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GoldenEye - Goldene Apple Watch und die Nachbestellung von Armbändern

4. Januar 2016

Nach vielen, vielen Jahren, in denen ich Apple-Produkte nutze und vor allem den Service des Giganten aus Cupertino schätzen gelernt habe, bin ich dieser Tage in eine Situation geschlittert, die ungewohnt war: Chaotische Auskünfte, stundenlange Telefonate. Ganz offensichtlich habe ich eine Kombination erwischt, die Apple selber überrascht. Dabei sollte die so ungewöhnlich nicht sein:

Die bEva hat eine goldene (genauer, bevor hier Schnappatmung einsetzt: "goldfarbene") Apple Watch mit Sport-Armband. Und diese hat der Uhr entsprechend auch einen goldenen Dorn (das Teil, was die Länge des Armbands festlegt). Nun war das Armband nach vier Monaten massiv verfärbt, ohne, dass es einen nachvollziehbaren Grund dafür gab. Für mich war eigentlich klar, dass ich ein neues Armband bestelle und das Thema damit erledigt ist. Nur: Der Apple Store bietet keine Auswahlmöglichkeit bei der Bestellung der Armbänder, und so würde ein neues Armband mit einem silbernen Dorn kommen. Auch ein Laderarmband (Wunsch der bEva) lässt sich nicht konfigurieren, damit wäre der Anschluss an die Uhr wie auch die Schliesse in Silber - unbefriedigend bei einer goldfarbenen Uhr. Also: Apple Store anrufen und das "live" klären.

31.12.15:
Die Kollegin im Store hört sich mein Dilemma an und konstatiert "Das ist doch eine Reklamation, da verbinde ich sie an den technischen Support". Grundsätzlich nehme ich einen Garantieaustausch gerne hin, hätte aber das Grundproblem schon gerne auch gelöst: Wie bestelle ich ein passendes Armband mit goldfarbenen Applikationen? Wie auch immer: Mein nächster Gesprächspartner ist im Apple Care Plus (ACP) verortet und relativ ratlos, weil das so recht kein technisches Problem ist. Er verbindet mich aber gerne zu einem technischen Vorgesetzten.

Und hier hätte ich gerne einen Recorder angehabt. The best Hörbuch ever... zwischendrin habe ich das Telefon auf Lautsprecher geschaltet und die bEva vor lautlosem Lachen rollend auf dem Sofa liegen gehabt. Zuerst war der Schluss, dass er die gesamte Uhr austauschen müsse. Okay für mich, denn die digitale Krone der Uhr zickte dann und wann einmal, und damit waren zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Allerdings hatte ich dann noch die bange Hoffnung, auch das Thema mit der Bestellung eines anderen Armbandes lösen zu können. Und da nahm das Schicksal seinen Lauf... Ich glaube, ich habe das Problem gute zehnmal erklärt. Immer gefolgt von einem lang gezogenen "Okaaaaaaaaaaaay..." der anderen Seite. Meine Nachfrage, ober er denn nun mein Problem nachvollziehen könne, quittierte er mit einem "Natürlich!!!", um dann direkt nochmal zu hinterfragen, was ich denn nun meinen würde.

Irgendwann habe ich dann aufgegeben, die Uhr sollte ja komplett getauscht werden und damit das Armband exakt so kommen wie bei der ersten Lieferung.

Zusätzlich habe ich dann nochmal im Store angerufen und die Frage da gestellt. Antwort (nach Rückfrage im Backoffice): "Da haben Sie recht... hier bestellen können Sie nur die gelistetetn Armbänder, und da ist keines, dass die Schliesse oder den Dorn goldfarben hat."

