Tipp: Strom Sparen/Standby verlängern bei UMTS/GPRS

Geschrieben von (09.09.2009 00:00 CET)

Hinweis: Die Anwendung der hier beschriebenen Systemveränderungen erfolgt auf eigene Gefahr. Trotz sorgfältiger Verifizierung einer jeden Änderung übernimmt der Autor keine Haftung für Schäden am Gerät oder Verluste/Veränderungen von Daten.

Wer ein mobiles Gerät nicht nur zur Telefonie, sondern auch zum Datentransfer verwendet, der wird eines schnell feststellen: Der Akku dankt es nicht. Achtet man nicht auf die Verbindungsart und die Abrufintervalle, dann kann sich die Akkulaufzeit schnell einmal halbieren, und genau dann, wenn man das Gerät braucht, ist es leer. Um diese Situation zu vermeiden, gibt es einige Stellschrauben:

1.) Abschalten von UMTS/HSDPA
Die 3G-Netzwerke sind deutlich anspruchsvoller in der Kommunikation zwischen Netz und Endgerät, und dies schlägt sich im Energieverbrauch nieder. Nahezu alle Plattformen bieten in den Einstellungen des Gerätes die Möglichkeit, 3G abzuschalten und nur die Kommunikation per GPRS, die deutlich weniger energiezehrend ist, zuzulassen (bei manchen Geräten steigert dies die Standbyzeit bei sonst gleichen Einstellungen um ca. 50%). Faktisch sind die Auswirkungen für den Mailabruf, das Twittern, Bloggen etc. kaum spürbar, da hier keine grossen Datenmengen übertragen werden. Nur für das Surfen im Internet sollte man UMTS wieder einschalten.

2.) Vergrössern der Abrufintervalle
Der regelmässige Abruf von Informationen (Abfragen von Mails, Aktualisieren der Twitter-Timelines, RSS-Feeds etc.) bedeutet einen regelmässigen Datentransfer. Tendenziell will man so aktuell wie möglich sein und legt damit das kleinstmögliche Aktualisierungsintervall fest, obwohl man deutlich seltener auf die aktualisierten Informationen zugreift. Setzt man dieses herab, verringert sich die Zahl der Datentransfers und der Akku wird geschont.

3.) Push einschalten
Moderne mobile Geräte bieten die sogenannte "Push-Verbindung". Mit einem Exchange-Server und anderen Services wird ein neues Element nicht mehr "blind" in regelmässigen Abständen abgefragt, sondern neue Elemente werden direkt bei Eintreffen zugestellt... damit fällt Datenvolumen auch nur dann an, wenn es wirklich nötig ist.

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