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Die besten Tablets im Jahr 2017

22. Juli 2017

Den 1. Platz nimmt bei uns Apple iPad Pro 9.7 (91,7 Punkte). Es ist ein leistungsfähiges Tablet, das in Bezug auf die Leistung mit den Laptops konkurrieren kann. Der montierte in ihm A9X Prozessor läuft 1,7-mal schneller als der in iPad Air 2 verwendete A8H-Chip und 2,5-mal schneller als A7 (iPAD mini 2). Die Produktivität der Grafik erstaunt auch: im iPad Pro 9.7 ist sie 5-mal höher als im iPad mini 2.

Im iPad Pro 9.7 wird die gleiche Kamera wie im iPhone 6 verwendet, so dass dieses Tablet wahrscheinlich das beste auf dem Markt in Bezug auf die fotografischen Fähigkeiten ist. Es ist perfekt für arbeitsintensive Anwendungen (wie professionelle Videobearbeitung), und für jede Multimedia-Unterhaltung. Um ein solches Gerät zu kaufen, muss man viel arbeiten und Geld verdienen, aber es gibt einige Möglichkeiten, Geld zu gewinnen. Das ist leicht auf der Seite schweizonlinecasino.com zu machen, wo man verschiedene Varianten hat, um etwas Geld zu bekommen. Dann können Sie leicht ein neues und gutes Tablet kaufen.

Der 2. Platz. Apple iPad Air 2 (91,2 Punkte)

Es ist ein Tablet in einem schlanken Metallgehäuse. Äußerlich ist es von dem Apple iPad Pro 9.7 praktisch nicht zu unterscheiden, aber Air 2 ist mit einem weniger starken „Eisen“ ausgestattet. Allerdings wird Apple iPad Air 2 in Bezug auf die Leistung die überwiegende Mehrheit der anderen Tablets auf dem Markt vorgeben.

Der 9,7-Zoll-Bildschirm Retina wird durch eine wirksame anti-blendungsfreie Beschichtung geschützt, wobei der Text auf dem Bildschirm auch bei hellem Tageslicht lesbar bleibt. Ein spezieller Sensor hilft dem Gadget die für Ihre Augen bequeme Intensität der Hintergrundbeleuchtung automatisch installieren. Zur Liste weiterer Vorteile von iPad Air 2 können das Vorhandensein eines Fingerabdrucklesers, 2 GB RAM, leistungsstarken Stereo-Lautsprecher und eine herrliche 8-Megapixel-Kamera gezählt werden.

Der 3. Platz. Samsung Galaxy Tab S2 8.0 (90,5 Punkte)

Galaxy Tab S2 8.0 ist das ultradünne (von 5,6 mm) 8-Zoll-Tablet mit einem ausgezeichneten Bildschirm, der auf einer Matrix von Super AMOLED konstruiert wurde. Das "Herz" ist der leistungsstarke 8-Kernchip Samsung Exynos 5433 (1,9 GHz) und ein moderner Grafikbeschleuniger ARM Mali-T760. Mit 3 GB RAM bieten sie eine schnelle Lösung von Problemen jeglicher Komplexität an. Ein wichtiger Vorteil von Samsung Galaxy Tab S2 8.0 vor jedem Apple iPad Tablet ist eine Fähigkeit, Speicher zu erweitern, indem man eine microSD-Karte installiert.

 

Der 4. Platz. Samsung Galaxy Tab S2 9.7 (90,2 Punkte)

Die meisten Eigenschaften des Tablets Galaxy Tab S2 9.7 und Samsung Galaxy Tab S2 8.0 stimmen überein, sogar die Kameras (8 Mn + 2,1 Mn), Grafikprozessoren und Videokarten sind die gleichen. Der Hauptunterschied zwischen diesen ist eine Display-Größe: 9,7 Zoll gegen 8 Zoll. Natürlich verbraucht ein größerer Bildschirm mehr Energie, so dass, wenn die Ingenieure das Modell Tab S2 9.7 Samsung schufen, mussten sie eine weitere Änderung eingehen - die Kapazität der Batterie von 4000 mA bis 5870 mA erhöhen. Solcher leistungsstarke Akku bietet bis zu 12 Stunden der Batterielaufzeit vom Tab S2 9.7 im Modus der Videowiedergabe an 

Der 5. Platz. Apple iPad mini 4 (89,4 Punkte)

Es ist das kompakte und leichte Tablet mit dem 7,9-Zoll-Bildschirm Retina, leistungsstarker Batterie (10 Stunden der Akkulaufzeit im Modus vom Rumstöbern und Videoplayer) und der qualitativen 8-Megapixel-Kamera mit einem Autofokus-System. Die Basis des Gadgets ist Zweikernchip Apple-A8 und 2 GB RAM.

Fazit

Wie schön es ist, dass wir in einer solchen Zeit leben, wenn man zwischen einer riesigen Vielfalt von verschiedenen Geräten auswählen kann. Wir haben uns mit einer Liste der besten Tablets im Jahr 2017 vertraut gemacht und nun wissen wir, welches das Beste ist. Hoffentlich waren unsere Informationen für Sie hilfreich und nützlich.

 

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GoldenEye - Goldene Apple Watch und die Nachbestellung von Armbändern

4. Januar 2016

Nach vielen, vielen Jahren, in denen ich Apple-Produkte nutze und vor allem den Service des Giganten aus Cupertino schätzen gelernt habe, bin ich dieser Tage in eine Situation geschlittert, die ungewohnt war: Chaotische Auskünfte, stundenlange Telefonate. Ganz offensichtlich habe ich eine Kombination erwischt, die Apple selber überrascht. Dabei sollte die so ungewöhnlich nicht sein:

Die bEva hat eine goldene (genauer, bevor hier Schnappatmung einsetzt: "goldfarbene") Apple Watch mit Sport-Armband. Und diese hat der Uhr entsprechend auch einen goldenen Dorn (das Teil, was die Länge des Armbands festlegt). Nun war das Armband nach vier Monaten massiv verfärbt, ohne, dass es einen nachvollziehbaren Grund dafür gab. Für mich war eigentlich klar, dass ich ein neues Armband bestelle und das Thema damit erledigt ist. Nur: Der Apple Store bietet keine Auswahlmöglichkeit bei der Bestellung der Armbänder, und so würde ein neues Armband mit einem silbernen Dorn kommen. Auch ein Laderarmband (Wunsch der bEva) lässt sich nicht konfigurieren, damit wäre der Anschluss an die Uhr wie auch die Schliesse in Silber - unbefriedigend bei einer goldfarbenen Uhr. Also: Apple Store anrufen und das "live" klären.

31.12.15:
Die Kollegin im Store hört sich mein Dilemma an und konstatiert "Das ist doch eine Reklamation, da verbinde ich sie an den technischen Support". Grundsätzlich nehme ich einen Garantieaustausch gerne hin, hätte aber das Grundproblem schon gerne auch gelöst: Wie bestelle ich ein passendes Armband mit goldfarbenen Applikationen? Wie auch immer: Mein nächster Gesprächspartner ist im Apple Care Plus (ACP) verortet und relativ ratlos, weil das so recht kein technisches Problem ist. Er verbindet mich aber gerne zu einem technischen Vorgesetzten.

Und hier hätte ich gerne einen Recorder angehabt. The best Hörbuch ever... zwischendrin habe ich das Telefon auf Lautsprecher geschaltet und die bEva vor lautlosem Lachen rollend auf dem Sofa liegen gehabt. Zuerst war der Schluss, dass er die gesamte Uhr austauschen müsse. Okay für mich, denn die digitale Krone der Uhr zickte dann und wann einmal, und damit waren zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Allerdings hatte ich dann noch die bange Hoffnung, auch das Thema mit der Bestellung eines anderen Armbandes lösen zu können. Und da nahm das Schicksal seinen Lauf... Ich glaube, ich habe das Problem gute zehnmal erklärt. Immer gefolgt von einem lang gezogenen "Okaaaaaaaaaaaay..." der anderen Seite. Meine Nachfrage, ober er denn nun mein Problem nachvollziehen könne, quittierte er mit einem "Natürlich!!!", um dann direkt nochmal zu hinterfragen, was ich denn nun meinen würde.

Irgendwann habe ich dann aufgegeben, die Uhr sollte ja komplett getauscht werden und damit das Armband exakt so kommen wie bei der ersten Lieferung.

Zusätzlich habe ich dann nochmal im Store angerufen und die Frage da gestellt. Antwort (nach Rückfrage im Backoffice): "Da haben Sie recht... hier bestellen können Sie nur die gelistetetn Armbänder, und da ist keines, dass die Schliesse oder den Dorn goldfarben hat."

04.01.2016:
Irgendwie ist meine Motivation, das Thema weiter zu verfolgen, relativ eingeschränkt. Die neue Uhr ist heute in der Zustellung, also alles gut. Also: Alles gut, bis dann die Zustellung erfolgt und das Paket geöffnet ist! Das nämlich enthält eine neue Apple Watch in goldener Farbe... aber kein Armband. Meine Motivation, einen weiteren Telefon-Marathon zu starten, ist weiterhin eher gering, aber was hilfts? Diesmal direkt an den Support (0800 6645451), eine Reparaturnummer habe ich ja schliesslich. Erfreulich schonmal, dass die Kollegin mein Problem (goldfarbene Uhr, silberne Applikationen) innerhalb einer Minuten verstanden hat (Originalton: "Hmmmh... ich bin eine Frau, vielleicht liegt es daran. Dem Kollegen ist vielleicht der Unterschied von Silber und Gold nicht so klar geworden... :)"). Einmal mehr eine Nachfrage bei einem technischen Vorgesetzten... und dann die Auskunft "Das ist richtig so. Ein Armband hat keine Garantie, es sei denn, es verursacht Hautirritationen.". Ich habe dann mal die Frage in den (virtuellen) Raum geworfen, dass - selbst wenn ich das so akzeptieren würde - sie mir doch bitte mal mitteilen möge, wie ich denn ein passendes Armband bestellen könne, wenn der Store es gar nicht hat. Die Antwort bewegte sich von betretenem Schweigen zu eingestandenem Vrerständnis zu einem Weiterverbinden an einen anderen Vorgesetzten.

Der wiederum hat sich dann des Themas angenommen, musste allerdings auch recherchieren. "So eine Anfrage ist mir bisher noch nicht untergekommen...". Bei der Vielzahl der gold- und rosegold-farbenen Apple Watches schwer verständlich. Wie auch immer, die Quintessenz den Ganzen: Apple kann diese Armbänder liefern. Allerdings nicht über den Store für den Endkunden bestellbar, sondern über den Support als Ersatzteil-Lieferung. Und auf diesem Weg sollte das neue Armband dann in den kommenden Tagen bei uns eintrudeln. Ich werde berichten...

 

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Danke Apple. Und Respekt. Nicht.

24. September 2013

Die Vorstellung der „neuen iPhones“ war für mich eine der langweiligsten bisher. Das einzige neue Ausstattungsmerkmal (neben dem üblichen „schnellerer Prozessor“ und „bessere Kamera“), der Fingerabdrucksensor, war zum einen vorher bekannt, zum anderen grenzwertig innovativ. Aber sei´s drum: Der Markt regelt, und wer sich ein iPhone bestellt, der kennt seine Features und entscheidet sich wissentlich. Alleine eine Sache des Angebots auf der einen und der Annahme desselben auf der anderen.

Wie bei jedem Modell bisher möchte ich mitreden können – von Übereuphorisierung wie immer keine Spur – und das auch so schnell als möglich.

Es kam mir schon sonderbar vor, dass das 5S das erste iPhone überhaupt sein sollte, das  nicht vorbestellbar war: Während das 5C noch eine Woche vorher vorbestellt und dann am Erscheinungstag zugestellt  werden konnte, stand lange Zeit beim 5C „Ab dem 20. September bestellen.“

Eine Mail von Apple Anfang der betreffenden Woche offenbarte dann „.. ab 01:01 Uhr im Apple Online Shop bestellen…“. Hahaaaa! Apple macht wieder was Besonderes… und irgendwie war bei mir ein Fünklein Hoffnung, dass die ersten Geräte dann vielleicht per Express noch am selben Tag…

Technikbekloppt wie ich bin, habe ich mir den Abend des 19. September mit Open End für das Update meines Notebooks auf Windows 8.1 vorbehalten und damit locker Programm bis 01:01 Uhr am 20. September „besorgt“.  Ab 00:30 dann sekündliche Kontrolle der Apple Store-Seite, die wie immer vorher in den Wartungsmodus versetzt  worden war. Um 01:02 dann: bestellbar. Doch halt: „7-10 Werktage, Lieferung zwischen dem 08. und 10. Oktober“? Ich habe die Bestellung schnell fertig gemacht und abgeschickt,  in der Erwartung, dass sich der Lieferstatus zeitnah ändert. Aber Pustekuchen…

 

Halten wir fest:

Der Apple Online Store hat offensichtlich kein einziges Gerät gehabt: Es gibt aktuell keinen einzigen Bericht über einen  Kunden, der online eine andere Lieferzeit als die oben beschriebene hatte. Selbst diejenigen, die über ein iOS-Gerät mit der Store App schon kurz vor offiziellem Verkaufsstart zugreifen konnten, haben die selbe Wartezeit.

Apple hat dem Vernehmen nach „weltweit 9 Millionen neue iPhones innerhalb von drei Tagen“ verkauft. Respekt? Nicht. Wenn ich davon ausgehe, dass mindestens zwei Drittel davon 5S sind (was schon niedrig gestapelt ist, denn das 5C ist ja auf Grund des Preises und der Leistungsdaten eher untergeordnet), dann wären es mindestens 6 Millionen 5S. Natürlich ist das eine stattliche Zahl, nur: glauben mag ich sie nicht. Nicht, weil ich Apple  den Erfolg neide, offensichtlich treffen sie trotz Trippelschritt-Innovationen den Geschmack des Marktes. Viel eher, weil es in dem Licht sehr sonderbar erscheint, dass die Lieferbarkeitsanzeige im Apple Store am Freitagmittag noch auf „Oktober“ hochging, seit dem aber unverändert dort steht.  Entweder also haben die über 6 Millionen Besteller alle konzentriert am Freitag bestellt, oder aber hier ist irgendwas vollkommen faul.