04.01.2016:
Irgendwie ist meine Motivation, das Thema weiter zu verfolgen, relativ eingeschränkt. Die neue Uhr ist heute in der Zustellung, also alles gut. Also: Alles gut, bis dann die Zustellung erfolgt und das Paket geöffnet ist! Das nämlich enthält eine neue Apple Watch in goldener Farbe... aber kein Armband. Meine Motivation, einen weiteren Telefon-Marathon zu starten, ist weiterhin eher gering, aber was hilfts? Diesmal direkt an den Support (0800 6645451), eine Reparaturnummer habe ich ja schliesslich. Erfreulich schonmal, dass die Kollegin mein Problem (goldfarbene Uhr, silberne Applikationen) innerhalb einer Minuten verstanden hat (Originalton: "Hmmmh... ich bin eine Frau, vielleicht liegt es daran. Dem Kollegen ist vielleicht der Unterschied von Silber und Gold nicht so klar geworden... :)"). Einmal mehr eine Nachfrage bei einem technischen Vorgesetzten... und dann die Auskunft "Das ist richtig so. Ein Armband hat keine Garantie, es sei denn, es verursacht Hautirritationen.". Ich habe dann mal die Frage in den (virtuellen) Raum geworfen, dass - selbst wenn ich das so akzeptieren würde - sie mir doch bitte mal mitteilen möge, wie ich denn ein passendes Armband bestellen könne, wenn der Store es gar nicht hat. Die Antwort bewegte sich von betretenem Schweigen zu eingestandenem Vrerständnis zu einem Weiterverbinden an einen anderen Vorgesetzten.

Der wiederum hat sich dann des Themas angenommen, musste allerdings auch recherchieren. "So eine Anfrage ist mir bisher noch nicht untergekommen...". Bei der Vielzahl der gold- und rosegold-farbenen Apple Watches schwer verständlich. Wie auch immer, die Quintessenz den Ganzen: Apple kann diese Armbänder liefern. Allerdings nicht über den Store für den Endkunden bestellbar, sondern über den Support als Ersatzteil-Lieferung. Und auf diesem Weg sollte das neue Armband dann in den kommenden Tagen bei uns eintrudeln. Ich werde berichten...

 

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Danke Apple. Und Respekt. Nicht.

24. September 2013

Die Vorstellung der „neuen iPhones“ war für mich eine der langweiligsten bisher. Das einzige neue Ausstattungsmerkmal (neben dem üblichen „schnellerer Prozessor“ und „bessere Kamera“), der Fingerabdrucksensor, war zum einen vorher bekannt, zum anderen grenzwertig innovativ. Aber sei´s drum: Der Markt regelt, und wer sich ein iPhone bestellt, der kennt seine Features und entscheidet sich wissentlich. Alleine eine Sache des Angebots auf der einen und der Annahme desselben auf der anderen.

Wie bei jedem Modell bisher möchte ich mitreden können – von Übereuphorisierung wie immer keine Spur – und das auch so schnell als möglich.

Es kam mir schon sonderbar vor, dass das 5S das erste iPhone überhaupt sein sollte, das  nicht vorbestellbar war: Während das 5C noch eine Woche vorher vorbestellt und dann am Erscheinungstag zugestellt  werden konnte, stand lange Zeit beim 5C „Ab dem 20. September bestellen.“

Eine Mail von Apple Anfang der betreffenden Woche offenbarte dann „.. ab 01:01 Uhr im Apple Online Shop bestellen…“. Hahaaaa! Apple macht wieder was Besonderes… und irgendwie war bei mir ein Fünklein Hoffnung, dass die ersten Geräte dann vielleicht per Express noch am selben Tag…

Technikbekloppt wie ich bin, habe ich mir den Abend des 19. September mit Open End für das Update meines Notebooks auf Windows 8.1 vorbehalten und damit locker Programm bis 01:01 Uhr am 20. September „besorgt“.  Ab 00:30 dann sekündliche Kontrolle der Apple Store-Seite, die wie immer vorher in den Wartungsmodus versetzt  worden war. Um 01:02 dann: bestellbar. Doch halt: „7-10 Werktage, Lieferung zwischen dem 08. und 10. Oktober“? Ich habe die Bestellung schnell fertig gemacht und abgeschickt,  in der Erwartung, dass sich der Lieferstatus zeitnah ändert. Aber Pustekuchen…

