Nutzen des Fingerabdruckscanners beim Windows 10 Anniversary Update

(15.09.2016 10:00 CET)

Hinweis: Die Anwendung der hier beschriebenen Systemveränderungen erfolgt auf eigene Gefahr. Trotz sorgfältiger Verifizierung einer jeden Änderung übernimmt der Autor keine Haftung für Schäden am Gerät oder Verluste/Veränderungen von Daten.

Windows Hello ist eine der großen Neuerungen bei Windows 10, die vor allem für die mobilen Geräte einen Quantensprung im Hinblick auf die Kombination von Sicherheit und Komfort bedeutet. Keine Frage, die anderen Plattformen bieten schon seit Längerem Fingerabdruckscanner als Anmeldeoption, bei Microsoft hat es bis zur aktuellsten Iteration von Windows 10 Mobile gedauert, bis diese Funktion unterstützt wird. Fairerweise: Die Implementierung eines Iris-Scanners gibt es bei Microsoft schon länger, hier ziehen Konkurrenten wie Samsung gerade erst nach.

Damit der Fingerabdruckscanner funktioniert, muss er natürlich als Hardware im Gerät vorhanden sein. Dies ist aktuell nur beim Hewlett Packard Elite x3 der Fall. Ist auf dem Gerät das Anniversary Update noch nicht vorhanden (der Fall bei den ersten ausgelieferten Geräten Anfang September 2016), dann muss dieses über das Windows Insider Programm manuell installiert werden. Erst dann findet sich unter Einstellungen, Konten, Anmeldeoptionen unter Windows Hello neben dem Iris-Scanner auch die Option "Fingerabdruck".

 

Die "Programmierung" eines (neuen) Fingerabdruckes läuft wie auf anderen Systemen auch: Erst muss der Anwender sich authentifizieren (durch die Eingabe der PIN, einen bereits gespeicherten Fingerabdruck oder einen Iris-Scan), dann muss der Finger mehrfach auf den Scanner aufgelegt werden, um verschiedene Muster zu bekommen. Diese werden dann zu einem Gesamtfingerabdruck zusammengesetzt, deres erlaubt, den Finger in verschiedenen Ausrichtungen auf den Scanner zu legen und trotzdem erkannt zu werden.

Auf dem HP Elite X3 funktioniert dies hervorragend. Die Positionierung des Scanners auf der Rückseite (wie beim LG G5) lässt den Benutzer ganz intuitiv die richtige Stelle treffen, ohne das Gerät oder den Finger sonderlich genau positionieren zu müssen. Deutlich schneller und effektiver also als die Iris-Entsperrung, die ja nicht ohne Grund immer noch als "Beta" bezeichnet wird.

 

 

 

 

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