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Wulffuzelas und die Würde des Amtes

8. März 2012

Nun ist es soweit: Wullf tritt mit "militärischen Ehren" und dem zugehörigen großen Zapfenstreich ab. Oder auch nicht...

Glaubt man der Presse, dann wird jenes militärische Ehrenritual, das seit jeher zum Abschied eines Bundespräsidenten gehört, durch ein gellendes Konzert der von der letzten WM bekannten Vuvuzelas (sinnig dem Anlaß entsprechend zu "Wulffuzelas" umbenannt) gestört werden. Quasi als letztes Nachtreten der enttäuschten Volksseele.

Nur: Ist es die Volksseele, oder ist es nur eine Auswirkung der heutigen Spassgesellschaft, der Flashmob- und Facebook-Freunde? Keine Frage: der Rücktritt war am Ende die einzig logische Alternative, die strafrechtliche Verfolgung von relevanten Tatbeständen eine rechststaatliche Notwendigkeit.

Wenn aber nur ein einziger der Befürworter noch einmal den Begriff der "beschädigten Ehre des Amtes" in den Mund nimmt, dann verspreche ich einen langanhaltenden Schreikrampf! Die "Ehre des Amtes" ist durch den Umgang mit der Affäre, mit der medialen Hexenjagd und solchen sich direkt gegen das Amt (und nur sekundär gegen seinen scheidenden Inhaber) deutlich mehr geschädigt worden als durch die Affäre an sich.

Auf die Frage, ob man dieses Amt eigentlich überhaupt noch benötigt, habe ich einen einfachen Vorschlag: Fusionieren wir mit den Niederlanden und übernehmen die Monarchie... :D

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Revolution oder Mogelpackung? Das iPad 3

8. März 2012

Auf den ersten Blick: Endlich mal wieder eine Produktvorstellung, die es in sich hatte. Nachdem schon für das iPad 2 ein hochauflösendes Retina-Display angekündigt worden war, sich dies aber als "zu früh gefreut" herausstellte, hat das "iPad 3" (was nur noch "das iPad" heisst) jetzt eine sagenhafte Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln mit an Bord. Das ist ein etwas kleinerer ppi-Wert (Pixel per Inch) als beim iPhone 4, die Bezeichnung "Retina" bezieht sich aber darauf, dass man keine Pixel mehr erkennen kann. Und in der Summe: vierfache Pixelzahl (je doppelt so viele Pixel in der Breite und Höhe wie bei den Vorgängern) ist schon eine Hausnummer.

Eine 5 Megapixel-Kamera (statt der bisherigen 1 Megapixel-Kamera) mit Beleuchtung und 5 Linsen (und dem Vernehmen nach bis auf die Auflösung vergleichbar mit der iPhone 4-Kamera), ein A5x Vierkern-Prozessor (um die horrende Zahl der Pixel performant ansteuern zu können) runden das Paket ab.

Auch in Deutschland ist das Gerät 4G-/LTE-tauglich, wobei Apple selbst schreibt "Datentarife separat erhältlich. Die 4G Abdeckung ist nicht in allen Regionen verfügbar und abhängig vom Anbieter. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich." Dem Vernehmen nach wird es mit dem LTE-Frequenzband 700 und 2.100 MHz ausgeliefert, die deutschen LTE-Netze aber arbeiten im Band zwischen 800 und 2.600 MHz... und die Aussage "Weltweites 3G-Surfen" macht da auch nicht unbedingt Mut...

Wie auch immer: Die kritischen Stimmen, die jetzt wieder maulen, wo denn die Innovation geblieben wären (und zu denen ich nach der Vorstellung des iPad 2 und des iPhone 4S gehört habe), legen aus meiner Sicht eine verquere Erwartungshaltung an den Tag. Das iPad 2 ist mittlerweile durchaus con der Konkurrenz eingeholt worden (das Samsung Galaxy Tab ist nur ein Beispiel). Dem iPad 3 hat keiner der Konkurrenten etwa entgegenzusetzen. Was wäre also eine Innovation gewesen?

Ein neues Gehäuse, da hätte man ja durchaus drauf hoffen können... aber wer Millionen in einem Rechtsstreit mit Samsung verballert, weil angeblich das Design des iPads und des Konkurrenzproduktes soooo ähnlich sind, der wird sicherlich nicht davon abweichen...

