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Amazon-Serviceoffensive: Slapstick pur

8. Dezember 2016

Nicht in den falschen Hals bekommen: 95 Prozent meiner Einkäufe finden online statt, und davon sicherlich 90 Prozent bei Amazon. Über die Wochen und Monate eines Jahres kommen dreistellige Bestellzahlen zusammen, und wie immer ist das eine oder andere nicht gaaaaanz in Ordnung. Verkickte Verpackungen auf Grund der "Amazon Frustfreien Verpackung" (der Analogie zu "kontaktlosem Beischlaf"), nicht eingehaltene Lieferversprechen dank "DPost" (der Analogie zum berittenen Boten mit einem fehlenden Hufeisen), alles hinnehmbar. Wenn allerdings in einem Paket mit zwei Artikeln eines fehlt, dann ist das nicht mehr so ganz hinnehmbar, der Erfahrung nach aber alles andere als ein Problem: Amazon anrufen, reklamieren, Ersatzbestellung bekommen, fertig.

Gestern (fast) so geschehen: Bestellt waren ein Ladegerät für die Akkus der Parrot BeBop 2-Drohne und ein Akku für eben selbige. Angekommen in einem schlecht verklebten Bügelkarton: Das Ladekabel. Nach Sichtung der Umgegend des Paketkastens und vergeblicher Hoffnung, den Akku irgendwo liegen zu finden, der Anruf bei Amazon. Positive Überraschung: Neben der gewohnt diskussionsfreien Ersatzlieferung gabe es auch noch ein Unterhaltungsprogramm:

Amazon-Mitarbeiterin (mit schleppendem, osteuropäischen Akzent): "Gutten Tag. Wie kann ich Ihnen häääälfen?"

Meine Wenigkeit (mit mühsam abtrainiertem Pott-Akzent): "Moin! Bei der eingegebenen Bestellnummer fehlte der Akku..."

A: "Aaaah... Iiiich värstääääähe. Wobei fäählte der?"

MW: "... bei der Lieferung!"

A: "Aaaah... Iiiich värstääääähe. Abär bei wääälcher Liferung?"

MW: "... [?!] ... na bei der der Bestellnummer XYZ?"

A: "Aaaah. Fählte bei "Ladegerrät ParottBiBopp" oderr bei "Akku ParottBiBopp waaaiss"?"

MW: "Na der Akku..."

A: "Joooooh. Abberr fählte bei "Ladegerrät ParottBiBopp" oderr bei "Akku ParottBiBopp waaaiss"?"

MW: "... der Artikel Akku Parrot Bebop 2 Weiss fehlte."

A: "Aaaah. Da fählte Akku. Mommänt. Muss Nachfragen."

Warteschleife und Zeit zu rekapitulieren. What. The. F...rohsinn?

A: "Danke für Gädullt! Mache ich färtig Ärsatzlifferung. Möchten Sie rücksäänden mit Härrmes oderr DähaEll?"

MW: "Was denn zurücksenden?"

A: "Na, Akku!!!!"

MW: "Ja aber der fehlt doch?!"

A: "Äben. Schickän Ärrsatzlifferung, Sie schicken zurück."

MW: "JA ABER WAS DENN?"

A: "Na, Akku!!!!"

Durchatmen. Nachdenken. Zu keiner Lösung kommen.

MW: "Der Akku fehlt im Paket. Sie schicken mir ihn nach. Warum sollte ich den zurücksenden?!?!"

A. "Mommment. Muss ich naaaachfragän."

Kurt Felix kann es nicht sein. Paola? Guido Cantz? Wer auch immer...?

A: "Danke für Gädullt! Mache ich färtig Ärsatzlifferung. Müssen Sie nicht rücksäänden. Schuldigung, känne mich niiicht aus mit Akku. Schönnen Taaaag!"

Ich habe jetzt noch Bauchschmerzen vor Lachen... :D

Bevor ein Schlaumeier mir jetzt vorwirft, mich über den Akzent gleichzeitig über die Dame oder Ausländer im Allgemeinen lustig zu machen: Der Akzent war Teil der gesamten surrealen Situation. Das hätte aber ein beliebiger sein können. Mit einer Sächsin stelle ich mir das auch putzig vor... "Was für´n Aggüüü?" :D

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GoldenEye - Goldene Apple Watch und die Nachbestellung von Armbändern

4. Januar 2016

Nach vielen, vielen Jahren, in denen ich Apple-Produkte nutze und vor allem den Service des Giganten aus Cupertino schätzen gelernt habe, bin ich dieser Tage in eine Situation geschlittert, die ungewohnt war: Chaotische Auskünfte, stundenlange Telefonate. Ganz offensichtlich habe ich eine Kombination erwischt, die Apple selber überrascht. Dabei sollte die so ungewöhnlich nicht sein:

Die bEva hat eine goldene (genauer, bevor hier Schnappatmung einsetzt: "goldfarbene") Apple Watch mit Sport-Armband. Und diese hat der Uhr entsprechend auch einen goldenen Dorn (das Teil, was die Länge des Armbands festlegt). Nun war das Armband nach vier Monaten massiv verfärbt, ohne, dass es einen nachvollziehbaren Grund dafür gab. Für mich war eigentlich klar, dass ich ein neues Armband bestelle und das Thema damit erledigt ist. Nur: Der Apple Store bietet keine Auswahlmöglichkeit bei der Bestellung der Armbänder, und so würde ein neues Armband mit einem silbernen Dorn kommen. Auch ein Laderarmband (Wunsch der bEva) lässt sich nicht konfigurieren, damit wäre der Anschluss an die Uhr wie auch die Schliesse in Silber - unbefriedigend bei einer goldfarbenen Uhr. Also: Apple Store anrufen und das "live" klären.

31.12.15:
Die Kollegin im Store hört sich mein Dilemma an und konstatiert "Das ist doch eine Reklamation, da verbinde ich sie an den technischen Support". Grundsätzlich nehme ich einen Garantieaustausch gerne hin, hätte aber das Grundproblem schon gerne auch gelöst: Wie bestelle ich ein passendes Armband mit goldfarbenen Applikationen? Wie auch immer: Mein nächster Gesprächspartner ist im Apple Care Plus (ACP) verortet und relativ ratlos, weil das so recht kein technisches Problem ist. Er verbindet mich aber gerne zu einem technischen Vorgesetzten.

Und hier hätte ich gerne einen Recorder angehabt. The best Hörbuch ever... zwischendrin habe ich das Telefon auf Lautsprecher geschaltet und die bEva vor lautlosem Lachen rollend auf dem Sofa liegen gehabt. Zuerst war der Schluss, dass er die gesamte Uhr austauschen müsse. Okay für mich, denn die digitale Krone der Uhr zickte dann und wann einmal, und damit waren zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Allerdings hatte ich dann noch die bange Hoffnung, auch das Thema mit der Bestellung eines anderen Armbandes lösen zu können. Und da nahm das Schicksal seinen Lauf... Ich glaube, ich habe das Problem gute zehnmal erklärt. Immer gefolgt von einem lang gezogenen "Okaaaaaaaaaaaay..." der anderen Seite. Meine Nachfrage, ober er denn nun mein Problem nachvollziehen könne, quittierte er mit einem "Natürlich!!!", um dann direkt nochmal zu hinterfragen, was ich denn nun meinen würde.

Irgendwann habe ich dann aufgegeben, die Uhr sollte ja komplett getauscht werden und damit das Armband exakt so kommen wie bei der ersten Lieferung.

Zusätzlich habe ich dann nochmal im Store angerufen und die Frage da gestellt. Antwort (nach Rückfrage im Backoffice): "Da haben Sie recht... hier bestellen können Sie nur die gelistetetn Armbänder, und da ist keines, dass die Schliesse oder den Dorn goldfarben hat."

04.01.2016:
Irgendwie ist meine Motivation, das Thema weiter zu verfolgen, relativ eingeschränkt. Die neue Uhr ist heute in der Zustellung, also alles gut. Also: Alles gut, bis dann die Zustellung erfolgt und das Paket geöffnet ist! Das nämlich enthält eine neue Apple Watch in goldener Farbe... aber kein Armband. Meine Motivation, einen weiteren Telefon-Marathon zu starten, ist weiterhin eher gering, aber was hilfts? Diesmal direkt an den Support (0800 6645451), eine Reparaturnummer habe ich ja schliesslich. Erfreulich schonmal, dass die Kollegin mein Problem (goldfarbene Uhr, silberne Applikationen) innerhalb einer Minuten verstanden hat (Originalton: "Hmmmh... ich bin eine Frau, vielleicht liegt es daran. Dem Kollegen ist vielleicht der Unterschied von Silber und Gold nicht so klar geworden... :)"). Einmal mehr eine Nachfrage bei einem technischen Vorgesetzten... und dann die Auskunft "Das ist richtig so. Ein Armband hat keine Garantie, es sei denn, es verursacht Hautirritationen.". Ich habe dann mal die Frage in den (virtuellen) Raum geworfen, dass - selbst wenn ich das so akzeptieren würde - sie mir doch bitte mal mitteilen möge, wie ich denn ein passendes Armband bestellen könne, wenn der Store es gar nicht hat. Die Antwort bewegte sich von betretenem Schweigen zu eingestandenem Vrerständnis zu einem Weiterverbinden an einen anderen Vorgesetzten.

Der wiederum hat sich dann des Themas angenommen, musste allerdings auch recherchieren. "So eine Anfrage ist mir bisher noch nicht untergekommen...". Bei der Vielzahl der gold- und rosegold-farbenen Apple Watches schwer verständlich. Wie auch immer, die Quintessenz den Ganzen: Apple kann diese Armbänder liefern. Allerdings nicht über den Store für den Endkunden bestellbar, sondern über den Support als Ersatzteil-Lieferung. Und auf diesem Weg sollte das neue Armband dann in den kommenden Tagen bei uns eintrudeln. Ich werde berichten...

 

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Vaterlandsverräter!

7. Mai 2015

Manchmal fasse ich mir an den Kopf. Zugegeben: vermehrt in letzter Zeit. Gestern Abend spielt nun Bayern München gegen Barcelona in der Champions League. Wir erinnern uns: Die Mannschaft, die in der Bundesliga für gnadenlose Langeweile im Kampf um die Meisterschaft gesorgt hat. Die, die man in den vergangenen Wochen und Monaten gerne geschmäht hat. Immer dann, wenn es passte. Weil gerade mal wieder ein Spieler einer anderen Mannschaft weggekauft wurde, weil sie arrogant sind, weil man selber nicht gegen sie gewinnen konnte und damit jeden Punktverlust bejubelt hat, und, und, und. Da mag man nun geteilter Meinung drüber sein, am Ende ist es aber typisch deutsch, Erfolg zu missgönnen.

Und in dem Kontext bin ich tatsächlich "typisch deutsch". Ich mag die Barzels nicht (*). Auch wenn ich neidlos anerkenne, dass ein solcher Erfolg - wirtschaftlich wie sportlich - nicht von alleine kommt und eine Menge strategischer Planung und konsequenter Arbeit erfordert: Manchmal ist es einfach Bauchsache.

Zurück zu den leichten Klopfbewegungen auf meine Stirn: Wenn ich gestern dann allüberall lese, man müsse ja "als Deutscher ja zumindest heute Bayern-Fan sein", "Heute muss man Deutscher sein" und andere Ergüsse in der Art, dann frage ich mich nach dem Sinn. Warum sollte ich?

1.) Die Bayern sind nicht die Nationalmannschaft. Auch wenn sich so benehmen. Okay, das mag nur halb richtig sein (sie stellen ja quasi die Nationalmannschaft :-))
2.) Ob eine deutsche Mannschaft nun einen internationalen Wettbewerb gewinnt oder Hinterkleckersdorf ein Fußball platzt, hat für mich nahezu die selbe Bedeutung. "Nahezu", weil ein Kind in Hinterkleckersdorf um seinen Fußball weint.
3.) Und wenn tatsächlich Bayern München auch das Rückspiel vergeigen sollte und statt des vollmundig angekündigten Triples auch das Double nicht klappt, dann ... meine dunkle Seele sei verdammt ... dann kann ich mir ein vollkommen unfaires Giggeln der Schadenfreude nicht verkneifen.

Wenn mich das zu einem "schlechten Deutschen" macht, dann scheint das etwas zu sein, auf das ich stolz sein kann... :)

(*) Wenn mich dazu der ein oder andere Betroffene ob meiner kreativen Bezeichnung "Barzels" (was die evolutionäre Stufe unter "Bazi" ist und nichts mit dem ehemaligen und von mir sehr geschätzten CDU-Politiker zu tun hat) schmäht:  Get a Life! :-D

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Sieben Methoden, in Foren GARANTIERT einen wohlmeinenden Helfer zu finden

22. Februar 2015

(-> Sarkasmus ein)

Liebe Anwender, die Ihr in einem Forum (egal ob privat, gewerblich oder direkt vom Hersteller) eine Antwort auf ein Problem oder eine andere Frage sucht: Ihr habt garantiert mehr, schnelleren und nachhaltigeren Erfolg, wenn Ihr die folgenden einfachen Grundregeln beherrscht und berücksichtigt:

1. Der Hersteller ist doof
Ganz wichtig: Vor der Schilderung des eigentlichen Problems solltet Ihr dringend einen Abschnitt, neudeutsch "Rant", gegen den Hersteller bringen. Es schafft eine klare Ausgangslage, wenn direkt im Vorfeld klar ist, dass Selbstverschulden des Anwenders, ein dem Marktstandard "normales" Verhalten oder ein Hardwaredefekt ausgeschlossen werden und gar nicht erst angesprochen werden müssen. "Scheiss Microsoft, war ja klar, dass die zu doof sind, das richtig zu machen." Dem Moderator macht dies das Leben leichter, muss er doch nicht die Antwort posten, sondern nur "Richtig. Microsoft und ich persönlich sind schuld!"

2. Der Moderator/Antwortende ist doof
Auch nicht zu vernachlässigen: Der Kunde ist König, der Fragende gar Kaiser. Die geistigen Fach-Amöben, die sich in solchen Foren als Moderatoren rumtreiben, sind soziallegasthenische, abgehalfterte und gescheiterte Existenzen. Das im Vorfeld klarzustellen, klärt Fronten und Umgangston: "Und jetzt braucht mir keiner einen Scheiß von XXX zu erzählen!" ist eine angemessene und zielführende Weisung. Vor allem engt sie die möglichen Lösungsansätze weiter ein, und macht dem geistig und empathisch unterentwickelten Moderator das Leben leichter, seinen niedrigen geistigen Horizont nicht übersteigen zu müssen.

3. Mi Casa es su Casa, oder: alle haben mein Problem oder sind doof
Da ja Fehlbedienungen, individuelle Hardwaredefekte etc. bereits ausgeschlossen wurden, MUSS es sich um ein global-intergalaktisches Problem handeln, das tief in der Inkompetenz des Herstellers verwurzelt liegt. Das bringt automatisch mit sich, dass jedwede Antwort der Art "Ich habe hier mehrere Geräte identischer Konfiguration liegen, die das Problem nicht haben" automatisch egozentrisches Gewäsch sind. Nur, weil 99,99% der Anwender das Problem nicht haben, heisst das noch lange nicht, dass es NICHT ein allgemeines Problem ist. Die anderen waren einfach nur bisher zu doof, es zu bemerken.

4. Orthographie, Interpunktion und Grammatik sind doof
Wenn ich nun als zahlender Anwender eines Produktes schon gezwungen werde, mich in die Niederungen eines Forums zu begeben, dann soll der Aufwand möglichst gering sein. Es reicht vollkommen aus, wenn die Kern-Fakten des Problems in zufälliger Reihenfolge und Schreibweise eingekippt werden. Der Sack mit Satzzeichen gehört dem Lesenden, der diese frei und nach eigenem Gusto zuordnen kann. "ich habfonmir windoof un kan nich mer sikronisirn wenn ich den rechner ausmach istden kabel ab und ledt nichmehr aber kumpel hat auch lumina undageht du opfa!" ist eine vollkommen adäquate Beschreibung.

5. Weniger ist mehr, oder: Fakten sind auch doof
In der Kürze liegt die Würze, und jeder Moderator zählt Cerebro zu seiner Standard-Ausstattung. Mehr als eine allgemeine Beschreibung des Problems ist Luxus, die nicht angemessen ist. "Kann Musik nicht abspielen" ist eine hervorragende, superspezifische Beschreibung, der eine umgehende, ausführliche und treffsichere Lösung zu folgen hat. Sollte dies nicht der Fall sein, dann, ganz wichtig, muss umgehend nachgelegt werden: "Wenn Du keine Ahnung hast, was machst Du dann in einem Forum?!", gegebenenfalls noch ergänzt um ein "Arrogantes/doofes/inkompetentes Moderatorenpack" (wer hier stattdessen inkontinent schreibt, kann sich gleich verpi..en... :-)

6. Antworten sind doof, wenn sie nicht meiner Erwartung entsprechen
Sein wir ehrlich: Was bildet sich dieses Moderatorenpack eigentlich ein?! Wollen die einem Anwender wirklich erzählen, dass eine bestimmte Funktion, die ihm die Welt bedeutet (z.B: eine Eiswürfelmaschine, das rSAP-Profil, blinkende Benachrichtigungs-LEDs oder der Registry Editor) nicht existiert? Das kann nicht sein, und damit ist eine solche Antwort automatisch zu ignorieren und die Frage erneut zu stellen. In einem solchen Forum muss doch jemand mit Hirn sein, der die eigene Meinung bestätigen kann! Dazu ist es nicht unabdingbar, "Blödsinn" zu antworten, kann aber durchaus helfen.

7. Bedanken ist was für Pussys und doof
Sollte dann wider jedweder Vernunft und Erwartung tatsächlich mal eine brauchbare Antwort in der Flut der geistige Fäkalien der Moderatoren dabei gewesen sein, dann sollte ein Fehler tunlichst nicht gemacht werden: "Danke" ist geächtetes Wort! Man stelle sich nur vor: Da könnte jemand doch auf die abstruse Idee kommen, dass sein unentgeltlicher Einsatz für Linderung, Freude oder, Gott bewahre, gar Dankbarkeit beim Fragenden geführt hätte! Ein kommentarloses Verlassen des Forums ist da die sauberste, beste und höflichste Lösung.

(-> Sarkasmus aus)

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Cineastische Körperverletzung

23. Dezember 2014

Puuuh... ich bin ja wirklicher Fan der Mittelerde-Welt von Tolkien, die Herr der Ringe-Verfilmung (trotz ihrer drei Teile) ist für mich immer noch eine der besten Literaturverfilmungen der letzten Jahre. Als Peter Jackson sich nach langem Zögern und Zaudern (oder besser "Zieren"?) bereiterklärte, das lterarische "Prequel" (cineastisches Unwort der letzten Jahre!)  Der Hobbit zu verfilmen, fand ich das erst mal gut. Allerdings war die Ankündigung, ebenfalls eine Trilogie daraus zu machen, eher unverständlich: Der Hobbit hat gerade mal ein knappes Drittel der Seiten des Herrn der Ringe.

Nun ist Teil 3 in den Kinos, und für mich bestätigt das die Befürchtung. War der erste Teil noch "lang, aber fesselnd", der zweite "lang, aber interessant", so ist "Die Schlacht der fünf Heere" nur noch "lang". Wunderbare Bilder, aber alle schon unendlich oft gesehen. Neuseeland hat nun nicht wirklich unendliche Vielfalt zu bieten. Schlachten, Schlachten, Schlachten, bööööööse Orkse im Amazon Prime-Vorteilsabo und Super Slowmotion Nahaufnahmen der eingefrorenen Mimik der Protagonisten. Für mich: Unnötig. Den Gesamtstoff hätte man wunderbar mit echtem Spannungsbogen in zwei Filme packen können und hätte immer noch genug Gestaltungsspielraum gehabt, die unglaublich kitschige Romanze der schlecht-hennagefärbten Elfe Tauriel unterzubringen.

Aber zumindest weihnachtlich war´s: Flackernde (Häuser-) Feuerchen, Speis und Trank vom Feinsten (von den Elfen zu den Menschen gebracht), der Grinch war auch da (warum man Thorin keine grüne Maske verpasst hat: fragt mich nicht!), der Stern schien helle (auch wenn Frau Galadriel dabei ein wenig grün aus dem Gesichte schaute, hatte die Thorin vielleicht die Grinch-Maske geklaut?!).

Für mich: Prädikat "unnötig", maximal "Aus Sammlersicht der Vollständigkeit wegen".

Versprochen: Heute wird alles besser. Dann geht es mit dem Kleinen in "Paddington". Da kann man nix falsch machen. :)

In diesem Sinne: Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

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Ich widerspreche den Facebook AGBs

29. November 2014

So. Fertig. Alles erledigt. Gerade in meiner Timeline gepostet. Ist doch cool, dass das alles so einfach geht. Und gerade bin ich mit meinem Auto betrunken mit 100 km/h durch die Tempo 30-Zone gefahren und habe den Grünröcken hämisch zugelächelt als sie ob meiner Schlangenlinien versucht haben, ein scharfes Bild zu bekommen. Warum? Doofe Frage!!! Ich hatte in allen Scheiben einen Zettel, auf dem "Ich widerspreche der 0,8 Promille-Regel und jeder Geschwindigkeitsbegrenzung." Tja. da können die nix machen!!!

Ehrlich: Wer auch immer noch diesen vollkommen sinnbefreiten Widerruf der Facebook-AGBs in meiner Timeline postet, der wird umgehend vom WWW ins HHH verbannt. In die "Hirnlose Hammelherde". :-(

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Der Rattenfänger von Redmond

20. Juli 2014

Ich will nicht repektlos erscheinen. Mir als kleinem Licht erschliesst sich die Breite und Genialität des übergreifenden Plans sicherlich nicht, den Microsoft mit der Übernahme von Nokia verfolgt. Oder anders: Der Weg dahin, und die folgenden Worte sind meine persönlichen, subjektiven Gedanken dazu.

Dass der Abstand nach vorne, den Microsoft auf dem Feld der mobilen Geräte zum nächsten Konkurrenten zu überbrücken hatte, nicht mit Bachblütentee und gemeinsamem "Ommmm"-Brüllen zu überwinden war, das konnte nicht überraschen. Dass sich die 600 Millionen Dollar Kostensynergien innerhalb von 18 Monaten nach der Übernahme von Nokia, die das erklärte Ziel waren, nicht von alleine ergeben, auch das keine Frage. Nur klangen die Flöten so süss, als Stephen Elop im April 2014 "Now, we´re one Microsoft" tönte, und das Lied der unendlichen Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft in den süssesten Tönen spielte.

Jener Stephen Elop, der 2010 von Micosoft zu Nokia gegangen war (ein Schelm, wer Böses vermutete), und in 2014 die Überbleibsel des Handygeschäfts von Nokia in einem Triumphzug hinter sich her in die offenen Arme des Redmonder Softwaregiganten führte. Elop, der von nicht wenigen Journalisten als derjenige geschmäht wurde, der Nokia den echten Abstieg von Börsenwert und Ruf erst verordnet hatte. Sicherlich sind viele strategische Entscheidungen in seiner Ägide ganz klar darauf ausgerichtet, schon den "verbleibenden Rest" von Nokia zum Zeitpunkt der Übernahme schlank zu halten. Das aber reicht offensichtlich nicht.

Die Ankündigung, dass Microsoft bis zu 18.000 Mitarbeiter weltweit entlassen will, war nicht wirklich unerwartet, zu viele ähnlich lautende und sich deckende Gerüchte gab es in den vergangenen Wochen. Und der ausgeschiedene Microsoft CEO Steve Ballmer war ja nicht zuletzt deshalb davon überzeugt worden, das Unternehmen zu verlassen, weil den Aktionären die Veränderungsgeschwindigkeit nicht ausreichte. Dass Nachfolger Satya Nadella "nur ein wenig restukturieren würde" war also keine realistische Erwartungshaltung. Allerdings wäre es mir nie in den Sinn gekommen (und das mag meiner Naivität anzulasten sein), dass der Kern der betroffenen Mitarbeiter bei Nokia zu suchen wäre: "We plan that this would result in an estimated reduction of 12,500 factory direct and professional employees over the next year."... das sind knapp 69 Prozent der Gesamtbetroffenen.

Nokia hatte bei der Verkündung der Übernahme noch knapp 32000 Mitarbeiter, diese Zahl dürfte sich aber bereits deutlich verringert haben bis zum heutigen Tage. Marktbeobachter sprechen davon, dass die angedachten Kündigungen mehr als die Hälfte der ehemaligen Nokia-Mitarbeiter treffen dürften.

Keine Frage: Das ist ein "übliches Beiwerk" bei einer solchen Milliarden schweren Übernahme, die menschlichen Späne, die beim Hobeln einfach mal so fallen. Dem Span aber ist der Hobel und das Werkstück letztendlich egal, liegt er doch abgetrennt vom Ganzen alleine und langsam austrocknend auf dem Boden. Und niemanden interessiert mehr, wieviel der einzelne Span zum Wachstum des Baumes beigetragen hat. Microsoft hat mit Windows Phone und dem konsequenten Bruch mit der Vergangenheit von Windows Mobile den Grundstein dafür gelegt, dass die Plattform nach Vorne gekommen ist. Mit der halbherzigen Unterstützung von HTC, ZTE, Samsung und LG aber wäre das nicht möglich gewesen. Erst die Produktinnovationen von Nokia, angefangen bei der Qualität der Kameras, über das einzigartige Design, die neuen Farben bis hin zur exklusiven Zusatzsoftware haben das Bild von Windows Phone geprägt und langsam die Breitenwirkung entfaltet. Keine Frage, auch die hat Microsoft mit der langfristigen Strategie (mit)bestimmt, aber am Ende waren es Nokianer, die das geleistet haben. Mit Euphorie, Vision und einer Menge, Menge Herzblut. Und die bekommen nun eine E-Mail, die an Geschwurbsel kaum zu überbieten ist... wie das New York Magazine wunderbar seziert.

Nun hat Nokia auch in Deutschland zum wiederholten Mal die zweifelhafte Ehre, Opfer und Mitwirkender einer massiven Wegstrukturierung zu sein. Erst die Schliessung des Bochumer Werks und die Verlagerung nach Rumänien, dann das Schliessen des "Ersatzwerks" in Cluj, nun eine sicherlich ungewisse Zukunft der Ratinger Zentrale. Die Marke "Nokia" hat zumindest in unseren Breitengraden ihren Glanz verloren und bekommt mehr und mehr die Rolle eines Synonyms für "Sterben auf Raten".

Als jemand, der Nokia über mehr als 20 Jahre aktiv begleitet hat, von den ersten "Handys" über die ersten quasi Internet-fähigen Mobiltelefone (wem sagt der Begriff WAP noch etwas?), das Booklet 3G als erstes Net-/Notebook bis hin zu den modernen Lumias, stimmt mich das traurig. Ich kann nachvollziehen, dass die Mitarbeiter die Bauernopfer auf dem großen Schachbrett der mobilen Plattform sind, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass  hier allzu leichtfertig mit Schicksalen gespielt wird. Ja, ich fühle mich persönlich betroffen durch all die Menschen, die ich in der Zeit virtuell und persönlich kennen gelernt habe, aber auch ohne diese Erfahrung trifft es mich.

Alles Gute, Nokia...!

P.S: Ich behaupte allerdings auch nicht, dass Microsoft es sich leicht macht, denn die 5500 verbleibenden Kündigungen bleiben als Paket intern zu schultern. Als Einzelschicksale, ob "gut abgefunden" oder nicht, sind diese ebenso bitter. :-(

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Von Paketfahrern und unerwarteten Gesprächen

23. Mai 2014

Das sind Geschichten, die so nur das Leben schreiben kann. Dialoge, die einem niemals einfallen würden, wenn man sie selbst schreiben wollte. Ich schwöre hoch und heilig: Der folgender Dialog hat so und genau so stattgefunden:

Ich sitze zur Einleitung des Wochenendes gemütlich vor der XBOX und spiele Wolfenstein an, da klingelt es. Aus dem Sessel, die Hunde hinter mich geschubst, die Zwischentür zu gemacht und die Haustüre geöffnet, sehe ich mich dem Fahrer eines Paketdienstes gegenüber. Normalerweise eher muffelig und darauf aus, so schnell wie möglich seine Sendung - wie auch immer - los zu werden (Episode am Rande: Der war es auch, der Wolfenstein, als FSK18-Spiel fett als "Altersnachweis" gekennzeichnet, ohne irgendwas in der blauen Tonne abgeliefert hat).

Man kann meine Verblüffung sicherlich nachvollziehen, dass dieser Muffelkopp mich nach Auslieferung des Pakets freundlich persönlich anspricht. "Sie kennen sich doch mit Spielen aus." Err... wie kommt er jetzt darauf? Nach gefühlten 10 Minuten Kampf mit meiner Verwunderung kommt mir ein Geistesblitz: Könnte es an dem XBOX-Controller in meiner Hand liegen? :-)

Egal. nach meinem vorsichtigen "Ja, warum?" kommt folgende Frage - und die hat er vollkommen ernst gemeint:

Fahrer: "Ich verkaufe auf Amazon gebrauchte Bücher. Und jetzt habe ich auch mal ein Spiel verkauft, ich kenne mich aber damit gar nicht aus."

Ich: "Okay... was ist das Problem?"

Fahrer: "Ich habe nach einigen Tagen das Spiel vom Käufer wieder zurückbekommen. Ohne irgendwas an Anschreiben, nur mit einem Zettel drauf. ´Geht nicht. In Level 7 fehlt der Gartenschlauch.´ Kann das sein, dass bei einem Computerspiel was fehlt?"

Ich habe jetzt noch Muskelkater vor angestrengtem Einfrieren meiner Gesichts- und Lachmuskeln. Geantwortet habe ich nur irgenwas wie "Nein, das ist ja dann im Spiel, und da war der Käufer einfach zu doof..."

Herrlich! :-D

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Das Bild von Amazon&den Gewerkschaften: ver.di glaubt, glaubt alles

6. Januar 2014

Wenn ich mir meine Amazon-Kaufhistorie anschaue, dann wird mir jedes Mal anders: Mittlerweile ist das Angebot so breit und die Preise so angepasst, dass man die wichtigsten Dinge des täglichen Bedarfs dort bekommt. Und wenn ich mir anschaue, dass die Preise sich fast ohne Ausnahme am unteren Ende der Preisskala der Konkurrenz bewegen, dann erwarte ich eines nicht unbedingt: Dass die Amazon-Mitarbeiter im Hochlohnsektor beschäftigt sind. In sofern ist mir die mittlerweile alljährliche Diskussion rund um das "Ausbeuter-Gehabe" von Amazon mehr als suspekt. Man muss doch nicht intellektueller Überflieger sein, um die logische Kette "günstiger Preis -> wenig Marge -> gedrückte Kosten" zu verstehen?

Auch wenn eine meiner liebsten Freundinnen gewerkschaftsnah ist: Ich habe mit den Gewerkschaften eh so meine Probleme. Im konkreten Fall: ver.di erweckt - leider recht erfolgreich - den Eindruck, Amazon würde sich einem Tarifvertrag verweigern. Blödsinn: es geht rein um die Diskussion "Einzelhandel" vs. "Logistikbranche" und die Tatsache, dass der Einzelhandels-Tarifvertrag "deutlich" besser ist als der der Logistikbranche. Die genauen Zahlen am Beispiel NRW finden sich hier für den Einzelhandel und hier für die Logistikbranche. Kleiner, aber nicht unerheblicher Unterschied: in beiden Branchen liegen die Löhne signifikant über dem aktuell festgelegten Mindestlohn.

Was also ist die Diskussionsgrundlage, oder besser: welches Ziel verfolgt ver.di mit den regelmässigen Populismus-Attacken? Meine Meinung: Die Popularität von Amazon ("alle kaufen da") nutzen, um mit Nebelbomben den eigenen Namen wieder in die Presse zu bringen und den rapiden Mitgliederschwund aufzuhalten. Ob das allerdings der grundsätzlichen Idee einer Gewerkschaft entspricht, die Frage muss zulässig sein. In sofern fand ich die heutige Meldung bei Spiegel Online hochspannend, die die schriftlich fixierten Proteste von Amazon-Mitabeitern, die sich gegen das Vorgehen und die Berichterstattung von ver.di verwahren, thematisiert. Zitat aus dem Quellartikel der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), der wiederum das amazon-Logistik-Blog zitiert: "... distanzieren sich von derzeitigen Zielen, Argumenten und Äußerungen der Verdi, die in der Öffentlichkeit über Amazon und damit über uns verbreitet werden."

Und die Reaktion der "Arbeitnehmervertreter"? Sie zeigen sich "verwundert darüber", nennen es gar "bedenklich", dass "einige Mitarbeiter" (wir reden hier von über 1000 Unterschriften bei über 9000 Mitarbeitern!) gar nicht auf die Idee kämen, dass man etwas verbessern könnte im Hinblick auf Festanstellung oder Verbesserung des "doch eher geringen Verdienstes".

Wenn ich ja bisher noch kein Beispiel für sinnfreie Agitation zum Selbstzweck gehört hätte, dann wäre das das Optimum. Unglaublich...

Nun grillt mich fröhlich, ich geh jetzt mal den Wocheneinkauf bei Amazon bestellen.... :)

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Professionalität. Anders.

29. Dezember 2013

Nein, wer jetzt wieder auf eine geharnischte 1&1-Geschichte hofft, der wird leider, leider enttäuscht. Okay, "leider" in dem Fall mal nicht für mich... :-)

Ein großer, koreanischer Elektronikkonzern versucht gerade zumJahreswechsel, seine Verkaufszahlen mit einer Cashback-Aktion aufzupeppen. Den Buchstaben der Anleitung nachdenkbar einfach: Seriennummer eingeben, Kaufbeleg einscannen, Kontoverbindung hinterlegen, fertig ist die Gutschrift. Man kann fast nicht glauben, was dabei schief gehen kann, wie die Mail auf meine Nachfrage bei der "Agentur" ergibt (vor meinem inneren Auge sehe ich ein Schild in deren Geschäftsräumen, auf dem "BILD-Zeitung hier in Abbo holen" steht)

Hallo,
manchmal ist die Technik bei den heutigen technischen Möglichkeiten überfordert.

Zusätzlich bestehen Leitungsprobleme .

Daher treten bei der Registrierung Störungen auf, die eine Registrierung nicht zulassen. Eine Registrierung per E-Mail ist leider nicht möglich.

Versuchen Sie bitte Ihr Aktionsgerät ab Montagnachmittag noch einmal zu registrieren. Wir hoffen, bis dahin die Störungen beheben zu können.

Es steht Ihnen allerdings frei, es auch vorher zu versuchen.

Seriennummern können ab Dienstag registriert werden. Hier ist uns ein Fehler unterlaufen.

 

Bitte entschuldigen Sie die technische Störung.

Ich glaube, die Registrierung spare ich mir besser. Wenn die mit den Daten so umgehen wie mit der Technik, werde ich wahrscheinlich noch als Adoptivtochter von Kim Jong Un geführt... :-/

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1&1 setzt die Krone auf...

26. Dezember 2013

Dinge gibts... Da kommen heute drei Stunden lang keine Mails an, was am zweiten Weihnachtsfeiertag jetzt nicht sooooo unüblich ist. Allerdings: Ausbleibende Amazon-Bestellbestätigungen und Paypal-Nachrichten dann schon. Grund genug, nachzuforschen. Der Exchange ist online. Das "allergrößter Notfall"-Postfach, an das alle eingehenden Mails weitergeleitet werden, bevor der Exchange sie abholt, hat 12 neue Mails. Erster Gedanke: Mailfetcher.

Gottseidank habe ich dann, bevor ich meinen persönlichen Support-Call beim Herrn Lose aufgemacht habe, noch "mal eben" in die Ursprungspostfächer bei 1&1 geschaut. "Ihr Benutzername oder Ihr Passwort sind falsch"... und das für jedes Postfach. Senilität? Überforderung? Oder vielleicht... ein technisches Problem? (Wer jetzt bei 1&1 und meinen diversen Erfahrungen auf "technisches Problem" schliesst und aufhört zu lesen, verpasst das wahre Ausmass der Idiotie!).

Nach mehrfachem "geben Sie mir bitte Vertragsnummer und Ihre Adresse"-Nachfragen und Weiterverbinden (warum können die die Daten nicht übertragen, wenn ich sie einmal genannt habe!?!) lande ich dann bei einem freundlichen Herrn, der mir nach einigem Suchen mitteilt: "Ja, Sie haben eine Sendesperre auf Ihrem Konto". Hmmmh... und warum kann ich dann Mails NICHT ABFRAGEN?! "Gemach, eins nach dem anderen!". Also: Ich habe auf einem meiner Rechner einen Trojaner, der massig Informationen über mein Postfach nach aussen schickt. Und das hat ein kluges 1&1-Skriptchen gemerkt und hurtig meinen Account gesperrt. Ach ja, und weil der Trojaner auch meine Passwörter nach draussen gibt, hat 1&1 die Passwörter all meiner E-Mail-Konten geändert. Die kann ich ja über die Kundenkonsole wieder ändern.

W!T!F!!!

1.) Selbst wenn ich einen Trojaner auf einem meiner Rechner hätte (was bei drei Macs im Haushalt, drei RT-Geräten schonmal vollkommen unlogisch ist, die beiden "Echt Windows 8-Maschinen" laufen mit aktuellem Virenschutz, werden regelmässig gescannt), dann wäre diese Aussage trotzdem vollkommener Bullshit, denn ich sende keine Mails über meinen Account... das macht der Exchange über einen anderen Account, der nix mit meinem 1&1-Account zu tun hat. Und auf dem Exchange findet sich keine einzige nicht von mir persönlich gesendete E-Mail. Sprich: SMTP mit 1&1 ist auf keinem der Rechner konfiguriert.

2.) Auch die Windows Maschinen wurden nochmal komplett gescannt. Natürlich ohne Ergebnis.

3.) So sehr ich Vorsorge begrüsse, und so sehr ich noch nachvollziehen kann, dass das Sperren des verdächtigen Kontos adäquat ist: Warum zum Teufel werden a) Passwörter geändert (wo doch das Senden bei gesperrtem Konto eh nicht geht) und b) der Kunde darüber nicht mal informiert? Weder per SMS, noch per E-Mail an die alternative E-Mail-Adresse noch an eine der gesperrten E-Mail-Adressen?

Vor allem: Der Techniker konnte auch nur vermuten, was die Ursache war, weil nicht mal ein Grund hinterlegt war, der normalerweise im Kundendatensatz abgelegt wird, und eigentlich irgendwie auch eine Kopie der Informationsmail... Mir schwant.... der Marcell D. wurde in die Abuse-Abteilung strafversetzt.... :-(

Fazit: Statt eines gemütlichen, entspannten Weihnachtsfeiertages habe ich eben mal alle Rechner im Haus gescannt und Sicherheitseinstellungen kontrolliert, meine Mail-Kennwörter endlich mal geändert, den Mailfetcher auf SSL umgestellt... Alles Dinge, die eh mal hätten gemacht werden müssen. Also: Was beschwere ich mich?!?!?!?

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"Sie brauchen kein LTE"

19. April 2013

Ich mag ja die Telekom. Ehrlich. Die letzte Meile verwalten sie mit Klauen und Zähnen und sorgen dafür, dass der Stress nicht allzu groß wird (schliesslich kann man ja bei einer Tass Kaff auf die Daten warten). Und auch beim mobilen Surfen agiert man mit Augenmaß und ohne Hast.

So geschehen im Zusammenhang mit LTE: Mit einem Lumia 920, einem Lumia 820 und einem HTC One liegen hier drei LTE-fähige Geräte, die MultiSIMs der selben Rufnummer haben und sich damit auch das Datenvolumen teilen. Und da die Geräte reihum mit auf Tour gehen und das eine oder andere Mal auch als Modem am Surface/Notebook genutzt werden, fand ich es - neben dem technischen Reiz, rasend schnelles Internet unterwegs zu haben - opportun, die knapp 10 Euro monatlich für zusätzlich 1GB LTE-Speed zu investieren.

Nun ist LTE noch weit davon entfernt, flächendeckend verfügbar zu sein, man muss schon den richtigen Platz finden. Den allerdings gibt es, kurz vor meiner Haustür, in Düsseldorf in den Innenstadt, draußen vor dem Büro. Und bei meinem letzten Versuch vor einigen Monaten konnte ich dort auch mit dem 920 problemlos surfen: Die Signalstärkeanzeige springt auf "L", und schon geht alles gefühlt schneller. Damals, ja...

Nachdem alle drei Geräte, nachdem sie LTE erkennen und umspringen, plötzlich keine Internetseiten mehr laden können, den Mailserver nicht mehr erreichen etc, ist die Frage nach der Ursache naheliegend. Zumal drei Geräte mit drei unterschiedlichen SIM-Karten sowohl Karte als auch Gerät als Ursache ausschliessen.

Gut, also die 2202 angerufen und auf Hilfe gehofft. Der CallCenter Agent fragt bei der Technik nach, nach minutenlangem Gedüdel meldet sich dann gar direkt ein Techniker (TD).

TD: "Juten Tach. Sie haben ein Problem mit LTE."

Ich: "Ja, ich..."

TD: "Zuerst mal: auf einem Handy braucht man kein LTE." (WTF?! Dann lügt Eure Werbung ja!!!!)

Ich "Gut, aber..."

TD: "Lassen sie mich ausreden: Ich gebe Netzwerkschulungen... Ich erklär Ihnen das jetzt mal." (WTF2: Hatte ich eine Netzwerkschulung angefordert? Wie wär´s denn mal mit Schnauze halten und dem Kunden zuhören?)

TD: "LTE ist schnelles Internet, dass Sie nur brauchen, wenn Sie das Telefon als Modem benutzen. Ansonsten ist das Quatsch."

Ich: "Aber..."

TD: "Geben Sie mir mal die Adressen. Ich kann hier genau nachsehen, ob da LTE verfügbar ist. Aber ganz genau. Meistens, wenn Sie LTE angezeigt bekommen, sind das nur Reflektionen. Dann funktioniert das nicht."

Ich: "-Erste Adresse-" (wobei ich mir nicht die Adresse merke, an der ich ins Internet gehe, aber egal)

TD: "-Triumphschrei- SEHEN SIE? KEIN LTE!" (Aua, mein Ohr. Und toll, dass Dich das freut...) "Zweite Adresse?"

TD: "-Triumphschrei- SEHEN SIE? Nur Reflektionen!"

Ich: "Also schliesse ich aus Ihren Äußerungen, das ich einfach besser meine LTE-Option kündige und...."

TD: "Das machen wir doch. Aus Kulanz rausgenommen. Schönen Tach noch -KLICK-"

W.T.F. ?! Das Unternehmen, das richtig dick in den Netzausbau investiert hat und seine LTE-Option als Nonplusultra verkauft, erzählt mir, dass ich das gar nicht brauche, es eh nicht funktioniert und ich abgesehen davon keine Ahnung habe. Prima. Interessant, dass auch in Bereichen, wo ich vollausschlag LTE habe, "Es nicht funktionieren kann". Die 10 Euro kann ich besser investieren. Beispielsweise in eine LTE-Option bei vodafone. Danke.

PS: Ob TD nun Troll-Dödel, Technik-Depp oder was auch immer hiess: Sucht es Euch aus... :)

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Isch geh mal Porno holen...

1. Februar 2013

Aaargh... manchmal sind es die kleinen Schreib- oder Klickfehler, die das Leben zur Hölle machen können. Normalerweise ordere ich Bestellungen mit Altersbeschränkung immer an die bEva, damit die Identitätsprüfung entweder funktioniert, oder aber sie dann das Paket bei der Post abholen kann. Irgendwie wähnte ich das bei meiner Bstellung von "The Expandables 2" (bei der es wider der schmutzigen Erwartung des einen oder anderen NICHT um männliche Körperteile geht!) auch so geplant, dummerweise aber nicht umgesetzt. bEva letzte Woche zur Post, mitleidiger Blick der Mitarbeietrin "Ist an Ihren Mann, das kann ich Ihnen nicht geben... :-("

Also musste ich dann heute ran (warum klingen bloss alle Begriffe in diesem Artikel irgendwie schlüpfrig?!).

Und irgendwie habe ich dann immer den tiefen inneren Drang, mich zu rechtfertigen. Tue ich zwar nicht, aber die Situation ist gefühlsecht: Erinnert an das erste Pornoholen in der Videothek. Die waren auch immer für die Freunde, für ein wissenschaftliches Projekt. Also, ich meine, wären gewesen wenn ich denn das jemals gemacht hätte *hust*.

Und natürlich geht sowas nie gleitend... Postchef nimmt den Ausweis, tippt die Nummer ab... tippt nochmal... schaut über den Brillenrand und fragt "Sie haben bei Amazon bestellt?" (okay, besser, als wenn er "Kommt das von Orion?!" gefragt hätte). "Haben Sie denen ein falsches Geburtsdatum gegeben?" (JETZT wäre die Frage nach Orion auch nicht mehr schlimm gewesen...) "Okay, ich habs überlistet".

Wuaaaaaaaaaaaaah! :-)

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Deutsche Pest Kackstation (Updated)

27. Januar 2013

Mir platzt gleich der ...  Genug Fäkalien in der Überschrift, einverstanden. 

Ich habe in meinem Leben schon viel Dilletantismus erlebt, aber das toppt alles. Nachdem ich die Packstation für mich entdeckt habe, um schnell nochmal abends oder am Wochenende Pakete aufzugeben, zickt unsere süße Station 147 dauernd. Habe ich noch vor einigen Tagen den Kollegen Lose ausgelacht, der sich über die "... ist gleich wieder für sie da"-Meldung echauffierte, so kann ich es nur seinem schlechten Karma zuschreiben: Diese Meldung prangt seit Donnerstag Abend an selbiger Station, unverändert. 

Nun ist das ärgerlich, aber nicht alternativlos: Dann gehen die wartenden Pakete morgen halt direkt zur Filiale. Also, abregen. ABREGEN?!?! Nicht im geringsten!!! Gerade bekomme ich eine Nachfrage zu einem Paket, das schon lange hätte zugestellt werden sollen: Mittwoch Abend eingeliefert. Und was ergibt das Tracking gerade (für dieses und das zweite zu dem Zeitpunkt eingelieferte Paket)? ES IST GAR NICHT ABGEHOLT WORDEN!!!!

Auf der Zunge zergehen lassen: Seit Donnerstag Morgen hat sich kein (DHL-) Schwein um die Packstation gekümmert.... Und ich dachte, hermes wäre ein Sauladen.... :-(

Update 28.1., 08:30:
Fein: Social Media funktioniert. Nach Maulen auf Twitter und von den DHL-Kollegen angeforderter Mail an twitter@dhl.com bekam ich heute Morgen folgende E-Mail:  

Sehr geehrter Herr Erle,
 
vielen Dank für Ihre eMail.
 
Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.
 
Wir können Ihnen mitteilen, dass die PACKSTATION 147 in Krefeld wieder funktionsfähig ist.
Die vorhandenen Retouren werden heute vom Zusteller entnommen.
 
Bei weiteren Fragen freuen wir uns auf Ihre eMail.
 
Freundliche Grüße
 
Ihr Team PACKSTATION von DHL Paket

Sollte sich also alles heute Morgen bei Leerung der Packstation erledigen. Pustekuchen!!!

Update 28.1., 15:30:
Nachdem sich im Tracking nichts getan hatte, habe ich dann mal den Oldschool-Weg via Telefon probiert, also die 01805 3452255. Netter Mitarbeiter, der aus eigenem Antrieb direkt die Nachforschung einleiten wollte. Hätte ich die Adress-Daten der Empfänger parat gehabt... Also wieder an den Rechner, Adressen rausgeschrieben, wieder die Servicenummer angerufen, und nach Erwähnung des Wortes "Packstation" direkt an eine andere Nummer verwiesen worden. Kein Problem... wenn die auskunftsfähiger sind...

Der Kollege bei der Packstation-Hotline (01803-365365) war voller Verständnis, konnte auch noch sehen, dass die Packstation 147 eine Störung hat ("Hat?" "Ja, die ist immer noch gestört!". Danke, lieber Mailsender von heute Morgen!!!). Sein hilfreicher Tipp: "Fahren Sie doch mal zum zuständigen Postamt und fragen da nach!" Auf meine etwas fassungslose Frage, ob er das ernst meine und ob eine Nachforschung nicht sinnvoller sei, kam dann "Tja, die kann ich hier nicht aufnehmen. Und ich sitze in Berlin, da kann ich nicht nach Ihrer Packstation in Krefeld sehen..." ACH!

Warum auch nicht... die 01805 3452255 war mir eh sympatischer. Allerdings: Der nächste Mitarbeiter, der meinen Anruf entgegennahm, bestand darauf, dass er erst nach 10 Tagen eine Nachforschung aufnehmen könne. Macht nichts. Die Empfänger meiner beiden Pakete werden natürlich ohne Frage volles Verständnis haben. Klaaaaaaar... Neuer Anruf, neues Glück: Der Kollege nahm dann zumindest die Daten auf und las mir die Empfängeradressen vor. Moment: Musste ich die nicht erst raussuchen, siehe mein erster Anruf?! "Nein, Sie haben doch online frankiert, da haben wir die Informationen doch vorliegen...?"

Der Spaß ist noch nicht zuende, aber ich frage mich jetzt schon, ob DHL mittlerweile eine Tochter von 1&1 ist oder anders herum...

Update 29.1., 11:30:
Mittlerweile reagiert auch der Kollege an der E-Mail-Hotline nicht mehr, dem ich gestern den aktuellen Status noch gemeldet hatte. Kann ich verstehen, prangte doch auch heute Morgen noch die Fehlermeldung im Display der Packstation 147.

Zeichen und Wunder aber: Kurz nach Elf hat sich dann ein Zusteller wohl zur Station bewegt und die beiden Pakete entnommen, NACH FAST EINER WOCHE!!!!

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Betsy W.: Zurück in den Beruf

10. Januar 2013

Jetzt isses soweit, und verwundert ist wohl auch niemand: Die Frau W., peinliche (Ex-) Präsidial-Pute, tobende Tribal-Tussi, Ex-Escort-Exilantin, hauchende Hörbuch-Husche und abgehalfterte Autobiographie-Autistin, hat das sinkende Schiff verlassen und damit auch Ihren Ex-Gatten und unseren Ex-Präsi.  217.000 Euro Ruhegeld mögen einen finanziellen Sicherheitsteppich ergeben, das Rampenlicht aber bringen sie nicht zurück, in dem sie sich suhlen möchte. Wobei "suhlen" mich da irgendwie an Schlamm erinnert... und ich mir überlege, ob "Damen-Schlamm-Catchen" nicht eine berufliche Alternative werden könne. Wenn das nicht daran scheitert, dass (First) "Lady" zu sein nicht bedingt, Dame zu sein...

Wie auch immer: Das Ruhegeld sollte reichen, um eine neue Auswahl an Lederminiröcken, Strasshandtaschen und Lack-Tanktops anzuschaffen, die Dame auszuzahlen und in die Selbstständigkeit zu entlassen. Erfahrung soll sie dem Vernehmen nach ja haben... :D

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Erziehung sucks.

22. Dezember 2012

Wie ich es hasse... da kann man doch versuchen, seinen Kindern Werte beizubringen und dabei auch noch erfolgreich sein... wenn Andere das nicht machen bringt das wenig.

Da stehe ich heute im überfüllten Laden um noch Kleinkram zu kaufen. Vor mir eine vielleicht 12-Jährige, die in der Schlange rumhibbelt.

Sie rempelt mich an, schaut mir in die Augen: Kein Kommentar.

Sie tritt mir auf den Fuß an, schaut mir in die Augen: Kein Kommentar.

Sie dreht sich um die eigene Achse, haut mir dabei fast meine Sachen aus der Hand, schaut mir in die Augen: Kein Kommentar.

Als sie dann an der Kasse ihren Gutschein gekauft hat, sich umdreht und geht, stockt sie einen Moment, sodass ich sie anremple. Was mache ich Situationslegasteniker? RICHTIG! Ich entschuldige mich. Facepalm.

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Der Hobbit in 3D und HFR

21. Dezember 2012

Eines der ambitioniertesten Filmprojekte der letzten Jahre: Die Verfilmung der Vorgeschichte zu Tolkiens „Herr der Ringe“, „Der Kleine Hobbit“. Ambitioniert deshalb, weil es ein jahrelanges Gezerre um Stoff, Regisseur und Finanzierung gab. Nicht zuletzt aber auch, weil Peter Jackson es geschafft hat, ein Buch mit einem Drittel des Umfanges des Herrn der Ringe auf drei überlange Filme zu verteilen. Und das noch in 3D und in ausgewählten Kinos gar in HFR (Higher Frame Rate, also mit doppelter Zahl Bilder pro Sekunde).

Große Erwartungen also, die gestern dann den Realitätscheck bestehen mussten. Vorsicht: enthält den einen oder anderen Spoiler!

Vorab: Man sollte sich frei machen von der Erwartung, einen Herr der Ringe-Film zu sehen. Jackson hat dem Kinderbuch-Hintergrund der Vorlage Rechnung getragen, indem er viele der Figuren überzeichnet. So ist der junge Bilbo ein gutmütiger, liebenswerter Trottel, Radagast der Braune ein vogelfäkalienbesudelter Wirrkopf, selbst Gandalf mutiert zum Standup-Comedian. Aber, und das sei auch gesagt, Jackson kennt genau das rechte Maß. So wirken die Charaktere nie lächerlich, sondern wunderlich, aber liebenswert. Die gesamte erste Hälfte des Films erinnert mehr an Alice im Wunderland als an ein Mittelerde-Abenteuer, aber in der Summe geht die Rechnung auf.

Die zweite Hälfte des Films ist dann Her der Ringe reloaded: epische Schlachten, düstere, feuerbeleuchtete Höhlen, widrige Naturgewalten und weite Landschaften. Aber auch durch diese Handlungsstränge zieht sich der leise Humor, ohne den Film ins Lächerliche zu ziehen.

Jackson hat viel Kritik einstecken müssen dafür, dass er den relativ schmalbrüstigen Stoff erst auf zwei, dann sogar auf drei Filme gestreckt hat. Der Anfang mit dem Zwergengelage in Bilbos Haus streckt sich dann auch quälend über gute 20 Minuten und fordert dem Zuschauer Durchhaltevermögen ab, auch der Schluss zieht sich viel zu lange hin. Auch hier gilt wieder: was in einzelnen Szenen stört, dient dem Film im Ganzen: Jackson hat alle Zeit der Welt, die Figuren zu entwickeln: Bilbo, der vom verzagten Trottel zum verschmitzten Helden avanciert, Thorin vom düsteren Denker (fast) zum Sympathen, und Gandalf… dem das Gesicht einfach immer leuchtet.

Zur Technik: Natürlich musste ich das Kino nehmen, in dem die HFR-Version gezeigt wurde. Mehr Bilder pro Sekunde können ja nur gut sein, zumindest war das meine Erwartungshaltung. Der Effekt allerdings war ein anderer: So scharf das Bild auch dadurch wird, gerade bei den schnellen Bewegungen und Schnitten, so unnatürlich wirkt es auch, und offensichtlich strengt es die Augen mehr an, als es sie entlastet. Die Konsequenz: Kopfschmerzen und tränende Augen.

Auch 3D ist beim hobbit ein vernachlässigbarer Faktor. Vorweg: Ich bin 3D-Fan, Avatar ist für mich einer der eindrucksvollsten Filme der Neuzeit, und ich konsumiere auch meine blu-Rays in 3D, soweit sie vorhanden sind. Beim Hobbit allerdings kommen zwei Faktoren zusammen: Zum einen sind die Schnitte so schnell, dass der Zuschauer gar keine Chance hat,  die räumliche Wirkung  aktiv wahrzunehmen. Zum anderen ist in den „langsamen Szenen“ meist der Fokus auf dem Objekt oder der Person im Hintergrund, damit das dreidimensionale Objekt häufig unscharf.

In der Summe also eine gelungene Umsetzung, der ein wenig Straffung der Geschichte gut zu Gesicht gestanden hätte. Als Zuschauer braucht man Sitzfleisch, das sich am Ende aber amortisiert. HFR ist meiner Meinung nach eher kontraproduktiv, 3D nicht unbedingt nötig für den Genuss des Hobbits.

Kleine Notiz am Rande: Seit gestern weiß ich wieder, warum ich lieber abwarte, bis ein Film auf blu-Ray draußen ist und diesen dann im Kinokeller genieße. Da haben die Surround-Lautsprecher wenigstens keine Störsignale…. Die ewig sabbelnde Braindead-Gang hinter uns war neben ihrer Nervigkeit allerdings manchmal zum Platzen lustig. Beispiele gefällig?

„Boah, knall die Alte doch!“ (als Gandalf und Galadriel in innigem Gespräch stehen).
„Is voll schwul, ey!“ (als Herr Elrond vom Pferde springt)
„Habsch zuhause auch. Voll Moschn plus. 200 Hetz“. (Im Zusammenhang mit der Higher Frame Rate (HFR) und der Schärfe des Bildes. Hier musste ich erst überlegen und verstehen, dass „Moschn“ nicht ein moderner Musiktanz sein sollte).
„Bisch Du behindat, Alta. Hast 3G ausgemacht!“ (über die schlechte Netzverbindung im Kino und der daraus resultierenden Facebook-Auszeit)
„Boah, voll mongo!“ (Andy Serkis wird’s ihm nicht danken, der Gollum ist gut wie immer)
Bitte, Cinemaxx: Beim nächsten Mal markiert die Reihen mit bildungsfernen Schichten mit gleichzeitigem Migrationshintergrund im Saalplan, dass ich besser planen kann… ;-)

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Wollt Ihr mich eigentlich alle?!