Keine Frage: Wenn es Lieferengpässe gibt, dann ist das so, und wahrscheinlich auch nicht zu ändern. Aber: Geräte an Carrier und Retailer wie Gravis zu geben (die dem Vernehmen nach minimale Stückzahlen verfügbar hatten), die eigenen Kunden aber zu nachtschlafender Zeit in den leeren Online-Shop zu locken, ohne auch nur rudimentär die Nachfrage bedienen zu können, Null und Nichts zu kommunizieren, das ist für mich als Kunde unsäglich.  

Sollte es eine künstliche Verknappung sein, um die Nachfrage weiter zu schüren und damit von eigenen Innovationshemmnissen abzulenken, das wäre noch schlimmer.

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Telekom und Lieferbarkeit

5. Dezember 2012

Na, super... Nachdem der Microsoft Surface mein "Haupt-Tablet" geworden ist, durfte das iPad 3 den Weg aller überflüssigen Hardware gehen und jemand anderen erfreuen. Nichts desto Trotz: ein kleineres Gerät, das in die Jackentasche passt, wäre ja für die eine oder andere Zugfahrt oder Reise ganz nett, und so fiel die Wahl auf das iPad mini. Direkt am vergangenen Freitag bei den Teleclowns bestellt, just, als es als lieferbar angegeben wurde und im Shop bestellbar war. "Gaaaaaar kein Problem", so die nette Dame an der Hotline, "geht spätestens Anfang kommender Woche raus." 

Nun ja... wenn sich der Bestellstatus bis Mittwoch nicht geändert hat, dann werde ich nervös. Zu Recht, wie mein Anruf heute Morgen beweist. "iPad mini?Hammwer nich da. Weiss auch nich, wanns wieder reinkommt. Is halt Apple". DANKE, Telekom. HERZLICHEN DANK! :-(

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Das iPhone 5: (i)nnovativ ist anders

13. September 2012

Vorausgeschickt: Ich bin ohne Frage Microsoft-affin, aber genauso auch intensiver Nutzer von Apple-Produkten. iMac, Macbook Retina, iPad und iPhone gehören ebenso zu meinem Handwerkszeug wie Ultrabook und Windows Phones. Das hat durchaus den Vorteil, sich das beste beider Welten aussuchen zu können. 

Das erste iPhone war mit großer Sicherheit eine der Meilensteine in der Geschichte der Smartphones, weil es das Nutzungsverhaltung und die Bedienung revolutionierte... auch um den Preis der Abwesenheit wichtiger Features (warum erinnert mich das nur an Windows Phone? :-)) Mit den Nachfolgern kamen wichtige Hardwarefeatures hinzu, schliesslich mit dem iPhone 4 dann der Retina-Bildschirm, mit seiner Pixeldichte ebenfalls revolutionär (auch wenn die Konkurrenz schnell nachzog). 

Mit dem iPhone 4S kam dann im vergangenen Jahr nur ein kleines Update heraus, was viele Anwender enttäuschte. Wo war der innovative Geist? Wo der "One more thing"-Effekt, den Steve Jobs immer so gerne zelebrierte? Mit dem iPhone 5 schliessliche, angeblich dem letzten Herzensprojekt von Steve Jobs, musste endlich wieder etwas bahnbrechendes her. 

Und da verwundet es nicht, dass der Spiegel jubelt die Erwartungen wären erfüllt worden und das Gerät könne nun ein Hit werden. Es verwundert deshalb nicht, weil Apple schon seit Jahren immer weniger an Bahnbrechendem vorstellt, und damit die Erwartungshaltung deutlich verändert hat. Zufrieden ist man also heute schon, wenn man ein Gerät mit immer noch geringerer Auflösung als WXGA (die bei vielen Android-Geräten und den kommenden Windows Phone 8-Geräten Standard ist), ohne NFC (dito) und ohne herausstechendes Feature ankündigt. Noch dazu - von Tim Cook in der Keynote nicht einmal erwähnt - mit einem neuen SIM-Karten-Standard, der einen Kartentausch erfordert, und zumindest die Telekom zickt beim Versand der nano-SIM noch rum (im Gegensatz zu vodafone, die den Kartentausch innerhalb eines Tages hinbekommen haben).

Am schlimmsten für mich: Die fehlende Innovation im System. iOS wirkt, auch wenn es mittlerweile in der sechsten großen Version kommt, immer noch den selben, damals revolutionären, heute spinnenwebenversetzten Nutzungseindruck. Oh nein, man vezeihe mir: Mit dem iPhone 5 bekommt man ja tatsächlich eine Icon-Reihe mehr unter...

Ich kann nur jedem Anwender empfehlen, sich mit dem Kauf noch ein wenig zu gedulden. Wenn im November das Nokia Lumia 920 auf den Markt kommt, dann sieht das iPhone 5 alt aus... stärkerer Akku, revolutionäre Kamera, frisches, neues Betriebssystem, zukunftsträchtige Hardware inklusive NFC, da fällt - außer dem Apfel - die Argumentation für ein iPhone 5 schwer...

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Standardformat der Bildschirmfotos beim Mac ändern

7. September 2012

Will man schnell einen Screenshot machen und diesen dann auch noch auf einer Webseite weiterverwenden, ohne das Bild konvertieren zu müssen, dann ist die Standardeinstellung von Mac OS wenig hilfreich: Mit kann direkt aus dem System heraus ein Bildschirmabschnitt markiert werden, und wird dann als Bild auf dem Desktop angelegt (als Dateiname beispielsweise "Bildschirmfoto 2012-09-07 um 17.49.19"). 

Will man statt BMP oder PNG ein JPED-Bild haben, dann kann dies schnell umgestellt werden: Über Spotlight "Terminal" starten und dort

defaults write com.apple.screencapture type jpg

eingeben. Statt jpg kann auch jedes andere bekannte Bildformat genommen werden.

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Die ewige LTE-Diskussion

22. März 2012

Manchmal komme ich mir zurück versetzt in die Zeiten des TAED-Systems und der Frühstücks-Cerealien. Keiner wusste, was es bedeutete, aber wenn man es häufiger hörte, musste es was Wichtiges und Erstrebenswertes sein... :)

Mit den ersten Geräten, die LTE unterstützten, ist in den vergangenen Wochen die Diskussion um Netze, Nutzbarkeit und Notwendigkeit mit voller Wucht entbrannt. Als Apple dann noch bei der Vorstellung des "neuen iPad" (ehemals "iPad 3") LTE ankündigte und sich herausstellte, dass die im iPad verwendeten Chips die Frequenzen in Deutschland nicht unterstützen würden, war das Chaos perfekt.

Mal im Ernst die Frage: Brauche ich LTE in einem mobilen Gerät?

1.) Auslastung/Versorgung
LTE ist in Deutschland gerade im Ausbau. Wer sich die Karten einmal ansieht, der erkennt schnell, dass es eben die bisher schlecht mit DSL versorgten, meist ländlichen Gebiete sind, die mit LTE-Basistationen versorgt werden. Logisch, denn dort wird der - für die Netzbetreiber mit immensem technischen Aufwand verbundene - Ausbau der technischen Infrastruktur gefördert (weil es billiger ist, diese zu schaffen, als entsprechende DSL-Infratruktur dort hinzubekommen). Quintessenz: Wer auf dem Land lebt, hat eher was von LTE als in der Stadt (wo die Netze bereits bis HDSPA+ hochgehen).

2.) Die Nutzung
LTE ist deutlich schneller als DSL, das ist einer der Werbesprüche. Nun ist das zum einen eine Aussage, die recht relativ ist, denn jeder Mobilsurfer kennt das Problem: Die tatsächliche Geschwindigkeit ist nur teilweise von der Infrastruktur abhängig, viel mehr noch aber von der Auslastung der Zelle. Wie viele Anwender datensurfen gerade? Wie werden die Datenslots verteilt?

Nun kommt noch dazu, dass die empfundene Surfgeschwindigkeit nicht nur abhängig vom Datendurchsatz ist, sondern auch noch andere Faktoren (z.B. der DNS-Lookup, also das Umwandeln der Web-Adresse in eine IP-Adresse) mitspielen. Diese werden aber nicht schneller, wenn der Datendurchsatz höher ist... LTE macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man großen Datenmengen durch den Äther schiebt, nicht für das Standard-Surfen. Was macht aber der Normalanwender mit seinem Smartphone? Richtig... Surfen.

3. Nebenfaktoren
Höherer Datendurchsatz heisst auch höherer Akkuverbrauch, zumindest ist dies bei LTE der Fall. Die Geräte, die bisher auf dem Markt sind, kommen unter LTE gerade mal einen halben Tag über die Runden. Für ein Smartphone vollkommen inakzeptabel.

Für mich habe ich die Frag oben eindeutig mit einem "Nein" beantwortet. Und das nicht, weil es noch kein LTE Windows Phone gibt, sondern, weil es nicht der Nutzung eines Smartphones entspricht. Einen WLAN-Accesspoint mit LTE für das Surfen mit einem Notebook unterwegs, das kann ich mir schon eher vorstellen. In einem Smartphone - das theoretisch ja auch über Tethering als WLAN-Accesspoint genutzt werden könnte - macht es auf Grund des Akkuverbrauchs einfach keinen Sinn... und damit die Diskussion eigentlich auch nciht so richtig... :D

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Danke, 1und1!

17. März 2012

Wer jetzt eine Geschichte wie vor einigen Monaten erwartet, der liegt falsch. :) Ich wollte es nur einmal sagen: mit einem iPad 3 50 GB an Musik via iTunes-Match herunter zu laden, und das bei einer 3000er Leitung, das grenzt an Körperverletzung!!! :(

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Revolution oder Mogelpackung? Das iPad 3

8. März 2012

Auf den ersten Blick: Endlich mal wieder eine Produktvorstellung, die es in sich hatte. Nachdem schon für das iPad 2 ein hochauflösendes Retina-Display angekündigt worden war, sich dies aber als "zu früh gefreut" herausstellte, hat das "iPad 3" (was nur noch "das iPad" heisst) jetzt eine sagenhafte Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln mit an Bord. Das ist ein etwas kleinerer ppi-Wert (Pixel per Inch) als beim iPhone 4, die Bezeichnung "Retina" bezieht sich aber darauf, dass man keine Pixel mehr erkennen kann. Und in der Summe: vierfache Pixelzahl (je doppelt so viele Pixel in der Breite und Höhe wie bei den Vorgängern) ist schon eine Hausnummer.

Eine 5 Megapixel-Kamera (statt der bisherigen 1 Megapixel-Kamera) mit Beleuchtung und 5 Linsen (und dem Vernehmen nach bis auf die Auflösung vergleichbar mit der iPhone 4-Kamera), ein A5x Vierkern-Prozessor (um die horrende Zahl der Pixel performant ansteuern zu können) runden das Paket ab.

Auch in Deutschland ist das Gerät 4G-/LTE-tauglich, wobei Apple selbst schreibt "Datentarife separat erhältlich. Die 4G Abdeckung ist nicht in allen Regionen verfügbar und abhängig vom Anbieter. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich." Dem Vernehmen nach wird es mit dem LTE-Frequenzband 700 und 2.100 MHz ausgeliefert, die deutschen LTE-Netze aber arbeiten im Band zwischen 800 und 2.600 MHz... und die Aussage "Weltweites 3G-Surfen" macht da auch nicht unbedingt Mut...

Wie auch immer: Die kritischen Stimmen, die jetzt wieder maulen, wo denn die Innovation geblieben wären (und zu denen ich nach der Vorstellung des iPad 2 und des iPhone 4S gehört habe), legen aus meiner Sicht eine verquere Erwartungshaltung an den Tag. Das iPad 2 ist mittlerweile durchaus con der Konkurrenz eingeholt worden (das Samsung Galaxy Tab ist nur ein Beispiel). Dem iPad 3 hat keiner der Konkurrenten etwa entgegenzusetzen. Was wäre also eine Innovation gewesen?

Ein neues Gehäuse, da hätte man ja durchaus drauf hoffen können... aber wer Millionen in einem Rechtsstreit mit Samsung verballert, weil angeblich das Design des iPads und des Konkurrenzproduktes soooo ähnlich sind, der wird sicherlich nicht davon abweichen...

Am 16.3. wird ein weißes 64GB iPad 3 bei mir ins Haus flattern, und ein weisses 32GB iPad 2 in die Hände der bEva... :-D

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iTunes Match auf iPhone und iPad aktivieren

18. Dezember 2011

Nachdem ich mir einen Wolf gesucht habe, wie denn nun - nach Aktivierung und Abgleich meiner Medithek - denn nun die Titel auf iPhine und iPad bekomme, und dabei auch bei Apple selbst kläglich gescheitert bin, hier die Lösung.

(bevor jetzt jemand sagt "Geht doch automatisch": Weiterlesen! :-))

Zuerst muss unter Einstellungen, Musik "iTunes Match" aktiviert werden. Danach sollte der Abgleich automatisch stattfinden, die Mediathek auf dem Gerät wird ersetzt (wobei die Titel, die bereits auf dem Gerät sind, auch dort bleiben) aber alle Stücke, die auf dem "Masterrechner" (und allen Rechnern, die danach mit iCloud abgeglichen haben) sind verfügbar.

Das allerdings - und hier war mein Problem - funktioniert dies nur, wenn man auch im WLAN ist. Apple will offensichtlich das Datenvolumen der Mobilfunkkarten schonen. Wer allerdings eine Flatrate ohne volumenabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung hat, der hat WLAN relativ selten an, zumindest ist es bei mir so...

Der Weg daran vorbei:Unter Einstellungen, Store den Schalter bei "Mobile Daten verwenden" einschalten... und schon geht´s auch via 3G.

iOS zieht sich nun die Mediathek aus iCloud und gleicht diese mit dem Gerät ab. Alle Stücke, die noch nicht lokal auf dem Gerät sind, können durch ein Tippen auf das Wolkensymbol heruntergeladen (und auch schon direkt wiedergegegeben werden):

Der sinnvollste Weg, alle wichtigen Stücke lokal zu haben und nicht unterwegs auf die Datenverbindung angewiesen zu sein: Wiedergabelisten anlegen. Die können nämlich durch ein Tippen auf "Alles laden" komplett heruntergeladen werden, während die anderen Stücke in der Mediathek dann bei Bedarf nachgeladen werden können.