Am 16.3. wird ein weißes 64GB iPad 3 bei mir ins Haus flattern, und ein weisses 32GB iPad 2 in die Hände der bEva... :-D

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Ich stimme zu. Wem auch immer...

7. März 2012

Jeder kennt sie: Diese Meinungslegastheniker, die in der Vorbereitung auf eine Präsentation der allgemeinen Meinung zustimmen und mit dem gemeinsamen Vorgehen einverstanden sind, dann aber in der eigentlichen Präsenation vor Entscheidern umfallen. Sobald der erste Hauch von Kritik kommt, fangen sie an, in bedeutungsschwangeren Nicht-Sätzen, von Grunzlauten unterstützt deutlich zu machen, dass sie ja schon immer der anderen Meinung waren.

Heute habe ich dafür die treffendste Bezeichnung (von einem Kollegen in Richtung eines dieser Kollegen gerichtet) gehört:

"Na, wenn Du mal wieder unterstützungsredest..."

Herrlich... :D

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Space Needle 2012 #mvp12

1. März 2012

Eine der vielen Sehenswürdigkeiten von Seattle ist die Space Needle. 1961 für die Weltausstellung gebaut und 1962 eröffnet ist sie zu einem der Wahrzeichen von Seattle geworden, das schon von Weitem sichtbar ist. Oben in der Spitze befindet sich das Sky City-Restaurant,  in dem man in lichter Höhe auf Seattle herabsehen und dabei hervorragend speisen kann. Hervorragend und semigünstig, sollte ich noch hinzufügen... :)

Der Blick von der Aussichtsplattform ist unglaublich, vor allem am Abend, wenn man den weiten Blick über das Lichtermeer der Stadt geniessen kann:

Zurück zum Essen: Der erste Blick auf die Karte lässt den hungrigen Gast schon vor dem ersten Bissen schlucken, und dabei sind natürlich noch nicht die 9.5 Prozent Steuern und die zusätzlichen 17 Prozent Trinkgeld, die bei größeren Gruppen automatisch aufgeschlagen werden, darin. Egal: Die Gelegenheit kommt nicht so schnell wieder, und da leistet man sich auch schon mal 44 Unzen Kobe-Rind für USD 150,- (geteilt mit dem/den Nachbarn) und den entsprechenden Wein dazu... :)

Und nein, es ist nicht verbrannt, sondern von einer Pfefferkruste umgeben. Ich kann nur sagen: ein Erlebnis! So zartes und trotzdem bissfestes Fleisch habe ich noch nicht erlebt.

Als Nachtisch empfiehlt sich der seit der Eröffnung 1962 servierte Lunar Orbiter: Zwar "nur" Vanilleeis mit Schokoladensauce, aber dafür mit Stickstoff serviert und damit im Design einer startenden Rakete:

In der Summe: Ein teurer Spaß, aber jeden Cent und jede Minute wert. In der richtigen Gesellschaft, in der wir gestern waren,  ist es ein unvergessliches Erlebnis.

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The American Express Way #mvp12

27. Februar 2012

Nun gibt es wenig schöneres, als nach einem Transatlantikflug aus dem Flieger zu steigen, das Telefon anzumachen und eine SMS des Kreditkartenunternehmens zu finden, man solle doch mal kurz die Fraud-Hotline wegen eingegangener Transaktionen auf der Karte anrufen. Wohlmemerkt Montags bis Freitags (SMS kam an einem Samstag) und zwischen 09:00 und 17:00 Uhr (in der aktuellen Zeitzone also 00:00 bis 08:00 Uhr!). Aaaaargh!

Heute Morgen dann war ich eh um 03:30 kurz wach, und habe die Gelegenheit ergriffen, dieses Telefonat zu führen. Quintessenz: Man habe in den vergangenen Tagen ganz allgemein vermehrt Missbrauchsfälle gehabt, und darum einzelne Transaktionen überprüft. Konkret ginge es um meine Belastung bei Amazon.com, ob ich diese ausgelöst hätte. "Ja, habe ich, aber die wurde abgelehnt." Das sei klar, weil man diese als verdächtig eingestuft habe und deshalb nicht habe durchgehen lassen. WTF?! Nun, dann sei es ja gut. Ich könne die Karte jetzt wieder benutzen.

