Tips & Tricks

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Ausschalten des BT-Managers zum Connect ans GPS

Wen es nervt, daß bei jedem Start eines Navigationsprogramms, bei dem als GPS-Port der Bluetooth Serial Port eingestellt ist, der Bluetooth-Manager hochkommt, der kann dies einfach lösen. Vorsicht: Operation am offenen Herzen!

Mit dem Registry Editor von PHM folgenden Schlüssel suchen(anhängig vom COM-Port, der verwendet werden muss, im, Beispiel ist es COM6:):

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\
WIDCOMM\BtConfig\AutoConnect\0006\

Im unteren Fenster sollte sich dann ein Key finden, der den Namen

BtBrowserEnabled

hat. Diesem den Wert 0 zuweisen. Sollte der Key nicht da sein, dann über File/New DWORD Value einfach neu anlegen

Einrichtung des O2 Flat-Tarifs

Der Flat-Tarif von O2, mit dem man für eine monatliche Grundgebühr ohne Volumenbegrenzung per GPRS bestimmte Seiten aufrufen kann, erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Einrichtungshinweise finden sich hier.

Adaptierung des Royaltek blueGPS-Kabels ans Stromnetz

Das Royaltek blueGPS ist momentan mit Abstand das beliebteste Bluetooth-GPS, wird aber nur (ausser in unserem Special) mit einem Kfz-Ladekabel angeboten. Einfache Lösung: Z.B bei Pearl gibt es Adapter von 12 Volt auf Netzspannung, mit denen das Kfz-Ladekabel an die normale Steckdose angeschlossen werden kann.

Gelbstich im Display des iPAQ 1940 entfernen

Wer sich über den leichten Gelbstich des Displays des iPAQ 1940 ärgert, der hat leichtes Spiel, dies abzustellen. Dazu verwendet man eine Version des Programmes ColorMe von Snoopsoft, und stellt dort den Wert für weiß von 256,256,256 auf 248, 248, 240 ein.

Änderung der Zuordnung von Dateitypen

In manchen Fällen ordnet ein Programm einen Standard-Dateityp sich selbst zu, ändert diese Zuordnung aber bei der Deinstallation nicht wieder auf den Urzustand. Dies resultiert dann meist in einer Fehlermeldung, wenn man im Explorer auf eine Datei klickt, weil das zugeorgnete Programm nicht gestartet werden kann. Leider gibt es unter Windows CE keine Lösung innerhalb des Explorers, wie man es von Windows kennt. Abhilfe schafft der Eingriff in die Registry, z.B. mit einem Regitry Editor wie dem von PHM. ACHTUNG: Eingriffe in die Registry sind prinzipiell zwar einfach und logisch, nichts desto Trotz aber eine Operation am offenen Herzen des PDAs, also auf eigene Gefahr!!!

Unter HKEY_CLASSES_ROOT stehen als erste Einträge die einzelnen Dateitypen (also z.B. .bmp, .mp3, etc.), als Eintrag findet sich darin der entsprechende Schlüssel (z.B. bmpimage oder mp3file). Diese Schlüssel wiederum sind ebenfalls als eigene Einträge unter HKEY_CLASSES_ROOT zu finden. Die Einträge haben verschiedene untergeordnete Schlüssel, in \HKEY_CLASSES_ROOT\<schlüssel>\Shell\Open\Command findet sich dann der Name/Pfad des Programmes, das dem Dateityp zugeordnet ist und automatisch gestartet wird. Das "%1" steht dort als Platzhalter des übergebenen Dateinamens. Ändert man den Eintrag (am einfachsten dadurch, daß man ihn sich von einem anderen Dateityp kopiert), dann wird automatisch das neu angegebene Programm als Standardprogramm gestartet.

Erinnerungssignal verlängern

Wem das Erinnerungssignal für Termine zu kurz ist, der hat zwei Möglichkeiten:
1) Die Erinnerings-LED: Start -> Einstellungen ->Privat (Reiter) -> Sounds und Benachrichtigungen Dann auf der Reiter "Benachrichtigungen" , als Ereignis Termin und dann bei Blinksignal auf "Unbegrenzt". Dies funktioniert bei den meisten Geräten, einige iPAQs weigern sich nachhaltig, mehr als eine bestimmte Zeit zu blinken.

2) Wiederholende Erinnerungstöne: Dies ist intern nicht zu realisieren, aber von Spb Software House ist dazu die Pocket Plus-Software auf den Markt gekommen, die dies ermöglicht.

SiRF CF-GPS als COM1: nutzen
Bluetooth-GPS als beliebigen COM nutzen

Wer sich ein SiRF-fähiges GPS zulegt (wie z.B: das Roadpilot von Navpoint), der läuft bei der Verwendung mit Detinator auf ein Problem: Das GPS wird als COM5: erkannt, Desti wartet aber auf COM1:

Mit einem RegEditor kein Problem:

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE/Drivers/BuiltIn/Serial den Wert "Index" auf 5 ändern und einen SoftReset machen. Daraufhin wird der serielle Port auf COM5: gelegt, das CF-GPS findet COM1: als frei und legt sich darauf. Zum Rückgängigmachen einfach den Wert wieder auf 1 ändern.