Soll Speicher freigemacht werden, dann ist auch das einfach: Einfach ein Stück, einen Interpreten, ein Album aufrufen, Finger draufhalten und dann auf das (X) tippen (wie beim Löschen oder Beenden von Apps). Die damit markierten Stücke werden dann lokal gelöscht, sind aber in iCloud immer noch vorhanden und auf dem iOS-Gerät mit der Wolke gekennzeichnet, können also wieder erneut heruntergeladen werden.

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Apfeltaschen und Backen dick: Wer plagiiert hier? Oder: Apple ist Microsofts Samsung

4. Oktober 2011

Long time no read, ich weiss. Bücher, Twitter, Facebook, Seite, all das hat mich vom Blog weggehalten, und ich will auch gar nicht verstprechen, dass es hier wieder eine so hohe Posting-Frequenz gibt wie noch vor einem Jahr. Aber ich bemühe mich... :-)

Da war sie nun heute: Die erste Apple Produktvorstellung ohne Steve Jobs. Und ohne Höhepunkt. Und ohne neues iPhone. Okay, letzteres nicht ganz, zumindest für ein iPhone "4S" hat es gereicht. Was dem klassischen iPhone-Poser aber nix bringt, denn das 4S verwendet das Chassis des iPhone 4, setzt nur auf neue innere Werte. Dual Core A5-Prozessor, bessere Kamera mit HD Videoaufnahme, Doppelantenne für bessere Empfangsleistung, bessere Akkuleistung. So schön das alles ja ist, alten Wein in neuen Schläuchen hätte so recht heute wohl niemand erwartet... All die Gerüchte um ein größeres Display, ein dünneres Gerät: Falsch. Simpel falsch.

Schlimmer noch: Apple ist Microsofts Samsung. Die "neuen Features" haben einen solchen Bart, der fast schon Guttenbergsche Dimensionen annimmt: Sprachsteuerung: Hui... hat das nicht Windows Phone gerade revolutioniert (zugegeben: auf die Kopplung mit Wolfram Alpha bin ich schon ein wenig neidisch)? Twitter-Integration in die Kontakte: Kommt mir irgendwie auch bekannt vor. Speichern der Daten in der Cloud: Welch re.vo.lu.tio.näre Idee!

Ich bin mir nicht sicher, ob es mich freut oder frustriert: Der Innovationstreiber von einst hinkt hinterher und sonnt sich in seiner vermeintlichen Vorreiterrolle. ""iPhone 4S plus iOS 5 plus iCloud ist eine bahnbrechende Kombination, die das iPhone 4S zum besten iPhone aller Zeiten macht" (Quelle) sagt schon alles, oder?

Ich sehe es positiv: Geldbeutel geschont und vor allem: Windows Phone 7, der Plattform, die wirklich innovativ ist, Platz im Markt geschenkt. wollen wir hoffen, dass Tim Cook nicht ganz fix den (Leo) Apotheker macht...

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Apple 27 Zoll Cinema Display: manuelle Helligkeitseinstellung

20. März 2011

Ich hatte mich wie Bolle auf mein 27 Zoll Cinema Display gefreut. Nach einem 2o Zoll-Gerät und einem 24 Zoll Acer-Display wollte ich endlich die perfekte Ergänzung zu meinem 27 Zoll iMac. Sein wir ehrlich: Im Vergleich zu dessen "internem" Bildschirm wirkt alles andere wie ein schlechter Abklatsch. Kaum war es da, musste es ausprobiert werden, der Anschluss war kein Problem: miniDisplay-Port ist im iMac vorhanden, einstecken, fertig. Dann allerdings die Enttäuschung: Das Display ist viel zu dunkel... und kurzes Nachdenken erklärt dies:

Mein iMac steht halb unter einem Dachflächenfenster, der jeweils zweite Monitor rechts daneben (eben nicht unter einem Fenster. In der Folge ist es für den relativ dunkel, und damit regelt er die Bildschirmhelligkeit auch entsprechend runter. Allerdings funktioniert die Helligkeitskorrektur über die F!- bzw. F2-Taste der Tastatur nur für den primären Monitor, damit eben nicht für das Cinema-Display. Apple selbst meint lakonisch (aber falsch), man könne ja die automatische Helligkeitsregulierung ausschalten in den Systemeinstellungen. Leider nein...

Die erste, pragmatische Lösung: Eine Schreibtischlampe auf den Helligkeitssensor des Displays, dann regelt es hoch. Nicht schön, funktioniert aber.

Die bessere Lösung: Hier gibt es ein kleines Tool namens "BrightnessSync for Mac", das eigentlich für die Macbooks und das Cinema-Display geschrieben wurde und dort die automatische Synchronisation der Bildschirmhelligkeit erreichen soll. Das macht in meinem Fall relativ wenig Sinn (der Ambient Light Sensor sitzt ja im Dunkeln), das Tool hat aber einen Riesenvorteil: Es fügt der Steuerung des Cinema Displays die Schieberegler für die manuelle Helligkeitseinstellung hinzu, die vorher gefehlt haben.

Beim ersten Start einfach die Fehlermeldung, dass die Software für ein MacBook sei, wegklicken, und schon kann die Helligkeit des Cinema Displays manuell eingestellt werden oder gar iMac und Display parallel den Helligkeitssensor des Displays nutzen.

 

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Verstrahlt...

10. September 2010

Merkzettel an mich selbst: Induktionsherde und Handytelefonate schliessen sich nahezu aus. Beim Blick auf den Eiertopf und das Warten auf das Kochen des darin enthaltene Wasser Gespräch verloren. Antennagate im Verdacht gehabt. Gespräch neu aufgebaut, wieder verloren. Bumper verflucht. Wieder angerufen, ein Ei versucht in den Topf zu bekommen. Vom Angerufenen nach Gesprächsabbruch und Rückruf wüst beschimpft worden, warum ich auch mit einem solchen Drecksgerät telefoniere (frage ich mich auch mittlerweile). Induktionsplatte ausgemacht. Tolle Gesprächsqualität. Nur der Gesprächspartner war nicht mehr redselig. Schicksal... :-)

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vodafail... mal wieder.

10. August 2010

Ich gebe zu: Ich bin erkältet, habe einen dicken Kopf, und bin unleidlich. Und da mag es sein, dass mich dinge einfach mehr nerven als "normalerweise". Langsam, ganz langsam aber habe ich die Nase volle, und das nicht nur mit Schnupfenschnodder.

Gestern schalte ich am iPad das erste mal wieder das UMTS-Modul ein (im Urlaub war logischerweise nur WLAN an), und bekomme keine Verbindung, Fehlermeldungen ("Mobiles Datennetzwerk kann nicht aktiviert werden"), all so´n Gedöns. Kann ja sein, auch vodafone hat mal Netzprobleme. In fast 20 Jahren (aua!) Kundenverhältnis ist das slten genug der Fall gewesen.

Heute morgen kein Problem, heute abend, als ich nach Hause kam, waren die Mails aktuell, also auch tagsüber kein Problem. Jetzt gerade dann (ich rufe nochmal Erkältung und dicken Kopf in Erinnerung!) das selbe Spiel... also doch nicht das Netz schuld. UMTS-Modul? Konfiguration? Basteln hin, prockeln her... irgendwann habe ich entnervt aufgegeben und dann doch mal die Hotline angerufen.

"Ja... wir haben seit gestern Abend Probleme im Netz..."

Nein, darüber rege ich mich nicht auf. Wohl aber darüber, dass es das DRITTE Mal ist, dass ich ein Gerät neu eingerichtet habe bzw. nach längerer Zeit aktiviert habe, es nicht funktioniert und IMMER das Netz Schuld war. Wie hoch ist dafür die Wahrscheinlichkeit!?!?!?!? :-(

Ich nehm mir jetzt eine Aspirin Complex und rolle mich ins Bett. Und wehe, wenn morgen... ach egal.

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Fehler "Dateiname ist bereits vorhanden" beim iTunes-Sync

24. Juni 2010

Man ahnt nichts böses, schliesst sein iPhone an den Mac an, und bekommt vollkommen aus der Luft folgende Fehlermeldung:

Das iPhone (Name) kann nicht synchronisiert werden. Der angegebene Dateiname ist bereits vorhanden.

Bisher mit diversen Macs und iPhones/iPods nicht vorgekommen. Die Lösung: Seit dem Update auf iTunes 9.2 ist die Library für iToner (das Klingeltöne auf das iPhone überträgt) veraltet und führt zu diesem Fehler. Einfach undter

~/Library/iTunes/iTunes Plug-ins

das iToner Plugin löschen und den Papierkorb leeren. Bei Bedarf wird es eh in der aktuellen Version nachgeladen. Voila: Schon funktioniert der Sync... :-)

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Probleme bei der Aktivierung der mini SIM des iPhone 4

24. Juni 2010

Nun isses da... schööööön.

Erster Frust aber macht sich breit, wenn man das Gerät aktivieren will: Freischaltung und Bedienbarkeit sind kein Problem, aber die SIM-Karte mag so gar kein Netz bekommen.

Dies liegt daran, dass T-Mobile auf die Unterschrift vom Paketboten wartet, und erst dann die SIM freischaltet. Wer das umgehen will, der sollte die +49 (0)1805 726252 anrufen und dort die Lieferscheinnummer oder Seriennummer der SIM angeben. Nach Sicherheitsfrage (die sich auf den Auftrag bezieht, also z.B. Geburtsdatum, Adresse etc.) wird die Freischaltung eingegeben und sollte nach 1 bis 2 Stunden dazu führen, dass das Gerät das Netz findet.

Geduld ist momentan aber angesagt... die Hotline ist überlastet... :-D

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iPhone 4 - impressed? Nö.

7. Juni 2010

Heute also war der große Tag... die erste Pressekonferenz der Worldwide Developer´s Conference (WWDC) von Apple und die erwartete Ankündigung des iPhone 4. Nun kann man durchaus bei solchen Gelegenheiten gespannt sein, was Steve Jobs wieder aus dem Hut zaubert, wie bei der Präsentation des iPhone OS4 aber war der erwartete Wüstensturm eher ein laues Lüftchen.

Keine Frage, das Display rockt: 960*640 Pixel bei einer Dichte von 326 Pixeln pro Zoll, das ist heftig, und wenn man den Vergleichsbildern der Präsentation glauben darf, dann auch ein deutlich sichtbarer Unterschied. "Retina Display" heisst hier das Zauberwort.

Die anderen Dinge sind nett, mehr nicht: Ein Dreiachs-Gyro zur verbesserten Bewegungserkennung, eine bessere Kamera, die auch HD-Videos schiesst und durch einen verbesserten Sensor eine höhere Bildqualität aufweist, eine Videotelefonie-Software, die nur zwischen zwei iPhone 4 und - zumindest in 2010 - nur im WLAN funktioniert... all das deutlich weniger innovativ als erwartet. Was also bleibt? (alle Infos finden sich beispielsweise hier).

Das Bewusstsein, dass Apple sich auch nicht immer wieder neu erfinden kann... trotzdem aber am 24. Juni 2010 die Schar der Ersttagskäufer nicht geringer sein wird als bei den vorigen Leben des iPhones.

Das Amusement, dass Apple mit der Umbenennung des iPhone OS4 in "iOS 4" mal wieder einen Namen genommen hat, der CISCO gehört.

Und nicht zuletzt die Tatsache, dass bei Apple-Präsentationen WiFi-Nutzung unerwünscht ist, weil sonst die Präsentationen nicht laufen... :D

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Warten...

27. Mai 2010

... ich hasse es, zu warten. Auch wenn es sich lohnt, denn heute ist das iPad (32GB/3G/Wifi) in der Zustellung... :-D

UPS ist normalerweise gegen 11:00 hier, natürlich heute mittlerweile über eine Stunde verspätet. Aaaargh... :-D

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Livescribe hinter einem Proxy mit Authentifizierung

20. Mai 2010

Am vergangenen langen Wochenende hatte ich während eines Einkaufsbummels der schon lange nagenden Versuchung nach einem Livescribe-Stift nachgegeben. Wer ihn nicht kennt: Vom Grundsatz her ist dieser ein etwas überdimensionierter Kuli, der einen eingebauten Speicher von 2 oder 4GB hat und auf Anoto-Papier schreibt. Das Papier ist mit fast unsichtbaren Minipunkten versehen, die von der unter der Mine installierten Minikamera des Stiftes aufgenommen werden und so millimetergenau die Position des Stiftes mit aufnehmen.

An PC oder Mac angeschlossen können dann die geschriebenen Notizen übertragen, verwaltet und in Text umgewandelt werden. Die Codierung des Papiers enthält dazu noch die Information, welcher Notizblock und welche Seite gerade verwendet wird. Jeder Schreibblock (vom A5-Ringbuch über den kleinen Notizblock zum Moleskin) hat auf jeder Seite Steuerelemente, mit denen beispielsweise durch einen Tipp eine Audioaufnahme (die später genau der Stelle, an der man dann geschrieben hat, zugeordnet wird), einen Taschenrechner und weitere Zusatzfunktionen aktiviert.

Spielerei? Für mich nicht (nur)! Ich schreibe aus Gewohnheit bei allen wichtigen Meetings Kernpunkte mit, auch wenn ich nicht selbst Protokoll führen muss. Wie oft kommt es dann aber vor, dass der Protokollführer in der Diskussion abgelenkt war und bestimmte Themen nicht oder nur teilweise mitbekommen und aufgeschrieben hat. Wenn dann die Diskussion noch schnell und dialogorientiert geführt wird, dann kann fast nur eine Audioaufnahme helfen. Also: Pen raus, Themen mitschreiben, bei komplexeren Diskussionsfäden Aufnahme einschalten und dann am Desktop die Notizen in Text umwandeln und dem Protokollführer zur Verfügung stellen … Audiodateien können einfach in AAC (Mac, PC), WAV, MP4 (nur PC) umgewandelt und ebenfalls mitgeschickt werden.

