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Umlaute beim Kindle Touch

25. April 2012

Mit dem Kindle Touch WLAN und dem Kindle Touch WLAN + 3G hat amazon jetzt auch eine Kindle-Generation im Programm, die über eine Softtastatur verfügt und dazu noch deutsche Benutzerführung mitbringt. Damit können Texte - beispielsweise in die Suchmaske - eingegeben werden, nur fehlen auf dieser Softtastatur die Umlaute.

Kein Problem: Wie bei vielen Smartphones können diese eingegeben werden, wenn man länger den entsprechenden Grundbuchstaben gedrückt hält (zum Beispiel "a"). Kurze Zeit danach erscheint über dem Buchstaben eine Liste mit den verschiedenen Umlauten, aus der dann das gewünschte (hier das "ä") ausgewählt wird.

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Die ewige LTE-Diskussion

22. März 2012

Manchmal komme ich mir zurück versetzt in die Zeiten des TAED-Systems und der Frühstücks-Cerealien. Keiner wusste, was es bedeutete, aber wenn man es häufiger hörte, musste es was Wichtiges und Erstrebenswertes sein... :)

Mit den ersten Geräten, die LTE unterstützten, ist in den vergangenen Wochen die Diskussion um Netze, Nutzbarkeit und Notwendigkeit mit voller Wucht entbrannt. Als Apple dann noch bei der Vorstellung des "neuen iPad" (ehemals "iPad 3") LTE ankündigte und sich herausstellte, dass die im iPad verwendeten Chips die Frequenzen in Deutschland nicht unterstützen würden, war das Chaos perfekt.

Mal im Ernst die Frage: Brauche ich LTE in einem mobilen Gerät?

1.) Auslastung/Versorgung
LTE ist in Deutschland gerade im Ausbau. Wer sich die Karten einmal ansieht, der erkennt schnell, dass es eben die bisher schlecht mit DSL versorgten, meist ländlichen Gebiete sind, die mit LTE-Basistationen versorgt werden. Logisch, denn dort wird der - für die Netzbetreiber mit immensem technischen Aufwand verbundene - Ausbau der technischen Infrastruktur gefördert (weil es billiger ist, diese zu schaffen, als entsprechende DSL-Infratruktur dort hinzubekommen). Quintessenz: Wer auf dem Land lebt, hat eher was von LTE als in der Stadt (wo die Netze bereits bis HDSPA+ hochgehen).

2.) Die Nutzung
LTE ist deutlich schneller als DSL, das ist einer der Werbesprüche. Nun ist das zum einen eine Aussage, die recht relativ ist, denn jeder Mobilsurfer kennt das Problem: Die tatsächliche Geschwindigkeit ist nur teilweise von der Infrastruktur abhängig, viel mehr noch aber von der Auslastung der Zelle. Wie viele Anwender datensurfen gerade? Wie werden die Datenslots verteilt?

Nun kommt noch dazu, dass die empfundene Surfgeschwindigkeit nicht nur abhängig vom Datendurchsatz ist, sondern auch noch andere Faktoren (z.B. der DNS-Lookup, also das Umwandeln der Web-Adresse in eine IP-Adresse) mitspielen. Diese werden aber nicht schneller, wenn der Datendurchsatz höher ist... LTE macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man großen Datenmengen durch den Äther schiebt, nicht für das Standard-Surfen. Was macht aber der Normalanwender mit seinem Smartphone? Richtig... Surfen.

3. Nebenfaktoren
Höherer Datendurchsatz heisst auch höherer Akkuverbrauch, zumindest ist dies bei LTE der Fall. Die Geräte, die bisher auf dem Markt sind, kommen unter LTE gerade mal einen halben Tag über die Runden. Für ein Smartphone vollkommen inakzeptabel.

Für mich habe ich die Frag oben eindeutig mit einem "Nein" beantwortet. Und das nicht, weil es noch kein LTE Windows Phone gibt, sondern, weil es nicht der Nutzung eines Smartphones entspricht. Einen WLAN-Accesspoint mit LTE für das Surfen mit einem Notebook unterwegs, das kann ich mir schon eher vorstellen. In einem Smartphone - das theoretisch ja auch über Tethering als WLAN-Accesspoint genutzt werden könnte - macht es auf Grund des Akkuverbrauchs einfach keinen Sinn... und damit die Diskussion eigentlich auch nciht so richtig... :D

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Gurkentruppe, Teil 2

12. Juli 2011

Nein, ich meine nicht die Deutsche Damen-Fußballnationalmannschaft, sondern die Kollegen von 1&1. Seit zwei Wochen ist mein DSL-Anschluss gestört, das interessiert aber so recht niemanden. Ich habe in meinem Leben schon viel an negativem Kundenservice erlebt, aber das toppt alles.

