 mit 400*240, Palm Treo Pro mit 320*320) vorstellt: Aktuell startet der MN einfach nicht.
Die frustrierende (und nochmal rückversichert auch offizielle) Antwort von Navigon: "Geräte mit XVGA- XQVGA- und anderen vom Seitenverhältnis her ´speziellen´ Auflösungen werden frühestens im ersten Quartal 2009 unterstützt."
Das heisst konkret: Im kommenden Service Release definitiv nicht... und ob sie tatsächlich in der Zukunft unterstützt werden, ist fraglich.
Aus meiner Sicht bitter: Route 66 beispielsweise hat keinerlei Probleme mit den beschriebenen Auflösungen, und daher ist es wenig nachvollziehbar, dass sich Navigon den Weg auf die aktuellen und kommenden High End PDAs selber verbaut...
Zurück vom WDR Funkhaus in Düsseldorf, wo ich ein paar O-Töne zum Thema Nutzung und Komplexität von Mobiltelefonen, Bluetooth und Internet-Zugang abgegeben habe. Wen´s interessiert: Heute abend zwischen 18:50 und 19:30 sollte es irgendwann in der Aktuellen Stunde im WDR-Dritten kommen.
Erinnert sich noch jemand an Ingolf Lück in der Wochenshow? "Komm ich jetzt im Feeernseeeeeeeeehn?" ;-D
/EDIT: Nicht ich habe den Mund zu voll genommen, sondern die Sendung war zu voll... wird nachgeliefert... :-)
Sonderbar.... nach der offiziellen Aussage, dass der Touch HD sich wegen der Bindung und Exklusivität an O2 im November verzögert, haben jetzt einige Vorbesteller eine Versandnachricht bekommen... es scheint so, dass einige wenige Geräte an Händler gegangen sind. Weitere Lieferzeiten aber bleiben unbestimmt... :-(
Andere sprechen von einer Verschiebung um eine Woche. Wie auch immer: Sicher scheint: morgen kommt er nicht.
Bitter allerdings finde ich es, wenn ein grosser Onlinehändler das ganze Wochenende noch vollmundig tönt "Es ist sicher: Anfang deiser Woche treffen die ersten Touch HD bei uns ein!" und den selben Spruch einfach mit der neuen, späteren KW weiterverwendet. So nach dem Motto "Hab ich ja niiiiieeeee anders gesagt!" :-(
Und alle summen gemeinsam zur Melodie von „Schlaf, Kindchen, Schlaf“: „... Andrea ist ein Schaf. Ganz links ist sie in Ypsiland, Ypsiland ist abgebrannt...“: Die neue Titelmelodie für das TV-Melodram: „Die SPD in Hessen: Auch ein Koch verdirbt den Brei“. Muhahahaha! Wenn das Leben nicht die besten Drehbücher schreibt, weiss ich es nicht. Erst gestern dieses Herzschlag-Finish bei der Formel 1, und nun das zweite (und endgültige) Ende des Bembel-Grössenwahns. Okay: hätte ich das Drehbuch schreiben dürfen, dann hätte ich bis zur Auflösung noch einen Tag vergehen lassen und ihr den politischen Todesstoss während der Abstimmung verpasst, aber auch so ist´s ok. Andrea Ypsilanti´s Waterloo wird in die Annalen der Bundes-SPD eingehen und dort einen alles andere als gerne gelesenen Platz finden.
Apropos Waterloo: nicht umsonst heisst der Ort historischer Niederlagen wörtlich übersetzt „Wasser-Toilette“, zumindest bei AY war das Festhalten an einer Duldung der Linken ein Griff ins Klo (ebenso wie das politische Programm der letzteren übrigens).