19. Dezember 2012

Ich lebe in einer Familie, in der Strom aus der Steckdose kommt. Lichter ausschalten kann man, muss man aber nicht. Und Strom kostet ja nicht die Welt (im kommenden Jahr ersetze man diese Äusserung durch "Die Welt ist nicht genug!"). Gut, sei´s drum.

Nun bekomme ich gestern meine Monster Turbine Pro InEars, von denen alle Testberichte übereinstimmend sagen, dass sie die besten bezahlbaren InEar-Kopfhörer sind. Allerdings: Man solle sie einspielen, auf Deutsch: Über ein bis zwei Tage kontinuierlich Musik einspielen, damit Treiber und Membran "locker" werden und die InEars Ihren optimalen Klang entwickeln können. Kein Problem, kann man ja im Hintergrund tagsüber machen. Wäre da nicht sie hausinterne Energiewende!!!

Gestern Abend hänge ich die Turbines an den Mac, starte die Wiedergabe einer riesigen (und damit ewig laufenden) Wiedergabeliste und gehe ins Bett. Heute morgen wundere ich mich, dass die Wiedergabe trotz ausgeschaltetem Standby des Rechners gestoppt hat. Als ich gerade als Alternative das iPhone anschliesse, um es darüber zu machen, kommt von unten die Stimme der bEva: "Übrigens, ich habe heute nacht die Musik ausgeschaltet..." WTF?! Okay, ich hätte bescheidsagen können, und wenn man aus den Kopfhörern im stillen Haus noch Musik schallen hört, ist das ja legitim. Also: Wiedergabe auf dem iPhone gestartet, und die nächsten 24 Stunden sollten problemlos laufen.

Gerade telefoniere ich mit dem Großen, und kurz vor Ende meint er ohne Zusammenhang: "Übrigens, ich habe gerade die Musik auf Deinem iPhone ausgemacht. Ich wollte einen Ausdruck holen, und da habe ich die gehört. Hattest Du sicherlich vergessen..."

WTF?! Familie, isch schwör Eusch: Ich schalte Euch jedes Gerät aus, wenn mir danach ist. Ohne Rücksicht auf Datenverluste. Hömma!!! :-)

 

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Glücksspiel

23. Oktober 2012

Manchmal habe ich einfach das Gefühl, das Leben und das Reisen im Besonderen ist ein einziges Glücksspiel. Ich bin ja schon kein wirklicher Freund der Mehdorn-Airline (wenn der Chef schon was im Namen hat, was im Popo weh tut, dann kann das Ganze nur schief gehen), darum war ich für meinen Schwof durch Europa heute (Düsseldorf->Zürich->Ljubljana->München->Düsseldorf) schon froh, Lufthansa gebucht zu haben. Oder besser: Ich vermeinte froh zu sein. 

Schon das Einchecken war nichts anderes als Online-Poker: 24 und 23 Stunden vorher hatten gab die Lufthansa nur das erste Teilstück zum Online-Checkin frei, Adria Airlines (als Star Allianca-Partner) aber schon beide. Den Rückflug wiederum ignorierte das LH-Portal geflissentlich, direkt über die Seite des "internationalen" Flughafens von Ljubljana aber war schon gestern nachmittag problemlos der Checkin inkl. den Bordkarten möglich. Die Lufthansa allerdings meinte am physischen Schalter heute morgen, sie könnenicht nachvollziehen, ob nun eingecheckt sei oder nicht. 

Im Ernst: Wissen die, was sie tun? Wenn sie die Flugsicherung auf ähnlichem Niveau durchführen, dann ist zu fürchten, dass der Kranich bald in der Turbine zerkleinert wird.... und natürlich ging der erste Flieger nicht pünktlich (weil man "ein zusätzliches Gepäckstück raussuchen musste"), und der Flieger zurück von München auch nicht, "weil die letzten Passagiere eben erst ausgestiegen sind". Adria Airways allerdings war auf dem Punkt da und weg. Da mag man fast verzeihen, dass deren Uniformen Köperverletzung sind.... :)

Mein Lieblingerlebnis allerdings war dieses Schild direkt am Checkin-Counter am Flughafen:

Man lese: Waffen an Bord sind kein Problem... solange sie vorher angemeldet werden... :D

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Trivialitäten und mangelndes Erdkundewissen

15. Juli 2012

Manche Dialoge sind einfach zu schön... wie der gerade beim Trivial Pursuit.

Frage: "In welchem Land wurde 2001 Simeon II. Ministerpräsident?"

Zugegeben, als "Kinderfrage" für einen 13-Jährigen (S) heftig, wobei die gespielte Family-Edition schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Also hilft man ja als treusorgender Vater (V), der ja auch möchte, dass die Kids Spaß haben. Kindgerecht.

V: "Für welches Team fahren Webber und Vettel?"

S: "Deutschland?" (Okay, er behauptet immer noch, ich hätte nach "Land" gefragt, wobei das bei Webber auch irgendwie falsch gewesen wäre... :-)

V: "Team!"

S: "Red Bull?"

V: "Und wenn Du jetzt nur das zweite Wort nimmst, welches Land passt dazu?"

S: "BULLivien?"

Aaaaaaaargh... :-D

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Telekomisch...

10. Juli 2012

Running Gag mittlerweile sind ja meine Auseinandersetzungen mit der Telekom oder ihren anderen beauftragten Schergen. Wobei ich fair sein muss: Nach der Umschaltung von 1&1 auf die Telekom (an einem Montag) am Donnerstag der selben Woche auch das gebuchte Paket vollumfänglich nutzen zu können, das ist schon bemerkenswert... :)

Im Nachgang allerdings so das eine oder andere offene Thema, das Fragen in meinem kleinen, überlasteten Köpfchen aufkommen lässt:

Warum schaltet die Telekom die Rufnummernübertragung der von der Umstellung gar nicht betroffenen ISDN-Leitung ab? Auf Nachfrage der Kommentar "Da kommt bei der Auftragserfassung so ein kleines Fensterchen hoch, da hat der Kollege wohl falsch geklickt" befriedigt mich nur bedingt...

Warum kann ich einen zweiten Entertain-Reveiver bestellen, der problemlos auch die HD-Programme empfangen kann und an den Videorekorder des Hauptreceivers komme, HD-Aufnahmen aber nicht abspielen kann (mit dem Fehler "HD Aufnahmen können mit diesem Media-Receiver nicht abgespielt werden"). Google nach deshalb, weil die verwendete Software im Receiver kein HD-Streaming erlaubt. Wie blöd ist das denn?!

Warum muss mein Speedport-Router exakt dann ein Update machen, wenn Klitschko gerade kurz vor einem K.O.-Sieg steht, und dabei dann Internet und Bild für zwei Minuaten ausfallen?!

Ansonsten: Alles gut. Internet ist stabil schnell (ausser, man schaut Fernsehen per Entertain oder im Keller eine Sendung vim Videorekorder oben (in SD, versteht sich), dann ist das Netzwerk ein wenig belastet. Ansonsten: Klasse Empfang, die Qualität der HD-Sender ist eine Wucht...

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Eine Lanze für die Telekom...

29. Juni 2012

Gestern hätte ich noch gesagt "In den Hintern", heute bin ich da ein wenig entspannter... :-)

Nach dem wunderbaren Halb-Wechsel von 1&1 zur Telekom (und damit von einer 3000er Leitung zu einer vermeintlichen 16000er mit Entertain) und dem Ergebnis, dass die Leistung mit 16000 einfach nicht synchron werden wollte und darum auf 6000 gebremst werden musste, war ich schon im "Glas halb voll"-Modus: 6000 ist immerhin doppelt so viel wie 3000... :-(

Als am Dienstag dann der Techniker vor der Tür stand und als erstes fragte "Wer hat Ihnen denn gesagt, dass Sie Entertain nutzen können?!" war meine Erwartungshaltung ganz unten. Das Durchmessen der Leitung an der Dose und am Übergabepunkt ergab: Keine 16000. Das wars dann wohl... warum noch am Verteiler von dem Haus nachmessen und die Niederlage besiegeln? Ganz einfach: Weil auch da keine 16000 ankamen... und damit klar war: Nicht mein Problem, sondern das der Telekom! :-)

Nach zwei neuen Leitungswegen und ausbleibendem Erfolg war klar: Der Port war´s, zumal der Techniker aus der Vermittlungsstelle bis zu meinem Router volle Geschwindigkeit durchmessen konnte, wenn er selbigen umging.Ein Auftrag zum Tausch der Baugruppe war das Ergebnis, der sollte gestern im Laufe des Tages erfolgen. Solange blieb mein Anschluss gebremst.

Heute morgen dann kurze Diskussion mit der Technik ("Wieso? Port hat ein Softwareupdate bekommen, der läuft jetzt auf 16000?" "Ja, aber wenn mein Anschluss noch auf 6000 gedrosselt ist, nützt mir das nix..." "Ooooops..." :-D) und schon ist das Internet schnell und das Fernsehen scharf...

Tja, so schnell kann´s gehen... :-D

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DSL-Terror

26. Juni 2012

Fragen, die das Leben, die Telekom und 1&1 so schrieben:

Warum ist der 1&1-DSL-Anschluss seit gestern, 12:30 abgeschaltet, der der Telekom (die beide Schaltungen macht) aber bis heute morgen noch nicht aufgeschaltet?

Warum hat der Telekom DSL-Anschluss nach Aktivwerden eines Technikers statt der Qualität eines 16.000er nur die eines 6.000er-Anschlusses?

Warum bestätigen die Auftragsannehmenden der Telekom immer eine Handynummer als Rückrufnummer, die Techniker rufen dann aber stattdessen auf der Haupt-Festnetznummer des Anschlusses zurück?

Warum versuche ich gestern den ganzen Tag, der Telekom den nicht funktionierenden Anschluss mitzuteilen, werde dabei auf heute vertröstet, bekomme heute Morgen dann aber erst für morgen einen Technikertermin?

Und, zum krönenden Abschluss für den Moment, warum bekomme ich heute eine Rechnung von 1&1 für DSL des kommenden Monats, wenn der Anschluss seit gestern bestätigt gekündigt ist?!

Und nein... ich erwarte keine Antworten. Besser nicht. :-(

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EM-Splitter

17. Juni 2012

Das war schon ein sonderbarer Abend gestern... Zum einen die Tatsache, dass die letzten Gruppenspiele parallel (statt nacheinander) stattfinden und damit nur eines übertragen wird. Was gestern gut war, so blieb Bela Rethy größtenteils ausgeblendet... :-)

Und dann der Favoritensturz: Die Russen, nach einem Spiel als Top-Favoriten gehandelt, fahren nach Hause. Und die Polen auch... na gut, die haben es nicht so weit.

Die größte Überraschung - und er eindeutigste Beweis, dass Fussball ungerecht ist - waren unzweifelhaft die Griechen. Die einzige Mannschaft, die sich die Hotelzimmer für weitere Nächte nun gerade überhaupt nicht leisten kann, muss noch bleiben. Gerüchten nach warten sie, ob sie nicht vielleicht morgen mit den ebenfalls klammen Spaniern in die Jugendherberge ziehen können...

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Mann, oh Mann oder: Warum Golem.de keinen Friseur hat

29. Mai 2012

Es gibt eine so genannte News-Plattform, auf der man mit schöner Regelmäßigkeit lesen kann, wie Sch... Microsoft im Allgemeinen und Windows Phone im speziellen sind. Neuigkeiten kommen selten, es sein denn, man bezeichnet geiferndes "Der Marktanteil ist gesunken!" als solche. Heute aber, ja heute sind die News voll von Windows Phone. Wohlrecherchiert und von unglaublicher journalistischer Birllianz wird der geneigte Leser in separaten Artikeln darauf hingewiesen, dass

1.) Angry Birds nicht auf dem Nokia Lumia 610 läuft

2.) Der Marktanteil von Windows Mobile & Phone weiter gesunken ist

3.) Auch Navigon und Bejeweled nicht auf dem Nokia Lumia 610 laufen.

Liebe Gollums, wenn ich Euch in journalistischer Verbundenheit mal so nennen darf: Besorgt Euch einen Friseur, dem Ihr das erzählen könnt, dann wird Euer Mitteilungsbedürfnis vielleicht in sinnvollere Bahnen gelenkt und den interessierts vielleicht, auch wenn selbst er schnell durchschauen wird, wie fadenscheinig Eure Berichterstattung ist. Dass nicht alles an Software auf einem Windows Phone mit 256MB Speicher läuft, das ist auch nur halbwegs interessierten und fachkundigen Lesern schon seit der ersten Ankündigung von Windows Phone 7.5 Refresh aka Tango bekannt. Und wem das so fein als "Die haben ihre Plattform nicht unter Kontrolle" mundet, der schaue sich die Entwicklerrichtlinien und Einstellmöglichkeiten an: Beim Einreichen der Apps muss der Entwickler selber festlegen, welche Ausstattung das Gerät mitbringen muss. Sowohl Angry Birds als auch Navigon (um die beiden Beispiele aufzugreifen) melden bereits im Marketplace, dass sie für das Gerät nicht geeignet sind. Das ist etwas anderes als "laufen nicht". Zumindest aber habt Ihr ja erkannt, dass es an den App-Entwicklern liegt, die prüfen und ggf. anpassen müssen.

Und auch wenn Ihr vordergründig immer wieder vom Lumia 610 (das tatsächlich aktuell das einzige Gerät des kompletten Reigens der Windows Phones ist, dass nur 256MB Speicher hat) sprecht, so schafft Ihr es perfekt, den Eindruck zu erwecken, dass es "Windows Phone" betrifft... eine Meisterleistung des ausgewogenen Journalismus. Und - so ich so darüber nachdenke - wo sind in den diversen Android-Berichten nur die Anmekungen, dass Anwendungen, die für ein Gerät als "nicht laufend" eingestuft werden, nicht einmal im Play Store angezeigt werden und damit auch nicht zu benutzen sind? Naja... stand bestimmt irgendwo, ich muss je zugeben, dass ich das intensive Studium Eurer Artikel auf Grund deren zunehmender Belanglosigkeit schon länger aufgegeben habe.

Ach Kinder... packt doch Eure Anti-Microsoft-Bengalos ein und geht mit was Giftigem spielen... darf auch gerne ein Apfel sein... :-D

 

 

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Nicht vergessen...

16. Mai 2012

Ich muss ihn einfach teilen, auch wenn ich weiss, dass ich es bereuen werde... :-)

Diese Antwort auf die Frage, warum etwas noch nicht - wie vereinbart - erledigt war, ist merkwürdig (im echten Sinne des Wortes!)

"Ich habe es nicht vergessen! Ich habe es nur verschoben, weil ich es nicht für so akut gehalten habe!"

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Berlin, Berlin...

11. Mai 2012

Halten wir mal fest, was Berlin nicht kann:

Ein öffentliches Nahverkehrsnetz betreiben. Da hätte man auch Mehdorn zum Verkehrsminister ernennen können.

Fußball spielen. Nicht einmal gegen Düsseldorfer Zweitligagurken, die ein Eigentor des Gegners zum Sieg brauchen.

Regieren, weder lokal noch im Bund. Vielleicht sollten Wowi und Westerwelle über eine Zwangsehe nachdenken.

Einen Flughafen pünktlich eröffnen. Kann man in der Pfeife rauchen (wenn man ob des fehlenden Brandschutzes überhaupt offenes Feuer wagen kann).

Einen Eisbären durch die Inspektion bringen. Gottseidank hat IKEA dem ja einen Feiertag gewidmet. Es lebe die Globalisierung...

Musik machen. Berlin, Berlin, wir sch... auf Berlin... Es leben die Hosen! :)

So wird das nix... vielleicht wäre München doch die bessere Wahl als Bundeshauptstadt? :-D

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Liebes Tagebuch...

4. Mai 2012

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn ich mit meinen Kumpels Fußball spielen gehe, dann ist das alles ganz easy. Pocke raus, mit Dosen ein Tor aufgestellt, und dann gibihmgummi. Okay, meine Betreuerin meckert zwar dauernd wegen der Grasflecken auf der Hose, aber die soll still sein... die wird dafür bezahlt.

Natürlich freuen wir uns alle auf die Fußball-EM, auch wenn die so weit weg ist. Und dann kommt da plötzlich immer das Bild von einer Frau mit Zimtschnecken im Haar ins Fernsehen, dann regen sich alle auf, weil "ohne die darf das nicht stattfinden". Ich find das blöd! Bei uns dürfen Mädchen auch nicht mitspielen!!!

Dein Andi.

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Piraten am Anfang der Realität

29. April 2012

Auch wenn meine lieben Freunde, der Herr Lose und der Herr Samaschke, mich dafür hassen werden: So langsam geht mir das Thema Piraten auf den Keks. Ich bin politisch interessiert, von den verkrusteten Strukturen der alteingesessenen Parteien angenervt und überlege mir auch, wie man die Situation verbessern kann. Sicherlich ist ein probates Mittel, eine Veränderung nicht innerhalb dieser Strukturen herbeizuführen, sondern komplett auf der grünen Wiese aufzusetzen und das zu definieren, das Zielzustand sein soll, mit unkonventionellen, ja, (demokratisch-) radikalen Mitteln.

Einen ganz kurzen Moment hatte ich durchaus die Hoffnung, dass der „Grünen-Effekt“ auch die Piraten erfassen würde, dass aus der jungen Partei eine ernstzunehmende, demokratische Alternative erwachsen könnte. Mehr und mehr aber weicht diese Hoffnung einem latenten Gefühl des „Ich kann es nicht mehr hören“. Das Polit-Kabarett derer mit den orangenen Flaggen nimmt Ausmaße an, die die hehren Grundziele überdecken, ja ad absurdum führen.

Wenn Demokratie, die die Grundlage für unsere Politik ist, in Shitstorms und Anfeindungen mündet, wenn „Liquid Feedback“ – eine durchaus gute Grundidee zur Entscheidungsfindung – zur Farce verkommt, weil die Ergebnisse der Diskussionen und Abstimmungen nun noch nicht zur einer Verbindlichkeit für Parteientscheidungen führen, dann frage ich mich, ob die Piraten tatsächlich eine Partei oder nicht viel mehr ein Sammelbecken Politikinteressierter sein wollen.

Wie kann ich eine Partei wählen, die zwar Grundziele kommuniziert, aber nicht in der Lage ist, diese konsequent umzusetzen, weil es keinen Fraktionszwang gibt und quasi jeder nach seinem Gusto entscheiden kann? Wenn ich eine politische Wundertüte wählen möchte, dann kann ich auch Die Linke wählen… die haben zumindest einen gleichbleibenden Unterhaltungswert.

Wenn man Marina Weisband, die nervenschwache scheidende Geschäftsführerin der Piraten, schon als eloquenten Hoffnungsschimmer der Politiklandschaft empfindet, dann liegt das nicht – oder nur zu einem geringen Teil – an ihrer eigenen Wirkung, sondern an den Nahles und Pofallas dieser Welt…

Nun sind sie also angekommen in der harten Realität: Fraktionszwang, ein Programm muss her, der Anspruch der Schwarmintelligenz lässt sich in der Politik nicht anwenden, schnelle Entscheidungen und klare Positionierungen sind gefordert. Das Ergebnis ist ein Shitstorm, eine Kakophonie der widersprüchlichen Meinungen und Ansprüche. Lasst die Piraten noch ein paar Jahre spielen und spielerisch reifen, dann können wir weiterreden…

Allerdings stelle ich eines fest: In diesen Wochen, in denen im Vorfeld der Landtagswahl in NRW wieder Wahlplakate allüberall hängen, frage ich mich: Liegt es an den fast ausnahmslos jungen Piraten, oder sind die etablierten Spitzenkandidaten wirklich alle so alt?!

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Cinemaxx und The Avengers

27. April 2012

Kino… idealisierter Ort phantasiereicher Erfahrungen unserer Kindheit. Aber heute? Braucht man „Kino“ noch? Unser 3D-Fernseher, der Beamer mit 1,45m-Leinwand im Keller, die Kosten eines Kinobesuchs gerechnet gegen den Preis einer blu-Ray (die man dazu noch mehrfach ansehen kann)?

Das Cinemaxx Krefeld und der Kinostart von „The Avengers“ waren willkommener Anlass eines Praxistests… 

Das Kino:
Das Cinemaxx Krefeld hat - wie scheinbar viele Kinos der Kette – in den vergangenen Monaten einige Renovierungsarbeiten gestartet, dabei die ewig eklig-klebrigen Teppiche entfernt und die Zahl der Sitzreihen verringert, was zu mehr Beinfreiheit führt. Hätte man dabei noch die Zahl der Sessel pro Reihe angeglichen, dann würde ich als semi-schmales Hemd nicht mit meinem mir unbekannten Nachbarn kuscheln… Sesselfaktor zuhause deutlich angenehmer. Gestern Abend war es noch ein wenig heftiger: die beiden Nachbarn links boten sich eine Nachos-Schlacht… und ich saß da mit meinem Eisbecher. Inkompatibler geht es kaum… J

Und bitte: Wer auch immer diese neumodisch Unsitte der Pause mitten im Film ersonnen hat: Er möge mit Popcorn gesteinigt werden. Schlimmer kann man das Eintauchen in die erzeugte virtuelle Umgebung nicht unterbrechen als mit aufblendender Saalbeleuchtung und einem 10-Minuten-Countdown auf der Leinwand… L

3D Bild in Polarisation auf einer großen Leinwand ist ohne Frage besser und eindrucksvoller als via Shutterbrille an einem 45 Zoll Sony-Fernseher, vor allem vollkommen Ghosting- und Crosstalk-frei. Allerdings ist „The Avengers“ nun auch nicht der Paradefilm für 3D (und kein Vergleich zu „Avatar“).

In der Summe aber: Für Filme, bei denen die große Leinwand einen Unterschied macht, gibt es für mich keine Alternative zum Kino. Auch wenn die Kosten mittlerweile heftig sind: 2 x 14 Euro für die Karte, EUR 1,- Vorverkauf (um Plätze sicher zu haben), EUR 3,- Ausfahrt aus dem Parkhaus plus 50 Cent Nachzahlung (siehe unten(*)) macht 32,50 für zwei Personen ohne Getränke und andere Verpflegung. Keine Frage, auch für die Kinos sind die Kosten gestiegen, und der Preis damit immer noch vertretbar.

(*) Keine Ahnung, wie das in anderen Cinemaxxen ist, aber in Krefeld ist ein Parkhaus angeschlossen, in dem man bei Vorlage des Kintotickets für EUR 3,- pro Film parken kann. An der Einfahrt steht noch ein großes Schild „Achtung Kinobesucher: Bei Filmen mit Überlänge müssen Sie nach 4,5 Stunden nachlösen“. Kein Ding, vor der Ausfahrt um 23:30 Uhr noch mal kontrolliert, dass die Parkzeit geringer als viereinhalb Stunden war… und an der Ausfahrt mit dem freundlichen Kommentar „Bitte nachlösen“ an der Schranke aufgehalten worden.

Unfreundlicher Kommentar des kurz nach dem zweiten Weltkrieg verrenteten Schrankenwärters dazu: „Ist nach 23 Uhr!!!“ Err… was? :-(

Der Film:
Vorsicht: Enthält Spoiler!

Ich bin ein erklärter Fan von Iron Man und einigen anderen Marvel-Verfilmungen, und meine Erwartungshaltung war entsprechend hoch. Und in der Summe ist sie durchaus erfüllt worden.

Ein nicht geringer Teil des Filmes widmet sich der Charakter-Studie der einzelnen Helden, und dabei nimmt Tonry Stark aka Iron Man einen großen Teil ein. Gut so. Die schlabberige Arroganz, die ich auch in den Iron Man-Filmen so liebe, führt zu Lachsalven!

Hawkeye, Black Widow, Thor bleiben relativ blass, Captain America wird aus vom Ende seines eigenen Filmes (wo man ihn Jahrzehnte verschlafen ließ, um ihn in die Neuzeit zu holen) abgeholt, und nach ungefähr einer Stunde treffen die unterschiedlichen Egos der Avengers aufeinander. Auch hier wieder: Ein Spruch jagt den anderen, Stark provoziert alle (unter anderem Dr. Banner, der mit Mühe den Hulk in sich beherrschen kann), und der erste gemeinsame Einsatz (Thors Halbbruder Loki hat den Tessaract, die außerirdische Energiequelle, die am Ende von „Captain America“ versenkt wurde, gestohlen und will ein Tor zu einer Invasorenarmee öffnen) geht mächtig schief.

Alles scheint verloren, Loki mit dem Tessaract entkommen, und der Film entschleunigt sonderbar. Ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob man die Auflösung auf einen zweiten Teil verschieben wollte… Dann aber geht es so richtig los: Die Avengers kombinieren ihre Fähigkeiten, selbst der sonst so ungerichtet aggressive Hulk reiht sich ein, und ein Actionfeuerwerk, das aus einer Mischung aus Independance Day und Transformers gebaut ist, geht los. Hirn ausschalten, zurücklehnen, genießen.

Wer ausgeklügelte Handlung sucht, tiefgehenden Anspruch  oder intellektuelle Stimulanz, der ist hier im falschen Film, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer auf augenzwinkerndes Actionkino steht, der kommt an „The Avengers“ nicht vorbei. 

Meine Highlights:
Iron Man, der Hawkeye (Fähigkeit: Falkenauge und damit auf höchste Entfernung treffsicher mit dem Bogen) auf ein Hochhaus fliegen soll, zu diesem: „Halt Dich fest, Legolas!“

Hulk, der im Vorfeld eine etwas längere körperliche Auseinandersetzung mit Thor hatte, in der eine komplette Flugzeugträgerebene und ein Götterhammer eine nicht unerhebliche Rolle spielten, kämpft im Finale kontrolliert mit den  Avengers und gegen die Aliens. Hulk und Thor landen neben einander auf einer Plattform, schauen sich – wie erfolgreiche Kampfgefährten dies tun – zunickend an…. Und Hulk fährt blitzschnell seine Faust aus und boxt Thor von der Plattform… um dann schelmisch zu grinsen.

 

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Canossa

27. April 2012

Manchmal ist es einfacher, auf eigenen Füßen nach Canossa zu gehen, als auf Knien dorthin gezwungen zu werden...

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e-books lesen, aber in Ruhe

26. April 2012

Ich bin ja seit einiger Zeit eifriger Kindle-Nutzer, habe aber auf Grund der Verfügbarkeit der Kindle-App unter anderem für iOS meist mein iPad dabei und lese meine eBooks darauf.

Nachdem jetzt der Kindle Touch hier aufgeschlagen ist, nutze ich diesen – vor allem wegen des „ein neues technisches Spielzeug“-Effektes deutlich häufiger. Und da fällt mir eines auf, was ich in den letzten Monaten auch vermehrt in der Presse gelesen habe.

Auf dem Kindle werden Bücher viel intensiver wahrgenommen, ich lese länger ununterbrochen und bin damit deutlich tiefer in der Handlung. Woher kommt das?

Viel zu viele Reize unterbrechen mich auf dem iPad oder meinem Windows Phone: Da kommt eine Facebook-Benachrichtigung oder eine Meldung über eine neue E-Mail, schon wird die Home-Taste gedrückt und ich kümmere mich zuerst darum. Ein Sprach-Bild aus dem Buch führt in meinem Hirn zu einer Kette von Gedanken, und schon werden Google, eBay, Amazon, Spiegel Online, was auch immer aufgemacht und dieser Gedanke nachverfolgt.

Die Konsequenz – und das eben das, was immer häufiger berichtet wird – ist eine Zersplitterung der Aufmerksamkeit, Streß, weil viel zu viele Dinge parallel betrachtet und verfolgt werden sollen und am Ende viel zu wenig Konzentration auf das jeweils Wesentliche.

Bedenklich…

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1&1 hat es auch immer noch nicht gemerkt...

23. April 2012

... das eine Werbeikone, die sich selbst ad absurdum führt, entsorgt gehört. Marcell D´Avis, das radebrechende Servicekissen von 1&1, muss zurück ins Glied. Soll heissen: Nimmt seine Nase aus der Werbung, behält aber seinen Titel "Leiter Kundenzufriedenheit". Man könnte auch sagen: Er wurde wegbefördert dahin, wo der Pfeffer wächst, denn "Kundenzufriedenheit" dürfte wohl bei 1&1 Terra Incognita sein.

Was bin ich froh, wenn mein Leidensweg am 22.6. diesen Jahres endlich zuende ist. :-D

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Danke, 1und1!

17. März 2012

Wer jetzt eine Geschichte wie vor einigen Monaten erwartet, der liegt falsch. :) Ich wollte es nur einmal sagen: mit einem iPad 3 50 GB an Musik via iTunes-Match herunter zu laden, und das bei einer 3000er Leitung, das grenzt an Körperverletzung!!! :(

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Der Erfolg von Windows Phone... mal wieder

14. März 2012

Es ist immer wieder spannend, wenn man die - gewohnt Microsoft-kritische - Presse verfolgt. Windows Phone ist eine Pleite. Der Marktanteil ist unterirdisch, ja angeblich sinkt er sogar, und damit ist das mobile Windows ein Rohrkrepierer. Ja... so stellt es dieser Tage unter anderem Golem.de dar.

Nun lassen sich Zahlen leicht in Ihrer Bedeutung interpretieren und damit an die gewünschte Aussage angleichen. Wer Windows Phone gleichsetzt mit "Windows Mobile und Windows Phone", der wird natürlich einen sinkenden Marktanteil verzeichnen. Seit Monaten kommen keine neuen Windows Mobile-Geräte mehr auf den Markt, und damit geht dieser Anteil natürlich immer weiter zurück. Der eine oder andere Journalist mag es noch nicht verstanden haben: Windows Phone ist nicht der Nachfolger von Windows Mobile, sondern ein komplett eigenständiges System.

Hinzu kommt, dass Nokia als strategischer Partner gerade mal mit zwei Modellen auf dem Markt vertreten ist und sich dem Vernehmen nach immer noch in der Angleichungsphase befindet. Das Lumia 800 läuft bei allen Netzbetreibern (und das weltweit) deutlich besser als erwartet, mit dem Lumia 900 (das in den USA irgendwann im April starten soll) kommt erst das "Flaggschiff" der ersten Serie auf den Markt.

Nokia war seit jeher eher auf dem Markt der "einfachen Telefone" erfolgreich, wobei mit Windows Phone 7.5 Refresh ("Tango") erst die Möglichkeit geschaffen wird, mit nur marginalen funktionalen Einschränkungen mit "günstiger" Hardware Geräte im unteren Preissegment anzubieten... dem Segment, was für den Massenmarkt relevant ist und was Android so erfolgreich macht. Auch hier wieder: Die Weichen sind gestellt, der Zug rollt, aber hat gerade erst den Bahnhof verlassen.

Über eines sind sich die neutralen Journalisten (und spannenderweise auch viele eher als Microsoft-kritisch bekannte) einig: Funktional ist Windows Phone das frischeste Betriebssystem für mobie Geräte, das momentan auf dem Markt ist. Die Integration der verschiedenen sozialen Netzwerke, die Umsetzung der mobilen Services von Microsoft, die Geschwindigkeit des Systems, all das sucht seinesgleichen. Microsoft hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass man mit Windows Phone langfristig denkt, und genau diese Strategie scheint noch nicht bekannt geworden zu sein.

Könnte man da mehr machen? Sicherlich. Wenn ich alleine die Zahl der Gerätetests der vergangenen Monate mit der pre-WP7-Zeit vergleiche, dann ist diese ein Spiegel des Marktes: Noch nicht alle Hersteller konnten überzeugt werden, Geräte zu produzieren, viele warten immer noch ab. Hier wäre deutlich mehr Einfluss und "Überzeugungskraft" von Microsoft wünschenswert. Auch das Marketing steckt ein wenig in einer Sackgasse: Man hat es über die Netzbetreiber versucht (denen der Erfahrung nach die Plattform recht egal ist, Hauptsache, Geräte funken stabil in ihren Netzen), über die Hersteller (da hat Nokia ohne Frage einen hervorragenden Job gemacht), aber Windows Phone ist noch nicht so breit in der Öffentlichkeit bekannt, wie es nötig wäre. Da muss Microsoft aus meiner Sicht selber tätig werden, die Kriegskasse sollte es hergeben... :)

Ein Gedanke bleibt noch offen: Ist der Name "Windows Phone" eigentlich noch der richtige? Betrachtet man die Kern-Unterscheidungsmerkmale zu anderen Plattformen, dann ist "Windows" bisher eigentlich ein Wink in die falsche Richtung: Mit Windows verbindet der gemeine Anwender immer noch eher ein langweiliges Startmenü statt einer komplett anderen, neuen und frischen Oberfläche... zumal der eine oder andere Netzbetreiber es immer noch nicht geschafft hat, seine Produktseiten entsprechend anzugleichen. Erst mit Windows 8 bewegen sich die beiden Welten wieder aufeinander zu, und so schön die Customer Preview auch ist: Für den Ottonormalverbraucher ist sie nichts als eine Pressemeldung und bunte Bilder bis irgendwann Ende diesen Jahres.

Was sind die Stärken von Windows Phone? Die Integration der Microsoft Services wie Zune, Office, XBOX Live, Windows Live. Ein Windows Phone ist also eigentlich mehr ein "Microsoft Phone" als ein Windows-Gerät, und das sollte deutlich klarer werden - auch in der Namensgebung.

Man unterstellt mir gerne eine rosarote Microsoft-Brille, und das ist größtenteils falsch: Ich arbeite primär mit einem iMac als Desktop (auf dem Windows 7 unter Parallels als virtuelle Maschine läuft), nur mein Ultrabook läuft nativ mit Windows 7. Ich liebe mein iPad (ich sage nur: 16.3. :-), nutze ein iPhone 4S und ein HTC Evo 3D mit Android, habe mit Android 4-Tablets (HTC Flyer und Samsung Galaxy Tab 10.1) und Smartphones (Samsung Galaxy Nexus) "gespielt" (im Sinne von ausführlich in der Praxis und exklusiv genutzt). Und das - weil ich einfach ein Geek bin - mit offenen Augen und Spaß an der Sache.

Keines der Geräte ist wirklich schlecht, und ich habe bei allen Funktionen, die ich überragend finde (beispielsweise bei Android die Homescreens mit Widgets, bei iOS einfach die Sexyness der Geräte). In der Summe aber ist und bleibt für mich Windows Phone das System, mit dem ich unterwegs am besten klarkomme und mit dem ich am effektivsten Arbeite und Spaß habe. Und gottseidank sehen es bereits viele Anwender anderer Plattformen so...

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Wulffuzelas und die Würde des Amtes

8. März 2012

Nun ist es soweit: Wullf tritt mit "militärischen Ehren" und dem zugehörigen großen Zapfenstreich ab. Oder auch nicht...

Glaubt man der Presse, dann wird jenes militärische Ehrenritual, das seit jeher zum Abschied eines Bundespräsidenten gehört, durch ein gellendes Konzert der von der letzten WM bekannten Vuvuzelas (sinnig dem Anlaß entsprechend zu "Wulffuzelas" umbenannt) gestört werden. Quasi als letztes Nachtreten der enttäuschten Volksseele.

Nur: Ist es die Volksseele, oder ist es nur eine Auswirkung der heutigen Spassgesellschaft, der Flashmob- und Facebook-Freunde? Keine Frage: der Rücktritt war am Ende die einzig logische Alternative, die strafrechtliche Verfolgung von relevanten Tatbeständen eine rechststaatliche Notwendigkeit.

Wenn aber nur ein einziger der Befürworter noch einmal den Begriff der "beschädigten Ehre des Amtes" in den Mund nimmt, dann verspreche ich einen langanhaltenden Schreikrampf! Die "Ehre des Amtes" ist durch den Umgang mit der Affäre, mit der medialen Hexenjagd und solchen sich direkt gegen das Amt (und nur sekundär gegen seinen scheidenden Inhaber) deutlich mehr geschädigt worden als durch die Affäre an sich.

Auf die Frage, ob man dieses Amt eigentlich überhaupt noch benötigt, habe ich einen einfachen Vorschlag: Fusionieren wir mit den Niederlanden und übernehmen die Monarchie... :D

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Revolution oder Mogelpackung? Das iPad 3

8. März 2012

Auf den ersten Blick: Endlich mal wieder eine Produktvorstellung, die es in sich hatte. Nachdem schon für das iPad 2 ein hochauflösendes Retina-Display angekündigt worden war, sich dies aber als "zu früh gefreut" herausstellte, hat das "iPad 3" (was nur noch "das iPad" heisst) jetzt eine sagenhafte Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln mit an Bord. Das ist ein etwas kleinerer ppi-Wert (Pixel per Inch) als beim iPhone 4, die Bezeichnung "Retina" bezieht sich aber darauf, dass man keine Pixel mehr erkennen kann. Und in der Summe: vierfache Pixelzahl (je doppelt so viele Pixel in der Breite und Höhe wie bei den Vorgängern) ist schon eine Hausnummer.

Eine 5 Megapixel-Kamera (statt der bisherigen 1 Megapixel-Kamera) mit Beleuchtung und 5 Linsen (und dem Vernehmen nach bis auf die Auflösung vergleichbar mit der iPhone 4-Kamera), ein A5x Vierkern-Prozessor (um die horrende Zahl der Pixel performant ansteuern zu können) runden das Paket ab.

Auch in Deutschland ist das Gerät 4G-/LTE-tauglich, wobei Apple selbst schreibt "Datentarife separat erhältlich. Die 4G Abdeckung ist nicht in allen Regionen verfügbar und abhängig vom Anbieter. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich." Dem Vernehmen nach wird es mit dem LTE-Frequenzband 700 und 2.100 MHz ausgeliefert, die deutschen LTE-Netze aber arbeiten im Band zwischen 800 und 2.600 MHz... und die Aussage "Weltweites 3G-Surfen" macht da auch nicht unbedingt Mut...

Wie auch immer: Die kritischen Stimmen, die jetzt wieder maulen, wo denn die Innovation geblieben wären (und zu denen ich nach der Vorstellung des iPad 2 und des iPhone 4S gehört habe), legen aus meiner Sicht eine verquere Erwartungshaltung an den Tag. Das iPad 2 ist mittlerweile durchaus con der Konkurrenz eingeholt worden (das Samsung Galaxy Tab ist nur ein Beispiel). Dem iPad 3 hat keiner der Konkurrenten etwa entgegenzusetzen. Was wäre also eine Innovation gewesen?

Ein neues Gehäuse, da hätte man ja durchaus drauf hoffen können... aber wer Millionen in einem Rechtsstreit mit Samsung verballert, weil angeblich das Design des iPads und des Konkurrenzproduktes soooo ähnlich sind, der wird sicherlich nicht davon abweichen...

Am 16.3. wird ein weißes 64GB iPad 3 bei mir ins Haus flattern, und ein weisses 32GB iPad 2 in die Hände der bEva... :-D

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Ich stimme zu. Wem auch immer...

7. März 2012

Jeder kennt sie: Diese Meinungslegastheniker, die in der Vorbereitung auf eine Präsentation der allgemeinen Meinung zustimmen und mit dem gemeinsamen Vorgehen einverstanden sind, dann aber in der eigentlichen Präsenation vor Entscheidern umfallen. Sobald der erste Hauch von Kritik kommt, fangen sie an, in bedeutungsschwangeren Nicht-Sätzen, von Grunzlauten unterstützt deutlich zu machen, dass sie ja schon immer der anderen Meinung waren.

Heute habe ich dafür die treffendste Bezeichnung (von einem Kollegen in Richtung eines dieser Kollegen gerichtet) gehört:

"Na, wenn Du mal wieder unterstützungsredest..."

Herrlich... :D

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Space Needle 2012 #mvp12

1. März 2012

Eine der vielen Sehenswürdigkeiten von Seattle ist die Space Needle. 1961 für die Weltausstellung gebaut und 1962 eröffnet ist sie zu einem der Wahrzeichen von Seattle geworden, das schon von Weitem sichtbar ist. Oben in der Spitze befindet sich das Sky City-Restaurant,  in dem man in lichter Höhe auf Seattle herabsehen und dabei hervorragend speisen kann. Hervorragend und semigünstig, sollte ich noch hinzufügen... :)

Der Blick von der Aussichtsplattform ist unglaublich, vor allem am Abend, wenn man den weiten Blick über das Lichtermeer der Stadt geniessen kann:

Zurück zum Essen: Der erste Blick auf die Karte lässt den hungrigen Gast schon vor dem ersten Bissen schlucken, und dabei sind natürlich noch nicht die 9.5 Prozent Steuern und die zusätzlichen 17 Prozent Trinkgeld, die bei größeren Gruppen automatisch aufgeschlagen werden, darin. Egal: Die Gelegenheit kommt nicht so schnell wieder, und da leistet man sich auch schon mal 44 Unzen Kobe-Rind für USD 150,- (geteilt mit dem/den Nachbarn) und den entsprechenden Wein dazu... :)

Und nein, es ist nicht verbrannt, sondern von einer Pfefferkruste umgeben. Ich kann nur sagen: ein Erlebnis! So zartes und trotzdem bissfestes Fleisch habe ich noch nicht erlebt.

Als Nachtisch empfiehlt sich der seit der Eröffnung 1962 servierte Lunar Orbiter: Zwar "nur" Vanilleeis mit Schokoladensauce, aber dafür mit Stickstoff serviert und damit im Design einer startenden Rakete:

In der Summe: Ein teurer Spaß, aber jeden Cent und jede Minute wert. In der richtigen Gesellschaft, in der wir gestern waren,  ist es ein unvergessliches Erlebnis.

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Ich will ein HTC-Gerät! #mvp12

26. Februar 2012

Warum? Weils in manchen Situationen einfach besser ist, ein Gerät mit Bugs zu haben.... Da sitzt man am Amsterdamer Flughafen, das Europäische Roaming mit der eigenen vodafone-Karte will nicht so recht funktionieren, da kommt das kostenlose WLAN von Schiphol durchaus gelegen. Einmal Mails abgefragt, bei Foursquare eingecheckt, dann in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken gegangen. Ach, nochmal eben in die Mails schauen... WLAN muss neu verbunden werden?  Egal, sei's drum. Durch die Sicherheitskontrolle zum Gate, und noch eine Stunde Zeit bleibt totzuschlagen. Also mal eben Facebook checken (und nachsehen, ob der Kollege Nowak mittlerweile aus Düsseldorf losgekommen ist)... WLAN muss neu verbunden werden?  Egal, sei's drum... Oder eben auch nicht!

Offensichtlich merkt sich das freie WLAN die MAC-Adresse des Gerätes und lässt nur zweimal einen 30 Minuten-Slot an Nutzung zu, und das unabhängig davon, wie viel man es in diesen 30 Minuten nutzt (oder eben auch nicht...).

Was das mit meinem Wunsch nach einem HTC-Gerät zu tun hat? Na, ganz einfach: das hätte ich einmal neu gestartet und dann dank des aktuellen Bugs eine neue MAC-Adresse gehabt... :)

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Weil früher einfach besser ist... #mvp12

25. Februar 2012

Was habe ich mich heute Morgen verflucht: die Kombination des Fluges von Düsseldorf nach Amsterdam um 06:10 (und damit die Notwendigkeit, schon um 03:30 aufzustehen) mit dem Standardflieger nach Seattle um 10:40) war bei Buchung knappe 150 Euro günstiger als die mit dem menschenwürdigeren um 08:10, das war es mir dann doch nicht Wert.

Kollege Nowak, der mit leicht schadenfrohem Gesicht seine zusätzlichen 2 Stunden am schönen Flughafen DUS einleitete, hätte es fast bitter bezahlt: Nothalt auf der Runway, Einsatz eines Notarztes, verzögerter Start... Und den Abflug in Amsterdam so geraaaaaade noch erreicht.

Ich gebe zu: da bin ich lieber mitten in der Nacht aufgestanden und habe übermüdet die bEva angemoppert, die uns durch den Nebel getastet hat... :-/

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Muskelkater

19. Februar 2012

Welch ein Wochenende. Freitag Abend Fussball, gestern Abend Boxen, ich bin erschöpft und habe fertig.

Heute zur Entspannung mal einen Tag auf der Couch... :)

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Smart Phones for Dumb People?

17. Februar 2012

Manchmal, ja manchmal frage ich mich, ob die technische Entwicklung im Smartphone-Bereich nicht gegebenenfalls die Benutzer angehängt hat. Das ist keine rhetorische, sondern eine ironische Frage… die von den immer und immer wiederkehrenden Diskussionen um verschiedene mobile Plattformen angefeuert wird.

Manchmal habe ich das Gefühl, die trügerische Sicherheit der medialen Werbung fährt den gesunden Menschenverstand und jahrelange Gewohnheiten einfach herunter. Das geht los damit, dass die Diskussion rund um die Cloud-Basierung von Windows Phone einfach nicht abreißen will. Nun mag ich – mit Mühe – noch akzeptieren, dass in den ersten Wochen nach dem Marktstart im Oktober 2010  noch nicht so viele Informationen zu bekommen waren, dass man dies hätte herausfinden können. Die Verkäufer in den Netzbetreiber-Shops sind sowieso in den meisten Fällen technisch eher überfordert und geben in der Konsequenz nicht wirklich verlässliche Auskünfte.

Nach fast anderthalb Jahren aber geben bing und Google mehr Fundstellen zu diesem Thema her als zu manchem anderen. Wer sich nur ein kleines bisschen mit der Thematik beschäftigt, der kommt gar nicht umhin, der Tatsache ins Auge zu schauen: Einen lokalen Sync eines Windows Phones mit Outlook gibt es nicht.

Das muss man nicht verstehen oder gutheißen, aber es macht auch keinen Sinn, dies wieder und wieder und wieder und wieder anzuprangern. Strategische Entscheidung, die der Endkunde mit Nichtachtung der Plattform bestrafen kann. Wobei… so rechte Alternativen finden sich ja eigentlich auch nicht? iOS lässt zwar einen lokalen Sync mit Outlook zu, hat die iPhones aber so weit unter der virtuellen Knute, dass die Befürchtung des Datenmissbrauchs mindestens so hoch ist. Auch Android erlaubt Kernfunktionalitäten nicht ohne die Nutzung eines Google-Kontos.

Weiter geht es dann mit der Klage, dass man sich ja voll und ganz an Microsoft bindet, weil ja nur Software aus dem Marketplace und damit vollkommen überteuert installierbar ist. Gepaart mit dem Argument, dass ja „früher alles billiger war“. Kleine Anmerkung dazu: Wer bereits Windows Mobile – mit seiner freien Softwareplattform – benutzt hat, der wird schnell bemerken, dass das allgemeine Preisniveau im Marketplace signifikant geringer „als früher“ ist. Und einmal mehr: Apple mit dem AppStore, Android mit dem Android Market, auch die anderen Plattformen nutzen diese Art der zentralen Softwareverteilung. Sicherlich nicht uneigennützig und durch die Provisionen mit verdienend, der Vorteil für den Anwender aber liegt doch auf der Hand: Immer und überall die Apps herunterladen zu können die er gerade braucht. Auch wenn er vor dem Verlassen des Hauses mit dem PC noch gar nicht wusste, dass er sie gleich braucht.

Auch hier wieder stellt sich mir die Frage: Informiert sich eigentlich noch irgendjemand darüber, was er kauft? Hechelt ein Großteil der Käufer wie die Lemminge hinter den Werbekampagnen der einzelnen Firmen und dem Coolness-Faktor eines Gerätes hinterher, ohne auch nur halbwegs ernsthaft zu ergründen, was sich dahinter verbirgt, wie man es ganz persönlich nutzen kann und welche Einschränkungen zum persönlichen Nutzungsverhalten existieren? Das wiederum wäre ein weiterer Beweis der Oberflächlichkeit, an der diese Gesellschaft sowieso schon krankt: Der Schein ist wichtiger als das Sein

Stellt man dann fest, dass diese Oberflächlichkeit nicht gerade günstig war, dann sind wieder die anderen Schuld, allen voran natürlich Microsoft. Unverschämt, dreist, dämlich, was man dann so in der täglichen Arbeit in den Foren um die Ohren gehauen bekommt.

Haaaallooooo! Windows Phone ist nicht Windows Mobile 7.0, sondern etwas ganz anderes. Beschwert Ihr Euch auch, wenn die Winterreifen des alten Audi A3 nicht auf den gerade georderten A5 passen? Auch hier wäre vielleicht mal Fragen angesagt, und nicht stumpfsinniges Voraussetzen, dass die Realität sich so biegen lässt, wie man es sich wünscht?

Ich bleibe dabei: Offensichtlich hat hier die Technik den Anwender abgehängt. Mehr Kommunikation tut Not, aber in diesem Fall besonders auf Seiten der Anwender, die Erwartungshaltung und die mobilen Plattformen, die diese am ehesten bieten, viel feiner abwägen sollten.

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Narrenschiff

16. Februar 2012

Rette mich, biiiitteeeeee! Donnerstag, 11:11 Uhr, und die Welt gerät aus den Fugen. Das Rheinland wird zum Vergnügungsdampfer. Oder besser: Bei dem in Strömen fließenden Alkohol eher zum Vergnügungstanker.

Wildfremde Menschen liegen sich schunkelnd und wirr lallend in den Armen und grölen inhaltsfreie Bummtataaa-Lieder. Und als wenn das nicht genug wäre schnippseln weibliche Jecken, die man an normalen Tagen nicht mit der Kneifzange anfassen würde, mit Scheren an der Herren Krawatten rum und stehlen sich ein "Bützchen".

Kinder, holt mich hier raus, bevor ich einen Mord begehe... :-D

 

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Her(mes)gottnochmal...

24. Januar 2012

Ich bin Sparfuchs. Naja, nicht extrem, aber zumindest so, dass ich Gelegenheiten nicht auslasse. Und wenn ich statt EUR 6,90 für ein Paket nur EUR 3,90 bezahle, dann nehme ich auch hermes als Paketdienst in Kauf.

Okay, nicht ich muss da "in Kauf nehmen", sondern die Empfänger meiner Pakete, aber auch die freuen sich über geringere Versandkosten, denn die gebe ich natürlich 1:1 weiter. Hinzu kommt, dass der nächste Shop direkt auf dem Weg ins Büro liegt und ich Pakete eben mal vor der Arbeit aufgeben kann. Das ist dann auch noch so früh, dass sie am selben Morgen abgeholt werden.

Nun ist der "hermes-Shop" (seines Zeichens Trinkhalle) architektonisch bei weitem nicht so schön wie die Postfiliale um die Ecke, aber zum einen hat die so früh noch nicht auf, zum anderen umgehe ich die stetige Meckerei der bEva, schon wieder Christel (zur Post) spielen zu müssen. Alles gut also.

Wenn... ja wenn da nicht zum Jahreswechsel nicht ein Betreiberwechsel stattgefunden hätte. Die nette Besitzerin ging in Rente, und nach langem Suchen ward ein Nachfolger gefunden. Ohne Frage muss dieser sich eingewöhnen, aber irgendwann ist´s mal gut. Nachdem ich zum zweiten Mal 20 Minuten auf die "Abfertigung" (sprich: Scannung mit Handgerät) meines Paketes warten musste, und heute Morgen diese auch noch nicht erfolgreich war (weil das Handgerät stattdessen eine nicht abgeholte Sendung reklamierte und der werte Kollege nicht im Stande war, diese Meldung weg zu bekommen) zum Beispiel.

Ich habe mal durchgerechnet: 3 Euro Ersparnis für 20 Minuten Wartezeit, das macht einen Stundenlohn von 9 Euro... und im Niedriglohnsektor mag ich mich nicht bewegen. Soll die bEva zur Post fahren... das ist günstiger... :D

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Freitag, der 13.

14. Januar 2012

Ich bin nicht abergläubisch. In sofern kann mir an einem Freitag, dem 13. auch nix passieren. Den fast auf meiner Motorhaube gelandeten Motorradfahrer nehme ich mal aus, wenn, dann hätte erst einmal primär er Pech gehabt. :)

Allerdings passte die Kombination von Dingen gestern morgen irgendwie gut hinein. Satzbehälter voll, Wassertank leer, Bohnenbehälter leer und Milchsystemreinigung erzwungen. Danke, ich muss noch tanken, und unsere Aral hat einen nicht allzu schlechten Latte.  War mir also ebenso.

Nun mag es sein, dass ich ohne ersten Kaffee noch nicht wirklich wach und entsprechend noch nicht auf der Höhe des mir zu der Tageszeit möglichen Geduldsniveaus war... aber muss man im Schritttempo auf die Tankstelle zufahren? Aber egal... gleich fährt "das Fahrzeug" (ich sage extra nicht "sie"!) an irgendeine Säule und ich habe meine Ruhe.

DENKSTE! Tankstelle voll, nur noch eine Reihe Säulen frei, damit zwei Zapfplätze. Macht ja auch nichts, wir sind genau zwei Autos. Was aber macht der (geschlechtsneutral Fahrzeughalter)? Stellt sich an die erste und bleibt da stehen. So, dass die zweite aus unserer Fahrtrichtung nicht mehr erreichbar ist. Steigt aus, als ich hupe und ihr (weil spätestens jetzt Geschlecht offensichtlich) deute, sie möge doch bitte 10 Meter nach vorne fahren, um mich an die andere Säule zu lassen) schaut sie mich an wie Mops auf Kreissäge.

Aaaaargh!!!! Herr, Hirn, Himmel!

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Die BILD im Wulffs-Pelz

7. Januar 2012

Ich habe mich die vergangenen Tage arg zurückgehalten... meine Meinung zum Umgang der Presse mit Wulff (und anderen Prominenten) habe ich ja bereits in zwei Artikeln deutlich zum Ausdruck gebracht.

Das Ränkespiel des Gossendruckerzeugnisses mit Wulff (der mittlerweile selbst mir auf den Nerv geht) ist nur eine weitere Ausprägung des Ganzen. "BILD klärt auf"... hah! Es sollte wohl eher heissen "BILD macht beleidigt Politik". Besser zusammenschreiben als die TAZ kann ich es aber auch nicht. Lesenswert:

Diekmanns Anmaßung

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Let it snow, let it snow!

23. Dezember 2011

Was war das im letzten Jahr schön... Damit meine ich nicht (nur) den Schnee, denn der hat auch unsere Weihnachtspläne damals ziemlich durcheinander gewirbelt. Nein, ich meine vor allem die Tatsache, dass DHL offensichtlich in widriger Witterung besser mit der Wiehnacht-Paketeflut klarkommt als bei üblichem Weihnachts-Usselwetter (10 Grad, Matsch und Regen).

Im letzten Jahr sind die Paketlaufzeiten deutlich kürzer gewesen in der Woche vor Weihnachten, trotz des Verkehrschaos.  Heute sitze ich vor dem Tracking und sehe bei einer Vielzahl unterschiedlicher Pakete (unterschiedlicher Absender und damit auch unterschiedlicher Laufwege und Frachtpostzentren), dass die mittlerweile 4 Tage unterwegs sind und die einzelnen Stationen im Tages- statt wie bisher im Stunden-Rhytmus passieren. Aaaargh.

Mehdorn, übernehmen Sie... :)

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Der Wulff im Schafspelz?

22. Dezember 2011

Oh Mann... ich verweise auf meinen Beitrag vom 15.12.. Und stelle fest, dass es alles noch schlimmer ist.

Ja. Unser Bundespräsident hat einen Hauskredit von der Frau eines Freundes angenommen. Ob nun deren greiser Gatte daran mitgewirkt hat oder nicht (in der Generation macht die Frau doch eh das, was der Mann sagt, oder? Seufz!). Hat der einen Vorteil davon gehabt? Hat er nicht (zumindest habe ich all dem geistigen Verdauungsbrei, den ich bisher lesen musste, davon nix gefunden). Doch, Verzeihung: Er hat mehr Zinsen dafür bekommen als die maroden Banken auch nur in den kühnsten Träumen gegeben hätten.

Und hui! Er ist in der Villa seines Freundes Maschmeyer untergekommen. Mal abgesehen davon, dass der mit der Ferres doch eh schon genug gestraft ist: Hat er einen Vorteil davon gehabt? Auch darüber finde ich nichts.

Wenn die feiste Rhetoriklawine mit Kanzlerallüren davon redet, dass "Wulff damit zur Politikverdrossenheit beiträgt", dann bedeutet "beitragen" doch nur, dass diese schon vorhanden ist, und gerade jener Verbalmasturbator ist einer Verursacher dessen.

Und auch die Forrest Gump von Berlin, diese sich auf der Zielgeraden verlaufene Grünen-Plage, beweist mit schlafwandlerischer Sicherheit einmal mehr eine geistige Inkontinenz sondersgleichen, wenn sie das Fehlen von Fakten mit gestammeltem „Ich kann keine Tatsachen anführen, aber ich halte es für lebensfremd" zu überdecken versucht.

