Die wirrsten Käufer, Teil 4

Ja, ja, die Finanzkrise... sie treibt schon die wirrsten Blüten. Vor allem scheint sie das "Basar-Gen" des Kaufenden frei zu legen. Das ist vom Grundsatz her kein Problem, ich bin durchaus bereit, mir über den Preis noch Gedanken zu machen... aber doch bitte in realistischem Rahmen. Unwirsch werde ich, wenn ich dann beispielsweise bei unserem Wasserbett, das neu 2200 Euro gekostet hat und nun für 320 Euro in einem grossen Online-Auktionshaus steht auf Nachfrage "Kann man am Preis noch was machen?" antworte "Okay, 300 Euro..." und als Antort bekomme "Ich geb Dir 150 Euro."  (und das wohlbemerkt nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach...). Hallo?!

Auch schön:  "Bin sehr interessiert, würde es aber gerne in drei Raten zahlen...". Natürlich... bin ja eine Bank.

Und gaaaanz schlimm wird´s dann, wenn die Leute sich dann zum Sofortkauf durchringen (in Worten: "Ja, ich kaufe die Ware zu einem festen, vorher festgelegten Preis")... und dann schreiben "Was machen wir denn am Preis? Habe gerade Sofortkauf gemacht...". Ja nix?! Mal abgesehen davon, dass die Gebühren und alles aussen herum sich am beim Abschluss der Auktion gültigen Preis orientieren, wenn ich aber noch handeln möchte, dann mache ich es VOR dem Kauf, und nicht danach?

*Kopfschüttel*

Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Dienstag, 24. März 2009 um 05:31 und eingeordnet unter Blog , Spitze Zunge .

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