Wer das Bluetooth-GPS von Socket nutzt, der hat ein ähnliches Problem, da der COM-Port der BT-Schnittstelle auf COM8: liegt und z.B. vom Mobile Navigator nicht unterstützt wird. Auch hier: den COM8: auf einen beliebigen andern COM-Port legen, den man nicht braucht (z.B. COM2:, Infrarot) und schon funktioniert es.

Natürlich ohne Haftung und auf eigene Gefahr!

Citymaps-Karten bei TomTom Navigator nutzen

Wer schon die TomTom Citymaps hat, der kann diese Karten, die ja für Gesamt-Europa existieren, ebenfalls für den TomTom Navigator verwenden, so z.B. im Urlaub, wo man mit der mitgelieferten deutschen Karte nicht weiterkommt. Wie? Ganz einfach: Einfach über CityMaps die Karte installieren, dann die in dem Verzeichnis befindliche Datei der Endung .PCM auf .PNA ändern, und Navigator findet sowohl die Karte als auch im Navigationsmenü die Straßen und entsprechenden Kreuzungen. Für eine ausländische "mal eben schnell"-NAvigation ist dies eine hervorragende Lösung...
ACHTUNG: NUR BEI DEN ERSTEN VERSIONEN!!!

Startseite Microsoft Internet Explorer

Standardmäßig wird beim Start der Internet Explorers auf dem Pocket PC die Seite mit den einzelnen Standardlinks eingeblendet. Dies kann ein wenig nervig sein, aber die Abhilfe ist leicht: Die Datei, die geladen wird, ist die DEFAULT.HTM, ändert man diese Seite, in dem man z.B. eine Seite mit eigenen wichtigen Links unter diesem Namen speichert, dann wird eben diese geladen.

Abhilfe bei langsamen Speicherzugriffen auf SD/CF-Cards

Bei Zugriff auf eine Speicherkarte suche die Microsoft-Programme immer nur im Ordner MY DOCUMENTS. Ist dieses nicht vorhanden, dann wird die gesamte Karte durchsucht. Als Hinweis darauf wird einen Datei "ignoremydocuments" angelegt. Diese ist sichtbar, wenn man im Explorer auf der Speicherkarte in einem freien Bereich den Stift gedrückt hält und dann "Alle Dateien anzeigen" aktiviert. Löscht man die Datei, dann ist der Zugriff wieder deutlich schneller!

Sprachupdate eines fremdsprachigen iPAQ

Wer einen fremdsprachigen iPAQ hat (z.B. englisch oder französisch), der kann dies ggf. ändern. Einfach das entsprechende ROM-Update in deutscher Sprache herunterladen und entpacken, mit dem ROM-Update der Sprache des Geräts ebenfalls so verfahren. Dann das Update in der Fremdsprache starten, bis die Warnung kommt, daß ein Update dauerhaft das System verändert, etc. Zu diesem Zeitpunkt hat der installer schon geprüft, ob Update und Systemsprache übereinstimmen. Dann die entpackten Dateien des deutschen Updates in das aktuelle Verzeichnis kopieren und Bestätigen.

Achtung: Dieses Vorgehen ist nicht authorisiert und jedwede Haftung wird ausgeschlossen!

Probleme beim Verbindungsaufbau XP/2000

Ein immer wieder auftretendes Problem ist der Aufbau einer Verbindung mit dem iPAQ über Windows XP/Windows 2000. Sollte dies nicht klappen, muß man einfach die Verbindungsgeschwindigkeit der seriellen Verbindung solange heruntersetzen, bis einmal die Verbindung hergestellt und die Partnerschaft eingerichtet werden konnte. Danach kann die Geschwindigkeit wieder auf das Maximum hochgesetzt werden, ohne daß es zu weiteren Problemen kommt.

GPRS-Einstellungen Deutsche Netze

T-D1 Telekom
APN internet.t-d1.de
Benutzername t-d1
Passwort t-d1
IP-Adresse dynamisch
primäre IP 193.254.160.1 (193.254.160.1)
sekundäre IP 193.254.160.2 (193.254.160.2)

D2 Vodafone

APN volume.d2gprs.de
Benutzername leer
Passwort leer
IP-Adresse dynamisch
primäre IP 139.7.30.125
sekundäre IP 139.7.30.126
Homepage http://www.d2vodafone.de

EPlus
APN internet.eplus.de
Benutzername leer
Passwort leer
IP-Adresse dynamisch
primäre IP 212.23.97.2
sekundäre IP 212.23.97.3

Viag Interkom
APN internet
Benutzername leer
Passwort leer
IP-Adresse dynamisch
primäre IP 195.182.96.28
sekundäre IP 195.182.96.61

Länge des Blinksignals bei Erinnerungen

Eigentlich ziemlich gut sichtbar, aber in Gesprächen immer wieder eine Überraschung: Das Blinksignal bei Erinnerungen. Wichtig wäre es, bei "Abwesenheit vom iPAQ" auch nach längerer Zeit noch im ausgechalteten Zustand sehen zu können, daß ein Alarm verpaßt wurde. Standardmäßig schaltet der iPAQ nach einer gewissen Zeit die Leuchtdiode ab. dies kann man umgehen, wenn man unter Start->Einstellungen->Privat->Sounds & Erinnerung->Erinnerungen bei "Blinksignal für" die Einstellung "unbegrenzt" wählt. Vorsicht aber dabei: Läßt man den iPAQ mehrere Tage allein ohne Stromanschluß, ist der Akku schneller leer und totaler Datenverlust droht!