Wundert sich noch irgendjemand, dass das Volk Politik nur noch als Posse eines Provinztheaters betrachtet und nicht mehr als die Macht, die die Geschicke dieses Landes lenkt? Ich jedenfalls nicht...

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Kindermund...

18. Dezember 2011

Voice of Germany, Battle zwischen Annika und Ivy, der farbigen Abiturientin. Die Entscheidung: Spaaaaaaaaaannung...

Da plappert der Kleine hinein: "Ich wette auf die ohne Schokoladengesicht!!!"

Err... Oooops? :-)

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Ich fühle mich wie die FDP...

16. Dezember 2011

... nahezu totaler Stimmverlust... :-/

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Der Volksseele Zorn ist unergründlich

15. Dezember 2011

Ich weiß, dass ich mich damit gegen die allgemeine Meinung stelle, aber sei es drum. Was in den vergangenen Wochen und Monaten medial in diesem Land geschieht, das ist zugleich bar jeder Vernunft und erinnert mich an Hetzjagden aus lang vergessen geglaubten Tagen.

Ja, es geht um den gefallenen Freiherrn von und zu Guttenberg. Es geht nicht darum, dass schlampiges wissenschaftliches Arbeiten akzeptabel ist (auch wenn es meiner Erfahrung nach nicht unüblich ist). Es geht auch nicht darum, dass ich den werten Herrn und seine TV-versessene Adels-Barbie sonderlich mochte.  Und eigentlich, eigentlich geht es nicht einmal nur um ihn.

Der Volksgeifer, die gezielte, genüssliche Vernichtung einer Existenz, die stammtischschwangere Zusammenrottung von Sprach-Assassinen unterschiedlichster Herkunft, das ist unsäglich und lässt eine Tendenz in dieser Gesellschaft erkennen, die diese dem Abgrund in Siebenmeilenstiefeln näher bringt.

Da ist System hinter: Wer immer gerade oben auf ist und den Makel der Eifersüchtigen trägt, als  Hoffnungsträger verschrien zu sein, der kann eigentlich gleich einpacken. Irgendjemand, sei es politischer Gegenspieler, neidischer Nachbar oder enttäuschter Lebensabschnittsgefährte, nutzt die Freiheit des Internets zur breit gefächerten Attacke. Jeder noch so kleine Schmutzkrümel wird ausgegraben, mit Geifer und Galle zu einem stinkenden Klumpen zusammengepresst und aus dem Schutz und der Anonymität des netzneutralen Hinterlandes geworfen. In Echtzeit kann man dann öffentlichkeitswirksam den Einschlag verfolgen, den nächsten Schritt planen und in konzertierten Aktionen jede Verteidigung schon im Keim ersticken.

Rechtlich kaum fassbar,  juristisch bagatellisiert, das Opfer bleibt Opfer, auch wenn es erwiesenermaßen kein Täter war. Kein Sieg, nur das Heil in der Flucht bleibt dann noch übrig, der Rückzug hinter all überall feindliche Linien.

Deutschland, mir graut vor Dir...

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Niveau hat man... oder nicht

9. Dezember 2011

Wenn die Kaffeemaschine - nachdem die bEva mir freundlicherweise einen Cappuccino gezapft hatte - "Timeout Niveau" anzeigt, dann ist das doch eindeutig, oder?

Und warum muss ich mich dann rechtfertigen??!? :-D

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Beschimpfen der Telekom hilft...

2. Dezember 2011

Mittlerweile das zweite Mal so: Die bEva versucht bei der Telekom eine Zweitkarte zu bestellen und hängt und hängt und hängt in der Warteschleife. Bis zum Erbrechen, danach aus der Leitung geworfen... neu gewählt, bis zum Erbrechen, und so weiter. Das erste Mal habe ich dann nach einer Dreiviertelstunde ein Einsehen gehabt, mein Telefon genommen, die Hotline angerufen... und kam beim ersten Mal schon durch.

Heute dann das selbe Spiel, mit dem selben unterschiedlichen Erfolg. Dann allerdings ist mir der Unterschied unserer Herangehensweisen aufgefallen: Die bEva fragt im Voice-System immer brav nach "Kundenberater", wenn sie nach dem Anliegen gefragt wird. Ich sabble irgendwelche Phantasiebegriffe, um automatisch verbunden zu werden. Nachdem ich das klargestellt hatte und meine heutige Wortwahl ordentlich an die bEva weitergab, spielte sich folgender Dialog ab:

bEva: "Kackfrosch!"

Telekom: "Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden...."

bEva: "Kackfrosch!"

Telekom: "Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden...."

bEva: "Kackfrosch!"

Telekom: "Deutsche Telekom, mein Name ist XXX. Wie kann ich Ihnen helfen?"

Telefonkosten: Nix, weil kostenlose Nummer.
Handy: iPhone 4, aber nebensächlich.
Gesicht der bEva: Unbezahlbar... :-D

Disclaimer: Ich entschuldige mich ausdrücklich für meine heutige, der Woche geschuldeten unflätigen Wortwahl. Aber wenn´s hilft... :-D

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Amazon Cyber Pann-Day

2. Dezember 2011

Ich bin immer begeistert davon, wenn Unternehmen es schaffen, aus Fehlern zu lernen. Oft allerdings resultiert daraus Überkompensation. Bestes Beispiel dafür: Die Kollegen von Amazon und der "Cyber Monday".

Im letzten Jahr, als das in den USA so beliebte Schnäppchen-Jagd-Getöse zum ersten Mal auch in Deutschland stattfinden sollte, gab es statt fröhlichem Hahali eher frustriertes Gebrumme: Angebote waren sekundenschnell nicht mehr verfügbar, die Seite kaum erreichbar, die Warenkörbe rasend schnell automatisch geleert, bevor man noch die virtuelle Geldbörse zücken konnte, Frust pur also. Dabei waren die Angebote wirkliche Schnäppchen: Spielekonsolen zum Schleuderpreis, CDs und blu-Rays günstiger als jede Kopie und vieles mehr.

Für mich war das Thema nach dem Mißerfolg des vergangenen Jahres (ich war bei keinem einzigen Angebot zum Zug gekommen) eher demotiviert, dieses Jahr nochmal teilzunehmen. Aber reinschauen wollte ich mal. Hui! Gleich drei Tage diesmal, vielleicht wird es ja doch noch was?

Der Überblick des ersten Tages war schon teilernüchternd: Wenig Ware, die interessant war (zugegeben subjektiv), und die nur in wenigen Fällen so reduziert, dass der Schnäppchen-Fingerzucker an der Maus automatisch ausgelöst wurde. Schön zu sehen auch daran, dass die meisten Angebote auch nach Ende der Laufzeit (meist zwei Stunden) immer noch verfügbar waren.

Wen interessant, dann aber problemlos in den Warenkorb zu befördern und bis zur Zahlung begleitbar. Bis auf... "Resistance 3 - Survivor Edition". Statt 100 Euro für knappe 40, das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Punkt zum Termin direkt von der Angebotsseite (auf der der reduzierte Preis angezeigt wurde) in den Warenkob gepackt, zur Kasse gegangen, Zahlungsart gewählt, abgeschickt und... gesehen, dass der Preis nicht reduziert wurde. Von der Abrechnung her war bei allen anderen Artikeln der Normalpreis in der Rechnung, und der Rabatt wurde in Form eines Gutscheins verrechnet.

Erster Schritt: Hotline anrufen. Nach einigem hin und her ("Haben Sie auch wirklich von der Angebotsseite gekauft?" - Nein, ich habe mir den reduzierten Preis nur eingebildet... "Haben Sie auch im Angebotszeitraum gekauft?" - Mensch... kannst Du die Uhr lesen? 16:15 ging es los, wir haben jetzt 16:19!) gestand mein Gegenüber ein "technisches Problem" zu und versprach Klärung und schnellen Rückruf.

Nach zwei Stunden habe ich es dann nochmal per E-Mail versucht:

Guten Abend!
Ich habe den Artikel über die CyberMonday-Seite um Punkt 16:15, als der Angebotspreis gültig wurde, in den Warenkorb gelegt und bin zur Kasse gegangen (Bestelleingang bei Ihnen um 16:17).
Leider ist der Preis NICHT reduziert worden.
Ich habe mich dann mit einem anderen Rechner auf die Warteliste setzen lassen, nach der Benachrichtigung, dass der Artikel jetzt verfügbar sei, habe ich ihn ebenfalls sofort in den Warenkorb gepackt und bin zur Kasse gegangen: Selber Effekt: Angezeigt wurde der reguläre Preis.

Bitte reduzieren Sie den Preis entsprechend... ansonsten stornieren Sie die Bestellung, was schade wäre, zumal ich pünktlich am Rechner war und die Bestellung genau so aufgegeben habe, wie meine bisherigen CyberMonday-Käufe, bei denen die Reduzierung immer problemlos geklappt hat...

Danke und Gruss,
Andreas Erle

 

Nach fünf Minuten - ich gestehe zu, dass es in der Zeit für den Sachbearbeiter nicht zum genauen Lesen meiner Mail reichen konnte - kam dann folgende Antwort:

Guten Tag,

es tut mir leid, dass Sie den Aktionsrabatt für das Blitzangebot von "Resistance 3 - Survivor Edition" nicht in Anspruch nehmen konnten, bevor der Aktionsrabatt abgelaufen war. Aktionsrabatte aus Blitzangeboten verlieren ihre Gültigkeit, wenn Sie am Tag der Aktion nicht innerhalb des angezeigten Zeitfensters von 15 Minuten in Anspruch genommen werden. Nach Ablauf eines Aktionsrabattes können wir diesen nicht mehr akzeptieren.

Wie gewünscht habe ich nun Ihre Bestellung vollständig storniert.

Ich hoffe, dass Sie bei einer unserer nächsten Blitzaktionen von unserem Aktionsrabatt profitieren können.

 

Was bitte war an meiner Mail nicht zu verstehen?! "16:17" ist ohne Frage "am Tag der Aktion" und "innerhalb des angezeigten Zeitfensters von 15 Minuten", oder nicht?!

Der Hammer aber war dann der Kommentar ersten Sachbearbieters, der mir 20 Minuten nach dieser Mail auf die Mailbox sprach: "Tja, leider haben Sie nicht gewartet. Der Kollege hat Ihre Bestellung schon storniert. Da kann ich Ihnen jetzt auch nicht mehr helfen. *KLACK*"

No comment... :-(

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Website geentert – Ahoi, Piraten!

29. November 2011

Fast möchte man Herbert Grönemeyer aus dem CD-Regal holen und lauthals „Kinder an die Macht“ mitsingen… so süß und frisch und unbedarft mutet es an, dass mit der Piratenpartei die neuen Grünen ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen sind. Wehmütig erinnert man sich an das zischend-scharfe Einatmen des Establishments, als die ersten Kinder im Bundestag gestillt wurden und diese „Öko-Chaoten“ der Grünen sich einfach nicht in das Bild des distinguierten Abgeordneten einfügen wollten.  

Am Abend der Berlin-Wahl konnte man deutlich die Überraschung sehen, die den armen Bald-Landtagsmitgliedern ins Gesicht gesehen stand: „Wir? Gewählt? Echt jetzt?!“. Erfrischend, und das ist nicht mal zynisch gemeint. Die verkrusteten Strukturen der etablierten Parteien brauchen scheinbar turnusmäßig einen Wachrüttler, der sie auf den Boden der Tatsachen herunterholt, und die Piratenpartei – abstruse Vorstellungen zur Novellierung des Urheberrechtes hin oder her – hat ja durchaus Ansätze, über die man nachdenken kann.

Nun scheint es in der heutigen Zeit aber Standard zu sein, dass die Sympathen des Tages in unglaublicher Geschwindigkeit auf den harten Boden der Realität gezogen werden, Kielholen ohne Wasser quasi. Und so wurden die Piraten genau an der Stelle angegriffen, die den Kern des Selbstverständnisses trifft: kriminelle Fremd-Links auf dem Piratenpad (BTW: Urheberrecht… schläft ja jemand bei Apple?! :-)), der offenen Kommunikationsplattform der Piraten.

Schnell geraten die politischen Freibeuter ins Schwimmen: Die Freiheit im Internet ist nun mal satzungsmäßig unantastbar, undenkbar hier Ketten anzulegen und – wie die spießigen anderen Parteien, Organisationen und Firmen es machen – zumindest eine Grundkontrolle zu ermöglichen. „Vollständige Transparenz und Offenheit“ – schöne Worte… aber gegen den, der Böses will (und die Zahl der Neider ist nun mal nach einem Überraschungserfolg wie der Wahl in Berlin raketenartig angestiegen) wirkt man damit kaum etwas aus.

Der Tauss wird´s – bösen Zungen zum Trotz - wohl nicht gewesen sein, das kann man wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen. Wer aber dann? Irgendwie macht es mir Angst, dass immer genau zum richtigen Zeitpunkt unliebsame Politkonkurrenz in Skandale verwickelt wird und danach schnell mundtot in der Senke des Vergessens versickert...

Deshalb: Segel setzen in Richtung Realismus… dann kann es durchaus was werden, die angeschrappten Koggen der etablierten Seefahrer zu entern…

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3D? Wirklich?

28. November 2011

Ich muss gestehen, dass ich ja immer vorne dabei sein muss, wenn es etwas Neues gibt. Und  gerade 3D ist ja ein Thema, das schon seit Jahren immer mal wieder "modern" ist. Ich erinnere mich noch gut an eine meiner ersten Schallplatten: "Welch ein Land, was für Männer " von Extrabreit... in schönem Rot/Grün-Cover mit beiliegender Brille, damit man Kai Hawaii und Co. auch ja plastisch sieht.

Den einen oder anderen Rot-Grün-Angriff gab es dann nicht nur in der politischen Landschaft, sondern auch im Fernsehen, aber so recht durchsetzen wollte sich das Ganze nicht. Im Spielebereich gab es schon länger die Monitore, die über eine Shutterbrille aus dem hochfrequent wiedergegebenen Wechsel aus "Bild für das linke Auge", "Bild für das rechte Auge" das jeweils "falsche" Auge verdeckten, aber erst mit James Cameron´s Avatar wurde 3D so richtig massentauglich.

Auf dem Unterhaltungsmarkt kamen die Fernseher mit Shutterbrillen und 3D nach dem großen Erfolg des blaustichigen Films erst so richtig in Mode (und in der Folge auch in finanzierbare Preisbereiche), blu-Ray-Player und Spielekonsolen konnten durch Firmwareupdates aufgerüstet und 3D-tauglich gemacht werden, und die immer häufiger im Kino auftauchenden 3D-Filme dann auch zuhause bewundert werden.

Da sitzen dann Papa, Mama und Sohnemann auf der Couch, tragen eine futuristisch aussehende zusätzliche Brille (erinnert sich noch jemand an Data von Star Trek?) und freuen sich daran, dass Dinge aus dem Fernseher ins Wohnzimmer hereinragen. Kann man machen, muss man aber nicht.

Zumal eines ja ganz offensichtlich ist: Es fehlt an Inhalten... die paar 3D-Filme schaut man sich sicherlich nicht in Dauerschleife an, 3D-Fußballspiele sind irgendwie auch sinnfrei, und so könnte man ja durchaus die allgemeine Sinnfrage stellen. Könnte, wäre die Industrie nicht gleichermaßen problembewußt wie geschäftstüchtig: Wenn schon keine Fremdinhalte zur Verfügung stehen, dann lassen wir den Konsumenten doch selber welche produzieren. 3D-Fotoapparate, 3D-Objektive, 3D-Camcorder, wer keinen passenden Inhalt findet, der bastelt ihn selbst. Eigentlich also durchaus ein ökonomisch interessantes Konstrukt...

Als Besitzer eines 3D Monitors, eines 3D-Fernsehers, eines Smartphones mit 3D-Kamera und eines 3D-Objektives für die Digitalkamera bin ich also scheinbar fein in die Konsum-Falle getappt... :-)

Aber im Ernst: Ja, es macht Spaß, Filme und Fotos gewinnen durch die dritte Dimension auch an inhaltlicher Tiefe, aber wenn ich zusammenrechne, was die ganze Ausrüstung gekostet hat... dann hätte ich mir stattdessen so manche Reise an echt-dimensionale Orte leisten können...

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Apfeltaschen und Backen dick: Wer plagiiert hier? Oder: Apple ist Microsofts Samsung

4. Oktober 2011

Long time no read, ich weiss. Bücher, Twitter, Facebook, Seite, all das hat mich vom Blog weggehalten, und ich will auch gar nicht verstprechen, dass es hier wieder eine so hohe Posting-Frequenz gibt wie noch vor einem Jahr. Aber ich bemühe mich... :-)

Da war sie nun heute: Die erste Apple Produktvorstellung ohne Steve Jobs. Und ohne Höhepunkt. Und ohne neues iPhone. Okay, letzteres nicht ganz, zumindest für ein iPhone "4S" hat es gereicht. Was dem klassischen iPhone-Poser aber nix bringt, denn das 4S verwendet das Chassis des iPhone 4, setzt nur auf neue innere Werte. Dual Core A5-Prozessor, bessere Kamera mit HD Videoaufnahme, Doppelantenne für bessere Empfangsleistung, bessere Akkuleistung. So schön das alles ja ist, alten Wein in neuen Schläuchen hätte so recht heute wohl niemand erwartet... All die Gerüchte um ein größeres Display, ein dünneres Gerät: Falsch. Simpel falsch.

Schlimmer noch: Apple ist Microsofts Samsung. Die "neuen Features" haben einen solchen Bart, der fast schon Guttenbergsche Dimensionen annimmt: Sprachsteuerung: Hui... hat das nicht Windows Phone gerade revolutioniert (zugegeben: auf die Kopplung mit Wolfram Alpha bin ich schon ein wenig neidisch)? Twitter-Integration in die Kontakte: Kommt mir irgendwie auch bekannt vor. Speichern der Daten in der Cloud: Welch re.vo.lu.tio.näre Idee!

Ich bin mir nicht sicher, ob es mich freut oder frustriert: Der Innovationstreiber von einst hinkt hinterher und sonnt sich in seiner vermeintlichen Vorreiterrolle. ""iPhone 4S plus iOS 5 plus iCloud ist eine bahnbrechende Kombination, die das iPhone 4S zum besten iPhone aller Zeiten macht" (Quelle) sagt schon alles, oder?

Ich sehe es positiv: Geldbeutel geschont und vor allem: Windows Phone 7, der Plattform, die wirklich innovativ ist, Platz im Markt geschenkt. wollen wir hoffen, dass Tim Cook nicht ganz fix den (Leo) Apotheker macht...

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Von Plagiatoren und Verschwörungen

20. Februar 2011

Irgendwo in der Diaspora, wo Fuchs und Hase "A´Guadn" sagen, sitzen konspirativ zwei zwielichtige Gestalten zusammen. In bier- und rauchgeschwängerter Luft, die Diskussion schon über den Punkt hinaus, bis zu dem man sich verstellen kann, wächst ein Plan. "Dermusswech, verstehnse?!" "Hmmmmh..." "Der is´ gefährlich!" "Sehichauchso..." "Könnsse nich´ ma´ guggn, ob die im Mittlalter Hexen verbrannt hab´n?" "Guade Idee... hammse aber nich..." "Egal. Dermusswech. Verleumden, AndenPrangerstelln, vernichdn". "Aroganta Aggademiker!" "Obacht!!! Ehe´ndoktor bin i a!" "Verzeihung, HERR DOKTOR (h.c.) Seehofer!"

Irgendwo in der Diaspora,wo Fuchs und Hase "Sollidoridööööd" rufen, sitzt bei Dinkelbrot und Fairtrade-Kaffee die erste mit einer anderen zwielichtigen Gestalt zusammen. In ökologisch korrekter, leicht nach Naturdung riechender Luft wächst der große Plan weiter: "Ein anderer Klient schlägt eine direkte Attacke auf die Doktorwürde vor". "Ha?! Sollte doch gegen den Guttenberg gehen, nicht gegen die Schmidt?!" "Neeeein. Doktorwürde... Promotion... Sie verstehen?" "Der Guttenberg schmuggelt Alkohol? Ist ja´n Ding!!!" "Nicht Prohibition!!!! Sein DOKTOR vor dem Guttenberg, Frau Nahles!!!!" "Ach so... die Idee hatte ich auch schon!"

"Wir sind das Volk"... und wir lassen uns willig in irgendwelche politischen Ränkespiele einbinden. Schon in meiner Zeit an der Uni war es Usus, dass von oben nach unten plagiiert wurde. Die Habilitationen bestanden aus unzitierten Doktorarbeiten, diese wiederum aus ungefragt kopierten Passagen von Diplomarbeiten. Ist das richtig? Nein. Aber ein Weltuntergang, ein so welterschütrerndes Ereignis, das ist es auch nicht.

Worum geht es in der Guttenberg-Diskussion? Nicht um Passagen einer Dissertation, die kopiert wurden, sondern darum, einen für viele politische Kräfte zu beliebt und zu mächtig gewordenen Konkurrenten und Gegner zu diskreditieren. Seehofer, der sich auf dem Abstellgleis in der eigenen Partei fühlt, das linke Lager, das Guttenberg als letztes Bollwerk gegen ihre Machtübernahme fürchtet... alle ziehen sie an einem Strang.

Eine sachliche Diskussion ist das nicht mehr. Und sie macht mir Angst: zum einen, weil sie zeigt, dass niemand sicher vor virtueller Pöbelei ist (denn die Diskussion ist schon lange entsachlicht), zum anderen, weil sich hier die Rückständigkeit von Webzwonull zeigt: Wie im Mittelalter wird der Pöbel aufgestachelt und stürzt sich kritiklos auf das designierte Opfer. Egal, worum es geht, Hauptsache Geifern und Steine werfen...

Was ich aber nicht verstehe? Weder Wiki- noch OpenLeaks haben´s vorher gewusst? :-)

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Unfreiwilliger Wortwitz

17. Februar 2011

Ich lieeeebe es... wenn Leute sich, ohne es zu wissen, mit dem Kommentar des Tages schmücken können.

Der Hintergrund: eine Kollegin, die nachweislich nicht zur geistigen Elite zählt und mir ihren ungeklärten Männergeschichten das eine oder andere Mal für Lästereien sorgt, tapert ins Büro und holt sich ein Fotostativ ab. Schaut es an, stutzt, und murmelt was von "Wie baut man das auf?"

Eine andere Kollegin, meist eher ruhig, antwortet: "Sie haben wohl keine Ahnung von Ständern, oder?!"

... lasst es sacken... :-D

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Wirre Käufer, Teil *ichzählnichtmehr*

9. Februar 2011

Boah, Leute... da denkt man, es geht nicht schlimmer, und wird prompt eines Besseren belehrt.

Heute haben wir das Thema "Isch krisch erst Geld". Sofortkauf eines PCs, nach drei Tagen ausser der Standardmail "Ich zahle umgehend auf folgendes Konto" keine Rückmeldung, da frage ich doch mal nach (heute, am 9. des Monats). Die Antwort:

hallo, ich hatte ihnen vor kurzem geschrieben, daß ich zum 25. des monats

gehalt bekomme und dann das geld sofort überweise. mfg

Hallo?! :-(

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Finaaaale, ohohohooohooo...

29. Januar 2011

Ich bin ein Dingens... oder wie war das? :-)

Trash TV hin oder her, diese Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" (oder kürzer "Dschungelcamp") war jede fehlende Stunde Schlaf wert. Alleine Sarah Dingens, die personifizierte Psychose, die die 6 schwersten Dschungelprüfungen AAAAALLLEEEER Zeiten (nicht) erleben musste, Heulebeule Peer, Zalando-Papst Langhans, und natürlich das (Alp-) Traumpaar Dschingis-Jay Khan und Indi(ra) Jones... auf die man fast hätte verzichten können.

Die eigentlichen Stars mal wieder: Dirk Bach und Sonja Zietlow. Noch spitzere Zungen, und sie brauchten einen Waffenschein... :-)

Übrigens: Ich tippe auf Thomas als Dschungelkönig 2011... :-)

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Antisemitismus bei Taxifahrern

15. Dezember 2010

Ich bin als Fahrgast wirklich pflegeleicht und eher schmerzfrei. Nach dem indischen Taxifahrer in Seattle, dessen Turban unter dem Dach des Yellow Cab seine Körperhaltung zu einem „S“ zwangen und sein nur durch die Frage nach dem Fahrziel unterbrochenes Singsangen von Shakren nehme ich die Fahrer wie sie sind... und fahre gut damit.

Gestern auf dem Weg vom Bahnhof allerdings war ich knapp an der Grenze: Ich steige in ein Taxi mit – meinem ungeschulten Auge nach – türkischem Taxifahrer. Fahrziel genannt, in Gedanken beim noch im Büro wartenden Termin, Fahrer versucht nicht, mich mit Zwangskonversation zu berieseln. Plötzlich eine Bremsung, ein Aufschnaufen ... und eine Schimpftirade. „Da wohnen die Bulgaren.... Scheiss Zigeuner! Verbrecherpack! Die f§$%en Disch für fünftzsch Euro!!!“.

Hmmmh... kurzfristig erwartete ich noch die Ergänzung „Isch machs für viertzisch!“ ... aber am Ende habe ich nur irgendwas von „Naja, kann man ja nicht alle über einen Kamm scheren“ gemurmelt und das Ende der Fahrt ersehnt.

Mal ohne Quatsch: Hätte ein Deutscher sich das geleistet....

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Shazam ist kaputt...

14. Dezember 2010

Aaargh... Ich bin ja als Musikpurist sowieso schon auf zum Scheitern verurteilter Mission unterwegs, zumindest meinen Kindern beizubringen, dass „The Riddle“ von Nik Kershaw und nicht von GGAgnostiker ist... und das die Interpreten, die heute ein „neues Lied“ rausbringen, oft nur Nachahmer in zweiter Generation sind.

Ins Kontor schlägt dann um so mehr, wenn die bEva da noch gegenwirkt. Nun sei gesagt: Ihr Musikgeschmack ist dem meinen diametral entgegenwirkend. Soll heissen: Ein gemeinsames Konzert zu finden ist nahezu unmöglich, weil ich mich schlicht weigere, meine Ohren mit sphärischen Klängen verstopfen zu müssen. Ich bin ein Mann, und da muss es knallen (dass ich mir die Iron Maiden-Karten für 2011 habe durch die Lappen gehen lassen, ärgert mich noch heute.... und eines der beeindruckendsten Konzerte meiner Laufbahn war Soilwork im El Coracon in Seattle – auch wenn der Kollege Wenz und ich kurz nach Anbruch der Erweiterung des Moshpits auf den gesamten Clubbereich kurzfristig aufbrechen mussten... :-) )

Nun sitzt die Arme gestern auf dem Sofa, hört Radio und erkennt ein Lied... aber irgendwie nicht so ganz. Hilfe ist nahe, Shazam installiert, und das Ergebnis: „Matthias Reim – Das ist die Hölle“. Verwirrung, Panik... „Ich kenne ein Matthias Reim-Lied?!“ (Anmerkung: gewundert hätte es mich nicht... :-) ). Nee... Shazam muss kaputt sein.

Der Radiomoderator lieferte die Erklärung: „Und das war Matthias Reim mit ‚Das ist die Hölle’ ... einer Deutschen Version von „Entre dos Tierras“ der Heroes del Silencio.

Kinners... ist denn nichts mehr heilig?! Darf sich der Mann alles rausnehmen? Heroes del Silencio? HALLO?! Ich erinnere mich noch an mein erstes Konzert der Heroes auf der „Espiritu del Vino“-Tour: Der Sänger der Kontrapunkt zu Jim Morrison (statt auf Valium halt auf Speed), saugeniale Stimmung und die Aussage eines Spaniers neben mir „Mach Dir nix draus, dass Du kein Spanisch verstehst... auch Spanier verstehen seine Texte nicht.“.

Nach dem Beruhigen der aufgelösten bEva habe ich zumindest etwas Positives herausgezogen: Heute Morgen im Auto auf voller Lautstärke die „Senderos de Traicion“ der Heroes gehört... und bei mir funktioniert Shazam! :-D

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Sperrt dem Spiegel die Konten!

8. Dezember 2010

Es gibt wenige Themen, die vordergründig so nerven wie die aktuelle Debatte um WikiLeaks, die Reaktionen von Mastercard, Paypal und anderen. Vordergründig deshalb, weil der Beigeschmack langsam bitter wird. Ich hab’s früher schon mal geschrieben: Mich interessieren die Berichte, die mit megamedialem Aufwand lanciert wurden, nicht die sprichwörtliche Bohne.

Was die USA über unsere Politiker denken (und hier kann man nur die Menschenkenntnis bewundern!), welche Fehlentscheidungen im Rahmen eines Krieges getroffen werden (wer noch in keinem Krieg gekämpft hat, und das dürfte Gott sei Dank die meisten von uns treffen, kann hier gar nicht mitreden und schon gar nicht den ersten Stein schmeissen), wen´s interessiert, bitte.

Man muss aber doch kein Verwörungsfanatiker sein, um bei der unisono vorgetragenen Welle an Schritten gegen WikiLeaks aufmerksam zu werden. Erst die in Deutschland als „Kachelmann-Prozess“ bekannt gewordene Posse gegen Assange, die heute in Schweden spielt, dann die ganzen großen Dienstleister, die in treuem vorauseilenden Gehorsam dem großen Bruder über den großen Teich zuarbeiten und versuchen, WikiLeaks zu schaden, wo es geht. Sei es die Erreichbarkeit der Seite zu behindern, die Konten und damit die finanziellen Mittel einzufrieren, und was hinter den Kulissen läuft, das weiß niemand.

Was bitte kann man WikiLeaks vorwerfen? Spionage? Gefährdung der nationalen Sicherheit? Wohl kaum. WikiLeaks nimmt die „gestohlenen“ Dokumente entgegen und veröffentlicht sie. Das rechtfertigt die Hetzjagd auf eine Einzelperson bzw. eine Organisation?

Dann aber bitte doch konsequent: Die WikiLeaks Hauspostille, der Spiegel, macht doch nichts anderes: vertrauliche Dokumente entgegennehmen und der breiten Öffentlichkeit zum Fraß vorwerfen, und dann auf journalistisch zweifelhaftem Niveau den Finger in jede einzelne kleine Wunde legen. Was bitte unterscheidet dies von dem, was WikiLeaks macht? Ach richtig: WikiLeaks macht es der Wahrheit wegen, der Spiegel hat eher Kommerz und Auflage im Blick. Der Schaden aber ist der selbe, nein, noch schlimmer: Der Spiegel und die anderen internationalen Zeitungen, die sich zur „Armee der Aufklärer“ zusammengeschlossen haben potenzieren die Reichweite der Informationen noch, indem sie eine Plattform zur Verbreitung bieten.

Wenn dies unter Pressefreiheit fällt (was meine Meinung ist), dann das, was WikiLeaks tut ebenso. Und das Verhalten derjenigen, die WikiLeaks nun opportunistisch zu schaden versuchen, ist ein Angriff auf eben jene Pressefreiheit, die eines der höchsten Güter einer freiheitlichen Demokratie ist.

Mir ist Angst und Bange....

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Wikileaks und geheuchelte Betroffenheit

4. Dezember 2010

Ganz ehrlich: Ich kann die Ha...fresse von Assange nicht mehr sehen. Und das ganze "Herr Lehrer, ich weiss was..." geht mir schon seit den ersten größeren Berichten auf den Keks. Die Eigendynamik, die das Thema Wikileaks aber gerade bekommt, die ist mehr als lächerlich.

Ob nun US-amerikanische Diplomaten deutsche Politiker abfällig beurteilen (mal ehrlich: wer das nicht tut, der hat ein ganz anderes Problem), ob im Irak Fehleinschätzungen den Krieg verschlimmern (schlimmer als Krieg, wie geht das?) oder was auch immer: Das, was Wikileaks tut, fällt meiner Meinung nach unter Pressefreiheit. Nicht Wikileaks spioniert und gefährdet die nationale Sicherheit, sondern die Urheber der Dokumente.

Lange Zeit haben alle die Klingen gewetzt und die Wikileaks-Offenbarungen gerne genutzt, um den Beteiligten den Spiegel (nein, nicht das Wikileaks-Hausblatt, sondern die reflektierende Fläche, die morgens zur Geisterbahn wird!) vorzuhalten, gegen sie zu hetzen oder über sie zu lästern.

Jetzt aber, kaum schäumt die US-amerikanische Volksseele, kneifen alle den Wedelholm ein: Der Provider sperrt den DNS-Eintrag, Amazon schmeisst Wikileaks raus, Paypal kündigt das Konto... Opportunistische Schleimshicer, alle miteinander. Hat Uncle Sam die Marines geschickt oder an Wert verlierende Dollarnoten geworfen?

Grrr... :-(

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Days like these... oder: "Slapstick liv(f)e"

30. November 2010

Tage gibts, die könnte man nicht in einer Real Life Soap oder Comedy darstellen, ohne, dass die Zuschauer sich wegen zu zu großer Realitätsferne abschalten. Tja... das Leben spielt manchmal anders.

Fangen wir an damitm dass ich morgens den Wagen aus der Garage hole und beim Biegen um die erste Kurve ein leichtes Schleifgeräusch vernehme. Beschleunigen, langsamer werden... definitiv vorhanden. Als ich rechts ranfahre, sehe ich die Reifendurck-Warnleuchte... Danke. Hinten rechts ein Turbo-Platter... beim Rausfahren aus der Garage war alles noch normal und auch der Reifendrucksensor zufrieden. Was tun? Definitiv nicht mehr fahrbereit zu ATU um die Ecke... In den Keller, Kompressor gesucht,  bis die bEva plötzlich ruft "Ich bin so blöd!" (wer bin ich, der ich in einer solchen Situation widerspreche?! :-) Klar... da kein Ersatzreifen vorhanden ist, liegt dem Fahrzeug Reifenreparaturmasse und.... ein Kompressor bei. Also Reifen aufgepumpt und zu ATU.

Hübsch, dass man nach einer halben Stunde Warten auf die Auftragsannahme dann rauskommt, und der Reifen glücklich voller Luft vor sich dahinwartet... :-( Das schlimmste wäre gewesen, ATU hätte kein Loch gefunden... haben sie aber. Und da kommt der Slapstick-Aspekt ins Spiel. Bei der Abholung des Autos mit geflicktem Winterreifen pranhgt ein Zettel am Armaturenbrett: "ASU und TÜV abgelaufen!". Woooot? Das Auto ist von Juni 2009 (Erstzulassung als Vorführwagen) und seit Februar 2010 bei uns.  Ein Blick auf die Plakette zeigt ein "07/2010" als Ablaufdatum - wir haben dann noch einmal kontrolliert, ob es zumindest unser Kennzeichen ist...

Blick in die Papiere: "Nächste HU 07/2010". Emm... Neuwagen? Erster TÜV nach drei Jahren?! Der Anruf beim Händler war dann spannend: "Haben Sie auch die richtigen Papiere in der Hand? Bei uns steht 06/2012!". Err, nein. Ich habe mir neue Papiere gebacken?! Lange Rede, kurzer Sinn: Die Zulassungsstelle Krefeld hat einfach mal ein zufälliges Datum eingetragen. Faktishc fahren wir seit vier Monaten ohne TÜV, und werden am Montag mal versuchen, die Damen und Herren davon zu überzeugen, das richtig zu stellen. Tzzz...

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Amazon Cyber Fakeday

29. November 2010

Och nee... da habe ich wirklich keine Lust mehr. Nicht nur, dass die Angebote beim amazon Cyber Monday mich nicht vom Hocker hauen, die Durchführung ist aber dann ganz schlecht.

Adobe Photoshop Elements für 29,29 war das Angebot, was mich am ehesten gereizt hätte: Countdown abgewartet, pünktlich um 10:00 auf das Angebot geklickt, Sanduhr gesehen ... auf einem anderen Rechner kam dann beriets das "ausverkauft". Und das für alle Angebotem die ab 10:00 Uhr gültig waren.

Sorry... aber ich komme mir verar... vor.

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Spiegel von WikiLeaks gekauft!

28. November 2010

Och Kinners... ich lese den Spiegel wieder regelmässig, seit ich mein iPad habe und darauf das elektronische Abo habe. Nun ist zum dritten Mal hochwichtig der Erscheinungstermin von Samstag auf Sonntag verschoben worden... und zum dritten Mal wegen eines TOOOOOLLLLEEEEN WikiLeaks-Leaks.

Heute sind es die Amerikaner, die böse böse böse über uns Deutsche denken. Ich geh jetzt ins Bett... dafür bleib ich nicht bis 2230 auf... :-(

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Terror: Ich habe Angst!

20. November 2010

Für wie saudämlich halten uns unsere Volksvertreter eigentlich? Stuttgart 21, Krankenkassendefizit, Irland am finanziellen Abgrund (und die EU mal wieder mit dem offenen Portemonnaie, in das Angie uns aus der kärglichen Lohntüte  den einen oder anderen Euro abzwacken wird), und just, als die Volksseele zu geifern beginnt findet sich in fernen Landen ein Bombenpaket, das für eine Air Berlin-Maschine gedacht war. Halt... oder war die nur gerade kurz vor dem Start und deshalb wurde geräumt? Hier vermute ich doch eher Ryanair als Täter als einen terroristischen Akt?

Und dann schwappt es ins Lamd hinein: Winnenden-typische Visionen von Counterstrike-Clankriegen im Reichstag, eine Mär von einem Maulwurf, der seine Mitkombattanten im Vorfeld verpfeift und der Reichstag, gerade der Reichstag, des Deutschen wichtigstes Gebäude, steht in Gefahr!

Die Sicherheitsbehörden rüsten auf, mit Analogfunk zwar, aber bereit für den Ernstfall. Verständigen könnte man sich nicht, aber das Feuer eröffnen soll man, wenn es dazu kommt.  Berlin... die Stadt, in der der rote Supergau droht, die First Lady Wowereit durch Mr. Fantastic Renate Kühnast abgelöst wird, wo der Rollstuhl-Göbbels mit der Klinge seiner Zunge in Hüfthöhe scharf schiesst und andere seinen Scherbenhaufen aufkehren lassen will, da soll das Herz des Deutschen durchbohrt werden?

Ich habe Angst... und hole mir eben die Kneifzange, mit der ich meine Hose zumache. :-/

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Presse, ick hasse Dir

21. Oktober 2010

Ich bin kein Freund der reißerischen Presse, das habe ich schon das eine oder andere Mal deutlich gemacht. Hauptsache die Kamera ist in Großaufnahme auf dem geqüalten Gesicht der Angehörigen, auf der letzten Träne oder des noch feuchten Blutflecks. Um Sensationsgier zu befriedigen und Auflage zu steigern ist jedes Mittel recht.

Wie eine Persiflage allerdings kommt mir heute der Artikel auf MSN zum "ungeheuren grauenhaften Unfall auf der A8" vor. Massenzusammenstoß? ´zig Autos zerfetzt, Tote? Schwerverletzte? Nein... Ein LKW mit Kühen hat Feuer gefangen, und einige mussten gar erschossen werden. WTF?

Ich kanns mir nur so erklären: Bei den Kühen können wenigstens ohne Rüge des Presserates blutige Überreste und Gliedmaßen gezeigt werden. Suuuuuper!

Mit schwebt da gerade ein Script für einen Horrorfilm vor: "Armageddon im Ameisenhaufen"... :-(

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Wirre Käufer: Und noch einer...

3. Oktober 2010

Mail heute Morgen in meiner Inbox:

"hallo, die cd funtkioniert nicht. ich gehe davon aus , sie wussten das nicht? die andere möglichkeit schließ ich mal aus.."

Mich freut ja schon mal, dass man mir vertraut und nicht denkt, dass ich jemanden für EUR 3,60 besche... Einfache Lösung für das geschilderte Problem: Lege man einfach die CD (und nicht die Bonus-DVD) in den CD-Player, schon geht´s. :-D

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Verstrahlt...

10. September 2010

Merkzettel an mich selbst: Induktionsherde und Handytelefonate schliessen sich nahezu aus. Beim Blick auf den Eiertopf und das Warten auf das Kochen des darin enthaltene Wasser Gespräch verloren. Antennagate im Verdacht gehabt. Gespräch neu aufgebaut, wieder verloren. Bumper verflucht. Wieder angerufen, ein Ei versucht in den Topf zu bekommen. Vom Angerufenen nach Gesprächsabbruch und Rückruf wüst beschimpft worden, warum ich auch mit einem solchen Drecksgerät telefoniere (frage ich mich auch mittlerweile). Induktionsplatte ausgemacht. Tolle Gesprächsqualität. Nur der Gesprächspartner war nicht mehr redselig. Schicksal... :-)

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DellAware, oder Selbsterkenntnis adelt

9. September 2010

Nachdem mein ausführlicher Test des Dell Streak online war, hatte ich Dell nochmal separat darüber in Kenntnis gesetzt (vorherige Kontaktversuche waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt)... und erhalte im Handumdrehen eine Antwort der Pressestelle. Und nach Rücksprache gar die Aussage, dass die Kritik "absolut fair und ausgewogen" sei. Hut ab. Passiert selten!

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Age and Reason oder "Technik entzaubert"

4. September 2010

Gestern Abend mit dem Kollegen Wiseman beim Cappuccino  ins Grübeln geraten: Technik ist schön. Aber der unbedingte Reiz vergeht mit der Zeit. War früher ein neues Gerät immer ein technisch-virtueller, nichts desto Trotz befriedigender Höhepunkt, so blubbert die Begeisterung heutzutage im Normalfall nur noch so vor sich hin. Klar, es gibt Ausnahmen - bei mir Windows Phone 7 vor einer Woche - aber das Gros der Geräte verursacht nur noch ein leicht genervtes "Okay, richten wir´s mal ein, damit der Praxistest möglich ist".

Jammern auf hohem Niveau, keine Frage, wir sind ja selbst am Reizüberfluss schuld. Schade aber ist es doch... :-$

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Technik macht sexy. Echt! Auch mich!

28. August 2010

Zumindest könnte man auf diesen Gedanken kommen, wenn man folgende Mail einer lieben Bekannten liest, nachdem ich mit einem neuen Gerät gestrunzt habe:

Ich komme immer abwechelnd zu der Überlegung, dass ich a) auf keinen Fall mit Dir verheiratet sein möchte, bzw. dass ich b) total gerne mit dir verheiratet wäre

a)       weil wir uns dann immer um die neuesten Errungenschaften streiten müssten

b)      weil selbst die von dir abgelegten Sachen noch tolle neue Spielzeuge sind

Yes. :-D

PS: Kommentar der bEva: "Sag ihr mal, dass da ausser der Technik noch andere Seiten sind. Die kann sie gerne haben..." :-D

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vodafone von der Bahn übernommen

27. August 2010

Kann gar nicht anders sein. Zum zweiten Mal in diesem Monat hat vodafone massive Probleme mit dem UMTS-Netz (in NRW momentan im kompletten 4er-Postleitzahlenbereich einfach weg).

Grund diesmal: "Die Unwetter". Err... was? Wenns regnet, kann ich nicht surfen? Demnächst müssen die Sendemasten noch zum Austausch der Radlager in die Werkstatt, und dann stellen sie ab 30 Grad Aussentemperatur den Dienst ein, oder was?! :-((

Update: Passend dazu kalauerte gerade eine Kollegin "Ich habe gerade versucht, meinen Freund Spiderman übers Handy anzurufen. Ging nicht... kein Netz!" :-)

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Erkenntnis

9. Juli 2010

Wenn die Signatur einer Mail über eine gewisse Zeit signifikant länger ist als der Inhalt, dann sollte man sich überlegen, ob die Abnutzung der Tasten beim Tippen nicht ein zu hoher Preis ist.

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Ende, aus, wenig Applaus.

8. Juli 2010

Soderle. Die Fussballeuphorie hat ein Ende. Mehr als verdient hat Deutschland das Halbfinale gegen Spanien verloren und damit den Einzug ins Finale der diesjährigen Fussball-WM verpasst. NA UND?! Gegen Australien, England und Argentinien hervorragend gespielt, gegen Serbien gepatzt, gegen Ghana geglückt, alles in allem weitaus mehr, als ich von einer so jungen und im Umbruch befindlichen Mannschaft erwartet hätte. Punkt.

Nun hört doch bitte mit dem Wundengelecke und Genöle auf... es ist halt so. Da kann weder der Schiedsrichter noch der Jogi (der ja mittlerweile in Deutschland millionenfach gedoppelt ist... "Ich hätte den Klose... warum hat der nicht den Badstuber... Idiot!") noch die Vuvuzelas was dafür! Und haut nicht auf eine Mannschaft ein, die Ihr noch gestern als dominierendes Team, beste Mannschaft, Weltmeister blablabla gepriesen habt!

Dass die Spanier alles andere als ein leichter Gegner sein würden (schliesslich sind sie Europameister), dass deren Ballbeherrschung in einer anderen Liga ist, das war auch vorher schon klar. Die kollektive Ernüchterung, der Fußballkater der heutigen Morgens ist spätestens Samstag vergessen. Und Sonntag haben wie die Spanier schon wieder lieb, wenn sie den Käsköppen den Oranje-Bürzel rasieren... :-)

Positiver Seitenaspekt: Die Zahl der Vollhonks, die mit ihren Steinschlagrisiko-Dusselfähnchen meinen Adrenalinspiegel auf der Autobahn hochgehalten haben, ist schlagartig massiv gesunken. Meine Windschutzscheibe dankt es Euch...

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Ohne Worte

12. Juni 2010

Ich habe grössten Respekt vor den Damen (und Herren), die in Sekretariaten ihren Dienst tun. Schon lange ist das Bild der "Tippse" schlichtweg falsch, die Aufgaben sind komplex und durch zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit und Stress ist Organisationstalent pur gefragt... neben dem Tippsentum und den Anforderung, das Lächeln nicht aus dem Gesicht zu verlieren. Und in der Summe sind die Kolleginnen, die ich direkt im Zugriff habe, hervorragend.

Die Ausnahme allerdings hätte einen Platz in Pleiten, Pech und Pannen verdient.

Ich stehe mit einem Kollegen zusammen, der einen Termin bei seinem Chef haben will und dieses Begehr mit den Worten "Ich brauche mal zwei Stundenn bei meinem Chef." Pause... Tippen ... Pause ... Ihr Antwort "Gerne. Morgen von 10 bis 11?"

Einige Wochen später habe ich eine Dienstreise buchen lassen, die Hotelreservierung und Sitzplatzreservierung aber musste separat erfolgen. Um es den Kolleginnen einfacher zu machen habe ich in meiner Mail sowohl die gewünschte Verbindung angegeben als auch die Buchungsbestätigung des Kongresses, in der die Kontaktdaten des Hotels enthalten waren, als PDF angehängt und darauf hingewiesen, dass sie alle nötigen Informationen darin findet.

Die Mail landet bei eben jener Kollegin, und abends bekomme ich eine Mail von ihr mit dem Wortlaut: "Hallo, anbei Ihre Hotelbuchung". Erfreut ob der schnellen Erledigung öffne ich den Anhang... und sehe meine eigene PDF-Datei. Gut... frag ich mal nach: "Was war denn mit der Mail eben?" "Das ist Ihre Buchungsbestätigung für das Hotel!" "Haben Sie das Zimmer gebucht?" "Nein, sollte ich das?!"

:-D

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Frauen und Unfälle

10. Juni 2010

Highlight des heutigen Wegs zur Arbeit warn zwei Unfälle. Nein, keine Schadenfreude, keinesfalls, aber Dankbarkeit für kostenlose und eindrucksvolle Sozialstudien:

Unfall 1:  Zwei Fahrzeuge, das eine auf das andere aufgefahren. Unfallgegner: Zwei Herren der Schöpfung. Fahrzeuge mitten auf der Spur (und damit die Spur zu, alles quält sich daran vorbei). Die beiden Herren mit Gestik und Mimik, als wollten sie den Schaden Ihrer Fahrzeuge am Gesicht des Unfallgegners nachstellen. Brüllaffen in freier Käfigzucht, mit einer Lautstärke, die das Radio übertönte.

Unfall 2:  Zwei Fahrzeuge, das eine auf das andere aufgefahren. Unfallgegner: Zwei Damen mittleren Alters (Bumm... erster Vauxpas. Warum erwähne ich hier das Alter? :-). Die Fahrzeuge standen auf dem Randstreifen, die Damen parlierten freundlich lächelnd angeregt miteinander.  Der Verkehr schob sich stressfrei auf beiden Spuren daran vorbei, und alle waren zufrieden.

Hmmmh... Frauen mögen nicht die besseren Autofahrer sein... aber vielleicht zumindest die besseren Unfallgegner? :-D

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iPhone 4 - impressed? Nö.

7. Juni 2010

Heute also war der große Tag... die erste Pressekonferenz der Worldwide Developer´s Conference (WWDC) von Apple und die erwartete Ankündigung des iPhone 4. Nun kann man durchaus bei solchen Gelegenheiten gespannt sein, was Steve Jobs wieder aus dem Hut zaubert, wie bei der Präsentation des iPhone OS4 aber war der erwartete Wüstensturm eher ein laues Lüftchen.

Keine Frage, das Display rockt: 960*640 Pixel bei einer Dichte von 326 Pixeln pro Zoll, das ist heftig, und wenn man den Vergleichsbildern der Präsentation glauben darf, dann auch ein deutlich sichtbarer Unterschied. "Retina Display" heisst hier das Zauberwort.

Die anderen Dinge sind nett, mehr nicht: Ein Dreiachs-Gyro zur verbesserten Bewegungserkennung, eine bessere Kamera, die auch HD-Videos schiesst und durch einen verbesserten Sensor eine höhere Bildqualität aufweist, eine Videotelefonie-Software, die nur zwischen zwei iPhone 4 und - zumindest in 2010 - nur im WLAN funktioniert... all das deutlich weniger innovativ als erwartet. Was also bleibt? (alle Infos finden sich beispielsweise hier).

Das Bewusstsein, dass Apple sich auch nicht immer wieder neu erfinden kann... trotzdem aber am 24. Juni 2010 die Schar der Ersttagskäufer nicht geringer sein wird als bei den vorigen Leben des iPhones.

Das Amusement, dass Apple mit der Umbenennung des iPhone OS4 in "iOS 4" mal wieder einen Namen genommen hat, der CISCO gehört.

Und nicht zuletzt die Tatsache, dass bei Apple-Präsentationen WiFi-Nutzung unerwünscht ist, weil sonst die Präsentationen nicht laufen... :D

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Die große Verschwörung: Köhler, Rüttgers, Koch

1. Juni 2010

Muahahaha... Köhler wegen seiner umstrittenen Afghanistan-Äußerungen zurückgetreten? Wer soll das denn glauben? Nee, nee, das Ganze ist weitaus komplexer. Weil nämlich...

  1. Köhler zurückgetreten ist, damit mit Ursula von der Leyen die erste Frau ins Schloss Bellevue einzieht (ich sag jetzt nicht "... damit da endlich mal richtig saubergemacht wird"!) und der Koch, der abtrünnige, frustriert depressive quasi-ehemalige hessische Landesfürst doch noch seinen Platz im Kabinett bekommt... und wenn er das nicht will, dann
  2. Köhler zurückgetreten ist, damit die NRW-CDU Rüttgers im Schachern um eine große Koalition opfern kann, der ins Schloss Bellevue einzieht (und durchaus in den liebenswert-trotteligen Fußstapfen von Köhler weitermachen könnte), und dann in NRW Friedrich Merz aus der politischen Diaspora gebuddelt wird.

So isses... :-D

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Schraube locker

27. Mai 2010

Danke, lieber unbekannter Hand- oder Heimwerker... danke dafür, dass Du Deine Schraube auf der Strasse hast liegenlassen. Danke, dass diese sich so dämlich in den Reifen gebohrt hat, dass er nicht flickbar ist.

Danke Mazda, dass Ihr tolle Spezialanfertigungen von Bridgestone nutzt. Danke Mazda, dass kein Reifenhändler (und nicht einmal Ihr) diese auf Lager haben, sondern sie bestelt werden müssen (zwischen zwei und fünf Tagen).

Jetzt ernsthaft: Danke Blendorf, dass Ihr - trotz der 80km Entfernung - den Wagen sogar geholt hättet, und noch dickerer Dank dafür, dass Ihr von einem Neuwagen den Reifen abmontiert und auf unseren montiert, damit wir den Wagen heute noch wiederbekommen!

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Twitter-Nutzer = Idioten?

8. Mai 2010

Gerade vorgestern habe ich mich noch mit einem Kollegen über Unternehmenskultur, den Wert starker Führungen und in diesem Zusammenhang ganz speziell über Wolfgang Grupp, den Chef von Trigema (man erinnere sich, die durch ihre Debilität schon wieder geniale Werbung mit dem Affen und "... nur in Deutschland produzieren und unsere XXX Arbeitsplätze schützen"-Werbung).

Heute lese ich passenderweise ein Kurzinterview mit ihm, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Internet? Wir wären besser ohne dran. Onlineshop? Haben wir, aber macht das Geschäft kaputt. Social Media? Achtung, Zitat: "Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten."

Aua.

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Sehtest: Ich bin blind!

6. Mai 2010

Ich finde es ja nett, dass die Berufsgenossenschaft Wert darauf legt, bei Bildschirmarbeitsplätzen turnusmässig die Sehkraft der Mitarbeiter zu testen, um nötigenfalls frühzeitig eine Brille empfehlen zu können. Noch netter finde ich allerdings, dass solche Sachen für Dialogperlen wie die heute erlebte sorgen:

Das Telefon klingelt, ich begebe mich in den angegebenen Raum, um die Untersuchung über mich ergehen zu lassen. Freundlicher Händedruck der Augenärztin, los gehts:

Augenärztin: "So, nun schauen Sie mal, da sehen Sie drei Kreise..."

Ich:  "Errr... Moment: Ich sehe drei dreidimensionale Kuben... bin ich schon so blind?"

A: "..." <schraubt am Gerät> "So, nun schauen Sie mal, JETZT sehen Sie da drei Kreise..."

Schallendes Gelächter... am Ende bin ich dann doch auf 100% Sehkraft in allen Bereichen gekommen... :-)

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Kruzifix, noch´a´mal!

29. April 2010

Eine gewisse Politikmüdigkeit kann wohl im Moment niemand verhehlen. Die Wege, die die PArteien momentan gehen, sind wahrlich  sonderbar, und irgendwo fehlt der Glaube an positive Veränderung.

So recht trägt dazu nicht bei, dass der deutsche Michel jetzt noch eine Gyrossteuer aufgebrummt bekommt, weil die ach so grosszügige, liberale, menschenfreundliche EU den griechischen Pleitegeiern die Euroscheine gleich kistenweise in den Tzaziki-Topf stopfen will. Hallo?! Monat für Monat, Regierung für Regierung schaue ich zu, wie mein sauer verdientes Geld in stetem Strom den Weg des Schäuble geht, werde verdummbeutelt, dass es "der Wirtschaft so schlecht geht", aber dafür haben wir Geld?!

Das alles ist Business Politics as Usual... und wundert niemanden mehr. Nein, es sind die kleinen Schmackazien, die das politische Mitleiden so spannend machen: Da gibt es im fernen Niedersachsen eine neue Hoffnungsträgerin am politischen Firmament: Die erste türkische Ministerin in einer bundesdeutschen Landesregierung soll Aygül Özkan werden, Sozialministerin gar, eine Position, die in Zeiten sozialen Notstands an Wichtigkeit kaum zu übertreffen ist. Und so überschlagen sich die Medien mit wohlmeinenden Vorschussloorbeeren, die eigentlich gar nicht auf die Person zielen, sondern viel mehr sich selbst und dem Staate huldigen, der so liberal ist, eine türkischstämmige Muslimin als Ministerin zu berufen! In Deutschland!

Wer hier noch nicht den Döner auf hat, der hat den Begriff Integration nicht verstanden. Die hat es nämlich zum Ziel, "einzugliedern", aus einer heterogenen Ausgangssituation ein homogenes Ganzes zu machen. Und da ist der Hinweis darauf, dass sich die Elemente aber unterscheiden und eines ein besonderes ist, wenig hilfreich.

Nun aber erdreistet sich Özkan aber, schon vor ihrer Berufung eine Meinung zu äussern: Die Kruzifixe in Schulklassen sollen weg! Nicht, dass das Thema auch nur annähernd neu wäre: Darum hat man schon früher trefflich gestritten. Nein, sie erdreistet sich als "CHRISTDemokratin" das Symbol der Religion - die nicht die ihre ist - entfernen zu wollen. Und plötzlich keifen, sabbern und geifern die ach so tollen Integrationsbefürworter: Was ERDREISTET sich die Frau?! Schliesslich sollte sie wissen, was das "C" im Parteinamen zu bedeuten hat! (Schon doof, wenn man nach AGG beim Aufnahmeantrag in die Partei nicht nach der Religion fragen darf bzw. wegen selbiger nicht mal ein Parteiausschlussverfahren anstreben darf... :-)

Ist die Trennung von Kirche und Staat nicht eine der wichtigen Errungenschaften der Neuzeit? Soll nicht die neuere Gesetzgebung (zum Beispiel eben das AGG, die Definition der Religionsdaten als besonders schützenswerte Daten im BDSG) gerade darauf hinwirken, dass die Religionsfreiheit ein unabdingbares Recht ist, dessen Ausübung  keine Nachteile für das Individuum haben darf? Da lässt es sich schwer verargumentieren, dass in staatlichen Schulen ein religiöses Symbol, gleichwelcher Ausprägung, Platz findet.