Auch in dieser Situation allerdings schlägt der Autorenstreit in Hollywood bitter zu, hat man doch die Drehbücher der Bundes- und der Hessen-SPD nicht mehr synchronisieren können: Eigentlich war geplant, dass die Episode „Beck muss weg!“ erst nach der Episode „Andrea will´s wissen“ laufen sollte. Blöderweise hat man sich nun scheinbar dafür entschieden, heute „Andrea will´s wissen“ mit alternativem Ende nach dem Cliffhanger am Ende der Staffel zu wiederholen, jetzt ist der Spannungsbogen natürlich für den Ar...Topf. Schaun´mer mal, ob Münte Beck jetzt vollends aus der Partei katapultiert oder einfach den Parteivorsitz nur noch mal übernimmt...
In der nächsten Staffel, das scheint sicher, wird AY nicht mehr in der Rolle der trutzigen Streiterin für Recht Links und Ordnung spielen. Das schmerzt weniger als die Tatsache, dass so herausragend besetzte Nebenrollen wie Dagmar Metzger und Jürgen Walter die Serie verlassen werden.
Für die nächste Staffel – so gehen Gerüchte – verpflichten die Macher Helmut Schmidt für die Hauptrolle. Der zieht nach Frankfürt – die Hessen nehmen es mit dem Rauchverbot in der Öffentlichkeit eh nicht so genau - und macht den ollen Kutter in Hessen wieder flott.
... und danke dafür, dass eine einzige Runde eine der für mich langweiligsten Formel 1-Saisons gerettet hat. An Spannung nicht zu überbieten, mit dem für mich nicht gewünschten, aber in der Summe der Saison fairen Ergebnis.
Die Performance der jungen Wilden macht Hoffnung auf die nächste Saison. Und vielleicht verbockt es der Herr Glock dann mal nicht... :-)
Muße und Zeit... Luxus, den ich kaum noch kenne. Irgendwas steht immer an, und die Momente, in denen man wirklich Ruhe hat, sind spärlich und selten. Nichts desto Trotz: Als ich Marillion´s neues Album "Happiness is the Road" endlich in den Händen hielt, war ein solcher Moment nötig.
Ich konsumiere mittlerweile Musik nur noch. Auf dem Weg zur Arbeit, neben dem Schreiben, als Berieselung bei irgendwelchen Dingen, die Qualität leidet. Alle zwei Jahre aber zwinge ich mich allerdings dazu, eine CD in Ruhe zu hören. Leider war bei "Somewhere Else", dem letzten Marillion-Album, dieser Aufwand für die Tonne, aber das passiert nun mal.
Ich bin seit 1982 Marillion Fan.... 26 Jahre, in denen sich die Band konsequent neu erfunden hat, sich einen Scheißdreck feuchten Kehricht um Trends und Chats schert. "Happiness is the Road" ist Album Nummer 15, mal wieder für die Vorbesteller in einer very limited Edition in zwei separaten Hardbooks in einem Hardcase erschienen.
Und nun sitze ich hier, eine Flasche 2007er Bellingham Merlot neben mir, meine Bose Quiet Comfort II auf den Ohren (ich kenne keinen Kopfhörer, der seinen Namen so genau gewählt hat! Danke dafür an Christian, der mich beim letzten Summit in Seattle fast mit körperlicher Gewalt dazu gezwungen hat, sie zu kaufen!) und beide CDs sind durchgelaufen.
Mögt Ihr Chart-Gedüdel, Buffta-Buffta und coole Klingeltöne? Sorry for wasting your time, dann war das Lesen dieses Blogeintrags verschwendete Zeit... :-(
"Essence", die erste CD, ist eine Mischung aus Brave, den experimentelleren Sachen von Talk Talk und einem Schuss Porcupine Tree. "Meditativ", wie Freund Kay sagt, ruhig und komplex würde ich sagen. Anspieltipp: Der Titeltrack "Happiness is the Road".
"The Hard Shoulder" als CD2 ist noch ein Stück weniger zugänglich, stellt eine Mischung aus den Stilen der letzten Alben dar, auch hier wieder Brave-Einflüsse plus ein Stück Marbles. Anspieltipp: Real Tears for Sale, The Man from the Planet Marzipan (alleine für diesen Tracknamen Respekt!!!).