Ericsson - Systemmenü

Während die meisten Mobiltelefonhersteller durch simple Zahlenkombinationen wenigstens Zugriff auf Softwareversionen bieten, ihre Sytsemmenüs aber verstecken, macht Ericsson es genau andersrum: Der Weg ins Systemmenü ist zwar komploziert, aber bringt dann auch ein umfassendes Menü zum Vorschein:

rechts, Stern, links. links. Stern, links, Stern.

Unter anderem läßt sich in diesem Menü unter Service-Info/SW-Info die aufgespielte Softwareversion erkennen (original: R2K, momentan (seit 28.9. R2M), über Service-Tests lassen sich alle Funktionen des Telefons durchtesten.

Genauere Kontaktesortierung

Selektiert man Kontakte nach den Registerkarten in der Hauptansicht, dann muß man meist sehr weit herunterscrollen, wenn man einen Kontakt sucht, der mit dem zweiten oder gar dritten Buchstaben der Registerkarte beginnt. Einfacher ist es, wenn man die Registerkarte mehrfach anklickt, dann werden nämlich die Kontakte der einzelnen Buchstaben nacheinander zuerst angezeigt.

GPRS-Einstellungen

Mit einem entsprechenden Mobiltelefon (Ericsson T39m oder R520m) und einem iPAQ den paketorientierten Datendienst GPRS (Global Package Radio System) zu nutzen, ist reichlich unproblematisch:

Als Modem einfach das generische Infrarotmodem einstellen, als Telefonnummer *99# (Dienstbefehl für das Netz, eine GPRS-Verbindung aufzubauen).

Als besonderer Modembefehl muß dann +cgdcont=1,"IP","APN" eingetragen werden, wobei APN (Access Point Name) von Netzbetreiber zu Netzbetreiber variiert, D2 z.B. "volume.d2gprs.de", Viag Interkom "Internet", etc.

Wenn man ein T39m oder ein R520m hat, ist diese Befehl überflüssig, da das GPRS-Profil im Handy abgespeichert ist. Die einzelnen Profile haben dabei Nummern (CIDs). Die Selektion der Profile läßt sich dann direkt in der Telefonnummer machen:
*98*1# ("98" stimmt schon... ;-)) und CID=1)

Feiertage automatisch eintragen lassen

Um automatisiert die Feiertage in Oulook eintragen zulassen (und dann automatisch auf den iPAQ zu bekommen): In Outlook Extras, Optionen, Kalenderoptionen, Feiertage hinzufügen, dann Deutschland oder sonstige Länder, auch eine Einschränkung auf Religionen ist möglich.

Standardformat in Word ändern

Wer nicht immer seine Dokumente in der Schrift Tahoma 10 Punkt schreiben möchte, der kann dies in wenigen Schritten ändern:
Die Standard-Dokumentvorlage, die beim Anklicken von "Neu" aufgerufen wird, steht im Verzeichnis \WINDOWS und heißt "blank". Leider ist diese nicht zu bearbeiten.
Legt man nun in Word ein neues, leeres Dokument an, wählt (ohne Text einzugeben) die gewünschte Schriftart und -Größe aus, so kann man dieses Dokument (durch Extras->Dokument speichern unter) in \MY DOCUMENTS\VORLAGEN speichern, z.B. unter dem Namen "Normal".

Wählt man dieses Dokument dann durch Extras->Optionen als Standardvorlage aus, so wird bei jedem Anlegen eines neuen Dokuments dieses Format verwendet.

Deutsche Anleitung zum ROM-Update (ohne Gewähr!)

1.) Download des Softpaqs (AE: also der Datei, die das Upgrade enthält).
Diese ist ein selbst entpackendes Archiv, das als Dateinamen die Nummer des
Softpaqs hat.

2.) Führen Sie die heruntergeladenen Datei aus. Folgen Sie den Anweisungen
auf dem Bildschirm. Durch Drücken der Leertaste werden die Dateien in ein
neues Verzeichnis im Download-Verzeichnis entpackt, das ROM Upgrade Utility wird
automatisch ausgeführt.

3.) Folgen Sie den Anweisungen, die vom ROM Upgrade Utility dargestellt
werden.

4.) Sie können jetzt die in Schritt 1.) heruntergeladene Datei löschen,
dalls Sie dies wünschen.

5.) Nachdem die Installation beendet ist, können Sie auf Wunsch die Dateien,
die in Schritt 2.) erzeugt wurden, löschen.

