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Selten geschieht es in der Welt der Unterhaltungselektronik, daß Firmen sich auf einen Standard einigen,
der über die Grenzen der eigenen Firma herausgeht (man denke da z.B. an die wiederbeschreibbare DVD, bei der
die zwei unterschiedlichen Normen eine flächendeckende Markteinführung verhindern).
Um so verwunderlicher also, daß Branchenriesen wie Ericsson
und Nokia sich gemeinsam auf den Bluetooth-Standard einigen konnten.
Haicom HI-408BT
Die Idee hinter diesem Standard und den Endgeräten, die diesen Standard unterstützen und nutzen,
ist der immer weiter fortschreitende Mobilitätstrieb der Gesellschaft. Mobiltelefone sind mittlerweile Standard
im Handgepäck eines jeden, der etwas auf sich hält, und nach der Verpflichtung zur Telefonie mit Freisprecheinrichtung
während der Fahrt hat sich erneut ein wachsender Markt eröffnet. Die mobile Telekommunikation per PDA
und Notebook nimmt ebenfalls eine immer wichtigere Rolle ein.
Zeit also, die Art der Kommunikation festzuschreiben und zu regeln. Zu diesem Zweck haben sich mehrere Firmen unter
der Federführung von Ericsson zusammengesetzt. Erklärtes Ziel: Eine Technologie zu schaffen, die es ermöglicht,
beliebige portable und stationäre Geräte miteinander zu verbinden, ohne eine Kabelverbindung zu erfordern.
Bluetooth basiert auf einer Funkverbindung auf einer Frequenz, die weltweit zur Verfügung steht, ist damit
weltweit kompatibel und anwendbar.
Bluetooth-Geräte kommunizieren kabellos und ohne Sichtverbindung miteinander, dies auf eine Entfernung von
bis zu 10 Metern. Optimal also, um per kabellosem Headset zu telefonieren, Geräte miteinander zu vernetzen
oder Notebook und Handy im Zuge einer Wählverbindung zusammenzubringen.
Tutorial: Koppeln von Bluetooth-Geräten
Artikel
in der NETEdition
Kopplung
von iPAQ, BT-Card und Telefon
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