In Summe bin ich fasziniert, wie eine Band es schafft, so komplett gegen den Mainstream zu schwimmen und freue mich auf ein Doppelalbum, das lange nicht langweilig werden wird. Und ich freue mich auf den 24.11.2008 in Utrecht, wenn ich das Ganze live sehe....
Ach ja... Buch von This Hard Shoulder, Seite 27, Ende der viertletzten Zeile... da steht mein Name als einer derjenigen, die das Album finanziert haben... :-D
Autsch. Ich hasse es, von Dingen abhängig zu sein, die ich nicht 100% beherrsche. Nein. Ich rede nicht von der bEva, da habe ich mittlerweile aufgegeben. :-)
Die Erfahrungen mit den Deppen eines bekannten deutschen Hosters (die 1 und 1 nicht zusammenzählen können, sorry für den flachen Wortwitz...) haben mich dazu bewogen, massiv über Alternativen nachzudenken. Dazu gehört, dass ich mein Forum auf einen anderen Webspace migrieren muss. Ich... migrieren... PHPBB... Tarzan... Jane... :-(
Wie auch immer: Zwei Nächte investiert und die Befriedigung gewonnen, auch sowas ohne externe Hilfe hinzubekommen. Auch schön... :-)
Nach zwei längeren Ausfällen des bei 1&1 gehosteten Webservers wegen Hardwareproblemen war die WOPPC einen Tag verfügbar... jetzt wieder nicht mehr. Auf Nachfrage: "Wir hatten Hardwareprobleme, die Domains werden gerade auf einen neuen Server umgezogen."
Die Kopie der Daten und Datenbanken dauert mal eben 8-12 Stunden. Statt das nachts zu machen, legt man gegen 10:00 Uhr morgens los... um 09:15 war die Seite noch erreichbar.
Sorry... :-(
Update 26.10., 17:30: Es reicht. Endgültig. Die Seite ist seit 10 Minuten wieder zugreifbar... leider aber nur schreibgeschützt:
[17:45:10] No rule matched. Default Action="Overwrite".
[17:45:10] PASV[17:45:10] 227 Entering Passive Mode (82,165,89,176,245,146).[17:45:10] Opening data connection to ....[17:45:11] STOR mobile.htm[17:45:11] 550 mobile.htm: Read-only file system[17:45:11] 0 bytes transferred. (0 Bytes/s) (26 ms)[17:45:11] Transfer failed.
Nicht nur, dass ich keinen FTP-Zugriff auf die Seite habe: Der angebliche "Serverumzug" von heute Morgen war laut Aussagen des Supports eine Luftnummer, die Seiten sind immer noch auf dem alten Server und der hat seit einer Stunde einen File System Error. Sorry: Das ist für mich Betrug am Kunden!
... ist klar im Vorteil. Ich bin es ja gewohnt, bei über Amazon (oder ebay) verkauften Sachen schon mal eine sonderbare Nachfrage zu bekommen ("Wieso ist die Kamera denn in schwarz?!"/Weil es in der Artikelbeschreibung steht und auf dem Foto abgebildet ist?!"), aber es gibt immer noch Steigerungspotential. So heute die pampige Mail:
Hallo,
Habe die CD von Nickelback -Someday erhalten aber die CD laesst sich nicht abspielen - CD Fehler.
Keine nette Überraschung ? Und was soll ich damit jetzt machen ?
Nun ja, vielleicht liegt es daran, dass sie die DVD (!!) ersteigert hat, und die nun mal auf einem CD-Player naturgemäss nicht lesbar ist? Ich gebe allerdings zu, dass der Amazon-Artikeltext nicht eindeutig war:
Es gibt Tage, an denen man einfach zur rechten zeit am rechten Ort ist. So gestern, als ich eigentlich nur einen lange überfälligen Besuch bei Olaf, meinem ehemaligen vodafone-Shop und über lange Jahre regelmässigem Anlaufpunkt. Der wiederum ist mittlerweile bei Ignition, dem offiziellen Online-Shop von Sony Ericsson.