Zuhause funktioniert alles prima, Sinn macht es aber auch, die firmenbezogenen Protokolle auch auf dem Firmenrechner zu haben. Die Installation auf dem Desktop kein Problem (dank freundliche Unterstützung eines Admins, denn ohna lokale Adminrechte geht das nicht), allerdings zeigt sich eine Sicherheitsfunktion des Stiftes als Hinderungsgrund im Firmennetzwerk: Der Stift wird immer an einen (kostenlosen) Livescribe-Account gekoppelt, und dieser wird vor Übertragung der Notizen abgefragt, damit nur der berechtigte Benutzer – beispielsweise bei einem Verlust wichtig – an die Daten kommt. Mittlerweile unterstützt die Software auch die Nutzung eines Proxys, wird allerdings die Proxy-Authentifizierung benötigt, dann bricht die Kommunikation immer mit einer Fehlermeldung, man könne nicht auf das Internet zugreifen, ab.

Livescribe selbst schliesst in seiner Knowledgebase in einem solchen Fall, man könne den Stift nicht einsetzen. Pustekuchen! Die Lösung ist einfach und kann auch ohne Admin-Rechte umgesetzt werden:

Im Programmverzeichnis findet sich die Datei Livescribe Desktop.exe.config. In diese muss nach dem ersten Programmstart ans Ende, vor dem schließenden </configuration> folgendes Code Snippet eingefügt werden:

<system.net>

<defaultProxy enabled=“true“ useDefaultCredentials=“true“>

<proxy usesystemdefault=“true“/>

</defaultProxy>

</system.net>

Dieses weist das Programm an, für die Internetverbindung die Standardauthentifizierung des Desktops am Proxy zu verwenden (sprich: die Anmeldedaten am System weiterzureichen).

Geht doch… :-D

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Perverses Großraum-Cockpit (HIS MultiView II)

27. April 2010

Die Anwendung ist ohne Frage nicht alltäglich, aber ich habe sie: Als Vielschreiber - sowohl im Web als auch in Print - ist ein Monitor, egal welcher Auflösung, bei weitem nicht genug. Extended Desktop ist fein, aber auch dann schalte ich noch dauernd um: Auf dem einen Bildschirm läuft Word, auf dem anderen Windows 7 in einer Parallels-VM, und ob nun Tweet, EMail, Messenger oder das Champion´s League-Spiel im Fernsehen, irgendwas kommt immer rein, auf das man reagieren muss. Schon schiebt man Fenster hin und her, und braucht wieder einen Moment, bis man alles wieder sortiert hat.

Das Thema dritter Monitor war nie ein echtes: Ein iMac hat nun mal nur einen Ausgang... und dann las ich in der Presse vom HIS MultiView II, einer kleinen USB-Box, die an Mac und PC angeschlossen werden kann und einen DVI-Ausgang (mit beiliegendem Adapter auf VGA) hat. Maximal sechs davon (keine Sorge, so weit geht´s nicht :-) ) können kombiniert werden. Ich gebe gerne zu: So recht getraut habe ich dem Braten aber nicht... aber dank Rückgaberecht war das Risiko in Grenzen.

Was soll ich sagen? Treiber heruntergeladen (der beiliegende Mac-Treiber brachte bei der Installation eine Fehlermeldung), einen alten Monitor angeschlossen, und voila! Desktop mal eben um einen weiteren Monitor verbreitert. Nun musste ich die Investition ein wenig ausweiten: Ein zweites Cinema-Display musste her, damit das Ganze - wenn schon ein wenig peinlich - aber zumindest symmetrisch aussieht.

In der Mitte der 24 Zoll iMac, links und rechts jeweils ein 20 Zoll Cinema-Display. Macht summa summarum 1680 + 1920 + 1680 =  5280 Pixel Breite. Herrlich... :-D

Zwei Tipps noch:

1.) Wie immer aktuellen Treiber herunterladen. Sollte zwar selbstverständlich sein, allerdings ist es schon bemerkenswert, das ein Produkt auf den Markt kommt und der Treiber schon nicht mehr funktioniert...

2.) Beim ersten Start meiner Parallels-VMs wurde mitten im Start der Bildschirm schwarz, der Windows-Sound kam noch, aber das war´s. Lösung: Einmal die USB-Verbindung lösen, VM starten, dann wieder das Adapter dran. Danach können die VMs problemlos neu gestartet werden und "haben Bild".

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Zum Einschlafen: iPhone OS4

8. April 2010

Nun ist sie vorbei: Für mich einer der langweiligsten und uninspiriertesten Presseevents, den ich jemals mitverfolgt habe... das iPhone OS4 ist im Schatten von Windows Phone 7 vorgestellt worden und macht - gelinde gesagt - den Eindruck einer Rentnerband in Hawaii-Hemden. Die Optik ist annähernd so wie die der Vorgängerversionen, und statt innovativ zu sein, mutiert das iPhone-Betriebssystem zum goldenen Kalb, an dem man überall die Melkmaschine ansetzt. Aber eins nach dem anderen:

Das iPhone OS4 hat sieben neue Säulen:

1.) Multitasking:

Down- und Uploads können im Hintergrund laufen, Applikationen werden im Hintergrund geparkt und können an der selben Stelle wieder aufgenommen werden. Habe ich das nicht vor einigen Wochen im Zusammenhang mit einem wirklich innovativen mobilen Betriebssystem schon mal gehört?

2.) Folders:

Applikationen können jetzt der besseren Ordnung in Ordnern (eben "Folders") einsortiert werden und auch im Dock abgelegt werden. Statt 180 können jetzt 2160 Applikationen verwaltet werden. Wer´s denn braucht....

3.) Unified Inbox

Alle Posteingänge können jetzt in einen virtuellen Posteingang zusammengeführt werden, inklusive mehrerer Exchange-Accounts. Die Kollegen von Android und WebOS reiben sich jetzt sicherlich die Augen ob der Innovation... :)

4.) iBooks

Konsequenterweise werden die über iTunes gekauften und synchronisierten eBooks (eben die iBooks) auch auf dem iPhone gelesen werden... erwirbt man sie einmal, dann beispielsweise auch auf iPad und iPhone. Sinnvoll, aber nicht weltbewegend.

5.) Enterprise-Funktionen

Datenschutz (ha! das aus dem Munde Apples!), mehrere Exchange Accounts, Unterstützung von Exchange 2010, SSL VPN support, over the air-Distribution von Applikationen. Das iPhone zieht den Business-Anzug an... und reiht sich damit in die Schlange der anderen Plattformen ein.

6.) Game Kit

Das iPhone wird zur Social Gaming Platform, Spiele können gemeinsam gespielt werden, Einladungen versendet werden etc. Kurz: Apple hat was von der XBOX Live-Integration unter Windows Phone 7 gehört und schnell nachgelegt (natürlich hat Steve Jobs schon viiiieeeeel länger daran gedacht, klar!)

7.)  iAD

Da war es... der Punkt, der für mich das virtuelle Fass zum Überlaufen brachte. Steve Jobs fiebert ja schon lange der Bewerbbarkeit seiner Systeme entgegen, Mac OS sollte in einer Einsteigervariante mit Hardware deutlich günstiger angeboten werden, wenn man während der Benutzung Anzeigen akzeptiert, und jetzt hat er es erreicht: iAd integriert Werbung in Applikationen. Das können Filmwerbungen mit verknüpften Links zu den Kinos sein, Videos, ja gar weiere Apps, die dann direkt gekauft werden können. Ganz selbstlos ist dieser Service für Entwickler aber natürlich nicht: Großzügige 60% der Werbeeinnahmen gehen an den Entwickler der App... 40 Prozent füllen die Jobs´schen Taschen.

Sorry... das ist für mich ein absolutes NoGo! Ein Premium-Produkt, wie es Apple mit dem iPhone den eigenen Angaben geschaffen hat, und das im oberen Preissegment angesiedelt ist, soll noch mehr Geld in die Taschen des Herstellers spülen, auf Kosten der Anwender?

Zurück zum Anfang: Hätte Apple das Gnaze wenigstens noch in hübsche Kleider gepackt, dann wäre das eine oder andere verzeihlich gewesen. In der Summe aber ist der Look des iPhone OS4 angegammelt und staubig wie der des OS3, OS2 etc. Ich sags ja: alte Männer in Hawaii-Hemden... :-)

Meine Konsequenz: Ich habe das erste Mal seit Jahren das Gefühl, dass sich Apple in die Enge getrieben fühlt, wenn es um mobile Geräte geht. Das mag nicht NUR an Windows Phone 7 liegen, aber zu einem großen Teil auch. Und das gefällt mir gut... :-D

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Illegaler Filesharing Hoster?!

12. März 2010

Autsch. Das war wieder so eine Aktion, die nicht wirklich nötig oder sinnbringend war. Eher eine, die in die Kategorie *schlagmitdemkopfvordiewand* gehört. Fundierte IT-Kenntnisse hin oder her, ein wenig neurotisch bin ich ja schon, wenn es ums WLAN und die darin befindlichen Geräte geht.

Als ich dann gerade einen PC "1055hosta90" in meinem Netz entdeckte, war ich alarmiert. "hosta"? Gangsta-Slang für "Hoster"? In meinem Netz? Ein Torrent-Server? Kinners, das ist nicht witzig! Wie aber den Plagegeist erwischen?

Ganz einfach... einen Treacert mit dem Hostnamen absetzen und damit die IP finden. Aber... 192.168.0.110? Dammich, kenn ich doch?! Aber woher? Im Büro-WLAN war er zumindest schon mal nicht angemeldet, also im Wohnzimmer-WLAN. Und als ich dann versuche, die IP des zugehörigen Accesspoints herauszufinden springt mir eben jene IP-Adresse entgegen. Nicht vom Accesspoint, sondern vom Gerät, an dem ich gerade sitze.

Mein Macbook Pro war´s, das ich im Zuge der Netzwerkprobleme damals auf eine statische IP-Adresse gesetzt hatte... und "hosta" - warum auch immer vergeben - stand in dem Fall für "Host Adapter". Aua... :-(

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Miststück Teil 13, Gerätesterben im Hause Erle Teil 167

12. Februar 2010

Nee, wirklich, manchmal bin ich soooo müde. Wenn man eh noch alles Mögliche zu tun hat und es dann schafft, vor der Zeit fertig zu sein, dann ist das schön. In meinem Fall genug Zeit, in Ruhe alles für meine Seattle-Reise vorzubereiten. Und da ist so einiges zu packen: x mobile Geräte wollen geladen werden, der iPod muss bestückt werden, der e-Book-Reader braucht Futter, die Agenden und Unterlagen müssen ausgedruckt werden... und da passt es gar nicht, wirklich GAR nicht, wenn die Technik versagt.

Im akuten Fall war mir schon in den Tagen vorher aufgefallen, dass der Zugriff auf meine beiden Netzwerkfestplatten arschg langsam war. Als ich allerdings beim Kopieren einiger MP3-Dateien dann für 40MB zwei Stunden warten musste, war eine Grenze erreicht, die Aktion erforderte. Nun ist mein Netzwerk ein wenig komplexer aufgebaut (will nicht sagen ungeplant, denn das stimmt nicht). Im Ergeschoss kommt das DSL an, von einem LANCOM-Router gehen dann eine Leitung in den Keller an einen Switch, an den ehemals der Server, jetzt die Haupt-Netzwerkplatte und die PS/3 angeschlossen sind. Eine weitere Leitung schlängelt sich durch zwei Decken bis unter´s Dach in mein Büro, daran hängt dann wieder ein Switch mit allen relevanten Geräten: Netzwerkdrucker, die PCs und Macs, der WLAN-Accesspoint und die sekundäre Netzwerkplatte (die quasi als doppelter Boden die primäre - die eh schon RAID-gespiegelt ist - nochmal sichert und bei längeren Abwesenheiten im Tresor verschwindet).

Effekt war, dass die Platten mal extrem langsam (30K/Sekunde), manchmal nur schnarchend langsam (160K/s) waren und grössere Datenmengen nicht wirklich ohne Wutausbruch zu kopieren waren... aber nur auf den Macs: bei den Windows Rechnern war die Performance gut. Darum der erste Gedanke: Protokolle. Statt nun die Freigaben über Verknüpfungen zu nutzen, habe ich alle Macs umgestellt auf die Samba-Links (smb://<Freigabe>). Effekt: auf den ersten Blick schneller, auf den Zeiten genau so instabil wie die bisherige Lösung.

Zweite Idee: Per FTP auf die Platten: Siehe da, im ersten Moment schneller... auf den zweiten Blick zwar besser, aber bei weitem noch nicht akzeptabel. In der Zwischenzeit hatte ich die primäre NAS aus dem Keller geholt, oben angeschlossen, Kabel getauscht etc., und war der Verzweiflung nahe. So richtig greifbar wollte die Ursache nicht werden. Eher zufällig kamen dann so Kleinigkeiten zusammen wie "Warum hat das Macbook mit dem Kabel, mit dem es immer im LAN war, keinen Link mehr?" - "Warum erreiche ich den WLAN-Accesspoint nicht oder nur langsam, auch wenn das WLAN selbst funktioniert?". Ein Telefonat mit dem besten Herrn Lose konkretisierte das ganze, und auch wenn er mir nicht glauben wollte, dass es fast nur der Switch sein konnte, war seine Idee der Durchbruch: Einfach das Kabel vom Router im Erdgeschoss direkt in den Accesspoint zu stecken und NICHT über den Switch zu gehen. Denn plötzlich war dieser erreichbar, konfigurierbar und schnell.

Heute dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zwei 8 Port Linksys-Switche gekauft und angeschlossen: Voila... auf den verkabelten Geräten 10-12MB/s, auf den WLAN-Geräten 2-3MB/s. Danke, lieber Switch. Danke für den befriedigenden Moment, an dem 10 Kilo Hammer Dein Gehäuse reissen liessen, danke für die glückselige Stille, nachdem Deine Platine geborsten war. MISTSTÜCK! :-D

PS1: Wer sich jetzt fragt, warum das Problem bei den Windows-Geräten nicht auftrat: Die waren im WLAN und damit unter Umgehung des Switches direkt am primären NAS... :-(

PS2: Wer jetzt denkt, die Installation der neuen Switche wäre reibungslos abgelaufen: Mitnichten... plötzlich war kein Internet da. Lag einfach daran, dass der erste RJ45-Port im Switch der Uplink.Port zu einem anderen Switch war... und in dem steckte das Hauptkabel... :-(

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Häme und Spott: iPad Schrott?