Ausführlich zu lesen hier.

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DellAware, oder Selbsterkenntnis adelt

9. September 2010

Nachdem mein ausführlicher Test des Dell Streak online war, hatte ich Dell nochmal separat darüber in Kenntnis gesetzt (vorherige Kontaktversuche waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt)... und erhalte im Handumdrehen eine Antwort der Pressestelle. Und nach Rücksprache gar die Aussage, dass die Kritik "absolut fair und ausgewogen" sei. Hut ab. Passiert selten!

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DELLetantismus par exellance: Dell Streak

6. September 2010

Nee, nee, nee. Das kanns nicht sein. Nachdem Dell in den vergangenen Jahren wenig im mobilen Markt geleistet hat und nach den ersten X30 Axims das Engagement gar ganz einstellte, so war Michael Dell´s Ankündigung neuer mobiler Geräte Ausgangspunkt für einen bunten Strauss an Spekulationen. Irgendwie wissen wir bis heute noch nicht sicher, ob es Windows Phone 7-Geräte von Dell geben wird, aber zumindest das erste Android-Gerät ist mit dem Dell Strak auf dem Markt.

Und ganz ehrlich: Bei aller Begeisterung für Design und das 5 Zoll-Display (der Streak ist eher mini-Tablet als Maxi-Smartphone) frage ich mich doch, was Dell sich gedacht hat, als die Software qualitätsgesichert wurde (womit ich sagen will, dass ich eher anzweifle, dass sie das überhaupt wurde).

Der Twitter-Client: Nach der Umstellung von Twitters Authentifizierung auf OAuth am 31.8.10 nicht mehr nutzbar. Der Facebook-Client: Zeigt zwar als Widget die aktuellen Nachrichten an, lässt aber keine sinnvolle Weiterbearbeitung zu. EMail per Exchange? Nur per WebDAV, wer echt mit einem Exchange arbeiten muss, dem bleibt keine Alternative als eine Mischung aus RoadSync und Touchdown zu konfigurieren. Apropos Touchdown: die 2.0-Version ist vorinstalliert und mit Widgets für den Startscreen auch hübsch. Plötzlich zeigt der Android Market an, dass es ein Update gäbe. Wer kritikos draufklickt, der bekommt eine Uraltversion 1.6 installiert... und alle Widgets gehen nicht mehr.

Aua.... hoffen wir, dass das Android 2.1-Update, das in UK schon in der Auslieferung ist, diese Probleme behebt und keine neuen bringt... :-(

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Age and Reason oder "Technik entzaubert"

4. September 2010

Gestern Abend mit dem Kollegen Wiseman beim Cappuccino  ins Grübeln geraten: Technik ist schön. Aber der unbedingte Reiz vergeht mit der Zeit. War früher ein neues Gerät immer ein technisch-virtueller, nichts desto Trotz befriedigender Höhepunkt, so blubbert die Begeisterung heutzutage im Normalfall nur noch so vor sich hin. Klar, es gibt Ausnahmen - bei mir Windows Phone 7 vor einer Woche - aber das Gros der Geräte verursacht nur noch ein leicht genervtes "Okay, richten wir´s mal ein, damit der Praxistest möglich ist".

Jammern auf hohem Niveau, keine Frage, wir sind ja selbst am Reizüberfluss schuld. Schade aber ist es doch... :-$

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vodafone von der Bahn übernommen

27. August 2010

Kann gar nicht anders sein. Zum zweiten Mal in diesem Monat hat vodafone massive Probleme mit dem UMTS-Netz (in NRW momentan im kompletten 4er-Postleitzahlenbereich einfach weg).

