Data Sense für Windows Phone

Geschrieben von (13.06.2013 12:00 CET)

Die Analyse und Eingrenzung des mobilen Datenverbrauches ist eine Anforderung der Anwender, die schon seit der ersten Windows Phone-Version vor mehr als zwei Jahren gestellt wurde. Mit Windows Phone 8 hatte Microsoft die Funktion "Data Sense" eingeführt, die allerdings abhängig vom verwendeten Netzbetreiber war und auf kaum einem Gerät aktiviert war ("aktiviert" hier im Sinne von "überhaupt sichtbar und nutzbar"). Mit dem Lumia 925 ist nun ein erstes Gerät auf dem Markt, dass Data Sense auch in deutschen Mobilfunknetzen nutzen lässt, im Test beispielsweise mit einer Telekom-SIM-Karte.

 

Einmal aktiviert und vom Netzbetreiber unterstützt wird der Datenverbrauch geteilt nach WLAN- und mobilem Traffic genau nachgehalten (nicht auf Inhalten, nur auf Kategorien, so wird zumindest zugesichert!). Basis ist dabei das vom Benutzer festzulegende Limit (das aus dem Datenvertrag resultiert) und dessen Auffrischung (monatliche Limits stehen an einem Stichtag wieder neu zur Verfügung, einmalige Limits z.B. während des Roamings nicht etc.). Der große Vorteil: die Kategorisierung nach Anwendungen erlaubt es,genau herauszufinden, wo vermeintlich hoher Datenverbrauch herkommt. Sieht man bei "Anwendungsdownloads" plötzlich einen Zuwachs, dann sollte das beispielsweise ein Hinweis sein, die Updates via WLAN durchzuführen (wie es im ersten Balken unten erkennbar ist).

Data Sense hält nach, wie viel vom Limit noch zur Verfügung steht, und ermöglicht dann auch verschiedene Einstellungen, unter anderem die Einschränkung des Datenverkehrs im Hintergrund, wenn das Gerät im Standby ist. Das verschafft dem Anwender dann noch einmal einige wichtige Minuten und Stunden, bis die nächste Steckdose in Reichweite ist. Das ist eine andere Funktion als die Stromsparfunktion (die ja automatische Synchronisationen ausschaltet, wenn der Akku zur Neige geht).

Um das Ganze weiter zu unterstützen bietet Data Sense auch eine Umgebungskarte, auf der WLAN-Hotspots eingezeichnet sind, sodass man bei größeren Datenvolumina das Inklusivvolumen des Netzbetreibers schonen kann.

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