29. Januar 2010

Das muss für Apple eine vollkommen neue Erfahrung gewesen sein: Sonst sorgen die Pressekonferenzen für kollektive Ohnmachtsanfälle der Apple-Jünger, so recht wollte dies am 27.01.10 aber nicht gelingen.

Relativ klar war, dass Apple nun endlich die virtuellen Hosen zum ewigen Thema "Tablet" herablassen würde, die eigentliche Frage war nur noch, ob es nun ein aufgeblähter iPod oder ein tastaturloses MacBook wäre... und selbst da war durch das vorher durchgesickerte OS4-SDK schon eine Richtung vorgegeben.

Und richtig: Das iPad tauscht das A und O und ist "nur" ein 9,7-Zoll-iPod. Spannend dabei das komplette Schweigen über die tatsächliche Auflösung des Multitouch-Displays (die wenigen Fundstellen, aber nicht Apple selbst, sprechen über 1024*768).

Wer parallel zur Pressekonferenz die diversen Blogs und Twitter verfolgt hat, der erhielt einen guten Eindruck, wie die allgemeinen Reaktionen waren: überwiegend enttäuscht und lästernd. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass die Ankündigung einer 3G-Version relativ spät erfolgte, zum anderen aber auch, dass die meisten Interessenten eher auf ein Mac OS-Gerät gehofft hatten.

Und wenn wir ehrlich sind: Nie ist der Rost der Realität so schnell unter dem marketingpolierten Pressetext von Apple hervorgetreten als heute: Die "Revolution" der Geräteklasse, die das iPad bilden soll, bleibt verborgen: Zwischen iPhone und MacBook, zwischen PDA und Notebook, da liegt das iPad.

Das aber ist nicht wirklich neu: Siemens hat mit dem SL4 schon im Jahre 2002 ein Webpad auf den Markt gebracht, das (in Relation zur damaligen Technik und den Anforderungen) ähnlich ausgerichtet war. Dass Apple dies nun als eigene Revolution deklariert, mutet ein wenig sonderbar an. Und weiter gedacht: Wer ist die Zielgruppe, die für ein deutlich weniger funktionales Gerät mehr zahlt als für ein Notebook?

Ich zitiere gern einen werten Kollegen: "I´m officially unimpressed!" :-D

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Entourage Web Services Edition und mac:office 12.2.3

25. Dezember 2009

Nur kurz: Wer an einen Exchange 2007 muss und dies bisher über die Web Services Edition von Microsoft (siehe mein Artikel hier) die Verbindung ermöglichte, wird sich bei der Neuinstallation seines Macs auf die Nase legen: Nachdem mac:office direkt auf die Version 12.2.3 updated (und nicht mehr Schritt für Schritt die Updates durchgeht) meldet WSE , es wäre kein Produkt vorhanden, das installiert werden könne.

Die Lösung: Hier gibt es eine neue Version der Web Services Edition (spannenderweise ebenfalls mit einer "3" am Ende der Versionsnummer), und die funktioniert hervorragend.

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Buffalo Linkstation Live und Time Machine

7. November 2009

Ich bin bekennender Fan von Buffalo als Hersteller von NAS (Network Attached Storage, also direkt ans Netzwerk gehängte Speicherkomponenten). Im Keller sammelt eine RAID1 gespiegelte Linkstation 1TB die Daten aller Windows-Rechner, enthält die iTunes-Daten, die Sicherheitskopien der wichtigen Dateien, etc. Im Büro steht eine Linkstation mini, ebenfalls 1TB RAID1, die nichts anderes macht, als einmal am Tag als Backup der "Haupt-Linkstation" zu dienen und in den Tresor zu wandern, wenn wir länger nicht da sind. Diebstahl und Feuer können den Daten dann auch nichts anhaben.

Irgendwie war es mir aber immer zu fisselig, Time Machine auf dem Mac für die NAS zu konfigurieren (weil es out of the Box nur mit einer Time Capsule läuft), die Time Capsule mir zu teuer und - im Praxistest - zu instabil. Also eine manuelle Lösung unter Einbindung der NAS und Synk, allerdings eher eingeschränkt, weil Macbook Pro und iMac mit jeweils 350 GB-Platten in der Summe zu viel Platz beanspruchten.

Gestern dann bei Amazon die Erleuchtung... Eine Buffalo Linkstation Live mit 1TB, die direkt eine Time Machine-Einstellung mitbringt. Allerdings mault die Linkstation nach Einrichtung immer, dass die Backup-Datei nicht angelegt werden könne und meldet einen "Fehler 45" (The backup disk image “.....sparsebundle” could not be created (error 45)). Das liegt daran, dass die Linkstation die Backup-Datei, die den Namen des Geräts und die MAC-Adresse der ersten Ethernet-Schnittstelle zur Identifikation enthält, nicht von Time Machine angelegt werden kann.

Die Lösung ist einfach: Die Weboberfläche der Linkstation starten, dann auf Erweiterungen -> Time Machine. Im unteren Teil des Fensters für jeden Mac, der per Time Machine Daten sichern soll, einen beliebigen Namen und die Mac-Adresse des ersten Ethernet-Ports (bekommt man über das Netzwerkdienstprogramm).

Die Linkstation legt dann eine Backupdatei an, die am Beispiel MAC_001122334455.sparsebundle heisst... und von Time Machine auf dem jeweiligen Gerät akzeptiert wird. Voila... :-D

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It´s no kind of Magic....

5. November 2009

Freddie möge mir das Verhunzen eines seiner Titel verzeihen... aber ist doch wahr.

Da macht Apple einen Riesenwind um die neue Magic Mouse... die erste Multitouch-Maus und damit eine Revolution bei der Bedienung eines Macs. Die Realität allerdings ist enttäuschend...

Ich bin Multitouch vom Touchpad meines Macbook Pro (early 2009) und Macbook Air gewöhnt, und fühle mich jedes Mal wie in der Steinzeit, wenn ich wieder mit einer normalen Maus arbeite.

Okay... ich hatte gesehen, dass nur zwei (statt bis zu vier Finger beim Macbook) verwendet werden, aber so einige Erwartungen richteten sich auch an diese eingeschränkte Multitouch-Funktionalität. Beispielsweise die, dass man das Klicken durch Berührung aktivieren könnte (das alleinige antippen der Fläche beim MB löst den Klick aus, man muss nicht einmal die Fläche als Taste drücken): Fehlanzeige. Drehen, Zoomen mit zwei Fingern, wie auch das iPhone es schafft? Keine Chance. Lediglich mit zwei Fingern nach oben/unten (scrollen durch Listen und Webseiten)  und links/rechts (weiter bzw. zurück wechseln durch Menüs) Rollen funktioniert. Kurz zusammengefasst: der Ball der Mighty Mouse ist ersetzt worden durch die Sensorfläche. Sorry... aber das ist irgendwie weit weniger innovativ, als die Werbung uns Glauben machen will...

Und die letzte Enttäuschung (wenn auch nur Hoffnung meinerseits, nicht Versprechen von Apple): Unter Windows 7, das ja nun als ersten Windows Multitouch-fähig ist, funktioniert die Magic Mouse lediglich als Eintastenmaus, weder Rechtsklick noch das Rollen funktionieren.

Fazit: Wer eine Mighty Mouse hat, der kann sich die Anschaffung der Magic Mouse natürlich überlegen... ein Muß ist sie aus meiner Sicht definitiv nicht...

 

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FTP auf Mac OS 10.6 Snow Leopard

31. August 2009

Grrr... ich sags ja... "Mal eben". MacBook Pro und MacBook Air hatte ich heute schon auf Snow Leopard gebracht... blieb am späten Abend nur noch der iMac ... "mal eben". Ha!

Beim Neustart mault dieser, dass er Cute FTP nicht mehr starten kann, und ein panisches Googeln ergibt etwas, was ich bei Mac OS nicht erwartet hätte: Eine riesenlange Liste inkompatibler Programme. Offensichtlich sind die Änderungen zwischen Leopard und Snow Leopard doch gravierender, als der erste Eindruck erwarten lässt (was man mit ein wneig Grübeln schon daran sehen kann, dass Snow Leopard das erste Mac OS sit, das nicht mehr auf den alten Power PC-CPUs läuft).

Die Alternative (wenn auch nicht ganz so schön wie Cute FTP) heisst Cyberduck, ein Open Source-FTP-PRogramm, das auch schon in einer Snow Leopard-kompatiblen Version (als Beta, funktioniert aber) zur Verfügung steht. Auch wenn das Neueingeben aller FTP-Zugänge nicht wirklich ein Spass ist, ich komme zumindest wieder an meine Seiten heran... :-(

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Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition installieren

15. August 2009

Bittere Erfahrung, wenn man gerade einen Windows Server 2008 mit einem Exchange 2007 installiert hat und dann mit all seinen Geräten Zugriff auf den Exchange bekommt, mit Entourage und Macs aber nicht. Das liegt daran, dass mit dem Wechsel auf die neue Plattform WebDAV nicht mehr in gewohnter Art und Weise funktioniert. Richtigerweise hat Microsoft diese potentiell unsichere Verbindungsart stark eingeschränkt... Entourage 2008 aber baut darauf.

Am 13.8.2009 ist dafür die Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition veröffentlich worden, die quasi ein Zusatzupdate für den Entourage Client darstellt und hier heruntergeladen werden kann. Das Update aber ist ein wenig hakelig:

1.) Löschen aller Identitäten

Entourage verweigert das Update, wenn noch Mail- bzw. Exchange-Konten auf dem Mac vorhanden sind. Dazu müssen die bestehenden Identitäten im Entourage gelöscht werden. (Eine bebilderte Anleitung habe ich hier abgelegt).

2.) Deinstallation von mac:office

Ist diese erste Klippe umschifft, dann meckert der Installer der Web Services Edition, dass er nicht updaten kann: Dazu muss mac:office deinstalliert werden, empfehlenswert ist es, nicht nur das Deinstallationsprogramm zu nutzern, sondern über den App Cleaner das Verzeichnis "Microsoft Office 2008" durch Ziehen aus dem Papierkorb in den App Cleaner "sauber" zu löschen: Einträge aus der Library etc. werden dann zusätzlich entfernt.

3.) Reinstallation von mac:office

Nach der Installation der Office Suite wird erst das Update 12.2.0 heruntergeladen, nach dessen installation muss noch über den Autoupdater das 12.2.1 installiert werden. Hier empfiehlt sich ein Neustart nach jedem Update-Step.

4.) Installation der Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition

Der leichteste Schritt: die MEMWS installiert sich wie ein normales Versionsupdate und meldet sich später dann als Version 13.

5.) Einrichten des Exchange-Postfaches

Über den Assistenten muss dann das Exchange-Konto ganz normal konfiguriert werden.

Wichtig: Die Exchange Web Services (EWS) müssen funktionieren... ist das nicht der Fall, dann reihen sich die Fehler auf und der Frust-Pegel steigt. Hier kann dann nur ein Administrator helfen, der dies auf dem Server geradezieht. (Danke an Joe für das gemeinsame "Durchstehen" :-) )

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Das getauschte iPhone 3GS

26. Juni 2009

Sorry für die späte Rückmeldung... im Moment geht alles drunter und drüber und die Urlaubsvorbereitungen kosten weitere Zeit.

Im grossen und ganzen hat Apple ganze Arbeit geleistet. Nach dem ich unter der 01805/009433, der offiziellen iPhone-Hotline von Apple, angerufen hatte und mein Problem gemeldet hatte, gab man mir zwei Lösungen: Kostenlos Abholung des Gerätes am nächsten Tag und Lieferung eines neuen wenige Tage später oder direkter Austausch am kommenden Tag, dann für EUR 29.95 "UPS Express-Pauschale". Keine Frage, welche Version ich genommen habe, oder? :-)

Abends kamen dann zwei Trackingnummern, am kommenden Morgen konnte ich schon nachvollziehen, dass das Austauschgerät in der Auslieferung war. Also ins Büro, alle Kollegen wuschig gemacht und Telefonnummern hinterlassen.

Irgendwann (nach zwei taktisch ungeschickten Angerufen in Sitzungen wegen anderer Themen) dann der Anruf der Poststelle: "Dein Paket ist jetzt da... aber die wollte nichts mitnehmen?!" Mein erster Gedanke war "Mist, die hat nur eine Rücksendeschale dagelassen!", war aber nicht. Ein nagelneues iPhone stand da, plus eine Rücksendebox plus Anleitung.

Einziges Manko: Ein weisses hatte ich gekauft, ein schwarzes kam... was anhand der identifikation mit der Seriennummer eigentlich nicht passieren dürfte. Ich allerdings war nicht mal unglücklich: "Weisses iPhone" heisst weisse Rückenschale, schwarze Front... relativ unsinnig.

Empfehlung also: Bei einem defekten iPhone keinesfalls in die uninformierten und uneffektiven Hände der Telekom begeben, sondern zumindest während der 12 Monate die Herstellergarantie direkt über Apple ausnutzen. Geht deutlich schneller!

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Das "S" im iPhone 3GS steht für schnell...

22. Juni 2009

... aber leider "schnell kaputt"... :-(

Schon am Samstag hatte die bEva mich mehrfach gemassregelt, weil ich das Handy nicht "gehört" hatte (sagt die Frau, deren HTC Touch entweder einen leeren Akku hat, auf "Stumm" steht oder zuhause liegt. Ha!). Nun bin ich ein "Handy in der Hosentasche auf Vibration als sexuelle Stimulation"-Typ, merke das Eingehen eines Anrufes oder einer Mail sofort. In sofern hatte ich mich schon gewundert...