Hätte ein deutschstämmiger Minister diese Forderung gestellt, dann wäre ein lindes Lüftlein durch die Medienlandschaft geweht. So aber muss Özkan zeigen, dass sie Angst vorm bösen Wulff hat, und zurückrudern.

Und ich kann mich nicht entscheiden, was mich mehr ärgert: Das mangelnde Rückrat der Delinquentin oder die Scheinheiligkeit der etablierten Volksparteien...

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Der Fluch der Rechtschreibkorrektur oder: Warum T9 ausgesproche T(Nein) heisst

28. April 2010

Gerade bei Touchscreen-Geräten bin ich unendlich dankbar für die Rechtschreibkorrektur. Ohne Hardwaretasten ist das Schreiben einer Nachricht während der Fahrt unterwegs eine Herausforderung. Wenn das Gerät dann sinnvoll korrigiert (und die aktuellen Geräte haben durchaus ausgeklügelte Algorithmen. Meistens.

Gestern morgen schreibe ich unterwegs eine SMS, die - wie bei mir üblich - nordisch unterkühlt mit "Moin" anfängt. SMS abgeschickt, mit einem letzten Blick auf die Konversationsansicht geschaut... häh?!

Wem habe ich eine Nachricht geschrieben, die mit dem Wort "Mountainbike" anfängt!?!?!? Hab ich nicht... T9 war nur der Meinung, ich wäre der Meinung, einen Freund mit "Mountainbike" statt "Moin" begrüssen zu wollen.

Naja... geguckt hat er aber eher wie Auto... :-D

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Google und die WLANs

26. April 2010

Ich bin wirklich kein Freund von Google, zu sehr nutzt der Suchmaschinenriese sein Quasi-Monopol aus, um Märkte zu steuern und eigene Vorteile zu erzielen. Ich bin nicht weltfremd, und dass ein Unternehmen ein solches Mammutkonstrukt wie eine Suchmaschine nicht aus reiner Menschenliebe unterhält, ist klar. Die gezielte Bevorzugung von Werbekunden in den Suchergebnissen allerdings verfälscht einfach den Anspruch, die besten Ergebnisse für den Suchenden zu produzieren.

Auch die kontinuierliche Informationssammlung, die quasi unsichtbare Identifikation des Surfenden bei Chrome, die Bindung an die eigenen Online-Services bei Android, viele Punkte, die kritikfähig sind. Und dann wäre da noch StreetView.

Nun kann man sich trefflich darüber streiten, ob das Filmen von Gebäuden ein Eingriff in die Privatsphäre ist: Ich könnte auch daran vorbeispazieren und Bilder machen bzw. mir die Umgegend anschauen... auch wenn ich nicht 2,9 Meter groß bin, ich würde vergleichbare Informationen bekommen. Auch das Argument, damit würde die Planung von Einbrüchen vereinfacht, finde ich eher wenig passend: Von Google Maps und Google Earth über Bing Maps, die diversen Satelliten-DVDs und Rasterkarten, die man ganz offiziell beziehen kann, das Umfeld eines Grundstücks kann ich auch so herausfinden. Aber gut: Vielleicht muss man dann alle Online-Services in einen Topf werfen.

Definitives Unverständnis bringe ich aber der momentanen Diskussion um die Erfassung der WLANs entgegen, die Google im Zusammenhang mit den Erfassungsfahrten für StreetView durchführt. Vor allem deshalb, weil die Politik es einmal mehr versteht, ein Thema aus reiner Unkenntnis und vermeintlich populistischen Motiven zu zerreden: Der Bundesdatenschutzbeauftragte schaart (man verzeihe mir den Wortwitz) mit den Hufen, Politiker aller Couleur pumpen sich auf, aber was ist wirklich das "Datenschutzproblem"?

Die einen meinen, damit würde dem Schwarzsurfen Tür und Tor geöffnet. Häh?! Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, kann ich schon heute mittels eines Smartphones mit WLAN-Sender schnell herausfinden, wo ein freies WLAN in der Umgegend ist. Wardriver machen das mit Notebooks ganz "offiziell" schon seit Jahren. Wer bitte sucht sich denn erst per Internet ein freies WLAN und fährt dann dahin? Mal ganz abgesehen davon: Kein Mitleid mit demjenigen, der plötzlich unerwünschte Besucher in seinem Netz hat: Das OLG Düsseldorf hat zweifelsfrei festgehalten, dass Verschlüsselung Pflicht ist. Da kann sich niemand rausreden, er habe das nicht gewusst: Wer in ein Auto steigt und keinen Führerschein hat, der kommt auch nicht durch mit dem Argument, er habe nichts von der Führerscheinpflicht gewusst.

Hinterfragen wir doch mal den Hintergrund der Speicherung: Will Google eine Datenbank für Wardriver aufbauen? Keineswegs: die WLAN-Daten werden gar nicht öffentlich gemacht, sondern dienen nur intern einem Zweck: Der Bestimmung der eigenene Position ohne GPS. Aus der Stärke der empfangenen WLANs und Mobilfunkzellen kann schon heute die Position fast so genau bestimmt werden, als würde ein GPS genutzt. Da machen sich aber auch genau diese Kritiker keine Gedanken drüber, wenn Sie begeistert Orientierung finden, auch wenn ihr Gerät kein GPS hat. Frei nach dem Motto: "Strom kommt aus der Steckdose!".

Meine Bitte also, lieben Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer: Erst informieren, dann denken, und erst dann reden!

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Notiz an mich selbst, Teil 312

26. April 2010

Ein Navigationssystem mit dem neuesten Build der Software zu versehen, ist eine gute Idee.  Dann auch noch die Karten hinüber zu kopieren, eine noch bessere.

Saudumm allerdings ist es, alle angrenzenden Länder mit zu haben, Deutschland aber zu vergessen. Zumindest dann, wenn man in Deutschland ist... :-(

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April, April...

1. April 2010

Grrrr... wer mich kennt, kennt auch meinen im Überfluss vorhandenen, wenn auch sicherlich speziellen Humor. Wichtig dabei: ich mache gerne Scherze auf meine eigenen Kosten, und bin der letzte, der nicht über Scherze von anderen auf meine Kosten herzlich lacht.

Was mir aber so vollkommen abgeht ist der Aprilscherz. Wenige gibt es, die wirklich gut gemacht und dazu noch witzig sind, der gemeine Aprilscherz ist platt und überzeichnet. In sofern gelingt es recht selten, mich aufs Glatteis zu führen. Nur dann - wie heute Morgen - wenn das logische Denken noch nicht durch die erste Tasse Kaffee angeregt worden ist.

Ich stehe auf, mache wie jeden Morgen meinen Blackberry an (jahaaa... sorry... ist nun mal die Infrastruktur, die die Firma mir vorgibt), gehe unter die Dusche, schnappe mir dann den Blackberry... und finde eine Mail in meinem Posteingang, die drei Wochen Diskussionen und Überzeugungsarbeit plus meinen heutigen Tagesablauf komplett über den Haufen werfen. Rufe die Kollegin an und hinterfrage den Inhalt nochmal: "Doch! Hat die Geschäftsführung so entschieden"... als mein Kopf virtuell vor die Wand scheppert höre nur ein gackerndes "April, April!!!!".

Liebe Sandra, wenn Du das hier liest: Beware! Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt geniesst. Ich krieg Dich noch.... irgendwann! :-D

Ich muss aber gestehen, dass das ganze so gut vorbereitet und ausgeführt war, dass ich nach Absenkung meines Blutdrucks selber darüber lachen muss... aber das sage ich nicht offen... :-)

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Illegaler Filesharing Hoster?!

12. März 2010

Autsch. Das war wieder so eine Aktion, die nicht wirklich nötig oder sinnbringend war. Eher eine, die in die Kategorie *schlagmitdemkopfvordiewand* gehört. Fundierte IT-Kenntnisse hin oder her, ein wenig neurotisch bin ich ja schon, wenn es ums WLAN und die darin befindlichen Geräte geht.

Als ich dann gerade einen PC "1055hosta90" in meinem Netz entdeckte, war ich alarmiert. "hosta"? Gangsta-Slang für "Hoster"? In meinem Netz? Ein Torrent-Server? Kinners, das ist nicht witzig! Wie aber den Plagegeist erwischen?

Ganz einfach... einen Treacert mit dem Hostnamen absetzen und damit die IP finden. Aber... 192.168.0.110? Dammich, kenn ich doch?! Aber woher? Im Büro-WLAN war er zumindest schon mal nicht angemeldet, also im Wohnzimmer-WLAN. Und als ich dann versuche, die IP des zugehörigen Accesspoints herauszufinden springt mir eben jene IP-Adresse entgegen. Nicht vom Accesspoint, sondern vom Gerät, an dem ich gerade sitze.

Mein Macbook Pro war´s, das ich im Zuge der Netzwerkprobleme damals auf eine statische IP-Adresse gesetzt hatte... und "hosta" - warum auch immer vergeben - stand in dem Fall für "Host Adapter". Aua... :-(

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Notiz an mich, Teil 219

6. März 2010

Das Einschalten des Backofens ist eine bedingt sinnvolle Idee, wenn man frische Brötchen zum Frühstück hat, schadet aber nicht.

Allerdings hilft es auch nicht, das Eierwasser im Topf auf der Induktions-Platte darüber zu erwärmen... :-(

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In der guten alten Zeit...

5. März 2010

... war der Mann noch der mit dem Fell und der Keule und die Frau die schützenswerte Kreatur, die der starke Gatte schützen musste. Hach... heiles Weltbild!

Heute? Heute kommt der Mann nach Hause und findet die Frau mit dem Akkuschrauber tief in der Pumpe der Spülmaschine vergraben, um diese freizulegen und die Maschine wieder zum Abpumpen zu veranlassen.

Jetzt könnte man ja der Hoffnung erliegen, dass das der Maschine den endgültigen Todesstoss verpasse... Pustekuchen: Jetzt funktioniert sie wieder.

Und wer schützt mich jetzt vor dem breiten Grinsen der bEva?! Muss ich die Keule rausholen?! :-D

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Miststück Teil 13, Gerätesterben im Hause Erle Teil 167

12. Februar 2010

Nee, wirklich, manchmal bin ich soooo müde. Wenn man eh noch alles Mögliche zu tun hat und es dann schafft, vor der Zeit fertig zu sein, dann ist das schön. In meinem Fall genug Zeit, in Ruhe alles für meine Seattle-Reise vorzubereiten. Und da ist so einiges zu packen: x mobile Geräte wollen geladen werden, der iPod muss bestückt werden, der e-Book-Reader braucht Futter, die Agenden und Unterlagen müssen ausgedruckt werden... und da passt es gar nicht, wirklich GAR nicht, wenn die Technik versagt.

Im akuten Fall war mir schon in den Tagen vorher aufgefallen, dass der Zugriff auf meine beiden Netzwerkfestplatten arschg langsam war. Als ich allerdings beim Kopieren einiger MP3-Dateien dann für 40MB zwei Stunden warten musste, war eine Grenze erreicht, die Aktion erforderte. Nun ist mein Netzwerk ein wenig komplexer aufgebaut (will nicht sagen ungeplant, denn das stimmt nicht). Im Ergeschoss kommt das DSL an, von einem LANCOM-Router gehen dann eine Leitung in den Keller an einen Switch, an den ehemals der Server, jetzt die Haupt-Netzwerkplatte und die PS/3 angeschlossen sind. Eine weitere Leitung schlängelt sich durch zwei Decken bis unter´s Dach in mein Büro, daran hängt dann wieder ein Switch mit allen relevanten Geräten: Netzwerkdrucker, die PCs und Macs, der WLAN-Accesspoint und die sekundäre Netzwerkplatte (die quasi als doppelter Boden die primäre - die eh schon RAID-gespiegelt ist - nochmal sichert und bei längeren Abwesenheiten im Tresor verschwindet).

Effekt war, dass die Platten mal extrem langsam (30K/Sekunde), manchmal nur schnarchend langsam (160K/s) waren und grössere Datenmengen nicht wirklich ohne Wutausbruch zu kopieren waren... aber nur auf den Macs: bei den Windows Rechnern war die Performance gut. Darum der erste Gedanke: Protokolle. Statt nun die Freigaben über Verknüpfungen zu nutzen, habe ich alle Macs umgestellt auf die Samba-Links (smb://<Freigabe>). Effekt: auf den ersten Blick schneller, auf den Zeiten genau so instabil wie die bisherige Lösung.

Zweite Idee: Per FTP auf die Platten: Siehe da, im ersten Moment schneller... auf den zweiten Blick zwar besser, aber bei weitem noch nicht akzeptabel. In der Zwischenzeit hatte ich die primäre NAS aus dem Keller geholt, oben angeschlossen, Kabel getauscht etc., und war der Verzweiflung nahe. So richtig greifbar wollte die Ursache nicht werden. Eher zufällig kamen dann so Kleinigkeiten zusammen wie "Warum hat das Macbook mit dem Kabel, mit dem es immer im LAN war, keinen Link mehr?" - "Warum erreiche ich den WLAN-Accesspoint nicht oder nur langsam, auch wenn das WLAN selbst funktioniert?". Ein Telefonat mit dem besten Herrn Lose konkretisierte das ganze, und auch wenn er mir nicht glauben wollte, dass es fast nur der Switch sein konnte, war seine Idee der Durchbruch: Einfach das Kabel vom Router im Erdgeschoss direkt in den Accesspoint zu stecken und NICHT über den Switch zu gehen. Denn plötzlich war dieser erreichbar, konfigurierbar und schnell.

Heute dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zwei 8 Port Linksys-Switche gekauft und angeschlossen: Voila... auf den verkabelten Geräten 10-12MB/s, auf den WLAN-Geräten 2-3MB/s. Danke, lieber Switch. Danke für den befriedigenden Moment, an dem 10 Kilo Hammer Dein Gehäuse reissen liessen, danke für die glückselige Stille, nachdem Deine Platine geborsten war. MISTSTÜCK! :-D

PS1: Wer sich jetzt fragt, warum das Problem bei den Windows-Geräten nicht auftrat: Die waren im WLAN und damit unter Umgehung des Switches direkt am primären NAS... :-(

PS2: Wer jetzt denkt, die Installation der neuen Switche wäre reibungslos abgelaufen: Mitnichten... plötzlich war kein Internet da. Lag einfach daran, dass der erste RJ45-Port im Switch der Uplink.Port zu einem anderen Switch war... und in dem steckte das Hauptkabel... :-(

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Lebenszeichen

8. Februar 2010

Jahaaa... mich gibt´s noch! Aber irgendwie waren die vergangenen Wochen ein einziger Hindernisritt auf einem Pony, dessen Hafer zu viel Mohn enthielt.

Angefangen mit meinem Quasi-Unfall, der mich neben Reifen und Felge leider auch ein Stück Ego gekostet hat, denn meine Unfallgegnerin leidet nach Angaben ihrer Versicherung gerade an einer akuten Realitätsverzerrung, was den Ablauf und die Schuld betrifft. Die ganze Klärung von Abdeckung über die Rechtschutzversicherung, Zusammenstellen der Unterlagen für den Anwalt etc. hat schon mal gut Zeit gefressen.

Dann ist es natürlich nicht so, dass ein neues Auto gleich so funktioniert, wie es soll... Im aktuellen Fall hatte ich extra ein iPod-Adapter aus dem Zubehörkatalog einbauen lassen, und mich versichert, dass die Wiedergabe über das Multifunktionslenkrad steuerbar und die Titel auf dem Bord-Display ablesbar sind. Naja... nicht ganz. Eigentlich auch nicht mal nahe dran... :D

Bei der Abholung fiel als erstes auf, dass weder Titel noch sonst etwas im Infodisplay des Fahrzeugs erschienen, sondern nur „EX01 – TR001“... im Handbuch nachgesehen relativierten sich die Aussagen über die Funktionalität erheblich: Zum einen können nur 6 Wiedergabelisten angesteuert werden (namens EX01 bis EX06, man muss also wissen, welche Wiedergabeliste an welcher Position steht), zum anderen wird auch dann nur die Titelnummer angezeigt (TR001 bis TRirgendwas). Hinzu kommt, dass der iPod nicht manuell bedienbar wäre.

Das alles führte zu einem „dann sollen sie den Driss wieder rausnehmen und den Standard-AuxIn als Klinkenbuche wieder reinsetzen)“ und die Umsetzung hätte Zeit gehabt. Wenn nicht... ja wenn nicht der komplette linke Tastenblock des Lenkrads, seines Zeichens Steuerung des Bordcomputers und der Audioanlage, komplett ohne Funktion gewesen wäre. Wieder zurück zum Händler konterte der gerufene Meister trocken: „Hmmmh... beim Anschließen des iPod-Adapters musste ich einen Stecker an der Anlage rausnehmen... das könnte der vom Lenkrad gewesen sein. Das Gesicht der Händler war Geld wert... :-D

Also alles wieder umbauen lassen und mit der Denksportaufgabe, wie denn nun der iPod einzugliedern sei, weitergefahren. Nach langem hin- und Herüberlegen sieht´s jetzt folgendermaßen aus: Ein iPod Touch (der wegen seines großen Touchscreens bequem bedienbar ist) als MP3-Player in der TomTom-GPS-Halterung, von deren Aux-Ausgang geht ein Kabel in den AuxIn der Anlage (sowohl Stromversorgung als auch das Audiokabel gehen direkt neben der Halterung unter die Armatur und werden ab da nicht mehr gesehen).

Da dieser Platz eigentlich für das Navi vorgesehen war, läuft auf dem Touch der Navigon Mobile Navigator 7 (der hervorragend mit der TomTom-GPS-Halterung funktioniert), denn der kann auch parallel MP3s spielen und Navigieren.

Gestern abend dann – nach einer längeren Fahrt der bEva und dem Zwischenkommentar „Ich muss mal eben Radio hören wegen der Verkehrsnachrichten“ war das Ganze noch optimierbar: Der iPod Touch hat ja nun keine GSM-Einheit und damit keinen Zugang zu Verkehrsdaten. Aber er hat WLAN... und mein Standard-Telefon, der HTC HD2, einen WLAN-Router integriert. Also kurzentschlossen für den Touch das Traffic-Paket gekauft, das Gerät mit dem WLAN des HD2 gekoppelt und schon hat´s auch aktuellste Verkehrsnachrichten für die Navigation. Bei der bEva auf dem Treo Pro den WMWifiRouter installiert und dessen Netzwerk ebenfalls mit dem Touch gekoppelt: Fertig... :-D

In der Summe aber eine Menge Denken, Ausprobieren und Konfugurieren... also Zeit.

Und zu guter Letzt meinte dann auch noch die Stereoanlage im Wohnzimmer, sich verabschieden zu müssen. Nach guten 8 Jahren durchaus nicht unberechtigt, aber trotzdem ärgerlich. Und das Einrichten der neuen Anlage war auch mal wieder eine „mal eben“-Aktion. Steckerinkompatibilitäten der alten und neuen Boxen und der Ausgänge an altem und neuen Receiver waren dann Samstags-Spass letzter Woche.

Aber nun läuft alles... noch. :-D

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Häme und Spott: iPad Schrott?

29. Januar 2010

Das muss für Apple eine vollkommen neue Erfahrung gewesen sein: Sonst sorgen die Pressekonferenzen für kollektive Ohnmachtsanfälle der Apple-Jünger, so recht wollte dies am 27.01.10 aber nicht gelingen.

Relativ klar war, dass Apple nun endlich die virtuellen Hosen zum ewigen Thema "Tablet" herablassen würde, die eigentliche Frage war nur noch, ob es nun ein aufgeblähter iPod oder ein tastaturloses MacBook wäre... und selbst da war durch das vorher durchgesickerte OS4-SDK schon eine Richtung vorgegeben.

Und richtig: Das iPad tauscht das A und O und ist "nur" ein 9,7-Zoll-iPod. Spannend dabei das komplette Schweigen über die tatsächliche Auflösung des Multitouch-Displays (die wenigen Fundstellen, aber nicht Apple selbst, sprechen über 1024*768).

Wer parallel zur Pressekonferenz die diversen Blogs und Twitter verfolgt hat, der erhielt einen guten Eindruck, wie die allgemeinen Reaktionen waren: überwiegend enttäuscht und lästernd. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass die Ankündigung einer 3G-Version relativ spät erfolgte, zum anderen aber auch, dass die meisten Interessenten eher auf ein Mac OS-Gerät gehofft hatten.

Und wenn wir ehrlich sind: Nie ist der Rost der Realität so schnell unter dem marketingpolierten Pressetext von Apple hervorgetreten als heute: Die "Revolution" der Geräteklasse, die das iPad bilden soll, bleibt verborgen: Zwischen iPhone und MacBook, zwischen PDA und Notebook, da liegt das iPad.

Das aber ist nicht wirklich neu: Siemens hat mit dem SL4 schon im Jahre 2002 ein Webpad auf den Markt gebracht, das (in Relation zur damaligen Technik und den Anforderungen) ähnlich ausgerichtet war. Dass Apple dies nun als eigene Revolution deklariert, mutet ein wenig sonderbar an. Und weiter gedacht: Wer ist die Zielgruppe, die für ein deutlich weniger funktionales Gerät mehr zahlt als für ein Notebook?

Ich zitiere gern einen werten Kollegen: "I´m officially unimpressed!" :-D

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Wer weiss, wofür es gut ist...

26. Januar 2010

... war einer der Lieblingssprüche meiner Oma. Und so doof der in einer ärgerlichen Situation im ersten Moment auch ist, so sehr hat er sich in der Vergangenheit immer wieder bewahrheitet.

So auch gerade mal wieder: Am vergangenen Donnerstag (kurz hatte ich es ja getwittert) erwischte mich eine unaufmerksame Autofahrerin bei einem suizidalen Spurwechselversuch bzw. liess mir keine andere Möglichkeit als auf den Bordstein auszuweichen... was mich den vorderen linken Reifen und die Felge kostete  (siehe auch dieses Foto). Naja... und da die Felgen spezielle Mazda-Felgen waren, und ich nicht vier, sondern eine neue brauchte, ging der Wagen wie immer zu unserer Vertragswerkstatt.

Und neben der Tatsache, dass wir seit X Jahren dort Kunde sind, die letzten 7 Fahrzeuge (inkl. zweier Zweitwagen für die bEva) dort gekauft haben und in jeder denkbaren Situation mit der adäquaten Lösung versorgt werden, sind die Damen und Herrn von Blendorf ja Füchse. Ein Leihwagen für die Stunden des Werkstattaufenthaltes war am Abend vorher noch "Schwierig, wahrscheinlich bringen wir Sie nach Recklinghausen" (zur Oma), am Morgen dann plötzlich stand einer zur Verfügung. Ganz zufällig ein Mazda 6 Kombi, ganz zufällig das Modell, was ich seit ungefähr anderthalb Jahren mit schmachtenden Blicken bedenke, und ganz zufällig der Vorführwagen, der ganz zufällig gerade zu verkaufen wäre. Hah! Zufällig! Nachtigall, ick hör Dir trapsen! :-)

Lange Rede, kurzer Sinn: Angefragt, durchgerechnet, zugesagt. Restschuld und Restwert des alten heben sich nahezu auf, der neue ist auf Grund der momentanen Krise stark reduziert... passt. Und dank der momentan nahe dem Silverpreis liegenden Stahlpreise gibt´s dann gar Alufelgen für die Winterreifen. Nobel, Welt, zugrunde... :-D

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Flohmarktimpressionen

25. Januar 2010

Ich bin seit endloser Zeit ein absoluter Flohmarkt-Fan – als Besucher, nicht als Verkäufer. Schon während des Studiums waren wir so gut wie jeden Sonntag auf einem Flohmarkt zu finden, sehr zum Leidwesen unseres Video-Regals... später waren es dann die DVDs und Blu Rays, und eben so der eine oder andere Kleinkram.

Nun sind Flohmärkte ja schon länger nicht mehr der „Dachbodenentrümelungsverkauf“, sondern eher der verkappte Neuwarenverkauf aus besser nicht zu hinterfragenden Quellen und die Zweit- und Drittverwertung von zurückgegebenen oder instandgesetzten Dingen. Da wundert es nicht, wenn man oft eher eindimensional strukturierte Verkäufer antrifft.... was bei der unweigerlichen Preisverhandlung zu solchen Perlen wie gestern führt:

Ich: „Was kosten denn die TESA-Powerstrips hier?“

VK: „Einsfümftzsch“.

- kurzes Rechnen meinerseits, was eine interessante Stückelung sein könnte –

Ich: „Und wenn ich drei nehme? Machen wir 4,-?"

VK: „Häh?“

Ich: „Wenn ich drei Pakete nehme...?“

VK: „Fümffümftzsch“

Ich: „Eh... eins 1,50, das macht bei dreien 4,50. Und ich schlage 4,- vor?“

VK: „Häh?“

Ich – leicht entnervt -: „Dreimal 1,50 macht 4,50 ... und wir einigen uns auf 4 Euro!“

VK: „OK“.

Ah, ja... :-D

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Alles über Windows Mobile 7!!!

18. Januar 2010

Hier! Alle Details zum neuen Betriebssystem von Microsoft!

Nein, nicht wirklich. Aber ich bin es leid. Mittlerweile meint jeder ein Gerücht über Windows Mobile 7 posten zu müssen. Um sich wichtig zu machen, um Sand zu streuen, um Gerüchte zu schüren, was weiss ich.  Eines aber haben all diese Gerüchte gemeinsam: Die einheitliche Nicht-Grundlage .

Was auch immer Windows Mobile 7 bieten wird: Wir werden es erfahren, wenn es soweit ist. Natürlich kann man trefflich phantasieren, wie überlegen und revolutionär (bei den einen) oder wie grottenschlecht (bei den anderen) es sein wird, ich aber treffe jetzt und hier eine klare Aussage: Ich beteilige mich nicht an diesen Spekulationen.

Der regelmässige Leser der World of PPC wird gemerkt haben, dass seit einigen Wochen keine Gerüchte zu diesem Thema mehr zitiert werden, und das wird auch so bleiben.

Ich werde immer wieder gefragt, teilweise gar angemault, dass ich als MVP doch nun schon alles wissen müsse und es gefälligst weiterzugeben hätte.  Auch hier eine klare Aussage: Nein, ich weiss gar nichts über die konkrete Ausgestaltung von Windows Mobile 7. Keine Details, keine Screenshots, keine Entwicklungsrichtung. Und abgesehen davon: Wenn ich etwas wüsste, dann dürfte ich nicht darüber sprechen, denn als MVP stehe ich unter einem allgemeinen NDA bei Microsoft.

Offensichtlich aber ist eines: Windows Mobile 7 hat einen hohen Stellenwert für Microsoft, das hat Steve Ballmer in  diversen öffentlichen Interviews mehrfach bekundet. Das Ergebnis also wird das Warten wert sein, das ist meine feste Überzeugung. Da hat es wenig Wert, Gerüchten hinterherzujagen, bereits enttäuscht oder schon euphorisch auf etwas zuzugehen, dass es verdient hat, wie jedes Produkt auf diesem Markt fair und unvoreingenommen betrachtet zu werden. Ob nun mit ersten Informationen anlässlich des Mobile World Congress im Februar oder vielleicht auch später: Fundierte Informationen werden kommen, und genau diese werde ich berichten. Nicht mehr und nicht weniger.

Danke für Euer Verständnis!

Übrigens ist diese Entscheidung nicht alleine bei mir gewachsen, sondern auch bei den werten MVP-Kollegen Marco Wyrsch und Alex Januschewsky.

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Banquo oder: Was eine SMS bewirken kann...

11. Januar 2010

Ich bin seit jeher ein ausgesprochener Fan von Shakespeare. Nein. Das ist kein Hardwarehersteller, sondern ein englischer Schriftsteller... :-D Es gibt wenige Schriftsteller, die alleine mit der Macht der Worte so machtvolle Bilder heraufbeschwören können, und die die Grenzen zwischen Komödie, Tragödie und Drama so fliessend ineinander übergehen lassen. Mein "Shakespeare - The Complete Works" hat einen Ehrenplatz im Regal.

Und manchmal (es mag daran liegen, dass ich gerade "Die Shakespeare-Morde" lese, übrigens sehr empfehlenswert) deucht es mich, dass der Gute aktueller denn je ist. Heute beispielsweise war einer der Macbeth´schen Momente:

Auch ich habe eine dunkle Vergangenheit. Ein Nokia, ein E71, um genauer zu sein. Und im Setup-Prozess meldet man sich bei My Nokia an, einem SMS-Informationsservice. Vor einigen Wochen habe ich das E71 endgültig ad acta gelegt und keinen Gedanken mehr daran verschwendet.

Heute dann riefen die Geister der Vergangenheit mich... wie Banquo, dessen Geist Macbeth nach dem von diesem befohlenen Mord beim Abendessen erscheint: Mein HTC HD2 vibriert, und als ich eine Mail erwarte, erwartet mich eine SMS... "My Nokia: Wussten Sie schon..."

Beängstigend... :-)

Avaunt! and quit my sight! let the earth hide thee!

Thy bones are marrowless, thy blood is cold;

Thou hast no speculation in those eyes

Which thou dost glare with!

(Act 3, Scene IV)

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Crazy Daisy oder "Der Schneesturm des Jahres"

9. Januar 2010

Wir sind eingeschneit! Hier! Im Rheinland! Vier Flocken haben sich zusammengerottet und blockieren unsere Tür!

Gut, dass wir gestern - nach Empfehlung des Deutschen BILDungswerkes - noch Hamster gekauft haben. So hat zumindest der Hund was zum Spielen.

Mal im Ernst: Wie immer, wenn Anfang einer Woche schon angekündigt wird, das am Wochenende "Unwetter" drohen, entpuppt sich das als laues Lüftchen... auch wenn die Medien noch bis gestern Abend einhellig in kollektives Schaudern vor dem Jahrhundertunwetter verfallen sind.

Ja, es schneit ein wenig (weniger als an mehreren anderen Tagen der vergangenen zweieinhalb Wochen Winter), und ja, der Wind ist ein wenig heftiger. Schneesturm aber ist etwas anderes, und selbiges berichten Freunde und Bekannte quer durch Deutschland. Hauptsache aber, die Medien hatten ein gemeinsames Thema, was man die ganze Woche durch den (Eis-) Kakao ziehen konnte.

Neben dem genialen Kommentar im WDR ("Daisy ist und bleibt ... eine Ente.") hat der Kleine gerade genau den richtigen Ton getroffen. Zur Melodie von "Kling, Glöckchen, Klingelingeling" intonierte er "Ich haahab AA gemacht!!!", gefolgt von einem "Sankt Martin sitzt im Schnee und singt".

Genauer kann man den medialen Wetter-Mißgriff wohl kaum zusammenfassen... :-D

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Das Überfon: Google Nexus One

7. Januar 2010

Oh Mann... ich bin nun wirklich lange und in der Breite über die verschiedenen mobilen Plattformen unterwegs, und dachte bisher, das iPhone könne an Augenwischerei und gefärbter Berichterstattung nicht überboten werden, aber ich war vollkommen auf dem Holzweg, wie es scheint.

Gibt es irgendjemanden, der nicht die Worte des Propheten vernommen hat, dass uns der neue Heilsbringer beschert wurde (und das kurz nach Weihnachten!)? Google, die Gutmenschen der virtuellen Welt, haben es geschafft und ein Telefon geschaffen, das es so noch nicht gab. Revolutionär, einzigartig gar, absolut neu und ungeahnt frei! Hinfort mit den Unbillen der Carrier-Bindung und den Nachteilen eines Fremdhardwareherstellers. "Nexus One" heisst dieses Geschenk an die mobile Menschheit, ein Name, der aus den glitzernden Sternschnuppen des Orion-Nebels gemeisselt zu sein scheint.

Selbst die Qualitätsjournaille von RTL, bekannt für ihre technisch fundierte Berichterstattung, räumt diesem Schmuckstück einen eigenen Beitrag in den Nachrichten zur Prime Time ein. Mensch... ich glaube, ich muss es haben. Ihr nicht auch?

Was für ein gequirltes Komglomerat von Ausscheidungsprodukten... ich bin nahezu sprachlos. Entmystifizieren wir das Googlefon doch mal kurz:

1.) Es ist nicht SIMLocked (was übrigens für die meisten Smartphones gilt), kann also frei genutzt werden. Allerdings bedient sich Google gerne des Vertriebsnetzes eines Carriers... in Europa vodafone exklusiv. Soll heissen: Das Gerät kann über den (noch einzurichtenden) deutschen Google-Onlineshop von allen bezogen werden, im Zusammenhang mit einem Mobilfunkvertrag nur über vodafone.  Würde man wirklich Wert auf den so oft beschworenen "Freedom of Choice" legen, dann wäre die Auswahl eines einzelnen Carriers Quatsch.

2.) Google hat sich von Herstellern frei gemacht und ein eigenes Gerät gebaut: Quatsch. Wie bei dem Gros der mobilen Geräte hat mal wieder HTC die Finger im Spiel und ist Hardware-Partner von Google.

3.) Ein eigenes Google-Betriebssystem: Richtig! Eine Revolution, die man auf einer immer grösseren Zahl von Geräten sehen kann. Sie nennt sich "Android".

Fassen wir zusammen: Das hochgepriesene Nexus One ist ein von HTC gefertigtes, mit Android ausgestattetes und wahlweise über einen Carrier oder einen Onlineshop beziehbares Mobiletelefon.

Wo ist die Revolution?!?!?

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Erster Arbeitstag

7. Januar 2010

... und es macht mich stutzig: Wenn ich mich aufs Büro freue, ist das dann ein Kompliment für den Job oder ein Argument gegen zuhause? :-D

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Call of Duty 6: Modern Warfare 2

30. Dezember 2009

Das sind Dinge, die nicht einmal die bEva begreift, und die ist schon Kummer gewöhnt: Mit schöner Regelmässigkeit kommt am Ende eines Jahres ein weiterer Teil der Call of Duty-Reihe von Infinity Ward auf den Markt, und wie immer "spare" ich mir den für die Weihnachtsferien auf. Denn dann habe ich Zeit und Ruhe und kann auch mal eine Nacht ein wenig länger spielen.

Im Keller, auf einer 2,47m-Leinwand, mit einem HD Beamer und einer ordentlichen Surround-Anlage. Licht aus, Konsole an, und los geht´s. Die Kombination von Technik und der immer weiter zunehmenden Fähigkeit, beeinflussbare, filmreife Action auf einer NextGen-Konsole darzustellen schaffen eine Realitätsnähe, die beinahe beängstigend ist. Man ist "mitten drin statt nur dabei", die Schüsse fliegen aus allen Richtungen um einen herum, die Granaten explodieren direkt HIER (wer den Spruch "Sie wurden von einer Granate getötet. Achten Sie auf die Granatenwarnung!" erfunden hat, mit dem würde ich gerne mal im Dunkeln... aber lassen wir das. 3D-Shooter machen nicht aggressiv! :-D ).

Und gerade bei CoD6 sehe ich schon die Moralapostel das kollektive Erheben proben, um beim nächsten Amoklauf den gichtgeplagten Zeigefinger aus der Nase zu nehmen und zu predigen: "Seht Ihr, liebe Kinder? Gewaltspiele gehören verboten!!!". Die viel zitierte Flughafenszene, in der Zivilisten niedergemetzelt werden (in der deutschen Version zumindest soweit entschärft, dass der Spieler, so er einen Zivilisten trifft, aus dem Level geworfen wird, und in allen Sprachversionen kann man diese Mission überspringen), aber auch die eine oder andere Hinrichtung, die man durch die Augen des Delinquenten erlebt sind - gelinde gesagt - nichts für schwache Nerven. Grenzwertig, keine Frage. Nichts für Kinder (darum ist CoD6 auch erst ab 18, nicht aber indiziert!), ebenfalls klar.

Ich spiele seit sicherlich 20 Jahren (neben vielen anderen Genres) Spiele wie dieses, angefangen vom ursprünglichen Castle Wolfenstein auf einem Apple II, über die diversen Dooms, Quakes, Unreals bis hin zu der CoD-Serie erst auf dem PC, dann auf diversen Konsolen.

Ich muss mich anstrengen, mich an meinen letzten Amoklauf zu erinnern... ich glaube, das waren Stinkbomben im Musikunterricht irgendwann in der Mittelstufe.

Im Ernst: ich will mich keinesfalls über Winnenden, Erfurt und wie sie alle heissen lustig machen: Schlimm, grausam, beängstigend. Aber ich wehre mich vehement dagegen, dass sich die Politik mit einem "Das sind die Gewaltspiele schuld!" aus der Verantwortung zieht. Es ist einfach, nicht die gesellschaftlichen Missstände, die zunehmende Verrohung und den Zerfall des allgemeinen Wertesystems zu betrachten und dagegen zu wirken, man identifiziert schnell einen Grund, der dem BILD-gewordenen, trägen Deutschen Michel einsichtig erscheint: Die Gewaltspiele sinds!

Sind die Millionen, die damals "Moorhuhn" gespielt haben, dann auch im wahren Leben Tierqüaler? Pornokonsumenten Vergewaltiger? BILD-Zeitungsleser dann auch Vollpfosten? Die Diskussion ist müssig...

Ich jedenfalls danke Infinity Ward für ein weiteres Meisterwerk, das mich bestens unterhalten hat und sicherlich noch weiter wird. Wer CoD6 spielt: Durchhalten, und vor allem die Endcredits bis zum Ende schauen: Genial!!!

Ich geh jetzt ins Bett... und schlafe garantiert ruhig und gut... :D

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Notiz an mich selbst, Teil 166

29. Dezember 2009

Merke: Es ist klug, in der mit Fahrrädern voll gestellten Garage einen Tennisball von der Decke baumeln zu lassen, der dann an die Windschutzscheibe kommt, wenn man das Tor zumachen kann.

Es ist nicht klug, den Scheibenwischer bei der Einfahrt in die Garage eingeschaltet zu lassen... Zumindest hat mein Auto mal eine kostenlose Tennisstunde bekommen... :-(

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i h8 it

29. Dezember 2009

Wer mich kennt, der weiss, dass ich ein wirklich hilfsbereiter Mensch bin, und das ohne Hintergedanken an Gegenleistungen. Im Gegenzug lege ich auch Wert darauf, den mir helfenden "zu entlohnen", und das hat nicht notwendigerweise etwas mit Finanzen zu tun. Meine Erfahrung im Leben: ein Miteinander funktioniert nur in der Ausgewogenheit: Nicht Gegenrechnen, aber bewusst Aufnehmen und Wertschätzen und im Fall der Fälle ebenfalls da sein.

Ich finde es nicht schlimm, wenn ich wochenlang Hotline spiele und das als selbstverständlich angenommen wird. Ich finde es auch nur bedingt sonderbar, wenn man mir nicht mal ein frohes Weihnachtsfest wünscht... nicht jeder legt Wert darauf.

Wenn ich dann aber plötzlich gar nichts mehr höre, dafür aber, dass zu einem Folgethema ein guter Freund von mir ins Kreuzfeuer genommen und ausgesaugt wird, dann wird auch ein Elefant wie ich langsam nachdenklich.

Für wen das jetzt kryptisch war, den betraf es nicht... nichts für ungut, wollte ich nur mal loswerden.

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Weihnachten...jetzt.

26. Dezember 2009

Wie jedes Jahr... der erste Weihnachtsfeiertag ist der Familie gewidmet und den Besuchen bei selbiger. So schön das auch immer ist, es artet - wie auch immer man es organisiert - in Stress aus. Die Kinder bekommen zu viele Geschenke, als dass sie sich wirklich damit beschäftigen könnten, die Erwachsenen zu viele Süssigkeiten, als dass sie sich noch von etwas anderem ernähren könnten, und am Ende summen die Ohren und schweren die Lider (und zwar die Augen- nicht die Weihnachts-) :-)

Nun ist der zweite Weihnachtsfeiertag eingekehrt und damit die Ruhe. Alle spielen mit ihren Spielzeugen. Alle? Nicht alle... denn (meiner-) einer muss sie ja einrichten. Der bEva das Macbook Air, dem Grossen das Notebook, den Drucker daran, den iTunes-Gutschein der besten Schwägerin von allen (okay, nicht notwendigerweise ein Kompliment bei der Konkurrenz, aber durchaus so gemeint :-), dem Kleinen die Fahne an sein Fahrrad. Hach... ich bin soooooooooooo ein Gutmensch. Und setze mich jetzt an meine PSP Go. So! :-D

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Vorweihnachtsstimmung...

24. Dezember 2009

Nrrrg... nur nicht die Laune verhageln lassen.

Nicht umsonst bin ich bei Facebook der Gruppe "Sprich mich nicht vor dem ersten Kaffee an" beigetreten. Vorher ist "Laune" ungefähr so wohlmeinend wie "ethnische Säuberung" für ein Genozid... :-(

Heute war dann wieder ein solcher Tag, an dem alles irgendwie nicht den geregelten Lauf gehen wollte. Die bEva muss arbeiten (schliesslich wollen die Leute auch Heiligabend bei IKEA einkaufen), der Kleine ist NATÜRLICH um 06:15 quietschwach (wie die letzten Tage auch, ganz nebenbei bemerkt), die Kaffeemaschine meint, mir eine volle Systemreinigung abzufordern (drei Liter Wasser in 15 Minuten... aber kein Platz für meinen ersten Kaffee zwischendurch) und als ich dann ENDLICH mit der Tasse unter dem Auslass auf "Becher Café Creme" tippe, mault sie "Bohnen nachfüllen"... und NATÜRLICH ist der Kaffeebeutel oben leer und ich muss in den Keller latschen.

Siehe Einleitung. Nrrrg....!

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Abwesenheitsnachricht: Gottvoll!

23. Dezember 2009

... von meiner lieben Freundin Pattie von Proporta:

After 2 failed attempts to cross the Channel by Eurostar and a 50/50 chance

of getting a flight to Mainland Europe tomorrow I might or I might not be in on January 2nd. Unfortunately this all will depend on the weather and the ability of certain people to deal with the weather.

Gottvoll! :-)

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Notiz an mich selbst, Teil 165

16. Dezember 2009

Ein Mobilgerät mit einem riesigen Touchscreen wie der HTC HD2 ist NICHT, ich wiederhole: NICHT!!! dazu geeignet, eingeschaltet und in der Hemdtasche verstaut zu werden.

Das liegt weder an der Hemdtasche noch an der Größe des Gerätes, sondern daran, dass nach dem Hochfahren automatisch der PIN-Dialog erscheint. Bewegungen des Hemdes und damit des Geräts in dessen Tasche führen dazu, dass die Brust des Hemdträgers fröhlich Eingabeversuche für die PIN macht.

Nachdem ich gerade bei vodafone de PUK meiner SIM-Karte erfragt habe, kann ich nach Entsperren der selbigen (Wegen dreimal falscher PIN-Eingabe durch meine linke  Brustwarze, Miststück das!) auch wieder telefonieren.

:-(

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Ungeschickt...

10. Dezember 2009

.. ist es, wenn einem an einem diesig-feuchten Novemberabend auffällt, dass der vordere, linke Scheinwerfer nicht funktioniert.

Dämlich ist es, wenn man dann zur Tanke muß, um sich einen neuen zu kaufen und im Dunkeln einzubauen.

Saublöd ist es allerdings, wenn man an einem diesig-feuchten Dezemberabend merkt, dass der rechte Scheinwerfer jetzt auch noch das Zeitliche gesegnet hat und den gleichen Driss nochmal macht.

Grrr....!

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Betriebskindergarten

19. November 2009

Ach Mensch... das Leben könnte so einfach sein. Könnte. Wenn da die lieben Kollegen nicht wären, die mich gerade beim Ansatz, das Thema „Betriebskindergarten“ im Zuge des anstehenden (Firmen-) Umzuges zu betrachten, zur Antwort „Wieso? Haben wir doch schon lange!“ brachten.

Was ist passiert?

Mein Lieblingskollege (LK) samt (ebenfalls im Unternehmen arbeitender) Gattin (LKG), die bEva und ich hatten mehrfach einen Samstagabend-Termin geplant, aber immer wieder durch Krankheiten oder kurzfristige Termine verschieben müssen. Nun sitze ich in meinem Büro, eine andere Kollegin (KGX) kommt herein und sabbelt irgendwas von „LKG ist krank, und ich muss das Thema BlaBlaBla übernehmen“. Im Geiste den Termin zum vierten Mal verschiebend eile ich also ins Büro des LK und spreche ihn auf die Krankheit seiner Frau an. „Woher weißt Du das denn!?“

Möööööööööp! Falscher Fehler. Hier nicht antworten. Hinweis auf „Flurfunk“, Glaskugel oder Kaffeesatz einfügen. Alles andere ist potentiell Auslöser für Bodenstampfereien und Gezicke.

Ehrlich antworte ich „Hat KGX gerade gesagt... weil sie das Thema von ihr übernehmen musste.“ Autsch... hätte ich mal meine Klappe gehalten: in Zeitraffer bahnt sich heißes Blut und bittere Galle den Weg ins Gesicht des LK, mit Dampf aus den Ohren knarzt er: „Jetzt reichts!“. In Deckung hinter dem Besucherstuhl wage ich die vorsichtige Frage: „Was denn jetzt los?“. „DIE!!!! hat gefragt ob sie das Thema neben soll, bevor LKG krank geworden ist!!!! Und jetzt höre ich zum zweiten Mal, dass sie heult, weil sie es wegen der Krankheit übernehmen muss! Wenn ich das LKG erzähle!!!“ Mein vergeblicher Versuch, die Kette zu unterbrechen und es eben nicht zu erzählen, wurde rüde abgeschmettert.

Und so nahm das Unheil seinen Lauf. LKG erzählt´s der Gattin (trotz meiner Bitte es einfach gut sein zu lassen), die telefoniert mit der Chefin, die setzt ihr die Pistole auf die Brust, die Quelle preiszugeben und konfrontiert KGX mit der Situation (ohne die Quelle preiszugeben), die wiederum bestreitet alles und behauptet, nur mit einer anderen Kollegin (KGY) über das Thema gesprochen (aber nicht gelästert) zu haben.... Im Nachgang macht KGX dann KGY zur sprichwörtlichen Sau, was sie denn da erzählt hätte. KGY beschwert sich bei LK darüber, dass KGX sie eben zum Borstenvieh macht, und dass KGX doch nun mal diese Sachen gesagt hätte?!

An diesem Zeitpunkt hatte ich schon leichte Verspannungen vom ungläubigen Kopfschütteln... aber glaubt doch ja nicht, dass das Ränkespiel damit ein Ende gehabt hätte...

Gestern – LKG gerade aus der Krankheit zurückgekehrt – konfrontiert KGX sie mit der Situation und verlangt mich (!) dazuzuholen. Ich erkläre wahrheitsgemäss (mittlerweile mit Nackenstarre) meine Aussage... um mir im Nachgang von KGX sagen lassen zu müssen, sie habe nur mit mir (ich verweise auf den Passus mit KGY) gesprochen und ich müsse verstehen, dass sie nun nicht mehr so mit mir umgehen könne wie bisher.

WTF?! Aber sei es drum. Ich habe die Kette hier beendet. Denn

1.) Habe ich besseres zu tun, als Kindergärtner für erwachsene Menschen zu spielen

2.) Hat KGX sich mit ihrem konstruktiven Umgang mit der Wahrheit für mich so ins Abseits gesetzt, dass sich jeder Kommentar erübrigt

3.) Muss ich meinen Nacken schonen...

8-(

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Physikalische Gesetzmässigkeit

18. November 2009

Notiz an mich selbst:

Wenn mir zum dritten Mal hintereinander der Tacker von der abgerundeten Kante des Kopierers auf den Boden fällt, beweist das, dass mein pysikalisches Grundverständnis von der schiefen Ebene bestenfalls rudimentär zu nennen ist.

Aaargh!

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Eure Pseudobetroffenheit ko..t mich an!

15. November 2009

Ich bin nicht wirklich ein Freund der Sensationspresse, das habe ich schon mehrfach kommuniziert. Bedenklich aber finde ich es, wenn auch die vermeintlich "professionelle" Presse sich in die Untiefen des sensationshungrigen, gefühlsduseligen und auflagensteigernden Betroffenheitsgeseier begibt.

Ein Selbstmord ist immer etwas Schreckliches. Für die Familie, die einen geliebten Menschen verliert, für die unfreiwillig Beteiligten wie Polizei, Notarzt und - im speziellen Fall - auch den Lokführer, der mit seinem Arbeitsgerät unschuldig und ohne Chance, es zu verhindern, den Tod verursacht hat. Und natürlich nicht zuletzt für den Betroffenen, der offensichtlich so verzweifelt war, dass er alles, aber auch alles wegwerfen wollte. Ohne jedwede Diskussion für alle eine Tragödie.

Aber bitte: In diesem Fall, der die Nation bewegt (und den ich nicht zitiere, denn durch Google und Co. mag ich nicht daran durch Clicks "verdienen") nimmt das Ganze eine Dimension an, die mir den Mageninhalt umkehrt. Nationaltorhüter, meinethalben dadurch eine Person öffentlichen Interesses. Aber dafür Sondersendungen, Bilderserien, Expertenmeinungen, Zitate von so genannten und selbsternannten "Freunden"? Der schnelle Klickerfolg, das medienträchtige Aufnehmen eines Selbstmordes, der einer unter vielen ist... ist das Opfer dadurch ein Held, eine Person der Zeitgeschichte geworden? Nein... nur einer von viel zu vielen Menschen, die eine Krankheit haben, die für diese Gesellschaft symptomatisch ist: Depressionen.

Statt sich Gedanken zu machen, dass gerade die Oberflächlichkeit der Gesellschaft, die sich in der Thematisierung der Medien manifestiert, dafür verantwortlich ist, dass Menschen überhaupt in ein solches Loch fallen:  die Medienwelt denkt nur daran, wie man ein solches Ereignis ausschlachten kann. Und wenn ich dann die Bilderserie bei SPON sehe, in der sich eine Zoomaufnahme der Frau des Opfers findet, die mit pseudobetroffenem Gesülze ala "Die Frau des Opfers kämpft mit den Tränen" untertitelt ist und nicht vor echtem Mitleid, sondern vor purer Euphorie ob des unbezahlbaren Motivs nur so strotzt, dann, sorry für den Ausdruck, möchte ich kotzen.

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Kindermund und ausgleichende Gerechtigkeit

6. November 2009

Hah! Der Zeitpunkt der Rache ist endlich da!

Irgendwie ist man als Papa ja immer Inhaber der Po-Karte. Um dem daheimgebliebenen Volk ein bequemes Leben zu ermöglichen schuftet man sich den Rücken krumm, und als Dank ist man bei aufgeschlagenen Knien und sonstigen alltäglichen Katastrophen eher Störfaktor als Trostspender. So richtig bitter wird´s dann, wenn die Mama mal wieder aus dem Haus muss, dann heult man sich die sensible Seele aus dem Leib, statt sich auf Papa zu freuen.

Unnötig zu sagen, dass die Frau Mama wenig Verständnis dafür aufbringt, dass das den Papa wiederum aufbringt...

Nun schuftet sich auch die Mama den Rücken schräg (was die Vorstufe zu krumm ist, man muss ja die Dramatik der eigenen Aufopferung beibehalten!) und damit hat der Papa an diversen Tagen "kleines Kind in Kindergarten"-Bringdienst. Das wiederum führt zu oben zitierter ausgleichender Gerechtigkeit:

Nicht nur, dass beim Papa mit Frohsinn im Gesicht und Freude im Herzen "Tchüss, Papa!" gerufen und freudig am Fenster gewunken wird, während bei der Mama geheult und geklammert wird. Das Highlight vor einigen Tagen:

Von oben schallte das übliche "Will noch mehr Miiihiilch..." nach dem Ins Bett-Gehen. Die Mama tappst nach oben, nimmt aus der ausgestreckten Hand die leere Flasche entgegen und... den entsetzen Kommentar: "Ich hab den Papa gerufen!!!!"

*Strike* :-D

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A Mobile World: Musikalischer Blick auf Windows Mobile 6.5

25. Oktober 2009

Ich hab die Nase voll von der teilweise vollkommen unreflektierten Kritik, die Windows Mobile abbekommt. Natürlich hat es Schwächen, wie jede andere Plattform auch. Und darum habe ich das Ganze einmal thematisiert... Viel Spass... :-D

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=DkIfIeeCWT4&hl=de&fs=1&]

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Muahahahahaa... Überraschung!

2. Oktober 2009

Mensch, Mensch, Mensch.  Ich habe hellseherische Fähigkeiten, das ahne ich schon länger. Da schaue ich gerade in die Liste meiner Entwürfe und finde einen vom April diesen Jahres, der sich mit der Abwrackprämie beschäftigt. Abwrackprämie? Genau, die Pleitesubvention für Autohändler der großen Koalition...

Fassen wir´s nochmal zusammen: Wer eine olle Rostmöhre schon ein wenig besitzt, der kann die dem Schrott übereignen und bekommt dafür beim Kauf eines Neuwagens mehr, als der Wagen vor drei Jahren noch wert war. Der Schotthändler gluckst und kichert, weil er unter der Hand einen steten Fluss fahrbereiter Rostlauben Richtung Holland und Osteuropa schieben kann, der ehemalige Besitzer ebenfalls, weil er einen Neuwagen mitfinanziert bekommt. Und natürlich gluckst und kichert auch der Autohändler, weil er krass heftig viele Kunden bekommt.

So das kommunizierte Bild... wenn aber letzterer Glucks-und-Kicher-Anfall tatsächlich so stattgefunden hat, dann unterstelle ich der Branche der Autohändler mindestens Grenzdebilität, wenn nicht gar ein signifikantes Denkvakuum. Wie war das nochmal mit der Marktwirtschaft? Angebot und Nachfrage? Die Autohändelr waren schon vorab von der Wirtschaftskrise betroffen (=> Nachfrage klein) und entsprechend auf Kunden aus (=> Angebot groß).

Nun subventioniert der greise Vater Staat von seiner kärglichen Rente einen Zuschuss, und der wird gerne genommen (=> Nachfrage größer, Angebot immer noch groß). Also unterbieten sich alle Anbieter im Preis (oder überbieten sich mit Nachlässen), um noch mehr Käufer zu animieren. Das klappt auch... und daraus schliesst man dann, dass die "Abwrackprämie ein Riesenerfolg" sei.

Die Händler (grenzdebil?) frohlocken, haben sie doch um den Dreh den oder gar einen leicht höheren Gewinn wie in guten Jahren gemacht. Klingt doch gut, oder? Echt? Grenzdebil, oder was? :-D

Pflücken wie auseinander: Umsatz und Gewinn => okay. Absatz: deutlich höher => Marktsättigung. Wenn ich heute einen Kleinwagen kaufe, dann in den kommenden Jahren garantiert nicht mehr.  Und wen wundert es dann, wenn der Absatz plötzlich massiv einbricht? Und ich prognostiziere, dass auch hier der ebay-Trend eintreten wird: Wie rabattieren mal weiter... Hauptsache verkaufen und Zielzahlen zumindest annähernd erreichen... bis die Spirale einmal mit lautem Scheppern auf dem Boden aufknallt... und das ist dann kein leichter Blechschaden mehr!

Was freu ich mich, dass ich imkommenden Jahr langsam an einen Nachfolger der A-Klasse der bEva denken kann... :-)

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Verwählt...

21. September 2009

Ich mag solche Telefonate... und sie geben mir Hoffnung, dass die Menschheit noch nicht ganz so bierernst geworden ist, wie es manche Kommunikationsversucher befürchten lassen.

Gerade versuche ich zuhause anzurufen, tippe die Nummer blind und stutze beim Anrufbeantworter... definitiv nicht unserer. Aufgelegt, neu gewählt, dann die bEva dran. Mittendrin dann klingelt mein Blackberry (der mittlerweile durchgängig die Büronummer weitergeleitet hat). Ich breche das Gespräch mit der bEva ab und gehe dran:

"Mullermeierschulz, Krefeld. Sie hatten bei mir angerufen?"

"Ooops.. sorry, hatte mich verwählt, und nur gemerkt, dass ich nicht zuhause gelandet war, weil Ihr Anrufbeantworter so komisch redet!"

Am anderen Ende nur noch Glucksen und Prusten... :-)

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Spruch des Tages...

20. September 2009

.... beim Kauf einer Ersatzbirne für das vordere, rechte Abblendlicht und meinen dicken Backen ob des Preises:

"EUR 10,99 ...  Unternehmensbeteiligung inklusive!"

Okay... rechne ich dann beim nächsten Tanken an... :-)

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Schlechtwetter...

16. September 2009

Nach den vergangenen Maulereien rund um das Gerätesterben (hatte ich übrigens erwähnt dass auch das Netzteil meiner Slingbox den Geist... ach, egal...) habe ich den Spiess einfach mal umgedreht. Wie? Indem ich ein Gerät höchstpersönlich gerichtet, vaporisiert, dem Elektronikschrott übereignet habe. Dreckstück!