So sass ich da, philosophierte über den Mobilmarkt, als unvermittelt in einem Nebensatz die Aussage "... haben wir heute die ersten X1 bekommen." Sorry, Olaf, ich entferne meinen Schock-Kaffeeflecken auf dem Teppich noch... :-)
[caption id="" align="aligncenter" width="350" caption="Sony Ericsson XPERIA X1 World of PPC"][/caption]
Naja... eine deftige Abbuchung auf meinem Konto später war ich dann glücklich im Besitz eines der faszinierendsten Windows Mobile Geräte, die bisher auf den Markt gekommen sind. Für einen "echten Test" ist die Zeit noch zu kurz, aber ich habe schon einige Bilder und vor allem ein achtminütiges Video hochgeladen. Enjoy... :-)
Ich bin seit meiner ersten Internetseite bei 1&1. Mögen sie ein wenig teurer sein als die Konkurrenten, Service und Verfügbarkeit haben das immer wett gemacht. Bisher...
Es kann nicht sein, dass eine Hälfte meiner Webseiten (unter anderem die WOPPC) mittlerweile mit (un-)schöner Regelmässigkeit nicht zu erreichen sind. Und schon gar nicht kann die Situation von gestern sein:
Von 14:00 bis heute Morgen gegen 08:00 sind alle Seiten nicht erreichbar. Schon gestern abend gegen 18:00 hatte ich den "Platin-Support" angerufen (wer ihn nicht kennt, das ist der, wo man einen dedizierten Ansprechpartner hat, der nie da ist und alle zwei Wochen wechselt) und nachgefragt: "Wir haben auf dem Server, auf dem Ihre Präsenzen liegen, ein Hardwareproblem. Die Technik ist dran".
Okay: Präsenzen... welch toller Begriff. Wird nur ad absurdum geführt, wenn die Präsenzen dauernd eben nicht präsent sind. :-(
Selbe Aussage um 21:00 Uhr. Sorry: Wie lange dauert es, einen Server neu aufzubauen? Abgesehen davon, dass ich von meinem Hoster einer Grösse von 1&1 erwarte, dass er vorkonfigurierte Blades hat, die er einschiebt, die Daten restored und fertig. Um 23:00 Uhr dann: "Die Hardware ist ausgetauscht, jetzt läuft nur noch ein Filesystem-Check. Dauert zwischen einer halben Stunde und vier Stunden"... was bedeutet, dass ich heute Nacht keine vier Stunden geschlafen haben kann, denn um 07:00 lief der immer noch... und er dauert ja maximal vier Stunden. Und die Aussage war die selbe.
Wenn ich dann noch bedenke, dass Puretec immer noch auf 2003er Server setzt und mich seit Monaten mit meiner Nachfrage nach .NET 3.0 bzw. 3.5 mit der Aussage "Wenn Microsoft das neue Serverbetriebssystem zur Verfügung stellt" abspeist (Windows Server 2008 ist u.a. in der Windows Server 2008 Datacenter Edition seit Monaten verfügbar!), dann fange ich langsam an zu überlegen, den Hoster zu wechseln. Vor allem, wenn die Aussage von heute Nacht ("Im vierten Quartal 2008") sich als nicht zutreffend herausstellen sollte.
Vorschläge?
/Update vom 24.10., 12:00: Die Seite ist wieder weg... und wieder ist es ein Hardwarefehler. Die spinnen doch...!