 

Halten wir fest:

Der Apple Online Store hat offensichtlich kein einziges Gerät gehabt: Es gibt aktuell keinen einzigen Bericht über einen  Kunden, der online eine andere Lieferzeit als die oben beschriebene hatte. Selbst diejenigen, die über ein iOS-Gerät mit der Store App schon kurz vor offiziellem Verkaufsstart zugreifen konnten, haben die selbe Wartezeit.

Apple hat dem Vernehmen nach „weltweit 9 Millionen neue iPhones innerhalb von drei Tagen“ verkauft. Respekt? Nicht. Wenn ich davon ausgehe, dass mindestens zwei Drittel davon 5S sind (was schon niedrig gestapelt ist, denn das 5C ist ja auf Grund des Preises und der Leistungsdaten eher untergeordnet), dann wären es mindestens 6 Millionen 5S. Natürlich ist das eine stattliche Zahl, nur: glauben mag ich sie nicht. Nicht, weil ich Apple  den Erfolg neide, offensichtlich treffen sie trotz Trippelschritt-Innovationen den Geschmack des Marktes. Viel eher, weil es in dem Licht sehr sonderbar erscheint, dass die Lieferbarkeitsanzeige im Apple Store am Freitagmittag noch auf „Oktober“ hochging, seit dem aber unverändert dort steht.  Entweder also haben die über 6 Millionen Besteller alle konzentriert am Freitag bestellt, oder aber hier ist irgendwas vollkommen faul.

Keine Frage: Wenn es Lieferengpässe gibt, dann ist das so, und wahrscheinlich auch nicht zu ändern. Aber: Geräte an Carrier und Retailer wie Gravis zu geben (die dem Vernehmen nach minimale Stückzahlen verfügbar hatten), die eigenen Kunden aber zu nachtschlafender Zeit in den leeren Online-Shop zu locken, ohne auch nur rudimentär die Nachfrage bedienen zu können, Null und Nichts zu kommunizieren, das ist für mich als Kunde unsäglich.  

Sollte es eine künstliche Verknappung sein, um die Nachfrage weiter zu schüren und damit von eigenen Innovationshemmnissen abzulenken, das wäre noch schlimmer.

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Telekom und Lieferbarkeit

5. Dezember 2012

Na, super... Nachdem der Microsoft Surface mein "Haupt-Tablet" geworden ist, durfte das iPad 3 den Weg aller überflüssigen Hardware gehen und jemand anderen erfreuen. Nichts desto Trotz: ein kleineres Gerät, das in die Jackentasche passt, wäre ja für die eine oder andere Zugfahrt oder Reise ganz nett, und so fiel die Wahl auf das iPad mini. Direkt am vergangenen Freitag bei den Teleclowns bestellt, just, als es als lieferbar angegeben wurde und im Shop bestellbar war. "Gaaaaaar kein Problem", so die nette Dame an der Hotline, "geht spätestens Anfang kommender Woche raus." 

Nun ja... wenn sich der Bestellstatus bis Mittwoch nicht geändert hat, dann werde ich nervös. Zu Recht, wie mein Anruf heute Morgen beweist. "iPad mini?Hammwer nich da. Weiss auch nich, wanns wieder reinkommt. Is halt Apple". DANKE, Telekom. HERZLICHEN DANK! :-(

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Das iPhone 5: (i)nnovativ ist anders

13. September 2012

Vorausgeschickt: Ich bin ohne Frage Microsoft-affin, aber genauso auch intensiver Nutzer von Apple-Produkten. iMac, Macbook Retina, iPad und iPhone gehören ebenso zu meinem Handwerkszeug wie Ultrabook und Windows Phones. Das hat durchaus den Vorteil, sich das beste beider Welten aussuchen zu können. 