Was ist passiert? In meinem üblichen Schreibmodus hatte ich gestern abend bis tief in die Nacht geschrieben, und bin da eigentlich eher unempfänglich für Ablenkungen. Irgendwann aber fiel mein Blick auf meine Ventus-Wetterstation, vor gerade mal drei Tagen eingerichtet. Der Witz dabei: Eine Software auf dem PC liest die Wettervorhersage der kommenden vier Tage und überträgt diese dann per Funk an die Station. Funktionierte auch prima... bis ich gestern Abend aus dem Augenwinkel sah, dass die Daten im Display veraltet waren. Neu gesendet, keine Änderung. Sensor an einen anderen USB-Port gehängt, keine Änderung. Irgendwann dan aufgegeben, zumal es sich um mein Vista-Notbook handelt, das links von mir steht (geschrieben wird auf einem iMac und einer virtuellen Windows 7-Maschine im erweiterten Desktop). Müde ins Bett, müde wieder hoch heute Morgen... und das Notebook steht auf "Wählen Sie das Betriebssystem aus...". WTF?! Neustart, Bluescreen mit der allseits beliebten USB_BUG_CODE-Meldung.

Neu gestartet, nix. Alle USB-Geräte abgesteckt, neu gestartet, nix. Nach einer halben Stunde dann ab ins Büro, mit dem nachvollziehbaren gehörigen Hals. Heute abend dann der strukturierte Versuch: Abgesichert gestartet, alles prima. Und in der Systemsteuerung dann ein Gerät, das nicht funktionierte. Gut, raus mit dem Treiber. Neustart, BSOD.

In der Systemsteuerung befand sich allerdings noch ein "Microsoft TAPI Adapter" mit einem Ausrufezeichen, auch das gelöscht... und mein Rechner startet freudig und ohne Probleme. Dass ein EINGESTECKTES USB-Gerät Probleme machen kann, sehe ich ja noch ein. Dass aber ein Gerät, das vorher lief, plötzlich nicht mehr läuft und dann auch noch das System so strubbelig macht, habe ich noch nicht erlebt.

Eines versichere ich Euch: Der süsse Klang eines 10 Kilo-Fäustels auf langsam brechenden und reissenden Plastik kann himmlisch sein... :-)

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Gerätesterben im Hause Erle, Teil 126

13. September 2009

Boah, ich brech gleich... während man ja in den vergangenen Wochen mein Gejaule rund um gestorbene Geräte deutlich vernehmen konnte, dürfte sich der eine oder andere heute mit rollenden Augen die Ohren zugehalten haben. Es kann nicht mehr sein... :-(

Unsere WMF1000, beim Frühstück noch problemlos Quelle mehrfachen frisch gebrühten Kaffeegenusses, meldet mir abstruse Fehlermeldungen, als es mich nach Nachschlag dürstet. "Brühgruppe reinigen" (gerade passiert), "Durchflussfehler" (Wasser läuft aber problemlos durch den Wasserauslass), "Zu feiner Mahlgrad?" (WTF? Bohnen, nicht Pulver!).

Eine Tasse gezogen, kaum was kommt raus, Brühgruppe gereinigt, nochmal versucht, selber Ergebnis. Und dann schalte ich die Maschine aus... böser Fehler! Ein reissendes, knackendes Geräusch, das Gehäuse verbiegt sich, die Maschine qualmt wie wild... Am Ende: 5mm dickes Plastik der Brühgruppe gerissen, Gehäuse verzogen.

Ich bin gespannt... der WMF-Service (in Form von DHL als Express-Abholservice) kommt, und dann schaun´mer mal, in wieweit WMF sich auf eine Garantiesache einlässt. Die Maschine war vor einem Monat erst da, weil sie undicht war, und wurde grundgereinit/-überholt.

Ehrlich... ich hab´den Kaffee auf... :-(

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Bad Day

20. August 2009

Ich hasse Tage, die damit beginnen, dass mir auf dem Weg ins Büro vom noch warmen Baguette flüssig gewordenes Nutella aufs Hemd topft. Wenn ich dann wieder nach Hause fahre, um das Hemd zu wechseln, und zu diesem Zweck Blackberry und Füller auf die Kommode lege, nach dem Umziehen aber nicht wieder einstecke, dann steigert das meine Laune nicht wirklich. Shicetag.

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Ullalla: Ohne Auto da?

19. August 2009

Es fällt mir schwer. Wirklich schwer. Ulla Schmidt ist nun weder parteipolitisch noch persönlich auch nur annähernd in meiner Facebook-Buddy-Liste. Und wenn so ein quasi-Feindbild es von der Presse so richtig dick bekommt, dann sollte man sich doch eigentlich freuen, oder?

Im Sixt-Spendenskandal In der Dienstwagenaffäre aber vermag sich dieses warme Gefühl der Häme aber nicht wirklich einzustellen... Keine Frage: Ulla Schmidt ist eine Kommunikationslegathenikerin, die jeden sprachlichen Fettnapf im Bocksprung ausnutzt, aber sachlich... sachlich hat sie doch recht?

Halten wir fest: Als der Wagen gestohlen wurde, wurden als erstes Vorwürfe gegen sie persönlich wegen einer vermeintlich unzulässigen Privatnutzung laut. Welche Alternativen der Kommunikation blieben ihr?

1.) Gar nicht reagieren

Schlechte Alternative. Die Reaktionen der Presse auf "Frau Schmidt war zu einer Stellungnahme nicht bereit" kann sich jeder denken.

2.) Einlenken

Warum sollte sie das tun? Die Rechtmässigkeit der Nutzung ist mittlerweile selbst vom Bundesrechnungshof bestätigt worden. Nach geltenden Vorschriften durfte sie ihren Dienstwagen mit in Urlaub nehmen. Private Fahrten hat sie rechtmässig abgerechnet. "Schuld" ist also - aus rein rechtlicher Sicht - hier nicht zu sehen. Warum eine solche dann also eingestehen?

3.) Die Rechtmässigkeit der Nutzung darstellen

Genau das hat sie gemacht. Zwar wie der Elefant im Porzellanladen ("Das ist aber mein Recht!") und wenig konstruktiv, aber vom Grundsatz her hat sie recht. Auch wenn sie dann giftet, dass man bei Kritik zahlt die zu Grunde liegenden Gesetze angehen solle, dann ist auch das richtig, denn dies stellt den einzigen Weg dar, eine gefühlt falsche Nutzung zu vermeiden.

Ich will ja gar nicht sagen, dass ich diese unsägliche Verschwendung von Steuergeldern gutheisse... und auch nicht, dass ein Wirtschaftskrisen-konformeres Vorgehen gerade in der heissen Phase des Wahlkampfes nicht klüger gewesen wäre, nur: Alle, die jetzt schreien, sollten sich selbst fragen, wo sie die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Rechte ausschöpfen, wo es "eigentlich" unsinnig ist...

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Walkampf mit Goldfischen

18. August 2009

Ruhig... ich habe nicht meine grundsätzlichen Rechtschreibfähigkeiten verloren (im Gegensatz zu einer signifikant steigenden Zahl an Journalisten, das Lesen der diversen Printmedien verursacht mir zunehmend Zahnschmerzen). 

Das Auftreten der grossen Volksparteien aber erinnert mich momentan auf der einen Seite stark an die Aufgeregtheit eines Goldfischglases, wenn die Katze davorsitzt und an einen behäbigen Wal, den nichts anficht, auf der anderen. Und ich muss sagen, das gefällt mir so... :-)

Während die SPD mit fortscheitender Zeit immer unruhiger wird, ihre Attacken immer weniger sorgsam auswählt und scheinbar um jeden Preis Aufmerksamkeit erhaschen will, lässt sich die CDU kein Stück aus der Ruhe bringen. Frei nach dem Motto: "Nicht provozieren lassen..."

Ich hoffe nur, dass man die CSU noch unter Kontrolle bekommt, die - warum auch immer - plötzlich den Wunsch-Koalitionspartner FDP auf dem Radar hat... und dann einfach weiter abwartet, wie sich eine grosse Volkspartei (die meines Erachtens den Begriff  "Volk" für sich schon lange so sonderbar definiert, dass ich mich nicht zugehörig fühle) selbst weiter demontiert.

... und da werden dann auch so vermeintlich gut gemeinte Aktionen schnell zum Rohrkrepierer: In unserer Strasse sind alle Strassenlaternen in ca. 2 Metern Höhe mit grossen, roten Wahlplakaten versehen worden... dazu fällt mir ein: "Die  rote Laterne wird zum Wahlprogramm erhoben... welche Selbsterkenntnis!" (und ich habe einen Höllenspass daran, als Akt des zivilen Ungehorsams das Plakate an "meiner Laterne" immer wieder um 90 Grad zu drehen. Wenn ich den allerdings erwische, der das immer wieder rückgängig macht... :-) )

Auch hübsch: Die Wahlveranstaltung auf dem Marktplatz eines kleinen Ortes im Münsterland, in denen die vermeintliche Aufholjagd der SPD zum Wahlsieg beschworen wird... als Medium setzt man - kindertauglich - eine Seifenblasenmaschine ein. Tja... da platzt der Traum des Wahlsieges doch wie eine Seifenblase, oder? :-D

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Der sanfte Klang der Erreichbarkeit

12. August 2009

Keine Sorge... ich fang jetzt nicht mit Esoterik und Barlounge-Weichspül-Schmusemusik an... :)

Exchange Server haben kein einfaches Leben... und das Jahr 2009 wächst sich zum Jahr der Serverpest aus: Der meine hauchte (wie hier zu lesen) sein virtuelles Leben bereits Ende Januar aus, meine neue Mailheimat auf Joe´s Exchange vor zwei Wochen.

Der ein oder andere mag nun sagen "Wo ist das Problem? Im Outlook sind doch alle Daten? Und Mails können per POP3 abgefragt werden?". Richtig. Das macht mit einem PC Sinn. In meiner Konfiguration allerdings ist es ungefähr so sinnvoll wie Herr der Ringe auf einem Handydisplay.

Drei Notebooks, ein Mac, drei mobile Geräte im (wechselseitigen) ständigen Einsatz. Wie also stelle ich sicher, dass ein eingetragener Termin oder ein geänderter Kontakt auf die anderen Geräte kommt? (Wer jetzt "Mit einem Exchange Server" antwortet, der sollte sich auf schnelles Laufen einstellen!!! :-) ).

Dass das Abfragen von Mails per POP3 (mit der Einschränkung, dass die Mails auf dem Server bleiben müssen, damit sie später wieder auf den Exchange kommen und damit jede popelige SPAM-Mail auf jedes Gerät heruntergeladen wird, man dauernd 50 neue Mails angezeigt bekommt, weil man ein anderes Gerät benutzt, obwohl man auf einem anderen schon die Mails gelesen oder gelöscht hat) schmerzhaft sein kann, können Exchange-Unbeleckte nicht mal annähernd erahnen.

Und deshalb auch nicht das Gefühl, wenn man nach anbindung an den neuen Exchange am Schreibtisch sitzt und innerhalb von Sekundenbruchteilen der PC klingelt und drei mobile Geräte (Touch Pro2, HTC Hero und iPhone) düdeln, weil eine neue Mail eingegangen ist.

Da verzeiht man ausch schon mal, dass das wieder eine SPAM-Mail war... :-D

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Gerätesterben im Hause Erle

8. August 2009

Lange Zeit hatte ich Ruhe... Früher konnte man darauf bauen, dass ein von mir ausgesuchtes und gekauftes Gerät zum 50% defekt war und (mindestens) einen Austausch erforderte. Seit einiger Zeit war Ruhe im (Verpackungs-) Karton, scheinbar hat sich das allerdings gerade wieder erledigt... diesmal sinds nicht nur die neuen Geräte, sondern auch bereits bestehende.

1.) Dach: Vor dem Urlaub Wassereinbruch, weil die Ziegel am Dachfenster in meinem Büro zu nah am Fester waren und bei starkem Regen in Verbindung mit Sturm das Wasser nicht ablaufen konnte. Fazit: EUR 150,- für das Beschneiden von 8 Ziegeln (okay, kein Kaufdefekt, aber diesen Monat trotzdem nervig).

2.) Tacho für das Berg-Kettcar meines Sohnes: Als Geburtstagsgeschenk von meinen Eltern an ihn bestimmt und von uns besorgt. Eingebaut, zweieinhalb Stunden geprockelt, festgestellt, dass - sobald er im Kettcar unter Spannung kommt - er einfach blockiert. Enttäuschung gross, zweieinhalb Stunden plus eine halbe Stunde Demontage verschwendet... der im Austausch gelieferte funktioniert einwandfrei.

3.) Toaster: am frühen Morgen macht die bEva mir unter unterdrücktem Murren ein Brot... soviel hatte ich gehört. Danach allerdings nur noch den Grossbreand gerochen: Toaster durchgeschmort, Brot (obwohl zu dem Zeitpunkt schon draussen) schmeckt verkokelt. Prima.

4.) Kaffevollautomat: Ich liebe meine WMF1000... auch wenn sie sauteuer war, keine Jura oder Saeco kann von der Funktion und dem Kaffeegeshcmack mithalten. Dass sie wie die bEva eine Diva ab und an Launen hat und mit ihren Bedürfnissen, die vor dem Kaffee erfüllt werden müssen, manchmal nervt, ist die eine Sache. Dass sie mittlerweile konsequent eine Windel braucht, eine andere. Nach mehreren Konsultationen mit dem WMF-Service (der für mich mit Abstand der kompetenteste und freundlichste Service ist, den ich bei technischen Geräten erlebt habe), vorgestern deren Kaffeetulation: Sie muss in den Service. Und wie soll ich das Wochenende überleben? Maschinenkaffee schmeckt sooo schei..., wenn man den frisch aufgebrühten gewöhnt ist!

5.) Kinderschwimmbecken: Ich akzeptiere, dass die Lagerung im Garten während des Urlaubs wenig klug war... aber deshalb muss es ja trotzdem nicht kaputt gehen, oder?

6.) Kabeltrommel im Garten: Ich bin ja schon froh, dass es nicht der Grill war, als selbiger gestern mitten im Grillen ausging... aber auch hier: Es reicht!

Das alles in einer Woche, ich rechne jetzt besser nicht zusammen, was das in finanzieller Hinsicht bedeutet. Reicht jetzt für das nächste Jahr, okay?! :-)

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Telekom, DSL und mangelnde Vorbereitung

6. August 2009

Mensch, manchmal hasse ich es, ein Gutmensch zu sein. Fragt mich jemand nach Hilfe, dann kann ich kaum nein sagen. So geschehen bei einem entfernten Bekannten, der nach dem Umzug seine Telefonanlage nicht zum Laufen bekam (allerdings auch offen kommunizierte "Das ist nicht mein Ding.").

Wer kennt die Leiden eines Umzugs und die damit verbundene Profilierungssucht der Telekom als unfähigstem Netzanbieter nicht? Also: Trotz proppevollem Terminkalender und wunderschönem Wetter ins Auto gesetzt und die fast 50km gefahren. Was finde ich aber vor? Einen Wust aus Netzteilen, Kabel und Geräten, unsortiert und ungekennzeichnet. Keine Zugangsdaten DSL oder ISDN, die ISDN MSN´s irgendwo verbuddelt, zwei Telefondosen im Haus, von denen nicht klar ist, welche geschaltet sein sollte... und auf die Frage "Warum lässte denn keinen Techniker kommen?" kommt "Der kostet doch Geld!".

Nach Telefonat mit der Hotline und danach wundersam funktionierendem ISDN (der Splitter aber funktioniert immer noch nicht) habe ich zumindest die Basistelefonie eingerichtet. Später kommt dann ein Techniker. Und wenn der Geld kostet: Sei´s drum! :-(

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Muahahahahahaaa... jetzt spinnt er!

1. August 2009

Da les ich doch gerade folgende Schlagzeile:

Steinmeier verspricht vier Millionen neue Jobs

und frage mich, ob der Mann mir diesem Wahlkampfslogan seine letzten Synapsen auch noch dem Sozialstaat geopfert hat.

Und dann dämmerts mir: Nein. Das ist alles eine grosse Verschwörung: Der Deal ist: Wenn er die SPD unter 15 Prozent bekommt, dann bekommt er einen Ministerposten in der nächsten (CDU/FDP-) Bundesregierung. Als Parteiloser, versteht sich. Vielleicht aber auch nur als Wegfahrsperre für Ullalas Ex-Dienstwagen. Man wird sehen.

*kopfschüttel*

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Definitiv niemals wieder "Meine Quelle".

29. Juli 2009

Ich gönne niemandem die Pleite, aber einem kleinen Teil der Arcandor-Gruppe wünsche ich sie. Von ganzem Herzen. Nicht den Mitarbeitern, aber demjenigen, der die Kundenpolitik definiert. Boaaah, bin ich sauer!

Was war passiert? Nechdem ich im Urlaub sehr deutlich festgestellt habe, dass ein Nintendo DSi und ich zwar eine durchaus auf Sympathie basierende Beziehung haben können, aber diese Beziehung niemals sehr eng sein würde (zwei Stunden gespielt im ganzen Urlaub), war die Entscheidung klar: Der DSi wandert an einen wertschätzenderen Besitzer. Auf der anderen Seite: Manchmal einfach Daddeln ist auch was feines, und meine PDAs und Smartphones mag ich dafür nicht verwenden.

Nun schickte der Kollege Wenz mir den Link auf ein Angebot von Quelle, das das "Nintendo DS Kochset", einen DS samt der Kochsoftware, für einen wirklich attraktiven Preis beinhaltete:

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IHRE BESTELLUNG

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Best.Nr. Artikelbeschreibung

...............................................................

1947494L NDS SET KOCHKURS

Einzelpreis: 86,91 EURO Menge: 1

Gesamtpreis: 86,91 EURO

Lieferstatus: lieferbar

Fein! Flux bestellt und der Dinge geharrt, die da kamen. Naja... nur kamen die nicht. Am Montag Abend, zwei Tage nach Bestellung, online nachgeschaut: Bestellung in Bearbeitung, Artikel immer noch lieferbar.

Dienstag Abend:  Bestellung steht auf  "offen", mit dem Hinweis, die Ware sei nicht mehr lieferbar und man möge sich auf quelle.de nach einer Alternative umschauen. Der Artikel aber ist lieferbar... aber mit einem Preis von 139,99.

Was folgte war ein Telefonmarathon mit Quelle, der seinesgleichen sucht. Von "Ist halt nicht mehr lieferbar." gefolgt von Auflegen über "Bestellen Sie doch zum neuen Preis, wenn Sie die Ware dann erhalten haben, können wir nochmal über einen Preisrabatt reden." bis hin zum Hinweis, dass ja eh kein Vertrag zustandegekommen sei:

(*) Bitte beachten Sie: Diese E-Mail dient lediglich der

Bestätigung des Einganges Ihrer Bestellung und stellt noch

keine Annahme Ihres Angebotes auf Abschluss eines Kaufvertrages

dar. Ihr Kaufvertrag für einen Artikel kommt zu Stande, wenn wir

Ihre Bestellung durch Lieferung der Ware bzw. durch die

Mitteilung der Auslieferung annehmen.

Wer so mit Kunden umgeht, der muss sich nicht wundern, wenn die Wirtschaftskrise ihn zu seinen Opfern kürt. Wirklich nicht.

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Zurück...

24. Juli 2009

... bin ich (zuhause) und will ich wieder (in den Urlaub).

Aaaargh... so schön der Urlaub auch war, die Realität ist viel zu schnell wieder eingekehrt: Los ging es damit, dass ich Sonntag Morgen in die Garage ging um eben mit dem Wagen zur Packstation zu fahren und ein Paket abzuholen.  Hätte ich zumindest gerne gemacht, wenn der Inhalt der Garage wenigstens irgendetwas an Lebenszeichen von sich gegeben hätte... hat er aber nicht. Also: ADAC angerufen, Problem geschildert und mit Abstand eine der nettesten Ansagen einer Hotline erlebt:

"Na, das ist ja blöd... aber Hauptsache, der Urlaub war schön. Jetzt setzen Sie sich schön mit Ihrer Frau hin, lassen Sie den Urlaub schön bei einer Tasse Kaffee ausklimgen, und in 10-60 Minuten ist der Kollege da und bringt das in Ordnung."

War er dann auch... :D

Dir kurzfristig in optimaler Kooperation zwischen bEva und Wind ruinierte und selbst reparierte Fliegengittertür lasse ich mal aus und komme zum Highlight: Eher durch Zufall habe ich dann abends mein eines, einsames, nur für meine selten genutzte Mastercard (die mir, weil ich sie seit Jahrzehnten habe, lieb und teuer wegen der auswendig gekannten Nummer ist, aber nur dann genutzt wird, wenn ich keine andere zur Hand habe... also selten) Konto in Recklinghausen kontrolliert. Nach zwei Blicken rutschte mir dann das Herz in die Hose... EUR 2740,- als Abrechnung der Eurocard abgebucht... gefühlte EUR 60,- habe ich im Kopf.

Karte gesperrt, natürlich an einem Sonntag Abend nichts weiteres erreicht, Montag dann mit Bank und Mastercard gekämpft, wer denn nun die Umsätze hat und mir liefern kann, Mittags dann endlich per Fax schlauer gemacht worden, insgesamt 2900 Euro an Betrugsbuchungen identifiziert,  Strafanzeige gestellt, alle Unterlagen wieder zur Bank geschickt... Damit war dann der freie Montag auch im Ar...

Ich will zurück... :-(

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Boah, o2: Cannot do?

2. Juli 2009

Mich schüttelts gerade: O2 bietet erst einmal exklusiv das Toshiba TG01 an, und als flachstes und schnellstes Windows Mobile-Gerät hat es genug Superlative, um mich zu reizen.

Montag: O2 angerufen. "Haben wir da, kein Problem ... Oooops: Habe ich gerade das letzte verkauft. Geben Sie mir Ihre Daten, die Geräte kommen Mittwoch wieder rein, dann schicken wir direkt eins raus." Knapp, sollte aber bis Freitag klappen und damit noch vor dem Urlaub ankommen.

Mittwoch rufe ich dann - misstrauisch wie ich in solchen Fällen bin - nochmal an. "Nein, ich habe hier keinen Auftrag ... auch nicht an Ihrem Kundenkonto. Wie hiess denn der Kollege?"

Danke auch... dann eben nicht.

Zwei Stunden später erfreut mich o2 mit einer Bestellbestätigung. Wie? Was? Heute angerufen, angeblich ist das Gerät da, aber noch nicht bei hermes. Und wer hermes kennt, der stimmt mit in meinen Zweifel ein, dass das dann nix mehr wird bis morgen.

Also habe ich die diversen O2-Shops angerufen. Unterschidlichste Aussagen, das Highlight aber die des Shops in Duisburg:

"Warten´se mal... ne, das kommt noch. Ist verschoben worden. Kommt in der 30. KW"

Komisch... o2 online hat es schon gehabt, haben jetzt wieder eins, sagen übereinstimmend, dass sie die Shops morgen beliefern... aber es kommt erst Ende Juli?! Das allerdings war noch nicht das Highlight:

"Die waren defekt. Das hat ja eine 8GB-Karte dabei, und die SIM-Karte war falsch formatiert. Die konnte nur 1GB. Und darum sind alle wieder an Toshiba zurückgegangen."

WTF?! Und ja. Wortwörtlich so geschehen...

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Urlaubsreif? Was auch immer...

30. Juni 2009

Grrr... Ich will nicht mehr. Ich hab die Nase voll. Im Moment habe ich vermehrt das Gefühl, dass alle mich ärgern wollen. Und: Ob sie´s nun wollen oder nicht: Sie tun es!

Kollektives Klimakterium, gemeinsames Rumprollen, ein Stakkato aus Hirnblähungen... was wollen die alle von mir?!?

Drei Tage und der Rest von heute... dann sollen sie sich alle mal selbst...

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Flohmarktimpressionen

28. Juni 2009

Ich bin ja ein Freund der Flohmärkte. Zum einen ist ein guter Teil meiner "Die Geschichte von Windows Mobile"-Vitrine dadurch gefüllt worden, zum anderen kann man neben der Neuware auch mal das eine oder andere Schnäppchen machen.

Lieblingsfunktion für mich aber: Die kostenlosen Sozialstudien... die Artikulation unterschiedlicher sozialer Schichten zu- und gegeneinander... herrlich! Zwei Beispiele heute:

"Ey, Frollein, fängst Du jetzt nich an mir misch zu diskatieren!"

(Frollein war geschätzte 50 Jahre alt und hey, mit Disch bestimmt nisch!)

Highlight der Dialog hinter mir:

"Das mit Deinem BH ist ja klasse...  Sizereducer und so."

"Mhhhhm, hab ich gekauft und passte".

"Hab ich gleich gesehen. Sehen deutlich kleiner aus! Welche Farbe denn?"

"Schwarz, in Weiss hätt ich ihn aber auch genommen."

Ich habe mich beherrscht, mich umzudrehen... wurde dann aber - ob eines "Ichguckmalschnellhier"-Anfalls der bEva - überholt. Und das Bild des Brauereipferdar... err... birnenförmigen Körpers vor mir, meine Vorstellungskraft und die Wortfetzen des Dialoges oben verursachen mir schon Tag-Albträume... :-D

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Bitte, liebe Presse...

26. Juni 2009

... haltet doch einfach das Maul. Eure Verlogenheit widert mich an, Euer Mitgefühl, Eure nölige Betroffenheit verursacht mir Sodbrennen.

Jahrelang war Michael Jackson für Euch der Arsch vom Dienst, der Pädo auf seiner Ranch, die Weissnudel, der lächerliche Wicht. Und da kann man sich sicherlich streiten oder - zumindest teilweise - mitlästern. Jetzt ist er tot... und Ihr alle seht die schnelle Story, das medienwirksame, auflagenfördernde Thema. Meinethalben auch die erzwungene Notwendigkeit, mit der Meute zu weinen. Aber das ändert nix an der Nervigkeit.

Offen gestanden geht es mir am Arsch vorbei ist mir Michael Jackson´s Tod - abgesehen davon, dass der Tod eines Menschen immer für irgendjemanden den Verlust eines geliebten Menschen und damit Schmerz und Trauer bedeutet - relativ egal. Aber ich habe die Nase davon voll, mir das Mittrauern aufoktruieren zu lassen, durch Sondersendungen, durch Leitartikel, Playlists...

Ganz ehrlich: Tot oder nicht tot: Seine Musik macht es nicht besser... Ruhe in Frieden, Michael J., aber bitte: RUHE!!!

Und, liebe Zensursula: Ob des Pädo-Hintergrunds: Wie wäre es denn mit einer Sperre für alle Seiten, die sich mit ihm beschäftigen?! :-D

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Drecksland, Teil 2

18. Juni 2009

Sorry, wenn ich nerve.

Das Gros unserer Sesselpupser und Spendennehmer Volksvertreter hat gegen die Vernunft und gegen fast 140.000 Volksstimmen heute das KiPo-Gesetz beschlossen. Moralische Entrüstung, persönliche Betroffenheitsheuchelung und wahlkampfträchtiger Populismus inklusive.

"Das Volk", zumindest die, die ihrer Meinung strukturiert Ausdruck verleihen, ist mal wieder in den Arsch getreten worden. Wir, die wir weiter denken als zur Wahl, werden unter den Generalverdacht gestellt, dass wir KiPo befürworten, unsere Bedenken werden weggewischt wie Ringe unter einem Glas schaler Cola.

Den Kindern - verdammt nochmal!  - nützt dieses Gesetz einen gequirlten Katzendreck... aber das Gewissen  unserer hirnamputierten Parteibuchblätterer ist beruhigt.Statt konkretem Vorgehen gegen die Betreiber werden die Seiten gesperrt, weil es einfacher ist, den Pitbull zu betäuben, statt ihn einzuschläfern.

Es tut mir leid... aber dieses Land geht vor die Hunde. Das erste Mal seit den dunklen Zeiten des Dritten Reiches erdreistet sich ein Parlament, mit Zensur das Volk zu gängeln. Heute KiPo, morgen politisch unbequeme Seiten, übermorgen die freie Presse. Diese Republik ist nicht mehr eine res publica, eine Sache des Volkes... und mir wird Angst und Bange... :-(

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Die wirrsten Käufer Teil 5

16. Juni 2009

Lange her, dass ich diese Serie begonnen hatte. Gestern aber wieder ein potentieller Kandidat.

Ich habe damals im Kino mit einer gewissen Freude "Transporter" geschaut (hirnloser Prügelfilm sagen die einen, feinsinniges Drama um den Sinn von Aggressionstherapien die anderen). Teil 2 kam, dann Teil 3. Nun kann man sich solche Filme später noch einmal anschauen, aber allzuoft tut man´s nicht, also: Kaufen, sehen, wieder verkaufen.

Gestern erreicht mich folgende Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei Ihnen über Amazon den DVD Titel Transporter 3 gekauft.

Leider ist die DVD nicht abspielbar. Weder der DVD Player noch der PC konnte die DVD lesen. Ich habe den Eindruck, dass auf der DVD überhaupt kein Inhalt ist.

Ich bitte um schnelltsmögliche Klärung.

Mit freundlichen Grüßen

 <Name der Redaktion bekannt>

Rechtseanwalt

Fassen wir zusammen:

1.) Ich habe die DVD "Transporter 3" niemals besessen, folglich auch nicht verkauft.

2.) Der Absender hatte bei mir lediglich "Transporter Triple Feature" als Boxset mit allen drei Blu-rays (!!) gekauft.

3.) Und bevor jetzt jemand sagt "Depp, ´ne Blu-ray im DVD-Player geht nicht!": Stimmt, allerdings war das Set auch erst am Samstag zu hermes gegangen und damit zum Zeitpunkt der Mail unzweifelhaft noch gar nicht zugestellt, die Blu-ray konnte also den Weg in seinen DVD-Player noch gar nicht gefunden haben.

WTF?!

Die Frage, warum sich jemand manuell unter den Namen schreibt, dass er Rechtsanwalt ist, in dieses doch so simple Wort dann auch noch einen Rechtschreibfehler einbaut (s.o) und damit dann vermeintlich seiner Reklamation höheres Gewicht verleiht, und dann auch noch auf meine freudliche Erklärung obigen Sachverhalts nicht mal die Chuzpe hat, kurz mit "Ooops, vertan" zu antworten, wird sich mir wahrscheinlich nicht mehr erschliessen... :-)

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12Owei... oder die neuen Leiden des alten Erle

12. Juni 2009

Manchmal, keine Frage, ist die bEva fast hellsichtig. Nachdem wir im letzten Jahr einen wunderschönen Urlaub auf Rhodos hatten, war für dieses Jahr das identische Reiseziel geplant und gebucht. Nachdem in der zweiten Woche aber mehr Ale und Vodka getrunken wurden als Bier und Wein und wir bei 12Fly schonmal eine Umbuchung aus einem derer Clubs hatten,(damals auf Fuerteventura wegen akutem Inselaffen-Befall), hatte sie gestern das Bedürfmis, Hotelkritiken zu lesen (noch im Mai 2009 hellauf begeistert)... und dann schaun´mer doch gleich mal nach den Flügen (so ein Blödsinn, warum sollten die sich ändern?!)

Einschub für den Uneingeweihten: Familie Erle hat ein Exemplar der Gattung canus minor, für die einen tiefergelegte Ratte, für uns Dackel Fips. Der widerum ist eher Flug- und Wärme-unbegeistert, damit für die Zeit des Urlaubs auszuquartieren, vorzugsweise an meine Schwiegereltern. Die wiederum betreiben ein Hundebordell haben zwei Dackeldamen... Hahn in Korb halt. Also fliegen wir nicht von Düsseldorf aus, sondern von München, mein Schwiegervater übernimmt das Hundevieh von uns am Bahnhof.

Warum sollen die? Keine Ahnung, aber zumindest das Internet findet unseren Flug nicht mehr... und der Besuch im Reisebüro heute Mittag brachte uns unsere Reiseunterlagen, heute gekommen... mit Hin- und Rückflug knappe fünf Stunden nach vorne gezogen... err...?!?!?

Nach zweieinhalb Stunden Umbucherei haben wir den ersten Zug des Tages von Düsseldorf nach München (05:23 ab DUS... brrrr!), den Zug vom Flughafen zurück vom Liegewagen auf einen ICE umgebucht und die Nerven beruhigt. Allerdings würde ich den Reiseveranstalter gerne in den Ar... treten: Da wir nicht auf einen anderen Flug gebucht wurden (dann wäre die Flugnummer geändert), sondern nur der Flug zeitlich geändert wurde (und damit die Flugnummern gleich sind), musste man uns auch nicht informieren... und da in den AGB klar steht, dass Umbuchungen vorbehalten sind, können wir nicht mal unsere Umbuchungsgebühren in Rechnung stellen. Grrr...!

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Drecksland

6. Juni 2009

Ich schäume gerade ... darum geht es nach einer ausdrücklichen Warnung vor deutlichen, unfreundlichen Worten erst nach einem Klick auf den Link weiter.

Mich KOTZT es an. Dieses Land  ist in den vergangenen Monaten zu einem Hort der Bevormundung geworden, diese freiheitliche Demokratie ein Käfig der Willkür und Zensur. China, here we come!

Das Thema der volksverdummenden Internetzensur zur publikumswirksamen Positionierung von Zensursula als der Retterin der entrechteten und missbrauchten Kinder ist ja mittlerweile zwar nicht weniger aktuell, aber doch fast schon langweilig, weil  in der Summe so breit diskutiert, dass der Volksmichel das Interesse daran verloren hat. Die Gleichsetzung der Kritiker (als virtueller Mob in den Unterzeichnern der Petition gegen die Internetzensur festgemacht) mit "Befürwortern von Kinderpornographie" ist weithin nicht vergessen, aber auf Grund der Dummdreistigkeit der Aussage nicht ahndbar. (Nochmal: Kinderpornographie muss eingedämmt werden und ist verwerflich und durch nichts zu rechtfertigen. Das steht ausser Frage. Die Methoden aber, die hier hochgelobt werden, sind lächerlich).

Jetzt aber legt die Legislative dieses wunderbaren Staates noch einen drauf...  Man hat aus Winnenden gelernt... und verbietet so genannte "Killerspiele". Und auch hier intrumentalisiert man die Presse, um Zensur und Bevormundung als politischen Erfolg zu verkaufen... fatalerweise auch noch über Parteigrenzen hinweg. Halten wir fest: Winnenden konnte geschehen, weil der Vater des Täters Waffen hatte und die eine nicht wie vorgeschrieben verschlossen im Waffenschrank, sondern offen in der Nachttischschublade aufbewahrt hat, nicht, weil er bekennender Counterstrike-Freak war. Halten wir weiter fest, dass Politgnome wie - nennen wir ihn der rechtlichen Belangbarkeit wegen einfach mal Stiefelputz - schon lange auf Grund ihrer Machtlosigkeit gegen die sozialen Probleme dieses Landes polemisieren, dass man auf jeden Fall Killerspiele, Paintball und andere gewaltverherrlichenden Dinge zu verbieten habe.

Es gibt keine fundierte Erhebung, die einen Zusammenhang zwischen Ballerspielen und Gewalttaten nachweist. Im Gegenteil: Es gibt genug Studien, die solche Dinge als Ventil identifizieren, Aggressionen abzubauen und echte, körperliche Aggression zu vermeiden. Wer die Grenze zwischen virtueller Welt und der Realität nicht kennt und nicht beachten kann, der hat einen psychischen Defekt, und der hat nicht ursächlich etwas mit Killerspielen zu tun.

Haben unsere Politiker in der letzten Zeit mal  einen Kinofilm angeschaut, der die Altersfreigabe 16 hat? Da fliegen Körperteile, da werden haufenweise Menschen erschossen, zerlegt, verprügelt, eine Realität voller Gewalt und Aggression als normal dargestellt. Ob nun die aktive Gestaltung eines Gewaltaktes oder das passive "Berieselnlassen", das Vorgaukeln als "Normalität" ist das selbe.   Aber natürlich: Würde man beipielsweise Kinofilme verbieten, dann wäre die Lobby, die man damit vor den Kopf stösst, grösser und die Gefahr für Wahlkampf- und Parteienfinanzierung deutlich höher.

Keine Frage: Solche Spiele gehören nicht in die Hände von Kindern. Keine Frage, eine Altersfreigabe macht Sinn. Ein Verbot aber ist bitterste und deutlichste Zensur. Wo ist die Grenze? Alkohol dann als nächstes (denn der ist in den Händen von Kindern und Jugendlichen ebenso gefährlich), dann Tabakwaren, Satireseiten, Werbung und am Ende noch die freie Presse (auch damit muss man umgehen können)?

Dieses Land ist auf den Scherben und Trümmern einer Zeit der Diktatur und Volksverhetzung gebaut worden, durch die Tränen unserer Vorväter gereinigt worden vom Stigma des Dritten Reiches. Und mit immer schnelleren Schritten machen uns unsere so genannten "Volksvertreter"  durch Einschränkung der persönlichen Freiheit und Gängelung unserer Werte zu Lemmingen, die wort- und widerstandslos alles mitmachen, weil "die da oben ja schon recht haben".

Es KOTZT mich an... und das vor allem, weil ich mich hilflos fühle. Könnte man dieses Verhalten auf eine Partei eingrenzen, dann wäre es einfach. Übergreifend, wie es in den letzten Monaten geschieht, ist guter Rat teuer.

Danke fürs Zuhören... :-(

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LOST als Reality Soap?

5. Juni 2009

Vorweg: Was mit dem Air France Flug AF447 auch immer passiert sein mag, ist witzig oder cool, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles andere als das.

Nun bin ich nicht per se ein Verschwörungsfanatiker, aber was in diesem Zusammenhang in den Medien vorgeht, ist für mich symptomatisch für Desinformation, Boulevardjournalismus und Volksverdummung. Hier werden Theorien zur Absturzursache (Blitzschlag, Vereisung und damit um Zusammenhang mit dem Unwetter gegebenenfalls höheres Gewicht der Maschine und damit zu niedrige Geschwindigkeit etc.) als Fakten formuliert und der geifernden Meute der virtuellen Gaffer zum Frass vorgeworfen, hunderte selbsternannte Experten ergiessen sich in die diversen Medien und eigentlich... wissen sie nichts.

Die absolute Krönung aber: gestern titeln alle Medien grosspurig "Trümmer der vermissten Air France Maschine gefunden", "Gewissheit: Flug AF447 ist abgestürzt", "Trümmer eindeutig von der Air France Maschine". Heute dann rudert man komplett zurück:

Trümmer stammen nicht von Unglücks-Airbus

In der Summe: Man weiss NICHTS. Aber fleissig kommunizieren kann man ja schon mal. Wo bleibt da der Respekt für die Angehörigen, die mit jeder Nachricht aus beliebiger Quelle weiter aufgewühlt und verunsichert werden? Wo der Anspruch professioneller und verantwortungsvoller Berichterstattung? Ehrlich: Ich schlage keine Zeitung mehr auf... :-(

Mir ist durchaus bewusst, dass die Falschaussage der gefundenen Trümmer auf dem Mist der brasilianischen Luftwaffe gewachsen ist... aber in der Summe ist dies nur ein weiterer Mosaikstein einer vollkommen beschränkten Berichterstattung der Medien!

Und bin ich der Einzige, der sich massiv an LOST erinnert fühlt?

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Ich bin für Gehsiene Schwahn

22. Mai 2009

Morgen wird der neue (alte?) Bundespräsident bestimmt. Gesine Schwan oder Horst Köhler? Oder vielleicht doch Peter "Dadideldumm, der Kommissar geht um" Sodann?

<Vorsicht: Satire!>

Ich bin für Gehsiene Schwahn, weil diese Republik sich in den vergangenen Jahren so dermassen ad Absurdum geführt hat, dass sie es verdient hätte. "Ich bin von den Leuten auf der Strasse mit Daumen hoch bedacht worden...". Ist das nicht eine aussagekräftige Bewerbung für das höchste Amt des Staates?

</Vorsicht: Satire!>

Sodann, mir Schwant: Es wird der Slowmotion-Gutmensch Köhler... und das ist gut so... :-D

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Arroganz hat einen Namen

18. Mai 2009

... und den nenne ich nicht. Man weiss ja nie... Aber ich verweise einfach mal auf die "abgeordnetenwatch"-Seite eines streitbaren, für mich immer schon sehr sonderbaren SPD-Politikers: KLICK.

Müssen Volksvertreter sich einem solchen - nicht durch Zensur und Vorselektion geschönten - Podium aussetzen? Quasi der "nackten Volksseele"? Ich bin eher unschlüssig, zu sehr unterscheiden sich Niveau und Bildung, Anspruch und Wirklichkeit voneinander, wenn das Internet Menschen zusammenführt, die sonst niemals mit einander ins Gespräch kämen. Wobei: Verwunderlicherweise sind die Fragen durchaus anspruchsvoll, fachlich fundiert und - bis auf wenige Ausnahmen - keine Verbalpöbeleien.

Respekt also, wenn sich ein Abgeordneter in seiner - vom Volke finanzierten - Zeit mit solchen Fragen beschäftigt. Vor allem gibt dies oft ein interessantes Bild vom Weltbild und den Überzeugungen desjenigen ab, was durchaus zu einer Wahlentscheidung führen kann  (okay, wählen würde ich weder ihn noch seine Partei, aber theoretisch stimmt´s trotzdem).

Die Hitliste der Antworten allerdings wird angeführt von

"Wenden Sie sich bitte in Zukunft an einen Wahlkreisabgeordneten Ihres Vertrauens. Ich möchte arbeitsfähig bleiben."

Och bitte ... "arbeitsfähig" und der Beruf des Politikers in Ihrer Partei sind doch ... sagen wir mal ... potentiell widersprüchlich, meinen Sie nicht, Herr Dr. W., MdB? Warum kommen eigentlich so viele Nachfragen zu Ihren Antworten?

"Weil ich mich in deutscher Sprache, klar und verständlich ausdrücke. Sie können in der Sache freilich gerne anderer Meinung sein als ich."

Hmmmh... warum scheint es mir dann trotzdem so, dass Sie meist Ausflüchte suchen, sich auf  angeblich "dutzendfache" "klare und unmissverständliche Aussagen" zu einem Thema beziehen, die aber selbst nicht zitieren können? Schönes Beispiel: Das Verbot von Paintball (als Garant für die Vermeidung weiterer Amokläufe! Ha!)... die Google-Suche bringt dazu nur die klare, unmissverständliche und vor allem so differenzierte Aussage "Paintball ist sittenwidrig. Das wird es in Zukunft nicht mehr geben." Was sagen Sie denn dazu, Herr Dr. W., MdB?

"Sie müssen nicht meiner Auffassung sein. Ich habe freilich nicht vor, mich dauernd zu wiederholen."

Stimmt ... wenn man "Nichts" Hunderte von Malen wiederholt, wird´s auch nicht mehr. Nun gut. Als Volksvertreter vertreten Sie ja das Volk, und das wird schon die Basis Ihrer Meinungsbildung sein, gell? Sie sind doch sicherlich auch ein glühender Verfechter des Prinzips, dass die Staatsmacht vom Volke ausgeht, oder? Und damit Volksbegehren, durch Petitionen geäussert, ein wichtiger Teil dieser Macht sind? Als Jurist, des Lateinischen sicherlich kundig, wissen Sie ja, dass "Republik" von "Res Publica", der "Sache des Volkes" kommt... Deshalb ist das Zitat, "die Maßstäbe der Internet-Gemeinde seien aber "teilweise undifferenziert"."  wahrscheinlich eine Fehinterpretatation, oder? (Anmerkung des Verfassers: zumindest ein Jota weniger grenzdebil als die Aussage unseres mit mehr Vornamen als Argumenten gesegneten Wirtschaftsministers, es könne "pauschal der Eindruck entstehen", dass es Menschen gebe, "die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben".) Vor allem, da Sie nicht den Eindruck erwecken, sich mit dem nötigen fachlichen Huntergrund zu diesem Thema zu äussern, sondern in unsäglicher Arroganz im Stile der Fantastischen Vier mit

"DNS, TLD, GAGA, GOGO, TRALAFITTI oder was?"

antworten.

Ach wissen Sie, Herr Dr. W, MdB, ich sag´s mit Ihren eigenen Worten:

"Ich möchte keinen Umgang mit Ihnen."

Übrigens: Die Petition ist immer noch zeichenbar... und zwar hier.

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Nicht alle auf einmal!

15. Mai 2009

Erst kommt heute Werbepartner 1 auf den Gedanken, einfach mal die Links auszutauschen.  Hatte ich nicht vor drei Wochen in Vorbereitung auf den Umzug der Seiten erst alles abgepasst? Kann man sich das nicht früher überlegen?!?! (Fairerweise: Kann er ja nicht wissen...).

Dann kommt Webepartner 2, der zum ersten Mai seine Tags getauscht hat, um die Ecke und moppert über einige Unterseiten, in denen noch die alten Tags sind (klar, das sind die, die noch auf dem alten Webspace liegen und noch nicht neu generiert sind).

Und dazwischen sitze ich, ich armer Bär, und versteh die Welt nicht mehr, oder so ungefähr.

Der Grad meiner lyrischen Verwirrung lässt meine Erschöpfung erahnen... ich sitz es jetzt aus: Spätestens Mitte kommender Woche weisen alle Domains auf den neuen Webspace, und dann sollen´se alle nochmal ihre Analyse darüber laufen lassen. Ich prognostiziere: 95% der Meckereinen sind dann Geschichte... :D

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Das beste Reality TV...

11. Mai 2009

... hatten wir gestern Abend. In unserem kleinen, intimen Privatsender (hey, wer denkt denn da gleich an...  :-)) vor der Tür.

Hintergrund: Nachdem der Herd das Zeitliche gesegnet hatte (oder besser: die bEva mir durch konsequentes Genöle rund um "ich musste den Kuchen dreimal drehen, weil der Backofen einseitig bräunt und trotzdem ist er angebrannt!" eingeredet hatte, dass die Anschaffung eines neuen nötig sei) waren so einige grössere Dinge zu entsorgen: Herd, Ceranfeld, die diversen Holzlatten der Umverpackung, dann alte Töpfe ("Ach Schatz, mir fällt gerade auf, jetzt, wo wir einen Induktionsofen haben, brauchen wir auch neue Töpfe!" - nein, damit ich heute Abend noch ungeschlagen ins Haus komme: Das war uns vorher klar! :-D - trotzdem: Neue Töpfe mussten her), der alte Grill, drei PC-Gehäuse, ein alter Laserdrucker, das kaputte Innen-Alu-Rollo aus dem Dachfenster im Büro, der Laubsauger, der den hinterrücksen Ángriff eines Putzlappens mit protestierendem Abrauchen quittiert hatte und so einiges mehr.

Natürlich kann man so was in den Kofferraum laden und zur Müllkippe bringen (in Krefeld EUR 6,- für eine Wagenladung), aber das ist weniger unterhaltsam. Die Entertainment-Alternative: Der Sperrmüll. Kostet bei uns nichts, kommt regelmässig, wenn man seine Sachen anmeldet, und - siehe oben - bietet Abendunterhaltung für die ganze Familie.

Los gings, dass ich gestern abend mit dem Grossen von der Kirmes komme und vor dem Haus einen müden Haufen Pappe finde. Treusorgend, wie ich nun mal bin, moppere ich die bEva an, ob sie nicht wenigstens den Laubsauger schon mal hätte rausbringen können. Lakonische Antwort:  "Wie oft denn noch?! Vielleicht auch noch´n Herd, noch´n Ceranfeld?!". Letzere beiden haben es nicht mal aus der Garage geschafft, da waren sie schon von gierigen Händen entführt. Begleitet vom Kommentar "Ey, schmeisst do noch mehr aus di Garasche weck?!" "Brauscht Du dem Kinderwagen noch?!". Err... ja.

Naja, der Abend verging dann mit Beinahe-Unfällen von geifernden Schrottsammlern, Halb-Prügeleien, wer den alten, schmierigen Laserdrucker denn nun zuerst in den Klauen hatte, der Einzelentsorgung von Netzteilen, der fünfminütigen Betrachtung einer alten Kaffeemaschine und vielem mehr. Highlight war der vermeintliche Schrottsammler, der plötzlich und unvermittelt mit der Pizza an der Tür stand... :-D

Aber mal im Ernst: Dass sich professionelle Schrottsammler an den (problemlos herauszufindenden) Sperrmüllterminen auf den Weg machen und so (rechtlich sicherlich in der Grauzone, für den ehemaligen Eigentümer der Sachen aber ohne Schaden) Material für Flohmärkte oder was auch immer besorgen, verstehe ich ja noch. Wenn aber entfernte Nachbarn sich einen angerosteten Schlauchwagen mit porösem Gartenschlauch und einen Besen, der niemals richtig gefegt hat, mitnehmen, dann gerate ich schon ein wenig ins Grübeln... :-(

Rechtliche Anmerkung: Jedwede Nachfrage, ob die im neuen Ofen gefertigten Kuchen und sonstigen Backwerke weniger verbrannt sind, verweigere ich auf Grund der potentiell missverständlichen Formulierung. :-D

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Gegen Zensursula

9. Mai 2009

Ich weiss, ich bin spät. Auch wenn die benötigten 50.000 virtuellen Unterschriften gegen den Zensurwahn der fruchtbarsten aller Familienministerinnen (hätte ich mich vertippt und das "r" und das "u" vertauscht, wäre die Aussage auch richtig geblieben :-)) bereits eingegangen sind, ich halte die Petition trotzdem für wichtig. Also Mitzeichnen, Marsch, Marsch!

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Gemeinsam gegen Kinderpornographie

18. April 2009

Ich breche gleich... für wie doof hält uns diese Regierung?!

Keine Frage: Verwerflich, pervers, nicht zu tolerieren. Wenn man den einen glaubt, dann eine geschlossene, kleine, wider jeder Sensationsgier nicht wachsende "Gemeinschaft", glaubt man den Polemikern, dann eine Bedrohung der rechtsstaatlichen Grundfeste.

Wie auch immer, jedwede Massnahme dagegen ist wichtig und sinnvoll. Aber bitte: Die medienwirksame Vermarktung einer Versammlung von Vertretern verschiedener Internetanbieter, vor der die wandelnde Kindergeldkasse von der Leyen verkündet, dass sie den Stein der Weisen gefunden hat: Wir blocken die Seiten einfach! Wohoooo!

Mal im Ernst: Wenn ich mich anstrenge, dann kann ich gerade noch den Gedanken "ZENSUR" aus meinem Geist verbannen, es dient ja einem guten Zweck. Aber dem dummen deutschen Michel zu erzählen, dass damit Kinderpornographie nicht mehr zugänglich wäre, ist mit Abstand eine der dümmsten (nicht aber die dreisteste) Volksverdummungen. Einen DNS-Server umkonfigurieren kann selbst Lieschen Müller und braucht damit nicht einmal das "Terrorist´s Handbook". Und solange es freie, un"zensierende" DNS-Server  gibt, ist diese Massnahme - ich sagte es schon - Volksverdummung, und die auf Bildzeitungsniveau.

Wundert mich aber nicht. Wer meint, dass die Abwrackprämie die Konjunktur belebt (und nicht die Probleme von heute auf morgen verschiebt), der will sich für dumm verkaufen lassen. :-(

http://www.zensurprovider.de/

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Übermüdet...

9. April 2009

Ein hervorragender Hinweis auf konsequente Schlafunterversorgung auf der einen und Überlast auf der anderen Seite (verursacht durch ein recht umfangreiches Projekt mit plötzlich halbiertem Zeithorizont, in dem ich mal kein Buch, sondern ein Handbuch für eine Software schreibe):

Man versucht die Maus zu bewegen und der Mauszeiger bewegt sich schlicht nicht. Kurz vor dem genervten Neustart ds Rechners fällt dann gerade noch auf, dass der betrachtete Mauszeiger der eines Screenshots auf dem einen Monitor ist... und der echte Mauszeiger sich locker und frei auf dem Monitor daneben bewegt. :-(

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Aprilmüde

1. April 2009

Nein... nicht im Sinne von Frühjahrsmüdigkeit, sondern im Sinne von "ha, ha, ha, reingefallen, ein Aprilscherz...". Ich bin ja durchaus jemand, der Brauchtum schätzt, im Sinne von alte Sitten wie den Martinstag und die klingelnden Kinder mitmachen.

Diesem ganzen "Hui, jetzt ist <setze ein Datum>, wir sind fröhlich!!!" aber kann ich nichts abgewinnen. Das fängt bei Karneval an und hört bestimmt nicht am ersten April auf. Während ich bei ersterem noch grundsätzlich den "Brauchtumsgedanken" akzeptiere, ist der 1. April so ungemein sinnfrei...

"Deutschland führt die D-Mark wieder ein" titelt MSN heute... und ich habe Bauchschmerzen vor Nichtlachen. Ein wenig besser trifft es Arcor, denen man bei Ihrer Ente, dass Ex-Bahnchef und Datenschutz-GAU Mehdorn neuer Bundesdatenschutzbeauftragter wird... da könnte man ja noch Satire hinter vermuten.

Jeder zweite Schlumpf um mich herum meint, noch einen drauf setzen zu müssen... Aaargh...

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Skype für iPhone ab heute im App Store

31. März 2009

*Tätäää* *Tusch* *Trommelwirbel*

Och bitte. Ich versuche gerade, mein Frühstück davon zu überzeugen, doch bitte drin zu bleiben. Hat da jemand einen kostenlosen Ersatzstoff für Fahrzeugdiesel erfunden? Die molekulare Transportation ala Star Trek? Die Bahn ohne Datenschutzskandale?

Nein! Skype, seit Jahren der meist verwendete Voice over IP-Telefonieservice mit Schnittstelle ins Fest- und Mobilfunknetz, seit Äonen auf Windows Mobile-Geräten verfügbar, kommt jetzt auf das iPhone.

Der kollektive Freudentaumel lässt mich einmal mehr am Verstand Sinn für Realismus des gemeinen iPhone-Nutzers zweifeln. Waren das nicht die, die in klassischer Heise-Troll-Manier bei jedem noch so kleinen Windows Mobile-Bug aufheulen, wie besch... ein Windows ist? Die, die jedes noch so abstruse Feature, dass sie nicht finden, gleich als Manko des Betriebssystems anprangern?

Da deucht es mich arg logikfrei, wenn diese Nachricht eine selbige wert ist... anderthalb Jahre nach derm ersten iPhone kommt eine Version einer Software auf den Markt, die schon seit Jahren auf anderen Systemen existiert, dazu den ersten Nutzerberichten nach noch buggy ist und - haltet Euch fest - explizit die Telefonie von einer Wifi- (!!!) Verbindung abhängig macht. iPhone? Bindung an Netzbetreiber? Kein UMTS? Hat da jemand angst, VoIP könnte das Sprachtelefonie-Volumen gefährden? Honi Soit Qui Mal Y Pense...

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Och, der Herr Mehdorn...

30. März 2009

... hat sich in seiner eigenen Datenschutzsuppe verkocht. Und nun wird ihm nahegelegt entscheidet er sich freiwillig für den Rückzug.

Die Personalie an sich lässt mich relativ unbewegt, so arrogant und kaltschnäuzig er auf der einen Seite aufgetreten ist, so professionell (und damit verbunden knallhart) hat er das Unternehmen ausgerichtet und im letzten Jahr wider dem Trend signifikantes Wachstum erreicht.

Und jetzt hört ich schon die Stimmen: "Er? Wieso er? Die Mitarbeiter, alle zusammen...". Partiell richtig, weil ein Unternehmen immer eine Summe vieler Faktoren ist, partiell falsch, weil ein Vorstand oder welches auch immer existierende Führungsgremium die Weichen durch seine Entscheidungen stellt. Ob jemand anders es genau so gut oder besser gemacht hätte, ist irrelevant, bei ihm ist es so (gut) gelaufen. Punkt.

Warum ich aber eigentlich den obigen Passus geschrieben habe: Zum Thema Datenschutzskandal geifert die Volksseele und will Blut sehen: Mehdorn muss weg. Das Politikerpack Konglomerat opportunistischer Volksvertreter, froh um die Ablenkung von den eigenen Makeln, schlägt in die selbe Kerbe.

"Mehdorn muss weg"... da stimme ich zu, denn als Gesamtverantwortlicher trägt er nun mal die Verantwortung. Aber WEHE wenn das alles ist! Glaubt denn irgendjemand wirklich, dass Mehdorn persönlich Mails gelöscht hat? Eigenhändig Abhörprotokolle ausgewertet hat? Neben dem beauftragten Dienstleister waren noch viele andere "Mittäter" im Unternehmen... und ich möchte nicht wissen, in wie weit nicht auch der eine oder andere Volksvertreter eingeweiht war.

Also bitte: Mehdorn muss ist weg, aber andere bitte auch!

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Extremer Fall von *schlagdenkopfaufdentisch*

25. März 2009

Die bEva gönnt mir einen seltenen Abend Ruhe vor ihr Einkehr und Besinnung und treibt sich auf einer Schulpflegschaftssitzung herum, und folgerichtig bestelle ich mir eine Pizza. Online, wie immer. Die Bestätigung kommt, die Pizza erwarte ich eine halbe Stunde später. Nach 20 Minuten kommt ein Anruf:

"$Pizzaservice, guten Tag. Wir haben gerade Ihre online-Bestellung bekommen. Ist das richtig? Eine Calzone ohne Thunfisch und ohne Käse?"

