18. Dezember 2011
Nachdem ich mir einen Wolf gesucht habe, wie denn nun - nach Aktivierung und Abgleich meiner Medithek - denn nun die Titel auf iPhine und iPad bekomme, und dabei auch bei Apple selbst kläglich gescheitert bin, hier die Lösung.
(bevor jetzt jemand sagt "Geht doch automatisch": Weiterlesen! :-))
Zuerst muss unter Einstellungen, Musik "iTunes Match" aktiviert werden. Danach sollte der Abgleich automatisch stattfinden, die Mediathek auf dem Gerät wird ersetzt (wobei die Titel, die bereits auf dem Gerät sind, auch dort bleiben) aber alle Stücke, die auf dem "Masterrechner" (und allen Rechnern, die danach mit iCloud abgeglichen haben) sind verfügbar.

Das allerdings - und hier war mein Problem - funktioniert dies nur, wenn man auch im WLAN ist. Apple will offensichtlich das Datenvolumen der Mobilfunkkarten schonen. Wer allerdings eine Flatrate ohne volumenabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung hat, der hat WLAN relativ selten an, zumindest ist es bei mir so...
Der Weg daran vorbei:Unter Einstellungen, Store den Schalter bei "Mobile Daten verwenden" einschalten... und schon geht´s auch via 3G.

iOS zieht sich nun die Mediathek aus iCloud und gleicht diese mit dem Gerät ab. Alle Stücke, die noch nicht lokal auf dem Gerät sind, können durch ein Tippen auf das Wolkensymbol heruntergeladen (und auch schon direkt wiedergegegeben werden):

Der sinnvollste Weg, alle wichtigen Stücke lokal zu haben und nicht unterwegs auf die Datenverbindung angewiesen zu sein: Wiedergabelisten anlegen. Die können nämlich durch ein Tippen auf "Alles laden" komplett heruntergeladen werden, während die anderen Stücke in der Mediathek dann bei Bedarf nachgeladen werden können.
Soll Speicher freigemacht werden, dann ist auch das einfach: Einfach ein Stück, einen Interpreten, ein Album aufrufen, Finger draufhalten und dann auf das (X) tippen (wie beim Löschen oder Beenden von Apps). Die damit markierten Stücke werden dann lokal gelöscht, sind aber in iCloud immer noch vorhanden und auf dem iOS-Gerät mit der Wolke gekennzeichnet, können also wieder erneut heruntergeladen werden.
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4. Oktober 2011
Long time no read, ich weiss. Bücher, Twitter, Facebook, Seite, all das hat mich vom Blog weggehalten, und ich will auch gar nicht verstprechen, dass es hier wieder eine so hohe Posting-Frequenz gibt wie noch vor einem Jahr. Aber ich bemühe mich... :-)
Da war sie nun heute: Die erste Apple Produktvorstellung ohne Steve Jobs. Und ohne Höhepunkt. Und ohne neues iPhone. Okay, letzteres nicht ganz, zumindest für ein iPhone "4S" hat es gereicht. Was dem klassischen iPhone-Poser aber nix bringt, denn das 4S verwendet das Chassis des iPhone 4, setzt nur auf neue innere Werte. Dual Core A5-Prozessor, bessere Kamera mit HD Videoaufnahme, Doppelantenne für bessere Empfangsleistung, bessere Akkuleistung. So schön das alles ja ist, alten Wein in neuen Schläuchen hätte so recht heute wohl niemand erwartet... All die Gerüchte um ein größeres Display, ein dünneres Gerät: Falsch. Simpel falsch.
Schlimmer noch: Apple ist Microsofts Samsung. Die "neuen Features" haben einen solchen Bart, der fast schon Guttenbergsche Dimensionen annimmt: Sprachsteuerung: Hui... hat das nicht Windows Phone gerade revolutioniert (zugegeben: auf die Kopplung mit Wolfram Alpha bin ich schon ein wenig neidisch)? Twitter-Integration in die Kontakte: Kommt mir irgendwie auch bekannt vor. Speichern der Daten in der Cloud: Welch re.vo.lu.tio.näre Idee!
Ich bin mir nicht sicher, ob es mich freut oder frustriert: Der Innovationstreiber von einst hinkt hinterher und sonnt sich in seiner vermeintlichen Vorreiterrolle. ""iPhone 4S plus iOS 5 plus iCloud ist eine bahnbrechende Kombination, die das iPhone 4S zum besten iPhone aller Zeiten macht" (Quelle) sagt schon alles, oder?