Das erste iPhone war mit großer Sicherheit eine der Meilensteine in der Geschichte der Smartphones, weil es das Nutzungsverhaltung und die Bedienung revolutionierte... auch um den Preis der Abwesenheit wichtiger Features (warum erinnert mich das nur an Windows Phone? :-)) Mit den Nachfolgern kamen wichtige Hardwarefeatures hinzu, schliesslich mit dem iPhone 4 dann der Retina-Bildschirm, mit seiner Pixeldichte ebenfalls revolutionär (auch wenn die Konkurrenz schnell nachzog). 

Mit dem iPhone 4S kam dann im vergangenen Jahr nur ein kleines Update heraus, was viele Anwender enttäuschte. Wo war der innovative Geist? Wo der "One more thing"-Effekt, den Steve Jobs immer so gerne zelebrierte? Mit dem iPhone 5 schliessliche, angeblich dem letzten Herzensprojekt von Steve Jobs, musste endlich wieder etwas bahnbrechendes her. 

Und da verwundet es nicht, dass der Spiegel jubelt die Erwartungen wären erfüllt worden und das Gerät könne nun ein Hit werden. Es verwundert deshalb nicht, weil Apple schon seit Jahren immer weniger an Bahnbrechendem vorstellt, und damit die Erwartungshaltung deutlich verändert hat. Zufrieden ist man also heute schon, wenn man ein Gerät mit immer noch geringerer Auflösung als WXGA (die bei vielen Android-Geräten und den kommenden Windows Phone 8-Geräten Standard ist), ohne NFC (dito) und ohne herausstechendes Feature ankündigt. Noch dazu - von Tim Cook in der Keynote nicht einmal erwähnt - mit einem neuen SIM-Karten-Standard, der einen Kartentausch erfordert, und zumindest die Telekom zickt beim Versand der nano-SIM noch rum (im Gegensatz zu vodafone, die den Kartentausch innerhalb eines Tages hinbekommen haben).

Am schlimmsten für mich: Die fehlende Innovation im System. iOS wirkt, auch wenn es mittlerweile in der sechsten großen Version kommt, immer noch den selben, damals revolutionären, heute spinnenwebenversetzten Nutzungseindruck. Oh nein, man vezeihe mir: Mit dem iPhone 5 bekommt man ja tatsächlich eine Icon-Reihe mehr unter...

Ich kann nur jedem Anwender empfehlen, sich mit dem Kauf noch ein wenig zu gedulden. Wenn im November das Nokia Lumia 920 auf den Markt kommt, dann sieht das iPhone 5 alt aus... stärkerer Akku, revolutionäre Kamera, frisches, neues Betriebssystem, zukunftsträchtige Hardware inklusive NFC, da fällt - außer dem Apfel - die Argumentation für ein iPhone 5 schwer...

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Standardformat der Bildschirmfotos beim Mac ändern

7. September 2012

Will man schnell einen Screenshot machen und diesen dann auch noch auf einer Webseite weiterverwenden, ohne das Bild konvertieren zu müssen, dann ist die Standardeinstellung von Mac OS wenig hilfreich: Mit kann direkt aus dem System heraus ein Bildschirmabschnitt markiert werden, und wird dann als Bild auf dem Desktop angelegt (als Dateiname beispielsweise "Bildschirmfoto 2012-09-07 um 17.49.19"). 

Will man statt BMP oder PNG ein JPED-Bild haben, dann kann dies schnell umgestellt werden: Über Spotlight "Terminal" starten und dort

defaults write com.apple.screencapture type jpg

eingeben. Statt jpg kann auch jedes andere bekannte Bildformat genommen werden.