Heute dann liegt das Gerät neben mir, eine Mail wird im Outlook gemeldet, ich höre aber keine Vibration... Kurzer Check mit an mich selbst geschickter Mail und dann diversen Anrufen offenbart das Problem: Der Vibrationsmotor hakt. Frei nach dem Blinkerprinzip: "Mal vibrier ich, mal vibrier ich nicht."

Und da kommt mal wieder die unglaubliche Leichtigkeit des Riesen in Magenta zum Tragen: Die Hotline schickt mich zum T-Punkt (trotz meinem Hinweis, dass ich über das Internet bei T-Mobile direkt gekauft habe). Der T-Punkt sieht sich nicht in der Pflicht - was ich verstehen kann, weil anderer Vetriebskanal - und empfiehlt Storno der Internet-Bestellung und Abschluss eines Vetrages im T-Punkt (trotz Lieferengpass der 32GB-Geräte findet er eins "um die Ecke").

Die Hotline wiederum verneint mein Recht des Stornos, denn ich habe das Gerät ja schon genutzt. Schon mal was von DOA gehört? (Nein, nicht der Film mit Dennis Quaid, auch wenn dessen Titel auch Dead on Arrival bedeutet). Nach Eskalationsgespräch und angeblich nicht erreichbarem Vorgesetzten dann die Alternativlösung: Apple direkt.

Und man glaube es kaum: Apple tauscht direkt aus. Morgen kommt UPS, bringt zwei Boxen mit, in die eine kommt das defekte 3GS, aus der anderen kommt mein neues. Kostet mich allerdings 29.95 (wegen des "Abholung und Tausch in einem Rutsch" statt Abholung an einem Tag und Bringen des neuen am nächsten Tag), besser aber als die "mindestens eine Woche" der Teleclowns.

Wenn das alles geklappt hat, gibt´s morgen alle Infos zum Vorgehen.

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iPhone 3GS - Ein Meilenstein?

21. Juni 2009

Eines muss man Apple und T-Mobile ja zu Gute halten: Die wissen, wie man einen Marktstart zelebriert und optimal ausnutzt. Und sie lassen es sich etwas kosten. Wer vorbestellt hatte (wie ich direkt nach der Infomail von T-Mobile ... ich schäm mich ja auch, dass meine Beherrschung knappe 15 Sekunden angehalten hat... :-)) wurde dann plötzlich am Donnerstag angerufen, wann er am Freitag (19 Juni, der Tag des Marktstarts) zuhause sei, man wolle per Kurier das 3GS vorbeibringen. Und genau im Zeitfenster kam der Bote auch. Schön der Kommmentar auf meine Frage, ob es nicht schön sei, heute mal nur grinsende Empfänger zu haben:

"Stimmt... zumal wir sonst nur die gelben Briefe, also Vollstreckungsurteile und Zustellurkunden verteilen..." Aua... :-D

Tja, nun hab ichs zwei Tage... und bin mal wieder nur gemässigt eurphorisch. Warum? Weil die Features, die das 3GS von einem auf OS 3.0 aktualisierten Gerät unterscheiden, nicht wirklich der Reisser sind. Die Kernpunkte im Folgenden:

1.) Gerätedesign

Ich werde es nicht begreifen... vom 2G zum 3G hat Apple einen signifikanten Unterschied im Gehäusedesign vorgenommen. Wer das neue Gerät hatte, der hatte schon auf den ersten Blick ein neues Gerät. Nicht so beim 3GS: Es sieht auf den Punkt so aus wie das 3G. Und ganz ehrlich: Auf die in Millimeterbruchteilen gesetzte interne Modellnummer kann man nun wirklich nicht schauen.

2.) Der Kompass

Eine der grossen Änderungen des 3GS zum 3G: Sowohl als eigene Applikation als auch integriert in die Kartenanwendung wird nun die Ausrichtung des iPhones angezeigt. Wichtig dabei: das Gerät waagerecht zu halten und natürlich gerade in Blickrichtung. Nette Idee (vor allem im Kartenmodus), Umsetzung suboptimal. Fixiere ich die Position, drehe mich dann exakt in die Ecke, die vorher als Norden angezeigt wurde, dann ist die Nadel +/- 15 Grad an "Norden" vorbei. Und das draussen, ohne ernsthaft zu vermutende Einflussfaktoren auf den Magnetismus. Hmmmmh...

3.) Die Sprachsteuerung 

Der iPhone-Fetischist jubelte, der Windows Mobile-Anwender wunderte sich: Sprachsteuerung? Hui... ein solch revolutionäres Feature (auf anderen Plattformen ein alter Hut)... Auch hier: Gut gedacht, unbefriedigend umgesetzt. Drückt man den Menükopf (das viereckige Ding unten in der Mitte) länger, dann kann man den Namen des Anzufufenden sprechen (funktioniert klasse, hat der Kontakt mehrere Nummern, dann kann man per Sprache die Art der Nummer auswählen) oder die Rufnummer einsprechen. Während das alles recht gut funktioniert, gerät das, was eigentlich revolutionär wäre, zum Fiasko:

"Spiele Album xxx", "Spiele Interpret YYY", die Sprachanwahl von Musik, das wäre etwas, was dem iPhone als Multimediamaschine ein Alleinstellungsmerkmal verleihen würde, aber auch das, was eher unbefriedigend formuliert - wenn man es freundlich sagen will.

Das liegt vor allem daran, dass die meisten Titel und Interpreten englische Namen haben, und die Spracherkennung sich wiederum auf die eingestellte Landessprache einstellt. Die Konsequenz: Alle Namen müssen verkrampft Deutsch ausgesprochen werden, und selbst dann ist die Erkennungsrate schlecht.

4.) Die Kamera, der Fokuspunkt und die Videos

Da kann ich nicht meckern... :-) Allerdings sind drei Megapixel und Videoaufnahmen nicht unbedingt etwas, was für ein Gerät von 2009  bemerkenswert ist.

5.) HSUPA und der Rest des "S"

Das "S" steht für Speed. Und tatsächlich ist das 3GS im Vergleich zum 3G spürbar, wenn auch nicht revolutionär schneller (was aber daran liegt, dass auch das 3G von der Bediengeschwindigkeit schon fix war). Im direkten Vergleich zwischen 3G und 3GS erkenne ich aber in der Datengeschwindigkeit wenig Unterschied... und das in Düsseldorf, mit guter Netzversorgung. 

Naja, und dann wären da noch die Features, die auch die alten iPhones mit dem Update auf OS 3.0  bekommen können: Versand von MMS, die Zwischenablage... siehe oben: Gerät von 2009. :-(

In der Summe ist das 3GS nicht schlecht. Es macht Spass, die 32GB sind ein Schritt nach vorne, nur: Der Wechsel vom 3G aufs 3GS ist für mich (vor allem auf Grund der verfallenden Preise für die 3GS) nur dann sinnvoll, wenn man sowieso eine Vetragsverlängerung vor der Nase hat.

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Dekadent?

30. Mai 2009

Sicher, aber macht Spass... :-D

Heute Abend war uns nach .. sagen wir einfach "Einem Film der nur auf einer Festplatte exisitert."... und ich war definitiv zu faul, ihn zu brennen. Also: MacBook Pro mit Adapter Klinke-Toslink digital an die Anlage, mit Adapter miniDV an DVI an HDMI an den Fernseher und los gehts. Wobei: Ich bin faul... und bei den unvermeidlichen Königstiger-Pausen der bEva in einem Film der Weg zum Fernseher und zum MacBook irgendwie .... ich sag mal unbequem.

Naja, man ist ja findig: EInfach das MacBook Air per Screen Sharing aufs Pro geschaltet und schon den Film fernbedient. Das passte auch ganz gut: Darauf kann ich dann parallel noch das DFB-Pokal-Finale von der Slingbox streamen... :-D

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Mal eben?! Eben!

29. Mai 2009

Ich HASSE es ... wenn man einen geplant ruhigen Nachmittag ganz anders verbringt. Der Woche Arbeit getan, die Seiten fürs Wochenende vorbereitet, ds Wetter schön, kurz: Wochenendstimmung. Nachdem ich gestern von den Kollegen von Navigon die Einladung zum Test der iPhone-Version des Mobile Navigators bekommen hatte (der natürlich nur auf dem 3G läuft), hatte ich gestern ein weisses (!!!) 16GB iPhone 3G ersteigert, folgerichtig mein inzwischen wieder zugelegtes 2G bei ebay reingesetzt und heute Morgen verkauft. Und da der Käufer nett und schnell in der Rückmeldung der Überweisung war, hatte ich geplant, das Paket schon direkt fertig zu machen.

Das hiess natürlich unter anderem, das Gerät zurückzusetzen. Wer will schon seine Daten mitgeben? Und ich überlege noch, ob es eine gute Idee ist, Daten und alle Einstellungen zurückzusetzen (statt nur der Daten). Das bedeutet (mein Kenntnisstand 3 Stunden später) nämlich, dass die Firmware zurückgesetzt wird oder was auch immer systeminternes passiert. Folge daraus war, dass das Gerät nicht mehr startete. Recover (Power und Menü 10 Sekunden halten, wenn der Apfel weggeht, dann Power loslassen und Menü halten) funktionierte, und die Firmware 2.2.1 konnte ich auch aufspielen... nur war das Gerät dann wieder SIMLocked.

Ich? Jailbreak? SIMUnlock? Hah!

Naja... da musste ich dann wohl durch...Dank PWNage kein Problem. Wer´s nachvollziehen muss: Eine Live Search-Suche nach "Unlock iPhone 2G 2.2.1" hilft weiter. Einziger Downer: Man muss daran denken, bei "Avtivate over iTunes" auf "nein" zu klicken... sonst wird der SIMUnlock nicht durchgeführt.

Gut nur, dass parallel die Nachbarin ihr Notebook installiert haben wollte... ich hätte also eh draussen gesessen und gedaddelt, und ob nun exklusiv oder parallel, das war auch egal...

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Yippeh... !

15. Mai 2009

"...unser Logistikzentrum hat den unten stehenden Artikel verschickt! 1  Apple MacBook Pro MB604D/A...     EUR 0,00"

:-D

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Amazon und das MacBook Pro

14. Mai 2009

Ich werde fusselig... den dritten Tag ist das defekte Macbook jetzt bei den Amazonen, und ich hätte gern ein neues...  Meine erste Mail wurde mit einemn lakonischen

Es tut mir sehr Leid, das Ihre Ware fehlerhaft gewesen ist.

Leider koennen wir Ihnen nach Ablauf der 14 Tage Rueckgaberecht, keinen Ersatz mehr veranlassen.

Da der Artikel sich in der Gewaehrleistung befindet, wird eine Reparatur stattfinden oder wir erstatten Ihnen

den Warenwert zurueck.

Ich bitte um Ihr Verstaendnis.beantwortet. Nun hatte ich aber vorab nach Erhalt bereits reklamiert, dass das Gerät entsiegelt und genutzt war, und wollte es eigentlich zurücksenden. Die Aussage "aber sie haben doch 30 Tage Zeit, es zu testen" hielt mich davon ab. Als ich nach drei Wochen endlich in Ruhe eingerichtet und getestet hatte, kam das böse Erwachen... und dann eben die (oben nochmal bestätigte) Aussage, bei diesem Artikel gäbe es nur zwei Wochen/14 Tage Umtauschrecht. Das habe ich dann nochmal sehr freundlich angemerkt, mit diesem Ergebnis:

Ich habe unsere Warenrücknahme nun gebeten, bei Eingang der Rücksendung einen kostenlosen Ersatz für den Artikel "Apple MacBook Pro MB604D/A 17 Zoll WXGA+ Notebook" zu veranlassen.

Wir werden Sie per Email über den Versand informieren, sobald die Lieferung unser Haus verlässt.Ich bin gespannt... aber fühle mich in meinem langanhaltenden Wohlfühlgefühl bei Technikkäufen bei Amazon einmal mehr bestätigt...

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Kat$enschei§$e...

9. Mai 2009

Das wars dann erst einmal. So ein Mist... seit gestern Abend zickt das Macbook Pro so vor sich hin: Es geht nicht mehr beim Zuklappen des Displays in den Ruhezustand, trotz Ruhezustand ist der Akku von heute Morgen 01:30 bis 10:00 leer... und die Power LED bleibt kontinuierlich und immerwährend... aus.

Trotz diverser Einstellungsänderungen und Löschen des Konfigurationsspeichers ändert sich nix. Rücksendungsanforderung an Amazon ist schon geschrieben, leider ausserhalb der zwei Wochen, die bei solchen Artikeln für den Direktumtausch gilt... ich bin gespannt... Schnurrbarthaarträgerexkrement... :-(

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Update: Tastaturtreiber Windows 7 RC unter Boot Camp

9. Mai 2009

Noch ein kleines Update zum Boot Camp/Windows 7 RC-Artikel: Ich hatte bisher noch das Problem, dass die Tastaturfunktionen okay waren, aber die Sondertasten (Helligkeit, Lautstärke) nicht funktionierten, trotz der vollständigen gepatchten Bootcamp-Installation. Lösung dazu: den Tastatur-Treiber separat installieren.

Autsch: Jetzt funktioniert das Touchpad nicht mehr sauber? Einfach auf den letzten Wiederherstellungspunkt zurücksetzen: Tastatur  funktioniert (inkl. Apple-typischer Piktogramme auf dem Bildschirm), das Touchpad aber auch wieder... :-D

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Windows 7 RC und Boot Camp auf dem Macbook Pro

2. Mai 2009

Es war ja klar... es konnte nicht einfach sein: Die Windows 7-Installation über Boot Camp ist ein Kinderspiel, das dicke Ende kommt erst, wenn man versucht, die Bootcamp-Treiber unter Windows 7 zu installieren... denn Boot Camp ist nicht darauf eingerichtet, auf einem anderen System als XP oder Vista zu laufen. Natürlich kann man die einzelnen Pakete nehmen und ihnen über die Eigenschaften vorgaukeln, dass sie unter Vista laufen, das funktioniert aber nur teilweise und ist eine Heidenarbeit.

Auch wenn man es auf das Nötige beschränkt, fehlt zumindest eines: die Rechtsklickfunktionalität. Und das ist bei einem MacBook Pro bitter, denn das hat nun mal nur das Touchpad, das als einzige Taste funktioniert. Ohne eine Tastenkombination kurz gesagt unbedienbar.