Ich sehe es positiv: Geldbeutel geschont und vor allem: Windows Phone 7, der Plattform, die wirklich innovativ ist, Platz im Markt geschenkt. wollen wir hoffen, dass Tim Cook nicht ganz fix den (Leo) Apotheker macht...
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20. März 2011
Ich hatte mich wie Bolle auf mein 27 Zoll Cinema Display gefreut. Nach einem 2o Zoll-Gerät und einem 24 Zoll Acer-Display wollte ich endlich die perfekte Ergänzung zu meinem 27 Zoll iMac. Sein wir ehrlich: Im Vergleich zu dessen "internem" Bildschirm wirkt alles andere wie ein schlechter Abklatsch. Kaum war es da, musste es ausprobiert werden, der Anschluss war kein Problem: miniDisplay-Port ist im iMac vorhanden, einstecken, fertig. Dann allerdings die Enttäuschung: Das Display ist viel zu dunkel... und kurzes Nachdenken erklärt dies:

Mein iMac steht halb unter einem Dachflächenfenster, der jeweils zweite Monitor rechts daneben (eben nicht unter einem Fenster. In der Folge ist es für den relativ dunkel, und damit regelt er die Bildschirmhelligkeit auch entsprechend runter. Allerdings funktioniert die Helligkeitskorrektur über die F!- bzw. F2-Taste der Tastatur nur für den primären Monitor, damit eben nicht für das Cinema-Display. Apple selbst meint lakonisch (aber falsch), man könne ja die automatische Helligkeitsregulierung ausschalten in den Systemeinstellungen. Leider nein...
Die erste, pragmatische Lösung: Eine Schreibtischlampe auf den Helligkeitssensor des Displays, dann regelt es hoch. Nicht schön, funktioniert aber.
Die bessere Lösung: Hier gibt es ein kleines Tool namens "BrightnessSync for Mac", das eigentlich für die Macbooks und das Cinema-Display geschrieben wurde und dort die automatische Synchronisation der Bildschirmhelligkeit erreichen soll. Das macht in meinem Fall relativ wenig Sinn (der Ambient Light Sensor sitzt ja im Dunkeln), das Tool hat aber einen Riesenvorteil: Es fügt der Steuerung des Cinema Displays die Schieberegler für die manuelle Helligkeitseinstellung hinzu, die vorher gefehlt haben.

Beim ersten Start einfach die Fehlermeldung, dass die Software für ein MacBook sei, wegklicken, und schon kann die Helligkeit des Cinema Displays manuell eingestellt werden oder gar iMac und Display parallel den Helligkeitssensor des Displays nutzen.
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10. September 2010
Merkzettel an mich selbst: Induktionsherde und Handytelefonate schliessen sich nahezu aus. Beim Blick auf den Eiertopf und das Warten auf das Kochen des darin enthaltene Wasser Gespräch verloren. Antennagate im Verdacht gehabt. Gespräch neu aufgebaut, wieder verloren. Bumper verflucht. Wieder angerufen, ein Ei versucht in den Topf zu bekommen. Vom Angerufenen nach Gesprächsabbruch und Rückruf wüst beschimpft worden, warum ich auch mit einem solchen Drecksgerät telefoniere (frage ich mich auch mittlerweile). Induktionsplatte ausgemacht. Tolle Gesprächsqualität. Nur der Gesprächspartner war nicht mehr redselig. Schicksal... :-)
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10. August 2010
Ich gebe zu: Ich bin erkältet, habe einen dicken Kopf, und bin unleidlich. Und da mag es sein, dass mich dinge einfach mehr nerven als "normalerweise". Langsam, ganz langsam aber habe ich die Nase volle, und das nicht nur mit Schnupfenschnodder.
Gestern schalte ich am iPad das erste mal wieder das UMTS-Modul ein (im Urlaub war logischerweise nur WLAN an), und bekomme keine Verbindung, Fehlermeldungen ("Mobiles Datennetzwerk kann nicht aktiviert werden"), all so´n Gedöns. Kann ja sein, auch vodafone hat mal Netzprobleme. In fast 20 Jahren (aua!) Kundenverhältnis ist das slten genug der Fall gewesen.