INSTALLATION NOTES:

1.) Während des Updates wird das ROM Update Utility folgendes tun:
- Abfrage des iPAQ nach der aktuellen ROM-Version
- Sicherstellung, daß das neue ROM-Image mit dem Gerät kompatibel ist.
- Ermöglichen eines Backups des aktuellen ROM-Images
- Update oder Rücksicherung des ROM images auf das Gerät

2.) WICHTIG! Deaktivieren Sie die Standby- und Hibernation-Modi des Desktop
PCs. Wenn der PC während des Update-Vorgangs in den Standby oder
Hibernation-Modus (AE: Sicherung des RAMS auf Festplatte und abschalten) geht, kann ein
kritischer Fehler passieren.

3.) Das ROM UPgrade Utility benötigt ActiveSync 3.1 oder höher (AE: auf der
Microsoft-Seite downzuloaden).

4.) WICHTIG: Arbeiten Sie nicht mit dem Gerät oder trennen Sie es von Kabel
oder Docking Station, solange Sie nicht dazu aufgefordert werden. Während des
Upgrade-Prozesses wird Ihr Gerät automatisch resettet.

5.) Der Upgrade-Prozess kann entweder im Rahmen einer Partnerschaft oder als
Gast durchgeführt werden.

6.) Der Upgrade-Prozess ändert keine Daten oder Programme, die im RAM
gespeichert sind. Compaq empfiehlt eine Backup des Geräts als Vorsichtsmaßnahme,
dieses Backup sollte nach einem erfolgreichen Upgrade NICHT verwendet werden!

7.) Ein Backup von einer speziellen ROM-Version kann evtl. nicht kompatibel
mit einer neuen ROM-VErsion sein, Compaq empfiehlt deshalb ein Backup direkt
nach einem ROM-Upgrade.

8.) Wenn während der Installation des ROM-Upgrade Utilities ein Fehler
auftritt, folgen Sie den Anweisungen in der Fehler-Dialog-Box.

9.) Wenn Sie versuchen, ein ROM Image, das nicht mit Ihrem iPAQ kompatibel
ist, auf Ihrem Gerät zu installieren oder zu restoren (z.B. ein englisches
Image auf ein französisches Gerät), werden Sie eine Fehlermeldung erhalten. Sie
werden dann aufgefordert, ein anderes Image auszuwählen.

10.) Um das ROM Upgrade Utility manuell zu starten, doppelklicken Sie auf
die Datei UpgradeUt.exe.

11.) Nach einem erfolgreichen ROM Upgrade werden alle Hardwaretasten auf
ihre werkseitigen Einstellungen zurückgesetzt. Persönliche Präferenzen müssen
unter Einstellungen->Tasten->Tastenzuweisung neu vorgenommen werden.

Ändern des Bilds auf dem Heute-Bildschirm

Schön, daß Microsoft so ein tolles Bild am Anfang des Heute-Bildschirms bereitstellt. Aber wäre es nicht schöner, wenn man dies auf den persönlichen Geschmack anpassen könnte? Kein Problem: Die Grafik besteht aus zwei Dateien, die im WINDOWS-Verzeichnis des iPAQ stehen. Der obere Teil (der das Datum enthält) ist gerade mal 20 Pixel hoch (und 240 breit) und heißt "tdydate.gif". Der untere heißt "tdybnr.gif" und mit 240*40 Pixeln doppelt so hoch. Diese beiden Dateien können beliebig verändert werden, dabei gibt es nur einige wenige Punkte zu beachten:

1.) Eine Sicherung der Originaldateien bietet sich an, falls man den Originalzustand wieder herstellen möchte.
2.) Damit die Übergänge zwischen den beiden Dateien nicht sichtbar sind, macht es Sinn, diese gemeinsam zu erstellen und dann aufzuteilen.
3.) Das Datum in der "tdydate.gif" wird von Windows immer in weiß eingeblendet, dazu darf die Hintergrunddatei nicht zu hell sein.

Schaut man sich mit einem geeigneten Grafikprogramm (wie Pocket Artist) an, welche Grafik-Dateien sich im Verzeichnis Windows des mobilen Geräts befinden, dann sieht man die komplette Einführungssequenz, Buttons, Menüs, etc. Viel Spaß! ;-)))

Und warum nicht das original WOI-Skin nehmen? Einfach auf die Grafik und rechte Maustaste, Bild speichern unter. Das obere ist tdydate.gif, das untere tdybnr.gif:



Sichern des ROMs/Papageien-Menü

Undokumentiert gibt es beim iPAQ eine Reset-Art, die auf der einen Seite fürchterlich effektiv ist (alles ist gelöscht), auf der anderen Seite aber der einzige Schritt zwischen dem Service und einem "toten" iPAQ sein kann.

Hält man die Action-Taste gedrückt (auf das Cursorpad drücken) und durckt dann wie bei einem Softreset die Reset-Taste, dann gelangt man (bei durchgängigem Drücken der Action-Taste) in den Parrot-Bildschirm: Ein wunderschöner farbiger Papagei zeigt sich. Der iPAQ ist in diesem Moment schon vollkommen resettet.