Grund diesmal: "Die Unwetter". Err... was? Wenns regnet, kann ich nicht surfen? Demnächst müssen die Sendemasten noch zum Austausch der Radlager in die Werkstatt, und dann stellen sie ab 30 Grad Aussentemperatur den Dienst ein, oder was?! :-((

Update: Passend dazu kalauerte gerade eine Kollegin "Ich habe gerade versucht, meinen Freund Spiderman übers Handy anzurufen. Ging nicht... kein Netz!" :-)

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Livescribe hinter einem Proxy mit Authentifizierung

20. Mai 2010

Am vergangenen langen Wochenende hatte ich während eines Einkaufsbummels der schon lange nagenden Versuchung nach einem Livescribe-Stift nachgegeben. Wer ihn nicht kennt: Vom Grundsatz her ist dieser ein etwas überdimensionierter Kuli, der einen eingebauten Speicher von 2 oder 4GB hat und auf Anoto-Papier schreibt. Das Papier ist mit fast unsichtbaren Minipunkten versehen, die von der unter der Mine installierten Minikamera des Stiftes aufgenommen werden und so millimetergenau die Position des Stiftes mit aufnehmen.

An PC oder Mac angeschlossen können dann die geschriebenen Notizen übertragen, verwaltet und in Text umgewandelt werden. Die Codierung des Papiers enthält dazu noch die Information, welcher Notizblock und welche Seite gerade verwendet wird. Jeder Schreibblock (vom A5-Ringbuch über den kleinen Notizblock zum Moleskin) hat auf jeder Seite Steuerelemente, mit denen beispielsweise durch einen Tipp eine Audioaufnahme (die später genau der Stelle, an der man dann geschrieben hat, zugeordnet wird), einen Taschenrechner und weitere Zusatzfunktionen aktiviert.

Spielerei? Für mich nicht (nur)! Ich schreibe aus Gewohnheit bei allen wichtigen Meetings Kernpunkte mit, auch wenn ich nicht selbst Protokoll führen muss. Wie oft kommt es dann aber vor, dass der Protokollführer in der Diskussion abgelenkt war und bestimmte Themen nicht oder nur teilweise mitbekommen und aufgeschrieben hat. Wenn dann die Diskussion noch schnell und dialogorientiert geführt wird, dann kann fast nur eine Audioaufnahme helfen. Also: Pen raus, Themen mitschreiben, bei komplexeren Diskussionsfäden Aufnahme einschalten und dann am Desktop die Notizen in Text umwandeln und dem Protokollführer zur Verfügung stellen … Audiodateien können einfach in AAC (Mac, PC), WAV, MP4 (nur PC) umgewandelt und ebenfalls mitgeschickt werden.

Zuhause funktioniert alles prima, Sinn macht es aber auch, die firmenbezogenen Protokolle auch auf dem Firmenrechner zu haben. Die Installation auf dem Desktop kein Problem (dank freundliche Unterstützung eines Admins, denn ohna lokale Adminrechte geht das nicht), allerdings zeigt sich eine Sicherheitsfunktion des Stiftes als Hinderungsgrund im Firmennetzwerk: Der Stift wird immer an einen (kostenlosen) Livescribe-Account gekoppelt, und dieser wird vor Übertragung der Notizen abgefragt, damit nur der berechtigte Benutzer – beispielsweise bei einem Verlust wichtig – an die Daten kommt. Mittlerweile unterstützt die Software auch die Nutzung eines Proxys, wird allerdings die Proxy-Authentifizierung benötigt, dann bricht die Kommunikation immer mit einer Fehlermeldung, man könne nicht auf das Internet zugreifen, ab.

Livescribe selbst schliesst in seiner Knowledgebase in einem solchen Fall, man könne den Stift nicht einsetzen. Pustekuchen! Die Lösung ist einfach und kann auch ohne Admin-Rechte umgesetzt werden:

Im Programmverzeichnis findet sich die Datei Livescribe Desktop.exe.config. In diese muss nach dem ersten Programmstart ans Ende, vor dem schließenden </configuration> folgendes Code Snippet eingefügt werden:

<system.net>

<defaultProxy enabled=“true“ useDefaultCredentials=“true“>

<proxy usesystemdefault=“true“/>

</defaultProxy>

</system.net>

Dieses weist das Programm an, für die Internetverbindung die Standardauthentifizierung des Desktops am Proxy zu verwenden (sprich: die Anmeldedaten am System weiterzureichen).

Geht doch… :-D

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Der Fluch der Rechtschreibkorrektur oder: Warum T9 ausgesproche T(Nein) heisst

28. April 2010

Gerade bei Touchscreen-Geräten bin ich unendlich dankbar für die Rechtschreibkorrektur. Ohne Hardwaretasten ist das Schreiben einer Nachricht während der Fahrt unterwegs eine Herausforderung. Wenn das Gerät dann sinnvoll korrigiert (und die aktuellen Geräte haben durchaus ausgeklügelte Algorithmen. Meistens.