WTF?! Ohne Thunfisch ja, aber mit EXTRA Käse... "Ohne Thunfisch" in das Kommentarfeld eingetragen, "Extra Käse" in der extra dafür vorgesehenen Checkbox angehakt... das sage ich ihr auch.

"Das kann ich nicht sehen, da steht ohne Thunfisch minus Käse. Aber dann weiss ich ja jetzt bescheid." <Klick>

Ich habs gerade in meiner Bestellbestätigung kontrolliert. Da steht:

1 x 070 Calzone (gefüllt) - Normal  ohne Thunfisch Extra-Käse

Okay. Im Prinzip steht da ja <minus>Käse. Also eigentlich will ich sie ja EXTRA ohne Käse. *schlagdenkopfaufdentisch* :-(

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Die wirrsten Käufer, Teil 4

24. März 2009

Ja, ja, die Finanzkrise... sie treibt schon die wirrsten Blüten. Vor allem scheint sie das "Basar-Gen" des Kaufenden frei zu legen. Das ist vom Grundsatz her kein Problem, ich bin durchaus bereit, mir über den Preis noch Gedanken zu machen... aber doch bitte in realistischem Rahmen. Unwirsch werde ich, wenn ich dann beispielsweise bei unserem Wasserbett, das neu 2200 Euro gekostet hat und nun für 320 Euro in einem grossen Online-Auktionshaus steht auf Nachfrage "Kann man am Preis noch was machen?" antworte "Okay, 300 Euro..." und als Antort bekomme "Ich geb Dir 150 Euro."  (und das wohlbemerkt nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach...). Hallo?!

Auch schön:  "Bin sehr interessiert, würde es aber gerne in drei Raten zahlen...". Natürlich... bin ja eine Bank.

Und gaaaanz schlimm wird´s dann, wenn die Leute sich dann zum Sofortkauf durchringen (in Worten: "Ja, ich kaufe die Ware zu einem festen, vorher festgelegten Preis")... und dann schreiben "Was machen wir denn am Preis? Habe gerade Sofortkauf gemacht...". Ja nix?! Mal abgesehen davon, dass die Gebühren und alles aussen herum sich am beim Abschluss der Auktion gültigen Preis orientieren, wenn ich aber noch handeln möchte, dann mache ich es VOR dem Kauf, und nicht danach?

*Kopfschüttel*

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Bildungsgrobmotoriker

21. März 2009

Ich bin wirklich nicht arrogant (sagt wahrscheinlich der arroganteste Pinsel auch... :-D ), aber ein wenig Bildung gehört einfach dazu, finde ich. Und da hat die Presse ein Stück weit Mitwirkungspflicht, auch wenn in den letzten Jahren eine deutliche Verschlechterung des sprachlichen und des Rechtschreib-Niveaus zu beklagen sind und nicht nur bei der BILD-"Zeitung" sinnfreie Halbsätze an der Tagesordnung sind.

Das führt sich fort in der Amnäsie  von Musikkritikern, die als Urheber eines Werkes nicht mehr den tatsächlichen, sondern den Interpreten, der das Stück als Letzter schlecht gecovert hat (ich sag nur "There must be an Angel" von den No Angels... auch wenns von den Eurythmics war).

Alles aus dem Gesicht gefallen ist mir aber gerade, als auf meiner Amazon-Empfehlungsseite die neue Pure Reason Revolution (komplexer Frickelprog, also genau mein Ding... :-) ) auftauchte, ich anhand des Titels "Amor vincit Omnia" (eines meiner liebsten klassischen Zitate) aufmerksam wurde und dann das lese:

"Der Albumtitel übersetzt die bekannte Phrase "Love Conquers All" (zu Deutsch: Liebe überwindet alles) ins Lateinische; die Abänderung eines alten Slogans, der einst den Schulblazer von Songwriter Jon Courtney schmückte.

Das Originalzitat lautete "Truth Conquers All" (also: Wahrheit überwindet alles), ein Motto, das dem Zuhörer viel über diese Band erzählt."

WTF?! Darf ich es korrigieren? Darf ich?  Die "Phrase" übersetzt nicht ein englisches Sprichwort ins Lateinische, sondern stammt im Original von Vergil, wobei sich die Experten streiten, ob es im Original "Amor vincit omnia" oder "Omnia vincit amor"  hiess. Und tatsächlich heisst es "Die Liebe überwindet alles", und der in lässigem Springsteen-Falsetto genölte Refrain "Love conquers all" (oder meinethalben auch "Truth" oder was auch immer) mag davon abgeleitet sein oder nicht, aber das ändert an der Quelle des Zitats nix.

Die an den Haaren herbeigezogene Quellenangabe hat den selben Gehalt als würde man "Alea iacta est" als Wahlspruch von Asterix ansehen. Nein, ist er nicht... :-)

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Bettman

14. März 2009

Okay. Er ist flach... ultraflach. Macht aber nix... :-D

Nach 9 Jahren überzeigten Wasserbettliegens haben mir die letzten Hotelaufenthalte gelehrt, dass ich auf einer vernünftigen Matratze mittlerweile einfach besser schlafe. Und nachdem die bEva auch nicht mehr ganz glücklich war (mit der Schlafqualität, bevor jemand was anderes denkt... :-) ) haben wir heute den Bettwechsel geplant.

Morgens Pumpe vom Wasserbettenladen, Matratzen leer gepumpt (inklusive der Erkenntnis, dass hoher Druck der Pumpe gleich hoher Druck am Ende des Schlauchs gleich sich selbständig machender Schlach und damit überflutetes Bad bedeutet), Bett auseinander gebaut, zu IKEA, neues Bettgestell, Rahmen,  Matratzen gekauft, eingeladen, zweite Matratze direkt da gelassen (ein M5 und eine A-Klasse sind für alles zusammen zu klein), ausgeladen, zweite Matratze geholt, alles zusammengebaut... jetzt ist es 20:50, wir sind endlich fertig und könnten direkt hinein fallen...

Um den Eingangskalauer noch zu unterbieten: I hope it´s a BETTer world now... :-D

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Scheiden tut weh...

30. Januar 2009

`... so eine ver%!§)$(% Decksk!"§%!

Ich versuche ja nun wirklich ein gewisses sprachliches Niveau zu halten und mich auch im Falle von persönlicher Angegrätztheit gewählt auszudrücken. Nach dreieinhalb Stunden Schlaf aber verweigere ich mich diesem hehren Anspruch an mich selbst. Sch"§($=! Ko"$!"§$%!!!

Jetzt geht´s mir besser... :-)

Gestern abend, nach einem langen Tag im Büro, nach einigen Updates der Seite und  - dank des "Baguette-Tags" bei der bevorzugten Pizzeria - Vorfreude auf das Abendessen und die Couch stelle ich fest, dass ich vom Macbook nicht mehr ins Internet komme.

Nach einem Neustart, der Erkenntnis, dass auch mein Touch HD den Exchange nicht mehr erreicht und dem beglückenden Bewusstsein, dass es diesmal NICHT 1&1 sind, die das Problem über einen DSL-Ausfall verursachen, habe ich mich eben mal in den Keller gemacht. Der Server war an, allerdings auch per Remote Desktop nicht erreichbar... also habe ich ihn ausgeschaltet. Hätte ich das mal gelassen!!!

Der erste Einschaltversuch zeigte ungefähr so viel Wirkung wie Konjunkturpaket 1 und 2 zusammen, nämlich nullkommakeine. Auch zwei und drei nicht, plötzlich geht der Server an. Yippeeeeh! Auf dem Weg nach oben (an den mittlerweile angekommenen Baguettes und einer verständnisvollen, aber hungrigen bEva vorbei) stelle ich fest, dass ich den Server nicht pingen kann. Gehe wieder runter, Server aus. Gleiches Spiel wie beim ersten, zweiten und dritten Versuch, irgendwann kommt er... und fährt komplett hoch. Alle Rechner kommen ins Netz, der Exchange ist da. Und ich Idiot gehe nochmal in den Keller, um den Rest des Chaos aufzuräumen... und stehe ohnmächtig daneben, als eine kleine Stichflamme aus dem Netzteil den Raum mit einem faden Geruch nach verbrannten Schuhsohlen und begrabenen Hoffnungen auf einen ruhigen Abend erfüllt. Sicherung raus, Server tot. R.I.P.

Der einzige Grund, warum ich in solchen Situationen nicht mit dem 20 Kilo-Fäustel auf meine Hardware losgehe, ist die Gewissheit, dass in all der Sch... das Schicksal immer noch eine kleine Münze versteckt. Und in diesem Fall war es mein lieber, alter Freund und MVP-Kollege Joe, der damals den Server eingerichtet hatte und wider Erwartung nicht in der Weltgeschichte für Spielberg unterwegs, sondern brav zuhause in Krefeld im Bett war... oder besser: 10 Minuten nach meinem Hilferuf nicht mehr in selbigem, sondern in meinem Keller. DANKE, mein Freund!!!

Vier Stunden später ist der !§$%"§$-Server abgebaut, die Platte in einem externen Gehäuse lauffähig, DHCP und DNS liegen nicht mehr auf dem Server, sondern wieder im Router, VOIP war (wider meiner Befürchtung) sowieso autark vom Server, und alle Exchange-Postfächer sind auf einen anderen Server umgezogen.  Alle mobilen Geräte haben das neue Zertifikat und sind auf den neuen Server umgestellt... die Kerndinge waren um 02:30 abgeschlossen.

Was bleibt ist die Aufgabe, alle virtuellen und physischen Maschinen aus der (dank abgerauchtem Domänencontroller nicht mehr vorhandenen) Domäne zu holen und in der Folge alle Profile entsprechen zu mirgrieren. Schönes Wochenende... :-(

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Android und das T-Mobile G1

29. Januar 2009

Positiv gesehen: HTC hat mit dem HTC Dream ein neues Gerät auf dem Markt, das von T-Mobile vermarktet wird. Nein, kein MDA. Ein G1. Und nein, kein Windows Mobile. Android hat´s drauf. Ein "Googlefon" halt. Wo der negative Punkt bleibt? Habt Ihr den letzten Satz nicht gelesen? :-D

Im Ernst: ich bin nun bekennender Gadget- und Mobility-Junkie (neudeutsch für vollkommen kritiklos sein Geld für mobile Spielzeuge Rauschmeissender... zumindest nach Definition der bEva), aber das G1 ist eines der Gerät, die mich so nullkommagarnix reizen, dass ich es kaum ausdrücken kann.

Bitte kommt mir nun nicht mit "Pah, mal über den Tellerrand schauen!". Das tue ich erwiesenermassen sowohl mit dem iPhone als auch mit dem Macbook Air und bin gerade bei letzterem mehr als begeistert. Während der Kollege Samaschke bereits rumstrunzt, dass er das G1 schon hat (und mir heimlich bei meiner Kritik zustimmt, das kann er aber natürlich nicht zugeben), hier meine Abneigungsgründe nach einer halben Stunde "spielen":

1.) Das G1 ist schwer und dick, sowohl im Vergleich zum iPhone (dessen Konkurrent es erklärtermassen sein soll) als auch im Vergleich zu diversen Windows Mobile-Geräten.  Designmässig hat sich HTC offensichtlich eine Simulation "Was passiert, wenn ich einen Nintendo DS mit einem Palm Pro paare?" programmieren lassen und diese direkt in die Fertigung gegeben.  Unschön, im wahrsten Sinne des Wortes.

2.) Das G1 bietet keine Outlook, keine Exchange-Anbindung. Letzteres - so unwichtig es auch für den normalen Anwender sein mag - hat selbst das iPhone hinbekommen, und für den Business-Anwender (der ja nun alleine durch die integrierte Tastatur zur Zielgruppe zählt) ist das nahezu ein KO-Argument. Gut, greift man halt zum Kabel... was auch nicht weiterhilft, denn eine Ourlook-Anbindung hat man auch nicht. Da färbt der Microsoft-Boykott gleich ganz herb auf ein Produkt ab! Was geht (und hier offenbart sich einmal mehr die Rolle von Android als Trohanisches Pferd) ist der direkte Abgleich mit den Google-Services. Aber bitte: Wer will das denn? vor allem, wenn...

3.) ... der Anbieter des Gerätes gleich der grössten Datenkrake der Neuzeit ist. Nein, ich glaube nicht, dass Kennedy von Aliens getötet wurde und auch nicht, dass in Area 51 wirklich Ausserirdische gelagert werden, aber mit ganz gesundem Menschenverstand: Wie viel Daten will ich konzentriert von mir an einen Anbieter preisgeben? meine persönlichen Kontakte und Termine (Google Calendar und Google Contacts), das Surfverhalten (Google Chrome), die Position (durch den integrierten GPS-Empfänger und Google Maps) und natürlich das Telefonieverhalten (durch das Telefon des G1). Ich will nicht schon wieder die Lanze für Microsoft brechen, aber dem Redmonder Riesen unterstellt man immer wieder, dass er ja so viele Daten zur Verfügung hat, dass man sich in Acht nehmen muss, und Google sammelt munter weiter. Ganz ehrlich: Ohne Verschwörungsfanatiker zu sein, da wird selbst mir unwohl!

Tests sind sich vom Grundsatz her über zwei Dinge relativ einig: das Dämpfen der Euphorie für das G1 und die leise Hoffnung, dass mit einem G2 oder G3 dann vielleicht doch ein Gerät kommen könnte, dass zu mehr Begeisterung Anlass gibt. Und solange kann ich mich tatsächlich noch beherrschen... :D

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Geschichten, die das Leben schreibt...

19. Januar 2009

... sind manchmal so genial, dass man keine Geschichten braucht.

Ich hatte mir heute den Tag frei genommen, um endlich mal wieder ein ruhiges langes Wochenende zu haben. Auch wenn das durch ungeplanten Verwandtenbesuch, einen Fieberanfall meines Kleinen und andere Faktoren ins Wasser gefallen war, hatte der freie Tag heute zumindestens zwei Vorteile: Ich konnte zum Bürgerbüro, endlich meinen biometrischen Pass abholen, und ich konnte (oder musste?) zum Zoll, meinen Quickertek Macbook Air-Akku (*) abholen.

Der Zoll... Wann immer ein Lieferant etwas per US-Bundespost (USPS) schickt, dann weiss ich schon genau: Tage nach der Ankunft des Paketes in Deutschland kommt ein zerfledderter DHL-Umschlag mit einem schlecht kopierten, handgeschriebenen grünen Zettel ... und die bEva bekommt Schaum vor den Mund. Schliesslich kann ich nicht zwischen 0800 und 1500 nach Uerdingen in den Hafen, und so trifft es immer mal wieder sie. 10 Beamte arbeiten Verzollungen vom Hafen ab, einer kümmert sich um die Pakete. Und man glaube ja nicht, dass der mal unterstützt wird. So dauert es meist zwischen einer und anderthalb Stunden, bis man im die Einfuhrumsatzsteuer ärmer mit seinem Paket unter dem Arm das Zollamt verlässt.

Als ich nach Hause komme und auspacke, befindet sich der Akku in eben jenem Umschlag, in dem Steve Jobs damals das Macbook Air präsentiert  hat, mit einem fetten roten Stempel "What Steve forgot...". Die Geschichte dahinter hatte ich der bEva dann eben kurz umrissen.

Nun spielen wir gerade zu viert Trivial Pursuit Choice, das auf Grund seiner Online-Anbindung sehr aktuelle Fragen hat. Ich kann nix dafür: Oft bin ich sehr schnell mit allen sechs Steinen versehen auf dem Weg zur letzten Frage (die ja auf dem Feld in der Mitte und mit einer von den anderen Mitspielern frei wählbaren Kategorie gestellt wird)... so auch dieses Mal. Die bEva meckert leise in sich hinein, sucht mit dem Grossen die Kategorie aus, wählt sie an und... fällt prustend vor Lachen in sich zusammen.

Was ist passiert? Ganz einfach: Die Frage lautete "Welches Notebook wurde in der Werbung aus einem Briefumschlag gezogen?" Ahnt Ihr die Antwort? :-D

Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass die bEva mir zugestanden hat, dass mein Sieg bei dieser letzten Frage verdient war... :-D

(*) Das Macbook Air hat einen integrierten, fest verbauten Akku. Das ist vor allem in sofern blöd, weil man die Laufzeit somit nicht verlängern kann, indem man einen Wechselakku mitnimmt. Die geringe Bauhöhe des Gerätes hat offensichtlich ihren Preis... Quickertek bieten einen externen Akku an, der ungefähr so gross wie das Superdrive ist, mit einem separaten Netzteil geladen wird und 6 bis 10 zusätzliche Stunden zusätzliche Laufzeit bietet. Das Problem mit dem per Patent geschützten Anschlussstecker des Netzteiles umgehen Quickertek, indem sie entweder ein neues Originalnetzteil modifizieren oder aber ein eingesandtes des Kunden bearbeiten. Diese Modifikation besteht rein darin, am Kabel einen Stecker und eine Buchse anzubringen, sodass man den Ladestecker des Netzteiles abnehmen und an den Akku anbringen kann. Funktioniert prima, und dadurch, dass das Netzteil voll funktional ist, hat man gleich noch ein Ersatznetzteil. Heftig allerdings der Preis: Inkl. Versand und Steuern kommt man bei ca. EUR 450,- an.

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Grrr... wenn es gerade nicht passt

18. Januar 2009

... dann stellt sich die Technik gegen einen.

Okay, es war knapp, um 17:25 in den Keller zu gehen und den Beamer samt DVB-T-Empfänger anzumachen, wenn das Handballspiel um 17:30 anfängt.... obwohl ich gestern abend noch das erste Spiel unten angeschaut hatte. Nun ist heute das Wetter für die Tonne, der DVB-T-Empfang daher grenzwertig. Das führt im Keller dann dazu (mit der Antenne auf der Veranda, wohlbemerkt!), dass der Ton wegbleibt.

Kein Problem: die XBOX 360 ist als Media Center-Extender eingerichtet, zapfe ich einfach die an.... DENKSTE! Als die XBOX den PC nicht erreichen konnte, fiel mir ein, dass das Media Center auf dem PC sich mittags aufgehängt hatte... war mir aber nicht so wichtig, dass ich neu gestartet hätte.

Kein Problem, eben den PC neu gestartet (wobei "kein Problem" eher relativ ist... der PC unterm Dach und die XBOX im Keller, andere zahlen für ein solches Fitnessprogramm richtig Geld). Nur: es klappte immer noch nicht. Da fiel mir dann ein, dass ich gerade vor einigen Wochen (und nach der letzten Nutzung des Media Centers) die XBOX-Firmware upgedated hatte... und damit die Zuweisung gelöscht.

Grrrrrrr!!! Ich hab mich dann in den Regen gestellt und die Antenne wieder neu positioniert. Zumindest habe ich die ersten grausamen Minuten des Spiels verpasst... :-D

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Der Vorteil an Stresstagen...

14. Januar 2009

... ist die Freude, dann das Glas Wein in der Hand und die Pizza im Zulauf zu haben und endlich die Beine hochzulegen. Yiiiiiehaa! :-D

Eigentliches Highlight des Tages aber: Der Moment, als eine von mir sehr geschätzte Kollegin in einem Meeting die heruntergefallenen Unterlagen gebückt aufhob und dabei (wohl eher unabsichtlich) auf Schritthöhe des daneben sitzenden Kollegen kniete... und ein Kollege sagte "Monika kniet vor den Männern..." Mir rutschte dann nur heraus "Sag mal, hiess die Lewinsky nicht auch Monika?!"

Kurze Stille... dann prustendes Gelächter. :-D

Ja. Hätte ich gedacht, dann wäre mir der Begriff AGG auch in den Sinn gekommen. Ich kann als Rechtfertigung vorbringen, dass unser Umgangston grundsätzlich locker ist und wir nächste Woche Essen gehen... Vergeben? ;-)

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Geiz ist doch nicht so geil...

13. Januar 2009

... scheint mir bei der gerade angekommenen Mail von Amazon. Auszug:

" Amazon.de hat sich dazu entschlossen, die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte nicht weiter anzubieten. [...] Zu den Media-Produkten gehören Artikel der Produktkategorien DVD, Blu-ray, Musik, PC- und Video-Games sowie Hörbücher. [...] Die Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte wurde im Jahr 2004 eingeführt – zu einer Zeit, in der Preisvergleiche online noch schwierig waren. Da das Internet im Bereich Media heutzutage eine große Transparenz bietet, ist eine Tiefpreis-Garantie für Media-Produkte nicht mehr notwendig."

Das verwundert nicht... hat Amazon doch in den vergangenen Monaten jeden Preisangriff von Saturn und Media nicht nur mitgemacht, sondern die Preise teilweise gar noch unterboten. Schade eigentlich... :-)

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Gaza

12. Januar 2009

Ich hatte schon mehrere Mails "ignoriert", deren Absender sich über meine Zurückhaltung zum Thema Gaza-Konflikt wunderten. Zum einen ist dies kein politisches Blog, dann hat das Thema eine solche Vielzahl von Facetten, dass man es kaum sinnbringend kommentieren kann, ohne einer Seite Unrecht zu tun bzw. in eine Schublade gesteckt zu werden. Punkt.

Allerdings ist mir heute abend während der Tagesschau doch die Galle hochgekommen:  Man mag sich auf den Standpunkt stellen, dass der israelische Einmarsch "Berechtigung hat" (wohl bemerkt: man mag!). Diese Sichtweise sollte man bei einem Land voraussetzen, das seine Soldaten in einen Krieg schickt.

Höre ich dann aber, dass Livni, Olmert und Barak ganz offen über persönliche Gründe sprechen, warum man den Krieg beenden oder eben nicht beenden solle, wenn ich lese, dass Tzipi Livni, die Aussenministerin Israels mit Ambitionen auf den Regierungssitz, auf der Welle der Begeisterung des israelischen Volkes für den Krieg mitschwimmt, und jetzt gar nicht mehr anders kann, weil ein Waffenstillstand als Sieg der Gegenseite verkauft werden könnte und ihre Wahlchancen damit sänken, und wenn ich dann höre, dass der wahrscheinlichste Termin für ein Ende der Kampfhandlungen der 18. Januar ist (zwei Tage vor der Amtseinführung Obamas in den USA, weil man "den Anfang der Beziehungen zu dem neuen Demokraten im Weißen Haus [...] in Israel nicht durch einen Krieg belastet sehen" will (Quelle), dann empfinde ich das als hochgradig menschenverachtend und zynisch. Punkt.

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Wenn gute zwei Wochen...

10. Januar 2009

D- und E-Promis und Promi-Wannabes nölig heulend durch Kakerlaken, Fischschleim und Mehlwürmer schwimmen, wenn eine rosa Schnullikugel mit seiner Missie treffend spitze Kommentare wechselt, wenn Doktor Boooooooooooooooob die fernsehtauglich gefährlichen aufgepimpten Raubtiere erklärt, wenn die sangesschwangere Quotentranse schon vor der ersten Dschungelprüfung die Fassung verliert, dann kann das nur eines bedeuten: Das RTL-Dschungelcamp geht in eine neue Runde!

Ob nun TV-Trash oder nicht, alleine wegen Dirk Bach und Sonja Zietlow, den Beavis und Butthead von RTL, lohnt sich ein Blick hinein.

Hach... jetzt müsste nur noch DSDS wieder losgehen, und mein amöbengleicher Fernsehverstand würde frohlocken. Ach... am 21.01.2009 ist das ja auch wieder so weit... :-D

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Verkehrskadetten im Centro

31. Dezember 2008

Ich gebe zu, dass ich kein erklärter Fan von ausschweifenden Einkaufsbummeln bin... zumal ich genetisch bedingt eher eindimensional bummele. Sprich: Der Elektronikgrossmarkt ist mein Freund, alles andere ist eher Beschwernis auf dem Weg dahin. Aber ich bin ja nicht so: die bEva wollte nun im Urlaub mal bummeln und als guter (harmoniebedürftiger) Ehemann entspreche ich einem solchen Wunsch natürlich. Die Rahmenbedingungen (der Grosse bei der Oma in Recklinghausen) empfahlen das Centro, Wunderwonnentempel des Kommerzes in Oberhausen, als Ziel der Kommerz-Regatta. Vor allem, weil die Parkplätze unbegrenzt und kostenlos sind und damit die Grundstimmung vor dem Einkauf nicht noch zusätzlich angeheizt wird.

Dem entgegen trat kurz nach Fahrtantritt allerdings ein Stein, der meine Scheibe massakrierte... Ein Loch Eurostückgross und mit Rissen allüberall ist ein netter Anblick, von dem kostenlosen Adrenalinstoss beim Einschlag mal ganz abgesehen. Hat mir das die Laune verhagelt? Nö... vor allem, weil ich bei der Reaktion unserer Werkstatt auf die Terminanmeldung zum Scheibentausch fast vor Lachen in die Leitplanke gefahren wäre (und ja: NATÜRLICH wurde das Gespräch mit einer Freisprecheinrichtung geführt: die bEva hat gesprochen, gehört und laut wiedergegeben! :-) ): "Schon wieder? Sie ha´m doch grade erst ´ne neue?!?!?". "Gerade erst "war nach dem Hagel Mitte des Jahres, aber trotzdem ...

Und dann kamen wir am Ziel unserer Reise an: Dem Centro in Oberhausen. Und irgendwie hatten die wohl einen Clown zum Frühstück. Oder besser: einen ganzen Zirkus. "Verkehrskadetten" titelten sie das Schauspiel, Freiwillige, die mit kleinen, Darth Maul Ehre machenden Laserschwertern unterschiedliche schwenkend und schleudernd den Konsumwilligen in ihren blechernen Schlachtrössern den Stall zeigen wollten. Wir fahren also in Parkhaus 3, der ältere Herr mit seinem Darth Vader-Laserschwert (Hinweis meines grossen Sohnes: "Weil war rot". Die Klinge... also der Leuchtstab... egal. :-)

Am Ende der ersten Reihe stand dann das genaue Gegenstück: Ein jüngerer Jedi-Padawan, der noch keine leuchtende Klinge (sondern eher einen Schlagstock) schleuderte, als wolle er Hammerwurf praktizieren. Diese Energie war natürlich auch notwendig, denn er sollte uns ja bedeuten, dass wie eine Etage höher sollten.

Dort wiederum gabs dann wieder ein rotes Laserschwert, allerdings gleich zwei davon (Hinweis meines grossen Sohnes: "Das war dann ein Sith... weil Doppelklinge!" :-) ) Eines davon aber schlenkerte er wie die Rotlichtdienstleisterin das Handtäschchen.

Und so ging es weiter bis in die zweite Etage, in der wir dann parken durften. Normalerweise nervt mich Gedränge und Stau immer, diesmal waren wir noch froher, am Ziel zu sein... denn noch eine Etage mit Gestalten wie diesen hätte unser Zwerchfell nicht ausgehalten. Da war das Geschiebe und Geschubse und Generve im Centro selbst schon fast eine Erholung... :D

Und ja: Ich werde meinem Grossen noch beibringen, dass der korrekte Satzbau wichtig ist. Weil, lesen ja auch andere mit! :-D

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Datenschutzpointe

18. Dezember 2008

Es ist schwierig... Datenschutz ist wichtig, das weiss seit Telekom und LBB jeder. Und das unterstützt man ja gerne. Vor allem, wenn man es ohne Einschränkungen kann! Gerade in einem Gespräch zwischen einem Datenschutzbeauftragten und einem Entwickler eines befreundeten Unternehmens belauscht:

DSB: "Wir müssen den Namen der Kunden anonymisieren. Einfacher Weg: Alle Kunden heissen Peter Petersen miteiner laufenden Nummer hintendran."

Entwickler: "Hmmh... können wir nicht die Buchstaben umordnen?"

DSB: "?!?! Warum das? Dann kannste doch den Namen nicht mehr sinnvoll lesen? Geht doch darum, dass Du über einen Testkunden und das Systemverhalten reden kannst?"

Entwickler: "Kann ich dann ja wieder zurückordnen!"

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaargh... :-D

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Sorry, 1&1... das war nix!

17. Dezember 2008

Es tut mir ja sooooo leid... da ruft mich der 1&1 Kundenservice an, um mich als "langjährigen, guten Hosting-Kunden" zu lobhudeln. Und ich hab´s nicht gewürdigt. Das Gespräch in Rohform:

1&1: "Herr Erle, sie sind ja schon lange bei uns Kunde der Hosting-Produkte...."

Ich: "... wenn ich unterbrechen darf: nicht mehr lange."

1&1: "[Pause] Emm... warum?"

Ich: "Weil ich seit Monaten darauf warte, dass Sie bei meinem Microsoft-Hostingpaket endlich auf .net 3.5 umstellen... nicht mal das letzte Patch für .net 2 ist eingespielt."

1&1: "Da kann ich jetzt nichts zu sagen!"

Ich: "<Ach wirklich. Wundert mich nicht. zu dem Thema habe ich noch nie eine Aussage bekommen.> Dann geben Sie´s einfach mal weiter. Aber sorry, Sie wollten mir was Gutes tun, sonst hätten Sie nicht angerufen?"

1&1: "Ja, Ihnen als treuem Hosting-Kunden wollten wir einen Monat kostenlos unsere Hosted Exchange-Lösung ..."

Ich: "... wenn ich unterbrechen darf: Ich habe einen eigenen Exchange-Server im Keller!"

1&1: "[Pause] Emm... dann einen schönen Abend!"

Irgendwie tat er mir leid... :-D

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Unterschiedliche Massstäbe: iPhone und Windows Mobile

17. Dezember 2008

In mir gärt es schon ein wenig länger... und der Chat vor einigen Tagen war nur ein Tropfen auf dem heissen Stein:

Wie kann es eigentlich sein, dass der Markt so unterschiedliche Masstäbe an mobile Geräte ansetzt? Es gibt schier endlose Listen an Kritik an Features, die das iPhone einfach nicht liefert: Von der Akkulaufzeit, den fehlenden Benachrichtigungen über Nachrichten und Anrufe in der "Titelleiste" über freie Vergabe von Klingeltönen,  das fehlende A2DP-Profil oder das GPS, für das es keine echte Navigationsanwendung gibt.

Ich gebe gerne zu, dass der Coolness-Faktor des kleinen Schwarzen mit dem Apfel hintendrauf nicht wegzureden ist, die Oberfläche zum Erscheinungszeitpunkt ohne echte Entsprechung auf anderen Plattformen war. Nur: Mittlerweile sind wir auch bei Windows Mobile einen Riesenschritt vorangekommen und haben dank TouchFLO 3D, Glider, Spb Shell und anderen Alternativen, die die Fingerbedienbarkeit sicherstellen, gut aussehen und diverse  Funktionen konsolidiert zugreifbar machen.

Funktional, und da sind selbst iPhone-Fans schnell mit konkreten Beispielen ausgekontert, ist Windows Mobile schon out of the box überlegen, noch dazu einfacher und vielfältiger erweiterbar.  Diese Mängel aber, und da wird´s für mich arg unlogisch, diskutiert man weg:

Akkulaufzeit? "Hält bei mir über den Tag, das reicht doch". Standardkommentar zu Windows Mobile: "Das hält maximal zwei Tage, das ist doch Mist. Mein <setze ein beliebiges Nokia, Sony Ericsson, ..> hält eine Woche!"

Benachrichtigungen: "Naja, kann man doch wunderbar customizen. Da lädt man sich ein Thema runter und spielt ein wenig an den XMLs rum!"  Standardkommentar zu Windows Mobile: "Ich will doch nicht noch an den Eingeweiden des Systems rumspielen, das Gerät soll die wichtigen Features sofort haben!"

A2DP: "Das entwickelt schon noch jemand. Und abgesehen davon: Ich hab meinen Kopfhörer eh´immer dabei." Standardkommentar zu Windows Mobile: "Warum haben Geräte Bluetooth für ein Headset, aber kein A2DP? Da hat man wieder am falschen Ende gespart!" (wobei mittlerweile kein neues Gerät mehr ohne A2DP auf den Markt kommt).

Navigation: "Ist doch Google Maps drauf, da sehe ich wo ich bin. Für echte Navigation habe ich ein Navi." Standardkommentar zu Windows Mobile: "HTC legt mittlerweile nicht mal mehr ein Navi dabei!" (richtig, kann man aber zumindest kaufen).

So könnte man noch viele weitere Beispiele bringen.  Viele dieser Themen liegen gar nicht mal am iPhone als Hardwareplattform, sondern am restriktiven Umganz von Apple mit der Plattform und der vermeintlichen Gefahr, die durch deren Öffnung ausgeht.  A2DP? Da könnte man ja quasi DRM-geschützte Stücke "auslesen". Navigation? Hier kann ich nur mutmassen, warum TomTom nach vollmundiger Ankündigung einer eigenen Navigator-Version für das iPhone nichts mehr davon wissen will... und so weiter, und so fort.

Ich bin beileibe kein kritikloser Anwender von Windows Mobile, aber wir schwillt der sprichwörtliche Kamm, wenn ich diese Ungleichbehandlung sehe: Apple darf sich alles leisten, und es wird als "nicht so schlimm" erachtet, bei Microsoft wird jeder noch so kleine Mangel zum plattformtypischen Problem hochgeredet... wobei dabei gerne vergessen wird, dass Microsoft nur das Basis-System liefert, die OEMs/Carrier dann die Anpassungen auf die Geräte und die Brandings vornehmen, aAplikationen hinzufügen oder sperren etc.

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Days like these...

12. Dezember 2008

... gehören in die sprichwörtliche Tonne. Von leerer Kaffeemaschine, leerem Tank, kaputter Zapfsäule über störrische Kollegen bis hin zu einer mauligen bEva. Ich geh ins Bett... :-(

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Dialog im Büro

11. Dezember 2008

... beim Herunterfahren eines Notebooks:

"I shut down..."

"You better shut up!"

Ich LIEBE Wortwitz!!! :-D Okay: Für die nicht des Englischen so mächtigen: "Ich fahr [mein Notebook] herunter." "Halt´s Maul!"

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Das Thema Pendlerpauschale...

10. Dezember 2008

... kommentier ich nicht. Ich grinse nur still vor mich hin.... :-D

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Ich habs getan...

29. November 2008

... und der Samaschke ist Schuld daran ... :-)

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Ich habe schon immer mit dem Macbook Air geliebäugelt, aber ehrlich gesagt immer den Preis als bitter gesehen. Nun bietet Apple mir ein refurbishtes an (sprich: einen aufgearbeiteten Rückläufer)... und bei dem Preis konnte ich einfach nicht mehr "Nein" sagen. Ich muss nur aufpassen, dass es nicht mit dem Geschenkpapier in den Papiermüll landet... :-D

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Eigene Dummheit...

29. November 2008

... ist es, wenn man in Holland an die Tankstelle fährt und sich freut, 10 Prozent am Preis zu sparen um dann festzustellen, dass der Tankrüsselzwar Diesel, aber die holländische Variante von "V-Power" ist und die wiederum knapp 10 Prozent teurer als Feld-Wald-und-Wiesen-Diesel ist. Aaaargh... :-(

Okay... positiver Aspekt: Ich habe nicht mehr gezahlt als in Deutschland. Und da ich an Handauflegen, Teesatzlesen und handyakkukapazitätssteigernde Folien glaube, werde ich auch deutlich weniger verbrauchen. Aber sicher...

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Deutschland, traurig Vaterland...

15. November 2008

... in dem ein Politiker den Zugang zu der grössten Wissensdatenbank im Internet sperren lassen kann, weil ihm die Einträge über seine Person (vor allem seine Vergangenheit in der DDR) nicht gefallen. Wer jetzt wikipedia.de aufruft (um es genau zu sagen: Die Seite des deutschen Vereins Wikimedia e.V., die auf die deutsche Seite der Wikipedia (die in den USA betrieben wird) weiterleitet).

Versteht mich nicht falsch: Was falsch ist, muss korrigiert werden, keine Frage.  Nur: Wikimedia ist nicht Betreiber der Seite, die die vermeintlich strittigen Informationen enthält, sondern nur ein deutscher "Zwischenpunkt". Wikimedia e.V. zu verklagen ist sinnlos und nur als ohnmächtiger Versuch zu verstehen, die Wahrheit unter dem Teppich zu halten.

Was er damit erreichen will? Keine Ahnung. Liest man sich aber die Informationen (die ja immer noch über http://de.wikipedia.org verfügbar sind) zu Lutz Heilmann (Die Linke) durch ...

... macht Euch selbst ein Bild. Ich will janichts implizieren, sonst werd ich nacher noch abgemahnt... ach Moment, Günni kann ja gerade nicht... :-D

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"Erste Bilder" von Windows Mobile 6.5

13. November 2008

Okay, die Überschrift verwirrt. Eigentlich ist das Fragezeichen unsinnig, denn die Bilder sehen so gebastelt aus, dass es unwahrscheinlich ist. Aber wie immer: Kaum ist ein neues Betriebssystem angekündigt, da hat jemand es angeblich schon.... in sofern fasst die Bilder unter "so KÖNNTE es aussehen"... :)

Besonders cool finde ich den neuen Spitznamen von Steve Ballmer: Maik... :-D

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Kamelle. Brechreiz. Ende.

11. November 2008

Wer Spass am jecken Treiben hat, gerne. Nur lasst mich da raus. Bitte! :-)

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Ypsiland ist abgebrannt...

3. November 2008

Und alle summen gemeinsam zur Melodie von „Schlaf, Kindchen, Schlaf“: „... Andrea ist ein Schaf. Ganz links ist sie in Ypsiland, Ypsiland ist abgebrannt...“: Die neue Titelmelodie für das TV-Melodram: „Die SPD in Hessen: Auch ein Koch verdirbt den Brei“. Muhahahaha! Wenn das Leben nicht die besten Drehbücher schreibt, weiss ich es nicht. Erst gestern dieses Herzschlag-Finish bei der Formel 1, und nun das zweite (und endgültige) Ende des Bembel-Grössenwahns. Okay: hätte ich das Drehbuch schreiben dürfen, dann hätte ich bis zur Auflösung noch einen Tag vergehen lassen und ihr den politischen Todesstoss während der Abstimmung verpasst, aber auch so ist´s ok. Andrea Ypsilanti´s Waterloo wird in die Annalen der Bundes-SPD eingehen und dort einen alles andere als gerne gelesenen Platz finden.

Apropos Waterloo: nicht umsonst heisst der Ort historischer Niederlagen wörtlich übersetzt „Wasser-Toilette“, zumindest bei AY war das Festhalten an einer Duldung der Linken ein Griff ins Klo (ebenso wie das politische Programm der letzteren übrigens).

Auch in dieser Situation allerdings schlägt der Autorenstreit in Hollywood bitter zu, hat man doch die Drehbücher der Bundes- und der Hessen-SPD nicht mehr synchronisieren können: Eigentlich war geplant, dass die Episode „Beck muss weg!“ erst nach der Episode „Andrea will´s wissen“ laufen sollte. Blöderweise hat man sich nun scheinbar dafür entschieden, heute „Andrea will´s wissen“ mit alternativem Ende nach dem Cliffhanger am Ende der Staffel zu wiederholen, jetzt ist der Spannungsbogen natürlich für den Ar... Topf. Schaun´mer mal, ob Münte Beck jetzt vollends aus der Partei katapultiert oder einfach den Parteivorsitz nur noch mal übernimmt...

In der nächsten Staffel, das scheint sicher, wird AY nicht mehr in der Rolle der trutzigen Streiterin für Recht Links und Ordnung spielen. Das schmerzt weniger als die Tatsache, dass so herausragend besetzte Nebenrollen wie Dagmar Metzger und Jürgen Walter die Serie verlassen werden.

Für die nächste Staffel – so gehen Gerüchte – verpflichten die Macher Helmut Schmidt für die Hauptrolle. Der zieht nach Frankfürt – die Hessen nehmen es mit dem Rauchverbot in der Öffentlichkeit eh nicht so genau - und macht den ollen Kutter in Hessen wieder flott.

Mast- und Schotbruch! :-D

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Deutsche Deppen an Feiertagen...

2. November 2008

...fahren nach Holland. Manche denken noch: kirchlicher Feiertag, dann fährt schon niemand. Denkste!

Macht nix. Wir waren trotzdem in Roermond. Trotz anderthalb Stunden Fahrt hin und zwei zurück (statt 45 Minuten) war's nett.

Und den Weihnachtsgeschenke- Streß hat's entzerrt.

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Glückwunsch, Mr. Hamilton...

2. November 2008

... und danke dafür, dass eine einzige Runde eine der für mich langweiligsten Formel 1-Saisons gerettet hat. An Spannung nicht zu überbieten, mit dem für mich nicht gewünschten, aber in der Summe der Saison fairen Ergebnis.

Die Performance der jungen Wilden macht Hoffnung auf die nächste Saison.  Und vielleicht verbockt es der Herr Glock dann mal nicht... :-)

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Der Service von 1&1 Teil II

26. Oktober 2008

Inkompetenz hat einen Namen... siehe oben.

Nach zwei längeren Ausfällen des bei 1&1 gehosteten Webservers wegen Hardwareproblemen war die WOPPC einen Tag verfügbar... jetzt wieder nicht mehr. Auf Nachfrage: "Wir hatten Hardwareprobleme, die Domains werden gerade auf einen neuen Server umgezogen."

Die Kopie der Daten und Datenbanken dauert mal eben 8-12 Stunden. Statt das nachts zu machen, legt man gegen 10:00 Uhr morgens los... um 09:15 war die Seite noch erreichbar.

Sorry... :-(

Update 26.10., 17:30: Es reicht. Endgültig. Die Seite ist seit 10 Minuten wieder zugreifbar... leider aber nur schreibgeschützt:

[17:45:10] 213 103031

[17:45:10] MDTM mobile.htm

[17:45:10] 213 20081025114817

[17:45:10] Source File: Size=102764, SizeUnit=Byte, Time=2008-10-26T13:49:48, TimeFormat=Exact

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[17:45:11] 550 mobile.htm: Read-only file system

[17:45:11] 0 bytes transferred. (0 Bytes/s) (26 ms)

[17:45:11] Transfer failed.

Nicht nur, dass ich keinen FTP-Zugriff auf die Seite habe: Der angebliche "Serverumzug" von heute Morgen war laut Aussagen des Supports eine Luftnummer, die Seiten sind immer noch auf dem alten Server und der hat seit einer Stunde einen File System Error. Sorry: Das ist für mich Betrug am Kunden!

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Wer lesen kann...

25. Oktober 2008

... ist klar im Vorteil. Ich bin es ja gewohnt, bei über Amazon (oder ebay) verkauften Sachen schon mal eine sonderbare Nachfrage zu bekommen ("Wieso ist die Kamera denn in schwarz?!"/Weil es in der Artikelbeschreibung steht und auf dem Foto abgebildet ist?!"), aber es gibt immer noch Steigerungspotential. So heute die pampige Mail:

Hallo,

Habe die CD von Nickelback -Someday erhalten aber die CD laesst sich nicht abspielen - CD Fehler.

Keine nette Überraschung ? Und was soll ich damit jetzt machen ?

Nun ja, vielleicht liegt es daran, dass sie die DVD (!!) ersteigert hat, und die nun mal auf einem CD-Player naturgemäss nicht lesbar ist? Ich gebe allerdings zu, dass der Amazon-Artikeltext nicht eindeutig war:

Artikel: Nickelback - Someday [DVD] (2003) Nickelback

Aaaaargh! :-(

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Der Service von 1&1

24. Oktober 2008

Ich bin seit meiner ersten Internetseite bei 1&1. Mögen sie ein wenig teurer sein als die Konkurrenten, Service und Verfügbarkeit haben das immer wett gemacht. Bisher...

Es kann nicht sein, dass eine Hälfte meiner Webseiten (unter anderem die WOPPC) mittlerweile mit (un-)schöner Regelmässigkeit nicht zu erreichen sind. Und schon gar nicht kann die Situation von gestern sein:

Von 14:00 bis heute Morgen gegen 08:00 sind alle Seiten nicht erreichbar. Schon gestern abend gegen 18:00 hatte ich den "Platin-Support" angerufen (wer ihn nicht kennt, das ist der, wo man einen dedizierten Ansprechpartner hat, der nie da ist und alle zwei Wochen wechselt) und nachgefragt: "Wir haben auf dem Server, auf dem Ihre Präsenzen liegen, ein Hardwareproblem. Die Technik ist dran".

Okay: Präsenzen... welch toller Begriff. Wird nur ad absurdum geführt, wenn die Präsenzen dauernd eben nicht präsent sind. :-(

Selbe Aussage um 21:00 Uhr. Sorry: Wie lange dauert es, einen Server neu aufzubauen? Abgesehen davon, dass ich von meinem Hoster einer Grösse von 1&1 erwarte, dass er vorkonfigurierte Blades hat, die er einschiebt, die Daten restored und fertig. Um 23:00 Uhr dann: "Die Hardware ist ausgetauscht, jetzt läuft nur noch ein Filesystem-Check. Dauert zwischen einer halben Stunde und vier Stunden"... was bedeutet, dass ich heute Nacht keine vier Stunden geschlafen haben kann, denn um 07:00 lief der immer noch... und er dauert ja maximal vier Stunden. Und die Aussage war die selbe.

Wenn ich dann noch bedenke, dass Puretec immer noch auf 2003er Server setzt und mich seit Monaten mit meiner Nachfrage nach .NET 3.0 bzw. 3.5 mit der Aussage "Wenn Microsoft das neue Serverbetriebssystem zur Verfügung stellt" abspeist (Windows Server 2008 ist u.a. in der Windows Server 2008 Datacenter Edition seit Monaten verfügbar!), dann fange ich langsam an zu überlegen, den Hoster zu wechseln. Vor allem, wenn die Aussage von heute Nacht ("Im vierten Quartal 2008") sich als nicht zutreffend herausstellen sollte.

Vorschläge?

/Update vom 24.10., 12:00: Die Seite ist wieder weg... und wieder ist es ein Hardwarefehler. Die spinnen doch...!

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HTC nimmt die WM6-Updates von der Seite

22. Oktober 2008

The Gipfel of Trolldom (aka Heise) geifert heute: "HTC nimmt die kostenlosen Windows Mobile 6 Updates vom Markt!!!". Was als Artikel noch neutral wirkt, wird von der Pinguinbegattungs- Sojakeimrauch- Anti-Microsoft-Fraktion, die schon seit Jahren das Gros der Poster in den Kommentaren stellt, zu einem typisch unreflektierten allgemeinen Traktat gegen die Plattform umgemünzt.

Was ist passiert? HTC als Standardhersteller von PDAs hat mittlerweile seit über einem Jahr bestehende Update-Angebot von Windows Mobile 5 auf Windows Mobile 6 zum 31. Oktober 2008 abgekündigt und wird es von der eigenen Webseite entfernen.  Was andere Hersteller kostenpflichtig anbieten und das eben auch nur sehr begrenzte Zeit (in Monaten gerechnet!) hat HTC für seinen kompletten geeigneten Modellreigen kostenlos angeboten und erdreistet sich jetzt, dieses Angebot zu beenden. Mal ehrlich: Wer jetzt noch nicht upgedated hat, der macht es auch nicht mehr. Und wer sein Gerät (mit einer zwei Versionen veralteten Systemsoftware) jetzt erst bekommt, der hat es gebraucht gekauft/bekommen und noch weniger Anspruch auf ein kostenloses Update als jeder andere.

Und bitte, Ihr Trolle fachlich kompetenten und objektiven Kritiker: Wie lange gab es ein kostenloses Vista-Update? Wie lange ein kostenloses Update von Nero 7 auf Nero 8? Wie lange eines von Corel Draw 12 auf 13? Hä?! Danke. Dann geht doch einfach mit was Giftigem spielen. Danke. :-)

Und bevor sich jemand angegriffen fühlt (ausser den Trollen): Ich schätze Heise als Verlag sehr. Das einseitig verdrehte Weltbild der Kommentare in den Foren aber ist mir schon lange über. In Grönland fällt ein Pinguin um? Ist Microsofts Schuld, wegen Vista.  Aaaargh!!!! :-(

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Meeting-Wortwitz

22. Oktober 2008

Ich liebe Situationen, in denen eine ernst gemeinte Aussage, die in einer nicht ganz so trockenen Formulierung versteckt wird, plötzlich den ganzen Raum zum Prusten bringt und den Urheber vollkommen im Unklaren um sein "Vergehen"... :-D

Heute im Rahmen einer Diskussion um die externe Vergabe eines Auftrages und die damit verbundene Anforderung, die eigenen Qualitätsstandards offenzulegen:

"Irgendwann müssen wir die Hose runterlassen... und dann muss da was drin sein!" 

Hmmh... dumm, dass ein Grossteil des Auditoriums eher das Bild der Hose eines Kindes vor Augen hatte und nicht männliche Ausstattungsmerkmale... :-D

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James Blunt und die Männer (Oberhausen, 18.10.2008)

19. Oktober 2008

Sind wir Männer nicht lieb? Was machen wir unseren Frauen zuliebe nicht alles? Wir Jäger und Ernährer, sonst eher Freunde der härteren Gangart, stellen natürlich unsere eigenen Ansprüche in den Hintergrund und folgen unseren Frauen treu in Abenteuer jenseits unserer Vorstellungskraft. So gestern Abend in die Arena Oberhausen zu James Blunt, dem weichgespülten Klangesbarden aus dem Reich der Briten.

Kommentar eines lieben Kollegen: "Nun ist gut, jetzt sind wir hier, und die Frauen wissen eh, daß wir die Musik mögen!" Och Frank, aber das gehen wir doch nicht offen zu! :-)

Wie auch immer: Die Vorgruppe, eine 3-Mann-Kombo aus England (mit einem Schotten am Schlagzeug) namens The Bishops, waren den Anfahrtsweg schon wert: eine Mischung aus Drum'n Bass, Ska und angeblichen Beatles-Einflüssen, rockte die Halle.

Der klerikale Beigeschmack des Namens bewies spätestens am Merchandise-Stand seinen Sinn: die CD schlug mit EUR 25,- zu Buche... bei iTunes 9,99, bei Amazon EUR 14,99... dreist.)

James Blunt selbst: brilliant, sprühend vor Energie und Spielfreude.

Allerdings sollte ich mir beim nächsten Mal überlegen, welche Konzerte ich mir vorher ansehe: Bei Beautiful mußte ich laut loslachen: Billy Bragg hatte seinem Kölner Konzert vor wenigen Wochen gelästert, dass der Auftrag eines Künstlers nicht sei, die Besucher in seinen Kopf zu lassen. "And seriously, who wants to be in James Blunt´s head, even if it´s beautiful there?"

Alles in allem: sehenswert. Auch wenn ich gestehen muss, dass eine CD-Länge mir reicht und ich nicht notwendigerweise 1:40 Stunden James Blunt brauche... die bEva hat es genossen, und Blunt für sein Geld wirklich etwas gegeben: Lasershow, durch die Halle rennen und am hinteren Ende an einem sich aus dem "Boden" Klavier spielen und singen, dazu eine stimmlich beeindruckende Leistung. Zu guter Letzt: Die Arena Oberhausen ist im Vergleich zur Kölner Arena deutlich "besser": Ich habe in Köln kein einziges Konzert erlebt, dessen Klang nicht matschig war, in Oberhausen war er klar, ausgewogen, brilliant und auch lautstärkemässig top.

Kommentar der bEva: "Das liegt vielleicht an dem Lärm, den Du Dir sonst anhörst!". Dooh! Das habe ich davon... :-D

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Wenn Deppen duschen...

15. Oktober 2008

... bleibt im Abflusssieb nur Dreck hängen. Bück ich mich, um das aufzuheben? Nöö, tu ich nicht.

Versteht Ihr nicht? Macht nix. Die Betroffenen schon... gell? :-D

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Mission impossible

10. Oktober 2008

Ich hatte irgendwie die Vision, die Zeiten der Windeln hinter mir zu haben. Gut, dann kam mein kleiner Sohn und die Tage (und Nächte) bestanden wieder aus den klebrigen menschlichen Aussheidungen, die die Grossen im Berufsleben absondern und denen, die der Kleine in seine Windel... naja, Ihr wisst was ich meine... :-)

Normalerweise ist der Aufbruch aus heimischen Gefilden in die unwirtliche Welt draussen nahezu vergleichbar mit einem Umzug: Sachen packen, kontrollieren, der Wagen ist voll, auch wenn es nur eben zum Einkaufen geht. Aber: Man ist auf alle Eventualitäten vorbereitet und eben auch auf die der klebrigen... naja. Ihr wisst schon.... :-)

Heute dann die Fortsetzung des Versuches, mit meinem Grossen auf die Sprödental-Kirmes in Krefeld zu gehen. Die bEva war mal wieder unterwegs und um kurz vor Sechs traf ich die Entscheidung, dass es eh keinen Sinn mehr machte, mit Mann und Maus auf die Kirmes zu fahren und machte uns los... nur, um beim ersten dosierten Druck aufs Gaspedal die bEva mit dem Fahrrad und dem Kleinen kommen zu sehen.  Also eben das Fahrrad in die Garage gestellt (das Auto hat deshalb darin nie Platz, sagte ich das schon?) und los.

Just am Parkplatz , nach Verlassen des Autos, als ein zart würziger, mit leichtem Spinataroma angereicherter Geruch den Kinderwagen umstrich. Kein Problem... Windeln und Feuchttücher sind immer dabei. Immer? Natürlich nicht: Ich hatte den Kleinen nicht auf meinem Plan, die bEva die Windeln und Feuchttücher im Fahrradkorb. Ihr erinnert Euch, wo das Fahrrad war?  :-(

Feuchttücher fand ich dann noch unter dem Sitz... aber keine Windel. Bitter... zeitlich gab es kein Zurück, nochmal nach Hause zu fahren wäre keine Alternative gewesen... den Kleinen aber in seiner Spinatpampe sitzen zu lassen, war auch irgendwie nicht so ganz optimale Lösung. Was macht ein lieber Papa also? Er improvisiert.

Die nette junge Mutter mit rosa Kinderwagen, die am Parkplatz wartete, schaute zugegeben ein wenig spanisch, als ich sie um eine Windel bat... meinem Sohn schliesslich war es aber dann egal, das selbige rosa war... war ja die Jeans drüber... :-D

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Navigon Mobile Navigator 7 PDA: Vorsicht angeraten!

29. September 2008

Es tut mir in der Seele weh, und ich habe lange mit mir gerungen, diesen Post überhaupt zu schreiben. Es nutzt aber nichts.

Der eine oder andere weiss, dass ich schon seit langer Zeit ein vehementer Befürworter und Fan von Navigons Mobile Navigator bin, einfach, weil er für mich mit Abstand die beste Navigationssoftware für den PDA (und später auch für PNAs war). Der Mobile Navigator 7 war in meinem Test für die diversen PNAs auch wieder ein geniales System mit vielen Vorteilen.

Gestern ist die Version 7 nun auch für den PDA verfügbar geworden. Und meine Erfahrungen und die anderer Leidtragender des offensichtlichen Überdrucks, endlich etwas auf den Markt schmeissen bringen zu müssen, sind bitter. Navigon hat ja schon immer eine so genannte Kompatibilitätsliste gehabt, in der die PDAs, auf denen die Software nachweisbar lief, aufgeführt waren. Allerdings ist es diesmal unabdingbar, akribisch genau zu kontrollieren, ob der eigene PDA darauf steht und ob er auch mit dem richtigen Betriebssystem versehen ist. Windows Mobile 6.1? Gefährlich... So "unverbreitete" PDAs wie der HTC Touch Diamond, der Touch Pro oder das Samsung Omnia SGH-i900? Die Software hängt sich auf bzw. das GPS wird nicht gefunden oder direkt wieder "vergessen". Bei dem einen oder anderen PDA wird dann der Bluetooth-Betrieb ein wenig verfusselt, Systemeinstellungen werden beim Systemstart geändert und nicht wieder zurückgesetzt etc.

Dann ist das Standardfeature "Navigation aus den Kontakten", das beim MN6 (und ganz nebenbei auch den anderen Produkten) gar nicht erwähnenswert (weil "normal") war, herausgenommen worden, nach Angabe des Supports ist auch nicht geplant, dies wieder aufzunehmen bzw. ein Synctool, wie es bei den diversen PNAs verwendet wird, zu implementieren.

Wer die PNA-Versionen des MN7 kennt, der kennt auch die neuen Features wie beispielsweise die Reality View (Anzeige der Ausfahrten mit echten Schildern), Spacheingabe etc. (siehe meine Videos bei Youtube). Davon hat es gerade mal die Reality View ins PDA-Produkt geschafft, und dessen Umsetzung ist ... sagen wir mal ... umständlich: Funktionieren tut das ganze nur, wenn das Display des PDAs beim Start der Software bereits im Querformat ist. Heisst also: Bildschirm drehen, MN starten, MN beenden, Bildschirm zurückdrehen. Hmmmh...

Im Versuch, es objektiv zu sehen: Navigon hat schon eine mehr oder minder funktionsfähige Version für bestimmte PDAs auf den Markt gebracht, wer einen anderen PDA hat und trotzdem kauft, ist halt selbst schuld... dafür gibt es die Kompatibilitätsliste. Aber bitte: ein halbes Jahr, nachdem Windows Mobile 6.1 Standard geworden ist, nach über einer Million verkaufter HTC Touch Diamond beides nicht zu unterstützen ist semiprofessionell und ein Armutszeignis.