Wichtig ist aber, daß der iPAQ immer ncoh durch ein Terminalprogramm zugänglich ist. So kann z.B. unter Verwendung eines CF-Jackets und eines ROM-Backups (was man schlimmstenfalls von irgendeinem anderen User bekommt) ein komplettes neues ROM eingespielt werden und der iPAQ ggf. wieder funktionsfähig sein.

Eine komplette Anleitung gibt es hier.

Synchronisation einer Datei zwischen zwei iPAQs

Die Synchronisation einer Datei, die auf zwei mobilen Geräten gepflegt wird, ist grundsätzlich schwierig.Dateien befinden sich auf dem mobilen Gerät im Verzeichenis "My Documents", auf dem PC im Ordner "<Mobiles Gerät> My Documents" auf dem Desktop. Hat man z.B. eine Datei von Code Wallet, die auf dem PC und einem mobilen Gerät bearbeitet werden soll, so ist dies kein Problem, wenn man dann aber zwei mobile Geräte, dann kommt man leicht ins Schwimmen.

Im Active Sync existiert dafür in der Anzeige der zu synchronisierende Elemente die option "Datei". Standardmäßig werden alle Dateien, die in oben genannten Verzeichnissen sind, miteinander synchronisiert.

Über "Hinzufügen" kann man aber weitere Dateien auswählen, die an einem beliebigen Ort der Festplatte stehen. In obigem Beispiel: Für das zweite Gerät einfach die Datei, die synchronisiert werden soll, aus "<Mobiles Gerät 1> My Documents" hinzufügen. So wird jede an dieser Datei vorgenommene Änderung im ersten mobilen Gerät auf den PC und von dort in das zweite mobile Gerät transferiert. Änderungen, die im zweiten mobilen Gerät vorgenommen werden, werden erst mit dem PC-Verzeichnis des ersten mobilen Geräts und dann bei dessen nächster Synchronisation mit dem ersten mobilen Gerät selbst durchgeführt.

Umstiegsanleitung vom 3630 auf den 3660

In vier Schritten vom 3630 auf Ihren neuen 3660 kommen Sie hier.

Schnellregelung der Displaybeleuchtung

Wer kennt es nicht? Da schaltet man die automatische Helligkeitsregulierung des iPAQ ein, und dann steht man im Halbhellen, möchte eigentlich gerne das Display beleuchtet haben, aber der Sensor entscheidet, daß das nicht nötig sei.
In solchen Situationen ist der Weg über die Systemsteuerung arg mühselig und dauert viel zu lange.
Hält man nun den Power-Schalter des iPAQ einen Moment gedrückt, so wechselt die Einstellung der Hintergrundbeleuchtung von "Extrem hell", beim nächsten längeren Drücken auf "Energiesparbetrieb" und so weiter.

Schnelleingabe von Terminen und Kontakten

Will man schnell einen Termin oder einen Kontakt eingeben, dann kann das Tippen mit dem Stift (zum Aufrufen des Kalenders/Adreßbuches und "NEU") manchmal störend sein. Halten Sie die entsprechende Hardwaretaste gedrückt, dann ruft der iPAQ erst das entsprechende Programm auf, einen Moment später (bei weiterhin gedrückt gehaltener Hardwaretaste) wird automatisch die Funktion "Neu" angewählt.

Geheimmenü zur Einstellung der Uhr

Geheimmenü zur Einstellung der Uhr
Umständlich muß man sich durch die Menüs hangeln, wenn man die Uhrzeit verstellen will oder einen Alarm einstellen möchte (Start->Einstellungen->System->Uhr). Einfacher geht´s, wenn man einen Kniff verwendet: Halten Sie die Aktionstaste (die mittlere, große Taste, die auch als Cursorblock verwendet wird) in einer beliebigen Anwendung, in der Sie die Uhrzeit oben in der Leiste sehen, gedrückt und klicken Sie auf die Zeitangabe. Es öffnet sich ein Mini-Menü, das nur zwei Optionen enthält: Uhr (direkter Wechsel ins Uhr-Menü) und Ausführen (wie bei dem "großen" Windows, Ausführen eines Programmes nach Eingabe des Pfades, wo es steht).

Vereinfachte Zeiteingabe im Kalender

Ärgerlich immer bei der Eingabe von Terminen im Kalender, daß man den Doppelpunkt zwischen Stunden- und Minutenangabe braucht.... meint man! In Wirklichkeit läßt Windows CE 3.0 auch (wenn auch undokumentiert) die Eingabe im militärischen Format (also 1400 statt 14:00). Nach Eingabe wird diese dann direkt in das normale Format umgesetzt.

Senken des Stromverbrauchs/Erhöhen der Laufzeit

Eine Schwäche des iPAQ ist seine relativ geringe Laufzeit im Dauerbetrieb. Wichtig also, so viel wie möglich Strom zu sparen. Die wichtigsten Tips:

1. Hintergrundbeleuchtung so oft wie möglich abschalten
und die Intensität so gering wie möglich instellen.(Einstellungen->System->Beleuchtung). Die Verwendung der automatischen Helligkeitskorrektur hilft da schon, manuelles Abschalten macht aber auch Sinn.


