Microsoft beginnt mit Special Editions den Vorverkauf der X-Box One X

Pünktlich zur größten europäischen Spielemesse der Gamescom, in Köln, hat Microsoft den Start des Vorverkaufs seiner neuesten Konsolengeneration, der X-Box One X bekanntgegeben. Ab sofort kann die neue Konsole, die am 7.November erscheint vorbestellt werden. Zum Start der Konsole werden sogar einige einmalige Special Editions angeboten. Neben einer schwarzen Konsole in Hochglanzoptik, im Design einer klassischen X-Box,  wird es eine Minecraft Special Edition im passenden Klötzchendesign angeboten werden. Zusätzlich wird es wohl eine Variante in Glacier White geben. Alle Editionen vereinen nicht nur eine einmalige Optik sondern auch die beste Hardware die jemals in einer Spielkonsole verbaut worden ist.

Zum Preis von 499 Euro erhalten Kunden des Redmonder Softwareriesen eine Konsole die echtes 4K unterstützt und zugleich bereits zum Start am 7.November insgesamt über 100 Spiele unterstützen soll, die auf die neue Hardware angepasst worden sind. Dazu wird es aber bisher keinerlei angekündigte Exklusivtitel geben, was wirklich schade ist, aber das kann sich ja noch ändern. Vielleicht kündigt der Profi für gute Unterhaltung ja noch Spannende Online-Casino-Spiele bei Wild Jack exklusiv für X-Box One X an, oder aber einen neuen Gears of War Teil, vielleicht auch ein neues Halo, oder irgendetwas anderes. Was genau bleibt abzuwarten, vielleicht erfahren wir zur Gamescom mehr dazu.

Seit der klassischen X-Box hat sich aber eine Menge getan, die neue Hardware wird Maßstäbe setzen und Gaming neu definieren. Fraglich ist aber immer noch ob Microsoft sich in diesem Zuge durchsetzen kann. Immerhin bietet Microsoft erneut eine neue Konsole an, die deutlich teurer ist als die des Marktführers und zudem die Spielehersteller weiter unter Druck setzt, mehr Auflösung zu bieten. Sicherlich nehmen Spieleentwickler diese Chance natürlich gerne an, allerdings wird es schwer werden eine Konsole am Markt fest zu etablieren, die alles ist, außer Massentauglich. Immerhin zielt die X-Box One X auf ein High-End Publikum ab, selbst Microsoft glaubt nicht daran das sich die Konsole besser verkauft als die deutlich günstigere X-Box One S die ebenfalls schon 4K fähig ist.

4K Gaming ist etwas das zwar wunderschön aussieht, aber leider noch lange nicht in jedem Wohnzimmer verfügbar. Alleine die kostspieligen TV Geräte die hier notwendig sind, sind nicht jedermanns Sache. Zwar gibt es auch günstige 4K TV´s aber die bringen bei weitem nicht die Leistung und die Optik eines „vernünftigen“ Modells.

Vielleicht wird uns Microsoft aber auch Überraschen und einen komplett anderen Weg gehen. Mit dem eigenen X-Box Game Pass ist ja bereits ein Game Abo Dienst verfügbar der weit über das hinaus geht, was bisher von der Konkurrenz angeboten wird. Auch die VR Technik könnte durchaus bei der X-Box One X eine Revolution erleben. Mit bezahlbarer Hardware und guter Qualität kann man hier sicherlich einen Marktanteil erobern der Sony ins Schwitzen bringen könnte. Die Playstation 4 Pro ist zwar in der Lage dem VR Erlebnis eine Krone aufzusetzen, allerdings könnte Microsoft mit Facebook zusammenarbeiten, die im kommenden Jahr bereits eine kabellose VR Brille auf den markt bringen wollen, die unter 200 Euro kosten soll.

Auch die Verwendung klassischer VR Systeme wie der htc Vive und/oder der Oculus Rift, die ja ebenfalls von Facebook stammt, könnte Microsoft aufgrund der höheren Auflösung stark profitieren. Ein noch besseres VR Erlebnis könnte Spieler Tatsächlich dazu bewegen die X-Box One X als zweites

Gerät aufzustellen oder ganz auf die neue Konsole umzusteigen. Keine Frage PSVR ist derzeit nicht nur der Marktführer sondern auch das günstigste was Sony Spieler sich kaufen können, um in den Vr Markt einzusteigen, aber Sonys Lösung ist leider nicht das gelbe vom Ei. Wo aktuelle PC´s und sicherlich auch die X-Box One X einfach wesentlich mehr Leistung bieten ist die PS4, auch die Pro Variante, leider eingeschränkt. Sicherlich es gibt eine Menge toller und Sehenswerter Titel auf der Konsole aber die Verwendung zum Beispiel als Videoplayer ist denkbar schlecht, da die Auflösung einfach unzureichend ist. Kabelgebundene Geräte sind ebenfalls nicht zukunftstauglich also bleibt offen wie lange Sony die erste PSVR Version am Markt halten kann. Nicht das wir abgeneigt wären eine zweite Variante zu kaufen, aber ein bisschen muss sich da schon tun.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Donnerstag, 24. August 2017 um 00:00 und eingeordnet unter WBlog .

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