Der Mobile Navigator 7 für PDAs ist keine schlechte Software, keine Frage. Die Umsetzung allerdings auf eine Vielzahl von aktuellen Geräten bekommen andere Hersteller offensichtlich deutlich besser hin, und das ist bitter. Ich zumindest weigere mich, diese Version ernsthaft (weiter) zu testen. Mag auch daran liegen, dass meine aktuellen PDAs halt einfach nicht laufen.

Wer meine World of PPC und meine persönliche Navigon-Begeisterung kennt, der weiss die Bedeutung dieser Aussage zu nehmen. Schade.

Update vom 17.10.: Hier habe ich eine Lösung für den HTC Touch Diamond zusammengefasst...

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Vonhintenbegattungsauszubildender... :-(

28. September 2008

Verdammt... ich habe mit verschiedenen Accounts über die Jahre hinweg hervorragende Erfahrungen bei ebay gemacht. Meist als Verkäufer, aber in letzter zeit mehr und mehr auch als Käufer. Nie, wirklich nie habe ich mich auf die nase gelegt. Natürlich mal mit Ware, die nicht so ganz meinen Erwartungen bzw. der Beschreibung entsprach, aber nie einen Totalausfall.

Ich hatte ja schon von meiner "verspäteten" XBOX berichtet... und spätestens seit Samstag ist klar: Die kann ich wohl abschreiben, und damit mal eben knappe EUR 300,-. Der Verkäufer, "sommersprosse24011987", geht nicht ans Telefon, ist auch per Einschreiben nicht erreichbar, und natürlich ist die Ware noch nicht da... vier Wochen nach Auktionsende.

Auf Grund der telefonischen Nichterreichbarkeit hatte ich auf einen Unfall oder ähnliches getippt, und just zwei Wochen nach Auktionsende (und eine Woche nachdem er den Status auf "Zahlung erhalten" gesetzt hatte) meldet sich seine Freundin, er hätte einen Motorradunfall gehabt. Sie wüsste zwar nicht, wo die XBOX sei, wenn ich aber wolle, würde sie das Geld zurück überweisen. Wohl bemerkt: Die Antwort kam über Ebay, und damit hatte sie den kompletten Verlauf meiner Nachfragen und meiner Meldungen an Ebay gelesen. Die Dringlichkeit war also offensichtlich. Ich habe dann direkt meine Kontoverbindung und die Bitte der Rücküberweisung gemeldet. Schliesslich, siehe Link, hatte ich ja schon eine auf Grund des Besuchs meiner Schwägerin.

Anderthalb Wochen Funkstille, dann eine Meldung über ebay, sie habe die Konsole verschickt. Fein, hatte ich nicht gemeldet, dass ich das Geld zurück wollte? Egal, besser eine Konsole als gar nichts, dachte ich zumindest.

Eine Woche im Land, keine Rückmeldung über eine Trackingnummer, und natürlich auch kein Paket. Und so lange braucht nicht mal Hermes... :-( Was mich am Ende gestern zu weiteren Aktionen bewegt hat: Ebay hat die Auktion gelöscht, und "sommersprosse24011987" ist "kein angemeldeter Benutzer mehr". Und natürlich agt mir auch die tolle Topkundenhotline nichts näheres.

Ich habe Strafanzeige gestellt... verblüffend einfach über das Internet (polizei.de, Bundesland anklicken, Bürgerservice, Onlineanzeige). Mein Geld bringt mir das nicht wieder, aber zumindest eine offizielle Klärung... :-(

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HTC Touch Diamond vs. Touch Pro

22. September 2008

Ich hatte ja schon kurz von meiner "Enttäuschung" über den HTC Touch Pro berichtet. Die lag gar nicht mal daran, dass es ein schlechtes Gerät ist, sondern ein Stück weit an meiner eigenen Erwartungshaltung. Nicht umsonst ist der Touch Pro nicht "Diamond Touch Pro" genannt worden, auch wenn das Äußere und die Oberfläche schon deutlich daran erinnern. Mir ist er einfach zu dick, auch wenn ich eine Tastatur brauche, der Preis dafür ist mir zu hoch und aus dem Grunde das Gerät auch wieder auf dem Weg in die heimeligen Arme von Amazon. Empfehlung an HTC: nennt ihn um in "HTC TyTN III"... das passt besser.

Nun sass ich da, ich armer Tor, und hatte nur noch meinen HTC Touch. Oder besser: Den Touch der bEva. Nachdem ich meinen Diamond nämlich damals bekommen hatte, war direkt der virtuelle Finger darauf gelegt worden: "Wenn Du den abgibst, krieg ich ihn.". Naja... und stattdessen habe ich dann beim Erhalt des Pro Ihren Touch genommen und mit mindestens einem weinenden Auge auf den Diamond verzichtet.

Vorgestern dann, die bEva auf dem Weg nach Hause und mitten im Gespräch im Nirvana verschwunden, lästerte ich dann "Dann nimm doch Deinen Touch wieder!" {Pause] "Wenn Du mich so fragst, hab ich auch schon überlegt..."

Ich habe ein wenig gezickt, gemeckert und genölt, und dann innerlich jubilierend meinen Diamond wieder in Empfang genommen... :-D

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Sprachbarrieren bei verteilter Entwicklung

22. September 2008

... sind manchmal schon "witzig"... wobei das immer auf den Standpunkt desjenigen ankommt, der davon betroffen ist. Gerade erlebt zwischen einem Betatester einer Software und dem Entwickler aus einem nicht näher genannten Ostblockstaat:

Entwickler: "Could you please try to reproduce the following steps: [...] 10x".

Tester: "you mean I have to do this 10 times? I'm sure I already did it, but will do it now again."

Entwickler (3 Stunden später): "[...] and 10x is my shorcut for "Thanks" but it's good you tried 10 times. :-)"

... mal abgesehen davon , dass ich Thanks nicht "Tenx" aussprechen würde, durchaus ein Ansatz der Erklärung... :-D

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Kindermund, Wahrheit kund...

19. September 2008

Meine Frau gestern mit einer Freundin beim Frühstück im Extrablatt... natürlich mit unserem kleinen Sohn. Der wiederum mittlerweile mir seinen knapp zwei Jahren so selbständig, dass er nicht mehr aus einem Kindertrinkbecker trinkt, sondern aus einem normalen Glas. Allerdings auch so selbstüberschätzendmutig, dass er die Erwachsenen in der einhändigen Handhabung der Trinkgefässe kopieren will.

Konsequenz: Die stetige Ansage "Niklas, in beide Hände!"

Nun ergab es sich, dass das mit Nutellahänden und sonstigem Keks- und Frühstücksschmodder verzierte Glas der Bedienung beim Abräumen aus der (einen) Hand rutschte und unsanft auf dem Tisch aufkam. Niklas trockener, lautstarker Kommentar: "Beide Hände!!!"  :-D

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The Eraser - oder: Wer braucht schon seinen Posteingang?

17. September 2008

Aaaargh... einer dieser Tage. Irgendwie stach mich zwischen zwei Terminen und innerhalb eines Telefongesprächs der drängende Gedanke "Du könntest mal Deinen Posteingang aufräumen"... im Sinne von "So viele gelöschte Mails." Und da ich ein Mann der Tat bin, habe ich diesen Gedanken direkt umgesetzt. Es wunderte mich zwar ein wenig, dass nach dem Löschen noch neue gelöschte Mails hinzugekommen ware, aber schliesslich hatte ich in einem Rutsch ja auch noch die Entwürfe gekillt. Ha! Ordnung! So muss es sein.

Der erste Anruf einer Kollegin: "Du hast gekündigt?!" Err... was? "Naja, Du löschst alle Deine Mails..." Hmmmh. Manchmal sind Frauen sonderbar...

Der zweite Anruf machte mich dann wirklich stutzig: "Wenn Du meine Mail von gestern schon ungelesen löschst, hast Du das Dokument wenigstens vorher gelesen?!"

Okay. Ich sehe ein, man sollte vor dem Löschen aller Mails kontrollieren, ob man auch den gewünschten Ordner ausgesucht hat. Löschen direkt in der Inbox ist doof... noch doofer aber allerdings, danach die gelöschten Objekte direkt noch zu löschen.

Ich warte nun geduldig, bis die Bänder aus dem Archiv hier eintrudeln und der Restore auf mein Exchange-Postfach durch ist. Dooooh! :-(

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Datenschutzskandal im iPhone! (oder auch nicht)

12. September 2008

Um Gottes Willen! Das iPhone macht andauernd Screenshots von den Programmen, die der Benutzer gerade verwendet. Damit bin ich als Anwender gläsern, nachvollziehbar. Gefahr, Gefahr!!!

Bitte: Den Abschnitt da oben versteht als Satire. Auslöser ist dieser Artikel, den mir ein Bekannter gerade per Mail hat zukommen lassen. Hintergrund: Das iPhone "schrumpft" das aktuelle Fenster immer, wenn man mit der Raute-Taste ins Hauptmenü geht. Dieser Effekt kann aber nur erreicht werden, wenn ein Screenshot des aktuellen Fensters gemacht wird, der dann immer weiter verkleinert wird. Die so "abfotografierten" Momentaufnahmen der laufenden Programme werden dann intern gelöscht. Soweit die Fakten.

Aaaaaber (und hier driftet´s meiner Meinung nach arg in Richtung Orwell/1984/Area 51/Kennedy-Tot/die Mondlandung war ein Fake-Verschwörungstheorien ab): Der Anwender hat ja gar keinen Zugang zu den Bildern... und eine gelöschte Datei ist ja nie so ganz wirklich echt gelöscht. Und damit könnte man dann ja ein Gerät ausspähen (was angeblich von Strafverfolgungsbehörden schon gemacht wurde).

Ich sag´s mal so: Ich bin "ein wenig" im Thema... und mir sträuben sich die Haare bei dieser Argumentation:

1.) Wenn irgendjemand externen Zugriff auf ein iPhone bekommt, dann sind die vermeintlich schlecht gelöschten Screenshots ein geringes Problem... zumal Email-Verkehr, Webzugriffe und Telefonprotokolle ja ´eh nachvollziehbar sind. Was soll also der Aufstand?

2.) "Der Benutzer hat aber keinen Zugriff auf diese Dateien": Hallo?!!? Der Benutzer hat beim iPhone Zugriff auf rein gaaaaaar nichts, was nicht selbst erstellte Bilder sind. Weder auf Protokolldaten, auf Logs, auf Benutzerdatenbanken. Das ist das Credo des iPhones: Alles gekapselt, alles für den Benutzer verborgen. Sorry, dann reden wir hier nicht von einem Problem der "geheimen Screenshots", sondern von einem allgemeinen Problem des iPhones (was ich selbst kritisiere, aber der Zusammenhang ist bräsig).

Ich bin der letzte, der sich nicht über Apple´s "Du darfst es kaufen, ich will es kontrollieren"-Politik aufregt. Keine Frage. Ein wenig Apple-Bashing tut auch immer mal wieder gut. In dem Fall aber empfinde ich es als übelste Art von halbgarem Boulevard-Journalismus. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich das in dem Zusammenhang mal sagen würde.

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Lakritz-Terroristen

11. September 2008

Vor einigen Tagen geschehen: Besprechung bei einem Kollegen, der immer Süßkram in rauen Mengen auf dem Schreibtisch stehen hat. Aktuell: Eine Tüte mit Lakitzpastillen und den allseits beliebten Lakritzschnecken.

Ich bin ein erklärter Lakritzfeind, aber dieses "Schnecke in den Mund nehmen, Anfang finden, mit den Zähnen losknibbeln und dann abrollen und essen" ist irgendwie ein innerer Zwang, der aus der Kindheit übrig geblieben ist, in sofern habe ich mir eine gegönnt (zugegeben: den Geschmack verbessert die Verzehrart nicht).

Der Kollege neben mir nimmt ebenfalls eine ... und beisst rein. Aaargh! Verfall von Anstand und Moral! Stilbruch! Der Kollege auf der anderen Seite neben mir plötzlich ganz trocken: "Boah, bist Du ein Prolet!!!" :-D

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Metal macht taub...

11. September 2008

... zumindest wächst dieser Eindruck, wenn man sich die neue Metallica "Death Magnetic" anhört. Ja, ich habe sie schon. Ja, ich habe sie mehrfach gehört. Und ja, ich finde sie weniger schlecht als befürchtet nach dem ersten Anhören des Auskopplung "My Apocalypse" bei iTunes. Auch wenn mir die Aussage "Endlich wieder im Stil des schwarzen Albums" ein wenig abgeht: ein Viertel ist im Stile der vielgehassten St. Anger, ein Drittel aus der Ära Fuel/Refuel, und der Rest (ich hol jetzt nicht den Taschenrechner raus... :-) tatsächlich stilistisch im Bereich des schwarzen.

Leider allerdings bestätigt sich auch obige Befürchtung. Nicht bei mir, sondern bei den Herren Metallica, die die Produktion verbrochen haben:

Ais eigener, leidvoller Erfahrung: Will man den Klang so richtig druckvoll machen und "dünne" Stellen im Gesang, Bass oder Schlagzeug (wo man weniger mit Effekten erreichen kann, ohne dass man es allzu deutlich merkt) ausgleichen, setzt man einen Compressor ein. Super Sache, das... wenn man es wohldosiert tut. Übertreibt man es, dann übersteuert die entsprechende Spur und zerrt leicht bis mittel. Und genau das ist bei so gut wie jedem Stück von Death Magnetic der Fall. Das Album ist "laut", im Vergleich zu anderen aktuellen Alben zwischen 10 und 20 Prozent lauter. Und wer ein wenig darauf achtet, der hört gerade im Bereich Bass/Schlagzeug trotz der vollkommen überbetonten Mitten noch das Zerren der überkomprimierten Spuren.

Wer für 14,95 das Recht verkauft, später für 99,- eine limitierte Ausgabe des Albums zu kaufen (ohne die 14,95 auf den Kaufpreis anzurechnen, versteht sich!), wer jedes einzelne Live-Konzert als "offizielles Bootleg" selbst verkauft, der sollte soch eigentlich auch das Geld haben, das Gelbe-Seiten-Prinzip bei der Produktion eines neuen Albums anzuwenden? Einfach mal jemanden fragen, der sich damit auskennt... :-)

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Münte machts...

8. September 2008

Gestattet mit den kurzen politischen Ausflug... ist auch eine Ausnahme.

Am Freitag hatte ich noch mit meinem Kollegen gegenüber die Diskussion begonnen, wie die SPD sich momentan selbst demontiert: Durch Führungslosigkeit, die Hessen-Krise etc. Und da hatte ich schon einen Anfall von Hellseherei, scheint mir: "Pass auf, der Münte machts wieder. Der hat das Ansehen, die Karre aus dem Dreck zu ziehen." Und was passiert? Beck schmeisst beleidigt hin, Münte steigt wie der Phoenix aus der Asche auf.

Wenn er jetzt noch hingeht und der Kamikaze-Koalitionärin in Hessen untersagt, links fremdzugehen, dann könnte das durchaus was werden. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich das gut finde ... :-D

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F1: Wir machen uns die Regeln...

8. September 2008

... wie wir gerade wollen. Danke, liebe FIA, dass ich einen neuen Monitor brauche. Auf selbigen habe ich nämlich gerade meinen Kaffee gespuckt, nachdem ich die Nachrichten gelesen habe.

Was war passiert? Chaosrennen in Spa, Räikkönen und Hamilton behaken sich, berühren sich leicht, Hamilton weicht (regelkonform!) in der Schikane duch den "Bus Stop" (die diagonale Zwischenstrecke aus). Da er dadurch keinen Platzgewinn verbuchen darf, natürlich aber durch die kürzere Streckenführung vor Räikkönen kam, liess er diesen kurz passieren, um dann wieder zu anzugreifen und ihn zu überholen.

"Zur kurz" befanden die Stewards nach dem Rennen, verordneten kurzehand eine Durchfahrtstrafe (die nun nicht mehr gefahren werden kann, wenn das Rennen bereits beendet ist), wandelten die in 25 Sekunden Strafzeit um, was Hamilton von dem ersten auf den dritten Platz verschob.

Ich schaue in letzter Zeit selten Formel 1, weil die Rennen durch die Dominanz von Ferrari und McLaren langweilig geworden sind. Gestern habe ich mal wieder reingeschaltet und am Ende durch einsetzenden Regen und die fast durchgängig "falsche" Reifenwahl ein superspannendes Finish mit dem gerecht besseren Ende für Hamilton gesehen.  Die WM war dadruch fast entschieden: Räikkönen chancenlos (weil er durch ein Duett mit der Mauer ausgeschieden war und Null Punkte holte, der Abstand von Hamilton auf Masse weiter angestiegen). Wenn in einem solchen Fall dann eine für mich mindestens strittige Entscheidung getroffen wird, dann riecht das - sorry - für mich persönlich subjektiv nach einem fadenscheinigen Versuch, nochmal ein wenig Spannung in die Saison zu bringen. Schade!

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Google lernt von Microsoft: Android und Chrome

3. September 2008

Mal ganz ehrlich: Im Moment erinnert es mich an ein Possenspiel: "Google attackiert Microsoft."

Alle brüllen gegen den Riesen aus Redmond. Porprietär sei er, Marktbeherrschung strebe er an, ein Imperium des Bösen sei sein Ziel... und Datenschutz, das sei ja ein Fremdwort, alle Informationen werden gesammelt zum gläsernen, willenlosen Computernutzer. Da kann man sich schonmal zu einer trutzigen Allianz des Widerstands zusammenrotten und undifferenziert moppern und hetzen. Alle ins gleiche Horn und ein jeder lauter als der andere.

Natürlich hält dies niemanden davon ab, sich im Hintergrund einfach mal damit zu beschäftigen, wie man auch am Erfolg partizipieren kann... und gerade bei Google hat man offensichtlich Blut geleckt.

Da wäre zum einen der schnöde Angriff auf Windows Mobile mit Android, der "Open Handset Alliance" von 33 Herstellern. Da geht es nicht um Weltherrschaft, ganz bescheiden lässt Eric Schmidt, CEO von Google, sein Ziel verlauten: "Es geht darum, auf Tausenden verschiedenen Handys präsent zu sein". Ah, ja. Da scheint die Tatsache, dass man mit HTC den Standardhersteller von Windows Mobile-Geräten mit an Bord hat, noch eine Randnotiz zu sein. Aber braucht der Markt ein weiteres, proprietäres Mobil-Betriebssystem? Neben Symbian, dem iPhone OS und Windows Mobile (die ganzen Eigenlösungen mal ausgelassen) hat der Markt sicherlich nicht unbedingt auf ein im Vorfeld schon als wandelndes Sicherheitsrisiko klassifiziertes Betriebssystem gewartet.

Dann gestern der (little) "Big Bang": Ein eigener Browser von Google, Chrome genannt, ist als Testversion verfügbar. Revolutionär ist er: Das Surfen lässt sich anonymisieren (aber nicht vor Google), man benötigt keine extra Suchfunktion mehr (klar, wer Google surft, der auch Google sucht), und schnell ist er auch noch, schliesslich basiert er ebenso auf dem Webkit wie der Apple Safari. Und dank Google Gears, einem eigenen Software-Framework, kann man auf unerwünschte "Drittherstellersoftware" wie Silverlight (Microsoft) und Flash (Adobe) verzichten.

Lest Ihr noch mit? Verzicht auf allgemeine Technologien, hin zu "Services aus einer Hand". Allerdings würde ich da eher sagen "hin zu Servern in einer Hand". Alles liegt sicher bei Google. Und bitte: Google als Weltmarktführer im Search Engine- und Web Advertising-Bereich ist ja genau der verlässliche Partner, dem ich all meine Daten zu meinem Surfverhalten überlassen möchte, gell? Glaubt da irgendjemand noch daran, dass das alles aus reinem Gutmenschtum resultiert? Honi soit qui mal y pense... ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Für mich (ganz persönlich, subjektiv, meine Meinung, und in diesem Land ist die Äusserung derselben noch frei!) sind Android, Chrome und Co. die trojanischen Pferde der kommenden Jahre. Vorsicht ist geboten!

Und um das scheinheilige Microsoft-Bashing noch kurz zu kommentieren: Gerade Google, der Verein, der ein solchen Verwirrspiel rund um das Page Ranking in der hauseigenen Suchmaschine macht, der beschwert sich über den proprietären Ansatz vieler Microsoft-Technologien? Ah ja... :-D

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Immer noch kein Applaus... :-)

3. September 2008

... uiuiui ... da habe ich eine Diskussion losgetreten. Um es nochmal klar zu machen:

Mein Problem mit den Bewertungseinschränkungen bei ebay (Verkäufer kann den Käufer nicht mehr negativ bewerten) ist nicht, dass ich meine Käufer gerne blind abstrafe. Ganz im Gegenteil: Aus Sicht des Verkäufers wird die Gefahr , dass ein Käufer blind auf den Verkäufer einprügelt, deutlich erhöht.

Heute überlege ich mir als Käufer dreimal, ob ich neutral oder negativ bewerte, wäge alle möglichen Faktoren ab um fair zu bewerten. Sicherlich auch begründet durch ein Bewusstsein, dass auch ich eine Bewertung bekomme. Das hält mich nicht davon ab, negativ zu bewerten, wenn es angemessen ist, aber genau diese Angemessenheit hinterfrage ich.

Heute ist ein Käufer doch gar nicht mehr dazu gezwungen: Hat er schlecht geschlafen, Stress mit der Bettnachbarin oder ist das Wetter schlecht, dann erscheinen vermeintliche kleine Mängel plötzlich wie ein Totalschaden... und mangels anderen Ventils für den eigenen Frust setzts dann eine negative Bewertung.

Sorry... ein Handelsplatz lebt meiner Meinung nach davon, dass Käufer und Verkäufer die selben Rechte haben. Und genau das grenzt ebay massiv ein. Ende, aus, kein Applaus....

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Ende, aus, kein Applaus für ebay.

31. August 2008

Ich habe die Nase voll. Ich fand den ganzen Gebühren-Dschungel bei ebay schon länger dreist. Angefangen habe ich damals noch bei alando, also noch vor der Übernahme durch ebay. Ohne Gebühren. Irgendwann dann mal Verkaufsgebühren, vollkommen verständlich. Dann kamen die Einstellgebühren dazu, eher weniger verständlich, aber noch zu verschmerzen... dann gingen beide Gebührensätze kontinuierlich nach oben. Nicht mehr verständlich, zumal Kundenservice und Ansprechverhalten bei Problemen (ich sag nur Käuferschutz... lächerlich!) immer schlechter wurden.

Gut, da sage ich mir noch: Angebot und Nachfrage, man muss es ja nicht nutzen, wenns einem zu teuer ist.

Dann kam die Geschichte mit dem "Kontonummer wird immer angegeben": Man hat ein Abrechnungskonto, von dem die Gebühren abgehen.. und das wird denn einfach mal dem Käufer automatisch zur Verfügung gestellt. Hallo?! Ich möchte vielleicht erst einmal Kontakt zum Verkäufer haben und meine Kontoinformationen nicht blind dem nigerianischen Handyschieber veröffentlichen?

Der Gipfel aber - und der hat mich endgültig abgeschreckt - heute: Dass man als Verkäufer den Käufer nicht mehr neutral oder negativ bewerten kann, ist die eine Sache ("Um Rachebewertungen auszuschliessen"... hah! und was mache ich mit Nichtzahlern und sonstigem Gesocks? Ignorieren? Klaaaar...!). Heute wollte ich einen Verkäufer neutral bewerten: Ware war gekommen (ein HDMI 4-fach Umschalter mit Fernbedienung), leider die Batterie der Fernbedienung leer. Sind zwar nur 2,50, aber das Gerät war offensichtlich benutzt (statt neu) und keine Rückmeldung zu bekommen. Was sagt ebay mir da? "Diesen Powerseller können Sie erst nach einer Woche neutral oder negativ bewerten". Positiv wäre sofort gegangen... frei nach dem Motto: Wer unsere Gehälter zahlt, den hofieren und schützen wir...

Ja, spinnen die denn?! Danke, mir reichts. Amazon Marketplace ist ein deutlich angenehmerer, transparenterer und verlässicher "Marktplatz".

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nachmitternachtsbuchschreibmüdigkeit

27. August 2008

Sollte man ins Bett gehen, wenn man gerade noch beschreibt, dass man die MAC-Adresse des iPhones in die Filtertabelle des Routers eintragen muss (weil das Gerät sonst nicht zugelassen ist), und dann sich fünf Minuten wundert, warum man das iPhone nicht ins WLAN bekommt, obwohl die WPA-Passphrase stimmt? Ihr ahnt es schon: Die MAC-Adresse war nicht eingetragen in meinem LANCOM-Router... :-(

Antwort auf die Eingangsfrage: Ja, man sollte... mach ich jetzt auch. Schlaft gut...

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Konter des Tages

26. August 2008

Ich bin bekannt für meine Schnodderschnauze. Auch wenn ich darauf bestehe, nur Kollegen einen fiesen Spruch mitzugeben, die es auch abkönnen, und auch wenn ich selber gut einstecken kann (sagen sie das nicht alle? Stimmt aber!!! :-D ) gibt es Situationen, in denen auch ich schallend lachend anerkennen muss, dass jemand mich ausgekontert hat.

Die Situation: Ein Meetingraum, ein relativ trockener Workshop und eine mittelaltejung gebliebene Kollegin, die als Ausdruck des Verständnisses einer Erklärung sagt "Erinnere ich mich aus meinem gerade abgeschlossenen Studium noch dran." Ich konnte es mir nicht verkneifen, "Da hast Du aber lange gebraucht..." zu lästern. Soweit nicht mal besonders witzig.

Die Kollegin nimmt eine Glas-Wasserflasche und holt aus, worauf ich sage "Das lohnt sich nicht, da ist Pfand drauf!".

Die Kollegin neben ihr langt in die Hosentasche und versetzt: "Mach ruhig, die Flasche zahle ich!"

Der gesamte Raum hat sich gute 5 Minuten vor Lachen nicht mehr einbekommen... :-D

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Nase voll...

20. August 2008

... vom iPhone. Depp wie ich bin hatte ich es gestern zwar in die Dock gestellt, aber das (sonst am PC steckende) USB-Kabel nicht drin gehabt. Konsequenz: Heute morgen voller Motivation das iPhone rausgenommen und in die Hemdtasche gesteckt... und erst unterwegs den roten Balken und die Warnung "Nur noch 10% Batterieladung" gesehen. Danke!

In der Summe: Das iPhone hält gerade mal über einen Tag durch. Mit ausgeschaltetem WLAN, gestern gerade mal einer Viertelstunde Telefonie. Wer erzählte da grossmäulig was von "Akkulaufzeit drastisch gesteigert"? Hä?! :-(

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Amazon-Verwirrungen, Teil III

20. August 2008

Ich schätze Amazon. Vom Service her, von der Preisgestaltung, von der Reaktion auf Reklamationen. Punkt. Allerdings sind teilweise die Wege von Bestellungen - vorsichtig gesprochen - sonderbar.

Am Montag hatte ich den HP iPAQ 914C Business Messenger bestellt, zum im Vergleich zu anderen Online-Händlern günstigen Preis von 447,95. Lieferbarkeit:

Verfügbarkeit: Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon.de.

Gestern Abend dann hatte ich kontrolliert, wie der Status ist, weil ich eben noch nicht die erwartete Versandbestätigung hatte. Als Liefertermin stand in meinem Konto "15. September bis 1. Oktober". Hallo?

Eine Kontrolle des Artikels ergab eine Preissteigerung um fast 30 Euro, Lieferstatus:

Verfügbarkeit: Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon.de.

Nun ist Amazon schnell dabei, Preise nach oben wie nach unten zu ändern, hält aber immer den (niedrigeren) Preis bei Bestellung ein bzw. senkt den Preis, wenn der Artikel beim Versand weniger kostet. Das konnte kein Faktor sein... warum wird er aber erst in 4-6 Wochen versendet? Kein Problem: Amazon hat einen hervorragenden Kundenservice, der (meist) schnell und problemorientiert antwortet. Schnell in diesem Fall ja, problemorientiert... lest selbst:

Es tut uns sehr Leid: Der gewünschte Artikel "Hewlett Packard IPAQ 914C BUSINESS MESSENGER Smartphone " aus Ihrer Bestellung (Bestellnummer siehe Betreff) ist noch nicht bei uns eingetroffen.

Es besteht kein Grund zur Sorge. Sie bekommen den Artikel zum alten Preis EUR 447,95 von uns.

Darf ich nochmal rekapitulieren: Die ganze Zeit war der Lieferstatus:

Verfügbarkeit: Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon.de.

Wie vertragen sich die Aussagen "Auf Lager" und "noch nicht bei uns eingetroffen"? Heute morgen habe ich es dann telefonisch probiert, und bekam folgende Aussage:

Wie mit Ihnen besprochen, habe ich in unserem Versandzentrum nachgefragt und kann Ihnen Folgendes mitteilen:

Der Artikel "Hewlett Packard IPAQ 914C BUSINESS MESSENGER Smartphone" ist zur Zeit nur bei unserem Logistikpartner auf Lager. Dieser versendet leider mit per Premium.

Meine Bitte an Sie ist daher folgende:

Aendern Sie bitte den Versand auf Standardversand. Dann kann der Logistikpartner die Ware umgehend an Sie versenden. Der Versand ueber Amazon.de kann erst wie angegeben in 4 - 6 Wochen erfolgen.

Hä? Wie vertragen sich denn die Aussagen "Versand duch Amazon.de" und "nur bei unserem Logistikpartner..."? Wie auch immer: Versandart geändert, Liefertermin passt sich automatisch an. Hoffen wir mal, dass nicht mit dem Spediteur für Grossgeräte verschickt wird... :-)

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Sozialer Trainingsraum

16. August 2008

Da haben einige Eltern sichtbar gezuckt: Als am Dienstag die neuen Gymnasiasten eingeschult wurden (unter anderem mein großer Sohn) sprach man unter anderem auch vom neuen "sozialen Trainingsraum".

Wer den Unterricht stört, dem wird dort unter Aufsicht eines Lehrers "die Möglichkeit gegeben, seine soziale Kompetenz zu verbessern". Sauber!

Ich war gestern Abend noch bei Real einkaufen... Und ich glaube, ich fang schonmal an, meinen Keller umzubauen... :-D

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Stabilität des iPhones 3G vs. Windows Mobile

15. August 2008

Ich bin beruhigt. Die immerwährenden Meckereien über die Instabilität von Windows Mobile sind die eine Seite. Und ich gebe zu, dass ich vermehrt unwirsch darauf reagiere: Zum einen hat jedes System seine Schwächen (und Windows Mobile nicht "besonders" viele), zum anderen kann man mit wenig Nachforschung fast immer eine Zusatzapplikation eines Drittherstellers dafür verantwortlich machen... und eben nicht das Betriebssystem. Das ist aber natürlich aufwändig, viel einfacher ist es, einfach mal wieder auf Windows einzuschlagen (merkt man mir an, dass ich gerade wieder eine frucht- und ergebnislose Diskussion zum Thema hinter mir habe?!)

Apple wiederum präsentiert sich ja immer als Heilsbringer sowohl im Bereich der Security als auch im Bereich der Stabilität und Performance. Und gerade das ist etwas, was mich am iPhone 3G vermehrt nervt: Es ruckelt, es stockt, es hängt sich teilweise auf. Und das ganz "blank", ohne installierte Zusatzprogramme (wo man fairerweise das selbe Argument für AppStore-Applikationen gelten lassen müssten wie bei Dritthersteller-Applikationen unter Windows Mobile).

Einen absolut lesenwerten Artikel dazu findet man hier... und den Aussagen kann ich zu 100% zustimmen. Der Titel "Congratulations Apple, you made the iPhone less stable than Windows Mobile" trifft es da hervorragend.

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Keine Verabredung mehr ohne Exchange und Navi!

14. August 2008

Es passiert eigentlich immer dann, wenn man gerade genug anderes zu tun hat. Da hatte ich den Termin zum Mittagessen gestern vollkommen verdrängt (ich hatte ja meine Schuldigkeit mit einem Vorschlag zu Zeit und Ort getan, erst nach Bestätigung trage ich solche Termine dann auch ein), dann gerade noch geschafft. Die Definition des Treffpunkts war mehr als eindeutig: Maredo gegenüber vom Kaufhof in Düsseldorf.

Fünf Minuten nach meinem Eintreffen geht das Telefon. "Ich bin da!" Hmmmmh.... "Wo denn?" "Im Eingangsbereich!" Nochmal Hmmmh... "Sollte ich Dich dann nicht sehen, zumindest jemanden, der ein Telefon ans Ohr hält?"

Lange Rede, kurzer Sinn: Zwei Kaufhöfe in Düsseldorf, und jeder hat gegenüber ein Maredo. Schliesse ich jetzt daraus, dass mein bevorzugtes Steakhaus auch zum Metro-Konzern gehört?!

In jedem Fall schliesse ich daraus, dass ich mich nicht mehr davon abhalten lasse, Termine per Exchange zu verschicken... dann haben beide sie im Kalender. Und der Treffpunkt wird demnächst mit Geokoordinaten festgelegt So!

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Olympiablüte

12. August 2008

Ich finde interviews nach sportlichen Leistungen immer zweischneidig: Belustigend für den Zuschauer, demütigend für den Interviewten im Nachgang, denn so viel Blödsinn, wie da gequasselt wird, hört man sonst aus deren Munde eher selten.

Beispiel heute: Florian Hambüchen, deutscher Turner zum undankbaren vierten Platz der Mannschaft bei Olympia:

"Immerhin haben wir uns um vier Plätze verbessert im Vergleich zu den letzten olympischen Spielen. Wenn wir das bei den nächsten wieder schaffe, wäre das toll!"

Nullter Platz wie Nullnummer oder wie "Wir nehmen gar nicht erst teil"? :-D

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Weihnachten... Weihnachten?!

11. August 2008

Der von mir sehr geschätzte Shopblogger Björn Harste merkt ja regelmässig Monate vor Ostern bzw. Weihnachten an, dass er schon mit der entsprechenden Ware konfrontiert wird. Da sage ich mir noch: Im Handel muss das so sein. Frühzeitig disponieren, zeitgerecht präsentieren und am besten alles verkaufen. Allerdings vermute ich, dass auch er mir beipflichten würde, dass der August ein eher unüblicher Monat für Weihnachtsankündigungen ist... so wie die, die mir gerade von Parrot auf den virtuellen Schreibtisch flattert:

PRESSEINFORMATION

I’m dreaming of a Black Christmas

Parrot füllt den Gabentisch mit Geschenken in stilvollem Schwarz

München, 11. August 2008 – Weiße Weihnacht ist Schnee von gestern: In diesem Jahr steht elegantes und schlichtes Schwarz im Vordergrund. Parrot, der Spezialist für kabellose Geräte rund um die Mobiltelefonie, bietet passend dazu eine umfangreiche Produktpalette. Vom formvollendeten digitalen Bilderrahmen über klangvolle Lautsprechersysteme bis hin zu handlichen Freisprechanlagen ist für jeden das richtige Weihnachtspräsent in schickem Schwarz dabei.

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Obamas Gebet enthüllt...

28. Juli 2008

... ist schon ein Ding. Ehrlich. Nicht, weil jemand es geklaut hat, sondern weil Barry Obama einige grundlegende, eigentlich für einen US-Amerikaner selbstverständliche Dinge einfach ignoriert hat:

  • Spätestens seit Watergate sollte einem US-Politiker doch klar sein, dass er seine geheimen Dokumente nicht per Schneckenpost auf einem Zettel notiert verteilt, sondern mindestens 256 Bit-verschlüsselt per VPN Verbindung mit rotierender Verschlüsselungstiefe.  

    Auf der anderen Seite: So umgeht man Echelon und die NSA... vielleicht doch nur semidumm.

  • Dass die USA aus dem Kyoto-Protokoll ausgetreten sind, ist die eine Sache. Muss man dann aber trotzdem Umweltverschmutzung betreiben und sein Altpapier in aller Öffentlichkeit entsorgen? Und dann auch noch in einem Nationalheiligtum?!

    Okay, Barry war gerade in Berlin... vielleicht hat er gedacht, dass bei der Menge der Deutschen aus Ost und West, die Zettelchen mit der flehenden Bitte zur Rücknahme der Wiedervereinigung in die Reste unserer Mauer stecken, es ein Habitus eines intelligenten Volks sei und in sofern gerne übernommen werden kann?

  • Sein Konkurrent hat´s erkannt: Lauthals motzt McBrain über die kriechenden Deutschen und die Fehlplanung von Barry, nicht auch noch in Deutschland die in US-Militärlazaretten liegenden GIs zu besuchen, sondern das ob des Afghanistan-Einsatzes siechende Deutsche Volk (meiner Meinung nach ist die Aussage "kriechende Deutsche" sicher nur ein Übersetzungsproblem).

    Bei so viel Leid sollte man aber doch nicht die Amtsantrittsrede als Präsident der verunreinigten Vereinigten Staaten vorab veröffentlichen?

  • Zu guter Letzt ist nun aber auch noch der echte Zettel aufgetaucht. Komfortablerweise habe ich ihn schonmal ins Deutsche übersetzt:

    - Bitte: Lass McCain in Pommes ersticken: Ronald McDonald wird nie Präsident!

    - Bitte: Lass Hillary niemals auf die Idee kommen, ich könne der vizepräsidentale Praktikant sein!

    - Bitte: Gib mir die Adresse von Jacko´s Schönheitschirurgen, damit ich meine Weißheit erhalte

    - Danke: Dass mir Angy Mörkl erklärt hat, wo dieses Afghanistan eigentlich liegt

Welcome, Mr. President! :-D

Bei allem Sarkasmus: Es ist unsäglich! Dass irgendjemand die Dreistigkeit und Pietätlosigkeit besitzt, ein Gebet (und nichts anderes ist der gestohlene Zettel) zu entwenden und es sich fürstlich entlohnen zu lassen, ist das eine. Dass es aber eine Zeitung gibt, die das kauft und veröffentlicht, ist für mich ein Trauerspiel. Pressefreiheit hin oder her, es müssen Grenzen gesetzt werden. Und by the way: All die scheinheiligen Geiferer, die sich darüber ereifern, dass so etwas geschehen kann, und dann selber den Zettel in voller Lesbarkeit abbilden, sind nicht besser!!!

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Amazon-Verwirrungen, Teil II

25. Juli 2008

Ich gewöhne mich daran, dass eine Blu-Ray von Amazon heutzutage nominell per Spedition für Grossgeräte ausgeliefert wird. Zumal das nur der Inhalt der Versandmail ist, aber nicht Realität, die Sendung kommt trotzdem per DHL.

Für den Geburtstag meines Sohnes hatte ich schon vor dem Urlaub Guitar Hero für den Nintendo DS bestellt (BTW: mir für meinen Geburtstag auch, und der Kollege Wenz kann sich das Schwärmen von seiner Wii-Version damit schenken... :-D ). Während des Urlaubs kam dann die Versandnachricht, die ich zur Kenntnis genommen, aber nicht wirklich gelesen hatte. Warum aber das Paket (dringend wegen des nahenden Geburtstages erwartet) aber dann nicht da war, wunderte mich... bis ich die Mail genauer las:

Guten Tag,

unser Logistikzentrum hat den unten stehenden Artikel verschickt!

Unser Hinweis:

Sie koennen Ihr Kundenkonto jederzeit ueber "Mein Konto"

http://www.amazon.de/mein-konto einsehen und verwalten.

Ihre Bestellnummer 303-0615625-2071532 (eingegangen 18-Juni-2008)

---------------------------------------------------------------------

Bestellt  Titel                          Preis  Versandt   Zwischen-

summe

---------------------------------------------------------------------

Amazon.de Artikel (Verkäufer: Amazon EU S.a.r.L.):

1     Guitar Hero: On Tour           EUR 41,06      1  EUR 41,06

Versendet mit DHL Identitätsprüfung 18

---------------------------------------------------------------------

Zwischensumme ohne USt:  EUR 34,50

Porto und Verpackung:  EUR 0,00

Umsatzsteuer:  EUR 6,56

EB Gutschein eingelöst EUR 0,00

Endbetrag inkl. USt.:  EUR 41,06

Die Sendung geht an:

[...]

Der Versand erfolgt ueber: DHL Identitätsprüfung 18.

Hallo?! Identitätsprüfung? Bei einem Spiel, das nicht mal eine Altersfreigabe braucht? Gehts noch?! Und in diesem Fall meinen sie es sogar ernst (was dazu führt, dass das Paket eben nicht in die Packstation oder bei Nachbarn eingeliefert wird!).

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Urlaubsimpressionen

25. Juli 2008

Tja, wieder da. Freut Ihr Euch? Schön... :-D

Zwei Wochen Dauersonne, strahlend blauer Himmel, gutes Essen, einen erfrischenden Pool... hach, war das schön! Auch wenn ich das erste Mal seit Jahren diesen "Jetzt kanns auch wieder nach Hause gehen"-Effekt hatte, ein Zeichen, dass die Erholung wirklich eingetreten ist.

Was war erwähnenswert? Vielleicht das Erdbeben (60 Kilometer vor Rhodos mit einer Stärke von 6.3): Morgens wacht man unvermittelt auf und fühlt sich wie ein Martini: Geschüttelt, nicht gerührt. Die Verwerfungen interner Art resultierten dann allerdings nicht aus dem Erdbeben selbst, sondern aus meiner direkten Frage: "Was machst Du?!" an die bEva. Was kann ich dafür, dass es sich so anfühlte, als würde sie auf der anderen Seite der Matratze Samba tanzen?! :-D

Ach ja... da waren sie noch, die Fleisch gewordenen Vorurteile gegen andere Völker im Urlaub... "Tourassismus" quasi. Ich bin ein Feind von Pauschalierungen, wirklich, aber manchmal scheint da kein Weg dran vorbei zu führen: "Die Engländer". Zumindest im Urlaub erwecken sie bei mir seit Jahren ein konsistentes Bild: Sonnenbrandresistent (interessant an den verschiedenen, übereinander liegenden geröteten Ebenenen zu erkennen, dass erst ein Bikini, dann ein Badeanzug und dann ein Girlie getragen wurden) und Alkoholverliebt. Ob nun (in einer 4-Sterne-Anlage gehobeneren Niveaus, wohlbemerkt!) der Morgen an der Poolbar schon mit einem "One Gin Tonic, two Bacardi-Cola" beginnt, mittags die halbe Flasche Sekt beim Öffnen auf die Liege des Nachbarn, die andere Hälfte auf Ex in den Hals gekippt wird oder der Nachmittag mit einem Nottransport aus der Sonne heraus beschlossen wird, irgendwie ist der Eindruck nicht der positivste.

Und dann geht man an den Kinderpool, in dem ein netter, gebräunter älterer Herr mit seinen beiden Enkeln (die Kleine im Rosa UV-Anzug, der kleine im blauen) spielt... hochschaut und in breitem Oxford-Englisch fragt "How old is your son?". Hmmmh... Ausnahmen? Regel?

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Aua: Ehrlichkeit tut weh...

23. Juni 2008

Dialog gerade am Telefon (Hintergrund: Wir sind immer noch bei der Bezifferung der Hagelschäden am Haus, der Dachdecker verweist für die durchschlagene Verkleidung des Balkons an einen Schlosser):

bEva: Der Dachdecker schickt kommende Woche den Kostenvoranschlag, das sollte also bis zu unserem Urlaub reichen. Mit dem Schlosser mache ich mich mal schlau.

Ich: ... das bringt nix. Da bist Du bis zum Urlaub noch lange nicht fertig.

Hat jemand für heute Abend ein Asyl für mich? Ich trau mich nicht nach Hause... :D

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Of Mice and Men - Von Männern und Memmen

19. Juni 2008

John Steinbeck verzeihe mir mein Verhunzen seines Klassikers... aber der Titel passt einfach. Wir haben Mäuse. Nein, nicht die kleinen mit Rad, roter Leuchtdiode oder Laser ausgestatteten Eingabeinstrumente, sondern die fellbehafteten, spitzzähnigen Nager vom Feld. Auf dem Dachboden, was grundsätzlich nicht weiter schlimm wäre und vor allem auch erklärt, wie sie dahin kommen: Ich Depp habe eine ganze Zeit die Dachluke aufgehabt, um den Schlauch des Klimageräts dort hindurch zu legen, Einladung genug für eine Familie Kleinstnager.

Klimagerät? Dachboden? Nein, trotz Energiedepression ist bei uns nicht der Luxus ausgebrochen, sondern unser Dachboden ist zu einem Drittel Boden, zu zwei Dritteln ausgebaut als mein Büro. In einer Schrankwand in der Schräge befindet sich dann eine "Schranktür", hinter der der Durchgang zum Boden ist.

Nun wird man einer Mauseplage (zumal sie begrenzt ist, Dach und Boden sind dicht, damit ist der "Nachschub" abgeschnitten) prinzipiell schnell Herr:

while mausefalle NOT leer

do

Mausefallen aufstellen,

Mausefallen leeren

end while;

Dem entgegen aber stehen diverse Faktoren:

1.) Mausefallen zu bekommen

... da Mausefallen keinen Internet-Anschuss, keine automatische Update-Funktion und keine im Abo vertreibbaren Klingeltöne bieten, scheint der gemeine Händler das Interesse daran verloren zu haben. Entweder führt man noch die "Deluxe limited Edition mit Polstermöbeln und eigener Toilette", sprich: Lebendfallen in den verschiedensten Variationen, oder eben gar keine. Die gemeine Mausefalle (die dem eh schon gebeutelten Nutzer mindestes einmal beim Aufstellen den Finger bricht) scheint vom Markt verschwunden zu sein.

2.) Mausefallen zu leeren

... und da kommen wir just zum Steinbeck´schen Thema. Hat man schliesslich 1.) gelöst (ebay sei Dank), dann geht es an den taktisch zu planenden Grossangriff: Wo platzieren? (am besten an der Wand, Mäuse überqueren ungerne offene Flächen). Wie viele verteilen? (am besten so viele, dass alle taktischen Positionen gesichert sind). Wie den Hund davon abhalten, beim Stöbern durch den Raum eine Mausfalle ans Ohr zu bekommen (am besten gar nicht, die Digitalkamera sollte nur bereit liegen).

Ruhig, Tierschützer und Haustier-Fetischisten! Ich habe unseren Dackel natürlich dauerhaft aus dem Büro verbannt, denn die Kraft, die eine solche Mausefalle auf Nase oder Ohr eines Vierbeiners ausübt, ist heftig. Nichts desto Trotz: Darauf achten muss man schon, denn das gewohnte "Herrchen schreibt, ich leg mich mal dazu" funktioniert eben im Moment nicht mehr....

Nach einem Tag dann die Erlösung: Die Maus (man beachte: Singular!) ist gefangen. Und da kommt die Memme zum Vorschein. Ich HASSE das Entsorgen von Mäusen! Mit spitzen Fingern die komplette Falle angefasst, eingetütet und entsorgt.

Am nächsten Morgen komme ich ins Büro und sehe ... einen Schatten in der umgefallenen Falle. Also noch eine Maus... plötzlich zuckt selbige aber, gerade als ich mich annähere. Aaaargh! Es war nicht eine, sondern zwei Mäuse (man beachte: Plural!)... und die beiden im Paarlauf gefangenen Nager lebten noch. Sowas hasse ich noch mehr... und erspare Euch die blutigen Einzelheiten. :-(

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach konsequentem Schliessen der Tür zum Boden ist die Frequenz heruntergegangen und die Plage beschränkt sich auf den Boden, das Büro ist sauber. Nichts desto Trotz habe ich einen Schaden davon getragen... da sitze ich am Rechner, starte ein Backup auf meine Linkstation und zucke vor dem Getrappel der Mausefüsse zusammen... um einen Moment später mein logisches Denken zurück zu erhalten und zu erkennen, dass der Start eines Backups auf eine Netzwerkfestplatte nun mal Geräusche verursacht... :-D

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Der Touch Diamond nicht mehr lieferbar (und andere Amazon-Anomalien)

7. Juni 2008

Ich sags mal so: Nach meinem Nigeria-Abenteuer (siehe unten) wundert mich ja nix mehr... aber die Mails die Amazon momentan verschickt, sind schon ein wenig ... ich sag mal ... sonderbar:

Vorgestern die Horrormeldung: Amazon kann den HTC Touch Diamond im Moment nicht besorgen:

Guten Tag,

wir versuchen noch immer, den / die folgenden Artikel, die Sie am 07. Mai 2008 10.48 MEST bestellt haben (Bestellnummer #028-7257694-xxxxxx), zu besorgen:

"HTC P3700 Diamond (Touch-Screen, GPS, UMTS) Smartphone ohne

Branding"

http://www.amazon.de/gp/product/B0018YYS9G

Leider ist dieser Artikel schwer zu bekommen.

Besteht Ihr Interesse an diesem Artikel weiter? Wir versuchen gerade, den Artikel noch fuer Sie zu beziehen. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir koennen allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhaeltlich ist. Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, koennen Sie die Bestellung natuerlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet.

Ach so... der ist schwer zu bekommen? Könnte das daran liegen, dass er noch gar nicht auf dem Markt ist?!:-D

Schön aber auch die Lastverteilung auf die Auslieferungs-Dienste gestern Abend:

Ihre Bestellnummer 028-8463629-9993121 (eingegangen 05-Juni-2008 )

---------------------------------------------------------------------

Bestellt Titel Preis Versandt Zwischen-

summe

---------------------------------------------------------------------

Amazon.de Artikel (Verkäufer: Amazon EU S.a.r.L.):

1 Lethal Weapon 1 - Zwei sta... EUR 10,97 1 EUR 10,97

Der Artikel wurde an unseren Spediteur für Großgeräte übergeben.

Dieser wird Sie innerhalb der nächsten zwei Werktage kontaktieren um

einen Liefertermin zu vereinbaren.

Nur zur Vervollständigung: Es ging um eine HD-DVD. Sollte ich verpasst haben, dass die in einem Kühlschrank verpackt kommt? Ich bin gespannt... :-D

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Ob Freud mich freut?

4. Juni 2008

Ich werde wahnsinnig... momentan beschäftige ich mich unter anderem mit dem datenschutzrechtlichen Aspekt der Sperrung von Internet-Seiten für Mitarbeiter unserer niederländischen Tochterfirma.

Der Kollege, der den Mailverkehr führt, hat den sprechenden Titel "WWW Seitensperrung" gewählt... und wann immer mein Auge auf meinen Posteingang fällt, zuckt meine Hand auf die Maus, um die SPAM-Mail zu löschen. Irgendwie lese ich immer "Seitenprung".

Muss ich mir Gedanken machen?! :-)

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Amazon und Nigeria, Teil 2

30. Mai 2008

Tja... das war wohl nichts. Am Montag nachmittag, zwei Tage nach meiner Meldung, erhielt ich einen "überhöht motivierten" Anruf von Amazon:

Sie hatten uns eine Mail geschrieben. Und? Was wollen Sie jetzt von uns?"

Ah, ja. Danke. Kein Kommentar...

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Datendösel oder "Don´t push it, baby!"

19. Mai 2008

Immer das selbe... und offensichtlich nicht nur, wenn ich in Seattle bin. Gestern wechsle ich den PDA, mache mich mit Hund und kleinem Sohn auf in den Park und wundere mich beim nach Hause kommen, warum ich Mails im Outlook, aber nicht auf dem PDA habe.

Manuell gesynced, Mails sind da. Neue Mail an mich selbst geschrieben, im Outlook da, am PDA nicht. Manuell gesynced, Mail ist da. Das ganze Spiel inklusive runterfahren und neustarten des PDAs, Wechsel des PDAs eine halbe Stunde gespielt. Gottseidank habe ich vor dem Neustart des Servers (der es ja schliesslich auch hätte sein können, wenn nicht gepushed wird, kann auch nicht empfangen werden) festgestellt, das parallel die UMTS-Verbindung immer mal wieder zusammenbrach. Die wiederum ist aber die Basis des Pushens neuer Elemente. Da kommen dann so neue, noch nie gesehene Fehlermeldungen wie "Überprüfen Sie ID und Kennwort, oder wählen Sie den Authentifizierungstyp ggf. neu aus". Ein Anruf bei der vodafone-Hotline dann brachte die (unbefriedigende) Lösung: Die Datendienste sind gestört... man arbeitet dran.

Warum muss sowas eigentlich immer passieren, wenn ich gerade etwas tue, das potentiell "schuld" sein könnte? :-(

Störungen in den Datendiensten können immer mal wieder passieren. Allerdings: Dass diese nicht von gestern gegen 1700 bis heute um 09:00 zu lösen sind, und ein weiterer Anruf bei der Hotline ergibt, dass sie "gegen frühen Abend" mit der Lösung rechnen, ist bitter. Manuell synchronisieren zu müssen ist so ... so... vorsintflutlich... :-D

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Aua! Die Wege der Links sind sonderbar...

15. Mai 2008

... da kontrolliere ich sporadisch, wie Ihr auf das Blog gelangt... und finde einen Link, der mich stutzig macht. Wer bei bild.de nach "Spitze Zunge" sucht, der findet oben den Link zu den Wordpress-Blogs mit diesem Begriff... und darunter dieses.  Ob der Besucher, der diesen Weg beschritten hat, dann enttäuscht ob des wenig schlüpfrigen Inhalts dieses Blogs war? :-D

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Von der Morbus Seatella oder "Warum immer dann?!"

19. April 2008

Grrrr... immer, aber auch wirklich immer, wenn ich beim Summit bin, knappe 9000 km von meinem Server entfernt, dann passiert irgendwas:

Im ersten Jahr hatte ich gerade meinen Exchange-Server neu, und bekomme direkt am ersten Tag keine Mails mehr. Sehr offensichtlich dadurch, dass die Mailbox normalerweise platzt, wenn ich morgens aufstehe: Durch die 9 Stunden Zeitverschiebung ist der Tag in Deutschland schon fast zuende und die Haupt-Maillast versandt. Dank Remote-Desktop hatte ich dann irgendwann den PopConn-Dienst neu gestartet, das Problem gelöst und zuhause dann gaaaaaanz schnell auf GFI Mail Essentials umgestellt.

Im letzten Jahr kam ich dann plötzlich nicht mehr per VPN nach Hause, auch der Web Access zum Exchange klappte immer wieder nicht: Da hatte dann DynDNS auf Grund von DoS-Angriffen Probleme, die aktuelle IP-Adresse zu bekommen und damit hinkte die Weiterleitung immer ein paar Stunden hinterher. Und da bei mir der IP-Wechsel durch Trennung seitens des Routers um 0430 unserer Zeit stattfindet ... Mailaufkommen ... Zeitverschiebung ... Ihr könnt es Euch denken...

Dieses Jahr dann ein Highlight: Die Bilder des Blogs hatte ich auf der WOPPC abgelegt, was auch vollkommen unproblematisch über SmartFTP funktionierte. Am letzten Abend, als ich "mal eben" (ich werde diesen Begriff nun ensgültig aus meinem Wortschatz verbannen!!!) die Bilder Party im EMP hochladen wollte, brach die Übertragung immer wieder ab. Natürlich ohne direkt sichtbare Fehlermeldung. Nachdem ich dann aber auch weder per anderem FTP-Programm noch per IE Dateien hochladen konnte, habe ich intensiver nachgeforscht: "Server replied: Your FTP quota exceeded" war die Meldung in den Logs. Eine kurze Kontrolle der 1&1-Konfigkonsole brachte das:

Cool!!! Puretec/1&1 bietet für einen lächerlich geringen Preis 2TB Webspace an... Hätte ich gerne ausgenutzt und entsprechend viele Dateien hochgeladen, aber leider ging das ja gerade nicht... :-D

Ich bin eigentlich überzeugt vom Platin-Service von 1&1 und habe mich vertrauensvoll noch in der Nacht an dorthin gewandt, als das Problem nach einigen Stunden noch nicht weg war. Genauer gesagt: Um 4 Uhr meiner Zeit (also um 13:00 deutscher Zeit). Die Reaktion war bereits nach dem Aufstehen (also zwei Stunden später) da:

"Sehr geehrter Herr Erle,

wir haben ein Überprüfungstool "angestoßen". Sobald wir weitere Infos haben, woran es "klemmt", bekommen Sie eine weitere Rückmeldung von uns."

Eine weitere Nachfrage drei Stunden später ergab:

"Sehr geehrter Herr Erle,

der Fall ist aktuell noch zur Prüfung bei den Administratoren -- wir hatten gestern mit dem HostingServer Schwierigkeiten, anscheinend hat sich hier im System ein Fehler eingeschlichen - der Fix der von mir angestossen wurde, hatte keine Besserung zur Folge.

Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden."


Kommunikation: Klasse. Leider die Problemlösung nicht... als ich auf dem Weg zum Flughafen ins Forum wollte, war die ganze Seite nicht mehr verfügbar. Ein Anruf ergab, dass man mit dem Server Probleme habe und daran arbeite. Also eher schlimmer als besser geworden.

Als ich in Kopenhagen aus dem Flieger gekommen bin, war die Seite wieder da, und auch der FTP-Zugang wieder funktional. Gehört habe ich aber bisher vom Support immer noch nichts.

Problemlösung: Klasse. Leider die Kommunikation nicht... :-( Es kann nicht sein, dass ich nachfragen muss, was mit meinem Problem gerade ist. Natürlich braucht eine Analyse einer Fehlersituation Zeit, keine Frage, aber ich erwarte von einem "Platinservice" ein anderes Kommunikationsverhalten!