Der Palm Treo Pro macht es dem Anwender schon schwer: da versteckt sich erst der Softreset-Button hinter Stift und Akkuabdeckung, und dann steht der Anwender im Regen, wenn er ein komplettes Rücksetzen des Gerätes durchführen will: Der Hardreset funktioniert auch anders als bei anderen Geräten:
1.) Schaltet das Gerät ein
2.) Drückt die “Ende"-Taste (die ganz rechte, rote Taste) und haltet sie
3.) Drückt gleichzeitig den Resetknopf (auf der Rückseite des Gerätes unter der Akkuabdeckung/dem Stift)
Auf die Nachfrage, ob alle Daten gelöscht werden sollen, drückt das Steuerkreuz nach oben.
Vorsicht: Ein Hardreset löscht alle Daten und Programme vom Gerät und setzt es in den Auslieferungszustand!
Was schliesst Ihr daraus? Richtig... ich habe die Geduld verloren, mich von diesem ohne Frage technisch und optisch guten Gerät noch verführen zu lassen: Er packt mich einfach nicht. Schade drum, der Kollege Samaschke freut sich dafür über ein Zweitgerät... :-)
The Gipfel of Trolldom (aka Heise) geifert heute: "HTC nimmt die kostenlosen Windows Mobile 6 Updates vom Markt!!!". Was als Artikel noch neutral wirkt, wird von der Pinguinbegattungs-Sojakeimrauch- Anti-Microsoft-Fraktion, die schon seit Jahren das Gros der Poster in den Kommentaren stellt, zu einem typisch unreflektierten allgemeinen Traktat gegen die Plattform umgemünzt.
Was ist passiert? HTC als Standardhersteller von PDAs hat mittlerweile seit über einem Jahr bestehende Update-Angebot von Windows Mobile 5 auf Windows Mobile 6 zum 31. Oktober 2008 abgekündigt und wird es von der eigenen Webseite entfernen. Was andere Hersteller kostenpflichtig anbieten und das eben auch nur sehr begrenzte Zeit (in Monaten gerechnet!) hat HTC für seinen kompletten geeigneten Modellreigen kostenlos angeboten und erdreistet sich jetzt, dieses Angebot zu beenden. Mal ehrlich: Wer jetzt noch nicht upgedated hat, der macht es auch nicht mehr. Und wer sein Gerät (mit einer zwei Versionen veralteten Systemsoftware) jetzt erst bekommt, der hat es gebraucht gekauft/bekommen und noch weniger Anspruch auf ein kostenloses Update als jeder andere.
Und bitte, Ihr Trolle fachlich kompetenten und objektiven Kritiker: Wie lange gab es ein kostenloses Vista-Update? Wie lange ein kostenloses Update von Nero 7 auf Nero 8? Wie lange eines von Corel Draw 12 auf 13? Hä?! Danke. Dann geht doch einfach mit was Giftigem spielen. Danke. :-)
Und bevor sich jemand angegriffen fühlt (ausser den Trollen): Ich schätze Heise als Verlag sehr. Das einseitig verdrehte Weltbild der Kommentare in den Foren aber ist mir schon lange über. In Grönland fällt ein Pinguin um? Ist Microsofts Schuld, wegen Vista. Aaaargh!!!! :-(
Ich liebe Situationen, in denen eine ernst gemeinte Aussage, die in einer nicht ganz so trockenen Formulierung versteckt wird, plötzlich den ganzen Raum zum Prusten bringt und den Urheber vollkommen im Unklaren um sein "Vergehen"... :-D
Heute im Rahmen einer Diskussion um die externe Vergabe eines Auftrages und die damit verbundene Anforderung, die eigenen Qualitätsstandards offenzulegen:
"Irgendwann müssen wir die Hose runterlassen... und dann muss da was drin sein!"