Gestern morgen schreibe ich unterwegs eine SMS, die - wie bei mir üblich - nordisch unterkühlt mit "Moin" anfängt. SMS abgeschickt, mit einem letzten Blick auf die Konversationsansicht geschaut... häh?!

Wem habe ich eine Nachricht geschrieben, die mit dem Wort "Mountainbike" anfängt!?!?!? Hab ich nicht... T9 war nur der Meinung, ich wäre der Meinung, einen Freund mit "Mountainbike" statt "Moin" begrüssen zu wollen.

Naja... geguckt hat er aber eher wie Auto... :-D

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Handystress

13. März 2010

"Ey, isch bin nisch Schuld, isch schwör!"

Hat man das nicht schon hunderte von Malen in der seriösen Nachmittagshausfrauen-Fernsehlandschaft gehört? Na klaaaaar, sag ich nur! Fünf Handyverträge, Kosten nicht im Blick, und schon lockt die Privatinsolvenz. Und wer zahlts? Ich... unter anderem. Ich, der ich meine Kosten detailliert unter Kontrolle halte!

Ja sch...e, das war wohl nix.

Erst schaue ich unbedarft in meine Rechnungsvoransicht bei vodafone, um horrende 432 Euro vorzufinden:

Die Würze liegt im Wort "Ausland". Für 210,32 zeichnet hier die bEva verantwortlich, die mit ihrer Sehnsucht nach des Gatten Stimme für das eine oder andere Telefongespräch zu 1,69 pro Minute gesorgt hat (Wenn irgendjemand jetzt was von "Skype" sagt, gibts was auf die Backen. Telefoniert habe ich meist unterwegs. Und gerne erinnere ich mich an Buddy Christian und sein "Hallo? Hörst Du mich? Ah, jetzt seh ich Dich. Du miach auch? Hallo? Haaaallooo?!" mit seiner Holden... :-D)

Konnte ich mich da noch rausreden, dann wirds bei den 199,52 problematischer... vom Twittern, Foursquaren und Mails abrufen hatte die bEva nun wahrlich wenig. Nrrg... war auch schon mal billiger (im letzten Jahr waren es immerhin nur EUR 300! :-))

Bitter dann der Blick aufs Konto gestern. Irgendwie fehlten mir gefühlte 1000 Euro. Peanuts für die einen, durchaus relevante Beträge für die anderen. Eine genauere Durchsicht durch die Posten offenbarte den Übertäter: O2 mit EUR 1342,49....

Jetzt zähl ich 1 und 1 zusammen und schrecke zusammen: "Welches Gerät hattest Du noch mit in den USA?" (Keins. Nur den iPAQ Glisten, den ich da gekauft hatte, und der hatte auch eine vodafone-Karte drin und war nur per WLAN online.). Was aber... Halt! O2 habe ich nur den Pre, den ich Anfang Januar im Zuge der "Hammertarif und Touchstone Gratis"-Aktion gekauft hatte, und schon war der Übeltäter gefunden. Allerdings "sollte" der eigentlich eine Datenflat haben, eine verkrüppelte zwar (bis 200MB/Monat mit HSDPA-, dann mit GPRS-Geschwindigkeit), aber trotzdem eine Flat. Ein Blick in die Unterlagen aber belehrte mich eines besseren: "Handy Online" heisst nicht "Online-Flat", sondern *wasweissich*. Unter "Online" stand dann "Internet by time". Und das wiederum heisst: EUR 1342,49. Wann immer eines meiner Geräte an ist, ist es online, Exchange-Server und Push-Verbindung sei Dank.

Kinder, ich sage Euch: Heiss und kalt ist nix dagegen...!

Allerdings nur kurz: Hut ab! O2 hat innerhalb von zwei Minuten den Tarif auf die eigentlich gebuchte Flatrate umgestellt, mir überlassen, ob sie zurück überweisen oder ich die Lastschrift zurück hole (letzteres, keine Frage!) und mir den "echten" Rechnungsbetrag zur Überweisung genannt (38 Euro... ha!). Puuuuh... :-/

Ich? Handykosten? Kontrolle? Ich bin mal eben still... :-)

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