2. In den Einstellungen die automatische Abschaltung aktivieren.

3. Bei der stromintensiven Media-Wiedergabe
des MS Media Players das Display abschalten (Beschreibung hier).

4. Mit der Overclock-Software von Jimmy Software
(siehe hier) die Taktung des iPAQ minimieren (von 206 MHz auf 162 MHz)
(Ohne Haftung!!!)

Installation von Programmen ohne Setup-Routine

... am Beispiel des Overclock-Programms von Jimmy Software:

Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen ist die heruntergeladene .EXE-Datei keine für den PC ausführbare Datei, sondern die Programmdatei, die auf dem iPAQ ausgeführt wird. Heißt also: Kein Installationsprogramm, die Installation auf dem iPAQ muß manuell vorgenommen werden.

Dies geschieht im mehreren Schritten:

1.) Kopieren der EXE auf den iPAQ
Verbinden Sie den iPAQ mit dem PC und starten Sie ActiveSync. In der Symbolleiste ist eine Option "Durchsuchen", die Ihnen uneingeschränkten Zugriff auf die gesamte Verzeichnisstruktur des iPAW erlaubt.
Dort gehen Sie über den PocketPC-Arbeitsplatz. dann in Programme. Legen Sie in diesem Verzeichnis ein neues Verzeichnis an, in dem Sie die rechte Maustaste drücken, auf Neu und Ordner gehen. Nennes Sie diesen Ordner Overclock.

Gehen Sie nun im Explorer in das Verzeichnis, in dem sich die downgeloadete EXE befindet, markieren Sie sie und drücken Sie <Strg>+<c> (alternativ im Menü: Bearbeiten->Kopieren). Wechseln Sie nun wieder in das Fenster, in dem das Verzeichnis Overclock auf Ihrem iPAQ angezeigt wird und drücken Sie <Strg>+<v> (alternativ Bearbeiten->Einfügen).

Die EXE wird nun auf den iPAQ übertragen.

2.) Anlegen der Verknüpfung
Im Gegensatz zu den "erwachsenen" Windows-Versionen bietet Windows Powered keine systemseitige Möglichkeit, Verknüpfungen anzulegen. Wie fast immer existiert dazu aber ein kleines Programm, was diese Aufgabe (wenn auch sehr unkomfortabel) übernimmt: Pocket Shortcut von Aenonigmasoft.
In diesem Tool müssen der Pfad den Programms, zu dem eine Verknüpfung angelegt werden soll (Application Path), das Verzeichnis, in dem die Verknüpfung angelegt werden soll (Target Dir) und der Name der Verknüpfung (Shortcut Name). (Siehe auch Grundlegendes zum Startmenü).
Geben Sie folgende Werte ein:

Application Path: Programme\Overclock\ipaqclk
Target Dir: windows\startmenü\programme\<ggf. Unterverzeichnis>, z.B. windows\startmenü\programme\systemprogramme
Shortcut Name: Overclock

Nach dem Klicken auf "Create Shortcut" ist dann eine Verknüpfung in der oben angegebenen Programmgruppe vorhanden, die über das Startmenü verfügbar ist.
(Warum? Siehe Allgemeines zum Startmenü und Verknüpfungen!)

Allgemeines zum Startmenü

Das Startmenü eines WindowsCE- und Windows-Powered-Geräts ist genauso wie bei einem großen Windows-Rechner eine Verzeichnisstruktur, die nur in Form eines Menüs abgebildet wird. Änderungen in den zugrundeliegenden Verzeichnissen haben eine sofortige Auswirkung auf das Startmenü.

Bei einem PocketPC beginnt diese Struktur immer in "Mein Gerät" (im ActiveSync "PocketPC-Arbeitsplatz").
Darunter befinden sich drei wichtige Verzeichnisse (neben einigen anderen, die u.a. von Programmen angelegt werden):

Das "My Documents"-Verzeichnis:
Es hat die selbe Aufgabe wie das Verzeichnis "Eigene Dateien" auf einem Windows-PC, nämlich die Aufnahme der Benutzerdateien, also Texte, Dokumente der Pocket-Office-Anwendungen, etc. Starten Sie den integrierten Explorer auf dem iPAQ, so ist dieses Verzeichnis immer der Ausgangspunkt der Suche.
Wichtig ist hier zu wissen, daß viele Programme Datendateien genau in diesem Verzeichnis erwarten. Der Windows Media Player z.B. spielt keine Dateien, die nicht in "My Documents" oder einem Unterverzeichnis sind! Konsequenz daraus ist auch, daß auf einer Speicherkarte oder Festplatte für diesen Zweck das Verzeichnis "My Documents" ebenfalls angelegt werden muß (was Programme wie Format Compact Flash automatisch tun).

Das "Programme"-Verzeichnis:
Es enthält (wie auf dem PC) die Dateien, die zu einem Programm gehören, also die .EXE, die DLLs, Grafiken, Konfigurationsdateien, etc. Einträge in dieses Verzeichnis werden bei der Installation von Applikationen automatisch angelegt. Sollte einmal ein Programm etwas unsauberer programmiert sein, so kann es sein, daß es in ein Verzeichnis "Program Files" schreibt (dann ist nämlich der Pfad im Programm hart codiert und wird nicht von Windows abhängig von der Sprachversion ausgelesen). Die ist aber dann soweit kein Problem, weil die Verknüpfungen, die im Startmenü den Start der Programme übernehmen, dann entsprechend auf dieses Verzeichnis verweisen).