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Die ewige LTE-Diskussion

22. März 2012

Manchmal komme ich mir zurück versetzt in die Zeiten des TAED-Systems und der Frühstücks-Cerealien. Keiner wusste, was es bedeutete, aber wenn man es häufiger hörte, musste es was Wichtiges und Erstrebenswertes sein... :)

Mit den ersten Geräten, die LTE unterstützten, ist in den vergangenen Wochen die Diskussion um Netze, Nutzbarkeit und Notwendigkeit mit voller Wucht entbrannt. Als Apple dann noch bei der Vorstellung des "neuen iPad" (ehemals "iPad 3") LTE ankündigte und sich herausstellte, dass die im iPad verwendeten Chips die Frequenzen in Deutschland nicht unterstützen würden, war das Chaos perfekt.

Mal im Ernst die Frage: Brauche ich LTE in einem mobilen Gerät?

1.) Auslastung/Versorgung
LTE ist in Deutschland gerade im Ausbau. Wer sich die Karten einmal ansieht, der erkennt schnell, dass es eben die bisher schlecht mit DSL versorgten, meist ländlichen Gebiete sind, die mit LTE-Basistationen versorgt werden. Logisch, denn dort wird der - für die Netzbetreiber mit immensem technischen Aufwand verbundene - Ausbau der technischen Infrastruktur gefördert (weil es billiger ist, diese zu schaffen, als entsprechende DSL-Infratruktur dort hinzubekommen). Quintessenz: Wer auf dem Land lebt, hat eher was von LTE als in der Stadt (wo die Netze bereits bis HDSPA+ hochgehen).

2.) Die Nutzung
LTE ist deutlich schneller als DSL, das ist einer der Werbesprüche. Nun ist das zum einen eine Aussage, die recht relativ ist, denn jeder Mobilsurfer kennt das Problem: Die tatsächliche Geschwindigkeit ist nur teilweise von der Infrastruktur abhängig, viel mehr noch aber von der Auslastung der Zelle. Wie viele Anwender datensurfen gerade? Wie werden die Datenslots verteilt?

Nun kommt noch dazu, dass die empfundene Surfgeschwindigkeit nicht nur abhängig vom Datendurchsatz ist, sondern auch noch andere Faktoren (z.B. der DNS-Lookup, also das Umwandeln der Web-Adresse in eine IP-Adresse) mitspielen. Diese werden aber nicht schneller, wenn der Datendurchsatz höher ist... LTE macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man großen Datenmengen durch den Äther schiebt, nicht für das Standard-Surfen. Was macht aber der Normalanwender mit seinem Smartphone? Richtig... Surfen.

3. Nebenfaktoren
Höherer Datendurchsatz heisst auch höherer Akkuverbrauch, zumindest ist dies bei LTE der Fall. Die Geräte, die bisher auf dem Markt sind, kommen unter LTE gerade mal einen halben Tag über die Runden. Für ein Smartphone vollkommen inakzeptabel.

Für mich habe ich die Frag oben eindeutig mit einem "Nein" beantwortet. Und das nicht, weil es noch kein LTE Windows Phone gibt, sondern, weil es nicht der Nutzung eines Smartphones entspricht. Einen WLAN-Accesspoint mit LTE für das Surfen mit einem Notebook unterwegs, das kann ich mir schon eher vorstellen. In einem Smartphone - das theoretisch ja auch über Tethering als WLAN-Accesspoint genutzt werden könnte - macht es auf Grund des Akkuverbrauchs einfach keinen Sinn... und damit die Diskussion eigentlich auch nciht so richtig... :D

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Danke, 1und1!