Heute morgen kein Problem, heute abend, als ich nach Hause kam, waren die Mails aktuell, also auch tagsüber kein Problem. Jetzt gerade dann (ich rufe nochmal Erkältung und dicken Kopf in Erinnerung!) das selbe Spiel... also doch nicht das Netz schuld. UMTS-Modul? Konfiguration? Basteln hin, prockeln her... irgendwann habe ich entnervt aufgegeben und dann doch mal die Hotline angerufen.
"Ja... wir haben seit gestern Abend Probleme im Netz..."
Nein, darüber rege ich mich nicht auf. Wohl aber darüber, dass es das DRITTE Mal ist, dass ich ein Gerät neu eingerichtet habe bzw. nach längerer Zeit aktiviert habe, es nicht funktioniert und IMMER das Netz Schuld war. Wie hoch ist dafür die Wahrscheinlichkeit!?!?!?!? :-(
Ich nehm mir jetzt eine Aspirin Complex und rolle mich ins Bett. Und wehe, wenn morgen... ach egal.
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24. Juni 2010
Man ahnt nichts böses, schliesst sein iPhone an den Mac an, und bekommt vollkommen aus der Luft folgende Fehlermeldung:
Das iPhone (Name) kann nicht synchronisiert werden. Der angegebene Dateiname ist bereits vorhanden.
Bisher mit diversen Macs und iPhones/iPods nicht vorgekommen. Die Lösung: Seit dem Update auf iTunes 9.2 ist die Library für iToner (das Klingeltöne auf das iPhone überträgt) veraltet und führt zu diesem Fehler. Einfach undter
~/Library/iTunes/iTunes Plug-ins
das iToner Plugin löschen und den Papierkorb leeren. Bei Bedarf wird es eh in der aktuellen Version nachgeladen. Voila: Schon funktioniert der Sync... :-)
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24. Juni 2010
Nun isses da... schööööön.
Erster Frust aber macht sich breit, wenn man das Gerät aktivieren will: Freischaltung und Bedienbarkeit sind kein Problem, aber die SIM-Karte mag so gar kein Netz bekommen.
Dies liegt daran, dass T-Mobile auf die Unterschrift vom Paketboten wartet, und erst dann die SIM freischaltet. Wer das umgehen will, der sollte die +49 (0)1805 726252 anrufen und dort die Lieferscheinnummer oder Seriennummer der SIM angeben. Nach Sicherheitsfrage (die sich auf den Auftrag bezieht, also z.B. Geburtsdatum, Adresse etc.) wird die Freischaltung eingegeben und sollte nach 1 bis 2 Stunden dazu führen, dass das Gerät das Netz findet.
Geduld ist momentan aber angesagt... die Hotline ist überlastet... :-D
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7. Juni 2010
Heute also war der große Tag... die erste Pressekonferenz der Worldwide Developer´s Conference (WWDC) von Apple und die erwartete Ankündigung des iPhone 4. Nun kann man durchaus bei solchen Gelegenheiten gespannt sein, was Steve Jobs wieder aus dem Hut zaubert, wie bei der Präsentation des iPhone OS4 aber war der erwartete Wüstensturm eher ein laues Lüftchen.
Keine Frage, das Display rockt: 960*640 Pixel bei einer Dichte von 326 Pixeln pro Zoll, das ist heftig, und wenn man den Vergleichsbildern der Präsentation glauben darf, dann auch ein deutlich sichtbarer Unterschied. "Retina Display" heisst hier das Zauberwort.
Die anderen Dinge sind nett, mehr nicht: Ein Dreiachs-Gyro zur verbesserten Bewegungserkennung, eine bessere Kamera, die auch HD-Videos schiesst und durch einen verbesserten Sensor eine höhere Bildqualität aufweist, eine Videotelefonie-Software, die nur zwischen zwei iPhone 4 und - zumindest in 2010 - nur im WLAN funktioniert... all das deutlich weniger innovativ als erwartet. Was also bleibt? (alle Infos finden sich beispielsweise hier).
Das Bewusstsein, dass Apple sich auch nicht immer wieder neu erfinden kann... trotzdem aber am 24. Juni 2010 die Schar der Ersttagskäufer nicht geringer sein wird als bei den vorigen Leben des iPhones.
Das Amusement, dass Apple mit der Umbenennung des iPhone OS4 in "iOS 4" mal wieder einen Namen genommen hat, der CISCO gehört.