Das "Windows"-Verzeichnis:
Hier befindet sich der Kern von Windows Powered: Das Betriebssystem. Und wie bei einem PC befindet sich in diesem Verzeichnis auch das Startmenü.
In dem Startmenü befinden sich alle Verknüpfungen, die im Startmenu existieren, als Dateien, die Programmgruppen als Unterverzeichnisse. Eine Änderung in diesen Verzeichnissen bedeutet umgehend eine Änderung in den Symbolen im Startmenü!
Das Startmenü befindet sich unter "Windows\Startmenü", darunter gibt es ein Verzeichnis "Programme". Schauen Sie sich einfach mal an, welche Dateien und Verzeichnisse sich dort befinden, und vergleichen Sie es mit Ihrem Startmenü! Wichtig für das Verständnis ist, daß die beiden vorhandenen Verzeichnisse mit dem Namen Programme unterschiedliche Inhalte und Aufgaben haben:

\windows\startmenü\programme enthält die Verknüpfungen (auf dem PC die LNK-Files), also im Prinzip nichts anderes als eine Anweisung 'klickst Du auf das Symbol "Media Player", dann starte ich das Programm "\Programme\Multimedia\Media.exe"'

\programme enthält die zugehörigen Programmdateien (siehe oben), also diejenigen Dateien, die das Programm tatsächlich bilden und ohne die eine Ausführung nicht möglich wäre.

Modifikation des Startmenüs

Geht es Ihnen auf die Nerven, daß -zig Porgrammsymbole auf den Bildschirm kommen, wenn sie über das Startmenü in Programm gehen? Kein Problem: Legen Sie doch einfach neue Verknüpfungen und Programmgruppen an, und verschieben Sie die bestehenden Symbole in die neuen Programmgruppen:
Das Startmenü und die Programmgruppen sind intern als Verzeichnisse organisiert (siehe auch Grundlegendes zum Startmenü und den Verzeichnissen).
Starten Sie den Explorer, gehen Sie in Mein Gerät -> Windows -> Startmenü -> Programme. Sie sehen nun die einzelnen Programmgruppen und Verknüpfungen.
Legen Sie nun beispielsweise ein Verzeichnis "Multimedia" an (Bearbeiten -> Neuer Ordner).

Markieren Sie jetzt durch Gedrückthalten des Symbols mit dem Stift und Wahl von "Ausschneiden" im Kontextmenü den Eintrag, der in eine neue Programmgruppe soll, wechseln Sie in das Verzeichnis, das die Programmgruppe darstellt und fügen Sie durch Bearbeiten -> Einfügen die Verknüpfung dort ein.

Erfolgskontrolle kann direkt erfolgen, die Änderungen sind sofort im Startmenü des iPAQ zu sehen!


WICHTIG: Solche Änderungen sind prinzipell unproblematisch. Beachten Sie bitte, daß sie dabei aber in den "Eingeweiden" Ihres iPAQ operieren. Achten Sie nicht genau darauf, wohin sie eine Verknüpfung kopieren, dann kann es sein, daß sie ein Programm nicht mehr wie gewohnt starten können (allerdings können Sie die Verknüpfung auch wieder anlegen, also kein permanenter Schaden). Bei der Deinstallation eines Programms, dessen Verknüpfung verschoben wurde, werden diese manuell angelegten Verknüpfungen natürlich auch nicht automatisch gelöscht, sondern müssen analog zum Anlegen per Explorer entfernt werden.

Übertakten des iPAQ

Jimmy Software bietet eine Software (als Freeware!), mit der sich die Taktgeschwindigkeit des iPAQ von standardmäßig 206MHz auf bis zu 236 Mhz steigern läßt. Der iPAQ läuft nach bisherigen Tests stabil und einen Tacken schneller als normal, verbraucht allerdings auch ein wenig mehr Strom. Die Software läßt allerdings auch ein Senken der Geschwindigkeit auf 162 Mhz zu, was eine deutliche Verminderung des Stromverbrauch mit sich bringt. Die Installation ist manuell, siehe Beschreibung.

ACHTUNG (wie immer bei solchen Programmen.. ;-D)): Die Software ist nicht supportet und kann nur auf eigenes Risiko verwendet werden. Hardwareschäden sind unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen. The World of i übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Verwendung der Software!!!

Vaja iFLIP variabel einsetzen

Die große Stärke des iFLIP ist, daß es auf alle bisher erhältlichen Jacket-Typen paßt und den iPAQ immer optimal schützt. Dumm ist es deshalb, wenn das iFLIP auf ein Jacket aufgeklebt ist, man ein zweites Jacket hat und dann nochmal ein iFLIP bestellen muß.
Abhilfe ist simpel: Einfach Klebe-Klett-Streifen nehmen (im Kurzwarenbereich von Kaufhäusern zu bekommen), und auf iPAQ und iFLIP kleben. Wichtig ist, daß die oberen Befestigungen auf dem Leder sind (dort halten sie nämlich) und nicht auf dem Klebestreifen. Für die untere Befestigung einfach die Spitze der Abdeckung des Klebestreifens abschneiden und das Klett daran befestigen. Mein iFLIP fühlt sich mittlerweile auf allen drei Jackets zuhause....