Der Weg, der bei mir funktioniert hat:

1.) Kopieren des Verzeichnisses "Boot Camp" von der OS X Install DVD auf den PC. Die entsprechende MSI-Datei für die Installation von Boot Camp liegt unter \Boot Camp\Drivers\Apple. Startet man diese aber, dann kommt eine Fehlermeldung 2229, weil eine Überprüfung des Betriebssystems mit Windows 7 eines angibt, das nicht unterstützt wird.

2.) Hier findet man modifizierte MSIs,die diese Überprüfung deaktiviert haben. Diese Dateien einfach in \Boot Camp\Drivers\Apple kopieren und das Überschreiben bestätigen.

3.) Die richtige Datei (BootCamp.msi für 32 Bit, BootCamp64.msi für die 64 Bit-Version von Windows 7)  im kopierten Verzeichnis auf der Festplatte Doppelklicken. Die Installation läuft, allerdings können zwei Dienste nicht gestartet werden, die Meldungen durch einen Klick auf "Ignorieren" ignorieren.

4.) Auf der Apple-Seite das Update für Boot Camp herunterladen und ausführen (funktioniert aber eben erst nach der Installation der alten Version).

Abracadabra... Boot Camp installiert, läuft unten recht im Windows-Tray, Touchpad kann konfiguriert werden, das Leben ist schön... :D

Update für den Tastaturtreiber...

Zwei Hinweise:

1.) Ich hatte auf Grund eines Hinweises im Netz die englische Sprachversion installiert (für 7 Ultimate gibt es bei den entsprechenden Download-Stellen wie MSDN oder Connect so genannte "MUIs", die die Systemsprache ändern). Ob das was gebracht hat, kann ich nicht einschätzen. Sollte der Weg oben aber nicht gehen, dann würde ich das vor der Installation ausprobieren.

2.) Nach dem Boot Camp-Update war bei mir der Sound-Treiber zwar da, aber der Sound nicht. Sollte das der Fall sein, in die Systemsteuerung gehen und dort den RealTek-Treiber automatisch aktualisieren lassen.

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Windows 7 RC, MacBook Pro und Hosterprobleme

2. Mai 2009

Alles neu, macht der Mai... scheint nur, dass so einige Dinge dem nicht folgen wollen: Für dieses lange Wochenende waren gleich mehrere Dinge geplant:

Mein Macbook Pro installieren... mein "Handbuchauftrag" verlangte einfach nach einer Belohnung, und im Rahmen von 17 Zoll-Notebooks finde ich einfach kein haptisch ansprechenderes Gerät als das MacBook Pro. Das wiederum stand schon zwei Wochen hier (dank eines unschlagbaren Angebots von Amazon), aber ich bin ja hart zu mir selbst: Erst, wenn der Auftrag angeschlossen ist, gibt´s die Belohnung.... :-)

Passend dazu wurde dann ja auch der Release Candidate von Windows 7 bei MSDN verfügbar. Was das miteinander zu tun hat? Ha! Auf all meinen Macs laufen XP, Vista und die Windows 7 Beta unter Parallels und sind mindestens so häufig genutzt wie Mac OS. Allerdings hat dieses Verfahren - egal welche Grafikkarte das Gerät hat - eine signifikante Schwäche: Der Grafikspeicher wird immer nur als Shared Memory weitergegeben, und damit sind die grafischen Effekte nicht verfügbar... die ja gerade unter Vista und 7 das Salz in der Suppe sind.

Auf dem Macbook Air war eine Dualboot-Installation keine Option, weil die Festplatte für eine Partitionierung und den sinnvollen Betrieb beider Systeme zu klein war, aber bei den 320 GB des MBPro habe ich dann mal eben 50GB "vom Munde abgespart" und eine Windows 7-Partition eingerichtet. Der Bootcamp-Assistent installiert sich gerade einen Wolf... :-D

Der generalstabsmässig vorbereitete nächste Plan für das Wochenende war der Umzug der World of PPC von 1&1 (die es ja nach Monaten immer noch nicht  geschafft haben, eine neuere .NET-Version auf deren Servern zu installieren) zu einem kleineren, aber scheinbar modernen Hoster. Ich Depp! Wir hatten bereits vor einigen Monaten die URL worldofppc.net auf den neuen Webspae umgeleitet, um ein Gefühl für Performance und Stabilität zu bekommen, bevor die Seite komplett umzieht. Okay... zwischendurch war der SQL-Server anderthalb Tage nicht da, und so recht reagierte der Support nicht, kann aber mal passieren (auch 1&1 hatte die Seite mal vier Tage auf Grund  einer defekten Platte immer wieder offline). Auch, dass der damalige Umzug nicht einwandfrei lief (weil wir die interne Weiterleitung der URL auf dem neuen Server nicht konfiguriert hatten), die Reaktion langsam und unfreundlich war (so nach dem Motto: "Wie kann man so blöd sein... das kann ja auch nicht gehen!"). Da zumindest kam auf Nachfrage die Reaktion "Sorry, bin im Moment alleine im Büro..." Dass ich allerdings nach allen richtigen Einstellungen nach Änderung des DNS-Eintrags einer Url auf den neuen Webspace dann eine weisse Seite bekomme, um 10:00 morgens ein Ticket aufmache, um 20:00 (das Ticket noch unbearbeitet) eine Mail an den Geschäftsführer schreibe, die unbeantwortet bleibt und erst am kommenden Tag abends eine Antwort "Da ist bei uns was schief gelaufen..." (damit nach 34 Stunden!), das bringt mich dazu, die Aktion abzubrechen. 

Gottseidank durch Christian eine Alternative gefunden, der rasend fix ein Angebot gemacht hat, sich Gedanken über die Realisierung meiner doch etwas speziellen Anforderungen  gemacht hat und bereits begonnen hat, sie umzusetzen... aufgeschoben, nicht aufgehoben... :-D

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Drei Monate Apple...

31. März 2009

... sind genug. Punkt.

Genug, um das starre Weltbild zu revidieren, in dem es nur Windows-Rechner gibt. Genug um zu entscheiden, dass ich nicht nur ein Betriebssystem nutzen kann, sondern zwei. Genug, um beiden Systemen ihre kleinene Macken (und die haben sie nun mal beide!) durchgehen zu lassen, ohne gleich in einen Grabenkrieg einzusteigen.

Seit Weihnachten habe ich mein Macbook Air, seit Anfang Februar meinen 24 Zoll iMac. Und so zieren meinen Schreibtisch oben links das LG S1Pro mit Windows Vista Ultimate an einem 22 zoll HP-TFT, in der Mitte der iMac mit einem rechts davon stehenden 20 Zoll Cinema-Display als Dual Desktop.  Auf beiden Macs läuft Parallels mit je einer XP-, Vista Ultimate- und 7-Session, um auch mal eben ohne Rechnerwechsel etwas in Windows machen zu können.

Naturgemäss ist der iMac der schnelle "mal eben-Rechner", der für Emails, Surfen, Bildbearbeitung. Der PC wiederum ist der Rechner für die "professionellen" Dinge. Mein gewohnter HTML Editor läuft darauf, das Online-Banking (was partout auf dem Mac nicht laufen will), die Videobearbeitung inkl. Brennen auf Blu-Ray.

Ich habe es aufgegeben, alles zusammenführen zu wollen. Es ist gut so, wie es ist.

Wer nun wilde "Mac ist doof"-Attitüden verspürt, dem empfehle ich einfach mal, offen und ohne Vorurteile einen Mac im Betrieb zu sehen. Und mein Lieblingsbeispiel dabei:  Elgato´s eyetv: Aufnahme von DVB-T-Programmen über einen extrem leistungsfähigen Tuner, und vor allem die direkte Weiterverarbeitung: Ein Klick, und die Sendung ist (nach kurzem Export) in iTunes und wird direkt beim nächsten Sync als Fernsehsendung zur Wiedergabe angeboten. Will ich die Sendung dann brennen, dann markiere ich sie, klicke auf das Toast-Icon (Toast ist für den Mac, was Nero für den PC ist) und habe wenige Minuten eine in jedem DVD-Player wiedergebbare DVD. Das selbe im Windows Media Center ist eine deutlich umfangreichere Prozedur... eines von vielen Beispielen.

Und zum Thema Abstürze:  Die habe ich auf meinen Macs genauso oft oder selten wie auf meinen PCs: Ist alles im abgestimmten Urzustand, dann laufen die Systeme klaglos und ohne Probleme. Sobald Treiber von Fremdherstellern hinzukommen, die nicht sauber programmiert sind, gibtes potentiell Probleme. Vorteil von Apple in diesem Zusammenhang: Die Grundkonfiguration ist nun mal Apple-Sache, die Geräte kommen nicht mit 300 verschiedenen Grafikkartenoptionen, Controllern und Speicherherstellern, sondern aus "einem Guss", was die Stabilität einfacher macht.

Und jetzt bin ich mal ganz mutig und schlage den Bogen zu Windows und Windows Mobile: Das System selbst ist aus meiner Sicht dem Mac OS wie auch dem iPhone OS überlegen. Würde Microsoft auf dieser Basis Referenzhardware herausbringen, dann wäre diese genau so performant und stabil wie die eines Macs. Genau da aber liegt der Unterschied: Microsoft entwickelt nur das Basis OS mit den entsprechenden allgemeinen Treibern, und die OEMs reichern dieses dann um spezifische Programme und Treiber an... und nicht umsonst heisst es "Viele Köche verderben den Brei!".

Fazit für mich:  Was als Experiment und Befriedigung meines Drangs, so ein cooles, dünnes Gerät wie das Macbook Air zu benutzen, angefangen hat, ist zu einer waschechten Beziehung geworden. Und ganz nebenbei hat es die letzte geistige Barriere gegen den Tellerrand durchbrochen: Über den schaue ich sonst nämlich gerne! :-D

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Nicht löschbare Datei im Mac-Papierkorb

11. März 2009

Es hat mich in den Wahnsinn getrieben: Auf meinem iMac war der Papierkorb nicht mehr leerbar... Beim Löschen war eine Datei angeblich in Benutzung, auch ein Neustart, das sichere Löschen des Papierkorbs und der abgesicherte Start als Administrator haben das nicht gelöst.

Googeln hatte mir keine echte Lösung gebracht, und irgendwie am ich auf keinen grünen Zweig, bis ich nach genauerer Betrachtung der betroffenen Datei darauf stiess, dass diese auf einer Wechselplatte lag und dort quasi in den gelöschten Objekten. Platte abgestöpselt, an den PC gehängt, dort die (versteckte) Datei gelöscht und die Platte wieder an den Mac... und schon ist der Papierkorb leer... :-D

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Die Schwere von Gravis

7. Februar 2009

Es sind diese Tage, an denen man immer wieder klar gemacht bekommt, dass die Absicht "eben mal" was machen zu wollen abstrus und zum Scheitern verurteilt ist. Nach der erbitterten Erkenntnis, dass der iMac einen anderen Display-Anschluss hat als das Macbook Air, brauchte ich eben mal schnell ein Adapter von mini-DVI auf DVI. Gar kein Problem, im Düsseldorfer Karstadt an der Schadowstrasse ist seit - gefühlt - kurzer Zeit ein Gravis. Und dank der Leistungsfähigkeit der Gravis- Webseite war auch schnell sichergestellt, dass der Düsseldorfer-Gravis-Shop das entsprechende Adapter auch vor Ort da hatte.

Also "schnell mal eben" (man beachte den Eingangssatz als kleinen Vorgschmack auf das kommende!) nach Düsseldorf rein,den Wagen am Schauspielhaus ins Parkhaus, einmal quer zu Karstadt. Ab in die oberste Etage... und da wundert mich schon die "Dunkelheit" am Ende des TunnelsAbteilungsbereiches, wo eigentlich ein helles Licht von der Bereitschaft von Gravis zeugen sollte, mir den Anschluss meines externen Monitors zu ermöglichen.

Näher betrachtet war es dann nicht ur das Fehlen des Lichtes, sondern gleich des ganzen Gravis-Shops. Aufklärung brachte dann der sichtlich genervte Karstadt-Mitarbeiter, der mir auf Nachfrage wortlos eine kleine Karte in die Hand drückte: "Am 24. Januar 2009 ist unser Shop für Sie geöffnet, danach bleiben  die Türen geschlossen.". WTF?!

Nach gefühlten drei Monaten (kurz vor Weihnachten war ich das erste Mal in dem Shop) scheint schnell klar geworden zu sein, dass sich ein so spezieller Shop nicht lohnt, zumindest nicht an so prominenter (und damit teurer) Lokation mitten in Düsseldorf.

Natürlich war der andere Gravis einmal querab durch die Stadt, weder im Zeit- noch im Entfernungsplan. Also wieder zurück ins Parkhaus, Navi angeworfen und hingefahren... und endlich das Adapter bekommen.

Das Highlight an der Kasse hat den Umweg wieder wert gemacht (das Kassensystem lief auf einem 20 Zoll iMAC):

Kassiererin: "Boah, ich tipp zu schnell..."

Ich: "Jetzt kommt gleich wieder der Kommentar ´Ist ein Windows-System...´ :-)".

Kassiererin: "Ist es auch... es gibt kein Warenwirtschaftssystem, das stabil auf einem Mac läuft!"

Aua... für Client/Server-Applikationen verlässt man sich dann doch auf Windows-Server, was? :-D

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Ich hab´s getan, Teil II

1. Februar 2009

... und diesmal ist der Samaschke nur mittelbar schuld. Ich freu mich wie Bolle drauf:

Herzlichen Glückwunsch!  Sie haben sich verpflichtet die folgenden Artikel zu kaufen:Gehen Sie zur Kaufabwicklung und bezahlen Sie mit PayPal, um Ihren Artikel so schnell wie möglich zu erhalten.

Artikelbezeichnung:   Apple iMac 24" ALU Core2 Duo 2,8GHz/2GB/320GB/Rg./NEU!