Und nicht zuletzt die Tatsache, dass bei Apple-Präsentationen WiFi-Nutzung unerwünscht ist, weil sonst die Präsentationen nicht laufen... :D
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27. Mai 2010
... ich hasse es, zu warten. Auch wenn es sich lohnt, denn heute ist das iPad (32GB/3G/Wifi) in der Zustellung... :-D
UPS ist normalerweise gegen 11:00 hier, natürlich heute mittlerweile über eine Stunde verspätet. Aaaargh... :-D
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20. Mai 2010
Am vergangenen langen Wochenende hatte ich während eines Einkaufsbummels der schon lange nagenden Versuchung nach einem Livescribe-Stift nachgegeben. Wer ihn nicht kennt: Vom Grundsatz her ist dieser ein etwas überdimensionierter Kuli, der einen eingebauten Speicher von 2 oder 4GB hat und auf Anoto-Papier schreibt. Das Papier ist mit fast unsichtbaren Minipunkten versehen, die von der unter der Mine installierten Minikamera des Stiftes aufgenommen werden und so millimetergenau die Position des Stiftes mit aufnehmen.
An PC oder Mac angeschlossen können dann die geschriebenen Notizen übertragen, verwaltet und in Text umgewandelt werden. Die Codierung des Papiers enthält dazu noch die Information, welcher Notizblock und welche Seite gerade verwendet wird. Jeder Schreibblock (vom A5-Ringbuch über den kleinen Notizblock zum Moleskin) hat auf jeder Seite Steuerelemente, mit denen beispielsweise durch einen Tipp eine Audioaufnahme (die später genau der Stelle, an der man dann geschrieben hat, zugeordnet wird), einen Taschenrechner und weitere Zusatzfunktionen aktiviert.
Spielerei? Für mich nicht (nur)! Ich schreibe aus Gewohnheit bei allen wichtigen Meetings Kernpunkte mit, auch wenn ich nicht selbst Protokoll führen muss. Wie oft kommt es dann aber vor, dass der Protokollführer in der Diskussion abgelenkt war und bestimmte Themen nicht oder nur teilweise mitbekommen und aufgeschrieben hat. Wenn dann die Diskussion noch schnell und dialogorientiert geführt wird, dann kann fast nur eine Audioaufnahme helfen. Also: Pen raus, Themen mitschreiben, bei komplexeren Diskussionsfäden Aufnahme einschalten und dann am Desktop die Notizen in Text umwandeln und dem Protokollführer zur Verfügung stellen … Audiodateien können einfach in AAC (Mac, PC), WAV, MP4 (nur PC) umgewandelt und ebenfalls mitgeschickt werden.
Zuhause funktioniert alles prima, Sinn macht es aber auch, die firmenbezogenen Protokolle auch auf dem Firmenrechner zu haben. Die Installation auf dem Desktop kein Problem (dank freundliche Unterstützung eines Admins, denn ohna lokale Adminrechte geht das nicht), allerdings zeigt sich eine Sicherheitsfunktion des Stiftes als Hinderungsgrund im Firmennetzwerk: Der Stift wird immer an einen (kostenlosen) Livescribe-Account gekoppelt, und dieser wird vor Übertragung der Notizen abgefragt, damit nur der berechtigte Benutzer – beispielsweise bei einem Verlust wichtig – an die Daten kommt. Mittlerweile unterstützt die Software auch die Nutzung eines Proxys, wird allerdings die Proxy-Authentifizierung benötigt, dann bricht die Kommunikation immer mit einer Fehlermeldung, man könne nicht auf das Internet zugreifen, ab.
Livescribe selbst schliesst in seiner Knowledgebase in einem solchen Fall, man könne den Stift nicht einsetzen. Pustekuchen! Die Lösung ist einfach und kann auch ohne Admin-Rechte umgesetzt werden:
Im Programmverzeichnis findet sich die Datei Livescribe Desktop.exe.config. In diese muss nach dem ersten Programmstart ans Ende, vor dem schließenden </configuration> folgendes Code Snippet eingefügt werden:
<system.net>
<defaultProxy enabled=“true“ useDefaultCredentials=“true“>
<proxy usesystemdefault=“true“/>
</defaultProxy>
</system.net>
Dieses weist das Programm an, für die Internetverbindung die Standardauthentifizierung des Desktops am Proxy zu verwenden (sprich: die Anmeldedaten am System weiterzureichen).
Geht doch… :-D
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