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Der Pocket PC-Tester hat es schwer. Ist er doch in der Pflicht, sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen
Pocket PCs auseinanderzusetzen, und diese Unterschiede auch noch bestmöglich zu präsentieren. Wie soll
das aber gehen, wenn man keine einheitliche Plattform hat, keine Skala, die diese objektive Vergleichbarkeit herstellt?
Wer in Dresden auf der Pocket PC SolCon 2003 den Vortrag
von Sebastian-Justus Schmidt verfolgt hat, den wird es kaum wundern, das eine Lösung aus dem Hause Spb Software House kommt: Spb Benchmark.
Spb Benchmark ist einer Softwaresuite, die sowohl auf dem Pocket PC normierte Tests laufen lässt, diese
in XML-Dateien umsetzt, als auch einen Vergleich mit auf dem Server gespeicherten Referenzgeräten und deren
Daten zulässt.
Das Testprogramm wird von deren Website heruntergeladen, wird auf dem PC installiert und teilt sich dann in
zwei Komponenten: Zum einen der Installer auf einen angeschlossenen Pocket PC, der vom PC aus angestossen wird
und auf dem Pocket PC die Tests durchführt, zum anderen der Spb Benchmark Manager auf der PC-Seite, der die
Testergebnisse vom Pocket PC herunterholt und über die Website visualisiert:

Praktisch startet man auf dem zu testenden Pocket PC die Software, wählt aus, ob man die Haupttest-Reihe
(Performancetests), die Speichertests, die Batterietests oder den Test der Activesync-Geschwindigkeit durchführen
möchte, benentt das Gerät und verfeinert die Auswahl dann im nächsten Bildschirm weiter.
Dann legt das Gerät los, die Tests können, je nach Umfang, einige Zeit benötigen. Da Daten im,
Gerät verändert werden, empfiehlt Spb, einen Backup zu machen, durch den Einfluss der genutzten Speichermenge
auf die Systemperformance is es sowieso besser, ein komplett "frisches" (also Hardresettetes) Gerät
zu verwenden.
Besonders hevorzuheben ist die Tatsache, dass die Tests nicht nur die eher für Techniker interessanten
reinen Performance-Tests umfassen, sondern auch so praxisorentierte Dinge wie die Geschwindigkeit verschiedener
Operationen in Word, Excel, den Dateioperatioenen, etc.
 
Nach der Durchführung der Tests werden diese vom Pocket PC als XML-File heruntergeladen und können
auf dem PC weiterverarbeitet werden. Wichtiger aber ist der Vergleich der gewonnenen Daten mit bereits selbst durchgeführten
(hinzufügen eines weiteren PPC zum Vergleich) und den Referenzwerten auf der Spb Benchmark-Website.

Neben dem (vom Infomationgehalt immensen, aber von der Übersicht schwerer lesbaren) Vergleichs-Sheet können
einzelne Auswertungen auch direkt auf der Website generiert werden. Diese Grafiken (mit einem Screenshot "herunterzuladen")
sind frei verwendbar, solange nicht das Spb-Logo abgeschnitten wird. Die Vergleichswerte wurden vom Team von Spb
gemittelt un eingestellt, um eine gemeinsame Basis zu liefern.

Die Software selbst ist für Reviewer und nicht gewerbliche Anwender frei, für gewerbliche Anwender
kostet sie USD 495,-.
Ich kann nur eins sagen: DANKE! Denn wer wie ich Pocket PC für Pocket PC testet, der hat schon lange auf
eine solche Lösung gewartet. Und auch der Privatbenutzer, der sich so oft unsicher ist, ob sein Pocket PC
tatsächlich so "lahm" ist, wie es ihm erscheint, hat jetzt ein Mittel an der Hand, mit dem er dies
verifizieren kann.
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