Vergleich des iPAQ 6340 mit dem T-Mobile MDAIII

Geschrieben von (12.11.2004 00:00 CET)

Vergleicht man den iPAQ 6340 mit dem MDAIII (was sich ja einfach auf Grund der Ausrichtung des Gerätes anbietet), dann fallen folgende Dinge ins Auge:

1.) Kamera:
Der iPAQ 6340 besitzt im Gegensatz zum MDAIII in der in Deutschland vertriebenen Version keine integrierte Kamera (in den USA wird mit dem 6315 ein baugleiches Gerät mit Kamera verkauft). Das kann man sehen, wie man es will: Auf der einen Seite ein Manko, auf der anderen der Vorteil, mit dem 6340 auch in Bereiche zu gehen, in denen Kameras verboten sind. Immer mehr Unternehmen verbannen Foto-Handies aus Produktionsbereichen, um Wirtschaftsspionage zu verhindern. T-Mobile hat selbst darauf mit einem MDAIII-Modell ohne Kamera reagiert.

2.) Betriebssystem:
Der iPAQ 6340 hat die ursprüngliche Windows Mobile 2003 for Phone Edition als Betriebssystem, nicht die Second Edition wie der MDAIII. Da beide Geräte nur ein QVGA-Display haben, wird der größte Vorteil der SE, die Unterstützung der VGA-Auflösung, bei beiden nicht ausgenutzt. Das Umschalten ins Querformat, wenn man denn mal ins Internet geht oder Excel/Word-Dateien nutzt, ist da schon schwerwiegender. Auf der anderen Seite hat HP ins System noch eine von Mobiletelefonen gewohnte Profilverwaltung eingebaut, mit der schnell zwischen verschiedenen Umgebungen gewechselt werden kann. Dazu gehören die Art und Lautstärke des Klingel- und Signaltons genauso wie der Status der drei Wireless-Sender GSM/GPRS, WLAN und Bluetooth. In der Praxis eines Mobiltelefons mindestens ebenso wichtig.

3.) Prozessor
Der 168MHz-Prozessor ist ausreichend für normale Anwendungen, auch der TomTom Navigator läuft ohne Probleme in normaler Geschwindigkeit. Während auf dem MDAIII auch Navigon´s Mobile Navigator zu betreiben ist (eines der anspruchvollsten Programme im Hinblick auf Prozessorleistung), streckt der 6340 die Fühler. Der große Vorteil andererseits:

4.) Akkulaufzeit
Der iPAQ 6340 hält gute zwei Tage im Mischbetrieb mit PDA-Applikationen, Telefonie, Emailabfrage und WLAN-Betrieb durch. In der selben Anwendung macht der MDAIII nach einem guten Tag schlapp.

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