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Diese Verlogenheit ...

10. April 2008

... widert mich an. Nein, dies ist kein politisches Blog, aber so ab und an sei mir die eine oder andere Äusserung gestattet.

Was in der vergangenen Wochen durch die Presse geht, ist unsäglich: Jeder, wirklich jeder, der sich mitteilungsbedüftig wähnt (also: jeder, wirklich, jeder) muss sich zum Thema "China, Tibet, Olympische Spiele" äussern. Da wird gemeckert und gehetzt, was das Zeug hält, die olympischen Spiele gehören boykottiert, die Staatschefs haben der Eröffnungsfeier fernzubleiben, und, und, und.

So sachlich richtig die Kritik an China aus meiner Sicht auch ist, ist es nicht jetzt ein wenig spät dafür?

  • Will man wirtschaftliche Zusammenarbeit (zum Beispiel einen Transrapid verkaufen, damit er dann kopiert wird), dann kann man China in den Arsch kriechen hofieren.
  • China tritt nicht erst seit Wochen Monaten die Menschenrechte mit Füssen, sondern seit Jahren. Ist dies ein Faktor für die Vergabe des Austragungsorts für Olympische Spiele, dann kann der Verantwortliche im IOC damals nur Amerikaner gewesen sein: Die sind in ihren historischen Kenntnissen meistens Jahrzehnte zurück.
  • Die Olympischen Spiele erst zu planen, und dann kurz vorher so in Misskredit zu bringen, ist der Gipfel der Unfairness gegenüber den Sportlern, die sich Jahre darauf vorbereiten und nichts für die Wahl des Austragungsortes, die politische Situation und das Gastgeberland können.

Den Gipfel der Dummheit habe ich gestern in einem Kommentar der Tagesschau gehört: "Kritiker werfen China Unehrlichkeit vor." Hallo!? Wir reden von einem Land, das Demonstranten offen verprügelt und Dissidenten schon mal prophylaktisch medienwirksam in Haft nimmt, wie viel ehrlichen kann man denn noch sein?!

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Preisverfall beim iPhone und Magenta-Wahn

9. April 2008

... da hat wohl jemand seine geplanten Verkaufszahlen massiv unterschritten, was? Kein Wunder...

Wer dieser Tage in seinen Briefkasten schaut und (kein "Keine Werbung"-Schild vorausgesetzt) den aktuellen T-Mobile-Prospekt zur Hand nimmt, der könnte fast vermuten, der Konzern in Magenta wolle das iPhone zum Volkshandy küren (wollen sie natürlich nicht, wegen der "Volksaktie" steht man schliesslich gerade vor dem Kadi). Da sackt der Preis plötzlich ins Bodenlose... und plötzlich und unerwartet lässt man gar bei den Tarifen mit sich reden: Mit dem Complete S kann der Einsteiger für EUR 29,- 50 Minuten telefonieren, 100MB im Monat surfen und den Rest bezahlen.

Das ist zwar im Vergleich zum bisher "kleinsten" Tarif zwar unverschämt teuer leistungslos abgespeckt, aber hat einen Vorteil: Man kann die Kosten mal eben um 20 Euro pro Monat senken ... auch wenn man Bestandskunde ist und wie ich das iPhone nur nebenbei nutzt. Danke!

Eher verwunderlich mutet allerdings ein vermeintlicher Aprilscherz an: Mir schwant, dass die Kollegen der Rechtsabteilungen von T-Mobile und Apple die ausgebliebenen iPhone-Gewinne in einer regelmässigen Pokerrunde beweinen und dabei bierselig austauschen, wen man noch so verklagen und abmahnen könnte. Unstrittig sind die Apfelmännchen da unglaublich kreativ... und die Kollegen in Magenta üben noch. So kann man über den Unterlassungsanspruch gegen Engadget Mobile eigentlich nur lachen: Der T-Konzern beansprucht die Farbe Magenta als Identifikationsmerkmal für seine Konzerntöchter, und die Wahl eines magentafarbenen "mobile" auf der US-amerikanischen Mobility-Seite verletzt damit Rechte von T-Mobile.

Wikipedia sagt dazu: "Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom AG hat die Farbe Magenta (RAL-4010) als Farbmarke für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich der Telekommunikation unter der Registernummer 39552630.2 registrieren lassen. Konkurrierende Unternehmen können daher bei Einsatz dieser Farbe in der Werbung abgemahnt werden. Das Corporate Design ist seit der Privatisierung 1995 gänzlich auf diese Farbe ausgerichtet, auch die Hörer an Telefonzellen sind magenta. Die Deutsche Telekom versucht seit Jahren, ihre Marke gerichtlich schützen zu lassen, und erzielte damit Erfolge sogar vor dem Bundesgerichtshof.[1]"

Rein rechtlich also sicherlich vertretbar, sachlich betrachtet aber gegenüber einer Internetseite, die wie kaum eine andere die Trends des mobilen Marktes födert und dem interessierten Leser zugänglich macht, stil- und sinnlos!

Lasst mich denken: Woran erinnert Magenta nochmal, wenn man die Presse der letzten Monate verfolgt? Prozess vermeintlich geprellter Anleger gegen die Volksaktie, Doping im Radsport ... Vorsichtig formuliert also schon per se dumm von Engadget, überhaupt diese Farbe zu benutzen ... :-D

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Der Fluch der modernen Technik...

17. März 2008

Ich bin ein Technikspielkind, keine Frage. Und in meinem Umfeld (und zu dem zähle ich ich Euch anonyme Leser dieses Blogs auch) wundert das niemanden mehr. Und mehr noch: Ich spiele nicht nur mit meinen Gadgets, ich suche ihnen auch praktische Anwendungen.

Zugegeben: Das unterscheidet den ambitionierten Webseiten-Betreiber vom Feld-, Wald- und Wiesen-Kunden. Der kauft sich ein Handy zum Telefonieren. Und nicht als Spielzeug, von dem er nach Stunden feststellt, dass es auch telefonieren kann. Okay, es sei denn, er nimmt ein iPhone... :-D

Gerade geschehen mit dem Haicom HI-601VT. Das ist nämlich ein geniales kleines Stück Technik, aber auch der Alptraum eines jeden Datenschützers, oder besser: Big Brother in Reinform. Man setze es ins Auto, starte es, und kann jederzeit die aktuelle Position abfragen. Für sich alleine genommen ist das nichts neues. Wohl aber die Tatsache, dass man dafür keinen kostenpflichtigen Dienst verwenden muss, sondern es wie zu Zeiten der Akustikkoppler einfach von einem beliebigen Telefon aus anruft und dann über ein Tonsignal die Position kontinuierlich geliefert bekommt, diese mit einem kleinen Empfänger über den Hörer "auffängt". Der Empfänger wiederum spielt Bluetooth-GPS und sendet die Postion beispielsweise an einen PDA mit einem Mobile Navigator oder TomTom Navigator. Auf dessen Display sieht man dann die jeweils aktuelle Position des Fahrzeugs.

Nun ist meine Frau gestern von Krefeld nach Passau zu ihren Eltern gefahren, und irgendwie fand ich die Idee gut,immer sehen zu können, wo sie gerade ist. Also kurz abgestimmt, dass das Ding im Auto ist, und auch die beste Ehefrau von allen (bEva) fand die Idee gut. Zumindest solange, bis folgender Dialog sich per Handy zu Autotelefon entwickelte:

Ich: Schatz?! Willst Du unbedingt ein Knöllchen?

Sie: Wieso?

Ich: Du bist gerade auf die A1 gefahren. Da ist 80 bei Regen, es regnet wie aus Eimern und Du fährst 122!

Sie: <zensiert>

Die kurzzeitige Verstimmung war schnell vergessen, als es das nächste technische Problem zu lösen galt. Die bEva war glücklich darüber, über unser Harman Kardon Drive&Play und ihren iPOD Touch Hörbücher hören zu können.Eigentlich geht das nicht, weil die Kategorie "Hörbücher" erst nach dem D&P eingeführt wurde, das System sie aber nicht anzeigt. Geht man aber hin und fügt ein Hörbuch einer Wiedergabeliste hinzu, dann funktioniert es. Hatte mich gestern nachmittag eine Stunde gekostet, das alles so rauszufinden und auszuprobieren. Warum auch immer, just unterwegs wollte das gewünschte Hörbuch einfach nicht spielen. Leider ein bekanntes Problem, das man zwischendrin mal den Netzstecker ziehen muss, damit sich iPOD und D&P synchronisieren.

Sie: Hattest Du das Hörbuch ausprobiert?

Nein. Ich habe aus Spass eine Stunde zwischen Notebook, Auto und verregneter Auffahrt verbracht!

Ich: Klar, das ging. Wieso?

Sie: Es zeigt immer nur das Synchronsiations-Symbol an.

Ich: Dann zieh einmal den Strom-Stecker .

Sie: Und wie mache ich den Ton an?

Ich: ?!?! Läuft es denn?

Sie: Ja, jetzt schon, aber ich höre nichts.

Lasse ich sie es selbst merken und beisse stumm in den Hörer, oder kläre ich sie über das Offensichtliche auf?!

Ich: Schatz? Was machst Du gerade?

Sie: Telefonieren, warum?

Ich: ... über die Freisprecheinrichtung?

Sie: NATÜRLICH! Warum?

Ich: ... weil die vielleicht das Radio stumm schaltet?!

Technikbegeisterung und vor allem das souveräne Beherrschen der selben kann für Aussenstehende beziehungsweise unfreiwillig Beteiligte manchmal schon frustrierend sein. Für die souverän Beherrschenden allerdings ein Quell steter Freude... :-D

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Verschlüsselung sorgt für Verärgerung...

1. März 2008

Es gibt Kollegen, die einem persönlich wie fachlich lieb und wert sind, und um so mehr freut man sich, wenn man von solchen Kollegen um Hilfe gebeten wird. Dann zu wollen, aber nicht zu können, ist bitter. Manchmal helfen eben keine kleinen, blauen Pillen... :-D

So auch heute: Der Kollege hatte seinen HTC Touch komplett zurückgesetzt und dabei auf eines nicht geachtet: Die Speicherkarte. Windows Mobile 6 hat einen ganz wunderbaren Mechanismus: Mit internen Funktionen kann eine Speicherkarte verschlüsselt werden, und das Gerätebezogen. Um auszuschliessen, dass der Benutzer seinen Verschlüsselungs-Key sorglos wählt oder vergisst und damit entweder nicht mehr an seine eigenen Daten kommt oder aber jemand anders den Schlüssel erraten kann, generiert sich das Betriebssystem seinen Schlüssel selbst und legt ihn im Gerät ab. Ist die Speicherkarte im selben Gerät, dann authentifiziert es sich automatisch und die Daten können gelesen werden. Wird die Speicherkarte in ein anderes Gerät gelegt, dann hat dieses gesprochen den Schlüssel nicht und kann zwar anzeigen, welche Daten auf der Speicherkarte sind, aber nicht drauf zugreifen (bildlich gesprochen: Es kann in den Keller schauen, aber die Weinflaschen nicht anfassen und öffnen).

Schon die alten Römer kannten die Schwäche einer solchen Lösung: Quis custodit custodes? Hat der Wächter den Schlüssel immer am Schlüsselbund und ist selbst ungeschützt, dann ist der Schlüssel schnell geklaut und der Keller schneller leer, als die erste Flasche Wein... Soll heissen: Ein mobiles Gerät mit verschlüsselter Speicherkarte, das aber selber ohne Zugangsschutz benutzt werden kann, ist ungefähr so sicher wie eines komplett ohne jeden Schutz...

Von den Unbillen dieses Windows Mobile-Grundprinzips mal ganz abgesehen lasse der geneigte Leser sich obigen "Wächter-Schlüssel-Schloss"-Sachverhalt nochmal im Zusammenhang mit einem Hardreset durch den Kopf gehen: Man entlässt quasi den Wächter mit dem Schlüssel... aber was ist dann mit dem Keller? Das Windows Mobile Team Blog kommentiert dies lakonisch: "If the device is reset and internal flash is cleared, the decryption keys are lost. If the keys were preserved, it would be easy to access the storage card of a stolen device by just cold booting the stolen device and clearing its storage, then re-inserting the stolen card." Oder kurz zusammengefasst: Wenn ein Hardreset durchgeführt wird, dann gehen auch die Schlüssel verloren. Sonst könnte man ein gestohlenes Gerät zurücksetzen (hier wird vorausgesetzt, dass das Gerät selbst einen Zugangsschutz hat) und dann auf die Karte zugreifen. Bildlich gesprochen aber bleibt dem Anwender so nichts anders übrig, als das Schloss auszutauschen, um noch in den Keller zu kommen, denn der Wächter hat den Schlüssel quasi in den Finger implantiert.

Das stell ich mir jetzt besser nicht weiter bildlich vor... :-D In der Summe aber bleibt nur eines: Vor einem Hardreset die Speicherkarte entschlüsseln, dann den Hardreset durchführen und die Karte wieder neu verschlüsseln. Der "neue Wächter" (also das frisch aufgesetzte System) bringt dann gleich Schloss und Schlüssel selbst mit.

Somit zum fachlichen Teil. Nun hatte der Kollege den Hardreset bereits durchgeführt, ohne um die oben bechriebenen Umstände zu wissen... und nun kommt der eigentliche Problemfall: Ein Backup einer lauffähigen Konfiguration des Geräts hatte er auf die Speicherkarte gepackt. Ist ja sicher und verschlüsselt, damit kann keiner was anfangen. Klingelt´s? Richtig: Den Schlüssel des Wächters kopiert und dann unter der Kellertür durch in den Keller geschoben, da isser ja sicher. Aber wie kommt man ohne den Schlüssel für den Keller an den Schlüssel für den Keller im Keller?! :-D

Abgesehen davon: So klein der Windows Mobile-Mikrokosmos sein mag, er entspricht doch immer wieder dem wahren Leben. Haben nicht einige Firmen in den vergangenen Jahren gelernt, dass man sich, wenn man wahllos Mitarbeiter feuert, nicht unbedingt einen Gefallen tut, weil man Dinge, die nur sie konnten, nicht mehr machen kann? Siehste... :-D

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Big Brother 8 gefaked? Ach, nee...

26. Februar 2008

Liebe Endemol-Anwälte: für den gesamten Artikel gilt: Er enthält meine Meinung. L a a a n g s a m: Meine (subjektiv) Meinung (subjektiv). Alles klar? :-D

Vor vielen Jahren waren sich alle darüber einig, dass im deutschen Fernsehen Grenzen gelten. Der gute Geschmack, die Menschenwürde, die Moral, all das war für alle ein hohes Gut, dass es zu bewahren galt. Für alle? Nein, ein trutziges kleines Unternehmen (das Dorf kam erst in der sechsten Staffel) trat an, all dem zu trotzen und ein "Reality-TV-Format" namens Big Brother zu erfinden. Echte Menschen ziehen in eine Fernseh-WG und lassen sich dort 24 Stunden am Tag beobachten, filmen und vorführen.

Wer jetzt bei 24 Stunden an "24" denkt: Der Spannungsbogen eines Tages im Big Brother-Haus ist von einem Tag im Leben des Jack Bauer so weit entfernt wie Andrea Ypsilanti von der Linken. Äääääh... das muss ich aktuell wohl relativieren: Wie der Musikantenstadel von einem Black-Metal-Konzert. :-)

Wers noch nicht gesehen hat: Stellt Euch ein Aquarium vor... nur wenn man Futter wegnimmt und neben einigen Welsen und Guppies auch mal einen Raubfisch reinwirft, dann gibt´s Action. Das hat auch Endemol gemerkt und sich bald für verschiedene Bereiche im Haus entschieden. Mal warens zwei (arm und reich), mal drei, dann mal ein Dorf mit Firmen, kurz: man versuchte, das Ganze interessant zu gestalten... doch über die Staffeln war der Erfolg in Form der Einschaltquoten im kontinuierlichen Abstieg. Nun haben wir 2008, und seit Anfang Januar läuft Staffel 8.

Natürlich schau ich mir sowas nicht an. Neeeeee! Aber ich lasse mir berichten, man muss ja schliesslich bei gesellschaftlich diskutierten Themen zumindest mitreden können! :-D

Nun passiert das selbe wie in jeder Staffel: Am Anfang sind die Leute heiss drauf und schauen sich die Live-Sendungen und Tageszusammenfassungen an, einige ganz unerschrockene zahlen gar EUR 15,- im Monat, um 24 Stunden live ins Haus schauen zu können. Woche für Woche aber stellen mehr und mehr GafferZuschauer fest, dass man für Fäkalsprache nur auf den Bahnhofsvorplatz gehen und für Langeweile nur in den Spiegel schauen muss (und letzteren kann man auf ersterem kaufen, passt also). Also muss das Aquarium schnell gerührt werden und ein paar Zubehörteile mehr hineingepackt werden, und wie fast immer denkt man zielgruppengerecht als erstes "Sex sells".

In dieser Staffel das Traumpaar: Naddel, runderneuerte Zahnarzthelferin aus Köthen in Anhalt mit diversen persönlichen Problemen, Macken und Psychosen und Hassan, ungelernter Maschinenführer mit dem Charme und dem Aussehen eines Monchichis.

So schnell wird ein kleines, ostdeutsches Kaff zur Weltstadt: Mittlerweile kennt fast jeder Köthen. Und Google honoriert die StellungBedeutung von Naddel dafür: 134.000 Treffer bei Köthen, knappe 10 Prozent davon haben "Naddel" im Text. Und da erscheint sie nicht mal unter "Söhne und Töchter der Stadt" :-D

Nachdem die Staffel in den vergangenen Wochen zum Softporno verkommt, Madame die karge Kost des armen Bereiches durch eiweisshaltige "Spenden" ihres Liebeleins ergänzt, gleichzeitig aber zu Tode betrübt ist, weil der FinancierFreund draussen medienwirksam mit einem Brief Schluss macht, Auto und Handy bei ebay verkauft, kocht die Volksseele. Raus muss das Luder! Sofort! ... und endlich ergibt sich durch die internen Nominierungen die Möglichkeit dazu. Hochrechnungen aus den verschiedenen Foren und deren Umfragen ergeben ein klares Bild: Sie wird gehen. Und dann kommt gestern die entscheidende Live-Sendung, wo die tatsächlichen Anrufe (EUR 0,50 das Stück) ausgezählt werden.

Wen wunderts? Sie geht nicht. Spulen wir zurück: die Volksseele kocht. "Betrug!", "Schiebung!", "Ver%"§%ung!" sind noch die gemässigten Kommentare.

Fakt ist:

  1. Es ist statistisch unwahrscheinlich (ein Statistiker sagt nie "unmöglich", auch wenn er´s meint :-) ), dass - wie gestern geschehen - ein Telefonvoting bereits eine Woche läuft, und sich die Prozentzahlen dann innerhalb einer Stunde um mehrere Prozentpunkte erst in die eine, dann in die andere Richtung ändern.

  2. Internetforen sind keine absolute Informationsquelle, wenn sie, wie in diesem Fall, nicht repräsentativ sind: Ein Großteil der Mitglieder sieht entweder die "unzensierte" Berichterstattung auf Premiere oder aber liest die Berichte derer, die sie sehen. Wenn in der "allgemein verfügbaren" Tageszusammenfassung die Welt zielgruppenkonform gefärbt dargestellt wird, hat ein guter Teil der Wähler eine andere Informationsbasis und wird daraus andere Entscheidungen ableiten... und wenn deren Informationsbasis so gesteuert ist wie in diesem Fall, dann wird diese Entscheidung auch so ausfallen, wie der Berichterstatter es plant. Das hat Frau Bruni auch schon erkannt... :-D
  3. Wer ernsthaft glaubt, dass ein Telefonvoting ein ehrliches Ergebnis bringt, der glaubt auch an demokratische Wahlen in Russland.

Ich lehn mich jetzt zurück, nehme meinen George Orwell zur Hand und geniesse "Big Brother"... :-D

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Der Rufer im Wald erspart den Zimmermann

22. Februar 2008

... und bevor jemand fragt: Irgendwas ist in diesem Sprichwort falsch ... aber das macht nix ... :-D

Kennt Ihr das auch? Nach Aussen werdet Ihr als die "Experten" verkauft, aber glauben tut Euch niemand? So geschehen mit der Entscheidung im Grabenkrieg zwischen Blu-Ray und HD DVD. Ich hatte schon am 7. Januar meiner Meinung Ausdruck verliehen, dass nach der Entscheidung von Warner für das Blu-Ray-Format die entscheidende Schlacht geschlagen war und der HD DVD den Todesstoss versetzt wurde.

In einer familieninternen Diskussion deutete sich gelinde gesagt leichter Zweifel an, die Beispiele der verschiedenen Videonormen und die eigentlich "falsche" Entscheidung für VHS statt Video 2000 kamen wieder auf den Tisch etc.

Gestern dann der Anruf: "Hast Du schon gehört? Der Jörg Schieb hat in seiner Sendung heute gesagt, dass HD DVD tot ist und Blu-Ray der neue Standard ist!"

Lieber Jörg! Du weisst, wie sehr ich Dich schätze. Da aber Dein Einfluss auf meine Eltern offensichtlich deutlich grösser ist als meiner: könntest Du bitte in einer Deiner kommenden Sendungen kurz sagen, dass auch Du der Meinung bist, dass ich eine Taschengelderhöhung verdiene? Danke! :-D

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Das Highlight des Handball-Halbfinales...

28. Januar 2008

... Deutschland gegen Dänemark war für mich folgende Aussage des Kommentators nach einer Aktion von Markus Baur:

"Das war vollkommen fair. Ein Foul zwar, aber kein schlimmes!"

Ah... ja. :-D

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... und Kaffeemaschinen auch!

23. Januar 2008

Gibt es eigentlich wissenschaftliche Untersuchungen, in wie weit Kaffee-Vollautomaten per WLAN mit Prozessorkernen kommunizieren können? Fast scheint es so.

Wir haben uns zu Weihnachten als Ersatz für unsere alte Saeco Royal Professional eine WMF 1000 geleistet. Und wenn die alte schon zickig war (bitte: "die alte" (Kaffeemaschine), nicht "die Alte", zumindest nicht in diesem Zusammenhang :-)  ), dann hat die neue definitiv den Schuss nicht gehört. Man kauft sich einen Vollautomaten, um sich schnell mal eine Tasse richtig guten, leckeren Kaffee machen zu können. Mit Crema, kurz vorgebrüht, schnell gemacht und mit Genuss getrunken.

Jetzt hat den Ausschlag für die WMF 1000 vor allem die Tatsache gegeben, dass sie aus einem gekühlten Milchbehälter Milch zieht und damit automatisch einen Latte, Milchkaffee etc. zu bereiten kann und im Gegensatz zu einigen Saeco-Maschinen diesen Milchkanal auch noch selbst reinigt. Klingt gut, oder?

Das führt allerdings an Tagen wie heute dazu, dass man die teure Investition mit dem Hammer traktieren will. Gerade aus dem Bett gefallen, die Augen noch mit Schlaf verklebt führt der erste Weg in die Küche. Auch blind finde ich den Kopf zum "hochfahren" (sie braucht knapp so lang wie ein Vista Ultimate-System!), bin also sicher, nach der teilweckenden Dusche direkt einen Kaffee ziehen zu können. So dachte ich zumindest...

Die erste Meldung ist "Milchsystem spülen". Hab ich ja nicht gestern abend erst gemacht... also: Schlauch ab vom Milchkühler, an den Heisswasserauslass anschliessen, Tasse drunterstellen, bestätigen, Schmodder wegschütten, Schlauch wieder an den Milchkühler anschliessen. Gut. Das ist der Kaffee wert.

Dem nicht genug: "Satzbehälter leeren". Auch gut. Ich nehme also den Satzbehälter aus der Maschine, schleiche zur braunen Tonne, kippe den Kaffesatz hinein (hätte ich genauer hingeschaut, dann hätte ich wahrscheinlich schon darin lesen können "Kein Kaffee heute Morgen!"), gehe wieder hinein, spüle den Satzbehälter aus, setze ihn wieder ein. Jetzt aber!

Nein, warum auch. "Wassertank leer". Das ist eine leichte Übung, denn der Wasserhahn ist keine zwei Meter von der Maschine. Also auch diese Aufgabe erfüllt, mittlerweile sind 5 Minuten ins Land gezogen. Die Meldung "Bohnenbehälter füllen" aber ... nein, darauf kann jemand anders reagieren! Zumal das frische Paket Kaffeebohnen im Keller ist.

Ich habe den Hammer im Regal gelassen (denn das steht im Keller, dann hätte ich ja die Bohnen mitbringen können), bin leise zum Auto gegangen, und habe die Aral um die Ecke angefahren. Die hat ein Bistro, und der Latte schmeckt da auch ganz lecker. Zumindest weiss ich jetzt, warum mir alle "echten Kaffeegeniesser" von komplett manuellen Maschinen vorschwärmen... denen passiert ein solches Fiasko nicht!

Die Krönung der Geschichte: Eine Stunde später ruft mich die Alte (nicht: "die alte") im Büro an und raunzt: "Hättest ja auch mal die Bohnen auffüllen können! Ich wollte auch einen Kaffee!". Das interessiert mich ... nicht die Bohne :-(

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Ich HASSE PCs!

22. Januar 2008

Notebooks, Laptops, Desktops, Rackmounted PCs, Tower, UMPCs, das ganze elektronische Gesocks! Es ist immer das selbe. Ich habe wenig Zeit. Ich habe ein enges Zeitkorsett, einen festen Abgabetermin für das Buch, ich weiss, was ich schreiben will und wie viel Seiten ich brauche. Der Statistiker in mir stellt einen belastbaren Plan auf, wie viele Seiten an welchem Tag (unter Berücksichtigung der sonstigen Termine, der neuen Staffel DSDSmeines Liebling-Politikmagazins und der Laune der besten Ehefrau von allen) geschrieben werden müssen.

Und doch: Mein Ehrgeiz flüstert leise "Och komm... drei Seiten noch, dann hast Du morgen weniger zu tun...". Und ich blauäugiger, erfahrungsresistenter Depp höre auch immer wieder darauf. Daraufhin das leise Gespräch zwischen den beiden Prozessorkernen meines Core Duo-Notebooks:

(Core Left): Hey, sach mal... spinnt der? Der... ich glaubs nicht! Der startet Word! Der will doch nicht...

(Core Right): Nee, lass mal. Beim letzten Mal hat ers verstanden. Fünfmal neu starten, weil die eine externe Platte gezickt hat, das macht der nicht nochmal...

(Core Left): LOL! Oder weisst Du noch? Als er das Navibuch geschrieben hat und Screenshots von TomTom brauchte? Da hamm´wer erst das Mobile Device Center abgeschossen, dann hat er neu gestartet, dann den Pocket Controller abgedreht, dann hat er wieder neu gestartet und dann hat der PDA nicht mehr synchronisiert.

(Core Right): Manno, hat der geschäumt. Ich hab jetzt noch Bauchschmerzen vor Lachen! Das macht der nicht nochmal!

(Core Left): Na, Dein Wort in Elektrons Ohren. Nee. Der hats immer noch nicht verstanden. Der will weiterschreiben. So doof kann man doch nicht sein. Ich will Ruhe jetzt. Was meinst Du?

(Core Right): Tja. Dumm gelaufen. Wer nicht lernen will, muss warten. Weisste was? Lass uns beide mal ein Beinchen heben gehen... vielleicht geht er dann auch mit dem Köter. Und wir nehmen das +5Volt-Beinchen. Eins und zwei und Bzzzzzzzz.

Danke, Jungs. Nicht nur hatte ich gerade mal einen Moment nicht gespeichert, auch hatte ich gerade mühsam einen Screenshot so gepimped, dass er passte... und auch den noch nicht gespeichert. Und just in dem Moment geht das Miststück einfach aus. Aus! Hochfahren, Datei restaurieren, Änderungen nachziehen: 15 Minuten. Diesen Post schreiben: 5 Minuten. Und für alles andere gibt es Eurocard... und ich sollte mir überlegen, die dafür zu nutzen, zwei Prozessorkerne in Rente zu schicken.

Ich bin tatsächlich mit dem Köter, seines Zeichens Rauhaardackel gegangen. Der strömende Regen hat nicht unbedingt dazu beigetragen, meinen Ärger zu kühlen. Macht aber nix. Ich habe mich an eine RWE-Werbung erinnert, die sich vehement gegen die Diskriminierung von Rauhaardackeln als "Türdackel" wendet. Und mir überlegt, dass ein Core Duo-Notebook unter der Tür auch vor Zug schützt. Quid pro quo! :-)

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Firmware 1.1.3: iPhone "navigiert"

17. Januar 2008

Ah, ja. Apple hat vorgestern die Firmware 1.1.3 für das iPhone verfügbar gemacht. Alle freuen sich. Alle? Nicht alle, in einer kleinen, rechtsfreien Zone ertönt Gewimmer. Hat Apple es doch geschafft, die Unlock/Jailbreak der iPhones mit der neuen Firmware nicht nur zunichte zu machen, sondern gar auch bei einem Rollback auf die 1.1.2 zu unterbinden. Ich weiss schon, warum ich mir den Stress von Anfang an nicht angetan habe... :-D

Ansonsten mag der ungeneigte Rezensent durchaus zu der Meinung gelangen, Apple habe dieses Update nur aus diesem Grunde veröffentlicht. Die sonstigen Neuerungen sind nett, aber irgendwie ziehen sie nur Funktionalität nach, die eigentlich schon vorher erwartet worden wären:

  • Google Maps kann jetzt die aktuelle Position anzeigen (nein, nicht zu früh freuen: statt den seriellen Bluetooth-Dienst zu integrieren und damit ein GPS zugänglich zumachen, greift man auf Zelleninfos vom Netz und bekannte WLANs zu... die Positionsbestimmung ist ungefähr so genau wie "Dicker Finger auf 1:100000-Karte"). Und ungefähr 70% der Zeit nur verfügbar: Der Algorithmus braucht mehrere Bezugpunkte, um die Position zu mitteln. Macht also wenig Sinn, wenn man in einer einzigen Funkzelle steht...

  • Auch Verkehrsinformationen kann man sich anzeigen lassen. Ist mir zwar noch nie gelungen, aber zumindest kann man es aktivieren und sich an staufreier Fahrt freuen, wenn man im Stau steht... oder so.

  • SMS können jetzt auch an Gruppen von Empfängern gesendet werden.

  • Das Hauptmenü kann umgeordnet werden, sowohl die Anordnung der Elemente im Menü als auch die derer im Dock kann durch Verschieben beeinflusst werden. Nett animiert: Beginnt man damit, zittern alle Symbole, als wenn sie Angst hätten. Sollen sie auch :-)

  • Wirklich nett: Internet-Links können als Symbole ins Menü gelegt werden. So kann man wenigstens das Menü mal auf eine volle Seite füllen... und spart sich den Aufruf des Safari, um eine bestimmte Seite aufzurufen.

  • plus noch ein paar Kleinigkeiten, die kaum erwähnenswert sind.

Wenn jetzt noch irgendjemand über fehlende Neuerungen von Windows Mobile 5 auf 6 meckert, dann schrei ich... im Vergleich zu obiger Firmware war das ein Quantensprung! :-D

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Post mortem...

5. Januar 2008

Verzeiht mir das Wortspiel. Ich bin sauer. Sowas von sauer, obwohl ich´s ja eigentlich wissen sollte. DHL, die vom Stamme der KeinHirnHasenPaketzusteller, sind unsäglich. Nicht immer, aber immer dann, wenn es wirklich drauf ankommt.

Am 30.12. habe ich meine "alte" Videokamera auf ebay verkauft. An jemanden, der am Donnerstag, dem 3.1.08, eigentlich nach Kuba fliegen wollte. Auf Grund guter Bewertungen und der Kopie des online-Überweisungsbelegs hab ich mich durchgerungen, das Paket schon am Montag (Silvester) per Express rauszuschicken. Massgabe: Zustellung am nächsten Werktag (2.1.) vor 12:00. Wunderbar auf dem Beleg vermerkt: "Annahmeschluss: 18:00". Abgegeben hab ichs um 11:07, Paketnummer DHL Express 94583706217DE.

Es kommt der 2.1., es geht dessen Mittag, das Paket ist nicht trackbar... geschweige denn wird zugestellt. Auf Nachfrage bei der Hotline kommt nur ein "Komisch, ich seh hier nur die Annahme, aber nichts weiter. Ich nehm eine Nachforschung auf, und sie werden sofort angerufen, wenn sich was neues ergibt."

Es kommt der 3.1., keine Zustellung, keine Trackbarkeit.

Es kommt der 4.1. (wir reden mittlerweile von 2 Tagen Verzögerung bei der Zustellung eines Express-Pakets!) und siehe da: Das Paket ist auf dem Weg zum Empfänger...! Die Freude ist gross, der Empfänger vorsichtig optimistisch... bis sich der Status ändert: "Adresse falsch". Wohl bemerkt: Die Adresse entspricht exakt der des Empfängers, an der per anderen Paketdiensten täglich mehrfach Pakete zugestellt werden, und wider meiner normalen Sauklaue ist die Adresse gar eindeutig lesbar...

"Leider" kann am selben Tage kein Zustellversuch mehr gestartet werden, und nachdem der Empfänger nicht willens ist, eineinviertel Stunden nach Erfurt ins Depot zu fahren und das Paket abzuholen, also wird der nächste Versuch heute gestartet. Nun ratet... Richtig: Der Empfänger wird nicht angetroffen und eine Paketbenachrichtigungskarte hinterlassen... zumindest aber die Adresse scheint nun urplötzlich doch vorhanden zu sein. Komisch nur, dass der Empfänger zuhause war... das Tor offen, die Klingel an, und der Fahrer nun seit gestern auch die Telefonnummer des Empfängers hatte, falls er die Adresse nicht finden würde. Komisch auch, dass ich direkt nach Statusänderung und damit nicht mal 5 Minuten nach dem angeblichen Zustellversuch den Empfänger zuhause erreiche...

Haben Paketzusteller eigentlich auch einen Mindestlohn? Und wenn ja, sollte man das im Zuge der allgemeinen Debatte nicht auch mal hinterfragen!?

Allerdings muss man unterscheiden: Die Zusteller hier in Krefeld sind alles andere als wie oben beschrieben: Sowohl an unserer alten Adresse als auch an der neuen reissen sie sich den sprichwörtlichen Popo auf, um ein Paket zustellen zu können, gehen zu Nachbarn und kommen teilweise sogar abends auf dem Weg zur Zustellbasis nochmal vorbei, um jemanden anzutreffen. Ich will diesen Post nicht als allgemeines DHL-Bashing verstanden wissen... allerdings kommen diese Erfahrungen viel zu oft vor, als dass es akzeptabel wäre!

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(Piep) Dich, Du (Piep)!

30. Dezember 2007

Manche Leute stehen ja nicht offen zu ihren Schwächen... ich schon. Manchmal... So bin ich ein absoluter Fan der Trash-Real-Satire. Nicht die, wo rot toupierte vermeintliche Richterinnen über schlechte Schauspieler Urteile sprechen, sondern die, in denen Personen mit intellektuellem Verbesserungspotential in ausgewählter Weise ihresgleichen zu Problemlösung sozialer wie menschlicher Art auffordern. Wer´s noch nicht verstanden hat: Ich rede von Talkshows...

Besonders mag ich´s dann, wenn ich das ganze nicht in der Flimmerkiste, sondern in freier Wildbahn erlebe... So am Freitag in der Krefelder Innenstadt: Zwei quasi zum Stamm der Talkshow-Squaws gehörende err... junge Damen der Kategorie "Ey hömma, Schlampe, ey, mit dreizehn mein erstes Balg, hömma, ey, aber voll krass weissischnisch wer der Vatta is, ey, können fünf Macker sein, ey!"... die eben, die dem Trend der Magermodels so konsequent entgegentreten und Wurstfabrikanten überlegen lassen, ob sie nicht in die Modebranche einsteigen sollen.

An sich ist dieser Anblick nun in den meisten Ruhrgebiets- und Rheinland-Städten alles andere als unüblich (besonders in Bahnhofsnähe), wohl aber die fein auf die Situation und die Akteure abgestimmte Tonspur. "Ey, watt willzu, Du (Piep)?!"

...Passend dazu kollidieren in dem Moment die mitgeführten Kinderwagen fast miteinander...

"Boah, Du (Piep), bissu bescheuert, ey? Voll (Piep), ey!"

... ich muss dazu sagen, ich bin dick erkältet und der besten Ehefrau von allen zufolge im Moment eher taub als hellhörig, diesen Dialog aber habe ich in gehobener Zimmerlautstärke verstanden. Schon jetzt zu beobachten: die Umstehenden werfen sich verschmitzte Blicke zu, langsam bildet sich freier Raum um die Akteure, wie ein Fettauge auf einer Wasserfläche...

"Watt willzu, Du (Piep)? (Piep) Dich doch! Hab ich Dir doch gleich gesacht, ey!"

Der Begleiter von (Piep links), geschätzt an die 60, und gerade mal so gross wie die beiden (Piep) breit plustert sich auf, soweit man dies bei den vorhandenen physischen Attributen überhaupt behaupten kann:

"Boah ey, PASS auf, dooo!"

... das trug jetzt nicht gerade zur Aufmerksamkeit der Protagonistinnen bei, und die Umstehenden, mittlerweile in einem Sicherheitsring von ca. 10 Metern um die auseinanderdriftenden Knatschtüten, brauchten diese Aufforderung ganz bestimmt nicht... allerdings spornte dieser gehaltvolle, inhaltsschwere Satz (Piep rechts) zum temporären Klimax der Unterhaltung an:

"Boah, ey, ey, boah, geh doch zuruck nach Thailandswan, Du Toilette!"

Just in diesem Moment brachen ca. 10 Leute in schallendes Gelächter aus, die beiden (Piep) in leicht debiles, unverständiges Schweigen und der Konfliktlöser in mir schaltete in den Analyse-Modus:

  1. Wo auch immer Thailandswahn oder was auch immer liegen mag, (Piep links) hatte sicherlich nicht die Attribute, die man Einwohnern eines ähnlich klingenden Landstreifens zuordnen würde. Scheint also ein noch unbekanntes Zipfelchen zu sein... terra incontinentia sozusagen. Man lernt nie aus. Hut ab!

  2. War "Toilette" nun der erste Anflug von Selbsterkenntnis? Ob des fäkalen Grundwortschatzes des Gesamt-Dialogs war mir der Gedanke an eine menschliche Bedürfnisverrichtung bereits gekommen, dass aber dies auch das Selbstverständnis der verbalen Kombattanten war, ist bemerkenswert. Hut ab.
  3. Dass SAT1 es schafft, mitten zwischen den Jahren eine Open-Air-Version von BRITT zu zeigen, und das noch direkt vor unseren Augen: Hut ab! Zumal sie damit wahrscheinlich den absoluten Zuschauerrekord gebrochen haben.

Ich hab gleich eine SMS an Britt geschickt (0176 11166700) und mich bedankt. Und beim Absenden hat mein XDA Star ganz unanständig gepiept! :-D

Und DANKE für den Hinweis... dank Latinum weiss ich durchaus, dass es "terra incognita" heisst... Da man aber für den Dialog oben eher ein "Latrinum" brauchte, fand ich "terra incontinentia" ganz passend... :-D

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Telekomiker, die nächste: iPhone Unlock ad absurdum

4. Dezember 2007

Okay... es sind nicht die Telekomiker, sondern die von T-Mobile. Die aber halten sich für mindestens ebenso komisch, ehrlich!

Ich bin nun einer der ersten Besteller des iPhones gewesen, und damit habe ich meinen T-Mobile-iPhone-Schnäppchen-Vertrag an den sprichwörtlichen Backen. Kein Problem, die Entscheidung habe ich wissentlich getroffen. Und ich weiss nicht, ob ich beim "Alternativangebot" von 999,- ohne Vertrag eher schwach geworden wäre.

Was ich allerdings schon erwarte, ist die Entsperrung meines  iPhones. Nicht, dass ich es momentan mit meiner normalen vodafone-Karte nutzen würde (wofür habe ich schliesslich Inklusivminuten und -volumen), aber ich will die Möglichkeit haben.

Ein Anruf bei der Hotline  offenbart das ganze Grauen: ".... leider erst für Kunden, die das Gerät ab dem 19.11. gekauft haben.... " (dem Datum der einstweiligen Verfügung). Man konnte der armen Frau förmlich anhören, dass sie auf meinen Ausraster wartete... der blieb aber aus. Die Hotline kann nichts dafür, und aus formalrechtlicher Sicht kann ich es sogar verstehen: Solange die einstweilige Verfügung nur einstweilig ist, versucht T-Mobile noch zu retten, was zu retten ist. Allerdings ist der Grad der Kundenunfreundlichkeit, der sich damit offenbart, selbst für dieses Unternehmen ein Highlight.

Auf der anderen Seite: Offenbar wissen die Kollegen in Magenta nicht mal, wie man´s richtig macht: Die Berichte über Falschaussagen, trotzdem nicht funktionierende iPhones in anderen Ländern, etc. häufen sich. Business as usual also... :-D

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Terminschieber, Teil 2: Der XDA Star ist da (fast)

17. November 2007

Ein wenig muss ich relativieren... gestern kam die Mail von O2, dass der XDA Star nun endlich verfügbar sei, und zwei Stunden später die Versandbestätigung jenes unlängst so gescholtenen Händlers.

Freude schöner Götterfunken: DHL hat das Paket in den Klauen. Und das macht wie immer wenig Freude.  Freitag raus, amSamstag immer noch auf dem Weg nach Krefeld. Und ich habe eine Glaskugel, glaub ich: Montag wird es auf dem Weg vom Frachtpostzentrum zur Zustellbasis sein... um dann Dienstag vielleicht zugestellt zu werden.

Während die Briefzusteller im Konzern noch um ihren Mindestlohn kämpfen, die Lokführer eines ebenfalls privatisierten Staatsunternehmens um den eigenen Tarifvertrag ringen, lässt sich beides anwenden:

  1. Mindestlohn erfordert Mindestleistung. Wenn ich stetig die Preise erhöhe und den Service immer schlechter mache, dann passt das nicht.
  2. Wenn ich meine Infrastruktur so aufsetze, dass Pakete langsam durchs Land rollen, als Zühe während des Bahnstreiks, dann ist auch da irgendwas falsch.

Die Hoffnung aber, so zeigt sich gerade wieder, stirbt zuletzt. Gerade klingelts, der Mann in Gelb-Rot steht vor der Tür, und ich spüre einen leichten Stich der Erregung... aber in der Hand hät er nur einen Umschlag mit zwei USB-Verlängerungskabeln. Naja... wenigstens kann ich heute Eye of Judgement endlich bequem spielen: Die PS3 hinten, die 2.44m-Leinwand vorne, und die Kamera schön mittig platziert. :-D

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Tellerblick und Tellerminen

13. November 2007

Ich bin immer wieder fasziniert. Man sollte doch davon ausgehen, dass wir alle erwachsene, intelligente, Menschen mit einem breiten Horizont sind. Oder?

Scheinbar nicht.... (wobei sich diese Aussage auf „alle“ bezieht... mathematisch negiert „nicht alle“ = „mindestens einer nicht“ :-D )

Ich habe es geahnt, weil die Erfahrung meist ein guter Lehrmeister ist. Wie kann ich es wagen, ein Nicht-Windows-Mobile-Gerät überhaupt nur zu erwähnen? Schon 2003 war alleine die Erwähnung des Erwerbs eines Sony Clie UX50 (Böse! Palm-OS!) in den News

15.-16.11.2003:

Auch wenn´s mir wieder dumme Sprüche einbringt: Heute angekommen ist mein Sony Clié UX50, ein winziger Organizer mit Tastatur, WLAN, Bluetooth, Digicam, einem hochauflösenden Display. "Manko": Palm OS 5.2....

Quelle stetiger Freude. Von „Verräter“ über „Scheiss-Seite, ich will hier was über Pocket PCs lesen!“ bis hin zu wüsten Beschimpfungen war alles dabei. Jetzt, fast auf den Tag genau vier Jahre später, fühl ich mich gerade so ein wenig wie in einer Zeitmaschine. Wie konnte ich vergessen, dass ich mich ja nur, ausschliesslich, ausnahmslos mit Windows Mobile beschäftigen darf? Asche auf mein Haupt! Dabei habe ich doch nur erwähnt, dass ich mir das iPhone (Böse! Apple/Linux!) zugelegt habe. Die Qualität einiger Rückmeldungen (die ganz mutig von Freemail-Accounts mit kryptischen Namen verfasst sind) ist ähnlich.

Mein absoluter Liebling aber ist die Mail von Jens K. aus N., der zumindest den Mut hatte, mit seinem normalen Mailaccount zu schreiben:

 

„Sehr geehrter Herr Erle!

Mit Verwunderung habe ich in den letzten Wochen die Häufung der Erwähnungen des Apple iPhone auf Ihrer sonst sehr guten Webseite zur Kenntnis genommen. [....] Wenn Sie sich wieder besinnen und Ihre Berichterstattung auf Windows Mobile-Geräte beschränken, können Sie mich gerne informieren. In der Zwischenzeit werde ich meinen Informationsbedarf anderweitig befriedigen. [....]“

Emm....

„Lieber Herr K.! (oder darf ich Jens sagen?)

Natürlich schmerzt mich Ihre Enttäuschung über die mir zu Recht vorgeworfene Sinnverwirrung, und gerne lade ich Sie auf eine komplett von bösen Konkurrenzprodukten gereinigte World of PPC ein. Allerdings musste ich Ihrem Mailheader entnehmen, dass Sie Ihre Anfrage von einem Mozilla-Mailclient geschrieben haben. Im Zuge der Bereinigungsarbeiten habe ich natürlich auch den Zugang für alle Browser ausser den MS Internet Explorer 7 gesperrt... und damit auch für den Firefox. Man sollte ja konsequent sein!“

 

Ruhig Blut: Weder habe ich diese Antwort geschrieben noch irgendetwas an der World of PPC geändert.... aber diese Reaktion war ungefähr das, was mir nach dem ersten Lesen dieser Mail spontan durch den Kopf ging.

Kinder, geht´s noch!? Ich bin seit Jahren nach eingehender Beschäftigung mit der Thematik, mit der Erfahrung der unterschiedlichsten Geräte in den denkbar heterogensten Infrastrukturen davon überzeugt, dass Windows Mobile die überlegene mobile Plattform ist. Aaaaaaber: das ist nicht der Fall, weil es „in“, „hip“, „modern“ ist, sondern weil ich immer wieder über den Tellerrand schaue und mir die Konkurrenz anschaue und sie objektiv vergleiche. Nur so kann man zum einen Argumente finden, die auch den Anwender alternativer Systeme davon überzeugen, Windows Mobile eine Chance zu geben, zum anderen aber auch daran arbeiten, die Plattform zu verbessern und Funktionalitäten aufzunehmen, die „noch fehlen“.

Und aus diesem Grund, lieber Jens K., werde ich voller Freude und Motivation sogar den Frevel begehen und iPhone und den XDA Star miteinander vergleichen. So. :-D

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Harry Potter und das iPhone Teil 2: Kommando zurück

9. November 2007

Wenn mir Harry Potter über den Weg läuft, dann mach ich ihm den Voldemort... oder so. Hatte ich hier noch stolz berichtet, dass trotz plötzlichem Disapparieren von iPhones und Warenkörben die Bestellung am 09.11. nachts recht reibungslos funktioniert hatte, so muss ich mich korrigieren. Ich gebe zu, ich bin ein skeptischer Mensch... und wenn man mir schreibt, meine Bestellung sei eingegangen und ich würde noch eine Email bekommen, die dies bestätigt, dann warte ich auch drauf. Habe ich getan. Bis heute Morgen. Geduldig (weil ich wie ein Stein geschlafen habe nach meinem mitternächtlichen Einkaufsbummel).

Nachdem dann aber immer noch nichts im Posteingang war, hab ich mal die Servicenummer angerufen. Geduldig. Der Mann war freundlich. Und dann die nächste Servicenummer. Geduldig, der Mann konnte ja nichts dafür. Dann kam seine Antwort auf meine Frage, wo denn meine Bestellbestätigung wäre. Ungeduldig, weil er die Frage scheinbar schon mindestens deutlich über 40 Male beantwortet hatte.

"Ja, äääh... wir hatten da wohl ein Problem"

(Ich weiss. Disapparierende iPhones, Warenkörbe und Kassiererinnen. Ich war dabei. Danke.)

"Geben Sie mir mal Ihre Postleitzahl. Und die Strasse."

(Macht mich das skeptisch, wenn die Bestellnummer, die ich ja habe, nicht interessiert? Ja, das macht es!)

"Das dachte ich mir ..."

(Nun sag schon... trau Dich... los!!!!!!)

"Die Bestellungen von heute Nacht sind noch nicht im System. Sollen wohl demnächst eingespielt werden."

"Das heisst also: Derjenige, der heute morgen gemütlich nach dem Frühstück angerufen und bestellt hat, ist bereits im System, und der Depp, der heute Nacht online bestellt hat, darf sich irgendwann dahinter einreihen?"

"Das sieht so aus."

Ich habe das Gespräch beendet. Geduldig. Kann ja niemand was für, wenn ein Zauberleerlehrling nicht nur iPhones, Warenkörbe und Kassiererinnen, sondern auch ganze Bestellungen verschwinden lässt.

Ich war grad im T-Punkt. Geduldig. War leer, die Mitarbeiterin freundlich. Und mein iPhone konstant da, ohne zu verschwinden... wie auch die Kassiererin. Einen Einkaufswagen hab ich aber vorsichtigerweise nicht genommen. Man weiss ja nie.

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Harry Potter und das iPhone

9. November 2007

Sorry. Ich muss nochmal einhaken. Manchmal habe ich das Gefühl, dass je lauter jemand trommelt, desto weniger sich hinter der Trommel befindet. Wenn das stimmt, dann ist das iPhone eine Luftblase. Konnte man sich schon als unschuldiger Kunde des US-amerikanischen Apple-Stores kaum vor euphorischen Ankündigungen zum iPhone schützen, so übernimmt T-Mobile in Deutschland die Rolle des eingeladenen Spammers (eingeladen deshalb, weil man sich fein datenschutzkonform explizit nochmal anmelden musste. Selbst schuld also).

Aber scheinbar ist es ja ein Zaubergerät: Wie einst die Harry Potters wird es pünktlich ab 0:01 Uhr am 09. November verkauft. Sowohl auf der eigens geschaffenen Webseite als auch bei ausgewählten T-Punkten in ganz Deutschland, quasi "Harry Mobile und die Heiligtümer des iPhones".

Und so sitzt man bebend vor seiner Funkuhr und betrachtet das Schleichen der Zeiger (okay, Segmente der Digitalanzeige, aber das Bild mit den Zeigern ist einfach schöner): 21:58 ... 21:59 ... 22:00 ... [...] ... 23:59 ... 00:00 ... die virtuelle Schlange wird immer länger ... 00:01: Und los!

Nun hätte ich mir werbewirksam vorgestellt, dass die Bestellseite uuuuuuuuunsäglich langsam wäre: "T-Mobile-Seite von iPhone-Bestellungen überflutet", da würde doch jede Zeitung/Newsseite frohlocken (vorsichtshalber hätte ich mir schon mal einen kleinen DoS-Angriff bei einem internen Administrator bauen lassen ... nur, um sicher zu gehen :-D )

Aber nichts war. Sie war einfach nicht... sagen wir mal... funktional. Nicht, dass es T-Mobile nicht geschafft hätte, die Seite pünktlich online zu schalten... Bildlich gesprochen hatten sie einfach zu wenige beziehungsweise löchrige Einkaufswagen bereitgestellt. Stellt es Euch so vor: Ihr steht Mittwoch morgens vor dem Aldi Eurer Wahl. Viertel vor Neun habt Ihr schon den Einkaufswagen gesichert und stürmt pünktlich zur Ladenöffnung hinein. Der Stapel der Wunschware ist meterhoch, kein Problem also... Ihr packt sie in den Einkaufswagen, macht Euch auf den Weg zu Kasse... mittendrin schaut Ihr in Euren Einkaufswagen und.... er ist leer. Wieder zurück, ein Paket eingepackt, zur Kasse... plötzlich ist die Kassiererin weg, und kurz danach der Einkaufswagen in nichts aufgelöst: Ihr steht wieder im Laden am Eingang mit leerem Einkaufswagen. Ich hab´ ja wirklich zwischendrin überlegt, ob da nicht irgendwo benannter Zauberschüler sitzt und dauernd ruft "Accio iPhone!!!" :-D

Nach sage und schreibe 17 Minuten und diversen http-Fehlern dann doch noch der Erfolg:

Innerhalb dieser 17 Minuten hatten es der Bestellnummer nach zumindest knapp über 40 Leute geschafft, ungesehen zur Kasse zu apparieren oder Harry kurzzeitig mit dem Cruciatus-Fluch ausser Gefecht zu setzen.

Merke:

  1. Versucht man ein dringendes Problem zu lösen, seinen T-Mobile, T-Online-, DSL- oder VoIP-Anschluss umzumelden, zu aktivieren, funktional zu kriegen, dann laufen die Uhren des Konzerns in Magenta anders als alle anderen. Kann man ein werbewirksames Happening daraus veranstalten, dann ist Pünktlichkeit auf die Sekunde plötzlich höchste Online-Pflicht.

  2. Ich beantrage für die Fortsetzung von "Täglich grüsst das Murmeltier" dringend eine Beteiligung von T-Mobile. Mehr Situationskomik als plötzlich disapparierende iPhones kann auch Bill Murray nicht leisten

  3. Und ich diappariere jetzt auch. Ins Bett. Wenn auch nicht email-bestätigt, so doch mit dem Bewusstsein, einen würdigen Testgegner für dem XDA Star zu haben... und der bitteren Selbsterkenntnis, dass Selbstbeherrschung immer nur solange hält, wie man einen Kauf eh noch nicht tätigen kann...

Update...

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Terminschieber und Auftragsmörder

8. November 2007

Schieben wir´s darauf, dass der homo mobilius von Natur aus ein eher ungeduldiger Zeitgenosse ist. Zeit ist Geld, von beidem hat man wenig, und so muss alles schnell gehen. Nicht umsonst ist amazon so erfolgreich, denn anhand des Lagerstatus kann man Waren identifizieren, die am Lager sind und so absolut zuverlässig "in 24 Stunden" da sind.

Dass DHL als Versanddienstleister alles dafür tut, diese Zusage ad absurdum zu führen, steht auf einem anderen Blatt. Das, was in der Hand vom amazon liegt, wird getan, und die Versandbestätigung ist in den allermeisten Fällen deutlich schneller als nach 24 Stunden im Posteingang. Apropos DHL: Ich kann jeden nur vor der Achse Berlin - Krefeld warnen. Pakete geraten dort regelmässig in ein Bermuda-Dreieck und verweilen ein bis zwei Tage im Frachtpostzentrischen Nirvana: Freitags geschickt, Dienstags zugestellt. Das kann nur noch Hermes toppen!)

Was mich aber wurmt sind Liefertermine, die wie die Möhre vor dem Esel (in Form des Kunden) hergezogen werden, gerade in Aktion beim O2 XDA Star (aka HTC Touch Dual). O2 vermarktet dieses Modell exklusiv, stellt aber natürlich auch Geräte den Händlern zur Verfügung. Und genau da hakt´s. Während O2 selbst nur lakonisch "Vorbestellbar" anmerkt, gibt es schon den einen oder anderen Händler, der es angeblich am Lager hat (was sich bei näherer Nachfrage eher in ein "Emm, jaaa, sollen heute oder morgen wahrscheinlich...." relativiert) oder aber einen Liefertermin angibt. Ich nenne keine Namen, weil ich den speziellen Händler wirklich sehr schätze, aber ich falle immer wieder darauf rein:

Bestellt am 3.11. mit dem Liefertermin 5.11., am 4.11. kontrolliert, Termin 6.11., dann 8.11., 9.11. und so weiter. Man kann ja eigentlich gar nicht meckern: Da pflegt jemand seine Artikel-Stammdaten.... aber als Kunden nützt es mir nur bedingt, wenn diese Aktualisierungen so belastbar sind wie eine Pappmache-Brücke... :-( Ganz ehrlich: Mit jedem Tag, den ich länger hinter der Möhre "Liefertermin" hertrotte, wächst der Drang, den Auftrag zu stornieren und einfach adhoc irgendwo zu kaufen, wenn ich es sehe oder jemand Verlässliches es auf Lager hat.

Jahaaaa.... mir ist doch klar, dass Ihr nicht ausliefern könnt, wenn Ihr nicht beliefert werdet! Aber dann setzt doch bitte die Termine so, dass man deren "unverlässlichkeit" oder "Vorläufigkeit" erkennen kann...

Und dabei wäre es taktisch so geschickt gewesen: Pünktlich zum Marktstart des iPhones haben die, die ein Business-Gerät wollen, mit dem XDA Star direkt die Alternative zur Hand und müssen so nicht erst gegen einen "Schwächeanfall" ankämpfen.... wie beispielsweise der Kollege Samaschke, der jetzt seit Wochen wahlweise lästert und weint... :-D

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