17. März 2012

Wer jetzt eine Geschichte wie vor einigen Monaten erwartet, der liegt falsch. :) Ich wollte es nur einmal sagen: mit einem iPad 3 50 GB an Musik via iTunes-Match herunter zu laden, und das bei einer 3000er Leitung, das grenzt an Körperverletzung!!! :(

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Revolution oder Mogelpackung? Das iPad 3

8. März 2012

Auf den ersten Blick: Endlich mal wieder eine Produktvorstellung, die es in sich hatte. Nachdem schon für das iPad 2 ein hochauflösendes Retina-Display angekündigt worden war, sich dies aber als "zu früh gefreut" herausstellte, hat das "iPad 3" (was nur noch "das iPad" heisst) jetzt eine sagenhafte Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln mit an Bord. Das ist ein etwas kleinerer ppi-Wert (Pixel per Inch) als beim iPhone 4, die Bezeichnung "Retina" bezieht sich aber darauf, dass man keine Pixel mehr erkennen kann. Und in der Summe: vierfache Pixelzahl (je doppelt so viele Pixel in der Breite und Höhe wie bei den Vorgängern) ist schon eine Hausnummer.

Eine 5 Megapixel-Kamera (statt der bisherigen 1 Megapixel-Kamera) mit Beleuchtung und 5 Linsen (und dem Vernehmen nach bis auf die Auflösung vergleichbar mit der iPhone 4-Kamera), ein A5x Vierkern-Prozessor (um die horrende Zahl der Pixel performant ansteuern zu können) runden das Paket ab.

Auch in Deutschland ist das Gerät 4G-/LTE-tauglich, wobei Apple selbst schreibt "Datentarife separat erhältlich. Die 4G Abdeckung ist nicht in allen Regionen verfügbar und abhängig vom Anbieter. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich." Dem Vernehmen nach wird es mit dem LTE-Frequenzband 700 und 2.100 MHz ausgeliefert, die deutschen LTE-Netze aber arbeiten im Band zwischen 800 und 2.600 MHz... und die Aussage "Weltweites 3G-Surfen" macht da auch nicht unbedingt Mut...

Wie auch immer: Die kritischen Stimmen, die jetzt wieder maulen, wo denn die Innovation geblieben wären (und zu denen ich nach der Vorstellung des iPad 2 und des iPhone 4S gehört habe), legen aus meiner Sicht eine verquere Erwartungshaltung an den Tag. Das iPad 2 ist mittlerweile durchaus con der Konkurrenz eingeholt worden (das Samsung Galaxy Tab ist nur ein Beispiel). Dem iPad 3 hat keiner der Konkurrenten etwa entgegenzusetzen. Was wäre also eine Innovation gewesen?

Ein neues Gehäuse, da hätte man ja durchaus drauf hoffen können... aber wer Millionen in einem Rechtsstreit mit Samsung verballert, weil angeblich das Design des iPads und des Konkurrenzproduktes soooo ähnlich sind, der wird sicherlich nicht davon abweichen...

Am 16.3. wird ein weißes 64GB iPad 3 bei mir ins Haus flattern, und ein weisses 32GB iPad 2 in die Hände der bEva... :-D

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iTunes Match auf iPhone und iPad aktivieren

18. Dezember 2011

Nachdem ich mir einen Wolf gesucht habe, wie denn nun - nach Aktivierung und Abgleich meiner Medithek - denn nun die Titel auf iPhine und iPad bekomme, und dabei auch bei Apple selbst kläglich gescheitert bin, hier die Lösung.

(bevor jetzt jemand sagt "Geht doch automatisch": Weiterlesen! :-))

Zuerst muss unter Einstellungen, Musik "iTunes Match" aktiviert werden. Danach sollte der Abgleich automatisch stattfinden, die Mediathek auf dem Gerät wird ersetzt (wobei die Titel, die bereits auf dem Gerät sind, auch dort bleiben) aber alle Stücke, die auf dem "Masterrechner" (und allen Rechnern, die danach mit iCloud abgeglichen haben) sind verfügbar.

Das allerdings - und hier war mein Problem - funktioniert dies nur, wenn man auch im WLAN ist. Apple will offensichtlich das Datenvolumen der Mobilfunkkarten schonen. Wer allerdings eine Flatrate ohne volumenabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung hat, der hat WLAN relativ selten an, zumindest ist es bei mir so...