Hmmh... dumm, dass ein Grossteil des Auditoriums eher das Bild der Hose eines Kindes vor Augen hatte und nicht männliche Ausstattungsmerkmale... :-D
Sind wir Männer nicht lieb? Was machen wir unseren Frauen zuliebe nicht alles? Wir Jäger und Ernährer, sonst eher Freunde der härteren Gangart, stellen natürlich unsere eigenen Ansprüche in den Hintergrund und folgen unseren Frauen treu in Abenteuer jenseits unserer Vorstellungskraft. So gestern Abend in die Arena Oberhausen zu James Blunt, dem weichgespülten Klangesbarden aus dem Reich der Briten.
Kommentar eines lieben Kollegen: "Nun ist gut, jetzt sind wir hier, und die Frauen wissen eh, daß wir die Musik mögen!" Och Frank, aber das gehen wir doch nicht offen zu! :-)
Wie auch immer: Die Vorgruppe, eine 3-Mann-Kombo aus England (mit einem Schotten am Schlagzeug) namens The Bishops, waren den Anfahrtsweg schon wert: eine Mischung aus Drum'n Bass, Ska und angeblichen Beatles-Einflüssen, rockte die Halle.
Der klerikale Beigeschmack des Namens bewies spätestens am Merchandise-Stand seinen Sinn: die CD schlug mit EUR 25,- zu Buche... bei iTunes 9,99, bei Amazon EUR 14,99... dreist.)
James Blunt selbst: brilliant, sprühend vor Energie und Spielfreude.
Allerdings sollte ich mir beim nächsten Mal überlegen, welche Konzerte ich mir vorher ansehe: Bei Beautiful mußte ich laut loslachen: Billy Bragg hatte seinem Kölner Konzert vor wenigen Wochen gelästert, dass der Auftrag eines Künstlers nicht sei, die Besucher in seinen Kopf zu lassen. "And seriously, who wants to be in James Blunt´s head, even if it´s beautiful there?"
Alles in allem: sehenswert. Auch wenn ich gestehen muss, dass eine CD-Länge mir reicht und ich nicht notwendigerweise 1:40 Stunden James Blunt brauche... die bEva hat es genossen, und Blunt für sein Geld wirklich etwas gegeben: Lasershow, durch die Halle rennen und am hinteren Ende an einem sich aus dem "Boden" Klavier spielen und singen, dazu eine stimmlich beeindruckende Leistung. Zu guter Letzt: Die Arena Oberhausen ist im Vergleich zur Kölner Arena deutlich "besser": Ich habe in Köln kein einziges Konzert erlebt, dessen Klang nicht matschig war, in Oberhausen war er klar, ausgewogen, brilliant und auch lautstärkemässig top.
Kommentar der bEva: "Das liegt vielleicht an dem Lärm, den Du Dir sonst anhörst!". Dooh! Das habe ich davon... :-D
Puuh! Ich hatte ja von meinem zickigen Thinkpad berichtet, und von meiner Frustration, daß das kleine Miststück nicht stabil starten wollte. Ich hatte es vor einer knappen Woche zu IBM geschickt, mit dem Glück, daß noch bis Ende Oktober Garantie darauf war.
Die Aussage von IBM am Telefon beim Melden des Fehlers: "Ist ein Software- Problem." Interessant, wenn das Gerät mehrfach neu und nackt installiert wird und dam nach jedem längeren Ausschalten nicht mehr starten kann, dann ist diese Aussage eher bedenklich, In sofern war ich gespannt, was im Endeffekt bei der Reparatur raus kam.
Alle Sorge umsonst: Board getauscht, Festplatte getauscht, und im Moment läuft alles wie geschmiert.
Für diejenigen unter Euch, die in die Situation kommen, ein IBM bzw. Lenovo Thinkpad einschicken müssen:
IBM Repair Center
c/o GEODIS
Harzstr. 1
64646 Heppenheim
01805-253558
Unter Lenovo.de kann online der Garantiestatus abgefragt werden, eine Rechnung wird nur benötigt, wenn die Händlergarantie länger als die Herstellergarantie ist.
Hat Service Auswirkungen auf das Kaufverhalten? Definitiv... Mein nächstes "normales" Notebook wird ein Lenovo!