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(von Markus Birth) Seit ich von Formulae 1 im Internet gelesen hatte, war ich ganz gespannt auf die Fähigkeiten und auch auf die Geschwindigkeit. Allerdings sorgte ein (alter) User-Kommentar schon für erste Trübungen bei der Vorfreude: F1 soll angeblich auf einem Handheld PC langsamer sein, als wenn man von Hand rechnet. Das galt es zu widerlegen. (Kommentare zur aktuellen Version gibt es hier). Mein erster Eindruck war ja schon durch die Screenshots auf der F1 Homepage geprägt: Wow! Sieht ja wirklich mächtig aus. Und dieser erste Eindruck wurde auch nicht enttäuscht. Formulae 1 läuft wirklich schnell und bietet auch eine Fülle an Funktionen.
So wird man nach dem Ausführen von F1 begrüsst. Die Benutzeroberfläche ist funktionell gestaltet und leicht zu erlernen. Oben gibt's die wichtigsten Knöpfe zum Starten der Berechnung, Undo-Funktion, Zwischenablage, Variablen-Steuerung und Bewegen des virtuellen Papiers. Ausserdem gibt's dort zwei Knöpfe, die wahlweise unten das Kontrollfeld zum Eingeben einer Formel einblenden oder aber die Graphen-Anzeige.
Hier kann man sehen, wie einfach man Formeln eingibt. Wer schon einmal das Office-Plugin "Microsoft Formeleditor" benutzt hat, wird mit F1 sofort zurecht kommen. Auch die Graphen-Funktion ist recht praktisch, um einen Überblick über eine Funktion zu bekommen. Die hier gezeigten Möglichkeiten sind natürlich nur ein Bruchteil von dem, was F1 alles kann. Noch
zu erwähnen sind da z.B. die Möglichkeit, eine aufgestellte Gleichung, z.B. a²+b²=c²,
durch Antippen von der Taste oben mit dem "=" und dem Pfeil darüber umzustellen. Wenn man z.B. hier
jetzt b² markieren würde und dann auf die Taste tippt, erhält man b²=-1·a²+c².
Erstaunlich ist auch das Hilfesystem. Man kann dort die Beschreibung zu jeder einzelnen Funktion von F1 nachlesen und bekommt auch gleich mehrere Beispiele, wie man die Funktion anzuwenden hat - man braucht nur auf den jeweiligen Button tippen, den man näher erklärt haben möchte. Nach Antippen eines Beispiels, wird es direkt in den Editor kopiert und kann dort sofort ausgeführt werden. An der Hilfe merkt man auch erst, dass man es mit einem englischsprachigen Programm zu tun hat. Und durch die vielen Beispiele erlernen auch weniger englisch-versierte Mathematikfreunde schnell die Syntaxen der Befehle. In zukünftigen Versionen sollen übrigens noch Funktionen für bestimmte Integrale, Summen- und Produktformeln eingebaut werden. Ausserdem arbeitet man momentan an der Unterstützung von weiteren Geräten (neue PalmOS PDAs, weitere Smartphones) und Ende September soll eine Version für PCs veröffentlicht werden. Es bleibt spannend. |
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| Fazit: Für Leute, die viel mit Mathematik zu tun haben stellt dieses Programm die Erfüllung fast aller Träume dar. Mit $30 ist es etwas teuer im Vergleich zu anderer P800-Software, aber die Funktionsvielfalt gibt einem sicher dennoch das Gefühl, das Geld gut angelegt zu haben. | |||
| Homepage: http://www.poliplus.com/p800f1.htm | |||
| Unterstützte Systeme: Symbian7/PersonalJava, PPC2002/JeodeVM, Embedix/JeodeVM | |||
| Speicherbedarf: ca. 550kB installiert (P800) | |||
| Preis: $29,95 je Platform | |||
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(c) 2003 by Markus Birth - May not be reproduced without permission. All opinions are subjective!