WT-Doppel-F?!? AmEx identifiziert eine - ganz normale - Transaktion als "verdächtig", lehnt diese dann ab (damit kann ich ja noch gerade knapp leben, auch wenn Amazon nun nicht unbedingt ein böser Lieferant ist) und SPERRT DANN GLEICH MAL DIE KARTE? Sagt mal, geht´s noch?!

Grrrrr....

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Across the Border: Vancouver #mvp12

27. Februar 2012

Kanada ist von Seattle aus ein Katzensprung: knappe 140 Meilen sind es mit dem Auto die Westküste hoch, und damit ein perfektes Ausflugsziel für einen Sonntag. Die Wettervorhersagen waren durchwachsen, und einige kündigten - zumindest bis Mittags - Schnee an. Nichts desto Trotz ging es am Morgen um nachtschlafende 8 Uhr los gen Norden. Ich war gespannt zu sehen, wie Vancouver ohne die Menschenmassen der Winterolympiade 2010 aussieht... und sollte überrascht sein, wie sich der Tag entwickelte.

Offensichtlich hatten sich die Sicherheitsvorschriften geändert: 2010 noch mussten wir aus dem Auto ausssteigen und ein Immigrations Form ausfüllen, dieses Mal reichte es vollkommen aus, im Auto sitzen zu bleiben und die Reisepässe abzugeben. Und ja, ein Stempel... :)

Gegen 10:30 Uhr in Vancouver angekommen zeigte sich der erste Unterschied: Parkplätze. Noch und nöcher... Im Gegensatz zu 2010, wo schon der schräge Standplatz auf einem Schotterplatz 50 CAD kosten sollte, war massig Platz in den diversen Tiefgaragen vorhanden, und das für 10 CAD bis in den frühen Abend hinein.

Nach einem kurzen Ausflug ans Wasser führte der erste Weg in die Touristenzentrale, eigentlich um einen Hinweis zu bekommen, wo man denn am besten einen Hop on/Hop Off-Bus nehmen könnte, um Vancouver ein wenig selbst erkunden zu können. Die - deutsche(!) - Dame allerdings hatte eine ganz andere Idee: Erst Richtung GasTown, den historischen Ortskern von Vancouver, dann mit dem Auto durch Stanley Park für die Aussichts-Fotos.

Da wir auf der einen Seite auf dem Hinweg bereits an der an Harry Potter erinnernden Gastown Steam Clock vorbeigefahren waren und das Gebiet interessant aussah, zum anderen mit Mark einen Fußkranken dabei hatten, sah der Plan durchaus vernünftig aus:

Eines der Highlights dabei  war dann noch der Verstrahlte, der sich aus dem obligatorischen Starbucks auf dem Weg an uns hängte und kontinuierlich vor sich hinrappte. Tonlos gottseidank, allerdings mit genug Gestik, um uns kurzfristig zur Überlegung zu veranlassen, ob wir Marks Schmerztabletten nicht vielleicht doch gegen das Zeug tauschen sollten, was der Mensch genommen haben musste... :)

Nach ein wenig Nieselregen zwischendurch war das Wetter der Meinung, ein wenig aufklaren zu können, und damit der Weg in den Stanley Park, der den nordwestlichen Zipfel von Vancouver formt, offen. Ich gebe offen zu, ich wäre nicht unglücklich über eine kleine Shopping-Tour durch Vancouver gewesen, habe mich aber dann doch überzeugen lassen... und das war gut so.

Der komplett mit dem Auto befahrbare Weg führt einmal um die Landspitze herum und wird immer wieder durch Parkplätze unterbrochen, damit man auf jeden Fall in Ruhe und ohne Behinderung der anderen Verkehrsteilnehmer Fotos machen kann. Und da zeigt sich deutlich der Reiz von Vancouver: Schneebedeckte Berge hinter Meer und Strand vor einer Metropole, die sonst auch alles zu bieten hat. Wie ein Kanader aus Calgary zu uns meinte "In the morning get snowboarding in Whistler, in the aftrnoon to a kajaking tour and in the evening get drunk..." :-)

 

Und irgendwann, gegen Ende der Rundtour, war es dann Frühling...