Der Weg daran vorbei:Unter Einstellungen, Store den Schalter bei "Mobile Daten verwenden" einschalten... und schon geht´s auch via 3G.

iOS zieht sich nun die Mediathek aus iCloud und gleicht diese mit dem Gerät ab. Alle Stücke, die noch nicht lokal auf dem Gerät sind, können durch ein Tippen auf das Wolkensymbol heruntergeladen (und auch schon direkt wiedergegegeben werden):

Der sinnvollste Weg, alle wichtigen Stücke lokal zu haben und nicht unterwegs auf die Datenverbindung angewiesen zu sein: Wiedergabelisten anlegen. Die können nämlich durch ein Tippen auf "Alles laden" komplett heruntergeladen werden, während die anderen Stücke in der Mediathek dann bei Bedarf nachgeladen werden können.

Soll Speicher freigemacht werden, dann ist auch das einfach: Einfach ein Stück, einen Interpreten, ein Album aufrufen, Finger draufhalten und dann auf das (X) tippen (wie beim Löschen oder Beenden von Apps). Die damit markierten Stücke werden dann lokal gelöscht, sind aber in iCloud immer noch vorhanden und auf dem iOS-Gerät mit der Wolke gekennzeichnet, können also wieder erneut heruntergeladen werden.

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Apfeltaschen und Backen dick: Wer plagiiert hier? Oder: Apple ist Microsofts Samsung

4. Oktober 2011

Long time no read, ich weiss. Bücher, Twitter, Facebook, Seite, all das hat mich vom Blog weggehalten, und ich will auch gar nicht verstprechen, dass es hier wieder eine so hohe Posting-Frequenz gibt wie noch vor einem Jahr. Aber ich bemühe mich... :-)

Da war sie nun heute: Die erste Apple Produktvorstellung ohne Steve Jobs. Und ohne Höhepunkt. Und ohne neues iPhone. Okay, letzteres nicht ganz, zumindest für ein iPhone "4S" hat es gereicht. Was dem klassischen iPhone-Poser aber nix bringt, denn das 4S verwendet das Chassis des iPhone 4, setzt nur auf neue innere Werte. Dual Core A5-Prozessor, bessere Kamera mit HD Videoaufnahme, Doppelantenne für bessere Empfangsleistung, bessere Akkuleistung. So schön das alles ja ist, alten Wein in neuen Schläuchen hätte so recht heute wohl niemand erwartet... All die Gerüchte um ein größeres Display, ein dünneres Gerät: Falsch. Simpel falsch.

Schlimmer noch: Apple ist Microsofts Samsung. Die "neuen Features" haben einen solchen Bart, der fast schon Guttenbergsche Dimensionen annimmt: Sprachsteuerung: Hui... hat das nicht Windows Phone gerade revolutioniert (zugegeben: auf die Kopplung mit Wolfram Alpha bin ich schon ein wenig neidisch)? Twitter-Integration in die Kontakte: Kommt mir irgendwie auch bekannt vor. Speichern der Daten in der Cloud: Welch re.vo.lu.tio.näre Idee!

Ich bin mir nicht sicher, ob es mich freut oder frustriert: Der Innovationstreiber von einst hinkt hinterher und sonnt sich in seiner vermeintlichen Vorreiterrolle. ""iPhone 4S plus iOS 5 plus iCloud ist eine bahnbrechende Kombination, die das iPhone 4S zum besten iPhone aller Zeiten macht" (Quelle) sagt schon alles, oder?

Ich sehe es positiv: Geldbeutel geschont und vor allem: Windows Phone 7, der Plattform, die wirklich innovativ ist, Platz im Markt geschenkt. wollen wir hoffen, dass Tim Cook nicht ganz fix den (Leo) Apotheker macht...

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