Tastaturshortcuts in Pocket Office

Wer verzweifelt die Standard-Shortcuts der normalen Windows-Programme auf seinem Pocket-PC vermißt, der sei beruhigt: Bei Eingabe über die Bildschirmtastatur funktionieren <Strg>+C (Kopieren des markierten Bereichs), <Strg>+V (Einfügen des markierten Bereichs) und <Strg>+X (Ausschneiden des markierten Bereichs) wie gewohnt!

Strom sparen bei der Medienwiedergabe

Der Media Player in beiden für den PPC erhältlichen Versionen ist für den mobilen Musikeinsatz ein perfektes Programm. Warum einen MP3-Player kaufen, statt die selbe Aufgabe mit dem iPAQ und einer Multimedia-Karte lösen? Nutzt man die IBM Microdrive (mobile CF-Festplatte, siehe auch Test), dann ist der Stromverbauch dieser Lösung allerdings ein ernsthaftes Problem (bei einer CF-Karte natürlich in geringerem Maße auch!). Teil der Abhilfe kann es sein, das Display während der Wiedergabe abzuschalten, das spart einiges an Strom.
Der Weg dorthin ist nicht so ganz offensichtlich: Die Funktionalität versteckt sich hinter "Tools->Buttons" (englische Version) oder "Extras->Optionen" (deutsche Version). Auf diesem Weg lassen sich den Hardware-Knöpfen des iPAQ Steuerfunktionen (wie nächstes Lied, vorheriges Lied, Lautstärke, etc.) zuordnen lassen.

Eine der zuordnenbaren Funktionen ist "Screen Toggle" bzw "Bildschirm an/aus". Drückt man die zugeordnete Taste, so wird nicht nur die Hintergrundbeleuchtung, sondern der gesamte Bildschirm abgeschaltet.

HSCSD-Zugang

Ein dauerndes Ärgernis beim Zugang per Mobiltelefon und PDA zum Internet bzw. eMails ist die lächerlich geringe Verbindungsgeschwindigkeit von 9600 bit/s (zum Vergleich: Standard bei normalen analogen Modems ist 56 KBit/s, bei ISDN 64 KBit/s und bei ADSL 768 KBit/s). Bevor UMTS bei den einzelnen Netzbetreibern implementiert und finanzierbar ist, ist eine der Zwischenstufen der Highspeed-Zugang HSCSD (High Speed Circuit Switched Data ).
Im Moment bieten E-Plus und D2Privat diesen Service an (zu unterschiedlichen Preisen: E-Plus für DM 15,- pro Monat, D2 momentan in der Einführungsphase für 1,95 pro Monat plus einmalige Einrichtungsgebühr von DM 11,95). Inoffiziellen Aussagen der Hotline ("Wie Sie schon selbst sagen, die Preise der Anbieter gleichen sich immer an") ist wohl bei D2 mit ähnlichen Preisen wie bei E-Plus zu rechnen.
Das Verfahren ist relativ simpel: soweit verfügbar werden mehrere GSM-Kanäle mit jeweils 9600 bit/s Übertragungsgeschwindigkeit gebündelt, die zu übertragenden Daten also verteilt. Somit lassen sich Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 38,4 Kbit/s erreichen.
In der Praxis allerdings ist dies selten der Fall, weil meist in den Funkzellen, in denen man telefoniert, nicht so viele Kanäle freigegeben werden. Tests zeigen eine durchschnittliche Geschwindigkeit zwischen 15 und 23 Kbit/s. Gesprächsgebühren fallen übrigens nur für einen Kanal an.
Auf dem PC existieren für das Nokia 6210 Modemtreiber, die man auf die entsprechende Maximalgeschwindigkeit konfigurieren kann, für die PocketPCs leider nicht. Allerdings können diese Einstellungen auch direkt als Modembefehl übertragen werden:
Unter "Einstellungen->Verbindungen->Modem" kann die bereits konfigurierte Internet-Verbindung erweitert werden. Einfach diese anklicken, zweimal auf "Weiter" klicken, dann erscheint u.a. das Feld "Zus. Modembef. für Wählzeichenfolge". Dort muß folgende Zeichenkette eingetragen werden: "+CHSN=4,0,0,0"

Diese Einstellung sagt dem Netz, daß auf jeden Fall vier Kanäle genommen werden sollen. Im Endeffekt weist das Netz aber nur eine Anzahl an Kanälen zu, die als "frei" betrachtet werden (im Test niemals vier, eher zwei). Mit dem Befehl +CBST=0,0,1 wird die Zuweisung dem Netz überlassen (für analoge Verbindungen, z.B. D2, wo das V.34-Protokoll bis 28,8 KBit gewählt werden muß, kann man das schnellere ISDN V.110-Protokoll verwenden, so lautet der Befehl +CBST=81,0,1)



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