Zugegeben: Auf dem Rückweg ging es dann wieder durch Schneestürme, die so schnell kamen wie gingen, aber am Ende hat sich die Tour mehr als gelohnt. Wer in der Gegend ist, sollte sich Vancouver keinesfalls entgehen lassen... 

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Ich will ein HTC-Gerät! #mvp12

26. Februar 2012

Warum? Weils in manchen Situationen einfach besser ist, ein Gerät mit Bugs zu haben.... Da sitzt man am Amsterdamer Flughafen, das Europäische Roaming mit der eigenen vodafone-Karte will nicht so recht funktionieren, da kommt das kostenlose WLAN von Schiphol durchaus gelegen. Einmal Mails abgefragt, bei Foursquare eingecheckt, dann in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken gegangen. Ach, nochmal eben in die Mails schauen... WLAN muss neu verbunden werden?  Egal, sei's drum. Durch die Sicherheitskontrolle zum Gate, und noch eine Stunde Zeit bleibt totzuschlagen. Also mal eben Facebook checken (und nachsehen, ob der Kollege Nowak mittlerweile aus Düsseldorf losgekommen ist)... WLAN muss neu verbunden werden?  Egal, sei's drum... Oder eben auch nicht!

Offensichtlich merkt sich das freie WLAN die MAC-Adresse des Gerätes und lässt nur zweimal einen 30 Minuten-Slot an Nutzung zu, und das unabhängig davon, wie viel man es in diesen 30 Minuten nutzt (oder eben auch nicht...).

Was das mit meinem Wunsch nach einem HTC-Gerät zu tun hat? Na, ganz einfach: das hätte ich einmal neu gestartet und dann dank des aktuellen Bugs eine neue MAC-Adresse gehabt... :)

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Weil früher einfach besser ist... #mvp12

25. Februar 2012

Was habe ich mich heute Morgen verflucht: die Kombination des Fluges von Düsseldorf nach Amsterdam um 06:10 (und damit die Notwendigkeit, schon um 03:30 aufzustehen) mit dem Standardflieger nach Seattle um 10:40) war bei Buchung knappe 150 Euro günstiger als die mit dem menschenwürdigeren um 08:10, das war es mir dann doch nicht Wert.

Kollege Nowak, der mit leicht schadenfrohem Gesicht seine zusätzlichen 2 Stunden am schönen Flughafen DUS einleitete, hätte es fast bitter bezahlt: Nothalt auf der Runway, Einsatz eines Notarztes, verzögerter Start... Und den Abflug in Amsterdam so geraaaaaade noch erreicht.

Ich gebe zu: da bin ich lieber mitten in der Nacht aufgestanden und habe übermüdet die bEva angemoppert, die uns durch den Nebel getastet hat... :-/

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Go West... Seattle 2012

25. Februar 2012

So schnell vergeht ein Jahr. Wieder ist Ende Februar, und damit startet der MVP Global Summit in Bellevue, WA. Heute Morgen geht es erst nach Amsterdam, dann von dort direkt nach Seattle. Irgendwie werde ich mir die Müdigkeit aus den Beinen schütteln, den Kopf in die Hand nehmen und erst einmal einkaufen, um dann wahrscheinlich abends nach einem ehcten (!) Burger im Red Robin totmüde ins Bett zu fallen.

Sonntag geht es dann nach Vancouver, ich bin gespannt, die Stadt mal ohne die Menschenmassen der Winterolympiade zu sehen, wunderschön ist sie allemal. Am Montag dann Registrierung, Dienstag bis Donnerstag auf dem Microsoft Campus mit der Windows Phone Produktgruppe, dazwischen immer wieder Programm (unter anderem ein Dinner im Turmrestaurant der Seatlle Space Needle). Hach, ick freu mir... :)

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Muskelkater

19. Februar 2012

Welch ein Wochenende. Freitag Abend Fussball, gestern Abend Boxen, ich bin erschöpft und habe fertig.

Heute zur Entspannung mal einen Tag auf der Couch... :)

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