Das macht dann folgende Konfiguration in meinem Büro: links das LG S1 Pro mit Vista, dessen internes Display Extended Desktop ist. Daneben mein HP 22 Zoll TFT, der den Hauptbildschirm des S1 darstellt... und bald auch das Extended Destop des iMac per HDMI (adaptiert von mini DVI). Und daneben dann ein 24 Zoll iMac (und daneben ein 5 Zoll OQO e2). :-D

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Geschichten, die das Leben schreibt...

19. Januar 2009

... sind manchmal so genial, dass man keine Geschichten braucht.

Ich hatte mir heute den Tag frei genommen, um endlich mal wieder ein ruhiges langes Wochenende zu haben. Auch wenn das durch ungeplanten Verwandtenbesuch, einen Fieberanfall meines Kleinen und andere Faktoren ins Wasser gefallen war, hatte der freie Tag heute zumindestens zwei Vorteile: Ich konnte zum Bürgerbüro, endlich meinen biometrischen Pass abholen, und ich konnte (oder musste?) zum Zoll, meinen Quickertek Macbook Air-Akku (*) abholen.

Der Zoll... Wann immer ein Lieferant etwas per US-Bundespost (USPS) schickt, dann weiss ich schon genau: Tage nach der Ankunft des Paketes in Deutschland kommt ein zerfledderter DHL-Umschlag mit einem schlecht kopierten, handgeschriebenen grünen Zettel ... und die bEva bekommt Schaum vor den Mund. Schliesslich kann ich nicht zwischen 0800 und 1500 nach Uerdingen in den Hafen, und so trifft es immer mal wieder sie. 10 Beamte arbeiten Verzollungen vom Hafen ab, einer kümmert sich um die Pakete. Und man glaube ja nicht, dass der mal unterstützt wird. So dauert es meist zwischen einer und anderthalb Stunden, bis man im die Einfuhrumsatzsteuer ärmer mit seinem Paket unter dem Arm das Zollamt verlässt.

Als ich nach Hause komme und auspacke, befindet sich der Akku in eben jenem Umschlag, in dem Steve Jobs damals das Macbook Air präsentiert  hat, mit einem fetten roten Stempel "What Steve forgot...". Die Geschichte dahinter hatte ich der bEva dann eben kurz umrissen.

Nun spielen wir gerade zu viert Trivial Pursuit Choice, das auf Grund seiner Online-Anbindung sehr aktuelle Fragen hat. Ich kann nix dafür: Oft bin ich sehr schnell mit allen sechs Steinen versehen auf dem Weg zur letzten Frage (die ja auf dem Feld in der Mitte und mit einer von den anderen Mitspielern frei wählbaren Kategorie gestellt wird)... so auch dieses Mal. Die bEva meckert leise in sich hinein, sucht mit dem Grossen die Kategorie aus, wählt sie an und... fällt prustend vor Lachen in sich zusammen.

Was ist passiert? Ganz einfach: Die Frage lautete "Welches Notebook wurde in der Werbung aus einem Briefumschlag gezogen?" Ahnt Ihr die Antwort? :-D

Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass die bEva mir zugestanden hat, dass mein Sieg bei dieser letzten Frage verdient war... :-D

(*) Das Macbook Air hat einen integrierten, fest verbauten Akku. Das ist vor allem in sofern blöd, weil man die Laufzeit somit nicht verlängern kann, indem man einen Wechselakku mitnimmt. Die geringe Bauhöhe des Gerätes hat offensichtlich ihren Preis... Quickertek bieten einen externen Akku an, der ungefähr so gross wie das Superdrive ist, mit einem separaten Netzteil geladen wird und 6 bis 10 zusätzliche Stunden zusätzliche Laufzeit bietet. Das Problem mit dem per Patent geschützten Anschlussstecker des Netzteiles umgehen Quickertek, indem sie entweder ein neues Originalnetzteil modifizieren oder aber ein eingesandtes des Kunden bearbeiten. Diese Modifikation besteht rein darin, am Kabel einen Stecker und eine Buchse anzubringen, sodass man den Ladestecker des Netzteiles abnehmen und an den Akku anbringen kann. Funktioniert prima, und dadurch, dass das Netzteil voll funktional ist, hat man gleich noch ein Ersatznetzteil. Heftig allerdings der Preis: Inkl. Versand und Steuern kommt man bei ca. EUR 450,- an.

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Mit Parallels Windows Vista und XP unter Mac OS... und dann noch an eine Domäne

4. Januar 2009

Ich bin begeistert... das hatte ich ja schon mehrfach angedeutet. Nicht nur, dass mir der dauerhafte Wechsel zwischen Mac OS X und Vista keinerlei Probleme bereitet (ausser der Sache mit der rechten Maustaste... :-D ), noch mehr, seit ich mir Parallels zugelegt habe.

Seitdem laufen auf meinem Macbook Air ein Windows XP und ein Windows Vista in einer virtuellen Maschine, und das - wenn man den Vollbildmodus wählt - so performant, dass ich keinen Unterschied zu meinem IBM/Lenovo X41 Tablet spüre. Spannend wird es, wenn man den "Kohärenzmodus" wählt und damit jeder einzelne Fenster 1:1 in der Dock des Mac hat, damit quasi volltransparent im Mac OS Windows-Programme laufen lässt.

Nun sind alle meine Rechner an einer Domäne angemeldet und damit die entsprechenden Freigaben natürlich auch auf uns interne Benutzer abgestimmt. Das sollte kein Problem sein... schliesslich läuft ein echtes Vista und ein echtes XP. Trotzdem maulten beide Sessions, sie könnten die Domäne nicht finden. Jetzt mag der Domänenadministrator unter Euch kichern und der Mac.Experte gibbeln, ich habe eine Zeit für die Lösung gebraucht: Hinter den Domänennamen muss noch ein ".local" angehängt werden (also z.B. bei der Domäne "meinedomain" heisst es dann "meinedomain.local").

Muss man ja nur wissen... :D

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Email-Benachrichtigungen in Entourage 2008 auf dem Mac

2. Januar 2009

Vorweg: Ich bin immer noch begeistert von meinem Macbook Air, dass ich jetzt anderthalb Wochen als mein Haupt-Netbook nutze. Und für viele Anwendungen, die mir gefehlt haben, habe ich eine Lösung. Es mag sein, dass meine Zufriedenheit auch damit zusammenhängt, dass ich office:mac 2008 einsetze (das wider der diversen Reports in der aktuellen Version mit allen Updates hervorragend läuft) und damit vor allem mit Entourage wie gewohnt analog zu Outlook an meinen Exchange komme.

Eine nervige Sache aber hat mich in den vergangenen Tagen beschäftigt: kommt eine neue Mail an, dann kommt zwar in Entourage eine kurze Meldung, aber eben nur eine kurze, die dann verschwindet, und das lassen auch die Optionen nicht anders zu. Bin ich vom Rechner weg und komme dann wieder, dann sehe ich nur durch Umschalten in den Posteingang, das eine neue Mail angekommen ist. Es  fehlt also eine entsprechende Benachrichtigung wie der Briefumschlag in Outlook, der bleibt, bis die Mail geöffnet wurde.

Für Apple Mail verwendet man Growl, ein kleines Freeware-Tool, das für alle möglichen Programme scriptgesteuert Aktionen ausführen kann. Leider aber unterstützt das wiederum Entourage nicht... und der Umstieg zurück auf Mail macht keinen Sinn. Google hilft da auch wenig, das Problem ist zwar bekannt, aber so recht nicht gelöst.

Einmal quer durchs Internet und zurück bin ich zufällig dann über die  Lösung gestolpert... wie immer handgestrickt von einem Leidensgenossen: Hier einfach die aktuelle Version von eGrowl herunterladen. Dann die drei PNG-Dateien in den Benutzerordner (Benutzer/<Name>/Bilder) kopieren, das Script in ein beliebiges Verzeichnis kopieren (z.B. Library/Scripts).

In Entourage auf Extras/Regeln, dann die Registerkarte E-Mail (Exchange) anklicken. Auf Neu, um eine neue Regel anzulegen, dort dann als Bedingung Alle Nachrichten lassen. Unter Dann alle Aktionen löschen, dann Aktion hinzufügen, als Aktion AppleScript ausführen wählen, und dann unter Skript das gerade gespeicherte Script eGrowl auswählen.

In den Systemeinstellungen nun Growl auswählen und dort unter Anwendungen, Entourage Mail Notifier auf Notifications, dann unter  Stay on Screen in der Liste Always auswählen. Schon kommt pro Mail eine hübsche Notifikation auf den Bildschirm, die auch bleibt... :-D

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Dokumentvorlagen in mac:office

26. Dezember 2008

Man lernt ja... vor allem, wenn man sich als überzeugter Windows-Benutzer in die Untiefen eines GUI-verschönten Unix-Systems namens Mac OS tummelt. So war ich gerade auf der Suche, wo ich meine Word- und Powerpoint-Vorlagen denn nun ablegen musste... und suchte mir den sprichwörtlichen Wolf. Richtig ist:

/Benutzer/Benutzername/Library/Application Support/Microsoft/Office/Benutzervorlagen/Eigene Vorlagen

Um dann eine Dokumentvorlage zu verwenden, ist nicht Datei -> Neu der richtige Weg, sondern Datei ->Projektkatalog.

Muss man ja nur wissen... :-D

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Der erste Blogeintrag mit dem Macbook Air

26. Dezember 2008

Ich gebe zu, dass ich die Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag wenig geschlafen habe... das lag aber vor allem daran, dass ich einen Kardinalfehler der letzten Jahre ausschliessen wollte. Heiligabend sind klassischerweise die Kinder mit ihren Geschenken und den daraus resultierenden Hilfestellungen der Eltern dran, und dann kommen die "eigenen" Geschenke, die ja schon seit Jahren selbst gekauft sind.

Sprich: Am ersten Feiertag morgens fängt man an, mit dem (bei mir fast immer technischen) Geschenk zu spielen... bis man dann Mittags die zweite Verwandtenrunde startet. Und just dann passiert es, dass irgendwas nicht funktioniert. Und man probiert noch ein wenig, verschiebt (gegen die bitterbösen Blicke der bEva) die Abfahrt, am Ende kommt man genervt mit ungelöstem Problem bei der Verwandschaft an.

Diesmal war ich Fuchs: Da das Macbook Air als "Ersatz" meines IBM Tablet X41 gedacht war, musste es einige Anforderungen erfüllen, die mir als Windows-Experten und Mac-Neuling Kopfschmerzen gemacht hatten, und genau die bin ich, als der Rest im Bett verschwunden war, angegangen:

1.) Zugriff auf die Shares: Vollkommen unproblematisch: Macbook ins WLAN, schon waren alle Shares sichtbar, ohne, dass ich was machen musste.

2.) Konfiguration beider Drucker: Meine beiden Drucker hängen im Netz (ein Officejet 7400 WLAN und ein Laserjet Color 2600n). Auch die waren im Handumdrehen (okay, zweimal beide Hände verknoten) angebunden. Zugegeben, es ist eine Umgewöhnung, aber intuitiv machbar.

3.) Office:mac 2008: Jetzt wird mich jeder Mac-Fetischist schlagen wollen, aber ich brauche nun mal Entourage, um vernünftig an meinen Exchange zu kommen. Und ja, ich weiss, dass das nicht das stabilste ist, sondern ich alle Updates installieren muss. Nun hatte ich die Version schon hier liegen, habe es installiert und upgedated... und da isser, mein Exchange... mit all seinen Daten. Herrlich.

4.) Letzter wichtiger Punkt, auf den vorangegangenen aufbauend: Ich muss von unterwegs per VPN in mein Netzwerk, eben um an den Exchange direkt zu kommen und nicht per Web Access gehen zu müssen. Das allerdings hat mich eine Stunde gekostet, weil die Anleitungen im Netz irgendwie Optionen zeigten, die nicht da waren. Einfacher Weg: Auf das Netzwerk-Symbol, dann "Systemeinstellung Netzwerk öffnen", dann in der Liste auf das "+", dann (und hier hakte es) bei Anschluss in der Auswahlliste "VPN" auswählen, dann in er Auwahlliste des VPN-Typs auf "PPTP", dann die Server- und Kontodaten eingeben. Das wars... :-)

In der Summe: Nach knappen drei Stunden war mein Macbook Air so eingerichtet, dass ich ohne Probleme damit in Urlaub oder auf eine Tagung gefahren wäre. Und ich bin locker und gelöst in den ersten Weihnachtstag gestartet... die bEva (deren Familie immer Ziel der Weltreise ist) hat´s mir gedankt... :-D

Nach einem weiteren Tag bin ich so glücklich damit, dass ich gerade meinen IBM X41 Tablet ebay übereignet habe. Sagt das alles? :-D

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Night of the Living Dead... das Macbook Air

4. Dezember 2008

Okay... das Macbook Air ist mein eigenes Weihnachtsgeschenk, und in sofern wollte ich es auch nicht wirklich nutzen, nur einmal probieren, dass es angeht. Technische Geräte haben bei mir eine gewisse Affinität dazu, einfach mal nicht zu funktionieren... DOA, "Dead on Arrival" nennt man das wohl.

Gesagt, getan, alles fein bis zum Einrichtungsbildschirm, das reichte mir. Aber gut, eben mal den Akku voll laden kann ja nicht schaden.

Ah, ja. Nach drei Stunden wurde ich unruhig... denn er Ladestecker wurde nicht grün, sondern blieb orange. Nach vier Stunden dito. Ich google... und sehe, dass es bis zu sechs Stunden dauern kann. Mittlerweile war denn doch die Zeit des Schlafengehens angesagt, und damit habe ich das Gerät einfach mal im Schlafzimmer platziert, man kann ja nebenbei mal ein Auge darauf werfen.

Der "Schlaf" bestand aus der Abfolge "Augen auf, immer noch orange. Augen zu, <10 Sekunden warten> Augen auf...". Nach über sechs Stunden und dem Bewusstsein, das Gerät heute zurückzuschicken, fielen mir die Augen zu... um irgendwann heute Nacht aufzugehen und ... einen grünen Ladestecker zu sehen... :-D

Muss man halt wissen: Mehr als sechs Stunden Erstladung sind normal beim Macbook Air... :-(

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